Jede Stimme zählt – Piraten in Niedersachen unterstützen!

Bild: Tobias M. Eckrich

Die Piratenpartei liegt in Umfragen zu den Landtagswahlen in Niedersachsen bei ungefähr 4%. Je nach Umfrage sind es ein paar Nachkommastellen mehr oder weniger. Auf vielen unserer Plakate steht: “Vertrau keinem Plakat, wähl selbst!” Und so gilt auch einen Tag vor der Wahl: “Vertrau keiner Umfrage, wähl selbst!” Und was heißt das? Genau, wir können es immer noch schaffen! Niedersachsen braucht die Piraten und die Piraten in Niedersachsen brauchen jetzt Euch!

Wenn Du in Niedersachsen lebst: Geh unbedingt wählen! Sag Deiner Familie, Deinen Freunden, Deinen Bekannten, Nachbarn, Kollegen, dass Du es wichtig findest, dass alle wählen gehen. Und dass Du es wichtig findest, dass möglichst viele Piraten wählen.

Und wenn Du nicht in Niedersachsen lebst? Dann brauchen wir deine Hilfe ganz besonders! Falls Du schon lange einen Grund gesucht hast, mal wieder Deine Tante anzurufen: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt. Frag Sie wie es Ihr geht und ob Sie morgen Piraten wählen wird. Dir fällt nichts ein, was Du auf Facebook posten kannst? Nimm doch eines der Plakatmotive aus unserem Niedersachsen-Wahlkampf. Deinen Twitternamen kann sich eh niemand merken? Nenn dich für einen Tag “Piraten wählen!”. Du regst Dich über die anderen Parteien auf? Schreib einen Kommentar auf Nachrichten-Seiten, schreib, warum Du Piraten wählen würdest.

Denn es gibt viele gute Gründe, warum morgen viele, viele Millionen in Niedersachsen die Piratenpartei wählen sollten. Als kleine Merkhilfe hier die wichtigsten:

  • Wir wollen mehr Mitbestimmung auch zwischen den Wahlen.
    Bürgerinnen und Bürger sollten öfter als vier Jahre ihre Meinung
  • Wir wollen Macht auf alle verteilen, die teilhaben wollen. Dazu gehört das Wahlrecht für alle. egal woher, egal wie alt.
  • Wir wollen den gläsernen Staat, den Transparenz ist der erste von vielen Schritten zu mehr Mitbestimmung.
  • Wir wollen nachvollziehbar machen, wer für wen Politik macht und so die Macht der Lobbyisten beschränken.
  • Wir wollen Privatsphäre und Datenschutz verteidigen und stärken. Denn es sind Grundrechte aller Bürgerinnen und Bürger. Überwachung ist mit uns nicht zu machen, weder im Netz noch auf öffentlichen Plätzen. Wir wollen frei zugängliche Bildung für alle. Wir setzen uns gegen Studiengebühren ein. Denn Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein.
  • Wir wollen, dass Wissen frei zugänglich ist. Denn nur so können wissenschaftlichen Fortschritt und Innovationen effektiv fördern.
  • Wir wollen einen fairen Mindestlohn, so schnell wie möglich. Unser Ziel ist ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle.
  • Wir gestalten Ideen für Morgen und lassen uns dabei nicht verbiegen.
    Und dafür brauchen wir Deine Stimme und Deine Unterstützung!

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    Kommentare

    80 Kommentare zu Jede Stimme zählt – Piraten in Niedersachen unterstützen!

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    1. Karsvo schrieb am

      Wahrer Fortschritt

      1. „[..] bei ungefähr 4%. [..] Vertrau keiner Umfrage, wähl selbst!“

      Hm. Die Dinge sind halt noch in der Entstehung. Verschwommen. Aber noch kein Durchbruch. Dazu ist mehr nötig: Zu verstehen, daß diese Welt eine Welt der Gegensätze ist, daß Ruhe und Bewegung Gegensätze sind, die zusammen gehören. Damit meine ich nicht, daß Umfragen „Korrekturfaktoren“ enthalten und auch Meinungsmache sein können, sondern viel einfacher: Eine repräsentative Umfrage unter 1000 Leuten hat im Bereich von 4% alleine aufgrund des Erhebungsverfahrens einen Fehler von rd. 1%!! Ein Erwartungswert (Ruhe) ergibt erst Sinn, wenn man ihn an seinem Gegensatz mißt: Der vorhandenen Unsicherheit (Bewegung) einer Information.

