Geplante Übergabe Offener Brief an Familienministerin Dr. Schröder

Bild: Tobias M. Eckrich

Gemeinsame Pressemitteilung:
Bündnis 90/Die Grünen Berlin
Mädchenmannschaft e.V.
TERRE DES FEMMES e.V.
Piratenpartei Deutschland
Kegelklub
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)

Terminhinweis:
Geplante Übergabe Offener Brief an Familienministerin Dr. Schröder

Berlin – Über 22.000 Personen aus ganz Deutschland haben ihn im Internet auf nichtmeineministerin.de inzwischen unterzeichnet. Am kommenden Mittwoch soll der Offene Brief an Bundesministerin Dr. Kristina Schröder überreicht werden. Die Initiatorinnen und Initiatoren wenden sich darin gegen Schröders Buch, ihre politischen Positionen zu Quote und Betreuungsgeld sowie ihren Rundumschlag gegen „Feministinnen“.

„Wir fühlen uns von der für Frauen- und Familienpolitik zuständigen Ministerin Kristina Schröder nicht vertreten“, schreiben die Kritikerinnen und Kritiker – unter denen sich viele prominente
Persönlichkeiten befinden. „Kristina Schröder lässt uns mit unseren strukturellen Problemen alleine und tut sie als individuelle Probleme ab“, heißt es an anderer Stelle.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern, dass sich Schröder endlich ihrer Aufgabe als Frauen- und Familienministerin widmet: Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine wirkliche Chancengleichheit von Frauen und Männern ermöglichen. Schröders Projekte wie das Betreuungsgeld und die Flexiquote gehen in die falsche Richtung. Immer noch haben Frauen mit ungleicher Bezahlung, drohender Altersarmut aufgrund von Teilzeitarbeit, fehlenden Kitaplätzen und gläsernen Decken zu kämpfen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner appellieren an Ministerin Schröder: Schaffen Sie in Ihrer Funktion als Frauen- und Familienministerin gleiche Voraussetzungen für Frauen und Männer und setzen Sie eine moderne Geschlechterpolitik durch.
Oder machen Sie den Weg frei!

Geplante Übergabe an Ministerin Dr. Schröder:
Mittwoch, 9. Mai 2012, 11 Uhr
Pforte des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
Glinkastraße 24, 10117 Berlin

Hintergrund: Zum Bündnis nichtmeineminsterin.de zählen unter anderem die Frauen-rechtsorganisation TERRE DES FEMMES, der feministische Blog Mädchenmannschaft e.V., die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), der Kegelklub der Piratenpartei sowie der Berliner Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen, der die Initiative gestartet hat.

 

Update (kein Teil der Pressemitteilung): Da es zu Irritationen und Kritik kam wurde vom Parteivorstand eine Stellungnahme zu dieser Pressemitteilung veröffentlicht: http://vorstand.piratenpartei.de/2012/05/15/piratenpartei-zur-thematik-von-quoten/

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Kommentare

355 Kommentare zu Geplante Übergabe Offener Brief an Familienministerin Dr. Schröder

Neuere Kommentare →
  1. M.M. schrieb am

    Ist die Piratenpartei jetzt für feste Frauenquoten?

    Wenn ja: Woher kommt der Umschwung? Gab es dazu einen Beschluss? Ihr veröffentlicht diesen Brief mit seinen Inhalten sicher nicht ohne Grund auf der Seite des Bundesverbandes.

    • Vector schrieb am

      Es steht da, der Kegelklub der PP, das spricht für einen Teil der Piraten. Warum man immer vom Kleinen auf das Ganze schließen muss ist mir ehrlich ein Rätsel.

      • Anonymous schrieb am

        „Warum man immer vom Kleinen auf das Ganze schließen muss ist mir ehrlich ein Rätsel.“
        – Weil es die probate Methode ist, ‚unverdächtig‘ die einzig gewollte politische Richtung zu unterstützen, darum!

        • Vector schrieb am

          Da steht Kegelklub und nicht die PP.
          Was soll das Gehetze?
          Das die PP insgesamt keine Quote will ist doch wohl bekannt.
          Und das man hier darüber informiert dass sich einige Mitglieder Gedanken machn seh ich jetzt nicht als Propaganda an. Es ist eine gemeinsame Pressemitteilung einer Gemeinschaft in der der Kegelklub mitmacht, und? Okay über „Kegelklub/ Piratenpartei“ könnt man der Form halber drüber diskutieren – PP in Klamern wäre sinnvoller aber sonst…

          • ML schrieb am

            Das „Gehetze“ ist durchaus berechtigt. Diese Position ist keine Position der Piratenpartei.

            Demnächst kommt der „Gärtnerverein“ der Piratenpartei und setzt seine Pressemitteilung „Geplante Übergabe offener Brief an Bildungsministerin Schavan“ auf die Seite. Am besten noch eine, in der argumentiert wird, dass der Holocaust wissenschaftlich nicht nachweisbar ist. Na da will ich mal sehen, wie die lieben Piraten darauf reagieren.

            Nehmt diesen gutmenschelnden Scheiß da raus! Der Kegelverein darf das gern auf seiner eigenen Homepage veröffentlichen.

            • Vector schrieb am

              Ja nun, weiß ich auch nimmer weiter :D
              Da will wohl jemand in die Diskusion gehen.
              Muss ma da nun ne Anfrage, an wenn, stellen?

              • Anonymous schrieb am

                Also wenn Ihr Euch für Familienpolitik nicht interessiert und außerdem wichtige Abstimmungen nicht mitbekommt, seit Ihr auch selbst schuld. Guckt euch mal auf nichtmeineministerin.de an, wieviel strukturellen feministischen Lobbyismus es in D gibt, schließlich sind viele Institutionen von den Unterzeichnern in der Liste eben nicht für Männer gedacht und es gibt auch nix vergleichbares für Männer.

          • M.M. schrieb am

            Da steht nun klarstellend „Piratenpartei Deutschland“ und darunter als zusätzlicher Punkt „Kegelklub“. Das wurde wohl aktualisiert, um Missverständnisse auszuräumen.

            Demnach ist das die offizielle Position der Piratenpartei als Ganzes. Zumindest wird das hier so vermittelt.

            Die Intention des Briefes ist klar: Die Flexiquote geht nicht weit genug. Weitergedacht hieße das: Die Piratenpartei Deutschland ist für eine feste Quote.

            Die Fragen bleiben bestehen: Woher kommt dieser radikale Meinungswechsel? Wer hat das beschlossen?

            • Anonymous schrieb am

              Es kann nicht zulässig sein, Textbestandteile NACH der Veröffentlichung inhaltlich zu verändern! Selbst – oder gerade – für den Absender gilt das!
              (Ich frage nun: Wer hat bei sowas die Hände im Spiel?)

            • Anonymous schrieb am

              Könnte aber auch heißen, dass die Quote zu weit geht und die Chancengleichheit insofern beschneidet, dass Männer im Ernstfall benachteiligt sind…

          • Anonymous schrieb am

            Moment mal, langsam.

            Da steht „Kegelklub“ in einer Zeile und drüber steht Piratenpartei. Drunter steht „Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen“. Ich dachte erst, dass hier „PIRATEN (BV), Kegelklub Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen“ gemeint wäre und nicht „Piratenpartei Deutschland Kegelklub, ASF“. Ich verstehe das ganze jetzt aber so, dass hier „Piratenpartei Deutschland (Bundesverband), Kegelklub, ASF“ gemeint ist. Die Bezeichnung „Kegelklub“ finde ich aber ein bisschen ungenau. Es wird doch sicherlich mehrere Kegelvereine in Deutschland geben, da könnte man doch angeben, welcher gemeint ist.

            Und dann zur Bezeichnung PP: PP ist die Partido Popular aus Spanien. Die hat hiermit aber garnichts zu tun. Die Abkürzung von „Piratenpartei Deutschland“ ist nämlich nicht PP oder PPD, sondern PIRATEN.

      • Anonymous schrieb am

        Wenn es nur ein paar Piraten mit dieser Meinung gibt, warum steht das Ganze dann hier, opulent wie jede andere offizielle Stellungnahme??

      • thomas schrieb am

        Wenn der Bundesvorstand der Piratenpartei auf der offiziellen Parteiwebseite (und nicht der Webseite oder Unterseite eines kleinen Teils der Partei) eine Pressemeldung veröffentlicht, ist das „im Namen der Partei“, nicht „im Namen vom Kegelclub“.

        • Reiner Zunder schrieb am

          Es wird hier als gemeinsame Pressemitteilung der Piratenpartei mit den anderen Teilnehmern verstanden. Die Piratenpartei wird hier m.E. insgesamt vereinnahmt. Ob das dem Willen der Mehrheit der Piraten entspricht, kann bezweifelt werden.

