Legalisierung von Cannabis auch in Deutschland überfällig

Bild: Tobias M. Eckrich

Gleichzeitig mit der Wiederwahl von Barack Obama zum US-Präsidenten wurde per Volksentscheid in den Bundesstaaten Colorado und Washington beschlossen, den Besitz von Cannabis zu legalisieren und Herstellung und Vertrieb unter staatlicher Aufsicht zu regeln. Fabian Hoff, Koordinator der AG Drogenpolitik der PIRATEN, nimmt dazu wie folgt Stellung:

»Es wird Zeit, dass auch Deutschland diesen mutigen Schritt geht. Einen genügend großen gesellschaftlichen Konsens gibt es. Statt die vielen Millionen Cannabis-Konsumenten in Deutschland in die Illegalität zu drängen, ist ein legaler Handel aus Verbraucher- und Jugendschutzsicht dringend angebracht.

Auch bei der Umsetzung sollte sich Deutschland diese US-Staaten zum Vorbild nehmen. So werden Produktion, Vertrieb und Handel umfassend legalisiert und reguliert, ähnlich wie das auch im Parteiprogramm der PIRATEN gefordert wird. Dabei wird eine Abgabe erhoben, deren Einnahmen in Colorado u. a. ins Schulsystem fließen sollen. In Washington soll der überwiegende Teil der Einnahmen in Präventionsmaßnahmen, Forschung und Gesundheitsversorgung investiert werden.«

Quellen:
[1] http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1838-abstimmungen-in-den-usa-zwei-us-staaten-legalisieren-cannabis
[2] https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Drogenpolitik

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Kommentare

47 Kommentare zu Legalisierung von Cannabis auch in Deutschland überfällig

  1. Rob schrieb am

    Legalisierung mit Kontrolle und die Verwendung zu medizinischen Zwecken ist längst überflüssig. Schade, dass Pharmakonzerne da mächtig was dagegen haben… Die haben seit Stevia aber sowieso jede Glaubwürdigkeit verloren. Legalize it.

    • Carlos schrieb am

      Reichen Zigaretten und Alkohol nicht schon als „Gesellschaftsdrogen“?
      Wenn ich mir die Problematiken grade bei Jugendlichen zum Thema Alkohol so anschaue, möchte ich persönlich nicht noch ein weiteres Rauschmittel in den Topf werfen.

      Zielsetzung sollte eher Entwöhnung statt Gewöhnung sein.

      Piraten…der Kahn säuft ab…

      • FeepingCreature schrieb am

        Die Frage sollte doch nicht sein „wieso legal“, sondern „wieso illegal“. Als ob Alkohol- und Zigarettenkonsum eine Gnade wären, die uns vom Staate mit Augenzudrücken gegonnen würde! Prohibition ist praktisch genauso wie moralisch unzulänglich.

        • nemo schrieb am

          Alkohol- und Zigarettenkonsum ist in erster Linie ein gutes Geschäft. Und zwar für die Produzenten, den Staat, die Werbetreibenden und die Anbieter von Werbeflächen. Wir als Gesellschaft müssen uns halt fragen, ob wir die Einnahmen dieser Gruppen finanzieren möchten. Dann am Ende tragen wir als Gesellschaft die Kosten, die der Drogenkonsum verursacht und müssen auch die Probleme lösen, die dadurch erst entstehen.

      • mfk1016 schrieb am

        Drogen werden immer ein Teil der Menschheit sein; dagegen nützt keine Prohibition …. wir sehen ja was sie z.B. in Mexico oder Afghanistan auslöst…
        Dan von „2 Drogen reichen schon“ zu reden ist unmenschlich… es bedeutet einen Kampf gegen eine Minderheit die niemandem außer sich selbst schadet. Was wäre den wenn man ihnen verbieten würde z.B. Fastfood zu essen ? Was wäre mit den Leuten, die halt einfach darauf stehen ?
        Warum hat Deutschland aus der Geschichte offenbar immernoch nicht gelernt ?

        Haben wir nicht schon oft genug Minderheiten in ihren Rechten eingeschränkt ?
        (siehe Hexenverbrennungen 3.Reich etc.)

        Bin selber Kiffer und langsam fang ich an, mich in diesem Land wie ein Ausgeschlossener zu fühlen… so hats 1933 auch schon angefangen…

