Stellungnahmen zu AKW Temelin: Bürger sollten Chance auf Beteiligung nutzen

Bild: Tobias M. Eckrich

Im Rahmen einer grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) kann jeder Bürger Deutschlands bis zum 18. Juni 2012 offiziell Stellung zum geplanten Ausbau des nur 100 Kilometer von der deutschen Grenze entfernten Atomkraftwerkes Temelin nehmen. Die Piratenpartei ruft alle Mitmenschen dazu auf, ihre Chance auf Bürgerbeteiligung für eine gesunde Umwelt wahrzunehmen und ihre Ansichten einzubringen.

»Ein weiterer Ausbau der Atomkraft in Tschechien gefährdet die Sicherheit vieler EU-Bürger und behindert die Förderung ökologisch sinnvoller Alternativen wie Wind- und Solarkraft, welche zudem in Form von Bürgerwindparks und der Nutzung von Hausdächern übermäßige Abhängigkeiten der Menschen von Großkonzernen aufbrechen«, erklärt Julia Schramm, als Beisitzerin im Bundesvorstand verantwortlich für den Bereich Internationales.

Das entsprechende Gutachten zur Umweltverträglichkeitsprüfung für das Vorhaben »Neue Kernkraftanlage am Standort Temelin einschließlich Ableitung der Generatorleistung in das Umspannwerk mit Schaltanlage Kocin« wurde dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) am 19. März vom tschechischen Umweltministerium überstellt.

Der für Atomkraft Beauftragte des Landes Österreich, Radko Pavlovec, kritisiert dabei insbesondere die für das Projekt angedachten Reaktorbaurichtlinien. Keine davon wurde bereits im Betrieb erprobt. Die Tschechische Republik gehört zu den bedeutendsten Stromexporteuren der Welt. Der Ausbau würde demnach nicht der eigenen Energiesicherheit, sondern dem weiteren Export dienen.

Für Stellungnahmen gegen den Ausbau stellt das Umweltinstitut München ein Formular bereit. Dieses kann nach Angaben des Instituts bis zum 5. Juni genutzt werden. Die Einreichung der Stellungnahmen per E-Mail wurde sowohl mit dem tschechischen Ministerium als auch mit dem bayerischen Umweltministerium vereinbart. Letzteres erhält bei Nutzung des Formulars jeweils eine Kopie der Stellungnahme.

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Kommentare

32 Kommentare zu Stellungnahmen zu AKW Temelin: Bürger sollten Chance auf Beteiligung nutzen

  1. The_Underscore schrieb am

    Ich weiß zwar insgesamt nicht genug, um die Vor- und Nachteile dieses Kraftwerks beurteilen zu können – aber die Unerprobtheit der Reaktortypen ist doch kein wirklich gutes Argument. Andere Reaktortypen waren schließlich auch irgendwann unerprobt und mit genügend Planung sollte es doch bei neuen Reaktortypen auch kein Problem geben.

    • Jacky Neiwel schrieb am

      Es ist vllt. kein besonders gutes, aber es ist ein Argument. Alle anderen Argumente hingegen halte ich für naiv! Jedes Windrad und Solarpanel was wir aufbauen, schafft vermehrten Anreiz für neue AKW´s. Wenns bei uns dunkel ist und windstill, kann das Ausland uns zuverlässig Strom zu MONDpreisen verkaufen. Wieso sollte solch ein armes Schwellenland auf diese Chancen verzichten?

      Wir überlasten polnische Netze, weil wir unsere eigenen nicht ausbauen wollen, wir sollten lieber GANZ kleine Brötchen backen, was die Energieversorgungen fremder Länder angeht!

      • LordSnow schrieb am

        Wenn keine Sonne scheint ist es entweder Nacht, wo die meisten Menschen schlafen oder bewölkt und windig. Und dann gibt es auch noch Wasserkraft (Gezeiten-/ Osmosekraftwerke) Geothermie und eben der Ausbau von Speichern, siehe z.B. Markersbach in Sachsen. Gerade durch Kernkraft (Uran) werden wir abhängig und auch Tschechien.