    • D schrieb am

      Ich denke, Frau Schröder hat in vielen Punkten recht. Gläserne Decken konnten bislang nicht nachgewiesen werden. Die Untersuchungen zu den Gehaltsunterschiede haben viele (sehr wichtige) gehaltsbestimmende Aspekte nicht beleuchtet. Daneben kann man folgendes häufig beobachten.

      Einige Feministinnen fordern Gleichstellung statt Gleichberechtigung. Dabei Gleichstellung und Gleichberechtigung nicht dasselbe, es schließt sich sogar gegenseitig aus. Eine an dem Geschlecht ausgerichtete Quote verteilt zwar Mann und Frau gleich, da dies aber aufgrund von Geschlecht und nicht von Qualifikation erfolgt, ist es nicht gerecht! Zudem werden diese Forderungen von Feministinnen häufig einseitig aufgestellt:
      Gleiche Anzahl bei Führungsposten ja, gleiche Anzahl von Ärzten, Kindergärtnern und Grundschullehrern oder Mitarbeitern bei der Müllabfuhr, nein! Gleiches Gehalt ja, gleiche Arbeitszeit nein. Gleiche Rente ja, gleiche Rentenrendite nein. Bundeswehr oder Ersatzdienst: Freiwillig ja, verpflichtend nur für Männer. Recht auf gleiche Kinderbetreuung nach der Ehe und Sorgerecht für uneheliche Väter: Um Gottes willen! Einstellungen und Beförderungen? Bei gleicher Eignung bevorzugt für Frauen.
      Durch die Forderung nach Gleichstellung nur in den praktischen Brereichen sorgen einige Feministinnen für eine schleichende Spaltung der Gesellschaft und sorgen letztendlich auch für eine Zementierung der Ungleichheit.
      Ich denke Frau Schröder hat mit so manchem Recht und das denkt auch der größte Teil der Bevölkerung. Radikalfeministische Standpunkte werden nicht nur meine Wählerstimme kosten.

      • Rebekka Sommer schrieb am

        Könntest du „einige Feministinnen“ konkreter benennen?

        • Anonymous schrieb am

          – Dass der Wehrdienst freiwillig ist, ist eine neue Entwicklung. Damals wurde dafür geklagt, dass Frauen ihn machen dürfen, sie mussten Ihn jedoch nie machen, im Gegensatz zu mir.
          – Das Sorgerecht muss durch den Mann eingeklagt werden, die Frau erhält es automatisch, finanziell ist er jedoch ab dem ersten Tag Vater. Recht auf gemeinsame Sorge ala Wechselmodell gibt es nicht, damit wird ein Mann in die Rolle des dauerhaften Ernährers gezwungen, auch in den nächsten Beziehungen.

        • Anonymous schrieb am

          Frauen bekommen das Sorgerecht mit der Geburt, Männer dürfen das gemeinsame Sorgerecht gerichtlich einklagen und bekommen es mit viel Glück, natürlich nur, wenn dies aufgrund von Manipulation durch die Mutter nicht dem Kindswohl entgegensteht. Unterhaltstechnisch sind sie mit der Vaterschaftsanerkennung Vater.
          Gewonnen wäre dann immer noch ein Papiertieger, denn das Recht, das King gemeinsam paritätisch oder alleine großzuziehen gibt es auch nicht für Männer.
          Männer müssen nicht mehr zum Bund? Stimmt, seit kurzem. Vorher habern die Frauen dafür gekämpft dort bei gleicher Eignung bevorzugt arbeiten zu dürfen, Männer mussten.

      • Pio schrieb am

        @D, das ist absolut zutreffend so!! Ich bin beeindruckt.

      • ein Mann schrieb am

        Wer macht häufiger Abitur? Frauen! Wer hat häufiger einen Uniabschluss? Frauen! Wer hat bei all dem die besseren Abschlüsse? Frauen! Wer sitzt in den Führungsetagen? Männer! Wie man dann schreiben kann „Gläserne Decken konnten bislang nicht nachgewiesen werden.“ ist mir ein Rätsel.

        • Jean Poisson schrieb am

          Ach – Uniabschlüsse? Da sollte man aber schon ein bisschen genauer nachfragen: Wer hat die Abschlüsse in Maschinenbau, Physik und Informatik – und wer die Abschlüsse in Germanistik, Kunstgeschichte und Gender Studies?

        • Anonymous schrieb am

          Frauen machen in technischen Bereichen eher zu 10% einen Uniabschluss… In diesem Bereich arbeiten aber dummerweise die meisten erfolgreichen Firmen. Und es soll tatsächlich nicht wenige geben, die sich selber gegen eine Karriere und für Familie entscheiden…
          Also aus meinem Studium waren dann nach diesem beiden Entscheidungen noch ca 3% übrig…

    • CMFN schrieb am

      Das war’s dann! Tschüss, Piratenpartei.
      Ihr habt gerade eine Erst- und eine Zweitstimme für NRW verloren.
      Ich bin geschockt!
      Dir Piratenpartei unterstützt die wissenschaftlich, statistisch glasklar widerlegte „Gender-Pay-Gap“-Lüge?
      Die Piratenpartei spricht sich öffentlich gegen die erste Familienministerin in meiner Lebenszeit aus, die diesen Namen auch verdient, indem sie Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Männer und strukturelle Benachteiligung von Männern und Jungs wenigstens zum Thema macht?
      Oh Gott, oh Gott! Ihr wart meine Hoffnung! Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte!

      • Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

        @CMFN (((„Dir Piratenpartei unterstützt die wissenschaftlich, statistisch glasklar widerlegte “Gender-Pay-Gap”-Lüge?“)));

        Das ist wohl noch zu schwach ausgedrückt. Denn nicht nur die Piratenpartei verbreitet das, sondern der Bundesvorstand selbst. Denn der Kegelklub wurde von Julia Schramm gegründet (eine bekennende Feministin und jetzt im Bundesvorstand) und diese Pressemitteilung hier wurde vom Bundesvorstand selbst ausdrücklich beschlossen:

        http://wiki.piratenpartei.de/Bundesvorstand/Umlaufbeschluss/006

        Niemand im Bundesvorstand hat gegen diese Pressemitteilung oder deren Inhalt votiert.

        • Reiner Zunder schrieb am

          Begründung des Antragstellerin Anita Möllering (neue Bundespressesprecherin): „Passt prima zu unserem Familienprogramm und wir kommen damit in die Zeitung.“
          http://wiki.piratenpartei.de/Bundesvorstand/Umlaufbeschluss/006
          Das klingt seltsam naiv oder ist voll der Profi. Wie auch immer, die Meinungsführerschaft wurde zunächst übernommen. Ich gehe davon aus, dass es mindestens im LQFB ein entsprechendes Echo geben wird, wenn die öffentliche Diskussion hier verebbt. Vielleicht regt sich auch noch was im Bundesvorstand zu dem Vorgang.

          • Grimnir schrieb am

            Immerhin hat dieses eindeutige Bekenntnis der Piratenpartei zum Feminismus ausgereicht, damit die FDP und Christian Linder mit dem Ergebnis der Landtagswahl in NRW zufrieden sein können.

    • Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

      Dass der KegelKlub hier seine feministische Initiative als Pressemeldung veröffentlichen darf, kommt von ganz oben:

      http://wiki.piratenpartei.de/Bundesvorstand/Umlaufbeschluss/006

      Anita Möllering (Bundespressesprecherin) hat den Antrag gestellt und Julia Schramm (bekennende Feministin, und Gründerin des Kegelklubs) (sitzt ja jetzt im Bundesvorstand) hat diese Initiative unterschrieben.

      Ich möchte wissen, wie viele Leute jetzt von einem „Putsch von oben“ ausgehen?

    • Dewit schrieb am

      Ok, ersteinmal wo bitte steht da was von einer Frauenqote?
      Ah, genau: nirgendwo. Und ueberhaupt seh ich nicht wie man aus dem Text rausinterpretieren koennte dass die PP pro Frauenquote sei.

      Ach und ws soll der shitstorm ueber den Kegelclub?

      • Anonymous schrieb am

        Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:
        „Machen Sie den Weg frei für die Quote in Vorständen und Aufsichtsräten, denn ja: Auch angeblich symbolische Politik hilft uns als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern tatsächlich weiter!“
        Erst denken, dann schreiben!