      • sean schrieb am

        Es geht überhaupt nicht darum ein weiteres Rauschmittel „in den Topf zu werfen“, denn für den der sie haben will sind illegale Drogen (insbesondere im wachsenden urbanen Raum – aber wahrscheinlich auch auf dem Land) sowieso verfügbar und werden konsumiert… es geht darum einen vernünftigen Umgang mit Drogenkonsum zu schaffen und nicht durch Kriminalisierung alles zu verschlimmern; tatsächlich sind die meisten „Drogenproblematiken“ nicht drogen- sondern prohibitionsinduziert (Wirkstoffgehalt und „Zusatzstoffe“ können unter illegalen Produktionsbedingungen nicht kontrolliert werden, Konsumenten werden in Subkulturen und zu Dealern „gedrängt“ und kommen so schnell mit „härteren“ Drogen in Kontakt, die organisierte Kriminalität verdient sich eine „goldene Nase“, Jugendschutz wird (u. a. durch gerade genannte Bedingungen) praktisch unmöglich, usw. usw)…
        Sicherlich geht es auch niemandem darum (junge) Menschen an Drogenkonsum (und hier muss man bei realistischer Betrachtungsweise selbstverständlich Alkohol, Nikotin, diverse Medikamente, Koffein, etc. miteinbeziehen) zu gewöhnen, aber die Praxis zeigt, dass Prohibition nichts bringt (und vieles schlimmer macht), die einzigen erfolgversprechenden Maßnahmen sind (ehrliche) Prävention, Aufklärung, vernünftige Erziehung und Bildung, ein menschenwürdiger Arbeitsmarkt, usw….
        Also das nächste mal bitte vielleicht erst informieren und hier nicht ahnungslos Parolen dreschen!

      • Mischa schrieb am

        Es ist keine große Hilfe etwas zu verbieten. Ein gemäßigter und reifer Umgang mit Rauschmitteln ist die Basis für Verantwortungsbewustsein. Ein mangelhaft begründetes Verbot ersetzt nunmal keine Erziehung. Wenn man aber öffentlich und auf rechtlicher Basis mit dem Thema konfrontiert wird, ist man gezwungen für mehr Aufklärung mit dem Umgang zu sorgen. Das Verbot schützt uns nur vor Arbeit, die nötig wäre für einen verantwortungsvollen Umgang…

    • Andre Peters schrieb am

      Legalisieren schön und gut. Jedoch denke ich das dies nicht so ohne weiteres gemacht werden sollte. Warum??
      Die Marijuanasorten wurden in den letzten 2 Jahrzehnten von privaten Züchtern so dermaßen hoch gezüchtet, im Hinblick auf hohen THC-Gehalt, das sie mit den damaligen recht leichten Sorten gar nicht mehr zu vergleichen sind. Ich kenne mich da wirklich gut aus!
      18 jährigen, die sich noch im Entwicklungsstadium befinden, würde ich ganz klar vom Konsum der aktuellen Sorten abraten da für sie, meine ich, die Nachteile ganz klar den kleinen Nutzen deutlich überschatten.

      Wenn man nun hingehen würde und diese starken Sorten, die im THC-Anteil jenseits der 20% liegen können, komplett verbieten würde (außer zu medizinischen Zwecken!) und für die guten alten Sorten ala Orange Bud, Super Skunk usw. Werbung macht und die Vergabe dieses Saatgutes fördert, dann ist mein Fazit ====> Einfach genial !!!
      Ein oberer Richtwert für THC in der Blüte (trocken) wäre meiner Erfahrung nach genau 8 Prozent.
      Wer mehr will kann das daraus hergestellte Hash oder Skuff verwenden.

      Das THC aus den Ursprungssorten belebt und erfrischt, erzeugt fröhliche Gemütszustände (Love and Peace), regt sogar das Denken auf eine mal ganz andere Art und Weise an. Dann gibt es da noch die anti bakterielle Wirkung, Möglichkeiten der Schmerztherapie usw..
      ================== Alles nur Gutes ! ========================

      Bei den starken Sorten kommt man sich manchmal so vor als hätte man von Thor mit seinem göttlichen Hammer eins über gezogen bekommen.
      Fazit = Alles perverser Kommerz!

      Wer sich hier nicht, oder gar nicht auskennt, kann gutes Gras mit einem richtig guten, aus frisch gerösteten Kaffeebohnen, aufgebrühtem Kaffee vergleichen.
      Der aromatische Duft der sich schon bei der Zubereitung in der Wohnung ausbreitet, die Vorfreude, der Genuss und die darauf langsam einsetzende Wirkung.
      Mmmmmmmmmmmhhhhhhhhhhh…………….
      Würden Sie das gegen einen Energy-Drink eintauschen wollen?

      Für alle Jüngeren die hier so in unsere Zeit hinein gewachsen sind (ohne das „Gute“ Gras je kennen gelernt zu haben) und tatsächlich denken, das es sich beim Kiffen lediglich um ein Instrument handelt sich mal wieder so richtig zu zu machen, muss ich sagen, das dem nicht so ist!
      Denn Marijuana-Konsum ist eine vom Menschen über Jahrtausende gepflegte Kultur!

      Wichtig finde ich natürlich auch die Art des Konsums. Man muss den Stoff der Begierde heute nicht mehr verbrennen, wobei ja schädliche Rauchgase und Kondensat entstehen. Vielmehr sollte man gründlich den Gebrauch von Vaporizern empfehlen.

      Bevor man jetzt direkt legalisiert, gucken wie die das in Holland so machen in der Schule. Dort muss man nämlich sehr lange suchen bevor man einen 15 Jährigen findet der kifft.
      Wenn´s legal ist verliert das Kiffen mit Sicherheit ohnehin bei den Jugendlichen an Reiz. Warum? Verbotene Dinge machen halt immer mehr Spaß.

      Also legalisieren auf jeden Fall aber nicht ohne Vorarbeit!