      2. „Wir wollen [..]“

      Wer wirklichen Fortschritt erzielen will, muß auch hier lernen, die Dinge am zugehörigen Gegensatz zu messen: „Was will der Wähler?“ Nur wer lernt, den Blickwinkel seines Gegenübers einzunehmen, wird echten Fortschritt erzielen. Nur wer dient, kann wirklich herrschen. Wer das aber nicht lernt, wird weiter im Kreis laufen. Das bedeutet: Nach dem Aufstieg kommt wieder der Abstieg. Erst daraus zu lernen bedeutet Dauer zu erlangen: Zeit für echten Fortschritt …

      • Armin schrieb am

        Kommentar der Süddeutschen zur Niedersachen-Wahl:

        „Aber eine Partei, in der die Mitglieder nichts Besseres zu tun haben, als sich gegenseitig zu bepöbeln, ist irgendwann nicht mehr cool, sondern abstoßend. In Niedersachsen gab es dafür jetzt die Quittung.“

        Klar zum Andern ?

        • Karsvo schrieb am

          „Klar zum Ändern?“

          Ein konstruktiver Vorschlag. Das begrüße ich. Ich möchte allerdings folgendes zu bedenken geben:

          1. Das Zitat ist aus der SZ. Bezeichnenderweise vermischt es Berichterstattung mit Bewertung. Das sollte man vielleicht zuerst „ändern“.
          2. Bei andere Parteien ganz genau so. Die überspielen das bloß mit Schönschwätzen und Geheimnsikrämerei. Die sind nicht besser sondern spielen Theater. Das heißt: Es ist ein Unterschied, ob die Alt-Parteien das wirklich besser machen würden oder es bloß hinter verschlossenen Türen tun.
          3. „Schöne Worte sind nicht wahr und wahre Worte sind nicht schön.“
          4. Wenn jemand keine „Kerze anzündet“, könnte das Gründe haben: z.B. weil seine Verärgerung absolut berechtigt ist. Die äußere Form („wie“) ist hier ebenfalls an seinem Gegensatz zu messen: Dem Inhalt („was“). Und weil es kommunikativ irreführend wäre, wenn der Eindruck entstünde, daß bestimmte Verhaltensweisen begrüßt werden. Vielleicht möchte derjenige bei den betroffenen gar nicht beliebt sein, sondern ihnen den Spiegel vorhalten. Es gibt noch viele andere Gründe, die hier aber nicht in den Zusammenhang passen würden. Also zusammengefaßt: Es ist nicht die Zeit, daß die Koma-Patienten länger wegschauen und nicht die Zeit der schönen Worte sondern Zeit: aufzuwachen. Wenn jemand aber erst einmal wach ist, dann kann man mit ihm auch leiser reden. Seid ihr wach?

    2. Axel schrieb am

      Bin auch der Meinung das Umfragen sehr star Wählerbeeinflussend sind.
      Bin aber auch der Meinung das die Piraten präsenter werden müssen und die Themen bei denen sie stark sind mehr dazu nutzen müssen in die Öffentlichkeit zu treten. auch würde es nicht schaden wenn die Ideologie Themen statt Köpfe etwas in den Hintergrund tritt denn der Wähler wirll Köpfe , Köpfe die er mit Themen in Verbindung bringt.
      Was ohne Köpfe passiert kann man an der FDP sehen , Keine Köpfe keine Visionen.

    3. Mr.P schrieb am

      Wir wollen mehr Mitbestimmung auch zwischen den Wahlen.
      Bürgerinnen und Bürger sollten öfter als vier Jahre ihre Meinung(*)
      Wir

      Da fehlt was :)
      *sagen dürfen
      *kundtun können
      *o.s.e.

