Weihnachten statt Angst: Videoüberwachung in Bahnhöfen und öffentlichen Orten ist weitgehend nutzlos

Bild: Tobias M. Eckrich

Die Ankündigung des Bahn-Chefs Rüdiger Grube vom vergangenen Sonntag, mehr Videoaufzeichnungen und damit eine vermeintlich bessere Verfolgung von Straftaten auf Bahnhöfen zu erreichen, weist Bernd Schlömer, Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland und studierter Kriminologe, scharf zurück:

»Kriminologische Befunde aus Großbritannien zeigen sehr deutlich, dass Grube’s Hoffnung auf eine verbesserte Aufklärungsquote vergeblich ist. Der Einsatz von Videoüberwachung ist kein geeignetes Mittel, Straftaten zu verhindern. Die erhofften Präventivwirkungen sind nicht eingetreten.«

Diese in Großbritannien gewonnen Erkenntnisse sind für deutsche Verhältnisse wichtig. Sie tragen dazu bei, einschätzen zu können, ob der Einsatz der Videoüberwachung als Mittel der Verbrechensbekämpfung im Kontext von Bürgerrechten verfassungsrechtlich unbedenklich und verhältnismäßig ist.

»Die Kameras erfassen fast ausschließlich Unverdächtige. Alle Bürger geraten im öffentlichen Raum unter Generalverdacht. Es gilt keine Unschuldsvermutung. Dieser Eingriff in unsere Freiheitsrechte ist nicht zu rechtfertigen, erst recht nicht, wenn die Wirkungslosigkeit feststeht«,

so Bernd Schlömer.

»Jeder Einsatz von Videoüberwachung wird zu einem Schritt mehr in einen Überwachungsstaat. Dieser kann Bilder und Informationen von uns speichern und neu zusammensetzen. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung wird so ausgehebelt«.

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Kommentare

61 Kommentare zu Weihnachten statt Angst: Videoüberwachung in Bahnhöfen und öffentlichen Orten ist weitgehend nutzlos

  1. Dominic schrieb am

    Naja,
    dann macht einen gegenvorschlag…
    Ihr seid wie kleine Kinder, zu allem nein sagen, aber wo bleibt der gegenvorschlag??
    Ich finde Kameraüberwachung in Bahnen Bussen, auch in Bahnhöfen okay.
    Beispiel Düsseldorf mit den Notrufinseln.
    Hier könnte sich ein Opfer hinbewegen und wird dann nicht mehr aus dem Blick der Kamera entlassen.
    Die Speicherfristen werden da auch eingehalten.
    Immerhin, so manch ein Kind wurde dadruch beispielsweise wiedergefunden.
    Ich kritisiere das Stasitum in manchen Einzelhandelsfilialen. (Media und Baumärkte insbesonders)
    Da hegen die großen Bosse grundsätzlich generalverdacht.

    Ich denke die PP sollte sich auf andere Sachen konzentrieren.. Drogenpolitik und das hier.
    Macht euch bitte nicht lächerlich.
    Ich werde euch, nach euren aktuellen Standpunkten her, nicht mehr wählen.

  2. Mike (@glatteispogo) schrieb am

    Aus welchem Text sind die Zitate? Ich hätte gerne den Link dazu. Danke :)

  3. kessfried, schrieb am

    Ich meine mich zu erinnern, schon mehrfach im fernsehen video aufnahmen von straftaten gesehen zu haben, oder täusche ich mich da herr schlömer ? Hat das nicht auch zu verhaftungen geführt ? und dazu das sich täter gestellt haben ? Und wenn man brutale schläger oder mörder dann auch einsperren würde und zwar ein bisschen länger könnten sie doch im knast keine neuen straftaten mehr begehen. Oder verstehe ich da was falsch ? Opfer/potentielle opfer sind nicht die klientel der piraten oder ? körperliche unversehrtheit im öffentlichen raum kein thema ? Oder wie bei „unserem“ präsidenten gauck nur für migranten ?

    • Ingo Lörbert schrieb am

      Das ist doch Schlömer scheißegal! Hier geht es nur um Populismus. Selbstverständlich sind Kameras auf öffentlichen Plätzen wichtig. Täglich werden Verbrechen dadurch aufgedeckt und Straftäter festgenommen. Nur haben die PP (putzigen Piraten) keine anderen Themen, weshalb sie den Scheiß, den sie selbst nicht glauben, quasi täglich aus dem Keller holen. Wie wärs jetzt mal mit nem anderen Thema: BGE fällt mir da ein. Ihr habt doch genug Sozialschmarotzer in den eigenen Reihen die da gern was zu schreiben. Haben ja auch genug Zeit, die Versager…..

      • Marco schrieb am

        Lest ihr auch mal den Inhalt?
        In England wurde das bereits in die Praxis umgesetzt und es zeigt sich empirisch kein Unterschied in der Aufklärungsrate, aber das geht scheinbar nicht in eure Schädel.
        Es gibt keine abschreckende Wirkung und keine verbesserte Aufklärung, nur weniger Freiheit.

      • bratenbengel schrieb am

        Herr Lörbert,
        welche Ansichten sie zu dem Thema Videoüberwachung haben ist für uns Piraten schon wichtig. Dabei spielt es eine Rolle ob sie für oder gegen etwas sind, damit wir ihre Auffassung beraten können. Wenn sie jedoch beleidigend gegen Personen werden, sollten sie sich ein anderes Forum suchen.
        Es steht ihnen nicht zu jemanden als Sozialschmarotzer oder Versager zu bezeichnen.