      • Eryk schrieb am

        Ja, das Problem ist, dass der Wind nicht immer weht und die Sonne nicht immer scheint. Das ist aber kein Argument für Kern- oder Kohlekraftwerke, sondern ganz einfach für einen Ausbau der (möglichst dezentralen) Speicherkapazitäten sowie für intelligente Verbrauchssteuerung. Siehe http://www.sfv.de/artikel/speicherausbau.htm

        • Jacky Neiwel schrieb am

          Die Verbrauchssteuerung bezieht sich hauptsächlich auf Kühlschränke und Gefriertruhen. Bei allem anderem braucht man garnicht dran denken. Aber selbst bei Kühlschränken und Gefriertruhen kannst du die Industrie schonmal komplett rausnehmen! Ein Schockfroster benötigt ununterbrochen verdammt viel Strom, während er benutzt wird. Die Kälte hält sich nicht, wenn ständig neue Waren durchlaufen und wenn du einmal die Tür in einem Kühlhaus aufmachst, ist die Kälte auch raus.

          Moderne Gefriertruhen heutzutage in Privathaushalten benötigen in etwa so viel Strom wie eine 60 Watt Glühbirne im Jahr, wenn sie 4 Stunden pro Tag läuft. Die Privathaushalte waren nie das Problem. Ein Fußballstadion im Betrieb alleine, braucht schon ungefähr so viel Strom wie 10.000 Privathaushalte. bis zu 5 Megawatt incl. Stadionbeleuchtung.

          • richard schrieb am

            da fällt mir noch spontan ein : Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Elektrospeicherheizung. In den Betrieben dürften sich ebensoviele Steuermöglichkeiten auftun.

      • Robby schrieb am

        Was heißt zu Mondpreisen?
        Generell ist es so, dass erneuerbare Energien den Strombörsenpreis nach unten drücken.
        Da der an der Strombörse angegebene Erzeugungspreis je MWh Bau/Rückbau und weitere Kosten ausschließt. Der Börsenpreis bildet immer das teuerste Kraftwerk, das laufen muss um die Nachfrage zu decken.
        Der Herstellungspreis bei erneuerbaren Energien ist nahezu bei 0 € und bei guter Auslastung und weiterem Ausbau geht der Strompreis sehr nahe an den Erzeugungspreis der KKWs. Da aber AKWs (tendenz steigend) zusammen mit den erneuerbaren Energien (tendenz stark sinkend) sind AKWs kaum noch tragfähig, selbst mit den hohen staatlichen Subventionen.
        Temelin wird daher die meiste Zeit gar nicht nach Deutschland exportieren können und wenn dann nur zu nicht tragbaren Preisen.

        Grundsätzlich haben die erneuerbaren Energien den Strombörsenpreis in den letzten Jahren nachweislich gesenkt, trotz höherer Erzeugungskosten bei fossilen Kraftwerken. Dass der Strompreis dennoch in den letzten 15 Jahren gestiegen ist liegt vor allem daran, dass die Steuer- und Abgabenlast um nahezu 100% gestiegen ist.
        Generell muss man sagen, dass die EEs langfristig den Strompreis niedrig halten werden.

        • Jacky Neiwel schrieb am

          Zu Mondpreisen bedeutet in etwa, dass fünf bis zehnfache des Preises, der unser eigener Strom schon kostet, denn wenn wir keinen anderswo bekommen, müssen wir JEDEN Preis bezahlen. 1-2€ pro kwh. Atomstrom hat Herstellungskosten von insgesamt 3-4 cent/kwh inclusiver aller Kosten. Zwangsabgabe für Wind und Photovoltaikstrom beträgt zwischen 7 und etwa 17 cent pro Kilowattstunde. Unser Strompreis ist momentan unverschämt hoch, die Konzerne werden auf ihre 20Mrd. Gewinn p.a. aber nicht verzichten wollen. Sie bekommen jetzt schon Geld dafür, wenn sie ein Windrad nicht einmal anschließen.
          Die Feuerwehren haben klare Anweisungen sich von PV fernzuhalten. Hier brennen Häuser weg und ihr sorgt euch um 30g Uran pro Person im Leben.

          • Robby schrieb am

            Quatsch. Bei den 3-4 Cent sind die ganzen staatlichen Subventionen nicht dabei, die sich alleine jetzt schon auf über 200 hundert Milliarden € belaufen. Und die Entsorgung noch nicht einmal eingerechnet.

            Wo brennen Häuser weg??

