Johannes Ponader und Bodo Ramelow im Gespräch [UPDATE]

[UPDATE]
Die Aufzeichnung des Gesprächs findet ihr auf der Webseite des Lokalsenders Salve TV.

Am Freitag, den 20. Juli, werden Johannes Ponader und Bodo Ramelow um 10.00 Uhr zu einem Gespräch zusammenfinden. Das Motto des Treffens lautet:

Von Grundsicherung zum Grundeinkommen. Der Spannungsbogen der politischen Debatte über gesellschaftliche Veränderungsprozesse. Ein Diskussionsansatz zwischen PIRATEN und LINKE.

»Ich freue mich auf einen sachlichen Dialog darüber, wie wir in Zukunft unsere Gesellschaft gestalten wollen. Bodo Ramelow ist hierfür ein kompetenter Gesprächspartner. Die Diskussion hat vor ein paar Tagen auf Twitter begonnen und wird nun im Real-Life weitergeführt. Die Zuschauer des Live-Streams können sich dabei übers Netz einbringen. Hier sieht man, wie das soziale Netz und die persönliche Begegnung in einer modernen Politik Hand in Hand gehen«, erklärt Johannes Ponader, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland.

Das Gespräch kann in einer Video-Liveübertragung [1] verfolgt werden. Um die Begegnung möglichst lebendig zu gestalten, können die Zuschauer per Twitter Fragen stellen und sich damit aktiv in das Gespräch einbringen. Dazu können @JohannesPonader und @BodoRamelow direkt kontaktiert werden.

Quellen:
[1] http://live.salve.tv

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Kommentare

28 Kommentare zu Johannes Ponader und Bodo Ramelow im Gespräch [UPDATE]

  1. Ich gratuliere zu dieser Diskussion und wünsche mir sehr viele Beobachter. Von J.Ponader wünsche ich mir, diese Diskussion mit seinem Sachverstand klar und ohne Polemik durchführen zu können. Viel Erfolg wünscht der @DRadioLauscher

  2. BeS schrieb am

    Ich kann leider nicht live dabei sein. Wird es auch eine Aufzeichnung geben um es sich später anzusehen?

  3. Klaus schrieb am

    Ich hofe nocht noch mehr von uns Piraten fallen auf die linken Rattenfänger rein. Denn so taktieren die Nachfolger von Honecker und Co. Erst einschleimen und dann gnadenlos rauskicken.

    Ein, auch geistiger, Konsens mit den Linken würde unsere Wähler vertreiben und viele wieder zu den Nichtwählern treiben, wo wir sie gerade rausgeholt haben.

    Ich halte die Linken für gefährlicher als selbst die NPD.

    • Jacky Neiwel schrieb am

      Viele in der Partei haben dem Raubtierkapitalismus abgeschworen, aber das liegt nicht an der Kompetenz der Linken, sondern an den Weicheiern die uns jetzt regieren und für kapitalistische Werte zu schwach sind! Ich hätte keine einzige Bank gerettet. Ich war damals 2008 der Urkapitalist und hätte über jedes Hilfsangebot kotzen können, dass an irgendwen gemacht wurde. Das Wort Solidarität und Sozial war ein Schimpfwort für mich. Das ganze System wäre innerhalb weniger Wochen zusammengebrochen, wenn niemand eingegriffen hätte und das wäre die einzige Möglichkeit gewesen wieder auf die Beine zu kommen.

      Es ist legitim, dass die einen nun lieber eine Welt ohne Kapitalismus wollen in der sowas garnicht erst passiert, und die anderen Fordern, dass die Leute die die Krise hervorgerufen haben, endlich die Konsequenzen ihrer eigenen Taten tragen sollen.

      Die Piraten sind die einzige Partei, wo alle Strömungen in großer Zahl vorhanden sind und deshalb muss man sich auch logischweise mit allen Parteien unterhalten. Die Union kuschelt ja auch oft genug, sowie auch kleine, leider unterlegene Teile der Grünen.

    • Terraner schrieb am

      Lieber Links als Grün , die Schnittpunkte liegen deutlich höher.
      Aso lieber klaus die NPD steht dir also näher als Die Linke , das halte ich wiederum für gefährlich.