        • Ingo Lörbert schrieb am

          Wo steht das? Ich bezeichnen jeden als Sozialschmarotzer (oder schmarotzenden Versager), der einer ist. Der PP Vorstand hat doch auch so einen in seinen Reihen, richtig?

          • Karsvo schrieb am

            Damit die Leser einschätzen können, auf welchem Niveau sich „Ingo Lörbert“ bewegt:

            „Was macht denn heute deine paranoide Schizophrenie, Du kleiner Wichtigmacher….. Oder hat dir deine Mikrowelle mal wieder ins Resthirn geblasen?“

            “ ihr Schwachmaten!“

            „Dummschwätzer“

            „Spiel mal lieber weiter an deinem zu kleinem Genital, Karsvo…..“

            Quelle: piratenpartei.de/2012/12/24/weihnachten-statt-angst

          • Karsvo schrieb am

            „Es steht ihnen nicht zu jemanden als Sozialschmarotzer oder Versager zu bezeichnen.“

            Ingo Lörbert einerseits: „Wo steht das?“

            Ingo Lörbert andererseits: “ Ihr habt doch genug Sozialschmarotzer in den eigenen Reihen die da gern was zu schreiben. Haben ja auch genug Zeit, die Versager…..“

            Ein Blick in den Spiegel würde dem Ingo helfen, solche Peinlichkeiten zu vermeiden.

          • Karsvo schrieb am

            „»Kriminologische Befunde aus Großbritannien zeigen sehr deutlich, dass Grube’s Hoffnung auf eine verbesserte Aufklärungsquote vergeblich ist. Der Einsatz von Videoüberwachung ist kein geeignetes Mittel, Straftaten zu verhindern. Die erhofften Präventivwirkungen sind nicht eingetreten.«“

            Ingo hingegen meint: „Ach ja? Und die zig Verbrecher die täglich auf Grund von Videoüberwachung festgenommen werden? Gestern in Köln, Uhingen und Dresden…. um nur enige zu nennen! Dummschwätzer.“

            Quelle: piratenpartei.de/2012/12/24/weihnachten-statt-angst

            Na los Ingo, zeig uns doch mal deine “zig Verbrecher” “täglich” “um nur enige zu nennen!”. Ingo nennt gar nichts. Ingo streut nur Gerüchte.

    • Karsvo schrieb am

      „Ich meine mich zu erinnern, schon mehrfach im fernsehen video aufnahmen von straftaten gesehen zu haben, oder täusche ich mich da herr schlömer ?“

      Woher soll Herr Schlömer oder andere Leser wissen, woran Sie sich zu erinnern meinen?

      Ich erinnere nich jedenfalls daran, daß ich an der Konstabler-Wache in Frankfurt/Main bei laufender Kamera von einem Drogen-Dealer mit einem Messer bedroht wurde. Ich habe am Bank-Automaten gewartet und hatte die Frage „Ob ich etwas brauchen würde“ nicht beantwortet. Und die Erklärung ist ganz einfach: Der Dealer hatte das Messer durch seinen Körper gegenüber der Kamera verdeckt. Das bedeutet: Professionelle Kriminelle lassen sich von soetwas nicht beeindrucken oder abschrecken. Aber um Otto Normalbürger zu überwachen, sind solche Kameras ausgezeichnet geeignet.

      • kessfried, schrieb am

        Nun werden sie mal nicht pampig karsvo. Sie wissen genau was gemeint ist oder sind sie so blöd wie sie hier tun ? Im letzten jahr gab es allein in hamburg und berlin mehrfach bilder aus video kameras auf denen man straftaten auf bahnhöfen sehen konnte die zumindest zum teil zu festnahmen geführt haben. Das kriminelle, die im knast sitzen keine weiteren überfälle begehen können und das damit weitere opfer vermieden werden, dürfte selbst ihnen klar sein. Was wollen sie uns mit ihrem persönlichen fall sagen ? Das video überwachung nicht immer hilft ? Hat das jemand behauptet ? Wollen sie alles abschaffen was nicht hundertprozentig funktioniert ? Menschen die sich mehr sorgen um bewegungsbilder, die regelmäßig gelöscht werden, machen als um die gesundheit von mitmenschen sind mir sehr suspekt. Leiden sie unter verfolgungswahn ? Oder warum glauben sie das sich jemand, (geheimpolizei?) für ihren bahnhofsaufenthalt interessiert ?
        Schiß vor dem staat aber die abhängigkeit von staatlicher fürsorge erhöhen wollen.

        • kessfried, schrieb am

          Nochwas karsvo. Was glauben sie denn was otto normalbürger auf einem bahnhof macht ? Wen interessiert das ? Deshalb sichtet dann wer all die videos ?

          • Karsvo schrieb am

            „Nun werden sie mal nicht pampig karsvo. Sie wissen genau was gemeint ist oder sind sie so blöd wie sie hier tun ? “

            Ich bin nicht pampig geworden. Sie aber mit der Aussage „oder sind sie so blöd wie sie hier tun ? “ schon. Es macht einen ganz schlechten Eindruck, wenn Menschen einerseits austeilen aber selbst dünnhäutig sind.

            „Im letzten jahr gab es allein in hamburg und berlin mehrfach bilder aus video kameras auf denen man straftaten auf bahnhöfen sehen konnte die zumindest zum teil zu festnahmen geführt haben.“

            Sie können sich also wieder erinnern. Dann sollten Sie jetzt bitte Fakten bringen: Wer, wann, was, wie, wo.

            • kessfried, schrieb am

              Sie machen sich lächerlich karsvo. Jeder der mit offenen augen durchs leben geht kennt diese bilder.