    4. Verena und Sascha schrieb am

      Herrjee!
      Wie gerne hätten wir euch bei der Landtagswahl gewählt.
      Wir sehen die deutsche Zukunft klar in Grün-Orange, aber leider seid ihr dermaßen desorganisiert, das es auf eurer Startseite noch nicht einmal einen „geraden“ und schon gar keinen direkten Weg zur „Landtagswahl“ gibt. Und das obwohl ihr das Internet euer „Zuhause“ nennt.
      *seufz* Schade!
      Sorry aber wenn euch die Landtagswahl Niedersachsen derart unwichtig ist, das sie noch nicht einmal zentrales Thema Eures Web- und Medienauftritts wird, sagen wir, „Tja, die sind wohl noch nicht bereit“

      Immerhin haben wir dann doch nach viel klicken und probieren einen Weg gefunden Infos über die Landtagswahl und die Kandidaten zu bekommen. Scheinbar ist dies eure Bundesseite? Naja wir landeten dann auch auf der Niedersachsenseite..
      .. aber auch da war noch zu wenig Info, noch nicht mal Fotos, irgenwie haben wir es dann zu der Göttinger Seite geschafft, aber da war uns jegliche Lust vergangen jemanden zu wählen, der derart desinteressiert daran ist sich zu präsentieren, vor allem da bei Euch EIGENTLICH die Kernkompetenz „Internet“ von allen Parteien Deutschlands am stärksten ausgeprägt sein sollte.

      Schade.. Schade…
      Erst wird uns das „Mitglied-werden“ vergrault (von euch ganz allein) und nun vergrault ihr uns auch noch das Wählen, und das obwohl wir eigentlich Piraten aus tiefster Seele wären…

      Aber wir sind optimistisch, ihr seid eine junge Partei und ihr müßt euch erstmal finden, die Grünen haben auch 1-2 Jahrzehnte gebraucht…
      …. aber ehrlich, sowas von vermasseln wie ihr das gerade macht, wissen wir nicht ob das noch lange gut geht *daumendrückt*

      Gruß
      aus Göttingen

      Kommentar (per eMail) gern erwünscht ;-)

      • Tamarixz schrieb am

        Auch mir geht es oft ähnlich,das ich sehr lange brauche etwas zu finden. Auch wenn Ihr eine junge Partei seid, sollten bei Kernkompetenzen wie Internetpräsenz, bereits professionellere Ergebnisse zu erwarten sein. Was mich aber diese Woche regelrechterschreckt hat, das jegliche Stellungsnahme oder Diskussion zu unserer Demokratischen Grundordnung fehlt. Spätestens seit der Wiedervereinigung, gibt es keinen Staat BRD oder Deutschland mehr. Wir sind immer noch ein Verwaltugskonstrukt der Alliirten Namens Finanzagentur Deutschland GMBH. Selbst als nach 60 Jahren das Besatzungsstatut nach Völkerrecht auslief, haben die etablierten Partein es durch die Hintertür noch zugelassen. Mit der Wiedervereinigung hat uns die Politik um die im GG festgeschriebene Verfassung gebracht. Ich will wieder demokratischer Bürger eines Landes mit Verfassung sein. Wo ist diese Grundlage bei euch zu finden. Als Pirat im Herzen bin ich sehr erschrocken, da selbst auf anschreiben an den Bundesvorstand keinerlei Reaktion erfolgte.

    5. Pingback: Verpeilt? #ltwnds | kreimer.de

    6. Perestroika schrieb am

      Jede Stimme für die Piraten ist eine verschenkte Stimme für die die Ablösung von schwarzgelb. Orange mutiert zum besten Wahlhelfer von Merkel.

    7. Jole Tombenko schrieb am

      JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!! Circa 2 (mikrige) Prozent! Grrrröööölllllll!!!!!!

    8. Freireligiöser schrieb am

      Dass die Piraten nicht in den Landtag eingezogen sind, liegt daran, dass sie zurzeit eine sozialistisch-liberale Partei sind. Sie sollten aber eine sozial-liberale Partei sein. Die Piraten können im September in den Bundestag einziehen, wenn sie ihre Politik ändern. Sie sollten z. B. nicht mehr für die Freigabe von Drogen eintreten.

    9. Turboheizer schrieb am

      2% für die Piraten, ich hatte es schon vorausgesehen das sich die Partei in die absolute Bedeutungslosigkeit begibt.
      Also, vieleicht werdet Ihr begreifen das mit Netzpolitik alleine keine politische Arbeit mit Gehalt machen zu ist.
      Dieser Dünnschiß mit absoluter Offenlegung der Pareteipolitik hat nichts geholfen, nur geschadet.
      Dieses Desaster hat sich der Vorstand mit auf seine Fahnen zu schreiben.