    • indosolar schrieb am

      durch den Kegelklub erscheint es, als sei dies die offizielle Meinung der Piratenpartei. Vielleicht sollte dieser Eindruck vermieden werden, unabhängig wie man dazu steht. Der Feminismus hat als emazipative Bewegung leider auch Schattenseiten und davon ab, gäbe es einiges zu tun, eine eigene Position zu erstellen, auf der neue Positionen eingebracht werden, die Frauen mehr bringen. Die Position der Schröder, sowohl als auch ist generell nicht zu beanstanden, wenn wir nicht in der Kollektivsmusfalle landen wollen. Zudem wird es Zeit, das Schwangerschaften und die Elternzeit auf eine Verlängerung des Bafög Bezugsalter angerechnet werden. Die Quote, auch wenn möglicherweise notwendig, betrifft eigentlich nur die eh besser gestellten Frauen der Gesellschaft. Zum Ehegattensplitting wäre angebracht, über ein Familiensplitting nachzudenken, denn Familien leisten unverzichtbare gesellschaftliche Arbeit. Quoten wären angebracht bei Einstellung nach geleisteter Familienarbeit, denn es ist ja wohl das Problem aller Mütter, nach einer beruflichen Pause wegen der Kinder wieder eine Arbeit zu erhalten. Wie gesagt, wir Piraten sollten aufpassen, uns nicht für Positionen einspannen zu lassen, dann werden wir austauchbar. Das ist wohl das Letzte was Wählerinnen und Wähler wünschen. Familienpolitik ist wirklich ein Feld , was sich lohnt zu beackern, aber dabei sollten wir eigene Positionen entwickeln.

  2. thomas schrieb am

    Macht die Piratenpartei sich nun dafür stark, dass es auch bei der Müllabfuhr im Außendienst eine Frauenquote gibt? Und wie wird sichergestellt, dass sie auch eingehalten wird und sich genügend Frauen auch um so einen Job bewerben?

    • Anonymous schrieb am

      Ich habe mich auch gerade gefragt, seit wann sich Fraueninstitutionen laut eigener Aussage für eine Gleichberechtigung der Männer gegrnüber den Frauen einsetzen.
      Jedenfall würde ich es durchaus begrüßen, wenn endlich die Rechte der Väter gestärkt würden, wenn endlich aus „Frauen und Kinder zuerst“ ein „Kinder zuerst“ wird, wenn endlich eine Frauenquote im Bergwerg, bei der Abfallentsorgung und auf dem Bau eingeführt wird, wenn an den Hochschulen endlich ein Männerbeauftragter auftaucht und gegen die Übervorteilung der Frauen in Finanzen und Betreuung vorgeht, wenn nicht mehr prinzipiell der Mann buckeln gehen muss, während die Frauen nach Abzug von Schule und Kindergarten max. 5 Stunden am Werktag das Kind alleine betreuen und ansonsten Freundinnen treffen, in der Stadt bummeln und Ausflüge machen, wenn die Frauen dem Mann mal einen Drink ausgeben, wenn eine Frau im Garten Holz hackt und überhaupt wenn nicht mehr die deutlich höhere Lebenserwartung nachgewiesenerweise der gesellschaftlichen Position geschuldet ist.
      Ich habe absolut kein Problem mit Frauen, ergreife selber einen Beruf, der es meiner zukünftigen Frau ermöglichen wird, ggf. selbst berufstätig zu werden, ohne, dass unsere zu wünschenden Kinder verwahrlost werden. Aber dieses ständige Geweine von nicht überall Gleichgestellten, aber in deutlich mehr Bereichen höher Bevorzugten kann ich nicht mehr hören!
      Aber ich halte besser die Klappe. Ansonsten werde ich, wie von Feministinnen (wie z.B. von der Leyen) gewohnt, als Verfechter von Gleichberechtigung (==, nicht >=) von Frauen dämlich als Sexist bezeichnet, wie jemand, der sich als Grundrechtsvertreter gegen Zensur einsetzte, als Kinderficker bezeichnet wurde. Denn etwas anderes als Eristik kann man aufgrund der fehlenden Existenzberechtigung nicht erwarten.
      Wer, der noch einigermaßen begriffsfähig ist, würde sonst fordern, dass in einem Betrieb, in dem ein gängiger Frauenanteil von 30% vorherrscht, eine Führungspositionsquote von 50% erwarten? Nichts gegen Quoten (okay, natürlich etwas gegen Quoten, doch lass uns da mal einlenken), aber dann auf beiden Seiten der Beschäftigungskette. Uns spätestens dann wird es mangels arbeitender Frauen sehr schnell sehr eng.

      • Hans-Peter Kestel schrieb am

        Offenbar sind’s doch ’ne Menge Menschen, die meinen, die Frauen hätten schon viel zu viele Rechte oder Vorteile o.ä. Bei Ihnen wird’s nicht so recht klar. Haben Sie zu viele, wie es Ihr Text her gibt An und für sich hatte ich mir vorgenommen, anonyme Texte nicht mal zu lesen. Bei realer Post macht das ja schließlich auch keiner, sondern aus dem Briefkasten direkt in den Mülleimer.

        • Anonymous schrieb am

          Mein Standpunkt ist einfach:
          Frauen und Männer sind de fakto unterschiedlich. Wer von den Frauen das abstreiten will, trete bitte zum Armdrücken gegen mich an, um das einfachste Beispiel, die unterschiedliche Anatomie, aufzugreifen.
          Derzeit ist es so, dass sich Vor- und Nachteile in Etwa die Waage halten. Es mag angehen, dass Frauen vielleicht nicht ganz so einfach in Spitzenpositionen geraten wie Männer. Aber dafür haben Sie im Gegensatz zu Männern, die nicht auf ihre Selbstverwirklichung achten sondern darauf, wie sie ihre Familie am besten ernähren können, freie Berufswahl. Wenn ein Mann und eine Fraue Tiere lieben, wird der Mann Maurer, da der lokale Markt gerade dort sehr gut aussieht, die Frau Tierpflegerin, auch, wenn sie dort unterdurchschnittlichen Lohn kriegt. Hierdurch entstehen nämlich die Lohnunterschiede bei „gleicher Arbeit“ (denn natürlich arbeiten Frauen oftmals weniger als Männer im gleichen Beruf, alleine aus anatomischen Gründen). Und aus diesem Prinzip sind die wirklichen „Drecksarbeiten“, bei denen es, oh Wunder, keine Quote geben soll, fast ausschließlich von Männern besetzt. Überhaupt können sich Frauen frei für und gegen Arbeit entscheiden, was unkastrierte Männer i.d.R. nicht dürfen (der einzige Hausmann, den ich kenne, der seine Frau Arbeiten schicken lässt, wird nur allzu gerne belächelt, wobei man sich in Hinblick auf Gleichberechtigung fragen müsste, warum der Mann nicht das Recht haben sollte, sich mit seinen Kindern ein beschauliches Leben zu machen). Frauen genießen gesellschaftliche Vorteile, angefangen bei Banalitäten wie die Frage, wer den Drink spendiert und ob Frauen bei der Lady’s Night freien Eintritt haben bis hin zu dem Rollenbild, nach dem der Mann seine Kinder und auch seine Frau auf Leben und Tod verteidigt, sei es bei Streitereien, sei es bei Unfällen oder sei es im Kriegsfall. Über die Gesundheit der Frau wird sich intensiv im Gesundheitsministerium beschäftigt, während die Funktion der männerspezifischen Organe teilweise noch ungeklärt ist. Männer haben in körperlichen Auseinandersetzungen mit Frauen oftmals schon aus Prinzip Schuld: Entweder als Aggressoren oder Anwender übertriebener Notwehrgewalt (Warum muss ein Mann auch so dolle zuschlagen, wenn die Frau mit dem Küchenmesser auf ihn losgeht?). In Sorgerechtsstreits haben die Frauen fast immer den Prozess im Vorraus gewonnen. Das Mitbestimmungsrecht fängt schon bei der Frage der Abtreibung an, bei dem der letztendlich oftmals alleine für das Kind aufkommende Vater kein Wort mitzureden hat. Solche Witze wie der (zum Glück rechtlich nicht anwendbare) Frauenparkplatz runden das Bild von a) der Bevorzugung von Frauen, denn statistisch sind Männer um einiges häufiger Opfer von Gewaltverbrechen auf offener Straße, denn „Frauen schlägt man nicht“, und b) dem unbedingt aufrecht zu erhaltenden Bild der Opfer-Frau und des Täter-Mannes ab.
          Ich bin der festen Überzeugung, dass das derzeitge System wenn nicht gerecht sogar ein wenig in Richtung Männerdiskriminierung neigt.
          Eine Gleichstellungsbeauftragte als Euphemismus für Frauenübervorteilungsbeauftragte brauchen wir genau so dringend wie die Solidaritätssteuer: Längst haben die durchaus ehrenwerten Ziele die Realität eingeholt, wenn nicht überholt.
          Ich bin nach wie vor dafür, dass sich für Gleichberechtigung eingesetzt wird. Aber dann bitte von einem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, MÄNNERN und Jugend in Form eines geschlechtsneutralen oder paarweise besetzen GleichBERECHTIGUNGSbeauftragten.
          Solch höchst grundgesetzwidrigen Vorschläge wie eine Frauenquote gehören verboten und deren Äußerer auf die Stufe mit anderen Verfassungsfeinden wie Nazis gestellt. Denn wo ist der Unterschied, ob ein Nazi ein Gesetz fordert, nach dem Deutsche gegenüber Ausländern bevorzugt werden sollen, oder eine Feministin ein Gesetz, nachdem eine Frau gegenüber einem Mann bevorzugt werden soll?

