PIRATEN: Überwältigendes „Nein“ zu Holocaustleugnung und -relativierung

Die Piratenpartei hat auf ihrem Bundesparteitag eine Erklärung gegen die Leugnung und Relativierung des Holocaust verabschiedet. Die etwa 1500 Mitglieder sprachen sich mit überwältigender Mehrheit – der Versammlungsleiter konnte keine einzige rote Stimmkarte im Saal erkennen – für folgenden Antrag aus:

„Die Piratenpartei Deutschland erklärt, dass der Holocaust unbestreitbar Teil der Geschichte ist. Ihn unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit zu leugnen oder zu relativieren widerspricht den Grundsätzen unserer Partei.“

Flattr this!


Für Kommentare gelten die hier einsehbaren Regeln.

Kommentare

304 Kommentare zu PIRATEN: Überwältigendes „Nein“ zu Holocaustleugnung und -relativierung

Neuere Kommentare →
  1. Janosch schrieb am

    Warum muss Namen das so groß verkünden? Alles andere wäre ziemlich erbärmlich…

    • hallofreund schrieb am

      ersteinmal ein nettes halllo
      habe heut beschlossen euch ersteinmal für eure wahlerfolge zu gratulieren
      ich find es bewundernt wie ihr es geschaft habt euch durchzusetzen gegegnüber den altparteien.
      obwohl ihr ja gute unterstützung von den medien habt.
      und ganz ehrlich auch wenn euer programm sehr sehr wenig aussagt
      so habe ich aber das gefühl das was euch am meisten am herzen liegt reicht eigentlich für die nächsten jahren um transparent und mehr mitbestimmung in der politik zu erreichen.
      aber ich kann euch nur empfehlen sich nicht rechts oder links einzuordnen
      denn was den piraten ausmacht das ihr eigentlich eine partei tellerbunter knete seid und ihr auch bereit seid politische dinge anzunehemen die von euren politischen gegner kommen und genau das ist es was deutschland und europa braucht.
      ich muss euch noch ein lob aussprechen meine freunde die bei den piraten mitglieder sind und sich wenn überhaubt mehr links ansiedeln multikultithesen oder sonstiges
      so muss man feststellen ein pirat ist auch mal bereit sich mit den politischen gegner fair aber hart auseinanderzusetzten was die grünen und die linken nnicht können weil sie menschenverachtend (verbohrt) sind und nur ihres zulassen
      und wenn ihr mehr linke politik machen wollt so hab ich das gefühl das ihr die besten linken sein könntet die es in deutschland gegeben hat
      und nicht so verträumte kindergedanken habt wie die von links aussen.
      aber leider hab ich auch was negatives (für mich das erste negative)
      ich bin kein freund von extremismus aber radikal muss man in manchen dingen sein wie er wisst heisst es nichts anderes als dinge an die wurzel zu backen
      und um weltfrieden zu erreichen da bin ich auch für radikale dinge zu haben.
      Holocaus (wenn es denn so wahr) soll und muss man ablehnen dies kann man selbstverständlich auch auf ein parteitag beschliessen,
      aber viel viel wichtiger ist es für mich als wähler das man sich von links und rechtsextremismus radikal distanziert.
      ich kann euch nur empfehlen wenn ihr auch von den bürgerlichen gewählt werden wollt das ihr euch nicht an demos der 1 mai chaoten und der sog antifa anschliesst
      PS:schade das ihr euch ein neuen bundesvorsitzenden gewählt habt denn der alte war echt gut.
      bitte bitte werdet nicht so langweilig wie die grünen oder den links extremen linken (die genauso verboten werden müssen wie die npd,wenn nicht sogar früher da sie gefährlicher sind als npd denn diese verbrecher haben blut an den händen was die blödmänner von der npd nicht haben)

      • Stefan schrieb am

        aber ich kann euch nur empfehlen sich nicht rechts oder links einzuordnen

        Das sehe ich auch so. Dieses rechts-links-Denkschema sollte endlich überwunden werden. Man sollte sachbezogen arbeiten, ohne ideologische Denkverbote.
        Distanzieren muß man sich nur von extremistischen, d.h. verfassungswidrigen Positionen. Das muß man aber nicht mit Maulkorb und Rauswurf-Drohungen, das kann man auch vernünftig machen. Wenn jemand eine verfassungswidrige Ansicht einbringt, kann man ihm auch in Ruhe begründen, warum das Grundgesetz dies nicht zuläßt.
        .
        Daß wir keinen neuen Holocaust wollen, ist eine Selbstverständlichkeit, das muß man nicht erst groß beschließen. Ihn aber zu hinterfragen, ist vom Grundgesetz erlaubt. Deswegen ist niemand ein Verfassungsfeind, oder gar ein Nazi.

        • leider eben schon. Es macht ebenso wenig Sinn, wie die Schwerkraft zu leugnen. Ich bin als Mitdreißiger noch aus der Generation, deren Großväter den Zweiten Weltkrieg miterleben mussten. Auch wenn es womöglich wirklich viel mediale Manipulation geben mag (und das nicht erst seit dem elften September 2001), die Verbrechen der Deutschen zwischen 1933 und 1945 können und dürfen einfach nicht geleugnet werden. Das wäre – Meinungsfreiheit hin oder her – als würde man öffentlich Pädophilie als natürliche Neigung bezeichnen dürfen (man entschuldige mir den womöglich etwas seltsamen Vergleich!!). Es gibt eben Grenzen, auch der Freiheit.

          Z:B. auch die Achtung vor künstlerischem Eigentum, mit anderen Worten – der Urheberrechte ; )

          lg R.V. (Künstler)

          • Alter Rentner schrieb am

            @ R. V. (Künstler) Wo fängt für dich die Meinungsfreiheit an und wo hört sie auf. Mir ist nicht bekannt, daß es strafbar wäre „Pädophilie als natürliche Neigung zu bezeichnen“ – wohl aber die praktische Umsetzung dieser Aussage. Und wo fängt für dich bereits die „Leugnung“ an? Schon dort, wo etwas hinterfragt oder nach anderen Erklärungen gesucht wird?
            Es gibt Grenzen der Freiheit – nämlich dort, wo die Freiheit der anderen Person anfängt; wurde uns schon als Kind und in der Schule beigebacht, ist aber wohl etwas aus der Mode gekommen.
            Wie ich schon schrieb – es wäre besser gewesen, wenn man sich grundsätzlich vom Extremismus distanziert hätte, Vielleicht hätte dann der Berliner Vorsitzende Semke nicht so einen geistigen Dünnsch.. von sich gegeben. Vermutlich sind aber die Piraten bereits (Verschwörung an) von „Einflußagenten“ unterwandert, um den rasanten Anstieg aufzuhalten (Verschwörung aus). Ich frage mich, welche Aussage schlimmer ist Der Vergleich des rasanten Aufstiegs mit dem der NSDAP oder die jetzige Aussage von Semke über eine „Gesetzlose Gesellschaft“ = Anarchie.
            Ich befürchte, daß das eigentlich gute Konzept des Piraten-Systems zu einem Sammelbecken verschiedenster „Extremisten“ und Selbstdarsteller wird und so die Partei in eine Schieflage bringt.

            • Rob schrieb am

              Ich trete der Priatenpartei bei weil es für mich mehr eine Plattform ist sich viel unmittelbarer in Bezug auf gewisse Themen zu äußern und abzustimmen. Und je mehr Menschen da mit machen, desto mehr wird es die Bevölkerung wiederspiegeln. Wenn nun der/die eine oder andere die Plattform auf der einen oder anderen Seite betritt, kann diese durchaus etwas in schieflage geraden. ABER, wenn der demokratische Prozeß funktioniert, werden sich die einen oder anderen dagegen auflehnen und somit die Plattform stabilisieren. D.h. wäre das Gesamtgleichgewicht eher Rechts oder Links würde dies ja der Mehrheit entsprechen und so ggf. nicht mehr tragbar (oder die Gesellschaft ist so weit gekommen – hoffen wir mal nicht und ich seh zum Glück auch keine Tendenzen hierzu). Deshalb war auch dieser Beschluss notwendig, um a.) ein klares Zeichen zu setzen (da ja andere Parteien und auch die Medien, gewisse „Mitglieder“ und Äußerungen als gefundenes Fressen aufgriffen) und b.) die Plattform wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das kann ja nach Links genauso passieren, d.h. wenn die Mehrheit einen „Linksruck“ als schlecht empfindet, wird es auch hierzu ggf. eine Abstimmung geben. Usw. das ganze ist doch eher ein fließender Prozeß und ist es nicht genau das was wir mehr wollen ? Mehr mitsprache ? Genau, das was wir hier machen. ;-) Es lebe mehr direkte Demokratie !

            • Bernard schrieb am

              Nun, alles auf und in der Welt hat Grenzen. Freiheit bedeutet auch nicht alles sagen zu müßen. Nur weil die Zeit der Globalisierung schwierig geworden ist und die viele Menschen nicht mit den anderen Parteien anfangen können, wird etwas gewählt was kein Inhalt hat. Ich kann mir vorstellen dass die Piraten auch beim Sex im Bett ein Handy in der Hand halten und twittern…. Na Glückwunsch…
              Viele von den Piraten haben aber genau die selben Betonköpfe wie die CDU oder FDP Funktionäre. Und ich wette, rechts denken mehr als man denkt. Das ist hier in D so.

              • Sybille S. schrieb am

                Und es ist auch nicht schlecht, rechts zu denken. Auch ist das nicht nur in Deutschland so.
                Wer rechts mit Rechtsextremismus negativ assoziiert, der handelt aus politischem Kalkül.

      • Alter Rentner schrieb am

        Versucht gar nicht erst – wie hallofreund meinte – die „besten Linken“ zu werden. Fangt an – wie Stefan es formulierte – das „Rechts-Links-Denken“ zu durchbrechen. Hört darauf, wo dem Bürger der Schuh drückt. Wenn es denn zufällig in eine „Rechte“ oder „Linke“ Schublade paßt, sollte es egal sein. Die Probleme der Bürger müssen gelöst werden. Und das geht nicht mit aalglattem Politisprech, sondern mit zuhören und abarbeiten. Ihr habt euch Transparenz und Meinungsfreiheit auf die Fahnen geschrieben. Transparenz sollte einmal definiert und beschrieben werden. Die Meinungsfreiheit ist definiert, m. E. aber unteilbar, eine eingeschränkte Meinungsfreiheit ist keine Meinungsfreiheit. Vielleicht ist es gerade das Eintreten für die Freiheitsrechte, die man dieser Partei zutraut, wo man aber gerade dabei ist, sich selbst Fesseln anzulegen. Streift sie ab, solange ihr es noch könnt.

      • hallofreund schrieb am

        hab mir die beiträge von euern neuen bundesvorsitzenden angehört und obwohl ich euern alten ganz gut fand so muss ich sagen das euer neuer ein guten symp. eindruck macht
        hoffentlich könnt ihr eure kraft in der politischen arbeit stecken und nicht in innerparteilichen streitigkeiten
        denn denkt dran ihr seid noch ein kleiner baum der keine krankheiten(besonders in der entwicklung) an seinen wurzlen verkraften kann
        letzendlich merkt es der wähler und besonders die
        die es nicht immer schaffen am wahltag den stimmzettel abzugeben weil sie leider meisst sonntags ab 18.30 aufwachen und frühstücken
        wär doch mal eine gute sache diese sportliche herausforderung
        oder wie ein träner der die leute motivieren kann notfalls auch mit pfeife (aber bitte abstand zu den ohren halten) das auch sie die herausforderung annehmen und vielleicht schon 17,15 wach werden um dann zur wahlurne zu joggen
        weil eigentlich macht doch eine wahl spass
        ist doch wie beim pferde wetten aber wenn man kein pferd findet auf den man setzen kann dann geht man doch lieber eventuell in den garten oder zu video world

    • Michael schrieb am

      Hallo Zusammen,

      ich finde die Erklärung gut. Ich finde den kompletten Text allerdings nicht oder ist der eine Satz oben schon der komplette Text?

