PIRATEN wählen Bundesvorstand und -schiedsgericht

Bild: Tobias M. Eckrich

Klaus Peukert, Matthias Schrade und Julia Schramm vervollständigen den Bundesvorstand der Piratenpartei als Beisitzer. Peukert, 35-jähriger Service Consultant aus Leipzig, erhielt 60 Prozent der Stimmen. Den 33-jährigen Finanzanalysten Schrade wählten 59 Prozent der anwesenden Parteimitglieder. Er war bereits Beisitzer im letzten Bundesvorstand. Der 26-jährigen Politologin und Publizistin Julia Schramm sprachen 51 Prozent das Vertrauen aus.

Damit sind die Wahlen für den Bundesvorstand der Piratenpartei Deutschland abgeschlossen. Der neu gewählte Vorstand hat seine Tätigkeit bereits aufgenommen. Insgesamt hatten sich 18 Kandidaten als Beisitzer beworben, zwei zogen ihre Bewerbung vorzeitig zurück. Die Personalwahlen wurden mit den Wahlen zum Bundesschiedsgericht abgeschlossen. Zum vorsitzenden Richter wurde Joachim Bokor gewählt. Weitere Mitglieder des Schiedsgerichts sind Markus Kompa, Benjamin Siggel, Markus Gerstel und Claudia Schmidt.

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Kommentare

42 Kommentare zu PIRATEN wählen Bundesvorstand und -schiedsgericht

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  3. Henry schrieb am

    Wieder ein Beamter, das passt zu dem Rest des Bundestages. Schade…

    • Meyer,Uwe schrieb am

      sehe ich genauso, abschaffung des beamtentums ist längst fällig und dann bitte auch ohne bestandsschutz oder soll das schmarotzertum und überheblichkeit dieser kaste zur arbeitenden bevölkerung ewig dauern, wollte piraten wählen aber wenn da ein beamter davor steht prost mahlzeit

      • CK schrieb am

        Sie haben anscheinend nie einen Beamten angetroffen, erst recht nicht in der Schule als Ihr Lehrer.
        Das einzige, was manche Berufe mit einem derart niedrigen Lohn überhaupt attraktiv macht, ist die Verbeamtung. Und nach wie vor ist in vielen dieser Berufe die Verbeamtung Grundvorraussetzung, dass diese funktionieren. Davon ab sind die wenigsten Beamten „Beamten“ im Sinne von Beamtenwitze. Klar, es gibt immer noch Z12er, die aus gesetzlicher Ppflicht in irgendein Verwaltungsamt gesteckt werden, um dort vor sich hinwegetieren zu können, doch behaupte ich, Karnickel haben rote Augen, weil es ab und an einen Albino gibt?
        Nehmen wir als Beispiel den Lehrer:
        Als Gymnasiallehrer hat man einen akademischen Abschluss erworben, mit dem man locker für das doppelte Gehalt in die Wirtschaft gehen kann. Meistens sogar noch der Hälfte der Ausbildungszeit, nämlich nach dem Bachelor-Abschluss. Dass die Lehrer also wenigstens eine vernünftige Pension empfangen dürfen, sollte wohl selbstverständlich sein.
        Dass der Lehrer grundsätzlich Schuld ist und die schlechten Zensuren des Kindes nicht an der Faulheit oder Blödheit des Kindes liegen, sondern ganz klar Inkompetenz des Lehrbeauftragten wiederspiegeln, kriegen Lehrer nicht selten an den Kopf geschmissen, denn schließlich hat man in den seltensten Fällen eine Klasse von 30 Hochbegabten vor sich. Und eine unabhängige und faire Leistungsbeurteilung ist nach der Lehre wohl eine der drei Hauptaufgaben der Schule und steht noch vor der Erziehung. Dass dort durch einen kündigungssicheren Arbeitsplatz dafür geworgt werden muss, dass nicht Lehrkräfte fleißig Spitzennoten verteilen, um ja keinen Stress mit Ältern oder Direktion und damit die Gefährdung der Stelle zu riskieren, ist wohl Vorraussetzung dafür, dass Zeugnisse mehr wert sind als das Papier, auf dem sie gedruckt sind.
        Zuletzt gehört der Beruf des Lehrers zu den anstrengensten überhaupt. Lehrer arbeiten meistens deutlich mehr als 40 Stunden die Woche und haben teilweise sogar weniger Urlaub als normale Arbeitsnehmer. Zudem müssen sie sich 5 Tage die Woche mit pubertierenden, lernunwilligen, (wohlstands-)verwahrlosten und selbst von den eigenen Eltern beiseitegeschobenen Kindern herumschlagen und dabei auch noch Wissen vermitteln und Leistungen beurteilen. Dass dort eine gewisse Sicherheit für den Ruhestand, auch ggf. den frühzeitigen Ruhestand, gegeben sein muss, ist wohl nur fair.
        Und nun bitte ich Sie, zunächst den Horizont zu erweitern, bevor auf Berufsgruppen herumgehackt wird, die jeder Bürger unbedingt braucht, auf die viele aus Ignoranz und Bildungsdefiziten allzugerne herumhacken, die oftmals überqualifiziert für wenig Geld ihre Berufung(!) ausüben und die oftmals selbst nur Opfer von bescheuerten und alles behinderten Formen und Richtlinien sind.

        • Anonymous schrieb am

          @CK
          Zunächst: Ich bin nicht der vorangegangene Kommentarschreiber, es ist kein „Re“, ich habe Ihren Text eben erst gelesen.
          Nicht alle Beamten sind Lehrer. Zwar kenne ich keine genauen Zahlen, aber ich gehe davon aus, dass überhaupt nur eine Minderheit der Beamten der Lehrertätigkeit zuzuordnen sind. Wenn ich das Wort „Beamte“ höre, denke ich demgegenüber zuerst – automatisch und wertfrei – an Kommunalbehörden. Dort habe ich die meisten und vor allem die prägendsten Erfahrungen mit Beamten gemacht. Und erst wenn ich dann noch einmal bereit bin, diese prägenden persönlichen Erlebnisse die Erinnerung passieren zu lassen (Erlebnisse, die ich jedoch zumeist verdränge), kann ich mich zu dem Begriff „Beamte“ äussern. Meine persönliche Quintessenz:
          – Beamter wird man in sehr vielen Fällen durch ‚bevorzugte Geburt‘. Nach meinem Eindruck teilen bestimmte Sippen und Familiencliquen die ‚besseren‘ der steuerfinanzierten und pensionsberechtigten Arbeitsplätze im Staatswesen unter sich auf, zumindest im überschaubaren kommunalen Bereich und bei vergleichbaren Regionalbehörden. Die verbleibenden, schlechteren Stellen fallen an Günstlinge. Die Gesinnung muss generell a.j.F. stimmen; die politische Meinung besonders der Günstlinge darf nicht konträr liegen. Ein kleiner Rest der Stellen fällt, warum auch immer, an Auswärtige, an Fremde. Das wird offenbar toleriert, solange diese Personen in keiner Weise auffällig werden.
          – Höhere Positionen scheinen häufig so etwas wie die früheren „Erbhöfe“ darzustellen, zu denen überhaupt nur eine bestimmte Sorte Einheimische, Alteingesessene Zugang hat. Andere nicht. Es gelten ungeschriebene Generationenverträge, wo Herkunft und politischer Einfluss – durchaus auch gewesener – von Bedeutung sind.
          – Dort, wo über das soziale Wohl und Wehe Dritter (also abhängiger Bürger) entschieden wird, lässt sich gelegentlich sehr direkt beobachten, welche Gesinnung prägende Wirkung hat. Bürgerliche Rechte sind eine vernünftige Einrichtung. Ihr Bestand wird auch von Beamten zunehmend anerkannt. Manchmal aber auch nicht. Für ein trauriges Paradebeispiel wirtschaftlicher Treibjagd gegen einen Bürger der folgende Link: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16581. Aus eigener Kenntnis über /durch Dritte und aus eigenem Erleben kann ich sagen, dass das geschilderte Geschehen in der bezeichneten Region keinen Einzelfall darstellt. Aber dieser Fall ist durch das Opfer sowohl sachlich wie auch sprachlich in bester Qualität dokumentiert.
          – Beamte sind rechtlich schwer angreifbar. Auch wenn das immer wieder anders dargestellt wird. Viele Unrechtsfälle gelangen niemals an die Öffentlichkeit. Behörden helfen einander, besonders wenn sie von denselben Sippen oder Cliquen vereinnahmt sind.
          … Ich möchte mich auf die genannten Aspekte beschränken, weil mir dieser schöne 1. Mai zu schade ist, hier noch mehr Zeit auf hässliche Erinnerungen sinnlos zu verschwenden. Denn an eine grundlegende Änderung glaube ich nicht. Die ist in Deutschland gar nicht gewünscht, weil es dabei auch um die Frage geht, wer im Staat die reale Macht hat. Und diejenigen, die noch heute „gleicher als gleich“ sind, haben nach meinen langjährigen Eindrücken keinesfalls die Absicht, diese reale Macht demokratisch mit den Bürgern zu teilen.
          Freundliche Grüsse und einen schönen ersten Mai!

          • Revolution2012 schrieb am

            Die Problematik bei der Verbeamtung ist, dass man immer das Gefühl hat, dass jemand deutlich über einem steht und mehr Rechte hat als man selbst. Teilweise ist das auch so, obwohl das juristisch gesehen bestritten wird. Nehmen wir Polizisten. In einem Rechtskundekurs habe ich gelernt, dass bei Gerichtsverhandlungen Polizisten von der Justiz meist bevorzugt werden, „damit sie ihre Arbeit vernünftig durchführen können“. Beamte werden eingesetzt, damit sie dem Staatsapparat dienen. Sie bekommen Vergünstigungen, haben dafür aber gewisse Verpflichtungen. Sie dienen der Bevölkerung, sind aber dem Staat verpflichtet. Die Ernennung zum Beamten führt häufig zu einer Distanz durch die Hirarchie zwischen Beamten und normalem Bürger. Vor 200 Jahren wurden Beamte vom Kaiser eingesetzt, um Steuern einzutreiben. Heutzutage dienen sie der Bevölkerung. Geschichtlich gesehen gibt es klare Parallelen, da Beamte immer bevorzugt behandelt wurden.
            Lehrer werden ab einem bestimmten Alter verbeamtet. Dabei müssen sie vorher vom Amtsarzt bescheinigt bekommen, dass sie rundum gesund sind (z.B. keine Fettleibigkeit, kein Bluthochdruck, ausgewogener Cholesterinspiegel etc.). Häufig sind die Kriterien für die Verbeamtung willkürlich ausgesucht, weil sie Lehrer exakt vorschreiben, wie sie auszusehen haben. Vor der Verbeamtung versuchen Lehrer verzweifelt, ihr Gewicht zu reduzieren, um angenommen zu werden. Nach der Verbeamtung dagegen können sie machen was sie wollen. Durch den Jojo-Effekt werden dann viele Lehrer dick.
            Durch ihre Unkündbarkeit ist es unmöglich, gegen diejenigen Lehrer vorzugehen, die vorsätzlich Schüler diskriminieren. Lehrer sollten durchaus gesonderte Rechte haben, Unkündbarkeit ist dagegen dogmatisch anmutender Unsinn.
            Auf der anderen Seite werden Hirarchien in der Schule geschaffen, die nicht nötig sind.
            Lehrer sollten, wenn sie Schüler nach ihren Vorstellungen bewerten, selber auch differenziert von den Schülern bewertet werden. Stattdessen gibt es eine einseitige Leistungsbewertung ohne Feedback. Ich möchte das nicht weiter erläutern, aber es gibt ein durchaus sinnvolles System, dass diskutabel und für alle Beteiligten von Vorteil wäre.
            Viel wichtiger wäre erst einmal die Modernisierung von Schulen, indem jeder Schüler z.B. einen Laptop bekommt und Schulforen für Hausaufgaben eingerichtet werden. Aber das ist ein anderes Thema.
            Jedenfalls sehe ich die Verbeamtung als kritisch an und finde, dass sie zumindest reformiert werden sollte. Zwar tue ich mich schwer zu glauben, dass laut anonymous Beamte als „Sippe und Clique“ sich immer gegenseitig decken, aber die Vermutung ist manchmal naheliegend.

            • Anonymous schrieb am

              @Revolution2012
              Nun doch ein „Re“.
              Es stand nicht in meiner Absicht, Pauschalurteile zu verbreiten oder eigene und wohlbegründete, weil durch persönliche Erlebnisse und durch ähnliche Schilderungen Dritter untermauerte Standpunkte (aus mehr als einem Jahrzehnt permanenter Konfrontation, der ich mich nicht entziehen konnte) großzügig auf alle Regionen Deutschlands auszuweiten. Jedoch kann ich sagen, dass die beschriebenen Zusammenhänge dem entsprechen, was sich als mein persönlicher und dauerhafter Eindruck über Örtlichkeiten im nordhessisch – südniedersächsischen Raum herausgebildet hat.
              Mehr als einmal hätte ich dabei gern einer Zeitmaschine den Vorzug gegeben, die, wenn sie sich mir schon als unvermeidlich darstellt, nicht nur eine Wegstrecke zurück in Zeit und mentale Zustände von vor ca. 70 Jahren anzubieten hat, sondern auch noch weniger belastende Alternativen bereithält …
              Freundliche Grüße!

            • Stefan schrieb am

              Über unser Schulwesen gibt es sicher viel zu diskutieren,
              aber Deine hetzerische Art, die Du an den Tag legst, ist hier verfehlt.
              Die Unkündbarkeit von Beamten hat gute Gründe. Damit, falls jemand wie Du mal an die Macht kommen sollte, er sie nicht gleich alle rauswerfen kann.
              Ich habe Zweifel, ob es Dir wirklich um unser Bildungswesen geht, denn

              Viel wichtiger wäre erst einmal die Modernisierung von Schulen, indem jeder Schüler z.B. einen Laptop bekommt

              deutet darauf hin, daß Du in Wirklichkeit ganz andere Interessen vertrittst.

              • Revolution2012 schrieb am

                @Stefan: Wir leben nicht in der Weimarer Republik. Wir leben im 21. Jahrhundert. Es gibt so viele Kontrollinstanzen wie nie. Und einen potenziellen Diktator gibt es auch nicht. Lesen Sie sich noch einmal ganz in Ruhe den Inhalt meines Beitrags durch. Da steht nichts Hetzerisches drin. Ich glaube eher, dass Sie den Inhalt gar nicht verstanden haben. Die Hälfte Ihres Beitrags handelt nämlich davon, dass ich angeblich irgendwelche „Interessen“ verfolgen würde und dass ich „hetzerisch“ schreiben würde. So ist eine konstruktive Debatte kaum möglich, weil sie auf falschen Schuldzuweisungen und Beleidigungen beruht. Ihr einziges Argument war, dass im Falle eines Machtumsturzes die Beamten sonst sofort ersetzt werden könnten, wenn sie unkündbar wären. Ich sage dazu: Dazu bedarf es aber erst einmal einer massiven Aushöhlung des Grundgesetzes. Das Grundgesetz muss daher gestärkt werden.
                Dass jeder Schüler einen Laptop bekommt, ist Voraussetzung dafür, dass das Schulsystem modernisiert werden kann. Es liegt wohl im Interesse von jedermann, dass er gut ausgebildet wird. Steht auch im Wahlprogramm der Piraten genauer erklärt. Das war nur eine Ergänzung und hatte mit dem Thema leider weniger zu tun.
                @Thomas: Eigene Texte schreiben, selber denken!
                @anonymous: Ihr Beitrag war so interessant, dass ich auch einmal meinen Senf dazu geben wollte. Ich glaube Ihnen ja, wenn Sie die ganzen Erfahrungen gemacht haben. Ich wollte nur als außen Stehender eigene Beobachtungen/Erfahrungen dazu abgeben. Danke für den Beitrag!

              • Thomas schrieb am

                @Stefan: Wir leben nicht in der freien Bundesrepublik. Wir leben im 21. Jahrhundert. Es gibt so viele Kontrollinstanzen wie nie, die alle gut zusammenarbeiten. Und einen offen sichtbaren Diktator gibt es auch nicht. Lesen Sie sich noch einmal ganz in Ruhe den Inhalt meines Beitrags durch. Da steht nichts Hetzerisches drin, denn ich schreibe für die gute Sache. Ich glaube eher, dass Sie den Inhalt zu gut verstanden haben. Die Hälfte Ihres Beitrags handelt nämlich davon, dass ich angeblich irgendwelche “Interessen” verfolgen würde und dass ich “hetzerisch” schreiben würde. So ist eine konstruktive Verfolgung unserer Ziele kaum möglich, weil sie auf falschen Schuldzuweisungen und Beleidigungen beruht. Ihr einziges Argument war, dass im Falle eines Machtumsturzes die Beamten sonst sofort ersetzt werden könnten, wenn sie unkündbar wären. Ich sage dazu: Dazu bedarf es aber erst einmal einer massiven Aushöhlung des Grundgesetzes. Das Grundgesetz muss daher gestärkt werden, weil wir uns eh nicht daran halten.
                Dass jeder Schüler einen Laptop von uns bekommt, ist Voraussetzung dafür, dass das Schulsystem modernisiert werden kann. Es liegt wohl im Interesse von jedermann, dass er zu einem guten Arbeitssklaven ausgebildet wird. Steht auch im eingeschleusten Wahlprogramm der Piraten genauer erklärt. Das war nur eine Ablenkung und hatte mit dem Thema leider weniger zu tun.
                @Thomas: Kopieren gern, aber nicht verändern!
                @anonymous: Ihr Beitrag war so interessant, dass ich auch einmal meinen Senf dazu geben wollte. Ich bestätige Ihnen ja, wenn Sie die ganzen Erfahrungen gemacht haben. Ich wollte nur als außen Stehender eigene Visionen dazu abgeben. Ein formelles Danke für den Beitrag!

            • Thomas schrieb am

              Durch ihre Unkündbarkeit ist es unmöglich, gegen diejenigen Lehrer vorzugehen, die vorsätzlich unsere Politik diskriminieren. Lehrer sollten durchaus gesonderte Rechte haben, Unkonforme nicht loswerden zu können ist dagegen dogmatisch anmutender Unsinn.
              Auf der anderen Seite werden Hirarchien in der Schule geschaffen, die nicht nötig sind.
              Lehrer sollten, wenn sie Schüler nach ihren Vorstellungen bewerten, selber auch differenziert von den Schülern bewertet werden. Stattdessen gibt es eine einseitige Leistungsbewertung ohne Feedback. Ich möchte das nicht weiter erläutern, aber es gibt ein durchaus sinnvolles System, dass diskutabel und für alle Beteiligten von Vorteil wäre. Es ist aber geheim, und kann mehr dazu nicht sagen.
              Viel wichtiger wäre erst einmal die Modernisierung von Schulen, indem jeder Schüler z.B. einen Laptop von uns bekommt und Schulforen für Hausaufgaben eingerichtet werden, um den Eindruck eines besseren Lernerfolgs zu erwecken. Das ist unser Hauptanliegen, deshalb sagen wir, es ist ein anderes Thema.
              Jedenfalls sehe ich die Verbeamtung als für unsere Ziele hinderlich an und finde, dass sie zumindest auf Null reformiert werden sollte. Zwar tue ich mich schwer zuzugeben, dass Beamte als “Sippe und Clique” sich immer gegenseitig decken, aber für diesen Zweck durchaus opportun.

        • Reiner Zunder schrieb am

          Hallo CK, natürlich brauchen wir Lehrer, und zwar genug und ordentlich bezahlt für diesen anspruchsvollen Beruf. Aber wir brauchen nicht die Kaste der Beamten mit ihren Packen Sonderrechten gegenüber „normalen“ Bürgern. Das Beamtenrecht wie der Öffentliche Dienst gehören grundlegend überarbeitet. Menschen im Dienst des Staates benötigen Sonderrechte für ihre Tätigkeit, aber keine Sonderrechte als Bürger.

        • rc schrieb am

          hallo,
          warum regen Sie sich auf. Wenn Sie Lehrer aus Berufung sind und Ihnen die Formen und Richtlinien nicht gefallen, liegt es an Ihnen etwas zu ändern.

          Wenn ich von Beamten spreche, denke ich nicht an Lehrer, sondern an die, die in den Ämtern sitzen. Ich habe meine eigenen Erfahrungen mit Beamten gemacht. Man wird immer als Mensch zweiter Klasse betrachtet. Vorallem wenn man sich mit Beschwerden an höhere Instanzen wendet. Diese hochrangigen Beamten ignorieren den kleinen Bürger. Je höher der Status, desto höher die Ignoranz.. Darum ist es so wichtig, den Beamtenstatus zu reformieren.

          Wenn ich so arbeiten würde, wie der Großteil der Beamten, wäre ich schon längst arbeitslos.
          Mit freundlichen Grüßen

    • peter schrieb am

      Ich kann nur hoffen, dass die Beamten bei den Piraten nicht wie Beamte denken und handeln, sondern den Gedanken der Piratenpartei verfolgen. Sonst geht es Euch wie den Grünen. Die sind ja auch nur noch FDP deluxe :)
      Munter bleiben.
      Peter

    • Anonymous schrieb am

      Und ist der Schaden noch so gross, der Beamte, ja der lächelt bloss …

    • Jutta schrieb am

      wenn dich der Bericht nicht interessiert, dann lass es einfach.

  4. Jutta schrieb am

    Ich hoffe sehr, wenn die Piraten mit regieren, dass sich dann auch wirklich in Deutschland etwas ändern. Vor allem, dass wir Menschen auch einmal gefragt werden.

    Viel Glück und alles Gute dem neuen Bundesvorstand!

    Jutta

    • Anonymous schrieb am

      Das hoffen viele!
      HOLZAUGE SEI WACHSAM!
      Wenn’s Ihnen wirklich wichtig ist, schauen Sie, wo Sie hilfreich mitwirken können, dass sich nicht die alten Seilschaften ‚von anderswo‘ als angeblich überzeugte ‚Konvertiten‘, als angebliche, bisher ‚verkannte Individualisten‘ in der Piratenpartei EINNISTEN — und die Piratenpartei in die parteiübergreifenden (häufig kriminellen) Machenschaften der Etablierten organisatorisch-logistisch ‚integrieren‘ — noch bevor die meisten Mitglieder und Sympathisanten überhaupt bemerkt haben, was los ist (z.B. weil ihnen mit solchen Gegebenheiten noch die Erfahrung fehlt) !

    • Anonymous schrieb am

      Ein ernsthaftes Problem wird werden, dass Viele keinen blassen Schimmer davon haben, wie echte Unterwanderung ausschaut, sich darstellt, in versierter Weise durchgezogen wird. Und wieviel man andererseits in der eigenen Politclique (Partei) gewinnen kann, wenn man erfolgreich unterwandert, politisch abgeschaltet und hinterher wieder, ohne jemals thematisiert worden zu sein, zurückgewandert ist.
      Blauäugig – blöd – effektiv vernichtet (unglaubwürdig gemacht). Darin liegt das echte Problem. Und das Schlimmste: Keiner wird das Problem anpacken! Grüss‘ den Genossen – und achte auf die Possen!

    • Lisa schrieb am

      Wer etwas ändern will, gründet keine Partei. Was die Piraten wirklich wollen, sehen wir dann an Abstimmungen in den Parlamenten. Die Berichterstattung aus dem Saarland und Berlin ist dahigehend leider dünn. Gut, zu Hartz IV haben sie inzwischen die Antwort BGE, allerdings
      wischiwaschi und in läppischer Höhe, die mit der Sicherung einees soziokulturellen Existenzminimums nichts zu tun hat.

      Allerdings – in den Bundeswahlkampf zu ziehen, ohne vorher programmatische Aussagen zum Afghanistankrieg und Auslandseinsätze de Bundeswehr insgesamt gemacht zu haben, wäre unredlich.

      Also kommt mal in die Hufe Piraten.

  5. Pingback: Piratenpartei Kreisverband Magdeburg - BPT eins, zwei – vorbei

  6. KalleWirsch schrieb am

    Und das war es leider auch schon. Einen Vorstand wählen. Nachdem ich nach dem ersten Tag große Hoffnungen hatte, da er sehr diszipliniert und zugleich sehr basisdemokratisch war, war ich vom zweiten Tag bitter enttäuscht. Die Flut an GO und TO Änderungsanträgen hat alles zerschossen und eine programmatische Diskussion gekillt. Dieser Parteitag wäre die Möglichkeit gewesen, den Wählern Positionen oder zumindest die Diskussion darum zu präsentieren. Diese Chance wurde vertan. Es geht nicht nur um das WIE, da sind die Piraten einzigartig und das ist sehr gut so. Aber es geht auch um das WAS. Und wenn man programmatisch nicht diskutiert, dann kommt man auch nicht zu Entscheidungen. Ich hatte erwartet, dass es inhaltliche Anträge der AGs gibt, über die diskutiert und dann entschieden wird. Aber vielleicht braucht man da einen gesonderten Parteitag, der sich ausschließlich mit Inhalten befasst.

    • honk schrieb am

      Das WIE ist durchaus EINER wenn nicht sogar DER Parteiaspekt der Piraten. Von diesem Standpunkt sollte nicht bzw. NOCH NICHT abgerückt werden und voreilig ein UPDATE gestartet werden. Die Basis zuerst mit all ihren BACKUPFUNKTIONEN erarbeitet werden. Virenschutz ist auch nicht zu vernachlässigen…

      Großschreibung ist kein Kriterium für mehr Ausdrucksvermögen.

      • KalleWirsch schrieb am

        Die Großschreibung war lediglich als Hervorhebung der Begriffe gedacht.

        Ich finde das WIE auch extrem wichtig. Ich hätte mir lediglich auch das WAS gewünscht. Das ist alles. Dass das WIE besonderer Sorgfalt bedarf, da stimme ich ja zu. Zum Virenschutz empfehle ich, sich genau anzuschauen, wie die Grünen die Basisdemokratie verbockt haben.

    • webrebell schrieb am

      Das war schon immer so, dass bei uns Programmparteitage von Vorstandswahlen getrennt wurden. Der nächste BPT auf dem Programmerweiterungen besprochen werden, findet November 2012 in Bochum statt.

      • KalleWirsch schrieb am

        Okay, das wusste ich nicht. Das scheinen aber eine ganze Menge Leute nicht zu wissen, wie ich in Diskussionen immer wieder mitbekomme.

    • Hexenbiest schrieb am

      Irgendwie will es keiner verstehen oder begreifen…
      der programmatische Parteitag findet im November in Bochum statt!!!!!!!!!!

  7. chris123 schrieb am

    Man kann nur hoffen, dass zumindest eine dieser Personen (vielleicht Julia Schramm?) für freie Meinungsäußerung eintritt. Damit scheinen die Piraten ja zurzeit ein Problem zu haben.

  8. Der Schelm schrieb am

    Ah ja, ein Mitarbeiter aus dem Kriegsministerium als Bundesvorstand. Bei den Piraten ist man wohl tatsächlich unbedarft genug, um sich dabei nichts zu denken. Schon mal klar, dass ich keine Leute wähle, die mit Mord und Totschlag Geld verdienen.

  9. Anonymous schrieb am

    Lasst nun endlich „die Zeit unter dem neuen Vorstand“ anbrechen!
    Wer sich beschweren möchte, soll dies anhand von aktuellen Fakten tun – und nicht anhand von Spekulationen (oder durch Vorurteile) über den neuen Piratenpartei-Vorstand!
    Ich möchte wissen …
    – ob es ’schädliche‘ Auswirkungen hat, dass der neue Vorsitzende nun erstens Beamter und zweitens ein Beamter des deutschem BMVg ist,
    – ob die Meinungs- und Nachrichtenfreiheit (auch hier im persönlichen Kommentarbereich!) weiterhin uneingeschränkt Bestand hat (Anmerkung: ich stehe persönlich gegen jede historische Bagatellisierung von Weltkrieg und Juden-, ‚Zigeuner‘-, Bibelforscher-, Homosexuellen- und ‚Feindbilderfüller‘-Mord),
    – ob es Veränderungen bei der Wachsamkeit des Piratenpartei-Vorstandes gibt, was die offene, direkte – oder heimlich betriebene, indirekte – Beschneidung der Bürgerrechte durch regierende Parteien anbetrifft,
    – ob nach wie vor klare, deutliche Stellungnahmen abgegeben werden (charakterlich zuverlässig), wie ich es bisher auf dieser Homepage – zumindest in der verbalen Form gewohnt war.
    .
    Ich glaube nicht, dass ich hier mit meinem Vorschlag alleine bin!
    .

  10. Winston schrieb am

    Ich hoffe, dass die Wahl des neuen Bundesvorstandes die weitläufige Kritik an den Piraten in Zukunft entkräften wird. Wer ein Land verändern will, der braucht zumindest ein grobes Programm.
    Aber ich bin mir sicher, dass der neue Vorstand diese Bedingung bis zur nächsten Bundestagswahl erfolgreich erfüllen wird.

  11. chris123 schrieb am

    Die Piraten sind NICHT wesentlich anders, als die anderen Parteien. Sondern die Piraten sind linkspopulistisch.

  12. Pirat Jahrgang 09 schrieb am

    Mit einem Befürworter des Afghanistan-Kriegs an der Spitze wird die Piraten als Bürgerechtspartei noch weiter unglaubwürdig.
    Dieser Krieg ist in der Bevölkerung nicht beliebt. Wenn es noch ein zwei solche Vorkommnisse wie die Tötung von Zivilisten bei der Bombardierung der Tankwagen geben würde, wäre mit Protesten zu rechen.
    Es wäre dann auch damit zu rechen, dass einzelne oder kleine Gruppen versuchen würden, die zivile Logistik des Krieges zu sabotieren, offline oder online.
    Natürlich werden die Sicherheitsbehörden eines Landes auch solche Überlegungen machen.
    D.h. wenn man dafür ist, dass das eigene Land solche Kriege führt, nimmt man billigend in kauf, dass es weitere Einschränkungen beim Demonstrationsrecht gibt und mehr Überwachung der Bevölkerung.

    • Walter Böttger schrieb am

      Was hat die Beführwortung einer Militäraktion mit Bürgerrecht und Glaubwürdigkeit zu tun? Wenn eine Einzelperson nach abwägung der Pros und Kontras eines Einsatzes dafür ist heißt das nicht, dass sie die Meinung der Partei wiederspiegelt.

  13. canoodle schrieb am

    Eure Meinungen mögen erhöhrt werden. Ich hoffe der BuVo lernt die Basis in die mündige Selbständigkeit zu organisieren. Statt sich frustriert abzuheben. Möchte dazu auch gern meinen Beitrag leisten.

    HAVE A GOOD LIFE! :) lernt bedingungslos zu lieben ;)

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