              • kessfried, schrieb am

                Wenn sie derartige video aufnahmen nicht kennen sind sie entweder völlig weltfremd oder ein lügner. Suchen sie es sich aus. Ich werde mich nicht der lächerlichen mühe unterziehen für sie zu suchen oder meinen sie ich sammel soetwas ?

              • Karsvo schrieb am

                kessfried, Sie haben die Frage genau so beantwortet, wie ich es erwartet habe.

          • Karsvo schrieb am

            „Was glauben sie denn was otto normalbürger auf einem bahnhof macht ? Wen interessiert das ? Deshalb sichtet dann wer all die videos ?“

            kessfried, diese Frage ist doch wohl nicht ernst gemeint oder? Die gleichen Leute, die 100% unserer emails trotz §10 GG „prüfen“. Richtig: 38 MILLIONEN emails sind nur die Treffer der elektronischen Filter, die dann manuell ausgewertet werden müssen. Und Sie haben wirklich keine Ahnung, warum LKW Maut nicht mit Mikrowellen-Technik sondern mit Bilderkennung durchgeführt wird, obwohl seinerzeit unausgereift und Mikrowelle schon praxistauglich war?

            Bevor Sie weiterhin ohne entsprechendes Wissen Dinge in Abrede stellen, beschäftigen Sie sich bitte endlich mal mit Fakten: Josef Foschepoth, „Überwachtes Deutschland“. Foschepoth ist Historiker und hat auf wissenschaftlichem Niveau freigegebene Akten ausgewertet.

            • kessfried, schrieb am

              Was hat das mit videoaufnahmen von otto normalbürger vom bahnhof zu tun ?
              Offensichtlich gibt es (handy ortung zb) ganz andere technische überwachungsmöglichkeiten wenn ihre befürchtungen stimmen. Da sind video aufnahmen mittelalter.
              Wer hat denn die von foschepoth ausgewerteten akten freigegeben ?

              • Karsvo schrieb am

                kessfried, ich freue mich, daß wir jetzt wieder konstruktiv an den Sachverhalt herangehen können. Zunächst die Zusammenfassung, worum es geht (z.B. Amazon, dort auch Blick ins Buch möglich):

                „Millionen und Abermillionen Postsendungen wurden Jahr für Jahr, Tag für Tag aufgebrochen, ausgewertet und teilweise vernichtet. Millionen und Abermillionen Telefonate wurden abgehört. Von und im Auftrag der ehemaligen Besatzungsmächte, aber auch von den Westdeutschen selbst. Nahezu alle eingehende Post aus der DDR und massenweise Briefe und Pakete aus anderen osteuropäischen und kommunistischen Staaten wurden angehalten und zensiert. Die Telefon- Fernschreib- und Telegraphenleitungen von und zur DDR, nach und von Berlin und in die übrigen osteuropäischen Staaten, aber auch innerhalb der Bundesrepublik, ins westliche Ausland und Durchgangsleitungen von Ost nach West wurden systematisch überwacht und abgehört. Die alte Bundesrepublik zwischen 1949 und 1989 war ein großer, effizienter und effektiver Überwachungsstaat. Das Buch liefert neue Erkenntnisse aufgrund einer umfassenden und intensiven Auswertung von bislang nicht erforschten, zumeist unzugänglichen und vielfach noch als geheim eingestuften Akten der Bundesregierung und der ehemaligen Besatzungsmächte USA und Großbritannien. Der Autor stieß auf mehrere Millionen Geheimdokumente zur Geschichte der Bundesrepublik, die noch nicht erforscht sind. Sein Buch macht deutlich: Die Geschichte der Bundesrepublik ist noch nicht geschrieben.“

                „Wer hat denn die von foschepoth ausgewerteten akten freigegeben ?“

                Aus dem Buch selbst (letzte Seite „Dank“):
                „Wichtige Voraussetzungfür die erfolgreiche Bearbeitung des ‚Überwachten Deutschlands‘ war der Zugang zu den bislang geheim gehaltenen Akten der Bundesregierung. Dem damaligen Bundesminister des Inneren, Wolfgang Schäuble, werden außer mir sicher viele Historiker dankbar sein, dass er sich dafür stark gemacht hat, die Fülle der in den Geheimarchiven der Bundesrepublik noch ruhenden Regierungsakten in einem verlässlichen Verfahren zu deklassieren, um sie der Forschung sukzessive zur Verfügung stellen zu können. [..] Mein Dank gilt daher den Geheimschutzbeauftragten und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den verschiedenen Bundesminsterien [..]“.

              • Karsvo schrieb am

                „Da sind video aufnahmen mittelalter.“

                Das ist schlichtweg falsch. Gesichtserkennung anhand biometrischer Merkmale (Referenzdaten liegen infolge des neuen Perso vor) ist aktueller Stand der Technik und zur automatisierten Personenerfassung geeignet.

                de.wikipedia.org/wiki/Gesichtserkennung

              • kessfried, schrieb am

                Also der „überwachungsstaat“ in person des damaligen innenministers schäuble, cdu, hat die akten, die die basis für die untersuchung gebildet haben freigegeben.
                Was konkret befürchten sie, wenn sie auf einem bahnhof von einer überwachungskamera
                gefilmt werden ? Was soll otto normalbürger befürchten ? Was wiegt schwerer diese befürchtungen, wie real auch immer sie seien mögen oder der konkrete schaden an leib und leben von menschen, die nicht mehr opfer von wiederholungstätern werden, da dank video überwachung überführt. Da sind wir offenkundig unterschiedlicher auffassung.