      Ich schlage jedoch vor, den üblichen aber nicht m.M. nach nicht ganz korrekten Begriff „Holocaust“ und damit verbundenen Begriff „Holocaustleugnung nicht weiter zu verwenden.

      Das, was meines Wissens und Glaubens nach während der schlimmen Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und Europa stattgefunden hat, war ein mit nichts vergleichbares Verbrechen am jüdischen Volk für das es m.E. nach auch keinen Namen gibt.

      Als Letztes möchte ich noch anmerken, dass mich das Auftreten der iraten in den Medien in den letten Wochen nicht nur angesprochen sondern auch berzeugt hat und ich im Moment sagen kann, ich bin für die Piraten! Weiter so!

      Viele Grüße

      Michael

    • Carsten Ries schrieb am

      Das Thema ist eines der Schrecklichsten der Geschichte und darf niemals relativiert, oder gar verleugnet werden. Ich habe nahezu die ganze Geschichte studiert und auch verschiedene KZ´s besucht. Es ist beklemment und manchmal schwierig über dieses Thema zu sprechen, trotzdem werde ich nicht müde an dieses grausame Kapitel zu erinnern. Wir dürfen dieses Thema niemals vergessen, damit eine solche Geschichte sich niemals wiederholt!

      Wir haben auf dem Parteitag gezeigt, dass wir gegen Rechts sind und es war ein echt beeindruckender Moment (ich war vor Ort). Trotzdem wünsche ich mir lieber, dass wir die Personen mit Argumenten überzeugen, anstatt sie zu diskretitieren und öffentlich bloß zu stellen.

      Mal ganz ehrlich, wer von euch konnte sich nach dem Geschichtsunterricht wirklich vorstellen, dass „wir*“ Deutsche für 6,2 Millionen Tode in Konzentrationslagern verantwortlich sind?
      Wer von euch konnte sich vorstellen, dass mehr als 60 Millionen Menschen gestorben sind, durch einen Krieg den „wir*“ angezettelt haben?

      All das ist unvorstellbar und ich verstehe, wenn manche diese Geschichte nicht glauben können, oder wollen, ABER (!) egal welches Argument ihr auch bringt, ich kann es wiederlegen.

      Ich bin Pirat! Ich weiß, dass der Holocaust existiert hat und ich kenne meine Verantwortung!

      * „Wir“ – Auch wenn wir direkt dafür nichts können, so war es doch das Deutsche Volk, dass all diese Grausamkeiten ausübte und dafür varantwortlich ist.

      • Alter Rentner schrieb am

        Wer angeblich die Geschichte so wie du „studiert“ hat, sollte mit den allgemeinen Schuldzuweisungen („wir“) etas vorsichtiger umgehen. Er sollte vielleicht auch einmal andere Quelle – z. B. Gerd Schultze-Rhonhof –> 1939 Der Krieg der viele Väter hatte“ oder Stefan Scheil –> Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs – lesen. Und es war nicht „DAS DEUTSCHE VOLK“, sondern ein Zusammenspiel verschiedenster Strukturen. Das „Volk“ hatte genug damit zu tun um zu überleben oder aufzupassen, nichts falsches zu sagen. In einer Diktatur ist bekanntlich selbst das Halten eines Papageis mit Lebensgefahr verbunden. Es ist leicht zu behaupten, daß Du „jedes Argument widerlegen kannst“; jedes Argument geht nämlich in die Richtung Leugnung des Holocaust und ist strafbewehrt.
        Das, was du hier von dir gibst, ist einfach nur selbstherrlich.
        Und wenn ddu wirklich die Geschichte – welche auch immer studiert hast, und dich jetzt hinstellst und sagst, dieses Thema ist eines der Schrecklichsten der Geschichte, dann mag sich das auf die deutsche Geschichte beziehen. Um Beispiele aus anderer Länder Geschichte aufzuzeigen (und ich will jetzt weiß Gott nicht relativieren): USA = Indianerkriege; Bürgerkrieg gegen die Südstaaten; Belgien = Kongo; GB = Indien, Afrika; von Rußland und den „Säuberungskationen“ einmal ganz zu schweigen; Türkei = Armenien; Frankreich = Nordafrika usw..
        In keinem einzigen dieser aufgeführten Länder wird der „Schuldkomplex“ so „gepflegt“ wie in D.
        Hast du dafür auch eine Erklärung?

      • tobi schrieb am

        dass was du da sagst kann ich so nicht stehen lassen! wenn man die geschichte wirklich studiert, und dazu gehören nicht die schulbücher oder reportagen auf n-24, dann sollte man doch bemerken dass hinter diesem verbrechen an der menschheit nicht nur wir deutsche stehen! und das ist der grund warum man den holocaust mit anderen augen sehen und bewerten sollte als es uns in der öffentlichkeit vorgegeben wird.
        dieses wort holocaust-lüge hat dann für mich auch einen sinn! denn es steckt in meinen augen eine lüge dahinter um uns in irgendeiner art und weise zu manipulieren … und es geht dabei nicht um die anzweiflung der toten!!!!
        ich hätte gehofft dass dieses thema etwas genauer von den piraten unter die lupe genommen wird, und nicht wieder als unser deutsches mahnmal verwendet wird!

    • Martinez schrieb am

      Dieses Thema ist indiskutabel. Was muss man da denn noch abstimmen in 2.0 ? Mann, Mann, Mann !!! Schande.

      • Sabrina schrieb am

        Du bist also für einen totalitären Staat, der vorschreibt, was richtig und was falsch zu sein hat? Interessant.

        • JJ schrieb am

          Hi Sabrina, spar Dir deine Energie für wirkliche Diskussionspartner. Martinez z.B. gehört eben zu den vielen (viel zu viele solcher sind bereits in der PP, leider!) die zu faul (vlt. auch zu dumm) sind selber zu denken. Die brauchen solche Vorgaben per gesetz über was man nun diskutieren darf und worüber nicht. Die meisten Leute sind doch schon so sehr durch die bisherige Politik „verblödet“, unfähig regiert um eine eigene Meinung zu entwickeln, dund viel zu feige diese dann auch mal zu äußern. Vor allem – diese ständige angebliche Angst von Rechts unterwandert zu werden, das ist schon echt voll primitiv, nur leider hat unser staat seine Arbeit in dieser Hinsicht ganz gut gemacht und die meisten Bürger links geimpft – weil links wählen heißt für die meisten: „toll, ich muss nicht alleine denken, ich mach wie die wollen, muss nicht selber nachdenken wie es weitergeht, solange ich immer ja sage bekomm ich auch hartzIV! (:-))

          • Sabrina schrieb am

            Hi JJ,

            viel hat Martinez nicht geschrieben, aber aus den wenigen Zeilen kann man schon seine Grundeinstellung entnehmen, die leider weit verbreitet ist.
            Ich denke auch, dass es zum einen Teil Dummheit ist, zum anderen aber auch pure Bequemlichkeit. Denn wer mit dem Strom schwimmt, hatte es schon immer leichter – das hat jede Diktatur bisher gezeigt. Das erklärt auch, warum sich so viele Menschen am Krampf gegen rechts beteiligen: sie gehen kein Risiko ein, es ist gut für ihr Prestige, sie kommen beruflich vorwärts. Wie du schon erwähnt hast, denken sie nicht nach, sondern lassen denken und übernehmen blind die Vorgaben der öffentlichen Meinung, ohne sie zu überprüfen.

            „Ich bin ja auch immer von den Rechten angegriffen worden. Aber die Linken sind in der Gemeinheit der Beleidigung viel virtuoser als die Rechten. Die sind einfach infamer und bösartiger als die Rechten.“
            Martin Walser, Schriftsteller, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels

            • Carlos schrieb am

              Geht wirklich die Tendenz nach links? Glaubst du wirklich, dass man nur aus „Bequemheit“ am Kampf gegen Rechts teilnimmt? Der Staat guckt nur wie ein Zehntel Ausländer getötet werden und erst dann handelt wenn eine Polizistin getötet wird. Soll man sich darauf verlassen, dass der Staat irgendwann was gegen Neonazis unternehmen wird? Ich verstehe nicht, was du mit „Prestige“ und „beruflich vorwärts“ meinst, kenne aber ein Paar Personen, die Berufsverbot bekommen haben. Warum glaubst du dass deine Meinung so einzigartig ist? Nur weil dein Individualismus extrem ist?

              • Sabrina schrieb am

                Die Tendenz geht nicht nach links, wir leben bereits in einem linken Staat, der nur linksgerichtete Meinungen akzeptiert und somit totalitär agiert.
                Nein, die Leute, die sich am Krampf gegen rechts beteiligen, machen dies nicht nur aus Bequemlichkeit, sondern auch aus anderen opportunistischen Gründen wie z. B. Karriereförderung, Ansehen, finanzielle Zuwendungen.

                Von dem uns aufgetischten NSU-Märchen profitieren in erster Linie die Migranten-Lobbys. Dass die beiden angeblich selbstermordeten Uwe’s in mehreren Jahren aus angeblich purem Ausländerhass ziellos Türken (und einen Griechen) ermordet haben sollen, die zufällig alle ein Kleingewerbe hatten, das glauben auch nur jene, die davon profitieren und aus der Arbeit mit „Rassismus“ ihr Einkommen erzielen.
                Dieser „Nazi-Terror“ dient linker Ideologie und hat davor keinen Gutmenschen interessiert, als es noch hieß, dass dahinter die Mafia stecken würde, die Schutzgelderpressungen vorgenommen hatte.

                Meine Meinung hierzu ist nicht einzigartig (=einmalig, unvergleichlich), sie wird von vielen anderen ebenfalls geteilt. Insofern verwundert mich deine Äußerung doch sehr. Kannst du mit Kritik überhaupt umgehen?
                Und was bitte ist „extremer Individualismus“? Bist du ein „gemäßigter Individualist“? Profitierst du vielleicht in irgendeiner Form von „Nazis“, denen man ja wirklich alles ankreiden kann in dieser bunten Demokratie?
                Hast du denn noch Mut, auf die Straße zu gehen bei so vielen „Nazis“, die dir ja offenbar überall begegnen?

                Wenn du nicht weißt, was Prestige ist, dann schau doch mal auf Wikipedia nach. Dort kannst du dann lesen, was dieser Begriff bedeutet.

    • mannemai schrieb am

      … und vielleicht auch der unbelehrbare DIRK – der wohl bei den Piraten so keiner rechten Unterschlupf und keine brauchbare Wahlalternative findet!

      Bravo! Piraten!

    • Anonymous schrieb am

      SAGT IHR DUMMBACKEN!

      ES ist ja ein SKANDAL, dass darüber eine ABSTIMMUNG erfoderlich ist.

      Habt IHR DUMPFBACKEN in 10 Jahren kostenlos SCHULE überhaupt nichts gelernt ?

      • Martin Schön schrieb am

        Liebe Oberdumpfbacke,
        du lebst anscheinend in einem auf deine eigene Existenz beruhenden egozentrischen Bewusstsein, hast nichts bemerkt, von Wendehälsen 45, 89 und in verschiedenen Bevölkerungsgruppen an zusätzlichen Ereignissen, NSU und die schwärenden Begleiterscheinungen erwecken kein Nachdenken. Das wären tausend Gründe, nach in deinem Sinn nach dem Sinn von Schule zu fragen. Aber Reflexion scheint deine Stärke nicht zu sein. Gerne nimmt man jemand, der das Weltbild ins Wanken bringen könnte, zunächst nicht vor allem nicht für voll. Vielleicht kommst du ja zur Einsicht, dass von allen Deppen und in ihrer Erfahrenheit Verbohrten, die Piraten im Schnitt die kleineren sind. Diese Einsicht wünsche ich dir und den Mitlesern.