  4. H.Richter schrieb am

    Die Piratenpartei ist die Linke mit Internetanschluss scheint sich zu bewahrheiten. Statt über das BGE zu diskutierten sollten die Piraten gegen den ESM auf die Stasse gehen.

    • Dominik schrieb am

      Ich find das immer sehr lustig. Wenn man zu BGE was schreibt, wird gesagt dass man sich nicht um den ESM kümmert. Wenn man über den ESM schreibt, kümmert man sich nicht wieder nicht um die sozialen Probleme unserer Welt.

    • Reiner Zunder schrieb am

      Dito. Denn Priorität hat der Kampf gegen den Abbau der Demokratie und gegen die Entmachtung unseres Parlaments.
      Gespräche mit den anderen Parteien und Fraktionen können immer noch geführt werden, wenn wir denn im Bundestag sind. Vorher sieht es eher nach Kontaktanbahnung aus, was unser Profil für den Wähler verwässert. (Wer schmust, hat auch das Parfüm des anderen im Haar.)

      • Anon schrieb am

        Wenn die Piraten keine Gespräche mehr mit den anderen Parteien führen würden, wären sie genau so ignorant wie die größeren Parteien und somit kein bisschen besser.

  5. Olli schrieb am

    Gibt es davon irgendwo einen Mitschnitt? Um 10:00 Uhr war ich leider auf Arbeit.

  6. Richardd schrieb am

    Sprecht ihr nur über die Grundsicherung oder auch darüber, wie das finanziert werden soll?
    Fallen ALG2 und Harz4 dann weg?

  7. Anarcho-Kommunist schrieb am

    Solcherart live-Diskussionen wünsche ich mir öfters – finde ich sehr bereichernd. Gerne auch länger; denn in dieser kurzen Zeit von 60 Minuten lässt sich nicht viel sagen.

  8. Warum Nicht? schrieb am

    Ich wieder.

    Wenige Antworten und doch schon soviel Stoff zum kommentieren.
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    Also auf den, ich nenne es mal provokativ *politischen Flügel des Verfassungsschutzes*, weil OHNE deren V-Leute usw. würde es diese -na ich nene es ungern *Partei*, wohl gar nicht geben, will-brauche ich nicht eingehen. Davon sind wir PIRATEN doch hoffentlich soweit weg, dass es da wirklich keinerlei *Schnittmenge* geben sollte. Das mit den anderen Gespräche und Diskussionen geführt werden ist ja nicht nur eines der grundlegensten Standbeine einer Demokratie sondern das hilft ja auch ein eigenes Profil zu erarbeiten bzw. zu verfestigen – besonders wenn man konträr diskutiert.
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    Ich persönlich bin über das Verhalten von Johannes (sein *austritt aus dem Amt…*) bis heute eher unglücklich, da ich denke das es das falsche Signal ist dem persönlichen(strafbaren) sowie dem politisch begründeten *Druck* – dieser (strafbaren) *Machenschaften* des Herrn und seiner Hinterleute auf diese Art nachzugeben – ich würde es eher begrüssen dem strafrechtlich mit allen Mitteln entgegen zu treten, aber bitte rein sachlich.
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    Zur *Wertigkeit* einzelner Themen innerhalb der PIRATEN muss/will ich auch sagen, dass das Thema ESM/EURO-Rettungskrams usw. ja nicht ein plötzlich vom Himmel gefallenes Thema ist sondern schon seit Jahren *gährt*, doch seit dem 29.06.2012 in demokratiegefährdender Art & Weise alle anderen Themen einfach fast zur Nebensache werden lässt!! Besonders da Frau Merkel das Wahljahr 2013 zur Abstimmung über die EU-Politik ausgerufen hat -sofern es dann überhaupt noch irgendeinen Sinn ergibt.
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    Es ist als Thema ja auch beim Bundesvorstand angekommen, doch es müsste D A S Thema sein und die PIRATENPARTEI müsste alle Wege der öffentlichen Aufklärung nutzen um das Volk darüber aufzuklären was da eigentlich abläuft!! DAS wäre dann auch einmal POLITIK und TRANSPARENZ die das *Volk* aufschrecken könnte – noch ist etwas Zeit um sich auch als Partei besser in der *Öffentlichkeit* darzustellen!
    .
    EUROPA – ja, aber bitte nicht so!
    Gemeinsame Währung – ja warum nicht, aber bitte nicht so!
    Deutsche-/Europas Arme und Geringverdiener retten Banksters Boni!?!? – NEIN!