              • Karsvo schrieb am

                Besorgen Sie sich das Buch doch einfach mal. Erst dann kann man doch einschätzen, wie real eine Bedrohung wirklich ist und in welchem Verhältnis unterschiedliche Zielsetzungen zu gewichten sind

              • Grimnir schrieb am

                @kessfied
                „Was soll otto normalbürger befürchten ?“

                Für „otto normalbürger“ ist der Überwachungsstaat bereits heute mit handfesten Nachteilen verbunden. Im Jahr 2005 haben die Einwohnermeldeämter damit begonnen, Bürger wieder wegzuschicken, die einen Personalausweis oder Reisepass beantragen wollten. Dazu dient die fadenscheinige Begründung, dass das Passfoto angeblich nicht biometrisch genug ist. Widerspruch ist zwecklos. Das Amt hat immer recht. Heute werden zusätzlich noch die Fingerabdrücke genommen. Mit einer Schnitt- oder Brandverletzung an ungeeigneter Stelle kann man also nichtmal mehr einen Ausweis beantragen. Für diese Zumutungen werden die Bürger auch noch mit erhöhten Gebüren „entschädigt“. Otto Normalbürger befürchtet (vermutlich zu Recht), dass in Zukunft den Ämtern noch weitere Schikanen einfallen, die früher nur bei Verbrechen üblich waren, aber heute jeden Bürger treffen. Die Überwachungskameras im öffentlichen Raum erinnern ihn jederzeit daran, dass Widerstand zwecklos ist. Gegen Ende der DDR war es gefährlich, am Stammtisch den Staat zu kritisieren, da (fast) überall Stasi-Spitzel anwsend waren. Heute ist (fast) überall eine Überwachungskamera. Diese schleichende Umwandlung des Staates in ein Freiluftgefängnis wird von vielen inzwischen leider als normal empfunden.

  4. Rick schrieb am

    Klar kessfried, komm ma zu mir an den U-Bahnhof Leopoldplatz im Wedding. Dann zeige ich Dir , wie die ca. 30 Kameras deine körperliche Unversehrtheit schützen… oder anders: Ja, du verstehst da was falsch.

  5. Luca schrieb am

    1. Die Piratenpartei ist natürlich nicht für den abbau aller Kameras, sie ist dafür den Überwachungswahn zu stoppen. Bestes Beispiel für Überwachungswahn ist eben in Großbritannien. Mit den verwendeten finanziellen Mitteln hätte man mehr Polizisten anstellen können die auch wirklich hätten Straftaten verhindern können. Kameras können nur vor Wiederholungstätern schützen und auch nur dir Amateur Darsteller unter den Kriminellen die sich nicht fähig sind zu maskieren. Diese wären höchstwahrscheinlich sowieso geschnappt worden ( Bsp: Morde haben hetzt schon 98,9 % Aufklärungsquote ) oder haben die Tat im Affekt begangen. Des weiteren verlangt Kamera Überwachung eine teure Echtzeit Auswertung und wie man am Bonner Anschlag sieht aufwändige und funktionierende Administration.
    2. Es sitzen in Großbritannien schon seit Ewigkeiten 12 Terror Verdächtige ohne Anklage fest. Assanges prekäre Situation ist ebenfalls zu erwähnen.
    Diese Entwicklung ist äußerst besorgniserregend, die politischen sehr unbedachten Schreie nach Überwachung ebenfalls. Wir haben 2 Diktaturen hinter uns und sollten eigentlich wissen wie schleichend und gefährlich dieser Prozess ist.
    Wir stehen natürlich immer noch sehr gut da was Bürgerrechte betrifft, aber genau das tun wir aufgrund der verankerten Paragraphen des Grundgesetzes in dem die Lehren aus den 2. Weltkrieg und der Stasi Diktatur zu finden sind.
    3. Als größte Volkswirtschaft, und aus historischer Perspektive haben wir nicht nur eine Verantwortung gegenüber unseren Bürger sondern gegenüber ganz Europa.
    Man denke nur an Weißrussland, die nächste Diktatur ist gerade mal 1000 km entfernt. In der Türkei sieht es auch nicht so rosig aus, dieses Land belegt gerade Platz 1 des Rankings der meist Inhaftierten Reporter ( Ql: Reporter ohne Grenzen ).
    4. Es geht meiner Meinung nach bei Bürgerrechten nicht primär darum den einzelnen davor zu bewahren das er gefilmt werden könnte wenn fremd geht oder ähnliches, es geht darum die Bürger eines Landes selbst unter den fürchterlichsten Bedingungen (Wirtschaftskrise, Gelähmtes Parlament, Krieg etc. ) zu schützen. Die Situation in Griechenland zeigt uns doch anschaulich wie sich das Bild einer Nation innerhalb kürzester Zeit wandeln kann und von Problemen überschwemmt wird.

  6. Martin H. schrieb am

    Gerade bei der Bahn müstte jedem mit einem IQ über Zimmertemeperatur kalr sein, dass ein Terroranschalg nicht unbedingt an einem Bahnhof stattfinden muss. Und spätestens seit dem ICE-Unglück in Esschede muss jedem auch kalr sein, dass man für einen Anschlag auf offener Strecke auch keinen Sprengstoff braucht.
    Will die Bundesregierung jetzt jede Bahnstrecke sicher wie einst die DDR ihre Grenze?