      • Revolution2012 schrieb am

        Es ist alles andere als ein Skandal. Durch die Abstimmung distanziert sich die Piratenpartei von Rechtsradikalen. Allerdings sollte in dem Fall geheim abgestimmt werden. Dann wäre das Ergebnis noch glaubwürdiger. Wer öffentlich den Holocaust leugnet, hat sich gesellschaftlich disqualifiziert. Daher muss diese Wahl geheim durchgeführt werden.

        • Stefan schrieb am

          Eine gesellschaftliche Disqualifizierung sollte ausreichen. Eine Strafbestimmung ist nicht nötig.

        • JJ schrieb am

          Revolution2012,
          und wieder bist Du es der die Diskussion auf „RECHTSRADIKAL“ lenkt!
          Genau das ist das was eben nervt.
          Wie oben schon sehr klug formuliert wurde, – „viel viel wichtiger ist es für mich als wähler das man sich von links und rechtsextremismus radikal distanziert.“ – und so sollte das langsam auch mal umgesetzt werden. Lege doch Deinen Tunnelblick mal ab und versteif Dich nicht zu sehr auf links oder rechts. Darum sollte es nicht gehen! Jeder ist wohl der Meinung das der Holocaust nicht zu leugnen ist und das der der´s doch tut irgendwo nicht ganz klar im Kopf sein muss – darum muss man heimatliebe nicht mit Rechtsradikalismus verschmutzen.
          Das ist eine Beleidigung, sogar Verleumdung! das muss langsam mal von Dir verstanden werden..

          • Revolution2012 schrieb am

            @ Alter Rentner: Wenn der Parteitag gefilmt wird und dich potenziell jeder sehen kann, wenn du deine Abstimmung machst, dann ist das Ergebnis verfälscht. Dann gibt es Hemmungen bei der Wahl. Das hat nichts damit zu tun, dass sich jemand strafbar macht, sondern dass sich jemand gesellschaftlich „outet“. Ein Gesetz wird von der Legislative beschlossen und steht geschrieben. Es gibt aber in jeder Gesellschaft ungeschriebene Regeln und die besagen (auf Deutschland bezogen), dass, wer offen dafür votiert, den Holocaust leugnen oder relativieren zu können, stellt sich gesellschaftlich an den Pranger. Es geht um persönlichen Datenschutz und der steht höher als gesellschaftliche Transparenz. Also muss geheim abgestimmt werden und das Ergebnis anschließend verkündet werden. Die Piratenpartei hat in ihrem Antrag der Distanzierung zur Holokaustleugnung und Holokaustrelativierung außerdem nichts von einer Strafbestimmung gesagt.
            Der Antrag spricht keine Strafe aus, sondern nur die Distanzierung. Das ist ein riesiger Unterschied.
            @Stefan: Stefan hat meinen Beitrag vom 29.4. falsch interpretiert, weil ich nichts von einer Strafbestimmung gesagt habe, sondern von gesellschaftlicher Disqualifizierung.
            @ JJ: Den Beitrag von JJ kann ich kaum interpretieren. Was hat „Heimatliebe“ mit dem ganzen Thema zu tun? Ich habe von Holokaustleugnung und Holokaustrelativierung gesprochen. Von Heimatliebe habe ich nie gesprochen. Heimatliebe ist etwas ganz Anderes. Dass Sie sich ständig beleidigt fühlen, ist ihre persönliche Empfindung und ihr gutes Recht. Den Vorwurf der Verleumdung weise ich strikt von mir. Solche Äußerungen sind in diesem Zusammenhang schlicht unangemessen und zeigen ohne Grund eine unnötig aggressive Verhaltensweise in der Diskussion. Ich denke, es ist nicht sinnvoll, emotional zu werden. Sonst wird eine Diskussion unsachlich. Ein Angriff auf die Persönlichkeit bzw. der vorsätzlich falsche Vorwurf einer Straftat (z.B. Verleumdung) ist das letzte Mittel in einer Diskussion und so weit darf es nicht kommen. -_-

            Dass sich die Piratenpartei von linksextremen und rechtsextremen Strömungen distanziert, unterstütze ich dagegen.
            Eine Holokaustrelativierung ist sehr kritisch und meistens falsch, Holokaustleugnung dagegen meiner Meinung nach rechtsradikal (oder ignorant) und beleidigend, weil eine Tatsache wider besseren (zur Verfügung stehenden) Wissens geleugnet wird.. Den Holocaust leugnen nur Leute mit wenig Verstand. In dem Punkt gebe ich JJ recht. Meiner Meinung nach sind dies zusätzlich wenige Leute aus dem Bereich rechts außen.
            Den Holocaust relativieren ist deshalb kritisch, weil man schon sehr seriös darüber diskutieren müsste. Beispielsweise wird bei der Holokaustrelativierung häufig die Taten der Nazis verharmlost, indem sie mit den Taten der Alliierten verglichen werden. Die Taten der Alliierten müssen jedoch unabhängig vom Holocaust gesehen werden, um den Holocaust nicht zu verfälschen oder zu beschönigen. Man kann nicht vergleichen, ob Stalin oder Hitler SCHLIMMER waren. Es ist genug zu wissen, dass Hitler und Stalin wahnsinnig waren. Beide haben Millionen von Menschen umgebracht und als Diktatoren je ein ganzes Volk in ihren Händen gehabt. Diese beiden Figuren in der Weltgeschichte sind Mörder.
            Der Holocaust war noch einmal eine Spur grausamer in der Art aller Genozide in der Weltgeschichte. Die Konzentrationslager waren straff wie eine Firma oder Fabrik organisiert und dienten lediglich der Auslöschung von Menschenleben. Mord ist Mord. Aber in anderen Genoziden wurden Menschen unorganisiert umgebracht, im Holocaust dagegen eiskalt und mit absoluter Präzision. Das macht den Holokaust ohne Beispiel. Die Vernichtungsmaschinerie wäre weiter gelaufen, hätten die Alliierten die Nationalsozialisten nicht gestoppt. Kein Wunder, dass so etwas die Leute in der damaligen Zeit gar nicht glauben konnten- so grausam war das. Man hat darüber so gut wie gar nicht gesprochen, in der Tat. Jetzt gibt es dafür Spielregeln, wie man über den Holokaust zu diskutieren hat. Es gibt die Stolperfalle, in Diskussionen die Gräuel des 20. Jahrhunderts miteinander nicht direkt zu vergleichen und einordnen zu können. Das widerspricht der totalen Meinungsfreiheit wie es sie in den USA gibt.
            In Deutschland gibt es das Gesetz, damit die Diskussion um den Holocaust nicht aus dem Ruder läuft. Es gibt zurecht die Befürchtung, dass Hass geschürt wird, indem die Meinungsfreiheit missbraucht wird. Außerdem ist das Gesetz dafür da, um an die Schrecken des Holocausts zu erinnern, nachdenklich zu machen. Auch der Respekt vor den Ermordeten spielt eine wichtige Rolle. Deutschland ist noch nicht so weit, um damit ohne Verbote umzugehen.
            Ich frage mich, warum gerade dieses Gesetz angegriffen wird, wenn es so viele andere Herausforderungen in unserer Demokratie gibt.

        • Alter Rentner schrieb am

          Revolution 2012
          Transparenz und gheime Abstimmung – wie paßt das zusammen? Hast Du Angst, deine Meinung offen kundzutun?
          Und zur Holocaust-Leugnung: Wie du schon schreibst, hat sich so jemand „gesellschftlich disqualifiziert“, aber muß er sich denn auch gleichzeitig strafbar gemacht haben?
          Wenn sich alle Politiker/Manager usw., die sich bislang „gesellschaftlich disqualifiziert“ haben, gleichzeitig auch strafbar gemacht hätten, wären unsere Gefängnisse überfüllt.
          Einmal darüber nachdenken, was die Strafbewehrung von „Meinungsäußerungen“ für einen Sinn haben könnte.

    • Maik schrieb am

      HA! glaubst du wirklich auf solche eine Finte fallen die Größen der Medienverdummungs-Spate rein ? Vergiss es! ;)

  2. Peter Berberich schrieb am

    Hoffentlich stopft das denen das Maul die die Piraten in die Naziecke schieben wollen.
    Jetzt noch intern die entsprechenden „Kandidaten“ mit Hinweis auf diese Erklärung entsorgen.
    Dann sollte das Thema langsam wieder zur Ruhe kommen
    Ahoi

    • Alter Retner schrieb am

      Es ist schade, daß die Piraten ohne Grund den Fehdehandschu aufgenommen und diese unsinnige „Rechtsdiskussion“ mitgemacht haben. Vielleicht muß die Partei – wahrscheinlich das ganze Land – lernen, daß man Meinungen nicht teilen muß und sogar ignorieren kann, aber nicht „verbieten“ sollte (und auch nicht kann). Es hätte sogar die Chance bestanden, aus dieser „Rechtsdebatte“ mit einem Aufruf gegen jegliche Gewalt, jeglichen Extremismus usw. herauszugehen. So ist die Partei genau da gelandet, wo alle andere Parteien auch schon sind – Die Meinungsfreiheit hört da auf, wo „Rechts-“ beginnt. Und wo „Rechts-“ beginnt, bestimmen die Medien.
      Und was von Basisdemokratie übrigbleibt wenn man von „…entsprechende Kandidaten entsorgen“ spricht, vermag ich als potentieller Wähler nicht nachvollziehen.
      Dieses Thema kommt eben nie zur Ruhe, weill es nicht ausdikutiert wird/werden darf. Es wird es dann keine Rolle mehr spielen. wenn es nicht mehr geeignet ist, als „Aufreger“ benutzt zu werden; sprich: wenn es nicht mehr verboten ist, seine Meinung darüber zu sagen und ich der entsprechenden Person sagen kann „er sei ein Idiot“.
      Wenn die Piraten sich auch bei anderen Themen der „veröffentlichten Meinung“ beugen, landen sie sehr schnell da, wo sich z. Zt die Grünen befinden – sie haben die Sucht der Macht und des Geldes gespürt und sind ihr verfallen und sie haben sich zu einer Verbotspartei entwickelt.
      Es wäre schade, wenn die Piraten den gleichen Weg gehen würden..

  3. René Grünhagen schrieb am

    Mit großer Freude zur Kenntnis genommen.

    • don schrieb am

      Ahoi, das ist ungerecht. den es ist nicht und war nie die Meinung der Partei.
      Ich hoffe, dass du mehr Kredit bei deinen Mitmenschen hast, wenn du mal einen Fehler gemacht hast und das du nicht genauso verteufelt wirst, wie du das mit uns machst.

      Alles Gute
      DON

      • JJ schrieb am

        Hallo DON – sehr laut gebellt haben Sie! das ist sehr schlecht für die Partei, aber genau was erreicht werden sollte! Schade, die Piraten sind doch leider auch nur eine Komerzielle Geld- und Machtgierige Bande die den „Alten“ nach dem Mund redet. Pfui! Alter Rentner hat endlich mal gesagt was so viele denken die Euch gerne gewählt hätten.
        Und DON. 1 Fehler? Wo haben Sie zählen gelernt!? Macht endlich was für das junge Deutschland und hängt Euch nicht an die Alte Politiker, Erfahrung sammeln JA, Meinungen übernehmen NEE!