      • FeepingCreature schrieb am

        Wenn die Piraten mit bestehenden Grundsätzen nicht gewinnen können, dann halt eine neue Partei gründen. Einfach so die Grundsätze anzupassen, um den Wählerstimmen hinterherzujagen, das ist doch genau das, was hierzulande den anderen Parteien ständig vorgeworfen wird! Also: lieber nicht gewählt werden als gewählt werden auf Kosten der Kernideen. Wem von den sogenannten Karrierepolitikern das nicht gefällt, kann ja woanders hingehen. Ich halt sogar die Tür auf.

        • Tamarixz schrieb am

          Ich kann Ihnen nur zustimmen FeepingCreature. Die Piraten sind die einzige Partei die wirklich neue und zukunftsweisende Ideen und Vidionen entwickelt. Wenn diese nun geopfert werden, um an die Macht zu kommen machen sich die Piraten gleich wieder überflüssig, da sie um des Machterhalteswillen Ihre Prinzipien opfern. Das können die Etalierten selber. Ausserdem wächst man an solchen Wahlniederlagen. Reife braucht Zeit, also nicht von den Medien scheuchen lassen. Wir werden doch nur ständig runtergeschrieben weil wir für das derzeitig neoliberale System wirklich gefährlich werden könnten.

      • Hantz schrieb am

        Man sollte sich schon vor Augen halten das es die Piraten noch nicht solange gibt wie CDU, oder SPD und dem entsprechend das Ergebnis auch ausfällt.
        Die Menschen sind zu dem skeptisch neuem gegenüber, ganz gleich wie absolut Sinnfrei das alte ist….
        Es braucht Zeit die Leute zu überzeugen, indem man konsequent Handelt, dann gewinnt man Stimmen.

    10. klaro schrieb am

      Parteien die kommunistische Ideologien praktizieren (BGE) und für weniger Sicherheit der Bürger sind (keine Videoüberwachung neuralgischer Orte), sind eben nicht wählbar. Gott sei Dank sind die Menschen doch nicht so blöd.

      • Tamarixz schrieb am

        Leider sind die Menschen so blöd zu glauben das mehr Überwachung auch mehr Sicherheit bedeutet. Kein Verbrechen wird durch Überwachung verhindert, ausser die Zerstörung der Demokratie gefördert! In Zeiten von Handys ist die Wahrscheinlichkeit erheblich größer das Täter durch Handyaufnahmen, statt durch Überwachung ermittelt werden können. Das eingesparte Geld der Überwachung in mehr Polizeipräsenz zu stecken würde Sinn machen und Sicherheit geben ohne Big Brother!

    11. klaro2 schrieb am

      Parteien die kommunistische Ideologien praktizieren (BGE) und für weniger Sicherheit der Bürger sind (keine Videoüberwachung neuralgischer Orte), sind eben nicht wählbar. Gott sei Dank sind die Menschen doch nicht so blöd.

    12. Y-Ton-G schrieb am

      Da seht Ihr Schwarm“intelligenz“……….. fresst scheiße Milliarden Fliegen können nicht irren!

      Was nicht heißen soll das ich ein Anhänger von „Avantgarde“denken bin.

    13. Perestroika schrieb am

      Die Piraten sind ganz bestimmt nicht sozialistisch. Sonst würden Sie sich nicht gegen den Kauf von Steuer-CD’s einsetzen bzw. sogar juristisch gegen den Finanzminister in Düsseldorf vorgehen. Und auch die Freigabe von Drogen läßt sich nicht in diese Kategorien einordnen. Die ist einfach nur blöd und hat nichts mit politischen Richtungen zu tun. Aber wenn man bei prominenten Piraten kleinere Hanfplantagen entdeckt sagt dies viel über den Zustand derjenigen aus, die hier Partei spielen wollen aber in Wirklichkeit von politischer Arbeit nichts verstehen bzw. auch nur einen Ansatz von Programmatik zu bieten haben.
      Fazit: wer kein schwarzgelb im Bund will, lässt die Finger weg vom Kreuz bei den Piraten. Das hätten wir zumindest geklärt.

      • Tamarixz schrieb am

        Selbst wenn man schwarz-gelb nicht will und Rot-grün wählt hat man die gleichen Ergebnisse nur mit anderen Darstellern. Trittin und Steinbrück waren schon beim letzten Bilderberg Treffen vorstellig. Nu rate mal, wer künftig regiert. Immer dran denken, zuviel Mainstream birgt die Gefahr der Verdummung! Ich weiss, erst ist es Verschwörungstheorie und wenns eintrifft dummer Zufall!