  7. Chris schrieb am

    Naja, Kameras sind an bestimmten Stellen sicherlich nützlich, aber in den letzten Monaten ist mir es extrem aufgefallen das die Dinger überall hängen. Ganz so witzig finde ich das dann auch nicht. Ich glaube das Problem ist nicht das Kameras an allen öffentlichen Plätzen aufgehangen werden, sondern eher was passiert mit den Daten und wie wie werden diese weiter verwendet / wer kontrolliert das ganze!? Leider zielt die Politik schon seit Jahren darauf ab den „gläsernen Menschen“ zu schaffen, da muß man kein Anhänger der Piraten sein um das zu erkennen. Ich denke wir lassen uns zu leicht von amerikanischen Verhältnissen und Methoden beeinflussen, anstatt das Vorhandene (Polizei, Zoll etc.) Verstärkt auszubauen und zu fördern. Wann sieht man noch einen Streifenwagen auf der Strasse, ausser in Großstädten? Ich finde trotzdem das die Piraten mehr ihren Fokus auf Themen wie „Griechenland, wieviel muß der Steuerzahler noch hin nehmen“ konzentrieren sollten. Mal anständige Vorschläge machen und sich damit auf die Bundestagswahl vernünftig aufstellen! Ich wünsche mir so sehr das die großen Parteien endlich mal einen richtigen Dämpfer bekommen, das wird sicher nicht mit diesem Thema klappen.

  8. SciPirat schrieb am

    Der kriminalpräventive Effekt von Videoüberwachung in Parkhäusern ist mehrfach nachgewiesen worden (offen blieb jedoch in der Regel die Frage der Verdrängung der Kriminalität in andere Parkhäuser). Insbesondere wenn die Videoüberwachung mit weiteren Maßnahmen kombiniert wurde (verbesserte Beleuchtung, personelle Ausstattung), konnte die Zahl der Diebstähle aus PKWs deutlich reduziert werden.

    vgl.
    http://www.scilogs.de/wblogs/blog/datentyp/allgemein/2012-12-26/wenn-straftaten-nach-video-berwachung-ansteigen

  9. Perestroika schrieb am

    Da sieht man, dass studierte Kriminologen nicht immer zu einer differenzierten Betrachtung befähigt sind. Zumal völlig offen bleibt, wie H. Schlömer denn eine bessere Aufklärungsquote erreichen will. Aber darüber haben die Piraten bisher bestimmt noch nicht diskutiert und keine Meinung.

    • JustusW schrieb am

      Auf 1000 Kameras kommt in London derzeit EIN aufgeklärtes Verbrechen pro Jahr…
      In England wird mitlerweile so viel Geld für Videoüberwachung verschwendet, dass tatsächlich funktionierende Sicherheit eingespart wird.
      Wer Streifenpolizisten durch Kameras ersetzt verdient es wenn der Taschendieb mit dem Geldbeutel davon kommt.

      Paradebeispiel in Karlsruhe: Der KVV kauft für teuer Geld Videoüberwachung für seine Bahnen, Ergebnis? Mehr Vandalismus, weil Jugendliche die Kameras als Herausforderung sehen…

      Kameras klären weder Verbrechen auf noch verhindern sie welche. Menschen tun das.

      Gruss,
      Justus

    • Paul schrieb am

      Sicher, eine höhere Aufklärungsquote erreicht man vielleicht durch Kameras und mehr Personal. Das kann aber doch nicht das Ziel sein. Vielmehr geht es doch darum die Verbrechensquote zu senken, deren Ursachen aufzudecken und gleiche Chancen für alle zu gewährleisten. Die Aufzeichnung einer Straftat macht diese ja nicht ungeschehen. Wem hilfts also, den Opfern, deren Familien? – Nein, man beruhigt lediglich das Gewissen einer bigotten Gesellschaft und treibt gleichzeitig deren Spaltung voran.

      • kessfried, schrieb am

        Wäre ich oder ein angehöriger opfer einer straftat, zum beispeil zusammengeschlagen, würde ich sehr wohl wollen das die typen erwischt und bestraft werden. Sie nicht ? Selbst bei opfern die ich nicht persönlich kenne möchte ich das. Übrigens macht die aufklärung einer straftat die tat nie ungeschehen. Sie möchten das die nsu morde nicht aufgeklärt werden ? Ist ja egal ? passiert ist passiert ? Was hat das mit gleichen chancen zu tun ? Bigotte gesellschaft ? Nur die üblichen linken phrasen oder soll das in diesem zusammenhang irgendetwas bedeuten ?
        W

        • Karsvo schrieb am

          „Wäre ich oder ein angehöriger opfer einer straftat, zum beispeil zusammengeschlagen, würde ich sehr wohl wollen das die typen erwischt und bestraft werden. Sie nicht ?“

          kessfried, ihre Sichtweise ist schlichtweg einseitig. Wären Sie Opfer staatlicher Überwachung, würden Sie doch auch wollen, daß soetwas nicht mehr vorkommt oder etwa nicht? Gerade die Menschen in der früheren DDR haben das nur zu oft erlebt. Was mögen die wohl von Ihrer Verharmlosung staatlicher Überwachung halten?

          • kessfried, schrieb am

            Bitte erklären sie doch den hier lesenden, was heute, hier in deutschland, menschen, normalbürger, zu opfern staatlicher überwachung macht ? Welchem leid sind sie ausgesetzt ?
            Ist dieses leid mit dem leid von opfern von gewalttaten vergleichbar ? Wie oft kommt es vor ? Ist es von den im staat verantwortlichen gewollt ? Wenn ja warum/wozu ? Ist dieses leid mit dem leid von systemkritikern in der ddr vergleichbar ?
            Sie bleiben bei solchen fragen leider immer sehr vage, insofern kann ich als nichtwissender nicht beurteilen ob ich in ihrem sinne verharmlose.
            Bitte verweisen sie nicht wieder auf literatur sondern nennen sie fakten oder meinungen, gern mit beleg sonst bilde ich mir halt selbst eine meinung über die glaubwürdigkeit/wahrscheinlichkeit ihrer ausführungen.