          • Rational schrieb am

            Ja, ja und nochmal ja!

            Frauenquote = Nein, Danke!
            Gleichberechtigung = Ja, Bitte!

            Es geht hier wirklich nur um Bereiche in denen Bevorzugt bzw. quotiert werden soll, in denen sich auch Männer sehr anstrengen müssten um die Positionen zu erhalten – diese fliegen „uns“ ja nicht einfach so zu… leider klingt es aber bei den Feministinnen so. Ergo; sowas KANN nicht piratisch sein und falls doch… wäre das eine wirklich bittere Pille und wie schon richtig geschrieben wurde latent Verfassungswidrig.
            Da die Piraten das Grundgesetz als eine Art Grundsatzprogramm ansehen …naja. Da geht die Glaubwürdigkeit dahin.

      • Richard schrieb am

        Na komm, schnauf mal durch.
        Das ist genau das, was bestimmte Reise wollen. Teile und Herrsche. Man teilt in arm und reich, man teilt in Arbeiter und Angestellten, man teilt in Mann und Frau, man teilt in volljährig und minderjährig, man teilt in arbeitend und arbeitslos. Egal ob Quote oder sonst was, immer lassen wir uns aufhetzen gegen unsersgleichen. Die Macht ist der Feind, nicht unser_e Nächste_r

      • ein Mann schrieb am

        Ich hoffe für Dich, dass Du bald Deine „zukünftige“ Frau kennen lernst und Deine zu „wünschenden“ Kinder bekommst. Das wird Dir ein besseres Bild vom tatsächlichen Alltag von Frauen vermitteln als das Privatfernsehen und Dein Stammtisch, wo Du diesen lächerlichen, albernen Klischeemist aufschnappst.

    • thomas schrieb am

      Es gibt bei der Piratenpartei online keine unmoderierten Kommentare.

  3. Henry Gießwein (Pirat) AG Familie schrieb am

    Der offene Brief kommt genau von jenen Organisationen, welche über Jahre das Familienministerium unter Kontrolle hatten. Diese haben vorrangig und ausschließlich das Ziel Frauen zu fördern. Zugleich ist jenen bis heute nicht einmal aufgefallen, dass im Namen des Ministeriums die Wörte „Mann“ und „Kind“ nicht vorhanden sind.
    Die Piratenpartei sollte diese Aktion sehr kritisch betrachten, da es mit Zielen unserer Partei nicht vereinbar ist, welche für Gleichberechtigung steht.

  4. Sabine schrieb am

    Das ist alles wieder nur ein Stückelwerk. Es wäre sehr viel besser, wenn eine Mutter zur Erzieherin schon nach ihrer Schulzeit ausgebildet wird, damit sie auch ihre eigenen Kinder selbst erziehen kann. Eine Familie darf nicht auseinandergebrochen werden, wenn man die Mutter in einen Halbtagsjob stecken möchte, und dabei die Kinder dann zu einer Tagesmutter oder zu einer Kindergrippe für Babys gehen sollen. Die Eltern sollten mit ihren Kindern viel Zeit miteinander verbringen können, damit man auch später als Erwachsener nich total die Wurzeln verliert. Wo geht unsere Gesellschaft hin, wenn die Familie nich mehr als Familie geschätzt wird. Wir brauchen aber für Schulabgänger auch eine Ausbildung für Erziehungsarbeit, damit Vater und Mutter auch in der Lage sind ihre Kinder zu erziehen. Auch sind Oma und Opa sehr wichtig. Und zusätzlich sollten auch Onkel und Tanten in die Erziehungsarbeit mitwirken können. Denn auch sie haben eine bessere Bindung zu ihren Neffen und Nichten. Eine Familie und der familiäre Zusammenhalt sind für das Aufwachsen eines Kindes sehr wichtig. Keine Erzieherin kann diese Aufgabe übernehmen. Ein Kind ist kein Computer, das man nur so mit Bildung vollstopfen kann. Ein Kind braucht die Liebe seiner Familie, damit es auch später als erwachsener Mensch auch zu guten Beziehungen und Freundschaften fähig ist. Bildung ohne Liebe nützt gar nichts, wenn man dann als Mensch unglücklich ist. Ansonsten werden in einer kalten und mit Bildung zugemüllten Welt nur tote Menschen wie Roboter entstehen, die nur noch funktionieren. Doch gerade die Liebe sollte sehr wichtig sein. Der Weg zu Gott ist die praktische Selbst- und Nächstenliebe und die Arbeit an sich selbst, damit dem guten Willen auch die gute Tat folgen kann. Klar ist aber dabei, dass Eltern auch ihre Erziehungsaufgabe wahrnehmen, und ihre Kinder nicht nur vor dem Fernseher abstellen. Klar ist auch, dass man das Leben besser trainieren sollte, damit es funktioniert. Dazu wäre deshalb auch ein Verein wichtig, der das nachhaltige Leben, Lernen und Arbeiten trainieren würde, in dem er auch ein Software-Programm für Lebensgestaltung anbietet. Dazu sollte es 12 Lebens- und Kostenbereiche geben:

    GELD –
    01. Einnahmen aus dem Grundeinkommen und aus der Erwerbsarbeit –

    LEBEN – Aufgaben und Ausgaben –
    02 Haus, Garten und Selbstversorgung –
    03 Gesundheit, Fitness und Ernährung –
    04 Selbstpräsentation, Kommunikation, Kleidung und Körperpflege –
    05 Mobilität, Fahrrahd, Öffentliche Verkehrsmittel und Auto –
    06 Glaube, Motivation, Positives Denken und Handeln, Werte –
    07 Bildung, Beruf und Erwerbsarbeit –
    08 Partnerschaft, Familie, Freunde, Hobby, Freizeittreff, Ausflüge und Urlaub –
    09 Politik, Gesetze und Steuern –
    10 Spenden, Wohltätigkeit, Tier- und Umweltschutz –
    11 Sicherheit und Versicherungen –
    12 Sparen und Altersvorsorge –

    Dazu habe ich einen Entwurf schon an die Piraten gesendet. Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn man diesen Entwurf weiter entwickeln könnte.

    Liebe Grüße von Sabine

    • Richard schrieb am

      Wieso die Frau zur Erzieherin? Schon mal die Hackordnung in unserer Gesellschaft hinterfragt? Wieso muß ein Kind erzogen werden? Wie erzieht man ein Kind? Was soll es lassen und was soll es tun? Soll es so werden wie Eure Eltern? Oder so wie Ihr? Wieso seit Ihr so, wie Ihr seit? Wegen der Erziehung durch Eure Eltern? Dann seit vorsichtig, In Eurem Stammbaum steckt dann die Erziehung aus der Nazizeit, aus dem Untertanengeist der Kaiserzeit und vor allem auch die Erziehung der allesdominierenden Kirchen und Religionen. Familie, besser die Kleinfamilie wie wir sie kennen, ist eine Erfindung der letzten 200 Jahre, die ihre Vervollkommnung in der sexualfeindlichen vikitorianischen Zeit fand. Daran leiden wir noch heute. Fakt ist, dass die die Träume der Jugend, vor allem der Frauen, genau an dem Tag enden, an dem die Unterschrift vor dem Standesbeamten erfolgt. Erledigt seit ihr, wenn das erste Kind da ist. Die Ärzte drohen mit Jugendamt, wenn ihr die Kinder nicht impfen lassen wollt, Ihr müsst regelmäßig beim Gesundheitsamt vorstellig werden. Später mischen sich die Lehrer in die Erziehung ein. Die Frau bleibt Zuhause, wird wirtschaftlich abhängig vom Mann und der ist dann auf Gedeih und Verderb seinem Arbeitgeber bzw. als Selbstständiger den Launen des Staates und seiner Behörden ausgeliefert. Eine freie Gesellschaft muß das Kapital den Frauen übertragen und die Männer vom Eigentum und der Vaterschaft freistellen. So können die Frauen in der Sicherheit des sozialen Netzwerkes ihren Nachwuchs großziehen und die Männer können Gefahren abwehren, ohne die Sicherheit der Kinder gefährden.

    • fgb schrieb am

      Was soll denn das für ein Verein sein? Und wer entscheidet, wie er lehrt und was er lehrt?
      Und wenn es ein Grundeinkommen gibt (bei Dir Punkt 1)), wieso soll man dann noch Spenden, wo doch jeder hat was er braucht. Und wieso soll ich Sparen oder für das Alter vorsorgen, wenn mir ein Grundeinkommen sicher ist?
      Und wenn der Verein vom Staat geleitet wird, wieso kümmert er sich dann um Glaube? Was hat Glaube überhaupt hier zu suchen?
      Und wie kommt man auf die Idee, dass ein Mensch eine Kleinfamilie braucht, um als Erwachsener Freundschaften bilden zu können? Und wieso kommt hier auf einmal Gott ins Spiel? Damit werden alle, die nicht an diesen Gott glauben, zu Staatsfeinden?!
      Wo ist der Beweis, dass nur die Familie für die Erziehung eines Kindes sorgen kann?
      Ich denke, es gibt keine Partei, bei der du weniger Anklang findest, als die Piratenpartei.
      Dein Kommentar sieht nach der Forderung einer schleichenden Einführung eines Gottesstaates aus.
      Und indem du Worte wie „Software-Programm“ benutzt, bekommst du uns auch nicht rum, vergiss es.
      Zumal es (vermutlich ungewollt) deine wahren Absichten entlarvt: Erst sagst du, Kinder seien keine Computer, dann willst Du selbst durch deinen Verein Software auf ihnen installieren.
      Software auf einem Computer installiert man ohne Einverständniserklärung des Computers. Zudem ist ein (Software-)Programm etwas, das immer nach den selben Richtlinien abläuft. Das ist sinnvoll, wenn es eine bestimmte Funktion hat. Bei Menschen bedeutet es allerdings nur Gleichschaltung.
      Versuch es mal in den Untiefen der CSU, bei irgendeiner Christenpartei oder der NPD. Ich denke, da währest Du besser aufgehoben.
      Lg

    • M. N. schrieb am

      Liebe Sabine,
      sehr gerne würde ich einen persönlichen Kontakt zu dir haben.

      Vielleicht ergibt es sich tatsächlich?

      Herzliche Grüße
      von M.N.

  5. michael schrieb am

    Dagegen. Ein allein aus Frauen bestehender Kegelclub kann kaum die Meinung der Piratenpartei vertreten.

    An die Kinder denkt Frau Schröder offensichtlich mehr als die genannten Organisationen oben.

    • Kegelklubmitglied schrieb am

      Der Kegelklub besteht absolut nicht nur aus Frauen, sondern auch aus Männern.

      • Rebekka Sommer schrieb am

        …und wenn der Kegelclub ausschließlich aus Männern bestünde, könnte er dann die Meinung der Piraten vertreten? Also doch eine Quote? :)

  6. CaNeWorld schrieb am

    Muss man um ehrlich und konsequent zu sein, dann nicht auch eine Männerquote in den Berufen einführen die überwiegend von Frauen erledigt werden (Kita, Krankenhäuser etc)?

    • Ben schrieb am

      Du meinst, dass man dann gegen die weiblichen Seilschaften, die es Männern verhindern in die Führungsriege der Kita zu kommen? Nochmal nachdenken ;)

      • Anonymous schrieb am

        Ich suche die männlichen Seilschaften noch immer, genauso wie Frauen, die bereit sind, in technischen Bereichen 50-60 Stunden zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen, die in der Priorität vor der eigenen Familie steht, da es dabei um die Existenz sehr vieler Familien geht…
        Ich bin entsetzt…

    • ein Mann schrieb am

      Jawohl, sehr richtig! Männer ran an die schlecht bezahlten Arbeiten im Schichtdienst!

      • Alter Rentner schrieb am

        von welchen schlecht bezahlten Schichtdiensten sprichst du?
        Kranken-/Altenpfleger, Polizist? u. ä.
        Möchtes Du die Frauen an die „gutbezahlten“ Schichtdienste am Hochofen bringen.
        Oh Mann, „ein Mann“

  7. ani schrieb am

    Ich verstehe dieses Posting hier auch noch nicht. Ist der Kegelklub jetzt offizielles Parteiorgan? Spricht er jetzt offiziell für die Bundes-Piratenpartei?

  8. nagumo schrieb am

    Tolle Sache! Ich freue mich va ueber die parteiuebergreifende Zusammenarbeit. Wir moegen viel Differenzen m it den Gruenen haben, bzw va sie mit uns^^ Aber es gibt dann doch einige Punkte, die wir unumstritten gemein haben.

    • Anonymous schrieb am

      Nun, eine Frauenquote hat die Piratenpartei jedenfalls weder mit den Grünen noch mit ihrem Kegelclub gemein, da sie ganz eindeutig verfassungswidrig ist und damit keinesfalls Grundsatz der Piraten.
      Die Piraten vertreten offiziell den Grundsatz, nach Artikel 3, Satz 2 des Grundgesetzes alles Mögliche gegen eine Frauenquote zu unternehmen, da diese offensichtlich gegen Artikel 3, Satz 3 des GG verstößt.
      Seit wann spielt der Parteiblog eigentlich Nachrichtenmagazin und druckt parteifremde und nicht mit den Zielen der Partei zu vereinheitlichende Aktionen anderer derart ab, dass man meinen könnte, die Partei trüge sie zumindest mit?!? Da braucht wohl dringend mal wer einen Klapps auf die Finger, denn noch entscheidet das Grundgesetz und danach die Basis, nicht das Presseteam und das Webteam!

  9. Archi schrieb am

    Ich glaube nicht, dass es unbedingt um eine Frauenquote für jeglichen Arbeitsbereich geht.
    Ich verstehe es so, dass es um gleichen Lohn gehen soll, wenn sich eine Frau zu einem Beruf entscheidet. Gleiche Arbeit, gleicher Lohn.
    Das sollte allerdings auch genau die gleiche Arbeit voraussetzen. Nicht > Öm, ich bin Frau-das kann ich nicht <

    Was mich besonders ärgert ist das Betreuungsgeld.
    Zurück zu den 3 K´s ?
    Kinder, Küche, Kirche; nun Kinder, Küche, Kinder ?
    Soll man die Kinder zuhause behalten, weil die Politiker unfähig sind neue Kita-Plätze zu schaffen, oder soll man zuhause bleiben, damit man seine Arbeit nicht ausführen kann ?
    Eine andere Form des Mini-Jobs …
    Es ist Unsinn, Ungerecht und auch nicht bezahlbar.
    Eine Frechheit außerdem, dass dieses Betreuungsgeld bei den Hartz4-Empfängern verrechnet werden soll.
    Was denken die sich eigentlich ? Dass jede Frau aus ihrem Hartz4-Fall eine Gebärmaschinerie bastelt ? ³³³
    Die Gegen-Argumente sind schon so oft beschrieben worden,
    darum möchte ich sie nicht wiederholen.

    Diese offene Brief wird an der Familienministerin genau so abprallen, wie ihre Aufgabe als Familienministerin.
    Wer seinen Job nicht richtig macht, wird sich auch nicht durch ein Schreiben belehren lassen;
    es tut ihr ja nicht weh.
    Selbst wenn sie ihre Aufgabe verliert, bekommt sie eine satte staatliche Unterstützung.

  10. Itari schrieb am

    ich finde, man sollte auch eine Quote für intelligente Männer fordern …

  11. Sven schrieb am

    Leute…Ich verstehe nicht warum man sowas wie Gleichberechtigung von Frauen nur mit so einem beschränktem Horizont wie „Feste Frauenquote“ erfassen kann.

    • Ben schrieb am

      Die Frauenquote in Führungspositionen ist ein Weg dahin, um die alten Männer/Seilschaften Strukturen aufzubrechen. Wenn die Frauen da dann etabliert sind und in der Uni Schule etc genug Frauen dann den Beruf gerne lernen, weil sie nun eine reale Chance haben, dann braucht man die Quote auch nicht mehr. Es ist ein Übergangsinstrument. Niemand will sie dauerhaft. Also niemand der sich ernsthaft für Frauenrechte einsetzt.

      • The_Underscore schrieb am

        Nicht alle Unternehmen haben solche Seilschaften.

        • Anonymous schrieb am

          Ehrlich gesagt kenne ich kein Unternehmen mit solchen Seilschaften. Was ich jedoch in unserem Unternehmen sehe ist folgendes:
          a) Frauen sind bei der Buchhaltung und Sekretärin, Männer machen das technische. Das ist nicht wegen Diskriminierung so, sondern weil sich die Leute eben so bewerben. Nur kann man eine einfache Buchhalterin oder Sekretärin, die vom eigentlichen Produkt der Firma nur wenig verstehen, nicht einfach so zum Chef machen. Und dann gibt es noch nicht wenige Frauen, die ein Kind bekommen und für lange Zeit bis dauerhaft aus dem Arbeitsleben verschwinden. Freiwillig. Viele wollen sogar eine längere Auszeit von dem Stress. Das sehe ich in der Praxis. Wenn man dann solche Frauen, die eigentlich sagen, dass sie die Arbeit nicht als Schwerpunkt in Ihrem Leben sehen, gezwungenermaßen befördert, dann will ich nicht wissen, was mit den anderen Arbeitern passiert, denn eine Firma kann nur so gut arbeiten wie das Management.

  12. chris123 schrieb am

    Über das Betreuungsgeld kann man streiten. Aber es ist richtig, dass Frau Schröder keine Frauenquote will. Und es ist richtig, dass sie einen übermäßigen Feminismus ablehnt.

    • Anonymous schrieb am

      Und damit ist sie sympatischer und eher Meinungsträger, als jede von den Laien oder Zypresse…

  13. The_Underscore schrieb am

    Eine Frauenquote trifft viele unschuldige Männer (auch, wenn es nur um Vorstände geht) und sorgt dafür, dass die Unternehmen in vielen Fällen nicht die am besten geeigneten Personen einstellen (dürfen).

    Verpflichtende anonymisierte Bewerbungen – gerne.

    Mehr Kitaplätze finanzieren und dafür anderswo Geld einsparen oder Steuern erhöhen – okay.

    Aber wenn ihr euch für eine Frauenquote auch nur bei Vorständen einsetzt, dann wähle ich euch wohl nicht, was schade wäre.

    (Und ja, die Flexiquote ist auch schon schlimm genug. Auch freiwillig selbstauferlegte Frauenquoten sind eine unfaire Diskriminierung, ebenso wie eine Asiatenquote eine wäre.)

  14. Ronny schrieb am

    … mir fehlt der Einsatz auch für die Rechte von Männern und die Chancen der Jungs – aber gerade über die Rechte von Männern (die weit hinter die Rechte der Frauen und das Engagement dafür rangieren) redet niemand öffentlich oder setzt sich dafür ein!

  15. Anonymous schrieb am

    Inhaltlich dürften die in dem Offenen Brief genannten Standpunkte ihre Berechtigung haben. Ich gehe davon aus, dass in dem Schreiben auf tatsächliche und auch erhebliche strukturelle Probleme hingewiesen wird. Daher kann die Stellungnahme dazu beitragen, für Frauen tatsächliche Verbesserungen anzustoßen.
    .
    Jedoch muss der Offene Brief unbedingt noch aus einer ganz anderen, nämlich grundsätzlichen Perspektive beleuchtet werden: Mit einer solchen „Gemeinsamen Pressemitteilung“ positioniert sich die Piratenpartei einmal mehr pauschal – und vermeintlich unverdächtig – an die Seite von SPD und Grünen. Diesmal über den „Kegelklub / Piratenpartei“ – ein Begriff, der schon für sich allein wirkt.
    .
    Jeder weiß, zumindestens jeder über 25 kann es aus eigenem Erleben wissen, dass die beiden Parteien SPD und Grüne in vergangenen Jahren genug Regierungsmacht und Möglichkeiten hatten, um die wirtschaftliche und soziale Position der Frauen in der Gesellschaft strukturell und mit Nachwirkung positiv zu verändern. Auch nach der deutschen Wiedervereinigung war das der Fall, das Staatsgebiet der ehemaligen DDR war von deren Einfluss also nicht ausgeschlossen!
    Wenn die Position der Frauen auch heute noch als schlecht oder zumindest als ungenügend betrachtet wird, so geht das genauso auf das Desinteresse oder Versagen der beiden genannten Parteien zurück wie auf Versäumnisse, die man berechtigterweise den heutigen Regierungsparteien vorhalten könnte.
    .
    In der Veröffentlichung dieses Briefes zu diesem Zeitpunkt und an dieser Stelle sehe ich daher zuallererst ein zielgerichtetes schrittweises Hinbewegen auf ein politisches Dreierbündnis mit SPD und Grünen. Ein etappenweises Abschaffen der vorgeblichen Neutralität und reinen Sachbezogenheit hinter dem Rücken – und gleichzeitig vor den Augen – der Parteimitglieder und Wähler der Piratenpartei.
    Es kommen nun allmählich Methoden und Tricks zum Einsatz, welche die künftigen Bündnispartner mit ihrem herrlichen Edelmut schon seit langem ‚drauf haben‘. Wenn das so weitergeht, ist der Tag nicht mehr fern, an dem die erste grosse Postenschieberei mit den neugewonnenen politischen Freunden publik wird!

    • Anonym schrieb am

      PS: In der DDR haben alle Frauen gearbeitet, genau wie die Männer,…. soviel zum Thema „Fortschritt“.

  16. Highscore schrieb am

    Also ich muss mich auch ganz klar gegen eine Frauenquote aussprechen, denn wenn ich in meinem Beruf vergleiche was Frauen leisten und Männer leisen, finde ich das teilweise unverschämt, die Männer müssen die schweren Arbeiten machen, die Frauen sind sich zu schade dafür, und stehen teilweise nur rum…. Wenn sie das gleiche arbeiten gerne, aber wenn nicht dann haben sie auch nicht das selbe verdient. Und noch mal aus dem Blickwinkel gesehen, auf eine Stelle bewerben sich 10 Kluge Männer, und eine (Sorry) dumme Frau, dann müsste man die Frau nehmen ? Und wenn schon Frauenquote, dann sollen Frauen auch verpflichtend arbeiten müssen, Müllabfuhr, Metzger, Bauarbeiter, Straßenkehrer, Kanalreiniger, Klemptner……

    • Ben schrieb am

      Das ist ein problem der Sozialisierung und wenn wir weiter in Frauen und Männerberufen denken und die Eltern ihre Kinder entsprechend erziehen, wird sich da auch nichts dran ändern. Weder auf der Männer- noch auf Frauenseite.

      • Anonym schrieb am

        Ich verstehe nicht das Problem der Erziehung. Warum sollte man eine Frau dazu erziehen im Gulli zu wühlen? Warum MÜSSEN Frauen IT machen? Lasst doch jedem einfach die Wahl! Ist doch gut das wir nicht alle gleich erzogen werden und unterschiedlich sind.

        • Ben schrieb am

          Ich meinte es eher so, dass Eltern Frauen eher verbieten mal selber was auszuprobieren, es dann der papa macht etc. Letztens auf nem Spielplatz gesehen. Der Junge durfte and er Rutsche selber rumspielen, das Mädchen wurde hochgehoben und unten vorsichtig aufgefangen. Ist doch klar, dass sich Mädchen dann nichts selber trauen, obwohl sie es könnten. Sie haben es ja nie gelernt oder erfahren, dass sie es können. Es geht mir nicht um Zwang, sondern darum, dass Eltern nicht nach Geschlecht entscheiden sollten, was das Kind darf und was nicht.

  17. hans schrewe schrieb am

    es ist offensichtlich, daß frau schröder zwar deutsch spricht, aber trotzdem nicht versteht, worum es geht. mit ihrem buch bringt sie es genau auf den punkt, was in ihrem kopf vorgeht, was sie begreift und was nicht. ich verstehe ihr buch als „hilfeschrei“: löst mich ab, ich kann das nicht! so helfen wir also der frau schröder mit diesem offenen brief, von dieser nicht zu ihr passenden aufgabe erlöst zu werden.
    womit das gesamtproblem aber bestehen bleibt, denn ihre nachfolgerin/bzw ihr nachfolger wird vom gleichen personenkreis vorgeschlagen. erst wenn dieser personenkreis durch intelligentere, feinfühligere abgelöst wird, kann sich etwas ändern und hoffnung auf zeitgemäße familienpolitik aufkommen. geht also wählen – nutzt eure chancen – so oft wie möglich –
    deshalb müssen wir mit aller kraft für politische veränderungen im lande kämpfen.
    nur das hilft.

  18. fischersfritz schrieb am

    Ich dacht die Piraten wären gegen diesen Gendersch… immun. Kommt jetzt als nächstes bei euch ein Männerdiskriminierendes grünes Frauenstatut?

    • Ben schrieb am

      Wenn man eine stufenweise Frauenquote bis zu sagen wir mal 30% einführt, dann diskriminiert das Männer genau wie weit. Dass sie nur 70% der Stellen besetzen können? Oh ja, tragisch.

      • Anonymous schrieb am

        Jeder Mann, der eine Stelle, die er aufgrund der Qualifikation bekommen müsste nicht erhält, weil er das falsche Geschlecht hat, wird diskriminiert, egal, ob es 10, 20 oder 30% sind. Dies alles wegen einer unbewiesenen Diskriminierungsannahme. Ich arbeite in einem Konzern und da laufen gar nicht 30% Frauen rum, geschweige denn, dass es 30% mit der entsprechenden Opferbereitschaft gäbe…

        • Ben schrieb am

          Was heißt hier unbewiesen? Kann man so oft man will wiederholen, macht es nicht besser. Frauen bekommen wenn sie Kinder haben schlechter nen Job, werden schlechter bezahlt, etc.

          • Anonymous schrieb am

            Weder noch.
            Frauen verzichten auf bessere Jobs, indem sie auf Halbtagsstellen etc. bestehen, was nicht immer mit Führungspositionen, in denen 60-Std-Wochen gefordert werden, vereinbar ist.
            Frauen stellen ihre „Selbstverwirklichung“ an allererste Stelle und nehmen so auch unterdurchschnittlich bezahlte Jobs an, wenn sie ihnen gefallen, während Männer zugunsten überdurchschnittlich bezahlter Jobs einen Beruf ausüben, der nicht gerade ganz oben auf ihrer Wunschliste steht. Denn Männer stellen die bestmögliche Finanzierung ihrer Familie an erste Stelle.

            Fazit: Frauen genießen Sonderrechte wie freie Berufswahl und die Möglichkeit, zwischen Ganztags-, Halbtags- und gar keiner Arbeit zu wählen und beschweren sich dann auch noch, dass ihre besonderen Wünsche ab und an weniger gut bezahlt werden.

          • Anonymous schrieb am

            Möglicherweise spiegelt dies wieder, dass diese Mütter öfter, länger unerwartet ausfallen. Das müsste die Frau privat klären, das ist nicht Sache des Arbeitgebers, aber es wird häufig zur Sache des Arbeitgebers gemacht. Das ist zwar schade, aber wenn man zum Beispiel gleiches Gehalt fordert, muss auch die gleiche Leistung da sein.

          • Hermann Köster schrieb am

            Ja, stimmt. Aber hast du mal als Mann (insbesondere Führungskraft) in so nem „frauenfeindlichen“ Unternehmen das Thema Erziehungsurlaub angesprochen? Oder um ne 4 Tage Woche gebeten, damit du auch für einen Tag die Woche die Kinder betreuen kannst? Ist alles machbar, aber die Akzeptanz ist viel geringer als wenn ne Frau damit kommt. Die weitere Karriere ist für einen Mann, der solche Kompromisse zwischen Familie und Beruf eingeht auch vorbei. Kinder und Karriere ist in unserer Gesellschafft leider nicht gut vereinbar, aber das Frauen in dem Punkt gegenüber Männern benachteiligt wären kann ich nicht bestätigen, eher umgekehrt! Und die Kinderbetreuung ausbauen damit das Problem das du ansprichst kleiner wird will ja Frau Schröder, die Briefeschreiber wollen lieber ne Frauenquote….

      • Hermann Köster schrieb am

        Stell dir nen IT Konzern vor. 5-10% Frauen in den Kernbereichen. Unter den älteren Führungskräften, die für nen Vorstandsposten in Frage kommen, noch deutlich weniger. Nun sollen aber 30% Frauen in den Vorstand. Woher nimmt man die? Richtig, aus den Bereichen wo es Frauen gibt. Also zuerst Personalabteilung. Dann Marketing o.ä. Aus diesen Bereichen wird in den nächsten Jahrzehnten nie wieder ein Mann an die Spitze kommen. Und das ist nicht tragisch und diskriminierend??

        • Anonymous schrieb am

          Ganz zu schweigen von den qualifizierten Männern, die ohne diese verfassungswidrige Quote an der Reihe gewesen wären.
          Ich mache mir eigentlich weniger Gedanken, dass die Feministen damit durchkommen. Spätestens in Karlsruhe würde das Dinge gekippt werden.
          Was mich nur regelrecht ankotzt, ist, dass die Piratenpartei diesen wiederwärtigen, da menschenverachtenden Weg des Feminismus eingeschritten ist. Und noch schlimmer: Dies trotz angeblicher basisdemokratischer Entscheidungsgewalt über den Kopf der Piraten hinweg und trotz Versprechen, eine Grundrechtspartei zu sein.

  19. Malte S. schrieb am

    Wann lernen es die Piraten eigentlich, dass es so wunderbare Dinger im Internetz gibt, die sich Links nennen. Damit könnte man es dem Leser hier zum Beispiel einfacher machen, den tatsächlichen Brief aufzufinden. So muss er – ggf. auf einem Smartphone – die Adresse kopieren oder selbst eintippen. Bitte, bitte: Lernt es.

  20. Kai Degen schrieb am

    hab ich was nicht mitbekommen? Geht es um die grottenschlechte Familienpolitik nebst Betreuungsgeld und fehlenden Frühförderung und Kitaplätzen? Oder geht es um die Frauenquote?

  21. Denkepalau schrieb am

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil .wir reden hier nicht von Quoten sondern von Gleichheit der Chancen liebe Leute

    • The_Underscore schrieb am

      Auf nichtmeineministerin.de wird durchaus von der Quote geredet. Schlimmer noch, sie wird gefordert! Machen Sie den Weg frei für die Quote in Vorständen und Aufsichtsräten, denn ja: Auch angeblich symbolische Politik hilft uns als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern tatsächlich weiter!

      • Anonymous schrieb am

        Viele der Unterzeichner auf nichtmeineministerin.de sind in Frauenrechtsberufen. Klar, dass Gleichstellungsbeauftragte Frauen für den Erhalt Ihres Jobs kämpfen.
        Weitere fallen mit radikalfeministischen Äußerungen auf. Aber damit vertreten sie nicht Deutschland.

      • Anonymous schrieb am

        Die Unterzeichner sind in Frauenhilfsorganisation, weibliche Gleichstellungsbeauftragte, Leiterinnen von Frauenhäusern und zu anderen Parteien, die sich pro-feministisch darstellen wollen. Da es sowas für Männer nicht gibt, handelt es sich um strukturellen bezahlten feministischen Lobbyismus, der sich verselbstständigt.

  22. Anonymous schrieb am

    Darf ich einmal höflich nachfragen, warum ein Beitrag von mir, der sich kritisch mit dem Feminismus, der in einigen Fällen zu einer faktischen Diskriminierung der Männer führt, auseinandersetzt, zensiert wurde?
    Zwischen dem Absenden des Beitrags und jetzt sind 6 Beiträge nach und nach freigeschaltet worden.
    Ist das „Frauen sind grundsätzlich Opfer in allen Lebensbereichen und müssen mit Sonderrechten gegenpber Männern ausgetstattet werden“-Leugnen ein ähnlich schweres Verbrechen wie das Hollocaust-Leugnen und muss mit Zensur unterdrückt werden? Werde ich aufgrund einer Nähe zu Artikel 3, Satz 2 des Grundgesetzes in BEIDE Richtungen demnächst mit einem Parteiausschlussverfahren oder einem Brandbrief von wegen üblen Sexismus in der Partei zu rechnen haben?
    Ich bin gespannt…

    • chris123 schrieb am

      Vielleicht haben Sie Glück, und Sie finden Ihren Beitrag auf
      http://www.hatr.org
      Dann können zumindest einige Leute Ihre Kommentare noch lesen. Aber die Internetseite der Piraten unterscheidet sich mittlerweile nicht mehr von einer durchschnittlichen politisch linken Internetseite, was die Inhalte und die Zensur betrifft.

    • Sylvia schrieb am

      Ja, darfst du und nein er wurde nicht zensiert.

      Vermutlich fand ich den Schreibstil und die Äußerungen grenzwertig, weshalb er nicht freigeschalten wurde. Kann dir bei den vielen Anonymäusen die hier schreiben aber natürlich nicht mehr sagen, was genau der Grund war.

      Du musst bei nicht freischalten eines Kommentares mit keinerlei Konsequenzen rechnen (v.a. wenn du eh unter Anonymous postest), denn die Kommentare werden nach /dev/null verschoben.

      Viele Grüße,
      Sylvia. / Kommentarteam

      • thomas schrieb am

        Ähem: eine Nicht-Freischaltung ist eine Zensur. Früher hieß es hier mal: was nicht Werbung ist, wird freigeschaltet, es findet keine Meinungsauswahl statt. Ist das eine Neuigkeit des neuen Bundesvorstandes? Oder verselbstständigen sich hier die ungewählten Funktionäre?

        • Ben schrieb am

          Zensur ist es nicht. Hausrecht schon eher. Die Piraten sind nunmal nicht der Staat, also kann man nicht von Zensur sprechen und wenn, dann verhöhnt man die Opfer wahrer Zensur, also mal den Ball Flach halten. Wenn wie in anderen Beiträgen homophobe menschenverachtende Aussagen geposted werden, dann geht das völlig in Ordnung diese nicht zu veröffentlichen und hat auch nichts mit Zensur zu tun.

          • Anonymous schrieb am

            Was hier mittlerweile (!) betrieben wird, erlebe ich als Zensur! Hier von „Hausrecht“ zu sprechen, ist ein zynischer Euphemismus. Zumal „Hausrecht“ etwas ist, das in Bierkneipen gegen gewalttätige Störenfriede zur Anwendung kommt.
            Einmal begonnen, zugesandte Kommentare „nach Linie“ zu bewerten, wird sich dies immer weiter verschärfen und die Gedanken der Schreiber per innerer Vorzensur immer weiter einengen. Die kurz zurückliegende Vorstandswahl hat in dieser Hinsicht offenbar die von der politischen Konkurrenz – so erlaube ich es mir zu unterstellen – ersehnte Wende gebracht.

            • Sylvia schrieb am

              Ich bewerte nicht nach Linie sondern nach Ton. Wer seine Meinung nicht ohne Gepöbel, Beleidigung des Gegenübers oder anderer äußern kann, der soll es wie er wünscht in seinem eigenen Blog tun. Wenn du zu hause auf den Tisch urinieren willst, bitte. Aber deswegen muss ich das noch lange nicht auf dieser Webseite akzeptieren.

              Das sind die Bedingungen und die gelten für alle. Meinungsfreiheit heißt nicht, dass ihr jede Meinung ohne irgendwelche Konsequenzen überall äußern können müsst.

              Ich wiederhole mich auch gern: Für Trackbacks aus euren Blogs auf unsere Seite gilt eine no-spam-policy. Da könnt ihr dann all das über einen Link loswerden.

              Wenn ihr also merkt das euer Kommentar nicht freigeschalten wird, dann überlegt doch mal, ob das Problem nicht vielleicht doch bei euch liegt.

              • chris123 schrieb am

                @ Sylvia
                Werden die Kommentare, die hier nicht veröffentlicht werden, zumindest an
                http://www.hatr.org
                weitergeleitet?
                Dann könnte man sie zumindest dort noch lesen.

              • Anonymous schrieb am

                @Sylvia: Re: „… “nach Linie” zu bewerten …“
                Dazu möchte ich bemerken bzw. anfragen:
                – Es ist für mich und vermutlich auch für die allermeisten anderen Kommentarschreiber selbstverständlich, dass Beleidigungen unerwünscht sind. Auch einer appetitverderbenden sprachlichen Illustrationhätte als Bestandteil der Antwort hätte es dazu nicht bedurft. Insbesondere dann nicht, wenn Sie tatsächlich so viel Wert auf angemessenen Ton legen, wie Sie schreiben.
                – Da Sie sich als Bestandteil eines sog. „Kommentarteams“ darstellen, wüsste ich gern, wie viele Personen in diesem Team sind und wer sie sind. Aus wem setzt sich das Team zusammen, und wer hat es ausgewählt, bzw. wie ist es entstanden? Insbesondere aus der Perspektive der Transparenz halte ich es für angemessen, dass auf dieses Team auch im Kopf des PM-Bereiches hingewiesen, besser noch dort das Team sogar den Lesern vorgestellt wird. Das schafft klare Verhältnisse. Mir persönlich war ein solches Kommentarteam bisher völlig unbekannt.
                – Werden nun nur noch jene Kommentare akzeptiert und freigeschaltet, die sich unmittelbar auf die Thematik der Pressemitteilung beziehen?
                Bisher kenne ich es so, dass stets auch Äusserungen, Standpunkte oder Hinweise, welche Dinge jenseits der aktuellen Pressemeldung thematisierten, freigeschaltet wurden. Gilt das noch?

              • Sylvia schrieb am

                Tja, leider nicht so selbstverständlich wie man hoffen würde.

                Geschätzt 3-5 Leute, die hier regelmäßig Sachen freischalten. Ich bin Piratin, wie der Rest, die sich im Rahmen der SG-Webseite um man mag es erahnen, die Webseite kümmern. Die Details zur Entstehung sind im Wiki bzw. Vorstandsportal nachlesbar. Es ist spät, deswegen google das im Zweifel bitte selbst :)

                Eine Auflistung des Teams und der Kommentarpolicy ist in Arbeit. Im Moment befindet die sich aber noch im Liquid Feedback.

                Nein, so stark wollen wir das nicht einschränken, da es ja unter den aktuellsten Beiträgen nicht immer einen passenden gibt.

          • Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

            @Ben (((„Die Piraten sind nunmal nicht der Staat“)))

            Eine Partei kommt aber „Staat“ schon ziemlich nahe.

            Aber selbst wenn eine Partei nicht der Staat ist: Die Piraten haben sich Transparenz auf die Flaggen geschrieben. Diesem Anspruch werden sie immer weniger gerecht. Schon allein die Tatsache, dass Kommentare erst freigeschaltet werden müssen, spricht Bände über das Verhältnis der Piraten zur Diskussionskultur.

            Ich empfinde die überhandnehmenden Löschungen als parteischädigend. Spricht sich übrigens bereits schon rum.

            Diejenigen, die hier so exzessiv löschen, müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie der Partei mittelfristig mehr schaden, als sie dem Blog kurzfristig helfen.

            • Ben schrieb am

              Na wenn du dich bereiterklärst den Spam zu löschen, dann kannst du eine zeitgleiche Veröffentlichung ja gerne vorschlagen. Halte ich für nicht machbar.

      • Anonymous schrieb am

        “ … bei den vielen Anonymäusen die hier …“
        Danke!
        Offenbar hat sich bei der Piratenpartei auf allen Ebenen – zumindest auf allen sichtbaren Ebenen – im Hintergrund bereits ein grundlegender Richtungswechsel vollzogen.
        Es soll in Deutschland eben alles so bleiben, wie es ist!
        .
        Byebye, Piratenpartei.

      • WOOOOW! Da haben wir’s. Es überhaupt nicht um Beleidigungen, Strafrechtlichrelevantes oder Ontopicness, sondern dass wir vor dem SCHREIBSTIL eines anderen geschützt werden sollen.

        Danke, liebe Sylvia, was wäre bloß geschehen, wären wir auch nur 1 Sekunde seinem „grenzwärtigen Schreibstil“ ausgesetzt gewesen.

        Phew. Gerade noch einmal Glück gehabt.

        Bitte in Zukunft auch alle Kommentare zensieren, die Kommafehler aufweisen.

  23. Warum Nicht? schrieb am

    Also mir als PIRAT ist nicht bekannt, dass auf dem BPT12 in NMS ein *JA* zu einer ( wohl verfassungswidrigen) Frauen-Quote beschlossen wurde!!!!?!?

    Gleichstellung – auf jeden Fall und das ist erst geschafft wenn endlich aufgehört wird alles nach Mann/Frau-Links/Rechts-Nord/Süd etc. zu trennen, aber in irgendeiner Form eine QUOTE – klares NEIN!

    Aber ansonsten haltet diesem Beweis das eine Frauenquote (Posten zu besetzen nur weil sie eine Frau ist und nach deren Sicht Familienpolitik ja Frauensache ist) ihr Unfähigkeit vor – Viel Glück dabei!

    • Ben schrieb am

      Wie genau willst du zu Gleichstellung kommen, wenn Frauen nicht in Führungspositionen kommen? Dass sich daran in den letzten Jahren nichts geändert hat, zeigt doch, dass wir da anders herangehen müssen. Eine Quote ist doch auch nur eine Übergangslösung, aber in meinen Augen eine Notwendige, die den Schritt zur Gleichstellung erst möglich macht.

      • Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

        Wenn 5% der Führungspositionen von Frauen besetzt sind, dann ist das kein Beweis für eine Benachteiligung. Wenn nur 1% der Frauen dorthin wollen und davon nur 1% qualifiziert sind, dann sind diese 5% sogar noch Zeichen einer Frauenbevorzugung.

        • Ben schrieb am

          Wieso sollten nur 1% der Frauen das wollen? Beweise, Zahlen?

          • Anonymous schrieb am

            Gegenbeweise? Der Spiegel hatte mal in einer Untersuchung herausgefunden, dass für viele Frauen das Privatleben einen höheren Stellenwert als der Beruf hat. Wurde dies und familiäre Entscheidungen mal mit den Frauen in Führungspositionen korreliert?

      • thomas schrieb am

        Frauen kommen nicht in Führungspositionen? Wer ist Angela Merkel?

        • Ben schrieb am

          Frau merkel arbeitet ja auch bekanntlich für ein großes Wirtschaftsunternehmen. Ja ok kann man so sehen, aber dennoch ;)

          • thomas schrieb am

            Was hat das damit zu tun? Die angeblichen Seilschaften und Gläsernen Decken gibt es doch auch in den Parteien – oder warum soll in der Piratenpartei eine „Atmosphäre geschaffen“ werden, in der sich vor allem Frauen wohlfühlen, damit sie vermehrt einsteigen und die Quote heben?

            Gut, bekannt ist ja, dass Merkel nur 80% von dem Geld bekommt, das Schröder vor ihr bekommen hat. Und Frauen bekommen ja auch nur 80% vom Hartz4-Satz. Für Mädchen gibt’s nur 80% vom Kindergeld. Oder?

  24. Terraner schrieb am

    Frauenquote überhaupt Quten lehen ich ab , das ist Verfassungswidrig.
    Ahoi Terraner

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