            • Jacky Neiwel schrieb am

              Die 200 Mrd. Subventionen beziehen sich auf die Windkraft -zumindest ist das exakt genau die Zahl bis jetzt incl. der Planungsvorhaben. Die 100Mrd. Grenze wurde vor kurzem geknackt. Zeig mir ne Quelle über derartige Atomsubventionen! Die Entsorgung ist eingerechnet, aber die Bundesregierung ist unfähig die Konzerne in die Pflicht zu nehmen. Die Rücklagen bestehen aber genau zu diesem Zweck. Bisher gabs in Deutschland nur wenige Häuser, die wegen einer PV-Anlage abgebrannt sind. ZUM GLÜCK! Hier vor Ort sieht der Einsatzplan folgendermaßen dafür aus: Häuser mit PV im Zweifel wegbrennen lassen. Ich bin in der Feuerwehr. Strom und Wasser vertragen sich leider besonders gut.
              Es gibt keine leichtzugänglichen Ausknipsvorrichtungen. Die Panels hätten so nie genehmigt werden dürfen. Und wenns nicht um Ökostrom ginge hätten die Behörden überhaupt nichts derartiges zugelassen!

      • richard schrieb am

        Tschechin als Schwellenland zu bezeichnen halte ich für sehr gewagt, wenn nicht abwertend. Abgesehen davon ist es doch etwas sonderbar, dass man das Kraftwerk Telemin in die Ecke Österreich/Bayern gebaut hat, in den dünn besiedelten Böhmerwald, wo doch der Hauptverbrauch in den Zentren Prag und östlich davon liegen. Ein Störfall würde im schlimmsten Fall große Teile Mittel- und Zentraleuropas unbewohnbar machen.

    • Anonymous schrieb am

      Es ist einfach so, dass hier (bei der Piratenpartei) die sachliche Urteilsfähigkeit nicht gefragt ist. Vielmehr ist die in bestimmten (parteipersonellen) Positionen gewollte politische Ausrichtung – nämlich die eindeutige Favorisierung von „rot-grün“ – bei der Formulierung der Aussagen massgeblich. Andere Ansprüche sind reine Fassade. Falls sie es nicht schon immer waren, sind sie spätestens in den letzten Monaten dazu geworden.

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  3. Uschi Obermeier schrieb am

    Auch ich bin kein Experte ABER: Ist es denn so schwierig endlich mal Veränderungen herbeizuführen? Hat uns die Katastrophe in Japan oder Tschernobyl nicht schon längst gezeigt, dass wir andere Wege zur Energiegewinnung finden müssen? Ich für meinen Teil finde es eine Frechheit, wie verantwortungslos mit der Sicherheit der Bürger umgegangen wird und hoffe, dass die Bürger hier (wieder) ihre Chance nutzen und sich gegen Atomkraft aussprechen. Die große Anzahl der Bürger die sich zu den Anti-Atomkraft-Demos zusammengefunden haben sollte eigentlich zeigen, was die Bürger wollen! Ich habe es satt, dass uns gepredigt wird, Energiesparlampen zu nutzen, weniger Auto zu fahren, usw. aber ein wirklich großer Schritt in die richtige und vor allem gesündere Richtung wird nicht unternommen. Wir können nach den katastrophalen Ereignissen in Japan und Tschernobyl nicht andauernd wegsehen! Die Welt muss endlich begreifen, dass wir von Mutter Natur besser leben können!!! Was gibt es bei den lebensbedrohlichen Erfahrungen in den letzten Jahren noch großartig zu erproben?

    • Jacky Neiwel schrieb am

      Es ist aber nicht unbedingt die Meinung der Tschechen oder gar der Polen, dass Atomkraft ne schlechte Sache ist. Die Welt macht sich eher über Deutschland lustig, als dass wir ein Vorbild wären. Als einzig verbliebende pragmatische Partei ohne Ideologien, braucht man nicht zu glauben, dass die Mehrheit der Leute lieber wieder im Wald leben wollen, oder dass der Wind an der Nordsee beständig wehen würde

      Forschung in neue Technolgien JA!!!, Geldversenkung in „hinundwieder Energieformen“ bitte nicht mehr, DANKE!

      • richard schrieb am

        Bedenke, dass Japan inzwischen alle 47 Akws seit fukushima runtergefahren hat und aktuell kein einziges am Netz ist. Pirat zu sein, bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen. Und kann es verantwortungsvoll sein, dass man mit jedem kWh Atomstrom soviel Abfall produziert um dauerhaft 300.000 Liter Wasser zu verseuchen?