  4. Dirk schrieb am

    Damit habt ihr jede Glaubwürdigkeit verloren.
    .
    Geschichtsschreibung ist nicht Aufgabe einer politischen Partei.
    Das ist Sache unabhängiger Historiker. Wenn die bisherige Geschichtsschreibung stimmt, dann werden unabhängige Historiker das auch bestätigen! Dann ist es nicht nötig, dieses Geschichtsbild per Strafgesetz festzuschreiben!
    .
    Was ihr hier macht, ist Arschkriecherei vor den Medien. Sowas kann keine brauchbare Wahlalternative sein.

    • legens schrieb am

      Soweit ich weiß, gilt der Holocaust als „von unabhängigen Historikern bestätigt“.

      Nimm deinen Fisch und geh, Troll!

      <

      • Demokrat schrieb am

        Vielleicht weisst du nichts!!!! Beschäftige dich mal ausführlich mit der Thematik und zwar unabhängig (ohne einen deutschen Uni-Professor zu fragen) und schau dir die Nachkriegsentwicklung zu dem Thema an, dann wirst du schon auf eine Menge Ungereimtheiten stoßen. Im Grunde wie bei 9/11. Hat bloss noch kein gesetzliches Meinungsverbot. Schade, dass ihr da mitmacht. Aber so ist das wohl, wenn Parteien in der BRD länger mitspielen wollen. Und was heißt überhaupt leugnen??? Die meißten wollen Fragen stellen und dagegen habt ihr euch gestern gegengestellt. Schöne Partei. Geschichtliche Ereignisse müssen in Frage gestellt werden dürfen, sonst können fehlerhafte Betrachtungen z.B. nicht revidiert werden. Denkt mal drüber nach – Vertreter einer angehenden Systempartei

    • Wasilka schrieb am

      Den HK zu leugnen widerspricht den Grundsätzen Eurer Partei.
      Heisst im Klartext, daß jeder bestraft werden muss, der ihn leugnet? Oder nicht Parteimitglied werden darf!
      Wie schon Dirk meinte, ist das eine Sache unabhängiger Historiker. Aber ein Geschichtsbild per Strafgesetz festzuschreiben, na ich weiss nicht!
      Was damals mit Menschen verschiedener Nationen geschah war nicht gut, ganz klar.
      Aber trotzdem habt ihr es normalerweise nicht nötig, auf diese Art und Weise die Medien zu besänftigen.
      Und Arschkriechen is nich! „Offensive ist angesagt “ Das wollen Wir !!!
      Noch ne Frage:
      Wie steht ihr zu Palästina? Was dort mit den Menschen geschieht, darf man das leugnen oder
      darf ich sagen, daß es ein Verbrechen ist?!!

      Mit sorgenvollem Gruß

      • Revolution2012 schrieb am

        Was in Palästina passiert geht auch gegen internationales Recht und sollte von der Bundesregierung sanktioniert werden. Aber alles, was über Europa hinausgeht, sind strategische Partnerschaften, die man mit allen Mitteln halten will. Einige der verwerflicheren Partnerschaften (z.B. in Libyen mit Gaddhafi) wurden schon beendet. Aber es gibt Partner von Deutschland, die machen was sie wollen, weil sie es können und alle nur zusehen. Die Solidarität darf nicht sein. Deutschland muss auf dem Boden der Tatsachen bleiben.
        Das die Leugnung des Holokausts verboten bzw. gesellschaftlich geächtet ist, ist dagegen Selbstschutz. Zwanzig Prozent aller Deutschen haben ein gefestigtes, rechtslastiges, z.B. rassistisches Weltbild. Viele davon wählen aber keine rechtsradikalen Parteien. Knapp die Hälfte aller Deutschen sind autoritär eingestellt.
        Wie wir in vielen europäischen Ländern sehen, bekommen rechtspopulistische Parteien gewaltigen Zulauf. Selbst wenn ihre Kritik an den Regierungen berechtigt wäre (was durchaus möglich ist), isolieren solche Parteien mit ihrer Fremdenfeindlichkeit ihr Land gegen Nachbarländer.
        Man stelle sich vor: Länder radikalisieren aufgrund einer Wirtschaftskrise. Geldnot radikalisiert die Länder. Das darf nicht sein!
        Was haben wir durch den zweiten Weltkrieg gelernt? Dass Isolation das schlechteste für ein Land ist, was es gibt: Wirtschaftlich, gesellschaftlich sowie politisch. Wird Hass gegen andere Länder geschürt, steigt die Wahrscheinlichkeit des nächsten Kriegs umso mehr. Im zweiten Weltkrieg HAT Deutschland genau das getan. Und keiner kann mir sagen, dass nach mehr als 100 Jahren Militarismus Deutschland schlagartig wieder gesunde Einstellungen hat. Fast alle meine Großeltern hatten noch dieses Gedankengut. Sie waren aber trotzdem keine schlechten Menschen. Das zeigt doch, dass es nur sehr wenige gibt, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, die sich mit der Geschichte auseinandersetzen. Nur wer sich mit der Geschichte auseinandersetzt und Tatsachen klarstellt, bekommt den richtigen Durchblick. Die Tatsachen müssen stehen. Erst DANN kann man diskutieren, welche Dinge wie und warum angefochten werden können, ohne populistisch zu werden. Bei manchen Themen muss man Wissenschaftler sein, um nicht von anderen als Populist beschimpft zu werden. Selbst wenn man empirische Tatsachen/ Kontroversen wissenschaftlich anführt, kommen manche immer sofort mit der Antisemitismuskeule. Eine exakte wissenschaftliche Auswertung ist jedoch notwendig, um gesunde Meinungen rechtfertigen zu können. Die Meinung beispielsweise, dass die Regierung in Israel unter Netanjahu rechtskonservativ ist und eine repressive Politik gegen die Palästinenser betreibt, wird häufig genug mit der Antisemitismuskeule der Medien vernichtet. Man muss keine extremen Meinungen haben, wenn man Israel deswegen kritisiert. Es geht um Politik, nicht um Religion. Daher sollte Israel schon aus Eigeninteresse ihr Anspruch auf das Westjordanland primär nicht mit Religion legitimieren, sondern geschichtlich. Sobald die Debatte aber auf die Religion überschwenkt, geht es in erster Linie weniger um Inhalte (die durchaus diskutierbar sind), sondern vielmehr um Hetzkampagnen gegen ein anderes Volk.
        Was Wasilka in seinem Kommentar gesagt hat, ist nicht das dümmste. Am dümmsten sind dagegen die unreflektierten Ein-Satz-Kommentare, die beleidigend und nichtssagend zugleich den Text von Wasilka kommentieren. Allerdings hat der Beitrag von Wasilka einen Haken:
        Die Leugnung des Holokausts ist Provokation und Beleidigung zugleich. Ich habe schon viele Diskussionen mitgemacht, in denen nur mit Dreck geworfen wurde. Eine Diskussion mit Leuten, die geschichtliche Tatsachen ohne Hintergrundwissen einfach leugnen, ist nicht möglich. Es wird nicht mit sachlichen Argumenten gearbeitet, sondern gezielt versteckte Hetzpropaganda verbreitet. Problematisch ist immer die versteckte Hetze. Eine Lösung dafür ist, bestimmte Dinge zum Tabuthema zu erklären. In dieser Beziehung lehne ich eine „Offensive“ laut Wasilka ab.
        Die Medien sollten aber ein feines Gespür dafür entwickeln, was in die rechte Ecke gestellt werden kann und was nicht. Bei kleinstem Verdacht auf Antisemitismus wird reflexartig die Antisemitismuskeule herausgeholt, ohne noch einmal nachzufragen. Die Gefahr ist, dass hinterher keiner mehr erkennt, was wirklich „Rechts“ ist und was nicht. Durch dieses Rasenmäherprinzip kann sämtliche Kritik gegen die Israelpolitik mundtot gemacht werden. Und die Kritik ist überfällig. Dann kommt Deutschland in das Dilemma, eine Doppelmoral zu haben. Auf der einen Seite akzeptiert man Missstände bei seinen Verbündeten, auf der anderen nutzt man jede Gelegenheit, Missstände bei Konkurrenten anzuprangern und zu sanktionieren. Die Sorge von Wasilka ist in dem Punkt gerechtfertigt.
        Ein weiterer Punkt ist, dass Deutschland wie jedes Land, dass das Trauma eines brutalen Kriegs erlebt hat, sich absichern möchte, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Alles, was mit Holokaust zu tun hat, darauf reagieren die Deutschen äußerst empfindlich. Ist auch verständlich und gut, wenn Rechtspropaganda abgeschmettert wird. Aber das rechtfertigt noch lange nicht, mit Ländern zu solidarisieren, die geltendes Recht missachten.
        Es ist gut, dass sich die Piraten von rechtspopulistischem Gedankengut distanzieren, denn das ist das größte Übel für ALLE Länder auf dieser Welt. Fremdenfeindlichkeit ist destruktiv für andere Länder und vor allem das eigene Land.

