Bundeseigene Grundstücke für sozialen Wohnungsbau nutzen

Bild: Tobias M. Eckrich

Der Vorsitzende der Piratenpartei Deutschland, Bernd Schlömer, äußert sich zum gegenwärtigen Umgang der Bundesregierung mit ihren Liegenschaften im Zusammenhang mit dem sozialen Wohnungsbau:

»Die Bundesregierung sollte sich zum Thema ›sozialer Wohnungsbau‹ nicht nur mit Lippenbekenntnissen in die Öffentlichkeit trauen, sondern endlich echte Vorschläge machen. Zum Beispiel halte ich es für sinnvoll, dass der Bund diejenigen Grundstücksflächen, die er in Ballungsräumen besitzt, kostengünstig für soziale Wohnungsbauprojekte zur Verfügung stellt. Bislang ist die für die Verwaltung der Flächen zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zwar gehalten, Höchst- oder Marktpreise für diese Areale zu erzielen. Dieser Gedanke sollte aber aufgegeben werden. Das Argument, dieses sei im Gesetz so vorgesehen, gilt nicht: Wer, wenn nicht die Bundesregierung, kann Gesetzesinhalte neu ausrichten?! Politik muss in diesem Sinne gemeinwohl- und nicht marktorientiert ausgerichtet sein.«

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Kommentare

5 Kommentare zu Bundeseigene Grundstücke für sozialen Wohnungsbau nutzen

  1. marsupilami schrieb am

    Hallo Bernd,
    das ist Politik 1.0.. Der sogenannte soziale Wohnungsbau hat sich im vorigen Jahrhundert als unwirksames Mittel erwiesen und diente in seiner damaligen Form nur den Aktionären. Die Squads, die daran arbeiten sind da schon weiter. Schwarmintelligenz fragen, wir sind Piraten. Denk neu.
    Berlin hat in den letzten 20 Jahren 1000de Sozialwohnungen aufgegeben. Bei den bestehenden liegen die Mieten oft über den Mieten von privaten Vermietern. Da gibt Untersuchungen drüber. Frage die Squads, die sich damit explizit beschäftigen. Wohneigentum zu fördern ist nachhaltiger als „sozialer“ Wohnungsbau. Deutschland ist, obwohl so reich Schlusslicht bei der Eigenheimqote. Das ist zu ändern, nachhaltig.
    Tschüss Marsupilami

    • Kubala schrieb am

      nachhaltig – längere Zeit anhaltende Wirkung

      Nachhaltig nur für wen ?

      Profitiren tut nur der Staat und dies fortlaufend.

      Beispiel: Ein Objekt auf einem Grundstück von 500m² mit 3 Wohnetagen zu je von ca. 112 m²

      Eigentümmer : Eine Privatperson ( 60 Jahre alt )
      Derzeitige Mieteinnhamen je Einheit : 1300 € / Monat = 4200 € Gesamt ? sind zu versteuern usw.

      Nun verkauft er die 3 Wohneinheiten als Eigentumswohnugnen zu je 289.000 € an Personen die sie selber nutzen welche eine Grunderwerbsteuer zahlen müssen (Einnahme ohne Investition)

      Bei Wiederverkauf oder beim Vererben wieder Abgaben immer wieder ohne einen Euro zu investieren.

    • Friedrich Humpert schrieb am

      Privater Wohnungsbau fördert nur die Reichen u. benachteiligt die kleineren Einkommen.
      Besonders im Bezug auf wachsender Bürger- u. Altersarmut ist der, dafür verantwortliche,
      Staat verpflichtet bezahlbaren Wohnraum zu schaffen um nachhaltige u. dauerhafte Wohn-
      sicherheit zu gewährleisten.

  2. Pingback: Wölfe in Deutschland + Ponader + Wohnungsbau + Samwers » myBasti

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