        • KaaZoo schrieb am

          Das wirft für mich mehr Fragen auf als es beantwortet…

          Was sind die Auswirkungen des Atomausstiegs in Japan?
          Ist der Strom teurer geworden?
          Wie wird jetzt der Strom produziert?

          Wo liegen für uns Deutsche die alternativen zum Atomstrom?
          Die Bundesregierung baut Kohlekraftwerke… ist das eine sinnvolle alternative?
          Wasserkraft aus Norwegen zu importieren war für unsere Regierung ja offensichtlich keine gute Alternative.
          Kann man die Brennstäbe eventuell irgendwann weiter verwenden, weil die Kraftwerke effektiver werden?
          Ich weiß das Atomkraft nur eine Brückentechnologie ist, aber führt die Brücke wirklich zur Kohlekraft?
          Unsere Solarbranche ist leider dort wo gerade keine Sonne scheint. Windkraft ist auch keine gern gesehene Alternative.
          Ich finde den Atomausstieg viel zu früh und die bisher vorgebrachten Alternativen sind momentan für mich noch keine…

    • The_Underscore schrieb am

      Hat uns die Katastrophe in Japan oder Tschernobyl nicht schon längst gezeigt, dass wir andere Wege zur Energiegewinnung finden müssen? Tsunamis haben wir hier keine und Tschernobyl war grob fahrlässig. Das einzige, was hier wirklich passieren könnte, wäre ein Erdbeben Stärke 7.

      Ich habe es satt, dass uns gepredigt wird, Energiesparlampen zu nutzen, weniger Auto zu fahren, usw. aber ein wirklich großer Schritt in die richtige und vor allem gesündere Richtung wird nicht unternommen. Solange kein großer Unfall passiert sind Kohlekraftwerke afaik gesundheitsschädlicher (in der Kohle sind radioaktive Stoffe enthalten) und an CO₂ wird bei der Atomkraft auch fast nichts freigesetzt. Das Hauptproblem sind eigentlich die radioaktiven Abfälle, die in erster Linie beim Abbau von Uran produziert werden. Die Frage ist, ob es nicht besser wäre, zuerst die Nutzung von Kohle zur Energiegewinnung abzubauen, bevor man Kernkraft abschafft. In Deutschland ist das ohnehin schon entschieden, aber für Tschechien noch nicht. Im konkreten Fall von Temelin stellt sich natürlich auch die Frage nach der Sicherheit.

      Die Welt muss endlich begreifen, dass wir von Mutter Natur besser leben können!!! Atomkraft ist ebenso natürlich wie Solar.

      • WoodyEllen schrieb am

        Wieso bedarf es eine Katastrophe, um gegen Kernenergie zu sehen? Kernenergie hat neben der Gefahr eines Super-Gaus noch ganz andere Nachteile. Der erste Nachteil ist der Brennstoff. Wir machen unsere Energieversorgung abhängig von einem Stoff, der irgendwann auch erschöpft und dessen Preis schon erhelich angestiegen ist.

        Der zweite Nachteil die Förderung des Brennstoffs. Man sollte sich ein Blick davon machen, wie viel tausende von Tonnen radioaktiv verseuchter Abraum entsteht, um die notwendige 30 KG Uran herzustellen, die notwendig sind, um ein AKW in Deutschland für ein Jahr betreiben zu können. Auch wenn dieser versuchte Abraum in Australien gelagert wird, so ist aber da.

        Der dritte Nachteil ist der radioaktive Müll nach der Stromgewinnung. Je länger Atomkraftwerke am Netz sind, um so mehr Müll entsteht. Nicht ein Gramm radioaktiver Müll aus der Anfangszeit des Atomstroms ist bislang vernünftig gelagert. Noch viele Generationen nach uns werden mit diesem Abfall zu haben, obwohl schon längst keine Atomkraftwerke vorhanden sein werden.

        • The_Underscore schrieb am

          Das sind alles gute Argumente gegen Atomkraft; mir ging es aber nur darum, ob Kohle (auch wenn sie nicht ganz so bald zu Ende geht) nicht Priorität bei der Abschaffung haben sollte. Gerade wenn man seine CO₂-Ziele erfüllen will. Dass Atomkraft dann danach auch abgeschafft werden muss, ist klar. Nur was ist das kleinere Übel? Ohne Unfälle scheint mir das noch Atomkraft zu sein.