        • JJ schrieb am

          Zitat | Revolution 2012: „“Und keiner kann mir sagen, dass nach mehr als 100 Jahren Militarismus Deutschland schlagartig wieder gesunde Einstellungen hat. Fast alle meine Großeltern hatten noch dieses Gedankengut. Sie waren aber trotzdem keine schlechten Menschen.““
          Genau da ist doch ein Knachpunkt. Sie haben es erlebt. Sie haben eine Meinung aus Tatsachen heraus entwickelt, welche Du und viele andere, die sich mit diesem Thema leider sehr einseitig beschäftigen, eben nicht akzeptieren oder gar verstehen wollt. Es sind trotzdem keine schlechten Menschen! Sie haben um ihr leben gekämpft, um ihr Land. Man hat sie nicht gefragt ob sie das gut finden – sie waren eben zur falschen Zeit am falschen Ort und wurden für den Krieg benutzt. Sie hatten Blickwinkel die Du unter anderen nicht mehr einsehen kannst, selbst wenn Du wolltest. Und das es Menschen gibt die dieses angebliche Öffnen für neue Kulturen und neues Gedankengut aneignen durch vermischen fremder Relidionen und kutluren mit den eigenen ablehnen muss und sollte aktzeptiert werden und nicht einfach in die Rechte Ecke gestellt werden. Abgehakt und totgeschwiegen. Eine saubere Demokratie somit unmöglich gemacht, weil nur einsseitig die Bedürfnisse eines Volkes befriedigt werden. Vor allem soll ein ganzes Volk gezwungen werden aus Demut für die Vergangenheit sich selbst aufzugeben. Seine eigene Kultur und Geschichte verstecken, oder noch besser vermischen und verwischen und verschweigen. Andere Länder sehen das als Chance. Wenn wir deutschen doch so böse und schlacht und schrecklich sind, wieso will jeder mit uns Partnerschaften eingehen. Weil wir uns demütig beugen – als einziges Volk auf dieser Erde – für längst vergangene tataen – weil wir uns ständig entschuldigen und aus diesen „Schuldgefühlen“ heraus uns nicht getrauen zu sagen jetzt ist aber mal Schluss mit der Unterwanderung, schluss mit der Demut! Wir dürfen auch stolz auf uns sein, was wir erreicht haben, das wir unser Land nach dem schrecklichen Krieg wieder aufgebaut haben, gekämpft haben um unser Land. das hätte jedes andere Volk genauso getan und hat es auch getan. Wieso ist es bei uns so falsch?!
          Zitat | Revolution 2012: „“Es wird nicht mit sachlichen Argumenten gearbeitet, sondern gezielt versteckte Hetzpropaganda verbreitet. Problematisch ist immer die versteckte Hetze. Eine Lösung dafür ist, bestimmte Dinge zum Tabuthema zu erklären. In dieser Beziehung lehne ich eine “Offensive” laut Wasilka ab.““
          Genau das ist eben das Problem. sobald man nur nach fragt. Darüber sprechen möchte was heute bezüglich Einwanderungspolitik anders laufen könnte/sollte/müsste, dann wird darin „versteckte Hetzpropaganda“ gesehen und jedes Wort verdreht – ein Tabuthema daraus gemacht.
          Wir können ja mal versuchen in anderen Ländern unsere Kultur reinzupressen. Kurze Röcke, Schulterfreie Tops für die Damenwelt und in den wärmeren Ländern dann generell Glatze für Männer. Kirchen werden überall gebaut. Es wird pünktlich zu Terminen erschienen und es wird mehr Roggenbrot gegessen. Und Schweine und Milch werden im selben Geschirr zubereitet. Außerdem wird auf Festen Stefanie Hertel und Heino gespielt. Und die Straßen werden gefegt und gewaschen wird sich auch regelmäßig.Dreckig geht es nicht in die Schule. Alle Einwanderer sprechen NUR in der eigenen Landessprache – deutsch! Es werden Geschäfte eröffnet welche ausschließlich deutsch anbieten. Zentren nur mit Deutschen werden eröffnet. Und die neuen Heimatländer machen Gesetze die es den Einheimischen verbieten irgendetwas gegen uns zu sagen oder zu tun, denn das wäre Fremdenfeindlich. Jeder Einheimische müsse wenigsten in englisch mit uns sprechen oder sogar deutsch. Wir verteilen überall die Bibel. Die Einheimschen dürfen nicht mehr laut Ihre Religösengesänge aufführen um uns in unserer religiösen un kulturellen Freiheit nicht zu bevormunden.. Das wird nirgends so geduldet wie wir sämtliche Kulturen dulden. Und das ist auch nicht verkehrt so, denn sonst wäre die Welt ein WISCHIWASCHI aus kulturen und Religionen. Dann ist kein Land mehr individuell. Man müsste nicht mehr reisen um andere Sitten und bräuche zu erfahren. Aber das Fremde ist doch was uns reizt. Woraus wir an Ort uns Stelle lernen können und Erfahrung sammeln können. wenn wir das aber globalisieren und vermischen und keine Grenzen mehr ziehen dann kann sich keiner mehr individuell antfalten sondern auf kurz oder lang ist es einfach nur noch ein vermischtes gewäsch! Wild durcheinander „anarchiviert“;-) könnte man sagen.
          Zitat | Revulution 2012: „“Die Medien sollten aber ein feines Gespür dafür entwickeln, was in die rechte Ecke gestellt werden kann und was nicht. Bei kleinstem Verdacht auf Antisemitismus wird reflexartig die Antisemitismuskeule herausgeholt, ohne noch einmal nachzufragen. Die Gefahr ist, dass hinterher keiner mehr erkennt, was wirklich “Rechts” ist und was nicht. Durch dieses Rasenmäherprinzip kann sämtliche Kritik gegen die Israelpolitik mundtot gemacht werden. Und die Kritik ist überfällig.““ <— da fasst Du schon so einen klugen Gedanken und tust selbst am meisten dafür das es auch weiterhin so bleibt das sofort mit der NAZIKEULE geschwungen wird und alle Meinungen die nicht der Deinen entsprechen platt gemacht werden.. Und kritisiert wird Israel deshalb nicht werden, weil wir uns die Scheiße ja selber auf die Fahne schreiben, immernoch obwohl nun lange genug her und mehr als einmal wieder gut gemacht mit diversetsen Hilfen für die lieben Nachbarn. Sogar Frankreich hat seinen "EURO" bekommen, dafür das sie im Krieg so sehr Schaden nehmen mussetn.
          Ziitat | Revolution 2012: Dann kommt Deutschland in das Dilemma, eine Doppelmoral zu haben.
          Gut erkannt und Menschen wie Du festigen diese auch noch weiter und weiter, weil sie nur die eigene Meinung gelten lassen und auch über keine andere reden möchten und eben beim kleinsten Anflug von Interesse für die Vergangenheit in die Antisemitische Schublade verfrachtet werden. Der Holocaust ist nicht zu leugnen, dass wollte Wasilka auch gar – sonder hat nur kritisch nachgefragt und betont das es durch Tabuisierung erst recht nicht gelöst werden kann. – Aber man musste das ja sofort wieder verdrehen und nach rechts auslegen. Ganz schön Extrem von Euch!

    • MW schrieb am

      „Damit haben Sie Ihre Glaubwürdigkeit verloren.“
      Wie oft denn noch? Diesen Satz posten Sie in in jedem Beitrag der etwas mit Rechtsradikalismus zu tun hat.
      Warum verstehen Sie es nicht einfach, dass die PP nichts für Sie ist?

    • Robert Kirchner schrieb am

      Wenn du Rassismus geil findest und gerne religiöse Minderheiten für deine Probleme verantwortlich machen willst, weil es dir an Niveau und Bildung fehlt, dann sag das doch einfach und hau endlich ab!
      Deine rassistischen Verschwörungstheorien sind nicht nur widerlich und dumm, du bist auch noch so feige dein krudes und dogmatisches Weltbild hinter dem Anzweifeln des Holocaust zu verstecken. Eine beliebte Npd Taktik.

      Rassismus und Extremismus jeglicher Art haben in der Piratenpartei nichts zu suchen!
      Dieser Beschluss war dringend notwendig und ich bin wirklich stolz auf die große Anzahl an Ja-Stimmen. Ja wir sind keine „Wahlalternative“ für Nazis! Gut erkannt. Troll dich oder fang endlich mit dem denken an.

      • Stefan schrieb am

        Wo bitteschön sind denn hier rassistische Verschwörungstheorien?
        Wo wurde der Holocaust angezweifelt?
        Hast Du den Ausgangsbeitrag gelesen, oder einfach nur reflexartig irgendeinen Text hier reinkopiert?

      • Demokrat schrieb am

        Aber die PP findet es gut, wenn Israel und deren Lobby weiterhin Millionen und Militärgerät aus der BRD rausquetscht???

        • Anonymous schrieb am

          Ich persönlich finde das nicht gut, und ich denke die PIRATEN als ganzes sehen das ähnlich. Wie die Partido Popular in Spanien das sieht, weiß ich nicht, aber das ist hier auch off-topic.

      • Anonymous schrieb am

        Polit-Clowns. Besser ihr nennt Euch Clownpartei, anstatt Piratenpartei!

      • Ekan schrieb am

        Frag‘ mal Erdogan, was er davon halten würde, wenn sein Land zu einem Einwanderungsland werden soll. Dann wirst du erleben, was echter Rassismus bedeutet!
        Hierzulande dient der Begriff „Rassismus“ genauso wie „Nazi“ als Propagandavokabel der Linken, um ihre Interessen durchzusetzen. Und da in der Politik mittlerweile etliche Migranten in hohen Ämtern besetzt sind, profitieren diese natürlich auch von „Rassismus“ und „Nazis“ – selbstverständlich können das jeweils nur Deutsche sein.

    • Konstantin schrieb am

      Lieber Dirk,
      Du darfst denken, was Du willst.
      Aber die Piratenpartei hat auf dem #bpt12 deutlich gemacht, dass sie eine Partei ist, mit deren Grundsätzen die Leugnung des Holocaust nicht vereinbar ist. Das darf sie auch, eine Partei ist schließlich parteiisch.

      Wenn Du zu den Leuten gehörst, die den Holocaust gerne leugnen möchten oder darüber diskutieren möchtest, dann schlage ich Dir höflich vor Dir eine passende Partei zu suchen. Die Piratenpartei ist es offensichtlich nicht.

      Die Piratenpartei ist keine Partei für _alle_ Leute, die irgendwie eine andere Meinung haben. Wer das glaubt, hat die Piratenpartei einfach nicht verstanden. (Wer in aller Richtungen offen ist, der kann nicht ganz dict sein…)

      P.S.: Und ja, Geschichtsschreibung ist keine Aufgabe für Parteien sondern für Historiker. Daher empfehle ich Dir vielleicht zunächst eine Universität auf zu suchen die Deine Theorien lehrt. Solltest Du keine finden, dann solltest Du Dich erst einmal darüber informieren, wie Wissenschaft überhaupt funktioniert (bevor Du irgendwelche Verschwörungstheorien entwickelst).

      • Dirk schrieb am

        Ich weiß, wie Wissenschaft an deutschen Universitäten funktioniert.
        Jedenfalls nicht wissenschaftlich!

        • kein Pirat schrieb am

          Dirk: „Ich weiß, wie Wissenschaft an deutschen Universitäten funktioniert.
          Jedenfalls nicht wissenschaftlich!“

          Damit disqualifizierst du dich selbst. Wieder einmal … geh‘ woanders spielen du Nazi-Troll…

  5. Flo.K schrieb am

    Glaubwürdigkeit verloren? Ich denke nicht. Der Holocaust ist historischer Fakt, er hat stattgefunden und wenn die Piraten unter sich bzw. im Allgemeinen nicht akzeptieren, dass dieser Fakt geleugnet wird, dann ist das ihr gutes Recht und alles andere als „Arschkriecherei“

    • Demokrat schrieb am

      Hast du dir mal angeschaut, wie oft die Zahl der Toten des Holocaust in der Geschichte geändert wurde von den verschiedensten Stellen, bis man sich gesagt hatte per Gesetz 6 Mio. warens????
      Der Fakt wurde per Gesetz erlassen. Das ist Fakt

      • kein Pirat schrieb am

        In welchem bundesdeutschen Gesetz steht die Zahl 6 Millionen? Bitte mit Gesetzbuch, Paragraph, Satz und Zitat. Ich wette, dass du rechtslastiges, widerliches *********** das nicht sagen kannst und wenn du wider Erwarten doch einen vorgeblichen Gesetzestext angibst, so wette ich, dass er falsch zitiert ist.

    • JJ schrieb am

      Der Punkt ist doch, Keiner leugnet den HC, bitte zeigt mir den der schrieb: „der HC hat nie stattgefunden, das ist eine Lüge“
      Hat irgendwer das behauptet? Nee, es wird lediglich so ausgelegt, ich glaube das ist der Grund wieso man sich hier so aufregt! Zu Recht. Denn wer lässt sich denn egrne Worte in den Mund legen oder sich diese in selben umdrehen?

  6. Wilfried Klaebe schrieb am

    Dirk: hältst du den Holocaust für noch nicht von unabhängigen Historikern bestätigt?

    • Dirk schrieb am

      Nein, denn solange dieses Strafgesetz gilt, können Historiker nicht unabhängig arbeiten.

      • mullu schrieb am

        @ Dirk: Du hast offenbar überhaupt keine Ahnung davon, unter welchen Bedingungen Historiker arbeiten. Ich kann dir versichern; es gibt so einiges im akademischen Betrieb und in der Gesellschaft, was die „Unabhängigkeit“ ihrer Arbeit behindert. Dieses Gesetz gehört nicht dazu. Außerdem müssten deiner Denkweise zufolge Historiker in anderen Ländern, wo dieses Gesetz nicht besteht, „unabhängig“ sein und zu anderen Ergebnissen als die Deutschen kommen – tun sie aber nicht.

        • Dirk schrieb am

          Woher willst Du das wissen?
          Dir ist doch bekannt, daß andere Ergebnisse in Deutschland nicht veröffentlicht werden dürfen?
          Wie kannst Du also behaupten, Historiker in anderen Ländern seien nicht zu anderen Ergebnissen gekommen?

  7. Kettenknecht schrieb am

    Fliegt Frau Schramm jetzt auch noch raus?

    Viele Grüße
    Steve

  8. Daniel schrieb am

    „Unabhängige Historiker“ – gab es nie, gibt es nicht, wird es niemals geben. Es gibt nur lebendige und tote Gesellschaften. Zu den Dirk- und Wasilka-beitragen bleibt mir nur der Verweis auf Was Kinski dort im Grunde sagen will, das müßte Euch mal in den Boden Eures Denkens sickern oder so.