            • Karsvo schrieb am

              kessfied, der Erich und seine Stasi hätte Ihnen für solche Aussagen sämtliche Orden der Republik verliehen.

              • kessfried, schrieb am

                ???????
                Oder waren sie stasi opfer ?
                Dann wird einiges verständlicher und es täte mir ausdrücklich leid.

            • Karsvo schrieb am

              „Bitte verweisen sie nicht wieder auf literatur“

              Doch werde ich. Ich bin Ihnen mit den Zitaten bereits entgegengekommen. Denn Herr Foschepoth hat sich eine Menge Arbeit damit gemacht. Wenn Sie an guten Information interessiert sind, dann kaufen oder leihen Sie das Buch bitte.

        • Karsvo schrieb am

          Als ich Ihnen dargelegt habe, daß ich selbst schon einmal Betroffener war, hat sich Ihre Anteilnahme übrigens sehr in Grenzen gehalten. Wenn jemand Ihre Schlußfolgerungen nicht teilt, dann paßt es ja auch nicht ins Konzept und muß stattdessen kleingeredet werden. Das sagt doch alles.

          • kessfried, schrieb am

            Mir war nicht klar, das sie noch unter dem vorfall leiden. Leiden oder fühlen sie mit menschen, die jetzt, in diesem augenblick, an einem freitagabend angst haben ? Menschen auf öffentlichen plätzen, bahnhöfen, bushaltestellen ? Allein oder vielleicht mit ihrer partnerin. Dann kommen ein par typen daher. Vor welchen hätten sie angst ?(ach das wäre ja nach piratenmeinung irrational)
            Glatzen ? Südländer ? vor beiden ? Wovor hätten sie angst ? Beleidigt zu werden ? oder das ihre begleitung beleidigt wird ? Und sie haben schiß ? Die hosen gestrichen voll ? Ein par demütigungen vielleicht ? Mit spott und gelächter ? Vieleicht müssen sie auch nur geld oder handy rausrücken. Macht man ja gerne. Vieleicht gibts auch was an die backen, vieleicht auch richtige schläge ? Tritte vielleicht ? Es können auch waffen ins spiel kommen. Manchmal gehts auch ganz schnell. In hh harburg wurde ein dachdecker von südländern(spanier? portugiesen?
            italiener oder griechen ?)einer hieß glaub ich orhan, wegen 20cent niedergeschlagen und getreten. Der aufprall auf dem boden des bahnhofs war, leider für das opfer, zum glück für die täter, tötlich. Das hatten sie nicht geplant, ergebnis ? sie haben das gericht feixend verlassen, die mutter des opfers hat bitterlich geweint und einer der täter ist wieder straffällig geworden.
            Falls sie es prüfen wollen 20 cent mord, wird sich finden lassen. Wie oft kommt soetwas vor ? Wieviele menschen haben in diesem augenblick angst ? Eine scheiß angst ?
            So und wo war jetzt ihr problem ?

            • kessfried, schrieb am

              In der pm vom 25/12 zum thema angst heißt es : angst ist immer irrational. Meinen verantwortliche piraten, kann jeder nachlesen.
              Irgendwie sollen wir aber trotzdem angst haben, natürlich nicht vor““ südländern“, aber vor video kameras.
              Irgendwie wohl auch vor „rechten“, obwohl angst ja immer irrational ist, aber angst vor rechts wäre immerhin politisch korrekt,
              Wer verbreitet so einen unlogischen schwach….. genau. Die piraten partei.

            • kessfried, schrieb am

              Achso karsvo , ihr problem.
              Ihr problem und das der(?) piraten ist, das angst irrational ist nicht wahr ?
              Außer vor video kameras nicht wahr ?
              In der von mir geschilderten situation werden sich die betroffenen wahrscheinlich aus angst vor video auf nahmen aus dem blickfeld der kameras begeben. Das glauben sie doch ???

          • kessfried, schrieb am

            Man findet im netz so einiges im netz zu 20 cent mord hamburg. Sollte JEDER mal gelesen haben.
            Die „südländer“ hießen übrigens berhan und onur.

  10. fango schrieb am

    Als Partei der Mitbestimmung und Bürgerdemokratie sollten sich Piratenrpräsententen innerlich wie inhaltlich besser zurücknehmen können, gerade, wenn es augenscheinlich mehrheitlich Befürworter einer bestimmeten politischen Position gibt. (Auch wenn es der persönlichen Meinung widerspricht.)

    Statt auf Fundamentalopposition zu sezten, hätte Schlömer besser strenge Kriterien zur Videodeoüberwachung formuliert (Einsatz nur bei schwerern Verbrechen/Köperverletzungen, Aufbewahrungsdauer etc.) und ansonsten einem (obligaten) Volksentscheid zur Sache eingefordert !

    Die repräsentative Mehrheit (im Rahmen des GG) liegt nämlich nicht nur meistens richtig, sondern HAT auch noch per se Recht.

    Schöne Grüße

  11. Klischeepunk schrieb am

    @bratenbengel: Also ich für meinen Teil kann sogar sehr gut ohne den Bullshit leben den Lörbert absondert. Auch ohne jegliche Diskussion. Ich sehe auch keinen Bedarf jeden Troll einzuladen mitzumachen.

    @kessfried: Hastemazahlenundsoweilwegennämlichleerebehauptungensindvolldoof.

    @Perestroika: Natürlich indem wir viel, viel stärker auf nicht funktionierende Methoden setzen. Wir schaffen die ordentlichen Gerichte ab und beschließen Basisdemokratisch wer Schuld hat. Das hat den Vorteil, das wir per Definition eine 100%ige Erfolgsquote haben. Kein Verbrechen bleibt ungesühnt und so. Aber zu deiner Frage: Nein, wir haben tatsächlich noch nicht diskutiert, welche Meinung Bernd Schlömer hat. Wir werden uns aber alsbald im Arbeitskreis „Marionettenspieler“ mit dem Thema befassen und Herrn Schlömer seine Meinung umgehend wissen lassen.

  12. kessfried, schrieb am

    Ich habe mal bei den niedersachsen reigeguckt. Zu diesem thema warnt man vor politisch gewollter (?) terrorhysterie(?). Man warnt vor fahndung nach rassischen merkmalen (man darf , wenn man nach einem chinesen fahndet nicht mehr sagen das der gesuchte chinese ist) und spricht von 100 terrortoten, die im vergleich zu unfalltoten etc zu vernachlässigen sind. Man stelle sich solche aussagen mal im zusammenhang mit den nsu morden vor. Die gleichen linken visionäre würden einen kollaps bekommen. Was sind das eigentlich für leute die so einen stuß verbreiten ?

    • Klischeepunk schrieb am

      Dolle Wurst mein lieber kessfried.

      1. Nein wenn man einen Chinesen sucht, darf man nach einem Chinesen suchen. Vielleicht googlest du den Begriff „profiling“ und darauf aufbauend „racial profiling“ mal, das ist die Kritik an der Sache. „Ohne Anhaltspunkt wird verstärkt der Neger durchsucht weil der ja eh kifft. Und klaut. Und n größeren Penis hat als wir.“ – DAS ist das Problem.

      2. Wir sprechen uns auch gegen mehr Überwachungskameras aus um die NSU zu fangen.

      3. Du kannst genau das auch im Zusammenhang mit der NSU argumentieren. Nur komm ich beim „Islamischen Terror“ Nationsweit auf eine beeindruckend hohe Zahl von ~0 Opfern. Beim rechten Terror komme ich auf ne Zahl um – je nach Rechnung – 130 – 190 Opfer (Seit 1990 in dem Fall).

      Und auch hier gilt, das die Argumentation Präventionsarbeit nahe legt. Solche Dinge wie „Wir reden mit der Person wieso Nazis Kacke sind“ – nicht „den gesamten Osten“ verkabeln und unter Beobachtung stellen. Gleiche Linie beim „islamischen Terror“. Bomben bauen ist scheiße. Kameras helfen halt nicht. Oder der große Lauschangriff. Oder die Rasterfahndung. Oder Internetsperren (gut das war ja eh das sollte ja eh den geschundenen Kindern helfen, die dann plötzlich alle nicht mehr vergewaltigt gewesen wären).

      Du erkennst die Unterschiede? Nein? Naja lesen bildet, aber du kannst gern ProKöln nachrennen und die CSU wählen, ich werd‘ dich nicht davon abhalten. Aber halt auslachen.

      • kessfried, schrieb am

        Hallo punk,
        Wenn im schanzenpark in hh afrikanischenasylbewerber in aller öffentlichkeit drogen verticken, darf die polizei dort nicht gezielt prüfen ? Man soll genausoviele blonde prüfen ? oder entsprechend dem durchschnitt der bevölkerung überwiegend blonde ?
        Vom balkan kommen verstäkt roma nach d. Sie werden dort, weil sie roma sind, von rumänen , bulgaren. mazadoniern, serben usw. rassistisch verfolgt. Es ist also wichtig das sie roma sind, aber wenn es um straftaten geht darf geht soll es niemand wissen ? Was sind südländer ?
        Piraten sind doch für tranzparenz ? Oder ist pc wichtiger ? Wie hättest du es gern ?
        Islamischer terror ? New yok ? london ? madrid ? fast täglich im irak, in pakistan ?
        Schließt du für deutschland aus, stimmts ? kann hier nicht passieren, nicht wahr ?
        Eine videokamera auf dem bahnhof schließt prävention aus ? Meinst du ?
        Im übrigen freue ich mich wenn du was zu lachen hast, im persönlichen bereich.

      • kessfried, schrieb am

        Nachsatz.
        Das kinder vergewaltigt werden, damit man die bilder ins netz stellen kann schließt du aus ?
        Bayern ist das am schlechtesten regierte bundesland ? meinst du ? zahlen ? fakten ?

  13. Hantz schrieb am

    Was ihr alle so wunderschön zu verdrängen versucht, unser Ziel sollte es nicht sein, Gewallt kontrolliert zuzulassen, sondern die Ursachen für die Gewalt herauszufinden und zu beseitigen. Was man hier klar erkennen kann, ist das es lediglich darum geht, dem gegenüber einen „rein zudrücken“ und mehr nicht schämt euch alle für euer Verhalten ….

    PS: Lieber Ingo, wo das steht wie man sich zu verhalten hat? Erziehung nennt man das, so wie ich behandelt werden möchte, so habe ich auch andere zu behandeln. Deine Eltern scheinen da ein bisschen was vernachlässigt zu haben.

  14. Hantz schrieb am

    Fakt ist, das es nicht Ziel sein sollte, Gewalt kontrolliert zuzulassen, sondern diese zu verhindern! Hier bringen Kameras rein Garnichts … wer nichts zu verlieren hat, der freut sich viell. noch das er bei seiner Tat gefilmt wird und somit noch ein Andenken für die Zukunft hinterlässt…. Kameras entschärfen keine Bomben, sie filmen nur wie diese Menschen in den Tod reißt….
    Der weitaus gravierendere Punkt ist jener, das diese Instrumente missbraucht werden! Unfug? Staatsfeind Nr. 1 reines Hollywood Geschwafel? Fragt doch mal Julian Assange was er darüber denkt … was glaubt ihr wie oft Kameras missbraucht wurden, nur um seinen Aufenthaltsort zu bestimmen? Leute macht die Augen auf und lasst euch nicht solchen Stuss eintrichtern!
    Und was ist damit, keiner der was zu verheimlichen hat, hat etwas gegen Überwachung. Warum wehrt sich die Regierung dann so vehement gegen Transparenz?

  15. kessfried, schrieb am

    Bei zeitonline gibt es den blog von j. lau. Unter dem titel „syriensentspiel hat begonnen“ hat ab beitrag 752/ganz neu die foristin karolachristine zitate aus leserbriefen der FAZ zum thema weihnachtsansprache „unseres“ bundespräsidenten wiedergeben. Wenn jemand wirklich am thema angst auf bahnhöfen interessiert ist sollte er sich die“ mühe“ machen und nachlesen was normale bürger denken. Sehr aufschlußreich.

  16. JT schrieb am

    Leider scheint die Piratenpartei fragwürdige Kommentatoren in ihren Foren magnetisch anzuziehen. Vielleicht nicht ungewöhnlich (viel weniger wegen der Partei als mehr wegen der Natur von Internetforen), aber auf jeden Fall schade.

  17. Marco Gothe schrieb am

    Ich finde es ist gut das die Videoüberwachung hauptsächlich unbeteiligte erfasst. Aber es geht doch nicht nur um die Prävention. Es geht auch um die Aufklärung von Verbrechen und diese ist durch die Videoüberwachung besser. Ein Sicherheitsgurt schützt auch nicht vor Unfällen aber beim Unfall rettet er Leben.

  18. Uizdo schrieb am

    Einen Superterroristen kann man mit einer Überwachungskamera vermutlich nicht wirklich aufhalten!
    Aber ich denke doch das so eine möglichst auffällige (vielleicht auch noch wichtig, wichtig blinkende) Kamera den nicht ganz so selbstsicheren Attentäter oder Dieb, dazu bewegen könnte sein unwesen anderstwo zu treiben oder gar aufzugeben. Ganz klar das die wirklich funktionierenden Kameras winzig klein und ganz unauffällig angebracht sein sollten.
    Ich für meinen Teil würde mich über so ein paar Kameras bei den Fahrradabstellplätzen an meinen Bahnhöfen freuen! Derzeit probiere Ich meinen Fahrbaren Untersatz durch eine eklige Farbe (Pissgelb) und einem Anschein von Verwahrlosung in Kombination mit einem hochwertigem Schloss zu schützen!

  19. Tarlesin schrieb am

    Als ich in Nürnberg auf der Straße gelebt habe, wurde ich Zeuge von Gewaltausübung gegen andere unter einer Überwachungskamera. Später wieder in Kontakt mit den Beteiligten war nichts in Erfahrung zu bringen von einer Ahndung des Vorfalles. Oder ist es eine Absicherung von Schlipsträgern gegen den Pöbel, statt des Pöbels untereinander? Wer schaut denn Überwachungsfernsehen live? Muß erst eine Bluttat oder Sachschaden entstehen, bevor eine Überwachungskamera sinn macht und sich jemand mal das Video anschaut? Wenn Überwachung an sensiblen Orten, dann live und mit Personal zur sofortigen Intervention. Alles andere ist rechtsstaatliche Machtduselei. Verhindern kann man auf der anderen Seite keine solchen kriminellen Akte mit solch einem Mittel. Und wer gibt schon Geld dafür aus, das sich sich Sicherheitspersonal tagein tagaus langweilige Videobilder anschaut. Da kommt nur so etwas heraus, wie die erotische Bewertung von gefilmten einkaufenden Damen mit aufgezeichnetem Zoom in deren Ausschnitt und Hüftzonen. Helau …

  20. schmittwolf schrieb am

    Das Thema Videoüberwachung ist doch erst wieder durch den angeblichen Anschlagsversuch in Bonn aktuell geworden. Sicher ist gegen die Videoüberwachung in Bahnhöfen nichts einzuwenden, allerdings dürfen die Aufnahmen nicht unbegrenzt gespeichert bleiben.
    Ich Denke das der Inszenierte Anschlag von Bonn dazu führen wird das auch an Bahnhöfen Personenkontrollen, über kurz oder lang, durchgeführt werden.
    Ingo Lörbert schreibt, in den Reihen der Piraten befänden sich Sozialschmarotzer! Die einzigen Sozialschmarotzer in unserem Land sind Beamte und ein großer Teil unserer Politiker. Wenn ich die Diskussion über Kanzlergehalt lese, zeigt sich ganz klar wo die Schmarotzer sitzen. Selbstverständlich hat ein Vorstand oder Geschäftsführet eines Unternehmens ein Höheres Einkommen ein als Bundeskanzler/in. Dafür tragen diese auch Verantwortung und müssen sich notfalls für falsche Entscheidungen vor Gericht verantworten. Wenn Bundeskanzler/in dazu bereit ist, soll er/sie auch mehr Geld erhalten.

    • kessfried, schrieb am

      Wer hat denn den anschlagversuch inzeniert ? Verfassungsschutz? cia ? bilderberger ? freimaurer ? csu
      oder alle zusammen ?

  21. Pingback: Weihnachten statt Angst: Videoüberwachung in Bahnhöfen und öffentlichen Orten ist weitgehend nutzlos | Wahlkreis 192

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