  4. Austrian schrieb am

    Schlömer soll sich angeblich mit Kissinger treffen. Was ist da los?!

    • Jacky Neiwel schrieb am

      Er arbeitet im Verteidigungsministerium. Ich frage mich, was zum Teufel seine Wähler erwartet haben, als sie ihn ein Amt höher hebten, wenn sie jetzt solche Fragen stellen! Jeder wusste wen sie wählen, hört auf mit dem bashing und schaut lieber mal genauer hinter die Beweggründe der Leute!

  5. Ich bin für den großangelegten Ausbau der modernen Kernkrafttechnologie BEI UNS, für die Vergrößerung der Forschungsanstrengungen in der Kerntechnologie und der Fusionstechnologie.
    Natürlich war die plötzliche Bauchentscheidung von Angie Merkel Wendehals zur Energeiwende ein Salto Mortale in die Frühsteinzeit einer unsicheren Energieversorgung, in der eines ganz sicher ist: unser Niedergang als führende Industrie- und Wirtschaftsnation wie auch der Ausstieg aus moderner Forschung und Hochtechnologie; mit Sicherheit darf ich hier schon bekanntmachen, was demnächst als neue Verschwörungstheorie diffamiert wiird: die noch zu belegende Aussage: Deutschland wird von bestimmten Machteliten, die schon vor Weltkrieg I und Weltkrieg II verhängnisvoll in die Geschichte eingegriffen haben, nun endlich der einige Jahrzhnte ad acta gelegte Morgenthauplan aufgezwungen, und viele laufen ahnungslos mit, weil „alternativ“ und „erneuerbare nergie“ sich so schön anhören, und damit der böse Plan auch sicher gelingt, wird uns auch gleichzeitig mit dem Ermächtigungsgesetz ESM ein neues Versailler Diktat aufgezwungen, die Bürger sind über die deströsen Konsequenzen dieser Entscheidungen nicht informiert, der Bundestag läuft mehrheiitlich aus erzwungner Parteiräson mit.
    Der grüne Kult, Energieschwindel
    „Green Economy” in der Krise (google) und http://www.sturmlauf.de/files/amnerkung_zum_kommentar_-_die_historische_chance.pdf

    • richard schrieb am

      Mich dünkte, dass die Entscheidung für eine zentrale Energeiversorgung dem Machtstreben des 3. Reiches entsprang. Man stellte damit ausreichend und in konzentrierter Form Strom für die energieintensive Rüstungsindustrie zur Verfügung und wich damit vom Ziel der 20iger Jahre, einer dezentralen Versorgung ab. Den Rest halte ich für Verschwörungstheorie, auch vor dem Hintergrund, dass D als wirtschafts-und kaptialstärkster Staat in EU den Ton angibt.

  6. Languster schrieb am

    Ich schließe mich dieser Meinung vollkommen an !
    Das Europa Parlament, sowie alle anderen, in der jetzigen Form bestehenden demokratischen Staatsformen,
    werden die Menschen in Europa nicht glücklich machen.
    Die Rückständigkeit und das Mango dieses Systems liegt darin: der Mensch oder der Bürger muss letztendlich
    seine Macht und Bestimmung einige Zeit an einen anderen Menschen abgeben, dieser wiederum erhöht sich in seiner Stellung, aber der, wo ihn gewählt hat, sinkt ab. Die Parteien und Abgeordneten-Demokratie ist ein Schlaraffenland für die Menschen in jeder Hinsicht.
    Sie bestimmen über ihren eigen Wohlstand wann und wie sie wollen.
    Bürger (Wähler) sollten bei der Bestimmung der elementarsten Lebensangelegenheiten, wie Zuteilung und Verteilung des gemeinsam erarbeiteten Geldes und Vermögen, sowie auch die Verwendung, ab, von mir aus 5 Milliarden Euro, dem Parlament und der Abgeordneten gleichgestellt bleiben.
    Über Löhne und Altersversorgung der Politiker sollte der Bürger demokratisch abstimmen können.
    Große Veränderung, die das ganze Volk betreffen, dürfen nicht nur von wenigen Menschen entschieden werden. ( Siehe Euro Einführung )
    Vielleicht sind die Menschen (Wähler) die .die Piratenpartei wählen, die große Hoffnung für diesen gewaltigen Fortschritt der Hinterzimmer-Demokratien.

  7. wasaknäcke schrieb am

    Ich find Atomkraftwerke auch nicht gut.
    Aber wie soll man den Energiebedarf sonst decken?
    Soweit ich weiss gibt es einen Reaktor der nicht mit Uran läuft sondern so n andres Zeug das beim PRozess zerfällt …..ich muss nochma googeln.
    Windkraft…..egal wie die Dinger verschandeln die LAndschaft….!!
    Das Problem….was bringt uns,die doch gute sicherheitsstandarts haben das abschalten von AKW,wenn kurz über den Grenzen auch schon DInger stehen….in weit schlechterem Zustand.?
    Es gilt auch hier sich über andere alternativen Gedanken zu machen die bei so manchem Konzern/Staat/“Gruppe“ schon JAhre in der SChublade schlummern….

  8. Streuner schrieb am

    In diesen Tagen hörte man, dass wegen der sommerlichen Temperaturen so viel Solarenergie produziert wurde, wie 20(!) AKWs. Dabei hat der Sommer noch gar nicht begonnen! Wie toll wäre es doch, wenn die Betreiber der AKWs ihr Geld nicht in das Auslaufmodell AKW mit dem nicht-gelösten Problem der Entsorgung und Endlagerung des Atommülls investieren würden (der nächste GAU kommt bestimmt), sondern in die SPEICHERUNG von Energie. Dadurch müssten sie keine Konkurrenz durch die Erneuerbaren fürchten, sondern wären selbst Nutznießer selbiger. Obendrein wäre ihnen die Akzeptanz der Bevölkerung Europa- und Weltweit gesichert.
    Warum investiert man nicht schon längst zum Beispiel in die Speicherung von Energie durch Wasserstoff

    http://www.youtube.com/watch?v=hD-RVoNlx9s&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=6660MA8mWHY&feature=related

    Eine weitere Möglichkeit wäre ein sogenannter „Lageenergiespeicher“:

    http://www.youtube.com/watch?v=jagOfudeyEI&feature=related

    Gruß, der Streuner

    • Jacky Neiwel schrieb am

      Wir sitzen bereits auf einer Zeitbombe namens Erdgasnetz. Warum sorgt sich niemand über diesen hochexplosiven Stoff unter unseren Schuhsolen? Stattdessen will man lieber NOCH größere Speicher haben um Windstrom/Solarstrom speichern zu können. Die etwa 40%Energieumwandlungsverlust sind physikalisch unumgänglich. Dann kostet die kwh schon etwa 50cent. Damit hätten wir dann statt 600.000Haushalte ohne Strom gleich mehrere Millionen Haushalte ohne Strom. Eure Ideologien kann sich niemand leisten und es werden Leute dran verdienen, die garnichts dafür getan haben.

      Private Solaranlagenbauer sind noch nie dadurch reich geworden.

      Ich würd unter dem Aspekt eher das Gasnetz, als die AKW´s abbauen.

  9. Streuner schrieb am

    Schneller führt ein Ozeandampfer in Venedigs Kanälen ein Wendemanöver aus, als ein AKW gebaut und mitsamt dessen Atommüll wieder rückstandsfrei zurückgebaut und entsorgt ist, das lasst Euch gesagt sein!

  10. Linus schrieb am

    In die Atomkraft zu Investieren finde ich zu sehr nur an den Profit gedacht. Heute gibt es genügend nachhaltige Investionsangebote (springt nur weniger bei rum).
    Aber wir (Deutsche) sagen das so einfach wo wir all die Jahre so viele am Netz hatten.

    Vorbildlich ist das trotzdem nicht.

  11. Augenklapppe schrieb am

    Was interressiert es wenn morgen die Welt verstrahlt wir.
    Hauptsache ich verdiene heute noch eine Menge Geld um davon gut zu leben.
    Ist das die Einstellung der Betreiber von AKWś???
    Aber was nutzt das Geld wenn ich durch einen Reaktorunfall nicht mehr dazu in der Lage bin es ausgeben zu können?
    Erneut erschüttert die Erde in Norditalien und morgen an anderen Teilen der Erde.
    SICHER IST, NICHTS IST SICHER!!! Atomstrahlen kennen keine Grenzen, so wie die Habgier verschiedener Menschen die auf Kosten anderer ohne Rücksicht auf Schaden und Verluste nur die Dollarzeichen in den Augen haben.
    Lasst uns das Richtige tun nicht das Übliche.

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