  9. Mandraguas schrieb am

    Die Piraten, eine frische, junge Partei im rasanten Aufstieg und damit (leider auch) Sammelbecken von Chaoten und Extremisten (ganz gleich aus welcher Ecke), die meinen, hier ein neues Zuhause zu finden, um hier ihre politischen Ziele zu verwirklichen. Möglicherweise resultiert dies aus der Tatsache heraus, dass die Piraten sich in vielen Themen noch nicht eindeutig gefunden haben und grad jene chaotisch radikal Extremisten meinen, hier das Stimmungsbild der Partei prägen zu können.
    Schwere Tage für die Piratenpartei, die sich in erster Linie auch der Demokratie verpflichtet haben – welche wiederum an Begriffe wie Ethik und Moral verpflichten sollte. Und hier bezweifele ich doch sehr den Willen oder das Vermögen von Radikalen und Extremisten, diese Dinge umzusetzen.

    Im übrigen ist es keine Diskusionsgrundlage, ob die Piraten das Leugnen des Holocausts unter Strafe stellt oder aber – gehen wir in Gedanken einen Schritt weiter – am Ende sogar noch das Zeigen und / oder Tragen von rechtsradikalen Symbolen. Dies ist bereits durch das Gesetz geregelt. Und darüber zu diskutieren, ob eine demokratische orientierte Partei dieses Gesetz ändern wollen würde, grenzt tatsächlich an Hohn, fehlender Moral und Ethik . Piraten mit diesem Ansinnen sollten sich tatsächlich überlegen, ob sie nicht in einer anderen Partei, welche deutlich rechtslastigere Schwerpunkte und Tendenzen hat, besser aufgehoben wären. Aber wahrscheinlich versprechen sich Jene in diesen Parteien weniger politischen Erfolg und einen persönlichen Imageschaden.

    • Stefan schrieb am

      Im übrigen ist es keine Diskusionsgrundlage

      Und darüber zu diskutieren, … , grenzt tatsächlich an Hohn, fehlender Moral und Ethik .

      Vielen Dank für die Offenbarung Deiner faschistischen Gesinnung.

    • Demokrat schrieb am

      Den Holocaust zu hinterfragen hat doch nichts mit undemoktartisch zu tun. Hör mal auf dir neue Definitionen einfallen zu lassen für wörter. Klar habt ihr dann einen Imageschaden. Na gut wenn ihr damit nicht leben wollt, dann spielt das Spiel halt mit

    • Revolution2012 schrieb am

      Wenn sich eine Partei von rechtsradikalem Gedankengut distanziert, braucht man Zahlenwerte. Zahlen sagen oft mehr aus als sonst irgend etwas. Es sind FAKTEN. Es würde mich interessieren, wie das Ergebnis einer unabhängigen, geheimen Wahl bei anderen Parteien ausfallen würden, wenn alle Parteimitglieder aller Parteien befragt würden. Morgen in der Zeitung wird das bestimmt genauso wieder verrissen, wie du das gerade getan hast, Mandraguas.
      Und Stefan, wer andere unrechtmäßig faschistisch nennt, der selber extremes, destruktives, rechtes Gedankengut als sein gutes Recht tarnt, sollte noch mal ein paar Jahre in die Schule gehen.

  10. Nicole Simon schrieb am

    „Überwältigende Mehrheit“?

    Sorry aber wer sowas zur Abstimmung holt und dann nur mit etwas wie ‚überwältigende Mehrheit‘ ankommen kann, kann das auch gleich sein lassen. Bei „konnte keine roten Karten entdecken“ muß ich mir anschliessend die Frage stellen „wie gut wurde denn geguckt“ und „gab es etwa auch Enthaltungen?“.

    Und: Wurde auch eine Vorgehensweise beschlossen für Mitglieder die es doch tun?

    *kopfschüttel*

  11. Ausgrenzung schrieb am

    Jede Partei grenzt Andersdenkende aus. Erst sind es die Extremen, die ausgegrenzt werden, dann die etwas weniger Extremen und am Ende haben fast alle dieselbe Meinung.
    So dumm die Leugnung des Holocausts auch ist. Noch dümmer ist es, die Leugnung eines historischen Ereignisses unter Strafe zu stellen.

    • Demokrat schrieb am

      Tja wenn ein Staat erstmal Strafparagraphen braucht um Geschichte festzuzurren, dann sollte man nachdenklich werden

  12. Martin schrieb am

    Ich wette die überwältigende Mehrheit kann mir auch den Unterschied zwischen „leugnung“ und „relativierung“ nicht erklären.

    • Gedankenverbrecher schrieb am

      Leugnen wäre: „Der Holocaust hat nie stattgefunden / Ist eine Inszinierung der Siegermächte / etcpp…“
      Relativieren ist sowas wie: Aber Stalin hat auch so und so viele Millionen Menschen umgebracht, oder die Amerikaner haben so und so viele Indianer auf dem Gewissen.“

      Ich schätze, das kann dir jeder beantworten, der einen Duden zur Hand nimmt oder Wikipedia bemüht.

      Gruß
      Gedankenverbrecher

      • Demokrat schrieb am

        Nein, zu Relativierung zählt auch, warens wirklich 6 Mille und gab es Gaskammern zum ermorden. Nur mal so angemerkt, um was es beim Revisionismus so geht

  13. Hathor schrieb am

    Ich musste den Stream abbrechen, weil ich es nicht mehr ertragen konnte. Zum erstenmal habe ich mich wirklich zutiefst dafür geschämt, Pirat zu sein.

    Es geht mir da um die Inszenierung gegen den Kandidaten Dietmar Moews. Natürlich wäre er ein extrem schlechter Vorsitzender, und man kann ihn in vielerlei Hinsicht kritisieren. Er ist fraglos ziemlich realitätsfern, ein obsessiver Selbstdarsteller – kurz ein Spinner, aber eben auch ein harmloser Spinner.

    Ich habe mir zuletzt ca.20 seiner verschrobenen YouTube-Videoblogs angesehen,und was man ihm nun im Ernst nicht vorwerfen kann, ist Antisemitismus oder Judenhass. Im Gegenteil er wirkt auf mich eher wie ein Philosemit. Sein großer Held ist Dr. Alphons Silbermann, den kenne ich noch aus einigen Talkshows aus den ’90zigern – ein homosexueller jüdischer Soziologe, optisch nicht gerade eine Augenweide, aber für einen damals fast 90jährigen noch ein verdammt wacher Kopf. Auch Axel Springer wird von Moews recht positiv beurteilt, gerade wegen dessen bedingungslosen Einsatz für Israel.

    Wie auch immer – nun will man sich im Parteitag öffentlichkeitswirksam gegen Rechts positionieren – wählt sich als Opfer den armen Spinner Moews, den man in die rechte Ecke stellt (in die er nicht gehört) weil er in seiner wirren Art einige Thesen aus dem Buch des jüdischen Soziologen Silbermann nicht leicht verständlich zusammenfasst hat – und führt dann in der Öffentlichkeit eine Inszenierung auf, in dem man bei der Vorstellungsrede von Moews den Raum verlässt, ihm den Rücken zukehrt, die Rote Karte zeigt. Ganz ehrlich, ich war darüber wirklich empört und fand es nur noch schäbig.

    Ich bin Ende ’88, wegen der Jenninger-Rede, bei den Grünen ausgetreten. Ein recht ähnlich gearteter Fall – Philipp Jenninger, ein mir recht unsympathischer CDU-Konservativer, mäßiger Bundestagspräsident, ziemlich schlechter Redner, musste zurücktreten, weil viele Grüne-Abgeordnete seine Rede absichtlich und bösartigerweise missverstehen wollten – eine Inszenierung der politischen Profilierung willens.

    Ich dachte mir, die Piraten würden zum Erreichen eine politischen Vorteils nicht über Leichen marschieren. Nun ja, bin ich halt eines Besseren belehrt worden – war wahrscheinlich auch recht naiv – Politik ist nun mal ein dreckiges Geschäft, und keine Sau kann sich im Dreckloch suhlen, ohne sich zu beschmutzen.

    • Anonymous schrieb am

      @Hathor
      Meinen persönlichen Dank für Ihre empathische Schilderung und Ihre offenen Worte zu dieser Inszenierung gegen Herrn Dr. Moews.
      Ich selber habe die Piratenpartei seit etwas mehr als zwei Jahren beobachtet, zunächst mit Sympathie, später mit einer Mischung aus Sympathie und unerfreulichen Eindrücken. Meine Sympathie ist mittlerweile so gut wie aufgebraucht. Anfängliche Idealvorstellungen (ich unterstelle, dass es diese gegeben hat) machten zunehmend dem eigenen finanziellen Vorteil dienenden und populistischen Parteiforderungen Platz, Selbstgefälligkeit und zugleich Abschätzigkeit durch mittelmässige Charaktere prägen immer offener das Bild.
      Vielleicht gibt es ja trotz allem noch genug nachdenkliche Beobachter der Szene – und kritische Naturen -, die rechtzeitig die richtigen Schlußfolgerungen ziehen, wenn hier einer Person wie Herrn Dr. Moews öffentlich in ehrabschneiderischer, mit Vorbedacht persönlich verletzender Weise (und auch als „Piraten“-„Dankeschön“) der Garaus zelebriert wird. Ausser sich selbst zu feiern, hat die Piratenpartei bisher noch nichts, noch absolut gar nichts vollbracht, was sich als Beitrag zum Wohl der Allgemeinheit in Rechnung stellen liesse. Und nicht nur das: Wer nachfragt, stösst auf Inhaltsleere. Keiner, der zu kritischen Themen sachlich etwas sagen kann – und auch niemand, der sich im konkreten Fall etwas mitteilen ließe. Keine Zuständigkeit, keine Sachkenntnis. Und man lernt nun hinzu: offenbar auch kein Charakter!
      Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der ganze selbstherrliche Schwindel auffliegt.

      • blablub schrieb am

        DANKE! ich bin der selben meinung wie hathor und anonymous. diese lächerliche inszenierung bei der rede von herrn moews hat jetzt den aussschlag gegeben dass ich wieder die grünen wähle und nicht die piraten. als ich diese respektlose aktion im stream gesehen hatte, konnte ich es kaum fassen. da wurde einer (egal welche meinung er hat) einfach so auf dem politischen scheiterhaufen geopfert, und jeder findet das gut. unglaublich!

        und dann noch die wahl zum vorsitzenden… herr sebastian nerz war der einzige der kandidaten der etwas seriösität vermitteln konnte. alle anderen hatten ja nach eigenen angaben keine eigene politische meinung, sondern würden immer die meinung der partei vertreten. wie charakterlos und profillos ist das den!?!! echt wie zu ddr zeiten – die partei hat immer recht!

        • Demokrat schrieb am

          Deswegen die Grünen zu wählen zeigt aber auch nicht gerade ihre Intelligenz. Ok, ich nehme dann eine andere Systempartei, die neue ist mir zu doof

  14. Anonymous schrieb am

    “ … zu leugnen oder zu relativieren widerspricht den Grundsätzen unserer Partei.”

    Ist das alles? – Was geschieht, wenn es dennoch getan wird?

    Berichtigende Klarstellung? – Oder Abmahnung? – Oder Parteiausschluss?

    • kein Pirat schrieb am

      ist doch sonnen-klar: „widerspricht den Grundsätzen“
      bedeutet: „Parteischädigung“
      Parteischädigung bedeutet Ausschluss.

  15. Andreas Wenzel schrieb am

    Personen, die den Holocaust bestreiten, muss man in zwei Gruppen unterteilen:

    1. Personen, die wider besseres Wissen den Holocaust bestreiten.
    2. Personen, die selbst daran glauben, dass der Holocaust so nicht stattgefunden hat.

    Ich denke, wir sind uns alle einig darin, dass unsere Gesellschaft die unter Ziffer 1 genannten Personen bekämpfen müssen, gegebenenfalls auch mit strafrechtlichen Mitteln.