    Nur ein Pirat

  9. Grimnir schrieb am

    Vielleicht ist es für Johannes besser, die Partei zu wechseln. Da wird er nicht mehr von irgendwelchen Dissidenten dafür kritisiert, dass er mit Katia Kipping und Bodo Ramelow irrelevante Gespräche führt.

  10. chris123 schrieb am

    Die Politik der Linken ist teilweise gut, und teilweise schlecht. Gut ist, dass die Linken die ungerechte Vermögensverteilung beseitigen wollen. Und gut ist, dass die Linken den €uro-Verträgen nicht zugestimmt haben. Also sollten die Piraten u. U. mit den Linken zusammenarbeiten. Aber es muss u. U. auch Kritik geübt werden. Z. B. ist die Familienpolitik der Linken schlechter, als die Familienpolitik der CDU.

    • Terraner schrieb am

      sehr richtig , so sehe ich das auch .
      Wenn sich Ziele decken sollte man zusammenarbeiten.

    • Grimnir schrieb am

      Der Sozialismus hat sich als fataler Irrtum erwiesen. Das Grundproblem ist immer noch, dass ein Eingreifen des Staates als notwendig erachtet wird, um eine „ungerechte Vermögensverteilung“ (was auch immer das ist) zu beseitigen. Da hilft es auch nichts, dass versucht wird, dieses Eingreifen des Staates demokratisch zu legitimieren. Die Linke ist für Freiheit und Demokratie gefährlicher als die Einheitspartei aus CDU/SPD/FDP/Grüne. Schlimmer als die Linke ist wirklich nur noch die NPD (und diverse andere rechte Parteien). Dass die Linke gegen den ESM polemisiert ist ein rein taktisches Manöver um für bürgerliche Wähler attraktiv zu erscheinen. Das Ziel der Linken ist jedoch der (demokratische) Sozialsmus. Das ist ähnlich durchsichtig wie bei den sogenannten Rechten. Bei denen stimmt man zwar gegen den ESM, bekommt aber Ausländerfeindilichkeit geliefert.

      Zur Person Johannes Ponader: Hartz-IV ist die z.Zt. gültige organisatorische Vorstufe zum BGE. Es ist daher ein unlogisches Verhalten, wenn man das BGE fordert, Hartz-IV jedoch (für sich selbst) ablehnt.

      • Jacky Neiwel schrieb am

        Ausländerfeindlichkeit gibts auch und vor Allem ohne die NPD. Ganz klar-Wenn man das Gefühl hat, von allen mit seiner Meinung ignoriert zu werden, wird diese eher stärker statt schwächer. Die NPD Parolen sind auch sicher nicht schön, nur haben wir momentan halt sehr viele Parteien, die aufs eigene Volk total pfeifen und stattdessen lieber Geld nachrennen, indem sie Ideologien erfinden um Lobbyisten nach dem Mund reden zu können.
        Klimawandel durch Menschenhand-Fake
        Energiesparlampen-Fake
        E10-Fake
        Biogasanlagen-Fake
        Emissionenhandel-boshafte Leuteverarschung
        Atomausstieg durch:
        Windräder und Solaranlagen Förderung-Windstille gibts auch an der Küste wie ich weiß und was ist wenns dunkel ist-unfinanzierbare Speichernotwendigkeit.
        Bankenrettung-komplett sinnlos
        Infineon/Qimonda/Holzmann AG/Nürnburgring/Ocean Park in Bremerhaven/Space Park/Autobahnbrücken grade breit genug für Pferd und Wagen/ Steuerdaten CD und und und…

        Abgesehen von den Piraten, muss man die NPD wählen, wenn man eine Partei will, die sich für die Belange des Volkes einsetzt statt den Lobbys hinterherzulaufen und völlig aus der Luft gegriffenen Ideologien nachzurennen..

