Streams zum Barcamp Bundestag in Essen

Das Barcamp Bundestag startet heute um 11 Uhr in Essen. Circa 150 Piraten tauschen sich zwei Tage lang in zahlreichen Sessions darüber aus, wie eine moderne Fraktionspolitik aus piratiger Sicht auf Bundesebene aussehen kann.

Neben vielen engagierten Piraten sind auch zahlreiche Landtagsabgeordnete sowie Mitglieder von Bundes- und Landesvorständen anwesend. Sie alle diskutieren gemeinsam darüber, wie die Grundwerte der Piratenpartei in einer möglichen Bundestagsfraktion gelebt und umgesetzt werden können.

Patrick Breyer, Fraktionsvorsitzender im Landtag Schleswig-Holstein, erklärt: „Wir Piraten arbeiten in Parlamenten so transparent und basisdemokratisch wie keine andere Fraktion. Auch eine Bundestagsfraktion wird ihre Sitzungen über das Internet öffentlich übertragen und Initiativen offen im Internet erarbeiten.

Wir wünschen uns, dass diese demokratische Kultur mit der Zeit auch bei anderen Parteien Einzug hält.“ Die Sessions im Hauptraum und evtl. ein weiterer Raum werden über Piratorama gestreamt und können auf Piratorama verfolgt werden. Weitere Sessions sind per Audio-Stream auf dem Mumble-Server NRW zugänglich. Die Mitschriften der Sessions sind laufend im Piratenpad unter https://bump12.piratenpad.de/ zu finden.
Auf Twitter kann man dem Barcamp Bundestag mit dem Hashtag #bump12 folgen.

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Kommentare

2 Kommentare zu Streams zum Barcamp Bundestag in Essen

  1. Orazio di Bella schrieb am

    Ich bin skeptisch, aber ich nehme wörtlich, dass Ihr die Politik verändern wollt. (So zu lesen in Spiegel Online).
    Angeblich seid Ihr noch bei keinem markanten Thema gelandet.

    Ich habe einen Vorschlag. Wenn Ihr Euch das traut, will ich dabeisein! (Die Idee ist schliesslich von mir).

    Ich fasse mich extrem kurz, und hoffe, dass Ihr nachfragt, falls Ihr Details und Überlegungen dazu hören wollt.

    Also:
    Wahlenthaltung muss respektiert werden.
    In der Praxis: 30% nicht gewählt = 30% unbesetzte Sitze im Bundes oder Landtag = 30% weniger Gelder an Parteien. Natürlich ohne sonstwas zu ändern (relative Mehrheit regiert, etc.)
    Ausser dass bei >50% Nichtwähler die Wahl ungültig ist.

    Das hat extrem viel Vorteile, und die Politik wird sich von selbst verändern. Abgesehen davon, dass es gerecht ist, und wirklich demokratisch fair, weil die Entscheidung von Nichtwählern nicht ignoriert wird.

    Ich warte auf Fragen.
    Zeigt mir, dass Ihr wirklich anders seid!
    Mein Vorschlag kommt bestimmt irgendwann an. Wir, die die Schnauze voll haben, sind sehr viele. (Ich bin seit 28 Jahren Nichtwähler, obwohl mich Politik interessiert, und ich unbedingt etwas für meine Mitmenschen tun will, was uns weiter bringt.

    Grüsse

    Orazio di Bella

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