  2. Jonas schrieb am

    Ich habe selbst 4 Jahre lang in Colorado gelebt und selbst vor der Legalisierung war der Umgang mit Cannabis äußerst locker dort. Es ist in CO einfacher eine „Dispensary“ (quasi die Coffeeshop Version Amerikas) als ein Starbucks zu finden. Das allein sagt bereits vieles aus. Ich hoffe sehr, dass in Deutschland sowas auch bald möglich sein wird.
    Leider scheint ja das krasse Gegenteil der Fall zu sein. Man nehme nur Merkels „Dialog über Deutschland“, bei dem die Legalisierung von Cannabis das Top-Thema war, aber nichts desto trotz wurde es ignoriert.
    Ich würde mich über eine Legalisierung sehr freuen, allerdings verliere ich mehr und mehr den Glauben, dass es zu meiner Lebzeit noch passieren wird.

  3. dapiraten schrieb am

    zeit wirds!!!das die amis vorstürmen zeigt wo die deutschen(und die ösis) WIRKLICH stehen-smile

  4. Atari-Frosch schrieb am

    Viele Millionen allein in Deutschland? Gibt es dafür belastbare Zahlen? Ich hab da so meine Zweifel, daß es so viele sind.

    • Limetto schrieb am

      schon mal bei der Hanfparade gewesen ??

      Studien zufolge rauchen in Deutschland ca. 4 Millionen Menschen regelmäßig Cannabis !!

    • Hans Hase schrieb am

      Ich würde da eher von Milliarden ausgehen, bei millionen von Konsumenten. Ein staatlich kontrollierter Drogenmarkt würde genausoviel umsetzen wie jetzt die Mafia an Kohle macht. Nur wenns der Staat macht profitieren eben keine kriminellen Strukturen davon und die Einnahmen können für Präventionsmaßnahmen ausgegeben werden um die Zahl der Süchtigen zu reduzieren !

    • Anton schrieb am

      Würdest du dich auflisten lassen in einer öffentlichen Statistik? Bitte nachdenken…

    • MBaumi schrieb am

      Gibt ca. 2.5 Millionen Konsumenten in De. Gestern noch in einen Anti-Cannabis-Vortrag in der Schule gehört ;-)

    • xoxonaut schrieb am

      ich geh davon aus das es sogar ein paar hunderttausend mehr sind..

    • Seved schrieb am

      Man hört immer wieder von verschieden Zahlen, die jedoch alle im Bereich von 2 Millionen bis manchmal sogar 8 Millionen ab und zu Kiffern sprechen. Sicher ist auch, dass jeder zweite 18. Jährige schon mal gekifft hat,

    • .::C.C::. schrieb am

      Solche Zahlen sind natürlich schwer zu bekommen, da sich aufgrund der Repressionen niemand gerne outet, von dem ein Konsum nicht ohnehin bekannt ist. Auch dann wird meist argumentiert, dass dies früher so war, akut aber keine Rolle mehr spielt. Rein rechtlich reicht die bloße Aussage Cannabis zu konsumier, für eine Überprüfung der Fahreignung seitens der Führerscheinstelle aus. Die Kosten für die Überprüfung trägt der zu Überprüfende. Zudem muss er kurzfristige Termine einhalten können, was für Montagearbeiter oder auf Geschäftsreisen und eigentlich auch für viele „normal“, d.h. primär am gleichen Standort Arbeitende schwer sein dürfte. Wie soll ich meinem Vorgesetzen erklären, dass ich heute Nachmittag festgestellt habe, dass ich morgen nicht oder nur verspätet auf Arbeit erscheinen kann. Es Wird auch nicht eine Ausnahme bleiben, für die Überprüfung sind 3 Termine notwendig. Wird die Auflage nicht erfüllt folgt eine MPU und ggf. danach der Führerscheinentzug.

      Und dies ist nur ein Grund inkorrekte Angaben zu machen! Sicherlich sollte man Angaben in Umfragen machen können und zugleich auf Rechtssicherheit hoffen, dennoch handhaben es Viele Konsumenten sicher anders. Zu groß ist doch die Gefahr in die Staatlichen Repressionsmühlen zu geraten.

      Wenn unter diesen Bedingungen und unter Beachtung der widersprüchlichen Studienergebnisse ein Mittelwert von ca. 4 Mio. entsteht und selbst konservative Angaben – von Prohibitionsbefürwortern – von 2 Mio. Konsumenten ausgehen, so lässt sich die Dunkelziffer leicht erahnen.

      Im Übrigen sollte es auch weniger wichtig sein, wie viele Konsumenten nun existieren. Das Diskriminieren und Denunzieren mit Teils fatalen Folgen entbehrt sich jeglicher nachvollziehbaren Begründung.

      Gebt das Hanf frei.

  5. Anonymous schrieb am

    Es sind nach neusten Angaben zu Folge 4millionen Tendenz steigend

  6. ***Amnesia*** schrieb am

    Also es wird auch langsam Zeit.
    Damit würde Deutschland ein großen Schritt machen und die Kriminalität auf den Straßen würde abnehmen.

  7. Oliver B. schrieb am

    Ich glaube gehört zu haben, dass alleine Californien 400 Millionen Dollar MEHR Steuereinnahmen durch die Vergabe von Marihuana generiert hat.

  8. Peter schrieb am

    @Atari-Frosch:

    „…Während es bei der Mehrzahl beim Probierkonsum bleibt, stellen die regelmäßigen und häufigen Cannabiskonsumenten die eigentliche Risikogruppe dar. Rund zwei Millionen vor allem junger Menschen konsumieren in Deutschland regelmäßig Cannabis, etwa 600.000 von ihnen weisen einen missbräuchlichen oder abhängigen Konsum auf…“

    Quelle: http://www.drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/illegale-drogen/cannabis/situation-in-deutschland.html

    Das sind Zahlen der Drogenbeauftragten Dyckmanns. Die Schwarzzahl ist viel höher. Es werden ca. 4 Millionen regelmäßige Cannabiskonsumenten in Deutschland geschätzt.

  9. Robin schrieb am

    Grunsätzlich ist es egal wie viel konsumenten es sind cannabis ist und bleibt eine heil und genusspflanz geschweige denn rohstoff. Ich finde die legalisierung von cannabis einen guten schritt in die zukunft. Zigaretten machen süchtig und verursachen krebs. Cannabis alleine nicht! Und da mann zigaretten an jedem kiosk kaufen kann finde ich, dass man cannabis legal kaufen kann. Alkohol ist eine härtere droge aber legal, was ich gut finde aber dann sollte doch cannabis auch legal sein oder?
    Ich weiss nicht was für ein nachteil es hat wenn cannabis legal wäre und man es nicht konsumiert?

  10. DeppVomDienst schrieb am

    @Atari Frosch: Ich kann die Frau D. aufgrunde von z.B. solchen Lügen: „Cannabis ist eine berauschende Substanz, deren Konsum grundsätzlich gesundheitsgefährdend ist.“ und ihrer konsequenten Intolleranz und Ignoranz eigentlich mal so gar nicht leiden. Jedoch findest du auf ihrer Homepage den Hinweis über die geschätzte Anzahl von Konsumenten hier in D…

    http://www.drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/illegale-drogen/cannabis/situation-in-deutschland.html

    Grüße aus Süd- Hessen

  11. Leg Alize schrieb am

    „Viele Milllionen“ ist möglicherweise etwas unglücklich formulert…dennoch geht die Zahl der regelmäßig bzw unregelmäßig Konsumierenden sicherlich in den siebenstelligen Bereich. Tendenz steigen. Deswegen wird es schwer an der Zeit jedem dieser Menschen die Möglichkeit zu geben, über sich selbst zu entscheiden.
    Eine Legalisierung hat ausschließlich positive Seiten. U. a.den kontrollierten Anbau, die durch Altersbeschränkung weitaus verbesserte Möglichkeit der Abgabe an Minderjähringe, die Eindämmung des Schwarzmarktes und der kriminellen Aktivitäten rund um Marijuana, sowie die massiven Kostenreduzierungen für die *räusper* „Verbrechensbkämpfung“ und Strafverfolgung gegen Konsumenten. Von den Einnahmen durch Steuern ganz zu schweigen…
    Auch das Image der verteufelten „Einstiegsdroge“ wird sich komplett ändern. Dieses kommt nur Zustande, da Konsumenten um MJ zu bekommen den Weg zu „Dealern“ aufsuchen müssen. Im Laufe der Zeit ist es fast unausweichlich, das diese ihr Angebot mit diveresen anderen, durchaus gefährlichen Drogen erweitern und man es so sprichwörtlich unter die Nase gerieben bekommt. Dieses Problem würde durch den kontrollierten Verkauf in geprüften Fachgeschäften einfach wegfallen.
    Tabak u. harten Alkohol bekommt man heutzutage als unter 18 Jähriger schwer, als Volljähriger dagegen aber ohne Komplikationen. So sollte es auch mit MJ auch gehandhabt werden, denn Dealer verlangen weder Ausweiß, noch befolgen sie irgendwelche Altersbeschränkungen.
    Deswegen meine Meinung:
    Schützt die Kinder, aber lasst die, die alt genug sind, selbst Entscheiden!

  12. nodding schrieb am

    Ausnahmsweise etwas, das in den USA mal geklappt hat.
    Ich möchte noch anmerken, dass Verbote von Pflanzen (Pflanzen!) völlig absurd sind.
    Cannabis wirkt übrigens hervorragend gegen einen ganzen Strauß gesundheitlicher Probleme: Diverse Schmerzarten, Appetitlosigkeit, Mattigkeit z.B. bei Chemopatienten uvm. Dazu braucht es nichtmal die Rauschdosis, nur ein paar kleine Krümel in der Kippe.
    Wie es mit allem Stoffen ist: Die Menge macht das Gift. Zuviel Kaffee ist auch ungesund.

  13. lasst diesbezügl. nicht locker egal auf welchen Ebenen, ihr würdet vielen in DE eine große Last von den Schultern nehmen, vor allen dem Angestellten Arbeitern die normal arbeiten aber immer halb illegal unterwegs sind bleibt dran, organisiert nen shitstorm bezügl. likes für den DHV etc. Helft uns !!!!! auch ich bin ein Prohibitonsopfer obwohl ich ein Jahresgehalt über 100.000 habe das interessiert vor allem in Bayern keine sau. konnte nur durch zufall mpu etc. umgehen….