  11. Kate at any rate schrieb am

    Johannes hat doch nicht die staatliche Unterstützung durch Hartz IV als solches abgelehnt, sondern die SANKTIONEN und die Rahmenbedingungen angeprangert – er war ja auch Aufstocker und durchgehend arbeitswillig. Es geht ja um die entwürdigenden BeDINGungen des Hartz-IV Modells..
    Ich denke die Piraten werden sich letztlich schon auf die Forderung eines BEDINGUNGSlosen Grundein-
    kommens einigen. Etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen. Einzig und allein sehe ich die evtl Notwendigkeit einer zeitlichen Begrenzung – oder in Gegenleistung für die Übernahme v Ehrenämter, da immer wieder dafür gesorgt werden muss, dass genügend gearbeitet u Geld verdient wird d. h. in der Kasse sein muss, um allen Bürgern ein bGE zu garantieren. Da alle heutigen Ehrenämter bezahlt würden ebenso wie häusliche Tätigkeiten von Erziehung bis Pflege, wäre durch die Umverteilung der allgem Entlohnung auf dem Arbeitsmarkt schon ein Fundament geschaffen.

    • Grimnir schrieb am

      @Kate at any rate

      Disclaimer: Vorsicht, es könnte polemisch werden.

      Du hast erst ein BedingungsLOSES Grundeinkommen gefordert und dann selbst zwei Bedingungen (zeitliche Begrenzung und/oder Übernahme von Ehrenämtern) formuliert. Damit ist die Bezeichnung Bedingungsloses Grundeinkommen für die von dir befürwortete sozialstaatliche Leistung irreführend. Auf die Idee mit der Übernahme von Ehrenämtern ist auch schon die SPD gekommen. Die von der SPD bereits getestete Einrichtung heißt Arbeitsgelegenheit oder 1-€-Job.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgelegenheit_mit_Mehraufwandsentsch%C3%A4digung

      Der eine Euro ist kein Lohn, sondern sondern eine Aufwandsentschädigung (wie bei einem Ehrenamt üblich) Die Gewerkschaften nennen es Lohndumping und ich halte diese Einrichtung für den schlimmsten und widerwärtigsten Teil der Hartz-Reformen. Ich bin entsetzt, dass Piraten diese längst gescheiterten Ideen wieder aufwärmen. Wenn man Piraten fragt, welche Bedingungen für das nicht ganz bedingungslose Grundeinkommen man denn für zumutbar erachtet, bekommt man von jedem eine andere Antwort. Offiziell ist bisher wohl nur das da:

      http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA284

      Besonders peinlich berührt bin ich von dem Spruch „Dazu wollen wir eine Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag gründen“ Bereits der für Hartz-IV verantworliche Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Drecksarbeit von seinem Freund Peter Hartz und seiner „Kommission“ erledigen lassen. Geeinigt haben die Piraten sich bis jetzt lediglich auf eine nichtssagende Worthülse.Es ist nicht zu erwarten, dass sich bis zum BPT da noch etwas tut. Johannes spricht ja viel lieber mit seinen Freunden bei den Linken als mit seinen parteiinternen Kritikern (Gruppe42, AG Geld-und Finanzordnung)

      Bei meiner Kritik an Johannes meinte ich nicht, dass er irgendetwas angeprangert hat, sondern was er getan hat:

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ein-pirat-zieht-sich-zurueck-ich-gehe-mein-ruecktritt-vom-amt-11809930.html

      „So wie es aussieht, werde ich in Kürze genug Einkommen haben, um vom Jobcenter unabhängig zu sein. Bis dahin wollen mich Freunde unterstützen. Nun ist ein Sprung ins Ungewisse angesagt, wie ihn viele gehen, die die Gängelung durch die Jobcenter nicht mehr ertragen und freiwillig auf Sozialleistungen verzichten.“

      Ich kann dazu nur sagen, dass ich mich in dieser Situation nicht so verhalten hätte. Auf mich wirkt das so, als ob sich jemand bei seinen Freunden durchschnorren will um in einer noblen Geste dem Staat Geld (was ihm rechtmäßig zusteht) zu schenken um sich so als Superpirat zu profilieren. Nun lebt Johannes ja polyamant und ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Meine Frau würde mich zu Recht vor die Tür setzen, wenn ich ihr in einer wirtschaftlichen Notlage (die das Schicksal verhüten möge) mit so einem Spruch kommen würde. Sozialleistungen sind dafür da, um von Bedürftigen in Anspruch genommen zu werden. Zum Glück ist es in diesem Land nicht verboten, sich von einem Hallodri (pardon Gesellschaftskünstler) ausnutzen zu lassen. Daher haben das Problem wohl jetzt die Freunde von Johannes.

      Die Idee mit der Übernahme von Ehrenämtern könnte für Johannes in seiner Situation durchaus interessant sein. Mit etwas Glück (oder Freunden an der richtigen Stelle) schafft er es ja, dass das Amt seinen Job als PolGF als Arbeitsgelegenheit anerkennt. Dann bekommt er dafür sogar noch Geld vom Staat. Allerdings braucht er dazu einen Berufspolitiker als Betreuer. Da es bei den Piraten noch keine Berufspolitiker gibt, sind kreative Lösungen gefragt. Vielleicht stellt sich ja ein Politiker der Linken als sein Betreuer zur Verfügung?

      • vulkansturm schrieb am

        Für das, was Sie als „Durchschnorren“ bezeichnen, bekommen die Miglieder anderer Parteien in gleicher Position dicke Gehälter. Allerdings hat sich am Fall Ponader gezeigt, daß man nicht Vollzeit unentgeltlich für eine Partei arbeiten kann und aufstockend Hartz4 beziehen ohne öffentlich geschlachtet zu werden.
        De facto können eigentlich nur Lehrer oder andere Beamte oder vermögende Zahnarztgattinnen problemlos für deratig arbeitsintensive Parteiämter kandidieren. Solange die Piratenpartei es nicht schafft
        für diese Vollzeit-Ehrenämter mindestens eine Aufwandsentschädigung auf Grundsicherungsniveau zu zahlen, wird sie mit mit einer Funktionärskaste aus priviligierten geschaftlichen Schichten vorlieb nehmen müssen. Alle anderen werden über kurz oder lang hinschmeissen. Selbst eine Studentin wie Frau Weisband kann wohl kaum so ein Parteiamt ausführen, gleichzeitig ihr Studium absolvieren und
        für ihren Lebensunterhalt jobben. Also es lebe die Partei der Beamten und Vermögenden!

  12. chris123 schrieb am

    Der Sozialismus hat in der Vergangenheit einen wichtigen Beitrag zur Schwächung des Kapitalismus geleistet. Der Sozialismus sollte aber nicht stärkste Kraft werden. Und die Piraten sollten eigentlich noch mehr mit den Freien Wählern zusammenarbeiten, als mit den Linken. Mehr dazu unter
    http://www.esopolice.wordpress.com

  13. usch schrieb am

    Ja gut,wer traut den freien Wählern, zumindest finde ich sie angenehm.Die Linke hat ebenso gute Ansätze.Ich glaube man sollte diese verschiedenen Kräfte zusammenführen und miteinander arbeiten da Piraten ,Freie Wähler und die Linke ein abrutschen in eine kommende Diktatur verhindern könnten.

  14. Flotsch schrieb am

    Meiner Meinung nach ist der Sozialismus nicht gescheitert, sondern er wurde nie richtig verwirklicht. Stattdessen haben ihn machthungrige Menschen wie Stalin, Mao und Honecker für ihre Zwecke ausgenutzt. Ich bin im Westen geboren und aufgewachsen, machte Abitur und eine Ausbildung. Ergebnis war Hartz4 und die ständige Existenzangst. Ich sehe für mein restliches Leben in diesem Staat wie er sich zur Zeit darstellt keine gute Zukunft. Wer auf das Jobcenter angewiesen ist, weiß was ich meine. Dies fängt schon bei der Wohnungssuche an und geht weiter bei der „gesellschaftlichen Teilhabe“. Man lebt nicht mehr sondern man vegetiert. Man beginnt zu resignieren und bekommt psychische Probleme. Umschulung ist Fehlanzeige. Stattdessen darf man als Helfer und Zeitarbeiter 8 Stunden lang 2 Knöpfe drücken und bei der nächsten Rezession darf man wieder das Jobcenter besuchen. Und dann kommen noch Politiker und fragen sich, wie man die Menschen dazu bringen kann, mehr Kinder in diese Welt zu setzen. Ich war lange Zeit SPD-Wähler und auch die Grünen waren schon dabei, doch seit Hartz4 habe ich mit denen nichts mehr am Hut. Meine Stimme bekommen zukünftig entweder die Linken oder die Piraten. Schönen Tag euch allen und vielen Dank an die Piratenpartei für diese Möglichkeit des Meinungsaustauschs.

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