    Ich persönlich empfinde es jedoch als sehr bedenklich, dass unsere Demokratie mit denselben Mitteln auch gegen die unter Ziffer 2 genannten Personen vorgeht, also dass es in Deutschland nicht jedermann möglich ist, seine eigene ehrliche Meinung frei zum Ausdruck zu bringen.

    Freie Meinungsäußerung ist wesentlicher Bestandteil einer Demokratie. Wenn man in einer Demokratie mit der Meinung einer anderen Person nicht einverstanden ist, muss man die Argumente dieser Person mit Gegenargumenten entkräften. Stattdessen wird in unserer Gesellschaft ein öffentlicher Austausch von Argumenten zum Thema Holocaust dadurch verboten, indem man der einen Seite mit einer Gefängnisstrafe droht, falls sie ihre ehrliche Meinung zum Ausdruck bringt. Diese Vorgehensweise empfinde ich als höchst undemokratisch, auch wenn ich persönlich davon überzeugt bin, dass der Holocaust im Wesentlichen so stattgefunden hat, wie er in den Geschichtsbüchern steht.

    Vor diesem Hintergrund empfinde ich es als enttäuschend, dass die Piratenpartei einen Parteitagsbeschluss erlassen hat, der nach seinem Wortlaut so aufgefasst werden kann, dass die Partei sich für diesen „Maulkorb für Holocaustleugner“ einsetzt und sich somit gegen die Meinungsfreiheit ausspricht.

    • Stefan schrieb am

      Ich denke, wir sind uns alle einig darin, dass unsere Gesellschaft die unter Ziffer 1 genannten Personen bekämpfen müssen, gegebenenfalls auch mit strafrechtlichen Mitteln.

      Du darfst die Meinung, die Du für falsch hälst, bekämpfen, nicht die Person, die sie äußert.
      Bekämpfen kann man sie mit Argumenten, niemals mit strafrechtlichen Mitteln.
      .
      Ansonsten stimme ich Dir zu. Jeder muß die Möglichkeit haben, seine Überzeugung kundzutun. Ist sie falsch, kann man sie mit Argumenten widerlegen. Deswegen verstehe ich nicht, warum man ein solches Gesetz nötig hat. Es sei denn, irgendetwas ist faul an der Sache.

  16. Dietmar Moews schrieb am

    Die Satzungswerte der Piraten gelten ausdrücklich!
    Die Piraten haben sich in Neumünster mit dieser Abstimmung
    der veröffentlichen Meinung gestellt.
    Das ist vernünftig und sinnvoll, denn die gegebene Reizhöhe
    des Holokaust-Themas zwang die Piratenbewegung zu antworten.
    Es war eine klare und richtige Stellungnahme, und Hinweis auf die
    Grundsätze der Piraten, wie in der geltenden Satzung bereits im
    ersten Absatz steht.
    Dass mich die Piraten zum Sündenbock gemacht haben, ist Folge
    des Mediendrucks und aus meiner Sicht bedeutend, wenn
    man den Anspruch Transparenz ernst nimmt. Wer versteht es?
    Ich war in der Halle und habe selbstverständlich dem Antrag zugestimmt.
    Die Darstellung dieser Abstimmung und des geschlossenen
    Abstimmungsverhaltens trifft zu. Keine Stimme dagegen war
    zu sehen, alle waren und sind sich einig.
    Wer es nicht weiß: In der Halle sind stets zahlreiche Nichtstimmberechtigte
    anwesend, die etwa ins Auge fallen, aber nicht als Enthaltungen zu werten sind.
    Dr. Dietmar Moews, Pirat in Neumünster

    • Dirk schrieb am

      Keine Stimme dagegen war zu sehen, alle waren und sind sich einig.

      Wie zu Sowjet-Zeiten.

      • mannemai schrieb am

        … wer als Parteimitglied seinen Beitrag nicht bezahlt ist auch nicht stimmberechtigt und erhält auch keine Wahlkarte.

        lg mm

    • Anonymous schrieb am

      @“Dr. Dietmar Moews, Pirat in Neumünster“:
      Ich bin über Ihre emotionslose Stellungnahme erstaunt. In „Yahoo“ werde ich mit folgenden Sätzen konfrontiert: „Der wegen seiner Kritik am „Weltjudentum“ umstrittene Pirat Dietmar Moews wurde bei seiner Vorstellung für die Kandidatur ausgebuht, hunderte Piraten verließen aus Protest den Saal.“
      Hier, in diesem Kommentarbereich, schreibt wiederum jemand anders: “ … Moews, den man in die rechte Ecke stellt (in die er nicht gehört) weil er in seiner wirren Art einige Thesen aus dem Buch des jüdischen Soziologen Silbermann nicht leicht verständlich zusammenfasst hat – und führt dann in der Öffentlichkeit eine Inszenierung auf, in dem man bei der Vorstellungsrede von Moews den Raum verlässt, ihm den Rücken zukehrt, die Rote Karte zeigt. …“
      Herr Dr. Moews, was ist Ihr eigener Standpunkt zu dem Geschehen?
      MfG.

    • zehra schrieb am

      Herr Dr. Moews,
      ich war entsetzt zu sehen mit welcher Menschenverachtung, Hässlichkeit und Intoleranz Sie beim Bundesparteitag behandelt wurden!

      Hier haben anscheinend einige in ihrem Wahn gegen Rechtsradikalismus zu sein, vergessen Mensch zu sein.
      Ich empfand es traurig, dass soviele nicht in der Lage sind zu unterscheiden, was rechtsradikal und was mißverständliche Sprache bedeutet.
      Einem Menschen wie Ihnen rechtes Gedankengut zu unterstellen ist das gleiche wie die Presse versucht den Piraten rechtes Gedankengut zu unterstellen.

      Schade, dass Sie als Sündenbock derart an den Pranger gestellt wurden.
      Mich hat das Verhalten zutiefst geschmerzt.
      Ich bitte Sie um Entschuldigung.

    • Demokrat schrieb am

      N aml schauen wann der nächste Strafparagraph zur Einschränkung der Meinungsfreiheit in der BRD eingeführt wird

    • kein Pirat schrieb am

      Herr „Dr. Dietmar Moews“,
      vielleicht sind Sie genauso wie ich? „kein Pirat“`? Ich würde allen Lesern hier im Kommentarbereich empfehlen, nicht alles zu glauben, was sie lesen. Insbesondere dann nicht, wenn sich hier jeder ein Pseudonym nach Wunsch stricken kann… Vielleicht wähle ich als nächstes „Napoleon“ oder „Angela“ oder „Obama“? … Werden dadurch meine Beiträge hier „wertvoller“ oder „richtiger“? Vulgo: Ich warne ausdrücklich davor irgendwessen Identität in diesem Kommentarbereich zu glauben…

  17. DrBolle schrieb am

    Liebe Piraten,

    willkommen im links-grünen Mainstream dieser Republik! Da seid ihr also brav über das Stöckchen gesprungen, das euch die politische Konkurrenz hingehalten hat. Wegen ein paar dämlichen Twitter-Formulierungen und vergleichsweise harmlosen Äußerungen eines einfachen Mitglieds wird hier mit großem Brimborium eine Erklärung gegen jegliche Relativierung des „Holocaust“ – also im Umkehrschluss für dessen Verabsolutierung – verabschiedet. Darf man ein Pirat jetzt nicht mehr feststellen, dass die Zahl der Opfer Stalins oder Maos größer ist als die der Nationalsozialisten?

    Es ist ziemlich grotesk, wie hier ein rechtsextremistisches Phantom bekämpft wird, während die Piraten tatsächlich längst von Linksradikalen unterwandert ist. Nur zwei Beispiele:

    – die Berliner Abgeordneten der Piraten haben im besten SED-Sprech einen Beauftragten für „antifaschistische Aktionen“. Ich habe keine Idee, welche antifaschistischen Aktionen da geplant sind – hoffentlich nicht der Bau eines Schutzwalls. Nun, bald ist ja wieder der „revolutionäre 1.Mai“, da werden wir vielleicht mehr wissen.

    – die sogenannte „Pirantifa“ bildet offenbar ein Scharnier zur linksextremistischen Antifa. Beste Kontakte gibt es zu „Dresden-Nazifrei“, einem „breiten Bündnis“, in dem u.a. auch die Linke, die DKP, die „Antifaschistische Aktion“, die „Interventionistische Linke“ und viele andere mitmarschieren. Offenbar ist der Einfluss dieser innerparteilichen Gruppe so groß, dass sich der Berliner Landesvorsitzende zu Demutsgesten gezwungen sieht:

    „[…]
    Liebe Piraten gegen Rechts: Die Welt wäre ohne weiße Rose(n) ein erheblich schlechterer Ort. Eure Aktionen werde ich ehren und unterstützen, so gut ich kann.
    Verzeiht mir bitte meine Unbedachtheit.
    Und danke für eure Geduld.“
    (http://www.hase.net/blog/haseblog/hases_blog/Eintrage/2012/4/23_hase_lernt.html)

  18. Birger Exelmud schrieb am

    Ich bin sehr froh, dass die Piraten mir diese Entscheidung abgenommen haben.

    Seit mein Opa mir vom Krieg erzählt hat und wie toll das eigentlich alle war, habe ich am Holocaust gezweifelt – aber trotzdem, ich war ja nicht dabei.

    Mit eurem JA zum Holocaust bin ich dieser Entscheidung befreit worden und sage jetzt auch, entschieden!!!: Nein zum Holocaust – also Ja zum Holocaust… ihr wisst, wie ich das meine, oder?

    • mannemai schrieb am

      … alle Zweifler sollten z.B. mal nach Ausschwitz ins ehemalige KZ fahren, das jetzt ein Museum ist. Im übrigen sollten es für alle Schulklassen aus den östlichen Bundesländern zur Pflicht werden, die GULAGs und KZs der ehemaligen sowjetischen Brudernation zu besuchen – in denen STALIN & CO. millionenfach die Meinungsfreiheit begraben hat.

      • Babs schrieb am

        Der Film über den Holocaust sollte in jeder Schule zur Pflicht werden. Es ist erschreckend, wie sehr der Rechtsradikalismus in ganz Europa zunimmt.
        Traurig, die Menschen lernen einfach nichts dazu und wenn es ihnen schlecht geht, brauchen sie immer einen Buhmann.
        Ich persönlich hoffe, dass die Piratenpartei es schafft ein Konzept zu finden um Ihren Weg fort zu setzen. Eigentlich stehen sie schon auf meinem Wahlzettel. Und ich finde es dumm und primitiv, dass die Piraten immer nur als dümmlich und albern von den Medien dargestellt wird!!!
        Es muss etwas passieren, so kann es nicht weiter gehen, mit einer Frau Merkel an der Spitze, welcher der einzelne Mensch absolut egal ist!! Und, PS, jeder hat mal angefangen.

        • JJ schrieb am

          „Traurig, die Menschen lernen einfach nichts dazu und wenn es ihnen schlecht geht, brauchen sie immer einen Buhmann.“ Ja, Babs, da liegt der hund bergaben. Der Buhmann heißt ANGST VOR UNTERWANDERUNG VON LINKS, Angst wieder vom SED Regime regiert zu werden. Wie es im Moment von Piraten und linken propagandiert wird soll die Zukunft ja wieder völlig GRAU für die Deutschen werden. Alle bekommen dass selbe. Jeder bekommt vorgekaut was er denken und sagen darf. Tanzt einer aus der reihe wird er sofort als „Staatsfeind“ (RECHTER) an den Pranger gestellt und öffentlich gehetzt. Am liebsten hätten sie ja, das man außenseiter wieder wie damals in Haft stecken kann, quai als politisch Gefangene – wie vor ´89. Das die Leute das nicht begreifen tut weh!
          M

      • Anonymous schrieb am

        Amen, Ein Besuch nach Auschwitz|Co. [lies: Auschwitz oder Co] sollte in der Tat Pflicht werden. Wie ich in der Schule war, sind alle Klassen aus meinem Jahrgang hingefahren – außer meiner. Ich finde heute, dass ich in der Hinsicht noch etwas nachzuholen habe.