  14. Interessent schrieb am

    Die neue Regierung in den Niederlanden hat glücklicherweise ein Einsehen, und lockert Ihr Abgabeverbot wieder, bzw. überlässt es den Gemeinden. Nach nicht mal einem halben Jahr.

  15. Rudi schrieb am

    Wenn Ihr die nächsten Wahlen verlieren wollt, dann müsst Ihr genau das fordern!

  16. Karsvo schrieb am

    Lebensfreude, Genusskultur, Rausch als schöpferische Möglichkeit

    Aus https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Drogenpolitik:

    Eigenverantwortung und Genusskultur

    Nur wer seine Bedürfnisse zu reflektieren und Gruppenzwang zu widerstehen gelernt hat, kann selbstbewusst und selbstbestimmt genießen. Genuss und Rausch sind Bestandteil unserer Gesellschaft und erfüllen grundlegende, soziale Funktionen. Der Respekt vor der freien Entscheidung des Individuums und das Vertrauen in seine Vernunft und seine Begabung zur Lebensfreude ist die Voraussetzung zur Etablierung einer Genusskultur, die den Rausch als schöpferische Möglichkeit zu nutzen versteht.“

    Also so wie ich diesen Teil des Parteiprogramms verstehe geht es der Partei nicht nur darum, wie man Menschen vor Drogen schützt (Strafe oder Aufklärung, Bevormundung oder selbst entscheiden) sondern Rauschmittel werden als eine Bereicherung angesehen, die sogar „sozial“ wäre. Also kitschiger gings wohl nicht mehr. Stammt das aus einem Werbespot der Hanf-Branche?

    Ich kenne selbst jemanden, der mir stundenlang erzählen kann, wie super das Zeug wäre. Lebt aber im Wohncontainer, weil er sein gesamtes Geld für Gras ausgibt und nebenbei einräumt, daß er unter „Antriebslosigkeit“ leide. Hat übrigens beim Entzug Schweißausbrüche und Schüttelanfälle bekommen (als er mal wieder pleite war). Soviel zum Thema „macht nicht körperlich abhängig“. Statt „Genusskultur“ bin ich daher eher für „Innere Wahrheit“.

  17. Interessent schrieb am

    Was soll denn der Kommentar?
    Überleg mal warum dein „Freund“ in so einer Situation steckt.
    Ursache für evtl. Missbrauch, ist ja wohl nicht die aktuelle Drogenpolitik.
    Im Übrigen, was bist du für ein Freund, wenn du so kurzsichtig über ihn urteilst?
    Offensichtlich hat er Probleme.
    „Antriebslosigkeit“ heißt m.A.n. „Depression“ oder eine ähnliche psychische Erkrankung, die externe Hilfe braucht.
    Lies mal die ersten Punkte des Parteiprogramms zum Menschenbild.

    • Karsvo schrieb am

      „Was soll denn der Kommentar?“: „Statt ‚Genusskultur‘ bin ich daher eher für ‚Innere Wahrheit‘.“

      „Überleg mal warum dein ‚Freund‘ in so einer Situation steckt.“: „weil er sein gesamtes Geld für Gras ausgibt“

      „Im Übrigen, was bist du für ein Freund, wenn du so kurzsichtig über ihn urteilst?“: Ich habe nichts von Freund bzw. „Freund“ geschrieben. Ich 1. urteile auch nicht 2. kurzsichtig, sondern 1. analysiere 2. sachlich die Situation.

      „Offensichtlich hat er Probleme.“: JA. Er denkt, man könne sich inneren Frieden mit Drogen kaufen. Das geht aber nur kurzfristig. Langfristig wird es so nur schlimmer: Ein Eskalations-Szenario.

      „‚Antriebslosigkeit‘ heißt m.A.n. ‚Depression‘ oder eine ähnliche psychische Erkrankung, die externe Hilfe braucht.“: Bitte keine Ferndiagnosen: „Antriebslosigkeit“ bedeutet Antriebslosigkeit.

      „Lies mal die ersten Punkte des Parteiprogramms zum Menschenbild.“: Bitte nicht vom Thema ablenken.

  18. Interessent schrieb am

    -lol

    -lol

    – „Freund“ nehme ich zurück,
    -1. doch
    -2. doch
    -1. ne, analysiert hast du nicht
    -2. find ich nicht

    – „Er denkt, man könne sich inneren Frieden mit Drogen kaufen. Das geht aber nur kurzfristig. Langfristig wird es so nur schlimmer: Ein Eskalations-Szenario“ – ähm ja

    – Aha
    – ok

    So, ich suche jetzt meinen inneren Frieden.

  19. Karsvo schrieb am

    „lol“: Hochmut kommt vor dem Fall
    „lol“: Hochmut kommt vor dem Fall
    „-1. doch“ Etwas Falsches wird durch Wiederholung nicht wahr
    „-2. doch“ Etwas Falsches wird durch Wiederholung nicht wahr
    „-1. ne, analysiert hast du nicht“: Hochmut kommt vor dem Fall
    „-2. find ich nicht“: Find ich doch
    „- Aha“: Hochmut kommt vor dem Fall

    Zu
    „-1. doch“
    „-2. doch““
    „kurzfristig“: Der beschriebene Sachverhalt betrifft mehrere Jahrzehnte. Meine Aussagen zur Person beinhalten keine Bewertungen sondern beschreiben eine Beobachtung. Ein Urteil hingegen beinhaltet immer eine Bewertung. Meine anschließende Bewertung/Schlußfolgerung hingegen ist nicht mehr personenbezogen. Bei mir ist der Eindruck entstanden, daß hier Beleidigung/Bewertung mit „unangenehmer Wahrheit“ verwechselt wird: „Wahre Worte sind nicht schön und schöne Worte sind nicht wahr.“. Der Kreis zum Thema „Innere Wahrheit“ schließt sich hier.

    „-2. find ich nicht“: Also nicht sachlich? Diese Aussage leidet an mangelnder Argumentationstiefe und ist damit selbst höchst unsachlich. Meine Antwort „Find ich doch“ bringt dies nocheinmal zum Ausdruck.

  20. Thomas Bergmann schrieb am

    Die Diskussion läuft hier, wie in vielen anderen Foren oder Diskussionsrunden, immer auf das gleiche hinaus. Angereichert mit viel Halbwissen, eigenen Wünschen und Vorstellungen, dem Vergleich mit anderen Ländern, der Verdrehung der Realität, eigenen moralischen Werten und angeblichen Statistiken die zwischen 500000 und mehreren Millionen schwanken, wird ein Recht auf Rausch abgeleitet, dass von der Gesellschaft in weiten Teilen gefordert wird. Aber ist das wirklich so. Tatsache ist, dass der THC Gehalt seit Jahren in Cannabis steigt. Tatsache ist, dass die Beimengungen von Dünger, Pflanzenschutzmitteln Kunststoffen, Zucker und anderen Stoffen in den letzten Jahren zugenommen hat. Tatsche ist, dass Kinder und Jugendliche beim Erstkontakt immer jünger werden. Tatsache ist as die so aufgeklärten erwachsenen mündigen Konsumenten keinerlei Aufklärungsarbeit gegen Drogenmissbrauch durch Jugendliche machen. Tatsache ist auch, dass die Illegalität von Drogen, die Strafverfolgung und Verurteilung immer weit übertrieben werden, um eine Diffamierung der staatlichen Organe vorzuspielen, damit diese Drogen legalisieren sollen.
    Tatsache ist, dass der geringfügige Besitz von Cannabis in der Regel immer zu einer Einstellung der Strafanzeige führt. Tatsche ist, dass die Masse aller Drogendelikte in Deutschland lediglich Vergehen sind und keine Verbrechen.
    Ich arbeite sein über 20 Jahren in der Drogenberatung, Suchtambulanz, Jugendprävention. Bisher konnte mir noch niemand glaubhaft darlegen, dass ein legen mit Cannabis besser und gesünder ist als ohne. Auch die wenigen Ausnahmefälle, wo THC in der Medizin eingesetzt werden, rechtfertigen noch lange nicht eine Legalisierung für alle, de nur kiffen wollen.

  21. markus181 schrieb am

    man kann natürlich stundenlang erfahrungen aus dem bekanntenkreis runterleihern, warum man MJ verbieten bzw. legalisieren sollte .. das bringt niemanden weiter .. schöner fände ich wenn man auf wahrheitssuche geht .. am besten auf wissenschaftliche art und weise ..
    folgende fragen wären zu klären:
    macht MJ süchtig? (meine meinung: ja .. psychisch .. so wie hobbys .. körperlicher entzug geht ganz schnell .. sprich schweißausbrüche, schlafstörungen und eventuell weitere psychosomatischen folgen klingen sehr schnell ab)
    ist MJ gesundheitsgefährdend? (meine meinung: nein .. ausnahmen bestätigen die regel .. eventuelle psychische vorerkrankungen können verstärkt werden)
    hätte die legalisierung von MJ insgesamt eher positive oder eher negative auswirkungen? (meine meinung: legalisierung hätte definitv erhebliche positive auswirkungen! die auflistung wäre zu lang .. nur einige beispiele: saubere kontrollierte vergabe = entkriminalisierung und kontrollierte abgabe; recht zum rausch; steuereinnahmen, statt unnötiger steuerausgaben für verfolgung und bestrafung von „kriminellen“ konsumenten; wiederaufnahme von MJ in medizinische behandlungesformen (kenn mich da nicht so aus; kann nur hoffen das es das schon gibt ^^); „ersatzdroge“ für personen die suchtgefährdet sind und nur medikamente und alkohol, legal, zur selbstmedikation ihrer probleme nutzen können)

    zum abschluss: stellt euch einen vollbesoffenen freund vor .. jetzt stellt euch den selben freund vor, wenn er soviel gekifft hätte (irrelevant ob eher sativa oder indica wirkende cannabinoide), wie er kann ..
    mir sind meine kifferfreunde lieber .. auch wenn es „noch“ alles verbrecher sind ;) .. in diesem sinne s.w.e.d.

  22. Katzouranis schrieb am

    Die Kommentare kreisen wie immer um dieselben Argumentationsschwerpunkte:

    Rauchen ist giftiger als Kiffki und auch eine Droge.
    Und Alkohol auch.
    Jawollja. Und Kaffee auch. Und Zucker. Und ich weiss nicht was noch.
    Und das ist im Gegensatz zum Weed alles legal.
    – Ungerechte Welt auch.

    In Amerika ist es da und da erlaubt und die Niederlande lockern das auch wieder.
    – Auch gemein. Wenn der Paul abschreibt, und der Nils – und wir dürfen das nicht.

    Ich kenne einen, der kannte einen, der ist abgeschmiert.
    Ich kenne eine, die kannte eine, die hat es schöpferisch genutzt.
    Ich finde das hat durchaus eine soziale Komponente.
    Ich finde das ist vollkommen assozial.
    – Ich finde das alles gähnend langweilig.

    Ich finde es gefährlich, wegen meiner Kinder, die ich erst noch mit irgendwem machen muss.
    Ich finde es gefährlicher, wenn meine Kinder, die ich schon habe in den Untergrund müssen und an böse Dealer geraten, die ihnen dann direkt Heroin und vielleicht sogar Domestos intravenös injizieren.
    – Das arme Domestos, das gehört doch ins Klo.

    Haschisch ist eine Heilpflanze und wird es bleiben.
    Isch scheisse auf Haschmisch. Haschmisch iste Anfang vonne Ende.

    Also zum Anfang des Endes.
    Erstens interessiert das doch keinen Onkel in der Politik wirklich ob nun Haschisch legalisiert wird oder nicht:
    Wenn Steuerkohle drin ist, wird man sich die entsprechende Werbefirma suchen, die das rechtzeitig vor den Wahlen schlaumeierisch erklärt. Klar ist aber auch: Etablierte Parteien wissen natürlich um das etliche Wählerpotential (born ante 1940) – und wenn die Haschisch hören, glauben die natürlich gleich die Russen marschieren morgen ein. Bei Alkohol denken die eben eher an den den blauen Bock und den Musikantenstadl. Alkohol, das ist fei zünftig – und Tabak, wer denkt da nicht an Sonntagmorgende im Presseclub – man was waren das für Zeiten.
    Der einzige Grund, warum es legalisiert werden sollte ist, es gibt eine gesellschaftsrelevante Grossgruppe, die das möchte – auf der Strasse kannst du es sowieso überall kaufen. Und es begrenzt keinesfalls die Freiheit deines Nächsten. Das da der eine oder andere drauf abschmiert ist klar. Aber es gab auch schon Finanzdienstleistungangestellte (ich glaube man nennt sie Manager) die waren zuerst süchtig nach ihrem Stoff (also mit Geld anderer Leute spekulieren) und am Ende sind sie aus Gewissensnot aus Hochhäusern gesprungen (Ich glaube das nennt man Suizid).

    Erweiterung persönlicher Freiheiten macht manchen Menschen einfach immer Angst. Aber das kann eine Partei nicht abfangen, dafür gibt es eben Psychologen. Und Risiken der Freiheit wird man auch immer in Kauf nehmen müssen, die Risiken der zahlreichen Unfreiheiten sind meistens wohl ungleich höher einzuschätzen.

    Wer dennoch Angst hat und Beispiele kennt von einem, der einen kannte…der kaufe sich eine goldenen Käfig – da setze er sich rein – aber lasset eure Kinder draussen bitte schön.

  23. Udo Wendel schrieb am

    Das Problem wäre ja wohl die Kontrolle die aber bei Zigarretten und Alkohol schon nicht im ausreichenden Masse gegeben hast. Das sollte aber doch wohl auch bei den Volksdrogen sein anstatt sie an jeder Tankstelle als Impulskaufartikel anzubieten oder taktisch klug neben dem Kaugummiautomat in der Nähe der Grundschule einen Zigarrettenautomat aufzuhängen, die EC-Karte ist ja wohl fix aus Papa´s Portomanee gemopst. Drugstore mit all den berauschenden Mittelchen mit denen sich Erwachsene entspannen dürfen und sollten. Dazu eine Bezugskarte damit man keine über die handelsübliche Menge hinausgehende Bestände anlegen kann um sie dann Portionsweise auf dem Schulhof zu verkaufen. Es hätte den Vorteil das der Stoff eine kontrollierte Qualität besitzen würde, also keine Sauereien mit drinne und kein Wirkstoffanteil in schwindelnder Höhe. Die Entkrimminalisierung wäre da auch als Argument zu sehen. Die gesellschaftliche Akzeptanz ist aber wohl noch nicht so weit also lasst uns nicht verzagen und weiter die Legalisierung forden auch wenn uns klar sein muss das dafür erst mal die Betonköpfe ausgestorben sein müssen und der Vorteil für die Staatskasse klar ersichtlich sein muss. Aber mal ehrlich, warum wird denn nicht mal darüber gesprochen das eine kontrollierte Abgabe von Heroin ebenfalls sinnvoller wäre als die Symptombehandlung mit Methadon, das kann ja paralell laufen zur kontrollierten Abgabe. Die Anfixerei um neue Süchtige zu schaffen, die dann die eigene neue Kundschaft bilden sollen so dass man seinen Bedarf finanzieren kann, entfällt dann mit der Zeit. Und mit der Zeit würde die Fixerei ein Ende haben denn mit dem sauberen Stoff können Fixer gut leben und sogar wieder arbeiten gehen, es ist doch der Dreck im Strassenstoff der die Leute kaputt macht und nicht der reine kontrollierte medzinische Stoff. Ich weiß das gehörte jetzt eigentlich nicht hierhin aber man wird ja mal ein bisschen provozieren dürfen. Ausserdem sind das die Worte von Fixern und Sozialarbeitern gleichermaßen. Das der Staat sich nicht zum Dealer machen will ist Bigotterie weil beim Alkohol und Nikotin hat es gar kein Problem damit! Wo wäre eigentlich eine Altergrenze für Marihuana anzulegen? Manche Achtzehnjährige sind schon beim ersten Joint durchgeknallt, ohne Witz! Ich hab so ne arme Sau in der Klinik kennengelernt! Übrigens darf hier im Kreis Neuwied ein Kiffer nur eine stationäre Reha in Anspruch nehmen während ein Alkoholiker eine ambullante Reha bekommt und schön um die Ecke in die Kneipe verschwinden kann wenn er Feierabend hat! Was für ein schlechter Witz ist das denn!?!?

  24. Katzouranis schrieb am

    Die Kommentare kreisen wie immer um dieselben Argumentationsschwerpunkte:

    Rauchen ist giftiger als Kiffki und auch eine Droge.
    Und Alkohol auch.
    Jawollja. Und Kaffee auch. Und Zucker. Und ich weiss nicht was noch.
    Und das ist im Gegensatz zum Weed alles legal.
    – Ungerechte Welt auch.

    In Amerika ist es da und da erlaubt und die Niederlande lockern das auch wieder.
    – Auch gemein. Wenn der Paul abschreibt, und der Nils – und wir dürfen das nicht.

    Ich kenne einen, der kannte einen, der ist abgeschmiert.
    Ich kenne eine, die kannte eine, die hat es schöpferisch genutzt.
    Ich finde das hat durchaus eine soziale Komponente.
    Ich finde das ist vollkommen assozial.
    – Ich finde das alles gähnend langweilig.

    Ich finde es gefährlich, wegen meiner Kinder, die ich erst noch mit irgendwem machen muss.
    Ich finde es gefährlicher, wenn meine Kinder, die ich schon habe in den Untergrund müssen und an böse Dealer geraten, die ihnen dann direkt Heroin und vielleicht sogar Domestos intravenös injizieren.
    – Das arme Domestos, das gehört doch ins Klo.

    Haschisch ist eine Heilpflanze und wird es bleiben.
    Isch scheisse auf Haschmisch. Haschmisch iste Anfang vonne Ende.

    Also zum Anfang des Endes.
    Erstens interessiert das doch keinen Onkel in der Politik wirklich ob nun Haschisch legalisiert wird oder nicht:
    Wenn Steuerkohle drin ist, wird man sich die entsprechende Werbefirma suchen, die das rechtzeitig vor den Wahlen schlaumeierisch erklärt. Klar ist aber auch: Etablierte Parteien wissen natürlich um das etliche Wählerpotential (born ante 1940) – und wenn die Haschisch hören, glauben die natürlich gleich die Russen marschieren morgen ein. Bei Alkohol denken die eben eher an den den blauen Bock und den Musikantenstadl. Alkohol, das ist fei zünftig – und Tabak, wer denkt da nicht an Sonntagmorgende im Presseclub – man was waren das für Zeiten.
    Der einzige Grund, warum es legalisiert werden sollte ist, es gibt eine gesellschaftsrelevante Grossgruppe, die das möchte – auf der Strasse kannst du es sowieso überall kaufen. Und es begrenzt keinesfalls die Freiheit deines Nächsten. Das da der eine oder andere drauf abschmiert ist klar. Aber es gab auch schon Finanzdienstleistungangestellte (ich glaube man nennt sie Manager) die waren zuerst süchtig nach ihrem Stoff (also mit Geld anderer Leute spekulieren) und am Ende sind sie aus Gewissensnot aus Hochhäusern gesprungen (Ich glaube das nennt man Suizid).

    Erweiterung persönlicher Freiheiten macht manchen Menschen einfach immer Angst. Aber das kann eine Partei nicht abfangen, dafür gibt es eben Psychologen. Und Risiken der Freiheit wird man auch immer in Kauf nehmen müssen, die Risiken der zahlreichen Unfreiheiten sind meistens wohl ungleich höher einzuschätzen.

    Wer dennoch Angst hat und Beispiele kennt von einem, der einen kannte…der kaufe sich eine goldenen Käfig – da setze er sich rein – aber lasset eure Kinder draussen bitte schön.

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