    14. EinPirat schrieb am

      Liebe Mitpiraten, wen wundert das Ergebnis? Das Problem sehe ich in der Mitbestimmung aller. Beschäftigen sich zwei Piraten ausgiebig mit einem Thema, beleuchten es mit Zeitaufwand und Hirnschmalz von allen Seiten und gelangen so zu einer logischen Problemlösung, dann ist das ja erst einmal gut. Aber danach sitzt man mit 10 anderen Teilzeitpiraten zusammen. Niemand kann sich mit allen Themen gleich gut beschäftigen und aufgrund der Struktur unserer Gehirne ( ! ) lässt man sich auch nicht leicht von einer gegenteiligen Ansicht überzeugen. Ergebnis: Die zwei Piraten vom Anfang werden von den anderen 10 überstimmt, 2-3 lassen sich zwar dank guter Argumente überzeugen aber es reicht halt nicht.

      Die anderen Parteien wissen das schon lange – es muss für Ergebnisse an EINEM Strang gezogen werden. Nicht jede Stimme ist wichtig – die Richtung ist wichtig! Transparenz ist eine Chimäre, die in der Zukunft mit maximal gebildeten Bürgern möglich sein mag. Zur Zeit ist sie im besten Fall unpraktikabel, obwohl ich wünschte es wäre anders. Wie die aktuellen Ergebnisse suggerieren ist sie – unter Anderem weil sie einfach nicht ausreichend erklärt wird – auch kein Grund, die Piraten zu wählen.

    15. zettberlin schrieb am

      Solange hier Spinner wie der Freireligiöse und seinesgleichen lauter sind als Leute, die die tatsächliche Politik der Piraten verstehen und unterstützen, werden es nicht mehr als 2% werden.

      Partei: von franz. „partire“-sich absondern, trennen.
      Statt Inklusions-Bullshit zu labern und die eigenen Sprecher zu kastrieren, sollten die Piraten genau das tun: einen klaren Strich ziehen, an dem alle sehen können, wo die Piratenpartei anfängt und wo sie aufhört und wo dann die NWO-Spinner, Reichsdeutschen und Anarchokapitalisten anfangen.

      Ach so: und vielleicht könnte es auch sinnvoll sein, wenn jeder und jede, der/die jemals als Werbetexter „gearbeitet“ hat, die Finger von allem lässt, was wie eine öffentliche Erklärung der PiratenPartei aussieht.

      • Tamarixz schrieb am

        Solange Andersdenkede als Spinner bezeichnet werden und angebliche Verschwörungstheorien (schön wenn es welche wären) unbedenklich abgetan werden. wird sich in euren Köpfen nichts ändern.

    16. Freidenker schrieb am

      Ja, liebe Piraten, das wars. Anstatt euren Weg zu gehen, habt ihr euch bei Rot/Grün angebiedert und wolltet nicht die Steigbügelhalter für Schwarz/Gelb sein. Aber so sitzt ihr zwischen allen Stühlen und die Grünen wischen sich mit euch den Hintern ab. Schleimt euch mal schön weiter bei Frau Roth ein. Dann wird es aber nichts mit gewählt werden.

      Ihr könnt (leider) wieder einpacken, ich sehe nicht mit welchen Themen und Köpfen ihr nochmal nach vorne kommen wollt. Selbst bei Nebenverdienst-Debatte und Video-Überwachung ist nichts zu hören. Wozu dann noch Piraten? Wegen den lustigen Playmobil-Figürchen und Bällebad?! *lach*

      Schleimt euch mal schön weiter bei Frau Roth ein.

    17. promauk schrieb am

      Debakel in Niedersachen 1,9%, das ist eine Katastrophe für die auch der Bundesvorstand verantwortlich ist, der es nicht geschafft hat, Mittel gegen den Verlust an Vertrauen bei unseren Anhängern zu finden.
      Wer sich den Wahlkampf zur BTW ansieht, muss schlimmes befürchten.

    18. Ralf M schrieb am

      Eine Partei, die Sodomisten, Junkies und Trekkies gleichermassen Heimat bietet und im übrigen kommunistische Verteilungsphantasien halluziniert … die bekommt exakt solche Wahlergebnisse. Und das finde ich prima :-)

      • Tamarixz schrieb am

        Na da bist du aber sicherlich stolz Ralf, das du etabliert gewählt hast, um dich weiter veräppeln und rupfen zu lassen! Warum bezahlen nicht Leute wie du nur den Schaden, den eure Politdarsteller anrichten. Du glaubst warscheinlich auch das wir Griechenland retten?

    19. klamauk schrieb am

      Die Protestwählerkarawane in Niedersachsen ist wohl weiter gezogen… schade, denn das Wahlprogramm war & ist gut und richtig. Vielleicht war der Kampf der Koalitionen einfach zu wichtig, um den Piraten eine Stimme zu geben. So wie’s aussieht (Linkspartei marginal, Piraten raus) sind aber vor allem alle, die links der SPD zu Hause sind aus Frust über die Welt zu Hause geblieben…

    20. Marc (tm) schrieb am

      Was wird die PP nun machen?

      Prognose:
      – mehr Anbiederung an die Mitte
      – mehr „Soziales“
      – mehr Populärpolitik

      Willkommen in der Politrealität x.0

    21. Killy schrieb am

      Puh 2% sind schon heftig , ich habe zumindest mit 3-4% gerechnet leider rutschen die Piraten in die Bedeutungslosigkeit ab.
      Ich sehe ehrlich gesagt schwarz für die Bundestagswahl :(

      • Tamarixz schrieb am

        Selbst wenn, die Wahl ist mangelnd gültigem Recht eh ungültig! Die Medienmacht hat mit der Unerfahrenheit der Piraten gespielt,. Na und , wir lernen doch aus Fehlern. Das werden auch die Wähler auf Dauer merken. Schau dir doch die Kampagnen gegen die Linken an. Alle Prognosen Gysis zu angeblichen Eurokrise sind eingetroffen, trotzdem steht Frau Merkel als die Macherin dar, obwohl sie meistens eben nichts sinnvolles macht. Du must es den Leuten solange eintrichtern bis sie es glauben. Auch das zutreiben auf bestimmte Personen dient diesem Spiel. Hat amn doch bei Frau Weissband gesehen:“ Das schöne Gesicht der Piraten“, aber sich jetzt über Sexismus bei Brüderle aufregen.

    22. daswarswohl schrieb am

      Es waren mal die coolen Piraten. Tolle Ideen, tolle Stimmung. Dann kam das „Programm“. Seitdem sind die Piraten nur noch eine normale Partei. Sterbens langweilig also. Austrittserklärung demnächst in der Post.

    23. Perestroika schrieb am

      Für den Einzug ins Parlament hat es zum Glück deutlich nicht gereicht. Man stelle sich nur vor, die Piraten hätten 2,5 statt 2,1 % gewonnen. Schwarzgelb wäre nicht abgelöst worden. Zum Glück ist die Partei deutlich gescheitert. Jede Stimme, die nicht an die Piraten gegangen ist, hat dazu einen Beitrag geleistet. Je weniger Stimmen bei Euch landen und desto deutlicher Ihr am Einzug in das Parlament scheitert desto größer sind die Chancen für eine Ablösung von Merkel im Bund. Da kann man nur hoffen, dass Ihr im September bei unter 1 % landet, damit mit diesem neoliberalen Spuk in Berlin endlich Schluß ist. Zum Glück haben die Menschen das gemerkt und die Piraten werden das, was sie programmatisch schon darstellen. Eine inhaltslose und unbedeutende Splitterpartei. Ich will nur hoffen, dass diejenigen unter Euch, die motiviert sind sich inhaltlich in die Politik einzubringen dies endlich in Parteien machen, die Kompetenz, Programmatik und Strukturen mitbringen um dieses professionell zu unterstützen.

      • Bernard Neelen schrieb am

        Wenn ich das so sagen darf….Du hast es nicht verstanden!

        Die Piraten ( ….nach meiner Deutung) stellen eine neue METHODE und nicht eine neue Meinung dar. Und da ist es natürlich sehr schwierig in einer so positionierten schwarz/ weiß-Lager-Welt …“ Rechts -Links – Liberal …..” die Komplexität einer neuen Methode klarzumachen.

        Alleine schon weil die Medien dieses Prinzip bei jedem Interview wieder neu in Frage stellen “ Und was meinen Sie dazu Herr/Frau Pirat???”…”.Äh Oh..Ja…Weiß ich nicht muss ich erst Alle fragen”…” Ach, dann haben Sie ja wohl keine Meinung was”
        ( HiHi.. Grinz… )

        Aber das ist es doch worum es geht!!! Ja – Ja und nochmal Ja…
        “Wir müssen erst alle fragen”! Und da sollte man auch auf die Schweiz verweisen die halt basisdemokratisch funktioniert – Vielleicht sollte man sich sogar von den Schweizern Schützen Hilfe holen (…werhaats-erfuuunden?) .

        “Wir müssen erst alle fragen”, dass hatte zu Anfang Charme und hat zum Höhenflug beigetragen. Alle die nur ein bisschen denken können haben die Nase doch voll von dieser ganzen Parteienlitanei!

        Ich habe und werde die Piraten weiterhin wählen um endlich diesen Rechts/Links Parteienlagerklüngel loszuwerden. Es ist momentan für mich der einzige Weg zu einer Plebiszitären Struktur in dieser Gesellschaft. Und somit die einzige Chance mit der Komplexität in einer zukünftigen Welt klar zu kommen.

    24. Wolf schrieb am

      Von den Piraten wurde anfänglich nicht genügend bedacht, dass das Produkt Politik auch verkauft werden muss. Gute Ideen, wunderbare Ziele, aber zu wenig überzeugende Sympathieträger im Verkauf. Menschen erinnern sich am ehesten an Erlebnisse, welche mit Emotionen abgespeichert werden. Und so manche vergangene Medienpräsenz ist sicherlich bei vielen Wählern hängengeblieben. Allein wegen der dabei empfundenen negativen Emotionen … Schade :-(

    25. MAur schrieb am

      Mann was fuer eine schwache Leistung nach der Niederlage nicht mal diese offiziell mit einem zeitnahen Statement einzugestehen. Damit lasst ihr euch also auch wie immer Zeit wie beispielsweise die Saarpiraten seit knapp 8 Monaten nach ihrem Einzug ins Parlament nichtmal ihre Website aktualisiert haben und noch von Wahlkampfstress die Rede ist. Ihr seid einfach nur peinlich! Von wegen Internetpartei, da ist ja die Post noch schneller. Bin enttäuscht!

    26. Uwe Hamann schrieb am

      Guten Morgen. Die Wahlpleite in NS zeigt, dass wir ein inhaltliches und strukturelles Problem haben. Mittlerweile ist unsere Glaubwürdigkeit auf einem schwachen Niveau. Einerseits sind das die Kandidaten, andererseits zeigt es die Problematik aus Sicht der Wähler. Wir sollten das zum Anlass nehmen unsere Themen grundsätzlicher auszuarbeiten. In der Politik geht es nicht nur um Macht, auch um die Menschen im Land.
      Grüße aus Brandenburg

      • anon schrieb am

        Das liegt einzig an den Kandidaten. Auch an jene solche Versager wie sie bereits in die Parlamente gewählt worden sind. Von dort hat der Wähler schneller gelernt als die Partei, die noch immer die Pöstchenjäger auf die Listen bringt: wenig charismatisch, null Redetalent, können einfachste Dinge kaum artikulieren geschweige denn ihr eigenes Programm erklären oder die Partei als Institut transportieren. Da ist ein Buvo der was von Professionalisierung redet ohne hierzu aber seinen Beamtenjob aufzugeben, der also demnach selbst gar nicht als solcher hätte gewählt werden können, der da glaubt, wenn er denn nur dafür bezahlt werde, dann sei das schon das Alleinstellungsmerkmal für seine Professionalität schlechthin, es geht also um Geld. Und das ist nicht der einzige Schwachsinn. Das ganze ergießt sich dann im Aktionismus der Kandidaten der Hoffnung auf dieser Welle noch schnell ein bequemes hochbezahltes Abgeordnetenplätzchen zu ergattern und zu diesem dann in einem Schwarzen Loch auf nimmerwiederhören zu verschwinden. Wie hatte @anked das noch gesagt: das hier jetzt ist die einzige Chance – und genau so hatte die das auch gemeint, hatte nur nicht gedacht es so schnell gehen werde, die ist auch einer dieser Leute die niemand auf einer Liste sehen will. Und davon haben wir ne Unmenge. Wie das bei Versagern so ist. Der Wähler hat das gut erkannt und für sich hier diese Pleite verhindert noch bevor die Piraten da irgendetwas begriffen hätten. Recht so.

    27. Perestroika schrieb am

      Der Versuch eines Überlebenskampfes der Piraten ist so unterhaltsam wie zwecklos. Da ist nichts zu retten. Da hilft eine alte Indianerweisheit. „Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest steig ab“.

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