        Ach ja, wie wäre es eigentlich, Holocaust-Leugner ins KZ zu schicken? (KZ = ehem. KZ, dass jetzt eine Gedenkstätte ist) In Großbrittanien soll das mal in einem Einzelfall gemacht worden sein, ich finde, dass sollte mit allen Holocaust-Leugnern geschehen.

        • Gisela Gabriel schrieb am

          Soso. Und dann? Als ob „Holocaust-Leugner“ nicht wüssten, was man in Auschwitz zu sehen bekommt. Und möglicherweise waren dort ja schon einige „Leugner“ und konnten danach erst recht nur noch mit dem Kopf schütteln, wie leicht sich Menschen emotional manipulieren lassen?

        • JJ schrieb am

          Nochmal – es gibt keinen der leugnet, das der HC stattfand – es gibt lediglich die, die in Frage stellen das der HC das extremste schlimmste und furchtbarste verbrechen der Welt sei. Und es wird Unverständnis ausgesprochen dafür, das Menschen die lange nach 45 geboren wurden heute noch den Kopf senken sollen wenn Sie einem nichtdeutschen begegnen. Was bitte soll ein Besuch in Auschwitz daran ändern? Meine Urgroßmutter ist im Alter von 11 Jahren von 6 russischen Soldaten vergewaltigt worden nachdem Sie zusehen durfte wie sie ihre 3 Brüder hängten, ihren Vater aufs übelste verstümmelten und ihre Mutter vergewaltigten. Ihre Familie selbst versteckte Juden im Keller! Soviel dazu!

  19. Mephistopheles schrieb am

    Ich muß Dirk beipflichten: mit diesem Votum ht sich die Piratenpartei von Medien und „etablierten“ Pateien zu Paaren treiben und auf die Linie der politischen Korrektheit bringen lassen.
    Warum? Weil es ein Unding ist, daß die Historie per Strafgesetz festgeschrieben wird, und alles dazu nicken!

    Man muß eine umbeqeme oder abstruse Meinung nicht teilen, um trotzdem im Namen der Meinungsfreiheit klar dafür zu sein, daß sie geäußert werden darf. Wer dies tut, ohne andere zu beleidigen oder zu Gewalt aufzurufen, der macht schlicht von der freien Menungsäßerung Gebrauch – nicht mehr und nicht weniger. Schließlich ist es ja auch kein Verbechen zu behaupten, in Hiroshima und Nagasaki seien höchstens 100 Menschen umgekommen – so dämlich eine solche Ansicht auch sein mag.

    Fazit: die Piraten haben bewiesen, daß sie ihrem eigenen Anspruch auf Meinungsfreiheit nicht gerecht werden – wenn es um die Parlamentsplätze geht wird vor dem politisch korrekten Mainstream gekuscht.
    Damit sind die Piraten auch nichts anderes als ein neuer orangener Ableger der bisher grün-roten Linksfraktion.

  20. Lars schrieb am

    Für die Hälfte der Beiträge hier schäme ich mich. Der Holocaust ist geschichtlicher Fakt. Wer ihn leugnet, tut dies mit der festen Absicht, das friedliche Miteinander zu stören. Das Sähen von Zweifeln ist ein propagandistischer Trick, um die tatsächliche Geschichtsschreibung durch eine konstruierte Historie zu ersetzen. Ich finde gut, dass die Piraten eindeutig Flagge bekannt haben. Im Grunde haben sie das schon durch ihr Grundsatzprogramm. Da Medien und einzelne Irrläufer offenbar nicht fit genug waren, das Parteiprogramm zu lesen, war eine Bekräftigung des Parteiprogramms noch einmal notwendig.

    • DrBolle schrieb am

      „Der Holocaust ist geschichtlicher Fakt. Wer ihn leugnet, tut dies mit der festen Absicht, das friedliche Miteinander zu stören.“

      Da bin ich mir aber nicht sicher. Wenn man das friedliche Miteinander stören will, zeichnet man Mohammed-Karikaturen. Mit Holocaustleugnung und Geraune von „Weltjudentum“ erntet man bei Teilen unserer nahöstlichen Mitbürger im Zweifel eher freundliches Schulterklopfen.

      • Anonymous schrieb am

        @“DrBolle meinte am 28.04.2012 um 20:42 Folgendes“:
        Worauf wollen Sie mit Ihrer Aussage eigentlich hinaus, Herr „DrBolle“?
        (Ihre taktische örtliche Verschiebung ist augenfällig!)

      • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

        Schöner kann man es 2012 in Deutschland nicht formulieren.

  21. gerhard baumann schrieb am

    Hey Piraten, was habt ihr denn aus der Geschichte gelernt? Ihr habt genau so wenig wie alle anderen faschistischen Politiker in diesem Land (also fast alle Politiker) gelernt, dass der NS und der Holocaust nicht aus dem nichts entstanden sind. Die Nazis haben nicht Millionen Menschen umgebracht, weil sie sich das vom einen Tag auf den anderen so überlegt hätten. Das Schlachten der Nazis war doch vielmehr die logische Konsequenz dessen, was wir auch heute haben, nämlich die Missachtung der natürlichen Rechtsgleichheit aller Menschen und die Vorstellung, dass einige Menschen das Recht hätten, anderen Menschen mit Gewalt oder der Androhung von Gewalt ihren Willen aufzuzwingen. Diese Menschen nennen wir „den Staat“. Seid ihr konsequent dagegen und konsequent für eine freie Gesellschaft, in der niemand sich anmaßt, über die körperliche Existenz und das Eigentum anderer zu verfügen oder seid ihr nicht wie alle anderen Faschisten in diesem Land der Meinung, dass ihr das Recht hättet, anderen Menschen eure Vorstellungen aufzuzwingen? Ihr seid Faschisten, genau so wie CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke, NPD, MLPD und wie sie sich alle nennen.

    • Stefan schrieb am

      Mit der Unterdrückung der freien Meinungsäußerung fängt es an.
      Die Piratenpartei hat sich für die Unterdrückung von Meinungen entschieden.

  22. Yui-chan schrieb am

    Nazis sind unbequem. Besonders wenn die Presse einen deswegen auseinander nimmt. Aber die Piraten entscheiden sich hier gegen die Diskussion und für die Einschränkung der Meinungsfreiheit. Man wird den Nazi nur bestätigen, indem man ihm verbietet, seine Meinung zu äußern. Was er nicht äußern kann, kann auch nicht diskutiert / widerlegt werden, er behält somit Recht.
    Überlasst eure künstliche Empörung doch einfach den Linken und Grünen.

    • Anonymous schrieb am

      Auf solche rhetorischen Tricks fällt hier niemand herein. Die werden nur von Leuten aufgegriffen (egal, welcher Nick oder welches Synonym nun dafür Verwendung finden), welche sie auch selber anwenden oder welche sie bei ausreichender sprachlicher Ausdrucksfähigkeit selber gern angewendet hätten. Deshalb die saloppe Empfehlung: „Lassen Sie’s!“

  23. David schrieb am

    Jajaja, wer´s glaubt wird selig. Ich glaube zwar ebensowenig an den Holocaust wie an den Weihnachtsmann, aber die Holocaustleugnung-Leugnung ist ja in Deutschland für eine Partei quasi Alternativlos, von daher Schwamm drüber. Ich frage mich nur eins: Wozu in aller Welt braucht Deutschland noch eine Linke bzw. Linkspopulistische Partei? Haben wir doch schon wie Sand am Mehr. Programatisch sehe ich hier rein garnichts das ich in einer anderen linken Partei nicht schon vorfinden würde. Das ist wie alten Wein in neue Schläuche gießen.

    • kein Pirat schrieb am

      Nicht rechts(-extrem) zu sein ist etwas anderes als „links“ zu sein… immer wieder diese alten Denkmodelle… @David: Eine Partei, die die Leugnung des Holocaust ablehnt, ist also automatisch links? Mann-o-mann… das solltest du mal der CxU sagen… die wissen das möglicherweise noch gar nicht… wo die doch so links sind… unglaublich: Deutschland hat nur noch linke Parteien (mit Ausnahme, der faschistoid-rechtsextremen NxD und der zusätzlich paranoid-minderbemittelten DxU und diverser lobotomierter Splittergruppen)… Das muss gefeiert werden. Alle sind links. Sogar die katholische Kirche… *WoW*
      Sag‘ mal,… auf welchem krummen Planeten lebst du eigentlich?

      • kein Pirat schrieb am

        Das Wort was ich vergessen habe hieß: „Mitte“… Aber sowas kommt in den verschrobenen rechts- und/oder links-orientierten Denkmodellen ja nicht vor… Als wenn ein Auto nur im Kreis fahren könnte, denn wenn’s nicht rechts rum fährt, dann muss es ja links rum fahren. Geradeaus… das ist ja sowas von 80er … das gibt es doch gar nicht… (Sorry, aber bei so viel maßloser Blödheit fällt mir nicht mehr viel anderes ein)…

        • David schrieb am

          Mitte? Das ich nicht lache! Was wird denn von dir als „Mitte“ verklärt? Ich richte mich bei meiner Bewertung nach dem Parteiprogramm und das ist maßgeblich Links. Bis auf den Wunsch nach Zugriff auf ausländisches Humankapital, sogenannte Fachkräfte, aus wirtschaftlichen Gründen. Das lässt sich politisch vllt. der Mitte oder dem Neoliberalismus zuordenen. Ansonsten erklären die Piraten Deutschland weiterhin zum Einwanderungsland, was für mich als Umwelt- und Tierschützer auch der Grund war den Grünen den Rücken zu kehren. Sie erklären Segretation unter Einwanderen ausschließlich als Resultat der Ausgrenzung durch Einheimische, was eine typisch linke und antigermanische Prämisse ist usw. usf. Dann gibts noch ein paar Anleihen aus dem Sozialimus, und eine starke Liberale Prägung, dafür aber keinerlei Bekenntnis zur nationalen, ethnschen und kulturellen Souveräntät bzw. Identät, und auch keinerlei konservativer Motive. Also erzähl hier keinen Mist die Piraten sind „Mitte“. Dabei hätte diese Partei es nichtmal nötig Rechte rauszuekeln, da diese Leute mit dieser Partei ohnhin nichts anfangen können. Ansonsten, die NPD würde meiner Meinung nach der Parteienlandschaft ganz gut tun, bei 2 Parteien der Mitte und mitlerweile 4 Linken Parteien hielte ich 1-2 rechte Parteien für eine Bereicherung.

        • JJ schrieb am

          Das wort Mitte kennen einzig und Allein die Parteein nicht!

      • David schrieb am

        Ausserdem, ich bin weder Paranoid noch Minderbemittelt oder Blöd, stamme vermutlich vom gleichen Strafpaneten Erde wie Du und finde deine Beleidigungen schlagen ein wenig über die strenge. Ich würde mich auch nicht als Rechts bezeichen sondern eher als Querfrontler und ich akzeptiere im Gegensatz zu Dir politische Gegner auch wenn ich nicht ihrer Meinung bin. Wir haben in der Geschichte genug durch die skrupellosen Machenschaften von Römern, Katholen, Alliierten und anderen Feinden gelitten, da müssen wir uns nicht auch noch Gegenseitig die Köpfe einschlagen.

Neuere Kommentare →

Es können keine neuen Kommentare mehr abgegeben werden.

Weitere Beiträge: