PIRATEN: Überwältigendes "Nein" zu Holocaustleugnung und -relativierung

Die Piratenpartei hat auf ihrem Bundesparteitag eine Erklärung gegen die Leugnung und Relativierung des Holocaust verabschiedet. Die etwa 1500 Mitglieder sprachen sich mit überwältigender Mehrheit – der Versammlungsleiter konnte keine einzige rote Stimmkarte im Saal erkennen – für folgenden Antrag aus:

„Die Piratenpartei Deutschland erklärt, dass der Holocaust unbestreitbar Teil der Geschichte ist. Ihn unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit zu leugnen oder zu relativieren widerspricht den Grundsätzen unserer Partei.“


Kommentare

298 Kommentare zu PIRATEN: Überwältigendes "Nein" zu Holocaustleugnung und -relativierung

  1. Janosch schrieb am

    Warum muss Namen das so groß verkünden? Alles andere wäre ziemlich erbärmlich…

    • hallofreund schrieb am

      ersteinmal ein nettes halllo
      habe heut beschlossen euch ersteinmal für eure wahlerfolge zu gratulieren
      ich find es bewundernt wie ihr es geschaft habt euch durchzusetzen gegegnüber den altparteien.
      obwohl ihr ja gute unterstützung von den medien habt.
      und ganz ehrlich auch wenn euer programm sehr sehr wenig aussagt
      so habe ich aber das gefühl das was euch am meisten am herzen liegt reicht eigentlich für die nächsten jahren um transparent und mehr mitbestimmung in der politik zu erreichen.
      aber ich kann euch nur empfehlen sich nicht rechts oder links einzuordnen
      denn was den piraten ausmacht das ihr eigentlich eine partei tellerbunter knete seid und ihr auch bereit seid politische dinge anzunehemen die von euren politischen gegner kommen und genau das ist es was deutschland und europa braucht.
      ich muss euch noch ein lob aussprechen meine freunde die bei den piraten mitglieder sind und sich wenn überhaubt mehr links ansiedeln multikultithesen oder sonstiges
      so muss man feststellen ein pirat ist auch mal bereit sich mit den politischen gegner fair aber hart auseinanderzusetzten was die grünen und die linken nnicht können weil sie menschenverachtend (verbohrt) sind und nur ihres zulassen
      und wenn ihr mehr linke politik machen wollt so hab ich das gefühl das ihr die besten linken sein könntet die es in deutschland gegeben hat
      und nicht so verträumte kindergedanken habt wie die von links aussen.
      aber leider hab ich auch was negatives (für mich das erste negative)
      ich bin kein freund von extremismus aber radikal muss man in manchen dingen sein wie er wisst heisst es nichts anderes als dinge an die wurzel zu backen
      und um weltfrieden zu erreichen da bin ich auch für radikale dinge zu haben.
      Holocaus (wenn es denn so wahr) soll und muss man ablehnen dies kann man selbstverständlich auch auf ein parteitag beschliessen,
      aber viel viel wichtiger ist es für mich als wähler das man sich von links und rechtsextremismus radikal distanziert.
      ich kann euch nur empfehlen wenn ihr auch von den bürgerlichen gewählt werden wollt das ihr euch nicht an demos der 1 mai chaoten und der sog antifa anschliesst
      PS:schade das ihr euch ein neuen bundesvorsitzenden gewählt habt denn der alte war echt gut.
      bitte bitte werdet nicht so langweilig wie die grünen oder den links extremen linken (die genauso verboten werden müssen wie die npd,wenn nicht sogar früher da sie gefährlicher sind als npd denn diese verbrecher haben blut an den händen was die blödmänner von der npd nicht haben)

      • Stefan schrieb am

        aber ich kann euch nur empfehlen sich nicht rechts oder links einzuordnen

        Das sehe ich auch so. Dieses rechts-links-Denkschema sollte endlich überwunden werden. Man sollte sachbezogen arbeiten, ohne ideologische Denkverbote.
        Distanzieren muß man sich nur von extremistischen, d.h. verfassungswidrigen Positionen. Das muß man aber nicht mit Maulkorb und Rauswurf-Drohungen, das kann man auch vernünftig machen. Wenn jemand eine verfassungswidrige Ansicht einbringt, kann man ihm auch in Ruhe begründen, warum das Grundgesetz dies nicht zuläßt.
        .
        Daß wir keinen neuen Holocaust wollen, ist eine Selbstverständlichkeit, das muß man nicht erst groß beschließen. Ihn aber zu hinterfragen, ist vom Grundgesetz erlaubt. Deswegen ist niemand ein Verfassungsfeind, oder gar ein Nazi.

        • leider eben schon. Es macht ebenso wenig Sinn, wie die Schwerkraft zu leugnen. Ich bin als Mitdreißiger noch aus der Generation, deren Großväter den Zweiten Weltkrieg miterleben mussten. Auch wenn es womöglich wirklich viel mediale Manipulation geben mag (und das nicht erst seit dem elften September 2001), die Verbrechen der Deutschen zwischen 1933 und 1945 können und dürfen einfach nicht geleugnet werden. Das wäre – Meinungsfreiheit hin oder her – als würde man öffentlich Pädophilie als natürliche Neigung bezeichnen dürfen (man entschuldige mir den womöglich etwas seltsamen Vergleich!!). Es gibt eben Grenzen, auch der Freiheit.

          Z:B. auch die Achtung vor künstlerischem Eigentum, mit anderen Worten – der Urheberrechte ; )

          lg R.V. (Künstler)

          • Alter Rentner schrieb am

            @ R. V. (Künstler) Wo fängt für dich die Meinungsfreiheit an und wo hört sie auf. Mir ist nicht bekannt, daß es strafbar wäre „Pädophilie als natürliche Neigung zu bezeichnen“ – wohl aber die praktische Umsetzung dieser Aussage. Und wo fängt für dich bereits die „Leugnung“ an? Schon dort, wo etwas hinterfragt oder nach anderen Erklärungen gesucht wird?
            Es gibt Grenzen der Freiheit – nämlich dort, wo die Freiheit der anderen Person anfängt; wurde uns schon als Kind und in der Schule beigebacht, ist aber wohl etwas aus der Mode gekommen.
            Wie ich schon schrieb – es wäre besser gewesen, wenn man sich grundsätzlich vom Extremismus distanziert hätte, Vielleicht hätte dann der Berliner Vorsitzende Semke nicht so einen geistigen Dünnsch.. von sich gegeben. Vermutlich sind aber die Piraten bereits (Verschwörung an) von „Einflußagenten“ unterwandert, um den rasanten Anstieg aufzuhalten (Verschwörung aus). Ich frage mich, welche Aussage schlimmer ist Der Vergleich des rasanten Aufstiegs mit dem der NSDAP oder die jetzige Aussage von Semke über eine „Gesetzlose Gesellschaft“ = Anarchie.
            Ich befürchte, daß das eigentlich gute Konzept des Piraten-Systems zu einem Sammelbecken verschiedenster „Extremisten“ und Selbstdarsteller wird und so die Partei in eine Schieflage bringt.

          • Rob schrieb am

            Ich trete der Priatenpartei bei weil es für mich mehr eine Plattform ist sich viel unmittelbarer in Bezug auf gewisse Themen zu äußern und abzustimmen. Und je mehr Menschen da mit machen, desto mehr wird es die Bevölkerung wiederspiegeln. Wenn nun der/die eine oder andere die Plattform auf der einen oder anderen Seite betritt, kann diese durchaus etwas in schieflage geraden. ABER, wenn der demokratische Prozeß funktioniert, werden sich die einen oder anderen dagegen auflehnen und somit die Plattform stabilisieren. D.h. wäre das Gesamtgleichgewicht eher Rechts oder Links würde dies ja der Mehrheit entsprechen und so ggf. nicht mehr tragbar (oder die Gesellschaft ist so weit gekommen – hoffen wir mal nicht und ich seh zum Glück auch keine Tendenzen hierzu). Deshalb war auch dieser Beschluss notwendig, um a.) ein klares Zeichen zu setzen (da ja andere Parteien und auch die Medien, gewisse „Mitglieder“ und Äußerungen als gefundenes Fressen aufgriffen) und b.) die Plattform wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das kann ja nach Links genauso passieren, d.h. wenn die Mehrheit einen „Linksruck“ als schlecht empfindet, wird es auch hierzu ggf. eine Abstimmung geben. Usw. das ganze ist doch eher ein fließender Prozeß und ist es nicht genau das was wir mehr wollen ? Mehr mitsprache ? Genau, das was wir hier machen. 😉 Es lebe mehr direkte Demokratie !

          • Bernard schrieb am

            Nun, alles auf und in der Welt hat Grenzen. Freiheit bedeutet auch nicht alles sagen zu müßen. Nur weil die Zeit der Globalisierung schwierig geworden ist und die viele Menschen nicht mit den anderen Parteien anfangen können, wird etwas gewählt was kein Inhalt hat. Ich kann mir vorstellen dass die Piraten auch beim Sex im Bett ein Handy in der Hand halten und twittern…. Na Glückwunsch…
            Viele von den Piraten haben aber genau die selben Betonköpfe wie die CDU oder FDP Funktionäre. Und ich wette, rechts denken mehr als man denkt. Das ist hier in D so.

          • Sybille S. schrieb am

            Und es ist auch nicht schlecht, rechts zu denken. Auch ist das nicht nur in Deutschland so.
            Wer rechts mit Rechtsextremismus negativ assoziiert, der handelt aus politischem Kalkül.

      • Alter Rentner schrieb am

        Versucht gar nicht erst – wie hallofreund meinte – die „besten Linken“ zu werden. Fangt an – wie Stefan es formulierte – das „Rechts-Links-Denken“ zu durchbrechen. Hört darauf, wo dem Bürger der Schuh drückt. Wenn es denn zufällig in eine „Rechte“ oder „Linke“ Schublade paßt, sollte es egal sein. Die Probleme der Bürger müssen gelöst werden. Und das geht nicht mit aalglattem Politisprech, sondern mit zuhören und abarbeiten. Ihr habt euch Transparenz und Meinungsfreiheit auf die Fahnen geschrieben. Transparenz sollte einmal definiert und beschrieben werden. Die Meinungsfreiheit ist definiert, m. E. aber unteilbar, eine eingeschränkte Meinungsfreiheit ist keine Meinungsfreiheit. Vielleicht ist es gerade das Eintreten für die Freiheitsrechte, die man dieser Partei zutraut, wo man aber gerade dabei ist, sich selbst Fesseln anzulegen. Streift sie ab, solange ihr es noch könnt.

      • hallofreund schrieb am

        hab mir die beiträge von euern neuen bundesvorsitzenden angehört und obwohl ich euern alten ganz gut fand so muss ich sagen das euer neuer ein guten symp. eindruck macht
        hoffentlich könnt ihr eure kraft in der politischen arbeit stecken und nicht in innerparteilichen streitigkeiten
        denn denkt dran ihr seid noch ein kleiner baum der keine krankheiten(besonders in der entwicklung) an seinen wurzlen verkraften kann
        letzendlich merkt es der wähler und besonders die
        die es nicht immer schaffen am wahltag den stimmzettel abzugeben weil sie leider meisst sonntags ab 18.30 aufwachen und frühstücken
        wär doch mal eine gute sache diese sportliche herausforderung
        oder wie ein träner der die leute motivieren kann notfalls auch mit pfeife (aber bitte abstand zu den ohren halten) das auch sie die herausforderung annehmen und vielleicht schon 17,15 wach werden um dann zur wahlurne zu joggen
        weil eigentlich macht doch eine wahl spass
        ist doch wie beim pferde wetten aber wenn man kein pferd findet auf den man setzen kann dann geht man doch lieber eventuell in den garten oder zu video world

    • Michael schrieb am

      Hallo Zusammen,

      ich finde die Erklärung gut. Ich finde den kompletten Text allerdings nicht oder ist der eine Satz oben schon der komplette Text?

      Ich schlage jedoch vor, den üblichen aber nicht m.M. nach nicht ganz korrekten Begriff „Holocaust“ und damit verbundenen Begriff „Holocaustleugnung nicht weiter zu verwenden.

      Das, was meines Wissens und Glaubens nach während der schlimmen Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und Europa stattgefunden hat, war ein mit nichts vergleichbares Verbrechen am jüdischen Volk für das es m.E. nach auch keinen Namen gibt.

      Als Letztes möchte ich noch anmerken, dass mich das Auftreten der iraten in den Medien in den letten Wochen nicht nur angesprochen sondern auch berzeugt hat und ich im Moment sagen kann, ich bin für die Piraten! Weiter so!

      Viele Grüße

      Michael

    • Carsten Ries schrieb am

      Das Thema ist eines der Schrecklichsten der Geschichte und darf niemals relativiert, oder gar verleugnet werden. Ich habe nahezu die ganze Geschichte studiert und auch verschiedene KZ´s besucht. Es ist beklemment und manchmal schwierig über dieses Thema zu sprechen, trotzdem werde ich nicht müde an dieses grausame Kapitel zu erinnern. Wir dürfen dieses Thema niemals vergessen, damit eine solche Geschichte sich niemals wiederholt!

      Wir haben auf dem Parteitag gezeigt, dass wir gegen Rechts sind und es war ein echt beeindruckender Moment (ich war vor Ort). Trotzdem wünsche ich mir lieber, dass wir die Personen mit Argumenten überzeugen, anstatt sie zu diskretitieren und öffentlich bloß zu stellen.

      Mal ganz ehrlich, wer von euch konnte sich nach dem Geschichtsunterricht wirklich vorstellen, dass „wir*“ Deutsche für 6,2 Millionen Tode in Konzentrationslagern verantwortlich sind?
      Wer von euch konnte sich vorstellen, dass mehr als 60 Millionen Menschen gestorben sind, durch einen Krieg den „wir*“ angezettelt haben?

      All das ist unvorstellbar und ich verstehe, wenn manche diese Geschichte nicht glauben können, oder wollen, ABER (!) egal welches Argument ihr auch bringt, ich kann es wiederlegen.

      Ich bin Pirat! Ich weiß, dass der Holocaust existiert hat und ich kenne meine Verantwortung!

      * „Wir“ – Auch wenn wir direkt dafür nichts können, so war es doch das Deutsche Volk, dass all diese Grausamkeiten ausübte und dafür varantwortlich ist.

      • Alter Rentner schrieb am

        Wer angeblich die Geschichte so wie du „studiert“ hat, sollte mit den allgemeinen Schuldzuweisungen („wir“) etas vorsichtiger umgehen. Er sollte vielleicht auch einmal andere Quelle – z. B. Gerd Schultze-Rhonhof –> 1939 Der Krieg der viele Väter hatte“ oder Stefan Scheil –> Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs – lesen. Und es war nicht „DAS DEUTSCHE VOLK“, sondern ein Zusammenspiel verschiedenster Strukturen. Das „Volk“ hatte genug damit zu tun um zu überleben oder aufzupassen, nichts falsches zu sagen. In einer Diktatur ist bekanntlich selbst das Halten eines Papageis mit Lebensgefahr verbunden. Es ist leicht zu behaupten, daß Du „jedes Argument widerlegen kannst“; jedes Argument geht nämlich in die Richtung Leugnung des Holocaust und ist strafbewehrt.
        Das, was du hier von dir gibst, ist einfach nur selbstherrlich.
        Und wenn ddu wirklich die Geschichte – welche auch immer studiert hast, und dich jetzt hinstellst und sagst, dieses Thema ist eines der Schrecklichsten der Geschichte, dann mag sich das auf die deutsche Geschichte beziehen. Um Beispiele aus anderer Länder Geschichte aufzuzeigen (und ich will jetzt weiß Gott nicht relativieren): USA = Indianerkriege; Bürgerkrieg gegen die Südstaaten; Belgien = Kongo; GB = Indien, Afrika; von Rußland und den „Säuberungskationen“ einmal ganz zu schweigen; Türkei = Armenien; Frankreich = Nordafrika usw..
        In keinem einzigen dieser aufgeführten Länder wird der „Schuldkomplex“ so „gepflegt“ wie in D.
        Hast du dafür auch eine Erklärung?

      • tobi schrieb am

        dass was du da sagst kann ich so nicht stehen lassen! wenn man die geschichte wirklich studiert, und dazu gehören nicht die schulbücher oder reportagen auf n-24, dann sollte man doch bemerken dass hinter diesem verbrechen an der menschheit nicht nur wir deutsche stehen! und das ist der grund warum man den holocaust mit anderen augen sehen und bewerten sollte als es uns in der öffentlichkeit vorgegeben wird.
        dieses wort holocaust-lüge hat dann für mich auch einen sinn! denn es steckt in meinen augen eine lüge dahinter um uns in irgendeiner art und weise zu manipulieren … und es geht dabei nicht um die anzweiflung der toten!!!!
        ich hätte gehofft dass dieses thema etwas genauer von den piraten unter die lupe genommen wird, und nicht wieder als unser deutsches mahnmal verwendet wird!

    • Martinez schrieb am

      Dieses Thema ist indiskutabel. Was muss man da denn noch abstimmen in 2.0 ? Mann, Mann, Mann !!! Schande.

      • Sabrina schrieb am

        Du bist also für einen totalitären Staat, der vorschreibt, was richtig und was falsch zu sein hat? Interessant.

        • JJ schrieb am

          Hi Sabrina, spar Dir deine Energie für wirkliche Diskussionspartner. Martinez z.B. gehört eben zu den vielen (viel zu viele solcher sind bereits in der PP, leider!) die zu faul (vlt. auch zu dumm) sind selber zu denken. Die brauchen solche Vorgaben per gesetz über was man nun diskutieren darf und worüber nicht. Die meisten Leute sind doch schon so sehr durch die bisherige Politik „verblödet“, unfähig regiert um eine eigene Meinung zu entwickeln, dund viel zu feige diese dann auch mal zu äußern. Vor allem – diese ständige angebliche Angst von Rechts unterwandert zu werden, das ist schon echt voll primitiv, nur leider hat unser staat seine Arbeit in dieser Hinsicht ganz gut gemacht und die meisten Bürger links geimpft – weil links wählen heißt für die meisten: „toll, ich muss nicht alleine denken, ich mach wie die wollen, muss nicht selber nachdenken wie es weitergeht, solange ich immer ja sage bekomm ich auch hartzIV! (:-))

          • Sabrina schrieb am

            Hi JJ,

            viel hat Martinez nicht geschrieben, aber aus den wenigen Zeilen kann man schon seine Grundeinstellung entnehmen, die leider weit verbreitet ist.
            Ich denke auch, dass es zum einen Teil Dummheit ist, zum anderen aber auch pure Bequemlichkeit. Denn wer mit dem Strom schwimmt, hatte es schon immer leichter – das hat jede Diktatur bisher gezeigt. Das erklärt auch, warum sich so viele Menschen am Krampf gegen rechts beteiligen: sie gehen kein Risiko ein, es ist gut für ihr Prestige, sie kommen beruflich vorwärts. Wie du schon erwähnt hast, denken sie nicht nach, sondern lassen denken und übernehmen blind die Vorgaben der öffentlichen Meinung, ohne sie zu überprüfen.

            „Ich bin ja auch immer von den Rechten angegriffen worden. Aber die Linken sind in der Gemeinheit der Beleidigung viel virtuoser als die Rechten. Die sind einfach infamer und bösartiger als die Rechten.“
            Martin Walser, Schriftsteller, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels

          • Carlos schrieb am

            Geht wirklich die Tendenz nach links? Glaubst du wirklich, dass man nur aus „Bequemheit“ am Kampf gegen Rechts teilnimmt? Der Staat guckt nur wie ein Zehntel Ausländer getötet werden und erst dann handelt wenn eine Polizistin getötet wird. Soll man sich darauf verlassen, dass der Staat irgendwann was gegen Neonazis unternehmen wird? Ich verstehe nicht, was du mit „Prestige“ und „beruflich vorwärts“ meinst, kenne aber ein Paar Personen, die Berufsverbot bekommen haben. Warum glaubst du dass deine Meinung so einzigartig ist? Nur weil dein Individualismus extrem ist?

          • Sabrina schrieb am

            Die Tendenz geht nicht nach links, wir leben bereits in einem linken Staat, der nur linksgerichtete Meinungen akzeptiert und somit totalitär agiert.
            Nein, die Leute, die sich am Krampf gegen rechts beteiligen, machen dies nicht nur aus Bequemlichkeit, sondern auch aus anderen opportunistischen Gründen wie z. B. Karriereförderung, Ansehen, finanzielle Zuwendungen.

            Von dem uns aufgetischten NSU-Märchen profitieren in erster Linie die Migranten-Lobbys. Dass die beiden angeblich selbstermordeten Uwe’s in mehreren Jahren aus angeblich purem Ausländerhass ziellos Türken (und einen Griechen) ermordet haben sollen, die zufällig alle ein Kleingewerbe hatten, das glauben auch nur jene, die davon profitieren und aus der Arbeit mit „Rassismus“ ihr Einkommen erzielen.
            Dieser „Nazi-Terror“ dient linker Ideologie und hat davor keinen Gutmenschen interessiert, als es noch hieß, dass dahinter die Mafia stecken würde, die Schutzgelderpressungen vorgenommen hatte.

            Meine Meinung hierzu ist nicht einzigartig (=einmalig, unvergleichlich), sie wird von vielen anderen ebenfalls geteilt. Insofern verwundert mich deine Äußerung doch sehr. Kannst du mit Kritik überhaupt umgehen?
            Und was bitte ist „extremer Individualismus“? Bist du ein „gemäßigter Individualist“? Profitierst du vielleicht in irgendeiner Form von „Nazis“, denen man ja wirklich alles ankreiden kann in dieser bunten Demokratie?
            Hast du denn noch Mut, auf die Straße zu gehen bei so vielen „Nazis“, die dir ja offenbar überall begegnen?

            Wenn du nicht weißt, was Prestige ist, dann schau doch mal auf Wikipedia nach. Dort kannst du dann lesen, was dieser Begriff bedeutet.

    • mannemai schrieb am

      … und vielleicht auch der unbelehrbare DIRK – der wohl bei den Piraten so keiner rechten Unterschlupf und keine brauchbare Wahlalternative findet!

      Bravo! Piraten!

    • Anonymous schrieb am

      SAGT IHR DUMMBACKEN!

      ES ist ja ein SKANDAL, dass darüber eine ABSTIMMUNG erfoderlich ist.

      Habt IHR DUMPFBACKEN in 10 Jahren kostenlos SCHULE überhaupt nichts gelernt ?

      • Martin Schön schrieb am

        Liebe Oberdumpfbacke,
        du lebst anscheinend in einem auf deine eigene Existenz beruhenden egozentrischen Bewusstsein, hast nichts bemerkt, von Wendehälsen 45, 89 und in verschiedenen Bevölkerungsgruppen an zusätzlichen Ereignissen, NSU und die schwärenden Begleiterscheinungen erwecken kein Nachdenken. Das wären tausend Gründe, nach in deinem Sinn nach dem Sinn von Schule zu fragen. Aber Reflexion scheint deine Stärke nicht zu sein. Gerne nimmt man jemand, der das Weltbild ins Wanken bringen könnte, zunächst nicht vor allem nicht für voll. Vielleicht kommst du ja zur Einsicht, dass von allen Deppen und in ihrer Erfahrenheit Verbohrten, die Piraten im Schnitt die kleineren sind. Diese Einsicht wünsche ich dir und den Mitlesern.

      • Es ist alles andere als ein Skandal. Durch die Abstimmung distanziert sich die Piratenpartei von Rechtsradikalen. Allerdings sollte in dem Fall geheim abgestimmt werden. Dann wäre das Ergebnis noch glaubwürdiger. Wer öffentlich den Holocaust leugnet, hat sich gesellschaftlich disqualifiziert. Daher muss diese Wahl geheim durchgeführt werden.

        • Stefan schrieb am

          Eine gesellschaftliche Disqualifizierung sollte ausreichen. Eine Strafbestimmung ist nicht nötig.

        • JJ schrieb am

          Revolution2012,
          und wieder bist Du es der die Diskussion auf „RECHTSRADIKAL“ lenkt!
          Genau das ist das was eben nervt.
          Wie oben schon sehr klug formuliert wurde, – „viel viel wichtiger ist es für mich als wähler das man sich von links und rechtsextremismus radikal distanziert.“ – und so sollte das langsam auch mal umgesetzt werden. Lege doch Deinen Tunnelblick mal ab und versteif Dich nicht zu sehr auf links oder rechts. Darum sollte es nicht gehen! Jeder ist wohl der Meinung das der Holocaust nicht zu leugnen ist und das der der´s doch tut irgendwo nicht ganz klar im Kopf sein muss – darum muss man heimatliebe nicht mit Rechtsradikalismus verschmutzen.
          Das ist eine Beleidigung, sogar Verleumdung! das muss langsam mal von Dir verstanden werden..

          • Revolution2012 schrieb am

            @ Alter Rentner: Wenn der Parteitag gefilmt wird und dich potenziell jeder sehen kann, wenn du deine Abstimmung machst, dann ist das Ergebnis verfälscht. Dann gibt es Hemmungen bei der Wahl. Das hat nichts damit zu tun, dass sich jemand strafbar macht, sondern dass sich jemand gesellschaftlich „outet“. Ein Gesetz wird von der Legislative beschlossen und steht geschrieben. Es gibt aber in jeder Gesellschaft ungeschriebene Regeln und die besagen (auf Deutschland bezogen), dass, wer offen dafür votiert, den Holocaust leugnen oder relativieren zu können, stellt sich gesellschaftlich an den Pranger. Es geht um persönlichen Datenschutz und der steht höher als gesellschaftliche Transparenz. Also muss geheim abgestimmt werden und das Ergebnis anschließend verkündet werden. Die Piratenpartei hat in ihrem Antrag der Distanzierung zur Holokaustleugnung und Holokaustrelativierung außerdem nichts von einer Strafbestimmung gesagt.
            Der Antrag spricht keine Strafe aus, sondern nur die Distanzierung. Das ist ein riesiger Unterschied.
            @Stefan: Stefan hat meinen Beitrag vom 29.4. falsch interpretiert, weil ich nichts von einer Strafbestimmung gesagt habe, sondern von gesellschaftlicher Disqualifizierung.
            @ JJ: Den Beitrag von JJ kann ich kaum interpretieren. Was hat „Heimatliebe“ mit dem ganzen Thema zu tun? Ich habe von Holokaustleugnung und Holokaustrelativierung gesprochen. Von Heimatliebe habe ich nie gesprochen. Heimatliebe ist etwas ganz Anderes. Dass Sie sich ständig beleidigt fühlen, ist ihre persönliche Empfindung und ihr gutes Recht. Den Vorwurf der Verleumdung weise ich strikt von mir. Solche Äußerungen sind in diesem Zusammenhang schlicht unangemessen und zeigen ohne Grund eine unnötig aggressive Verhaltensweise in der Diskussion. Ich denke, es ist nicht sinnvoll, emotional zu werden. Sonst wird eine Diskussion unsachlich. Ein Angriff auf die Persönlichkeit bzw. der vorsätzlich falsche Vorwurf einer Straftat (z.B. Verleumdung) ist das letzte Mittel in einer Diskussion und so weit darf es nicht kommen. -_-

            Dass sich die Piratenpartei von linksextremen und rechtsextremen Strömungen distanziert, unterstütze ich dagegen.
            Eine Holokaustrelativierung ist sehr kritisch und meistens falsch, Holokaustleugnung dagegen meiner Meinung nach rechtsradikal (oder ignorant) und beleidigend, weil eine Tatsache wider besseren (zur Verfügung stehenden) Wissens geleugnet wird.. Den Holocaust leugnen nur Leute mit wenig Verstand. In dem Punkt gebe ich JJ recht. Meiner Meinung nach sind dies zusätzlich wenige Leute aus dem Bereich rechts außen.
            Den Holocaust relativieren ist deshalb kritisch, weil man schon sehr seriös darüber diskutieren müsste. Beispielsweise wird bei der Holokaustrelativierung häufig die Taten der Nazis verharmlost, indem sie mit den Taten der Alliierten verglichen werden. Die Taten der Alliierten müssen jedoch unabhängig vom Holocaust gesehen werden, um den Holocaust nicht zu verfälschen oder zu beschönigen. Man kann nicht vergleichen, ob Stalin oder Hitler SCHLIMMER waren. Es ist genug zu wissen, dass Hitler und Stalin wahnsinnig waren. Beide haben Millionen von Menschen umgebracht und als Diktatoren je ein ganzes Volk in ihren Händen gehabt. Diese beiden Figuren in der Weltgeschichte sind Mörder.
            Der Holocaust war noch einmal eine Spur grausamer in der Art aller Genozide in der Weltgeschichte. Die Konzentrationslager waren straff wie eine Firma oder Fabrik organisiert und dienten lediglich der Auslöschung von Menschenleben. Mord ist Mord. Aber in anderen Genoziden wurden Menschen unorganisiert umgebracht, im Holocaust dagegen eiskalt und mit absoluter Präzision. Das macht den Holokaust ohne Beispiel. Die Vernichtungsmaschinerie wäre weiter gelaufen, hätten die Alliierten die Nationalsozialisten nicht gestoppt. Kein Wunder, dass so etwas die Leute in der damaligen Zeit gar nicht glauben konnten- so grausam war das. Man hat darüber so gut wie gar nicht gesprochen, in der Tat. Jetzt gibt es dafür Spielregeln, wie man über den Holokaust zu diskutieren hat. Es gibt die Stolperfalle, in Diskussionen die Gräuel des 20. Jahrhunderts miteinander nicht direkt zu vergleichen und einordnen zu können. Das widerspricht der totalen Meinungsfreiheit wie es sie in den USA gibt.
            In Deutschland gibt es das Gesetz, damit die Diskussion um den Holocaust nicht aus dem Ruder läuft. Es gibt zurecht die Befürchtung, dass Hass geschürt wird, indem die Meinungsfreiheit missbraucht wird. Außerdem ist das Gesetz dafür da, um an die Schrecken des Holocausts zu erinnern, nachdenklich zu machen. Auch der Respekt vor den Ermordeten spielt eine wichtige Rolle. Deutschland ist noch nicht so weit, um damit ohne Verbote umzugehen.
            Ich frage mich, warum gerade dieses Gesetz angegriffen wird, wenn es so viele andere Herausforderungen in unserer Demokratie gibt.

        • Alter Rentner schrieb am

          Revolution 2012
          Transparenz und gheime Abstimmung – wie paßt das zusammen? Hast Du Angst, deine Meinung offen kundzutun?
          Und zur Holocaust-Leugnung: Wie du schon schreibst, hat sich so jemand „gesellschftlich disqualifiziert“, aber muß er sich denn auch gleichzeitig strafbar gemacht haben?
          Wenn sich alle Politiker/Manager usw., die sich bislang „gesellschaftlich disqualifiziert“ haben, gleichzeitig auch strafbar gemacht hätten, wären unsere Gefängnisse überfüllt.
          Einmal darüber nachdenken, was die Strafbewehrung von „Meinungsäußerungen“ für einen Sinn haben könnte.

    • Maik schrieb am

      HA! glaubst du wirklich auf solche eine Finte fallen die Größen der Medienverdummungs-Spate rein ? Vergiss es! 😉

  2. Peter Berberich schrieb am

    Hoffentlich stopft das denen das Maul die die Piraten in die Naziecke schieben wollen.
    Jetzt noch intern die entsprechenden „Kandidaten“ mit Hinweis auf diese Erklärung entsorgen.
    Dann sollte das Thema langsam wieder zur Ruhe kommen
    Ahoi

    • Alter Retner schrieb am

      Es ist schade, daß die Piraten ohne Grund den Fehdehandschu aufgenommen und diese unsinnige „Rechtsdiskussion“ mitgemacht haben. Vielleicht muß die Partei – wahrscheinlich das ganze Land – lernen, daß man Meinungen nicht teilen muß und sogar ignorieren kann, aber nicht „verbieten“ sollte (und auch nicht kann). Es hätte sogar die Chance bestanden, aus dieser „Rechtsdebatte“ mit einem Aufruf gegen jegliche Gewalt, jeglichen Extremismus usw. herauszugehen. So ist die Partei genau da gelandet, wo alle andere Parteien auch schon sind – Die Meinungsfreiheit hört da auf, wo „Rechts-“ beginnt. Und wo „Rechts-“ beginnt, bestimmen die Medien.
      Und was von Basisdemokratie übrigbleibt wenn man von „…entsprechende Kandidaten entsorgen“ spricht, vermag ich als potentieller Wähler nicht nachvollziehen.
      Dieses Thema kommt eben nie zur Ruhe, weill es nicht ausdikutiert wird/werden darf. Es wird es dann keine Rolle mehr spielen. wenn es nicht mehr geeignet ist, als „Aufreger“ benutzt zu werden; sprich: wenn es nicht mehr verboten ist, seine Meinung darüber zu sagen und ich der entsprechenden Person sagen kann „er sei ein Idiot“.
      Wenn die Piraten sich auch bei anderen Themen der „veröffentlichten Meinung“ beugen, landen sie sehr schnell da, wo sich z. Zt die Grünen befinden – sie haben die Sucht der Macht und des Geldes gespürt und sind ihr verfallen und sie haben sich zu einer Verbotspartei entwickelt.
      Es wäre schade, wenn die Piraten den gleichen Weg gehen würden..

    • don schrieb am

      Ahoi, das ist ungerecht. den es ist nicht und war nie die Meinung der Partei.
      Ich hoffe, dass du mehr Kredit bei deinen Mitmenschen hast, wenn du mal einen Fehler gemacht hast und das du nicht genauso verteufelt wirst, wie du das mit uns machst.

      Alles Gute
      DON

      • JJ schrieb am

        Hallo DON – sehr laut gebellt haben Sie! das ist sehr schlecht für die Partei, aber genau was erreicht werden sollte! Schade, die Piraten sind doch leider auch nur eine Komerzielle Geld- und Machtgierige Bande die den „Alten“ nach dem Mund redet. Pfui! Alter Rentner hat endlich mal gesagt was so viele denken die Euch gerne gewählt hätten.
        Und DON. 1 Fehler? Wo haben Sie zählen gelernt!? Macht endlich was für das junge Deutschland und hängt Euch nicht an die Alte Politiker, Erfahrung sammeln JA, Meinungen übernehmen NEE!

  3. Dirk schrieb am

    Damit habt ihr jede Glaubwürdigkeit verloren.
    .
    Geschichtsschreibung ist nicht Aufgabe einer politischen Partei.
    Das ist Sache unabhängiger Historiker. Wenn die bisherige Geschichtsschreibung stimmt, dann werden unabhängige Historiker das auch bestätigen! Dann ist es nicht nötig, dieses Geschichtsbild per Strafgesetz festzuschreiben!
    .
    Was ihr hier macht, ist Arschkriecherei vor den Medien. Sowas kann keine brauchbare Wahlalternative sein.

    • legens schrieb am

      Soweit ich weiß, gilt der Holocaust als „von unabhängigen Historikern bestätigt“.

      Nimm deinen Fisch und geh, Troll!

      <

      • Demokrat schrieb am

        Vielleicht weisst du nichts!!!! Beschäftige dich mal ausführlich mit der Thematik und zwar unabhängig (ohne einen deutschen Uni-Professor zu fragen) und schau dir die Nachkriegsentwicklung zu dem Thema an, dann wirst du schon auf eine Menge Ungereimtheiten stoßen. Im Grunde wie bei 9/11. Hat bloss noch kein gesetzliches Meinungsverbot. Schade, dass ihr da mitmacht. Aber so ist das wohl, wenn Parteien in der BRD länger mitspielen wollen. Und was heißt überhaupt leugnen??? Die meißten wollen Fragen stellen und dagegen habt ihr euch gestern gegengestellt. Schöne Partei. Geschichtliche Ereignisse müssen in Frage gestellt werden dürfen, sonst können fehlerhafte Betrachtungen z.B. nicht revidiert werden. Denkt mal drüber nach – Vertreter einer angehenden Systempartei

    • Wasilka schrieb am

      Den HK zu leugnen widerspricht den Grundsätzen Eurer Partei.
      Heisst im Klartext, daß jeder bestraft werden muss, der ihn leugnet? Oder nicht Parteimitglied werden darf!
      Wie schon Dirk meinte, ist das eine Sache unabhängiger Historiker. Aber ein Geschichtsbild per Strafgesetz festzuschreiben, na ich weiss nicht!
      Was damals mit Menschen verschiedener Nationen geschah war nicht gut, ganz klar.
      Aber trotzdem habt ihr es normalerweise nicht nötig, auf diese Art und Weise die Medien zu besänftigen.
      Und Arschkriechen is nich! „Offensive ist angesagt “ Das wollen Wir !!!
      Noch ne Frage:
      Wie steht ihr zu Palästina? Was dort mit den Menschen geschieht, darf man das leugnen oder
      darf ich sagen, daß es ein Verbrechen ist?!!

      Mit sorgenvollem Gruß

      • Was in Palästina passiert geht auch gegen internationales Recht und sollte von der Bundesregierung sanktioniert werden. Aber alles, was über Europa hinausgeht, sind strategische Partnerschaften, die man mit allen Mitteln halten will. Einige der verwerflicheren Partnerschaften (z.B. in Libyen mit Gaddhafi) wurden schon beendet. Aber es gibt Partner von Deutschland, die machen was sie wollen, weil sie es können und alle nur zusehen. Die Solidarität darf nicht sein. Deutschland muss auf dem Boden der Tatsachen bleiben.
        Das die Leugnung des Holokausts verboten bzw. gesellschaftlich geächtet ist, ist dagegen Selbstschutz. Zwanzig Prozent aller Deutschen haben ein gefestigtes, rechtslastiges, z.B. rassistisches Weltbild. Viele davon wählen aber keine rechtsradikalen Parteien. Knapp die Hälfte aller Deutschen sind autoritär eingestellt.
        Wie wir in vielen europäischen Ländern sehen, bekommen rechtspopulistische Parteien gewaltigen Zulauf. Selbst wenn ihre Kritik an den Regierungen berechtigt wäre (was durchaus möglich ist), isolieren solche Parteien mit ihrer Fremdenfeindlichkeit ihr Land gegen Nachbarländer.
        Man stelle sich vor: Länder radikalisieren aufgrund einer Wirtschaftskrise. Geldnot radikalisiert die Länder. Das darf nicht sein!
        Was haben wir durch den zweiten Weltkrieg gelernt? Dass Isolation das schlechteste für ein Land ist, was es gibt: Wirtschaftlich, gesellschaftlich sowie politisch. Wird Hass gegen andere Länder geschürt, steigt die Wahrscheinlichkeit des nächsten Kriegs umso mehr. Im zweiten Weltkrieg HAT Deutschland genau das getan. Und keiner kann mir sagen, dass nach mehr als 100 Jahren Militarismus Deutschland schlagartig wieder gesunde Einstellungen hat. Fast alle meine Großeltern hatten noch dieses Gedankengut. Sie waren aber trotzdem keine schlechten Menschen. Das zeigt doch, dass es nur sehr wenige gibt, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, die sich mit der Geschichte auseinandersetzen. Nur wer sich mit der Geschichte auseinandersetzt und Tatsachen klarstellt, bekommt den richtigen Durchblick. Die Tatsachen müssen stehen. Erst DANN kann man diskutieren, welche Dinge wie und warum angefochten werden können, ohne populistisch zu werden. Bei manchen Themen muss man Wissenschaftler sein, um nicht von anderen als Populist beschimpft zu werden. Selbst wenn man empirische Tatsachen/ Kontroversen wissenschaftlich anführt, kommen manche immer sofort mit der Antisemitismuskeule. Eine exakte wissenschaftliche Auswertung ist jedoch notwendig, um gesunde Meinungen rechtfertigen zu können. Die Meinung beispielsweise, dass die Regierung in Israel unter Netanjahu rechtskonservativ ist und eine repressive Politik gegen die Palästinenser betreibt, wird häufig genug mit der Antisemitismuskeule der Medien vernichtet. Man muss keine extremen Meinungen haben, wenn man Israel deswegen kritisiert. Es geht um Politik, nicht um Religion. Daher sollte Israel schon aus Eigeninteresse ihr Anspruch auf das Westjordanland primär nicht mit Religion legitimieren, sondern geschichtlich. Sobald die Debatte aber auf die Religion überschwenkt, geht es in erster Linie weniger um Inhalte (die durchaus diskutierbar sind), sondern vielmehr um Hetzkampagnen gegen ein anderes Volk.
        Was Wasilka in seinem Kommentar gesagt hat, ist nicht das dümmste. Am dümmsten sind dagegen die unreflektierten Ein-Satz-Kommentare, die beleidigend und nichtssagend zugleich den Text von Wasilka kommentieren. Allerdings hat der Beitrag von Wasilka einen Haken:
        Die Leugnung des Holokausts ist Provokation und Beleidigung zugleich. Ich habe schon viele Diskussionen mitgemacht, in denen nur mit Dreck geworfen wurde. Eine Diskussion mit Leuten, die geschichtliche Tatsachen ohne Hintergrundwissen einfach leugnen, ist nicht möglich. Es wird nicht mit sachlichen Argumenten gearbeitet, sondern gezielt versteckte Hetzpropaganda verbreitet. Problematisch ist immer die versteckte Hetze. Eine Lösung dafür ist, bestimmte Dinge zum Tabuthema zu erklären. In dieser Beziehung lehne ich eine „Offensive“ laut Wasilka ab.
        Die Medien sollten aber ein feines Gespür dafür entwickeln, was in die rechte Ecke gestellt werden kann und was nicht. Bei kleinstem Verdacht auf Antisemitismus wird reflexartig die Antisemitismuskeule herausgeholt, ohne noch einmal nachzufragen. Die Gefahr ist, dass hinterher keiner mehr erkennt, was wirklich „Rechts“ ist und was nicht. Durch dieses Rasenmäherprinzip kann sämtliche Kritik gegen die Israelpolitik mundtot gemacht werden. Und die Kritik ist überfällig. Dann kommt Deutschland in das Dilemma, eine Doppelmoral zu haben. Auf der einen Seite akzeptiert man Missstände bei seinen Verbündeten, auf der anderen nutzt man jede Gelegenheit, Missstände bei Konkurrenten anzuprangern und zu sanktionieren. Die Sorge von Wasilka ist in dem Punkt gerechtfertigt.
        Ein weiterer Punkt ist, dass Deutschland wie jedes Land, dass das Trauma eines brutalen Kriegs erlebt hat, sich absichern möchte, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Alles, was mit Holokaust zu tun hat, darauf reagieren die Deutschen äußerst empfindlich. Ist auch verständlich und gut, wenn Rechtspropaganda abgeschmettert wird. Aber das rechtfertigt noch lange nicht, mit Ländern zu solidarisieren, die geltendes Recht missachten.
        Es ist gut, dass sich die Piraten von rechtspopulistischem Gedankengut distanzieren, denn das ist das größte Übel für ALLE Länder auf dieser Welt. Fremdenfeindlichkeit ist destruktiv für andere Länder und vor allem das eigene Land.

        • JJ schrieb am

          Zitat | Revolution 2012: „“Und keiner kann mir sagen, dass nach mehr als 100 Jahren Militarismus Deutschland schlagartig wieder gesunde Einstellungen hat. Fast alle meine Großeltern hatten noch dieses Gedankengut. Sie waren aber trotzdem keine schlechten Menschen.““
          Genau da ist doch ein Knachpunkt. Sie haben es erlebt. Sie haben eine Meinung aus Tatsachen heraus entwickelt, welche Du und viele andere, die sich mit diesem Thema leider sehr einseitig beschäftigen, eben nicht akzeptieren oder gar verstehen wollt. Es sind trotzdem keine schlechten Menschen! Sie haben um ihr leben gekämpft, um ihr Land. Man hat sie nicht gefragt ob sie das gut finden – sie waren eben zur falschen Zeit am falschen Ort und wurden für den Krieg benutzt. Sie hatten Blickwinkel die Du unter anderen nicht mehr einsehen kannst, selbst wenn Du wolltest. Und das es Menschen gibt die dieses angebliche Öffnen für neue Kulturen und neues Gedankengut aneignen durch vermischen fremder Relidionen und kutluren mit den eigenen ablehnen muss und sollte aktzeptiert werden und nicht einfach in die Rechte Ecke gestellt werden. Abgehakt und totgeschwiegen. Eine saubere Demokratie somit unmöglich gemacht, weil nur einsseitig die Bedürfnisse eines Volkes befriedigt werden. Vor allem soll ein ganzes Volk gezwungen werden aus Demut für die Vergangenheit sich selbst aufzugeben. Seine eigene Kultur und Geschichte verstecken, oder noch besser vermischen und verwischen und verschweigen. Andere Länder sehen das als Chance. Wenn wir deutschen doch so böse und schlacht und schrecklich sind, wieso will jeder mit uns Partnerschaften eingehen. Weil wir uns demütig beugen – als einziges Volk auf dieser Erde – für längst vergangene tataen – weil wir uns ständig entschuldigen und aus diesen „Schuldgefühlen“ heraus uns nicht getrauen zu sagen jetzt ist aber mal Schluss mit der Unterwanderung, schluss mit der Demut! Wir dürfen auch stolz auf uns sein, was wir erreicht haben, das wir unser Land nach dem schrecklichen Krieg wieder aufgebaut haben, gekämpft haben um unser Land. das hätte jedes andere Volk genauso getan und hat es auch getan. Wieso ist es bei uns so falsch?!
          Zitat | Revolution 2012: „“Es wird nicht mit sachlichen Argumenten gearbeitet, sondern gezielt versteckte Hetzpropaganda verbreitet. Problematisch ist immer die versteckte Hetze. Eine Lösung dafür ist, bestimmte Dinge zum Tabuthema zu erklären. In dieser Beziehung lehne ich eine “Offensive” laut Wasilka ab.““
          Genau das ist eben das Problem. sobald man nur nach fragt. Darüber sprechen möchte was heute bezüglich Einwanderungspolitik anders laufen könnte/sollte/müsste, dann wird darin „versteckte Hetzpropaganda“ gesehen und jedes Wort verdreht – ein Tabuthema daraus gemacht.
          Wir können ja mal versuchen in anderen Ländern unsere Kultur reinzupressen. Kurze Röcke, Schulterfreie Tops für die Damenwelt und in den wärmeren Ländern dann generell Glatze für Männer. Kirchen werden überall gebaut. Es wird pünktlich zu Terminen erschienen und es wird mehr Roggenbrot gegessen. Und Schweine und Milch werden im selben Geschirr zubereitet. Außerdem wird auf Festen Stefanie Hertel und Heino gespielt. Und die Straßen werden gefegt und gewaschen wird sich auch regelmäßig.Dreckig geht es nicht in die Schule. Alle Einwanderer sprechen NUR in der eigenen Landessprache – deutsch! Es werden Geschäfte eröffnet welche ausschließlich deutsch anbieten. Zentren nur mit Deutschen werden eröffnet. Und die neuen Heimatländer machen Gesetze die es den Einheimischen verbieten irgendetwas gegen uns zu sagen oder zu tun, denn das wäre Fremdenfeindlich. Jeder Einheimische müsse wenigsten in englisch mit uns sprechen oder sogar deutsch. Wir verteilen überall die Bibel. Die Einheimschen dürfen nicht mehr laut Ihre Religösengesänge aufführen um uns in unserer religiösen un kulturellen Freiheit nicht zu bevormunden.. Das wird nirgends so geduldet wie wir sämtliche Kulturen dulden. Und das ist auch nicht verkehrt so, denn sonst wäre die Welt ein WISCHIWASCHI aus kulturen und Religionen. Dann ist kein Land mehr individuell. Man müsste nicht mehr reisen um andere Sitten und bräuche zu erfahren. Aber das Fremde ist doch was uns reizt. Woraus wir an Ort uns Stelle lernen können und Erfahrung sammeln können. wenn wir das aber globalisieren und vermischen und keine Grenzen mehr ziehen dann kann sich keiner mehr individuell antfalten sondern auf kurz oder lang ist es einfach nur noch ein vermischtes gewäsch! Wild durcheinander „anarchiviert“;-) könnte man sagen.
          Zitat | Revulution 2012: „“Die Medien sollten aber ein feines Gespür dafür entwickeln, was in die rechte Ecke gestellt werden kann und was nicht. Bei kleinstem Verdacht auf Antisemitismus wird reflexartig die Antisemitismuskeule herausgeholt, ohne noch einmal nachzufragen. Die Gefahr ist, dass hinterher keiner mehr erkennt, was wirklich “Rechts” ist und was nicht. Durch dieses Rasenmäherprinzip kann sämtliche Kritik gegen die Israelpolitik mundtot gemacht werden. Und die Kritik ist überfällig.““ <— da fasst Du schon so einen klugen Gedanken und tust selbst am meisten dafür das es auch weiterhin so bleibt das sofort mit der NAZIKEULE geschwungen wird und alle Meinungen die nicht der Deinen entsprechen platt gemacht werden.. Und kritisiert wird Israel deshalb nicht werden, weil wir uns die Scheiße ja selber auf die Fahne schreiben, immernoch obwohl nun lange genug her und mehr als einmal wieder gut gemacht mit diversetsen Hilfen für die lieben Nachbarn. Sogar Frankreich hat seinen "EURO" bekommen, dafür das sie im Krieg so sehr Schaden nehmen mussetn.
          Ziitat | Revolution 2012: Dann kommt Deutschland in das Dilemma, eine Doppelmoral zu haben.
          Gut erkannt und Menschen wie Du festigen diese auch noch weiter und weiter, weil sie nur die eigene Meinung gelten lassen und auch über keine andere reden möchten und eben beim kleinsten Anflug von Interesse für die Vergangenheit in die Antisemitische Schublade verfrachtet werden. Der Holocaust ist nicht zu leugnen, dass wollte Wasilka auch gar – sonder hat nur kritisch nachgefragt und betont das es durch Tabuisierung erst recht nicht gelöst werden kann. – Aber man musste das ja sofort wieder verdrehen und nach rechts auslegen. Ganz schön Extrem von Euch!

    • MW schrieb am

      „Damit haben Sie Ihre Glaubwürdigkeit verloren.“
      Wie oft denn noch? Diesen Satz posten Sie in in jedem Beitrag der etwas mit Rechtsradikalismus zu tun hat.
      Warum verstehen Sie es nicht einfach, dass die PP nichts für Sie ist?

    • Robert Kirchner schrieb am

      Wenn du Rassismus geil findest und gerne religiöse Minderheiten für deine Probleme verantwortlich machen willst, weil es dir an Niveau und Bildung fehlt, dann sag das doch einfach und hau endlich ab!
      Deine rassistischen Verschwörungstheorien sind nicht nur widerlich und dumm, du bist auch noch so feige dein krudes und dogmatisches Weltbild hinter dem Anzweifeln des Holocaust zu verstecken. Eine beliebte Npd Taktik.

      Rassismus und Extremismus jeglicher Art haben in der Piratenpartei nichts zu suchen!
      Dieser Beschluss war dringend notwendig und ich bin wirklich stolz auf die große Anzahl an Ja-Stimmen. Ja wir sind keine „Wahlalternative“ für Nazis! Gut erkannt. Troll dich oder fang endlich mit dem denken an.

      • Stefan schrieb am

        Wo bitteschön sind denn hier rassistische Verschwörungstheorien?
        Wo wurde der Holocaust angezweifelt?
        Hast Du den Ausgangsbeitrag gelesen, oder einfach nur reflexartig irgendeinen Text hier reinkopiert?

      • Demokrat schrieb am

        Aber die PP findet es gut, wenn Israel und deren Lobby weiterhin Millionen und Militärgerät aus der BRD rausquetscht???

        • Anonymous schrieb am

          Ich persönlich finde das nicht gut, und ich denke die PIRATEN als ganzes sehen das ähnlich. Wie die Partido Popular in Spanien das sieht, weiß ich nicht, aber das ist hier auch off-topic.

      • Anonymous schrieb am

        Polit-Clowns. Besser ihr nennt Euch Clownpartei, anstatt Piratenpartei!

      • Ekan schrieb am

        Frag‘ mal Erdogan, was er davon halten würde, wenn sein Land zu einem Einwanderungsland werden soll. Dann wirst du erleben, was echter Rassismus bedeutet!
        Hierzulande dient der Begriff „Rassismus“ genauso wie „Nazi“ als Propagandavokabel der Linken, um ihre Interessen durchzusetzen. Und da in der Politik mittlerweile etliche Migranten in hohen Ämtern besetzt sind, profitieren diese natürlich auch von „Rassismus“ und „Nazis“ – selbstverständlich können das jeweils nur Deutsche sein.

    • Konstantin schrieb am

      Lieber Dirk,
      Du darfst denken, was Du willst.
      Aber die Piratenpartei hat auf dem #bpt12 deutlich gemacht, dass sie eine Partei ist, mit deren Grundsätzen die Leugnung des Holocaust nicht vereinbar ist. Das darf sie auch, eine Partei ist schließlich parteiisch.

      Wenn Du zu den Leuten gehörst, die den Holocaust gerne leugnen möchten oder darüber diskutieren möchtest, dann schlage ich Dir höflich vor Dir eine passende Partei zu suchen. Die Piratenpartei ist es offensichtlich nicht.

      Die Piratenpartei ist keine Partei für _alle_ Leute, die irgendwie eine andere Meinung haben. Wer das glaubt, hat die Piratenpartei einfach nicht verstanden. (Wer in aller Richtungen offen ist, der kann nicht ganz dict sein…)

      P.S.: Und ja, Geschichtsschreibung ist keine Aufgabe für Parteien sondern für Historiker. Daher empfehle ich Dir vielleicht zunächst eine Universität auf zu suchen die Deine Theorien lehrt. Solltest Du keine finden, dann solltest Du Dich erst einmal darüber informieren, wie Wissenschaft überhaupt funktioniert (bevor Du irgendwelche Verschwörungstheorien entwickelst).

      • Dirk schrieb am

        Ich weiß, wie Wissenschaft an deutschen Universitäten funktioniert.
        Jedenfalls nicht wissenschaftlich!

        • kein Pirat schrieb am

          Dirk: „Ich weiß, wie Wissenschaft an deutschen Universitäten funktioniert.
          Jedenfalls nicht wissenschaftlich!“

          Damit disqualifizierst du dich selbst. Wieder einmal … geh‘ woanders spielen du Nazi-Troll…

  4. Flo.K schrieb am

    Glaubwürdigkeit verloren? Ich denke nicht. Der Holocaust ist historischer Fakt, er hat stattgefunden und wenn die Piraten unter sich bzw. im Allgemeinen nicht akzeptieren, dass dieser Fakt geleugnet wird, dann ist das ihr gutes Recht und alles andere als „Arschkriecherei“

    • Demokrat schrieb am

      Hast du dir mal angeschaut, wie oft die Zahl der Toten des Holocaust in der Geschichte geändert wurde von den verschiedensten Stellen, bis man sich gesagt hatte per Gesetz 6 Mio. warens????
      Der Fakt wurde per Gesetz erlassen. Das ist Fakt

      • kein Pirat schrieb am

        In welchem bundesdeutschen Gesetz steht die Zahl 6 Millionen? Bitte mit Gesetzbuch, Paragraph, Satz und Zitat. Ich wette, dass du rechtslastiges, widerliches *********** das nicht sagen kannst und wenn du wider Erwarten doch einen vorgeblichen Gesetzestext angibst, so wette ich, dass er falsch zitiert ist.

    • JJ schrieb am

      Der Punkt ist doch, Keiner leugnet den HC, bitte zeigt mir den der schrieb: „der HC hat nie stattgefunden, das ist eine Lüge“
      Hat irgendwer das behauptet? Nee, es wird lediglich so ausgelegt, ich glaube das ist der Grund wieso man sich hier so aufregt! Zu Recht. Denn wer lässt sich denn egrne Worte in den Mund legen oder sich diese in selben umdrehen?

  5. Wilfried Klaebe schrieb am

    Dirk: hältst du den Holocaust für noch nicht von unabhängigen Historikern bestätigt?

    • Dirk schrieb am

      Nein, denn solange dieses Strafgesetz gilt, können Historiker nicht unabhängig arbeiten.

      • mullu schrieb am

        @ Dirk: Du hast offenbar überhaupt keine Ahnung davon, unter welchen Bedingungen Historiker arbeiten. Ich kann dir versichern; es gibt so einiges im akademischen Betrieb und in der Gesellschaft, was die „Unabhängigkeit“ ihrer Arbeit behindert. Dieses Gesetz gehört nicht dazu. Außerdem müssten deiner Denkweise zufolge Historiker in anderen Ländern, wo dieses Gesetz nicht besteht, „unabhängig“ sein und zu anderen Ergebnissen als die Deutschen kommen – tun sie aber nicht.

        • Dirk schrieb am

          Woher willst Du das wissen?
          Dir ist doch bekannt, daß andere Ergebnisse in Deutschland nicht veröffentlicht werden dürfen?
          Wie kannst Du also behaupten, Historiker in anderen Ländern seien nicht zu anderen Ergebnissen gekommen?

  6. Kettenknecht schrieb am

    Fliegt Frau Schramm jetzt auch noch raus?

    Viele Grüße
    Steve

  7. Daniel schrieb am

    „Unabhängige Historiker“ – gab es nie, gibt es nicht, wird es niemals geben. Es gibt nur lebendige und tote Gesellschaften. Zu den Dirk- und Wasilka-beitragen bleibt mir nur der Verweis auf Was Kinski dort im Grunde sagen will, das müßte Euch mal in den Boden Eures Denkens sickern oder so.

  8. Mandraguas schrieb am

    Die Piraten, eine frische, junge Partei im rasanten Aufstieg und damit (leider auch) Sammelbecken von Chaoten und Extremisten (ganz gleich aus welcher Ecke), die meinen, hier ein neues Zuhause zu finden, um hier ihre politischen Ziele zu verwirklichen. Möglicherweise resultiert dies aus der Tatsache heraus, dass die Piraten sich in vielen Themen noch nicht eindeutig gefunden haben und grad jene chaotisch radikal Extremisten meinen, hier das Stimmungsbild der Partei prägen zu können.
    Schwere Tage für die Piratenpartei, die sich in erster Linie auch der Demokratie verpflichtet haben – welche wiederum an Begriffe wie Ethik und Moral verpflichten sollte. Und hier bezweifele ich doch sehr den Willen oder das Vermögen von Radikalen und Extremisten, diese Dinge umzusetzen.

    Im übrigen ist es keine Diskusionsgrundlage, ob die Piraten das Leugnen des Holocausts unter Strafe stellt oder aber – gehen wir in Gedanken einen Schritt weiter – am Ende sogar noch das Zeigen und / oder Tragen von rechtsradikalen Symbolen. Dies ist bereits durch das Gesetz geregelt. Und darüber zu diskutieren, ob eine demokratische orientierte Partei dieses Gesetz ändern wollen würde, grenzt tatsächlich an Hohn, fehlender Moral und Ethik . Piraten mit diesem Ansinnen sollten sich tatsächlich überlegen, ob sie nicht in einer anderen Partei, welche deutlich rechtslastigere Schwerpunkte und Tendenzen hat, besser aufgehoben wären. Aber wahrscheinlich versprechen sich Jene in diesen Parteien weniger politischen Erfolg und einen persönlichen Imageschaden.

    • Stefan schrieb am

      Im übrigen ist es keine Diskusionsgrundlage

      Und darüber zu diskutieren, … , grenzt tatsächlich an Hohn, fehlender Moral und Ethik .

      Vielen Dank für die Offenbarung Deiner faschistischen Gesinnung.

    • Demokrat schrieb am

      Den Holocaust zu hinterfragen hat doch nichts mit undemoktartisch zu tun. Hör mal auf dir neue Definitionen einfallen zu lassen für wörter. Klar habt ihr dann einen Imageschaden. Na gut wenn ihr damit nicht leben wollt, dann spielt das Spiel halt mit

    • Wenn sich eine Partei von rechtsradikalem Gedankengut distanziert, braucht man Zahlenwerte. Zahlen sagen oft mehr aus als sonst irgend etwas. Es sind FAKTEN. Es würde mich interessieren, wie das Ergebnis einer unabhängigen, geheimen Wahl bei anderen Parteien ausfallen würden, wenn alle Parteimitglieder aller Parteien befragt würden. Morgen in der Zeitung wird das bestimmt genauso wieder verrissen, wie du das gerade getan hast, Mandraguas.
      Und Stefan, wer andere unrechtmäßig faschistisch nennt, der selber extremes, destruktives, rechtes Gedankengut als sein gutes Recht tarnt, sollte noch mal ein paar Jahre in die Schule gehen.

  9. Nicole Simon schrieb am

    „Überwältigende Mehrheit“?

    Sorry aber wer sowas zur Abstimmung holt und dann nur mit etwas wie ‚überwältigende Mehrheit‘ ankommen kann, kann das auch gleich sein lassen. Bei „konnte keine roten Karten entdecken“ muß ich mir anschliessend die Frage stellen „wie gut wurde denn geguckt“ und „gab es etwa auch Enthaltungen?“.

    Und: Wurde auch eine Vorgehensweise beschlossen für Mitglieder die es doch tun?

    *kopfschüttel*

  10. Ausgrenzung schrieb am

    Jede Partei grenzt Andersdenkende aus. Erst sind es die Extremen, die ausgegrenzt werden, dann die etwas weniger Extremen und am Ende haben fast alle dieselbe Meinung.
    So dumm die Leugnung des Holocausts auch ist. Noch dümmer ist es, die Leugnung eines historischen Ereignisses unter Strafe zu stellen.

    • Demokrat schrieb am

      Tja wenn ein Staat erstmal Strafparagraphen braucht um Geschichte festzuzurren, dann sollte man nachdenklich werden

  11. Martin schrieb am

    Ich wette die überwältigende Mehrheit kann mir auch den Unterschied zwischen „leugnung“ und „relativierung“ nicht erklären.

    • Gedankenverbrecher schrieb am

      Leugnen wäre: „Der Holocaust hat nie stattgefunden / Ist eine Inszinierung der Siegermächte / etcpp…“
      Relativieren ist sowas wie: Aber Stalin hat auch so und so viele Millionen Menschen umgebracht, oder die Amerikaner haben so und so viele Indianer auf dem Gewissen.“

      Ich schätze, das kann dir jeder beantworten, der einen Duden zur Hand nimmt oder Wikipedia bemüht.

      Gruß
      Gedankenverbrecher

      • Demokrat schrieb am

        Nein, zu Relativierung zählt auch, warens wirklich 6 Mille und gab es Gaskammern zum ermorden. Nur mal so angemerkt, um was es beim Revisionismus so geht

  12. Hathor schrieb am

    Ich musste den Stream abbrechen, weil ich es nicht mehr ertragen konnte. Zum erstenmal habe ich mich wirklich zutiefst dafür geschämt, Pirat zu sein.

    Es geht mir da um die Inszenierung gegen den Kandidaten Dietmar Moews. Natürlich wäre er ein extrem schlechter Vorsitzender, und man kann ihn in vielerlei Hinsicht kritisieren. Er ist fraglos ziemlich realitätsfern, ein obsessiver Selbstdarsteller – kurz ein Spinner, aber eben auch ein harmloser Spinner.

    Ich habe mir zuletzt ca.20 seiner verschrobenen YouTube-Videoblogs angesehen,und was man ihm nun im Ernst nicht vorwerfen kann, ist Antisemitismus oder Judenhass. Im Gegenteil er wirkt auf mich eher wie ein Philosemit. Sein großer Held ist Dr. Alphons Silbermann, den kenne ich noch aus einigen Talkshows aus den ’90zigern – ein homosexueller jüdischer Soziologe, optisch nicht gerade eine Augenweide, aber für einen damals fast 90jährigen noch ein verdammt wacher Kopf. Auch Axel Springer wird von Moews recht positiv beurteilt, gerade wegen dessen bedingungslosen Einsatz für Israel.

    Wie auch immer – nun will man sich im Parteitag öffentlichkeitswirksam gegen Rechts positionieren – wählt sich als Opfer den armen Spinner Moews, den man in die rechte Ecke stellt (in die er nicht gehört) weil er in seiner wirren Art einige Thesen aus dem Buch des jüdischen Soziologen Silbermann nicht leicht verständlich zusammenfasst hat – und führt dann in der Öffentlichkeit eine Inszenierung auf, in dem man bei der Vorstellungsrede von Moews den Raum verlässt, ihm den Rücken zukehrt, die Rote Karte zeigt. Ganz ehrlich, ich war darüber wirklich empört und fand es nur noch schäbig.

    Ich bin Ende ’88, wegen der Jenninger-Rede, bei den Grünen ausgetreten. Ein recht ähnlich gearteter Fall – Philipp Jenninger, ein mir recht unsympathischer CDU-Konservativer, mäßiger Bundestagspräsident, ziemlich schlechter Redner, musste zurücktreten, weil viele Grüne-Abgeordnete seine Rede absichtlich und bösartigerweise missverstehen wollten – eine Inszenierung der politischen Profilierung willens.

    Ich dachte mir, die Piraten würden zum Erreichen eine politischen Vorteils nicht über Leichen marschieren. Nun ja, bin ich halt eines Besseren belehrt worden – war wahrscheinlich auch recht naiv – Politik ist nun mal ein dreckiges Geschäft, und keine Sau kann sich im Dreckloch suhlen, ohne sich zu beschmutzen.

    • Anonymous schrieb am

      @Hathor
      Meinen persönlichen Dank für Ihre empathische Schilderung und Ihre offenen Worte zu dieser Inszenierung gegen Herrn Dr. Moews.
      Ich selber habe die Piratenpartei seit etwas mehr als zwei Jahren beobachtet, zunächst mit Sympathie, später mit einer Mischung aus Sympathie und unerfreulichen Eindrücken. Meine Sympathie ist mittlerweile so gut wie aufgebraucht. Anfängliche Idealvorstellungen (ich unterstelle, dass es diese gegeben hat) machten zunehmend dem eigenen finanziellen Vorteil dienenden und populistischen Parteiforderungen Platz, Selbstgefälligkeit und zugleich Abschätzigkeit durch mittelmässige Charaktere prägen immer offener das Bild.
      Vielleicht gibt es ja trotz allem noch genug nachdenkliche Beobachter der Szene – und kritische Naturen -, die rechtzeitig die richtigen Schlußfolgerungen ziehen, wenn hier einer Person wie Herrn Dr. Moews öffentlich in ehrabschneiderischer, mit Vorbedacht persönlich verletzender Weise (und auch als „Piraten“-„Dankeschön“) der Garaus zelebriert wird. Ausser sich selbst zu feiern, hat die Piratenpartei bisher noch nichts, noch absolut gar nichts vollbracht, was sich als Beitrag zum Wohl der Allgemeinheit in Rechnung stellen liesse. Und nicht nur das: Wer nachfragt, stösst auf Inhaltsleere. Keiner, der zu kritischen Themen sachlich etwas sagen kann – und auch niemand, der sich im konkreten Fall etwas mitteilen ließe. Keine Zuständigkeit, keine Sachkenntnis. Und man lernt nun hinzu: offenbar auch kein Charakter!
      Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der ganze selbstherrliche Schwindel auffliegt.

      • blablub schrieb am

        DANKE! ich bin der selben meinung wie hathor und anonymous. diese lächerliche inszenierung bei der rede von herrn moews hat jetzt den aussschlag gegeben dass ich wieder die grünen wähle und nicht die piraten. als ich diese respektlose aktion im stream gesehen hatte, konnte ich es kaum fassen. da wurde einer (egal welche meinung er hat) einfach so auf dem politischen scheiterhaufen geopfert, und jeder findet das gut. unglaublich!

        und dann noch die wahl zum vorsitzenden… herr sebastian nerz war der einzige der kandidaten der etwas seriösität vermitteln konnte. alle anderen hatten ja nach eigenen angaben keine eigene politische meinung, sondern würden immer die meinung der partei vertreten. wie charakterlos und profillos ist das den!?!! echt wie zu ddr zeiten – die partei hat immer recht!

        • Demokrat schrieb am

          Deswegen die Grünen zu wählen zeigt aber auch nicht gerade ihre Intelligenz. Ok, ich nehme dann eine andere Systempartei, die neue ist mir zu doof

  13. Anonymous schrieb am

    “ … zu leugnen oder zu relativieren widerspricht den Grundsätzen unserer Partei.”

    Ist das alles? – Was geschieht, wenn es dennoch getan wird?

    Berichtigende Klarstellung? – Oder Abmahnung? – Oder Parteiausschluss?

    • kein Pirat schrieb am

      ist doch sonnen-klar: „widerspricht den Grundsätzen“
      bedeutet: „Parteischädigung“
      Parteischädigung bedeutet Ausschluss.

  14. Andreas Wenzel schrieb am

    Personen, die den Holocaust bestreiten, muss man in zwei Gruppen unterteilen:

    1. Personen, die wider besseres Wissen den Holocaust bestreiten.
    2. Personen, die selbst daran glauben, dass der Holocaust so nicht stattgefunden hat.

    Ich denke, wir sind uns alle einig darin, dass unsere Gesellschaft die unter Ziffer 1 genannten Personen bekämpfen müssen, gegebenenfalls auch mit strafrechtlichen Mitteln.

    Ich persönlich empfinde es jedoch als sehr bedenklich, dass unsere Demokratie mit denselben Mitteln auch gegen die unter Ziffer 2 genannten Personen vorgeht, also dass es in Deutschland nicht jedermann möglich ist, seine eigene ehrliche Meinung frei zum Ausdruck zu bringen.

    Freie Meinungsäußerung ist wesentlicher Bestandteil einer Demokratie. Wenn man in einer Demokratie mit der Meinung einer anderen Person nicht einverstanden ist, muss man die Argumente dieser Person mit Gegenargumenten entkräften. Stattdessen wird in unserer Gesellschaft ein öffentlicher Austausch von Argumenten zum Thema Holocaust dadurch verboten, indem man der einen Seite mit einer Gefängnisstrafe droht, falls sie ihre ehrliche Meinung zum Ausdruck bringt. Diese Vorgehensweise empfinde ich als höchst undemokratisch, auch wenn ich persönlich davon überzeugt bin, dass der Holocaust im Wesentlichen so stattgefunden hat, wie er in den Geschichtsbüchern steht.

    Vor diesem Hintergrund empfinde ich es als enttäuschend, dass die Piratenpartei einen Parteitagsbeschluss erlassen hat, der nach seinem Wortlaut so aufgefasst werden kann, dass die Partei sich für diesen „Maulkorb für Holocaustleugner“ einsetzt und sich somit gegen die Meinungsfreiheit ausspricht.

    • Stefan schrieb am

      Ich denke, wir sind uns alle einig darin, dass unsere Gesellschaft die unter Ziffer 1 genannten Personen bekämpfen müssen, gegebenenfalls auch mit strafrechtlichen Mitteln.

      Du darfst die Meinung, die Du für falsch hälst, bekämpfen, nicht die Person, die sie äußert.
      Bekämpfen kann man sie mit Argumenten, niemals mit strafrechtlichen Mitteln.
      .
      Ansonsten stimme ich Dir zu. Jeder muß die Möglichkeit haben, seine Überzeugung kundzutun. Ist sie falsch, kann man sie mit Argumenten widerlegen. Deswegen verstehe ich nicht, warum man ein solches Gesetz nötig hat. Es sei denn, irgendetwas ist faul an der Sache.

  15. Dietmar Moews schrieb am

    Die Satzungswerte der Piraten gelten ausdrücklich!
    Die Piraten haben sich in Neumünster mit dieser Abstimmung
    der veröffentlichen Meinung gestellt.
    Das ist vernünftig und sinnvoll, denn die gegebene Reizhöhe
    des Holokaust-Themas zwang die Piratenbewegung zu antworten.
    Es war eine klare und richtige Stellungnahme, und Hinweis auf die
    Grundsätze der Piraten, wie in der geltenden Satzung bereits im
    ersten Absatz steht.
    Dass mich die Piraten zum Sündenbock gemacht haben, ist Folge
    des Mediendrucks und aus meiner Sicht bedeutend, wenn
    man den Anspruch Transparenz ernst nimmt. Wer versteht es?
    Ich war in der Halle und habe selbstverständlich dem Antrag zugestimmt.
    Die Darstellung dieser Abstimmung und des geschlossenen
    Abstimmungsverhaltens trifft zu. Keine Stimme dagegen war
    zu sehen, alle waren und sind sich einig.
    Wer es nicht weiß: In der Halle sind stets zahlreiche Nichtstimmberechtigte
    anwesend, die etwa ins Auge fallen, aber nicht als Enthaltungen zu werten sind.
    Dr. Dietmar Moews, Pirat in Neumünster

    • Dirk schrieb am

      Keine Stimme dagegen war zu sehen, alle waren und sind sich einig.

      Wie zu Sowjet-Zeiten.

      • mannemai schrieb am

        … wer als Parteimitglied seinen Beitrag nicht bezahlt ist auch nicht stimmberechtigt und erhält auch keine Wahlkarte.

        lg mm

    • Anonymous schrieb am

      @“Dr. Dietmar Moews, Pirat in Neumünster“:
      Ich bin über Ihre emotionslose Stellungnahme erstaunt. In „Yahoo“ werde ich mit folgenden Sätzen konfrontiert: „Der wegen seiner Kritik am „Weltjudentum“ umstrittene Pirat Dietmar Moews wurde bei seiner Vorstellung für die Kandidatur ausgebuht, hunderte Piraten verließen aus Protest den Saal.“
      Hier, in diesem Kommentarbereich, schreibt wiederum jemand anders: “ … Moews, den man in die rechte Ecke stellt (in die er nicht gehört) weil er in seiner wirren Art einige Thesen aus dem Buch des jüdischen Soziologen Silbermann nicht leicht verständlich zusammenfasst hat – und führt dann in der Öffentlichkeit eine Inszenierung auf, in dem man bei der Vorstellungsrede von Moews den Raum verlässt, ihm den Rücken zukehrt, die Rote Karte zeigt. …“
      Herr Dr. Moews, was ist Ihr eigener Standpunkt zu dem Geschehen?
      MfG.

    • zehra schrieb am

      Herr Dr. Moews,
      ich war entsetzt zu sehen mit welcher Menschenverachtung, Hässlichkeit und Intoleranz Sie beim Bundesparteitag behandelt wurden!

      Hier haben anscheinend einige in ihrem Wahn gegen Rechtsradikalismus zu sein, vergessen Mensch zu sein.
      Ich empfand es traurig, dass soviele nicht in der Lage sind zu unterscheiden, was rechtsradikal und was mißverständliche Sprache bedeutet.
      Einem Menschen wie Ihnen rechtes Gedankengut zu unterstellen ist das gleiche wie die Presse versucht den Piraten rechtes Gedankengut zu unterstellen.

      Schade, dass Sie als Sündenbock derart an den Pranger gestellt wurden.
      Mich hat das Verhalten zutiefst geschmerzt.
      Ich bitte Sie um Entschuldigung.

    • Demokrat schrieb am

      N aml schauen wann der nächste Strafparagraph zur Einschränkung der Meinungsfreiheit in der BRD eingeführt wird

    • kein Pirat schrieb am

      Herr „Dr. Dietmar Moews“,
      vielleicht sind Sie genauso wie ich? „kein Pirat“`? Ich würde allen Lesern hier im Kommentarbereich empfehlen, nicht alles zu glauben, was sie lesen. Insbesondere dann nicht, wenn sich hier jeder ein Pseudonym nach Wunsch stricken kann… Vielleicht wähle ich als nächstes „Napoleon“ oder „Angela“ oder „Obama“? … Werden dadurch meine Beiträge hier „wertvoller“ oder „richtiger“? Vulgo: Ich warne ausdrücklich davor irgendwessen Identität in diesem Kommentarbereich zu glauben…

  16. DrBolle schrieb am

    Liebe Piraten,

    willkommen im links-grünen Mainstream dieser Republik! Da seid ihr also brav über das Stöckchen gesprungen, das euch die politische Konkurrenz hingehalten hat. Wegen ein paar dämlichen Twitter-Formulierungen und vergleichsweise harmlosen Äußerungen eines einfachen Mitglieds wird hier mit großem Brimborium eine Erklärung gegen jegliche Relativierung des „Holocaust“ – also im Umkehrschluss für dessen Verabsolutierung – verabschiedet. Darf man ein Pirat jetzt nicht mehr feststellen, dass die Zahl der Opfer Stalins oder Maos größer ist als die der Nationalsozialisten?

    Es ist ziemlich grotesk, wie hier ein rechtsextremistisches Phantom bekämpft wird, während die Piraten tatsächlich längst von Linksradikalen unterwandert ist. Nur zwei Beispiele:

    – die Berliner Abgeordneten der Piraten haben im besten SED-Sprech einen Beauftragten für „antifaschistische Aktionen“. Ich habe keine Idee, welche antifaschistischen Aktionen da geplant sind – hoffentlich nicht der Bau eines Schutzwalls. Nun, bald ist ja wieder der „revolutionäre 1.Mai“, da werden wir vielleicht mehr wissen.

    – die sogenannte „Pirantifa“ bildet offenbar ein Scharnier zur linksextremistischen Antifa. Beste Kontakte gibt es zu „Dresden-Nazifrei“, einem „breiten Bündnis“, in dem u.a. auch die Linke, die DKP, die „Antifaschistische Aktion“, die „Interventionistische Linke“ und viele andere mitmarschieren. Offenbar ist der Einfluss dieser innerparteilichen Gruppe so groß, dass sich der Berliner Landesvorsitzende zu Demutsgesten gezwungen sieht:

    „[…]
    Liebe Piraten gegen Rechts: Die Welt wäre ohne weiße Rose(n) ein erheblich schlechterer Ort. Eure Aktionen werde ich ehren und unterstützen, so gut ich kann.
    Verzeiht mir bitte meine Unbedachtheit.
    Und danke für eure Geduld.“
    (http://www.hase.net/blog/haseblog/hases_blog/Eintrage/2012/4/23_hase_lernt.html)

  17. Birger Exelmud schrieb am

    Ich bin sehr froh, dass die Piraten mir diese Entscheidung abgenommen haben.

    Seit mein Opa mir vom Krieg erzählt hat und wie toll das eigentlich alle war, habe ich am Holocaust gezweifelt – aber trotzdem, ich war ja nicht dabei.

    Mit eurem JA zum Holocaust bin ich dieser Entscheidung befreit worden und sage jetzt auch, entschieden!!!: Nein zum Holocaust – also Ja zum Holocaust… ihr wisst, wie ich das meine, oder?

    • mannemai schrieb am

      … alle Zweifler sollten z.B. mal nach Ausschwitz ins ehemalige KZ fahren, das jetzt ein Museum ist. Im übrigen sollten es für alle Schulklassen aus den östlichen Bundesländern zur Pflicht werden, die GULAGs und KZs der ehemaligen sowjetischen Brudernation zu besuchen – in denen STALIN & CO. millionenfach die Meinungsfreiheit begraben hat.

      • Babs schrieb am

        Der Film über den Holocaust sollte in jeder Schule zur Pflicht werden. Es ist erschreckend, wie sehr der Rechtsradikalismus in ganz Europa zunimmt.
        Traurig, die Menschen lernen einfach nichts dazu und wenn es ihnen schlecht geht, brauchen sie immer einen Buhmann.
        Ich persönlich hoffe, dass die Piratenpartei es schafft ein Konzept zu finden um Ihren Weg fort zu setzen. Eigentlich stehen sie schon auf meinem Wahlzettel. Und ich finde es dumm und primitiv, dass die Piraten immer nur als dümmlich und albern von den Medien dargestellt wird!!!
        Es muss etwas passieren, so kann es nicht weiter gehen, mit einer Frau Merkel an der Spitze, welcher der einzelne Mensch absolut egal ist!! Und, PS, jeder hat mal angefangen.

        • JJ schrieb am

          „Traurig, die Menschen lernen einfach nichts dazu und wenn es ihnen schlecht geht, brauchen sie immer einen Buhmann.“ Ja, Babs, da liegt der hund bergaben. Der Buhmann heißt ANGST VOR UNTERWANDERUNG VON LINKS, Angst wieder vom SED Regime regiert zu werden. Wie es im Moment von Piraten und linken propagandiert wird soll die Zukunft ja wieder völlig GRAU für die Deutschen werden. Alle bekommen dass selbe. Jeder bekommt vorgekaut was er denken und sagen darf. Tanzt einer aus der reihe wird er sofort als „Staatsfeind“ (RECHTER) an den Pranger gestellt und öffentlich gehetzt. Am liebsten hätten sie ja, das man außenseiter wieder wie damals in Haft stecken kann, quai als politisch Gefangene – wie vor ´89. Das die Leute das nicht begreifen tut weh!
          M

      • Anonymous schrieb am

        Amen, Ein Besuch nach Auschwitz|Co. [lies: Auschwitz oder Co] sollte in der Tat Pflicht werden. Wie ich in der Schule war, sind alle Klassen aus meinem Jahrgang hingefahren – außer meiner. Ich finde heute, dass ich in der Hinsicht noch etwas nachzuholen habe.

        Ach ja, wie wäre es eigentlich, Holocaust-Leugner ins KZ zu schicken? (KZ = ehem. KZ, dass jetzt eine Gedenkstätte ist) In Großbrittanien soll das mal in einem Einzelfall gemacht worden sein, ich finde, dass sollte mit allen Holocaust-Leugnern geschehen.

        • Gisela Gabriel schrieb am

          Soso. Und dann? Als ob „Holocaust-Leugner“ nicht wüssten, was man in Auschwitz zu sehen bekommt. Und möglicherweise waren dort ja schon einige „Leugner“ und konnten danach erst recht nur noch mit dem Kopf schütteln, wie leicht sich Menschen emotional manipulieren lassen?

        • JJ schrieb am

          Nochmal – es gibt keinen der leugnet, das der HC stattfand – es gibt lediglich die, die in Frage stellen das der HC das extremste schlimmste und furchtbarste verbrechen der Welt sei. Und es wird Unverständnis ausgesprochen dafür, das Menschen die lange nach 45 geboren wurden heute noch den Kopf senken sollen wenn Sie einem nichtdeutschen begegnen. Was bitte soll ein Besuch in Auschwitz daran ändern? Meine Urgroßmutter ist im Alter von 11 Jahren von 6 russischen Soldaten vergewaltigt worden nachdem Sie zusehen durfte wie sie ihre 3 Brüder hängten, ihren Vater aufs übelste verstümmelten und ihre Mutter vergewaltigten. Ihre Familie selbst versteckte Juden im Keller! Soviel dazu!

  18. Mephistopheles schrieb am

    Ich muß Dirk beipflichten: mit diesem Votum ht sich die Piratenpartei von Medien und „etablierten“ Pateien zu Paaren treiben und auf die Linie der politischen Korrektheit bringen lassen.
    Warum? Weil es ein Unding ist, daß die Historie per Strafgesetz festgeschrieben wird, und alles dazu nicken!

    Man muß eine umbeqeme oder abstruse Meinung nicht teilen, um trotzdem im Namen der Meinungsfreiheit klar dafür zu sein, daß sie geäußert werden darf. Wer dies tut, ohne andere zu beleidigen oder zu Gewalt aufzurufen, der macht schlicht von der freien Menungsäßerung Gebrauch – nicht mehr und nicht weniger. Schließlich ist es ja auch kein Verbechen zu behaupten, in Hiroshima und Nagasaki seien höchstens 100 Menschen umgekommen – so dämlich eine solche Ansicht auch sein mag.

    Fazit: die Piraten haben bewiesen, daß sie ihrem eigenen Anspruch auf Meinungsfreiheit nicht gerecht werden – wenn es um die Parlamentsplätze geht wird vor dem politisch korrekten Mainstream gekuscht.
    Damit sind die Piraten auch nichts anderes als ein neuer orangener Ableger der bisher grün-roten Linksfraktion.

  19. Lars schrieb am

    Für die Hälfte der Beiträge hier schäme ich mich. Der Holocaust ist geschichtlicher Fakt. Wer ihn leugnet, tut dies mit der festen Absicht, das friedliche Miteinander zu stören. Das Sähen von Zweifeln ist ein propagandistischer Trick, um die tatsächliche Geschichtsschreibung durch eine konstruierte Historie zu ersetzen. Ich finde gut, dass die Piraten eindeutig Flagge bekannt haben. Im Grunde haben sie das schon durch ihr Grundsatzprogramm. Da Medien und einzelne Irrläufer offenbar nicht fit genug waren, das Parteiprogramm zu lesen, war eine Bekräftigung des Parteiprogramms noch einmal notwendig.

    • DrBolle schrieb am

      „Der Holocaust ist geschichtlicher Fakt. Wer ihn leugnet, tut dies mit der festen Absicht, das friedliche Miteinander zu stören.“

      Da bin ich mir aber nicht sicher. Wenn man das friedliche Miteinander stören will, zeichnet man Mohammed-Karikaturen. Mit Holocaustleugnung und Geraune von „Weltjudentum“ erntet man bei Teilen unserer nahöstlichen Mitbürger im Zweifel eher freundliches Schulterklopfen.

      • Anonymous schrieb am

        @“DrBolle meinte am 28.04.2012 um 20:42 Folgendes“:
        Worauf wollen Sie mit Ihrer Aussage eigentlich hinaus, Herr „DrBolle“?
        (Ihre taktische örtliche Verschiebung ist augenfällig!)

      • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

        Schöner kann man es 2012 in Deutschland nicht formulieren.

  20. gerhard baumann schrieb am

    Hey Piraten, was habt ihr denn aus der Geschichte gelernt? Ihr habt genau so wenig wie alle anderen faschistischen Politiker in diesem Land (also fast alle Politiker) gelernt, dass der NS und der Holocaust nicht aus dem nichts entstanden sind. Die Nazis haben nicht Millionen Menschen umgebracht, weil sie sich das vom einen Tag auf den anderen so überlegt hätten. Das Schlachten der Nazis war doch vielmehr die logische Konsequenz dessen, was wir auch heute haben, nämlich die Missachtung der natürlichen Rechtsgleichheit aller Menschen und die Vorstellung, dass einige Menschen das Recht hätten, anderen Menschen mit Gewalt oder der Androhung von Gewalt ihren Willen aufzuzwingen. Diese Menschen nennen wir „den Staat“. Seid ihr konsequent dagegen und konsequent für eine freie Gesellschaft, in der niemand sich anmaßt, über die körperliche Existenz und das Eigentum anderer zu verfügen oder seid ihr nicht wie alle anderen Faschisten in diesem Land der Meinung, dass ihr das Recht hättet, anderen Menschen eure Vorstellungen aufzuzwingen? Ihr seid Faschisten, genau so wie CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke, NPD, MLPD und wie sie sich alle nennen.

    • Stefan schrieb am

      Mit der Unterdrückung der freien Meinungsäußerung fängt es an.
      Die Piratenpartei hat sich für die Unterdrückung von Meinungen entschieden.

  21. Yui-chan schrieb am

    Nazis sind unbequem. Besonders wenn die Presse einen deswegen auseinander nimmt. Aber die Piraten entscheiden sich hier gegen die Diskussion und für die Einschränkung der Meinungsfreiheit. Man wird den Nazi nur bestätigen, indem man ihm verbietet, seine Meinung zu äußern. Was er nicht äußern kann, kann auch nicht diskutiert / widerlegt werden, er behält somit Recht.
    Überlasst eure künstliche Empörung doch einfach den Linken und Grünen.

    • Anonymous schrieb am

      Auf solche rhetorischen Tricks fällt hier niemand herein. Die werden nur von Leuten aufgegriffen (egal, welcher Nick oder welches Synonym nun dafür Verwendung finden), welche sie auch selber anwenden oder welche sie bei ausreichender sprachlicher Ausdrucksfähigkeit selber gern angewendet hätten. Deshalb die saloppe Empfehlung: „Lassen Sie’s!“

  22. David schrieb am

    Jajaja, wer´s glaubt wird selig. Ich glaube zwar ebensowenig an den Holocaust wie an den Weihnachtsmann, aber die Holocaustleugnung-Leugnung ist ja in Deutschland für eine Partei quasi Alternativlos, von daher Schwamm drüber. Ich frage mich nur eins: Wozu in aller Welt braucht Deutschland noch eine Linke bzw. Linkspopulistische Partei? Haben wir doch schon wie Sand am Mehr. Programatisch sehe ich hier rein garnichts das ich in einer anderen linken Partei nicht schon vorfinden würde. Das ist wie alten Wein in neue Schläuche gießen.

    • kein Pirat schrieb am

      Nicht rechts(-extrem) zu sein ist etwas anderes als „links“ zu sein… immer wieder diese alten Denkmodelle… @David: Eine Partei, die die Leugnung des Holocaust ablehnt, ist also automatisch links? Mann-o-mann… das solltest du mal der CxU sagen… die wissen das möglicherweise noch gar nicht… wo die doch so links sind… unglaublich: Deutschland hat nur noch linke Parteien (mit Ausnahme, der faschistoid-rechtsextremen NxD und der zusätzlich paranoid-minderbemittelten DxU und diverser lobotomierter Splittergruppen)… Das muss gefeiert werden. Alle sind links. Sogar die katholische Kirche… *WoW*
      Sag‘ mal,… auf welchem krummen Planeten lebst du eigentlich?

      • kein Pirat schrieb am

        Das Wort was ich vergessen habe hieß: „Mitte“… Aber sowas kommt in den verschrobenen rechts- und/oder links-orientierten Denkmodellen ja nicht vor… Als wenn ein Auto nur im Kreis fahren könnte, denn wenn’s nicht rechts rum fährt, dann muss es ja links rum fahren. Geradeaus… das ist ja sowas von 80er … das gibt es doch gar nicht… (Sorry, aber bei so viel maßloser Blödheit fällt mir nicht mehr viel anderes ein)…

        • David schrieb am

          Mitte? Das ich nicht lache! Was wird denn von dir als „Mitte“ verklärt? Ich richte mich bei meiner Bewertung nach dem Parteiprogramm und das ist maßgeblich Links. Bis auf den Wunsch nach Zugriff auf ausländisches Humankapital, sogenannte Fachkräfte, aus wirtschaftlichen Gründen. Das lässt sich politisch vllt. der Mitte oder dem Neoliberalismus zuordenen. Ansonsten erklären die Piraten Deutschland weiterhin zum Einwanderungsland, was für mich als Umwelt- und Tierschützer auch der Grund war den Grünen den Rücken zu kehren. Sie erklären Segretation unter Einwanderen ausschließlich als Resultat der Ausgrenzung durch Einheimische, was eine typisch linke und antigermanische Prämisse ist usw. usf. Dann gibts noch ein paar Anleihen aus dem Sozialimus, und eine starke Liberale Prägung, dafür aber keinerlei Bekenntnis zur nationalen, ethnschen und kulturellen Souveräntät bzw. Identät, und auch keinerlei konservativer Motive. Also erzähl hier keinen Mist die Piraten sind „Mitte“. Dabei hätte diese Partei es nichtmal nötig Rechte rauszuekeln, da diese Leute mit dieser Partei ohnhin nichts anfangen können. Ansonsten, die NPD würde meiner Meinung nach der Parteienlandschaft ganz gut tun, bei 2 Parteien der Mitte und mitlerweile 4 Linken Parteien hielte ich 1-2 rechte Parteien für eine Bereicherung.

      • David schrieb am

        Ausserdem, ich bin weder Paranoid noch Minderbemittelt oder Blöd, stamme vermutlich vom gleichen Strafpaneten Erde wie Du und finde deine Beleidigungen schlagen ein wenig über die strenge. Ich würde mich auch nicht als Rechts bezeichen sondern eher als Querfrontler und ich akzeptiere im Gegensatz zu Dir politische Gegner auch wenn ich nicht ihrer Meinung bin. Wir haben in der Geschichte genug durch die skrupellosen Machenschaften von Römern, Katholen, Alliierten und anderen Feinden gelitten, da müssen wir uns nicht auch noch Gegenseitig die Köpfe einschlagen.

  23. stardust schrieb am

    „freiheit ist immer freiheit der andersdenkenden“

    das, was mich ganz konkret an diesem antrag stört, sind die formulierungen „unbestreitbar“ und „deckmantel der meinungsfreiheit“ und ich finde es bei genauerer betrachtung sogar ziemlich erschreckend, dass das scheinbar ansonsten niemandem auffällt. bis zu diesem zeitpunkt hatte ich tatsächlich geglaubt, dass diese partei für die meinungsfreiheit und andere werte der aufklärung eintreten würde (besonders aufgrund der auseinandersetzung mit der kirche).

    ich kann mir sehr gut vorstellen, wie die geschichtsbücher der nachkriegszeit ausgesehen hätten, wenn der krieg anders ausgegangen wäre. dort wären vermutlich alle lügen, die wir heute über diese zeit kennen, von historikern als die wahre „unbestreitbare“ geschichte dargestellt worden (ob nun durch druck von oben oder freiwillig) und jede skeptische auseinandersetzung mit diesem thema, jedes nachforschen in einer richtung, die zu anderen schlüssen führen könnte, wäre ein versuch unter dem „deckmantel der meinungsfreiheit“ das andenken der deutschen kriegsopfer (oder so ähnlich) zu verunglimpfen. dies würde unter strafe stehen.

    ich habe keinen zweifel daran, dass der holocaust stattgefunden hat. aber die tatsache, dass ich zu dieser meinung gekommen bin, ist nicht davon abhängig was mir irgendein gesetz zu diesem thema vorschreibt. ich bin zu dieser meinung gekommen, weil die beweislast in meinen augen erdrückend ist und nicht weil die beweislast für den gesetzgeber erdrückend ist und die meinung des gesetzgebers für mich verbindlich wäre.
    ganz im gegenteil, die tatsache, dass das leugnen des holocaust unter strafe steht, schwächt die position, dass es einen holocaust gab. und in meinen augen verunglimpft dieses gesetz mehr als alles andere das andenken an die opfer. jede „wahrheit“ die per gesetz festgeschrieben wird und nicht mehr hinterfragt werden darf, hat den gleichen wahrheitsanspruch wie die behauptung der kirche „die sonne kreise um die erde“. und deshalb empfinde ich dieses gesetz als schande.

    die wahrheit kann für sich selber sprechen

    • Ausgrenzung schrieb am

      „unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit“ ist in der Tat eine erschreckende Formulierung. Auf Spiegel-Online steht schon zu den Piraten: „Meinungsfreiheit gilt nicht mehr für alles“. Schade, dass es mit der Piratenpartei abwärts geht, was Werte (nicht Umfragewerte) anbelangt. Demnächst fordert die Piratenpartei wohl Netzsperren und Filter, weil „unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit“ … im bösen Internet …

      • Stefan schrieb am

        Auf Spiegel-Online steht schon zu den Piraten: “Meinungsfreiheit gilt nicht mehr für alles”.

        Das haben wir nun davon. Jetzt haben die Medien erst recht einen Grund, über die Piratenpartei herzuziehen. Sie können nun mit Recht behaupten, die Piraten stehen nicht zu ihren Grundsätzen, sie stehen nicht mehr zur Meinungsfreiheit.
        Vor den Medien einknicken ist immer ein fataler Fehler!

        • Die Freiheit des Einzelnen geht genau bis zu dem Punkt, an dem sie die Freiheit des Anderen tangiert. Öffentlich zu behaupten, der Massenmord an den Juden und sonstigen »Andersdenkenden« sowie den »unnützen Fressern« hätte nicht stattgefunden, ist ein Schlag ins Gesicht all derjeniger, die ihre Verwandten und Freunde durch diese Gräueltaten verloren.

          Keine Frage, auch die Sowjets und Amerikaner haben sich in dieser Zeit wie auch später keine Freunde gemacht. Ich denke, eine Aufzählung der Vorwürfe gegen diese Regierungen wäre müßig. Man darf diese Vorgänge durchaus auch kritisieren – gerne auch scharf. Man darf den Verantwortlichen auch jeden Vorwurf der Welt machen.

          Absurd wird es jedoch dann, wenn man die Opfer der einen Seite mit denen der anderen aufwiegt und damit versucht, die Schuld des einen zu schwächen. Und genau dagegen hat sich der Parteitag geschlossen ausgesprochen. In meinen Augen völlig zurecht!

          • mannemai schrieb am

            … danke, danke – sehr richtig: Die Freiheit des Einzelnen geht genau bis zu dem Punkt, an dem sie die Freiheit des Anderen tangiert..

            Mindestens das, sollte JEDER in seinem Hinterstübchen haben, BEVOR er SICH für den MEINUNGSMITTELPUNKT der Welt hält.

            Nur weil er nicht dabei war, wie ein Mensch geschlagen, getreten, bespuckt, gefoltert, vergewaltigt, verfolgt, ermordet, vergast wurde, wie übrigens auch mehrere Millionen Gewerkschafter, LINKE, SPDler. Künstler, Wissenschaftler in ganz Europa und viele, viele andere freie Antifaschisten, ist es trotzdem passiert.

          • Stefan schrieb am

            @André Reichelt:

            Die Freiheit des Einzelnen geht genau bis zu dem Punkt, an dem sie die Freiheit des Anderen tangiert. Öffentlich zu behaupten, der Massenmord an den Juden und sonstigen »Andersdenkenden« sowie den »unnützen Fressern« hätte nicht stattgefunden, ist ein Schlag ins Gesicht all derjeniger, die ihre Verwandten und Freunde durch diese Gräueltaten verloren.

            Spar Dir bitte diese Propagandaphrasen.
            Durch eine reine Meinungsäußerung wird niemand in seinen Rechten verletzt.

      • mannemai schrieb am

        … deine MEINUNG darfst du auch zu MILLIARDEN anderen Themen äußern – aber du tust es genau dazu.

        ERWISCHT!

    • @stardust (((„und ich finde es bei genauerer Betrachtung sogar ziemlich erschreckend, dass das scheinbar ansonsten niemandem auffällt. „)))

      Du liegst einem Irrtum auf. Diese Formulierung fällt auf, allerdings wird Kritik an dieser Formulierung hier massivst zensiert. Selbst meine harmlosen Kommentare wurden gelöscht.

  24. Sven schrieb am

    Interessant ist, dass die Türken den Massenmord an den Armeniern bis heute offiziell leugnen. Dürfen sie, schert sich kein Mensch drum… Auch die Salafisten, die ihre Primaten-Lebenseinstellung unters Volk bringen möchten, nebenbei noch zu „Tod den Ungläubigen“ aufrufen… auch das egal… dürfen sie.

    Aber weeeeehe, eine Deutscher hat aus Versehen mal etwas gesagt, das nicht dem deutsch-moralischen Standard Gesülze entspricht. Im Schlimmsten Fall hat er sogar noch eine eigene Meinung… das muss natürlich erstens sofort gestoppt und die entsprechende Person mundtot gemacht werden. Denn eigene Meinung darf man hier nur haben, wenn man ultralinks ist. Alles andere ist selbstverständlich – und wie soll es auch anders sein – rechts. Weil, deutsch – das kann ja nur rechts sein.

    Wenn wir nicht so ein kaputtmoralisiertes Jammerlappen-Volk wären, wenn wir uns nicht bei jeder blöden Äußerung wie die kleinen Mädchen einpissen würden, dann könnte man mal gemeinsam in die Zukunft sehen und sich an dem erfreuen, was man zusammen schafft und geschafft hat.

    Aber nein, es wird immer brav alles in „Rechts“ und „Richtig“ geteilt, sowie es uns Politik und Medien vormachen. Dann fetzen wir uns schön gegenseitig und die EU kann tun und lassen, was sie will… Perfekter Plan, klappt wunderbar. Und keiner merkts.

    Stattdessen andauerndes kollektives „Gegen-Rechts“ Geheule. Ich kann es nicht mehr hören. Es sit verwunderlich, wie ein Volk sich so dermaßen selbst hassen kann. Das geht echt nur in Deutschland.

    Und weil es auch bei den Piraten im Endeffekt wieder nur um dieses eine Thema geht, nämlich von morgens bis Abends in Schuld zu kriechen und uns immer wieder selbst zu sagen, wie achso böse wir Deutschen doch sind… genau weil das offensichtlich die einzige Hirnfähigkeit ist, die unser Volk noch beherrscht, deswegen wird uns das keinen Schritt weiter bringen. Deswegen sind die Piraten genauso unwählbar wie jede andere Partei.

    Dieses ständige destruktive Gejammer, die dauernde Selbstdemütigung und das moralische Geheuchel sind nur noch lächerlich.

    Was wir brauchen, ist mal wieder ein ordentlicher Schub Selbstwertgefühl. Mal wieder Mut fassen. Wieder kämpfen lernen. Und zwar nicht gegen uns selbst, indem wir uns ständig in „rechts“ und „links“ teilen lassen, sondern gegen mittelalterliche Politik, gegen Dinge wie 200.000 Euro im Jahr, nur weil man mal ein paar Monate Bundespräsident war….

    Es gäbe hier soviel anzupacken und zu ändern. Aber nein, wir müssen ja „Nazis jagen“…. und uns täglich wieder neu eintrichtern, wie schlecht wir doch waren…

    Wir sind keine Nazis, wir sind Deutschland. Und das ist weder verboten noch moralisch fraglich. Klar machen zum Ändern? Gerne – aber nicht mit ständigem Gegen Rechts Geheule als Hauptthema!

    • Stefan schrieb am

      Frankreich wollte die Leugnung des Massenmords an den Armeniern unter Strafe stellen – der Verfassungsrat hat es gekippt.
      Auch die Verfassungsgerichte anderer Staaten haben entsprechende Gesetze für verfassungswidrig erklärt. Und in den USA versucht man sowas erst gar nicht, weil man weiß, daß der oberste Gerichtshof ein solches Gesetz in der Luft zerreißen wird.
      Nur das Bundesverfassungsgericht hat es passieren lassen – mit einer hanebüchenen Begründung – offenbar auf Druck eines uns allseits bekannten Zentralrats.
      .
      Diesen Justizskandal aufzudecken, DAS hätten wir von der Piratenpartei erwartet!
      Aber stattdessen unterstützt sie diesen Verfassungsbruch. Jetzt dürfte jedem klar sein, was von dieser Partei zu halten ist.

      • Sven schrieb am

        Und natürlich war die „Türkische Gemeinde“ wieder entrüstet und alle haben protestiert wie die Verrückten, als sie von dem französischen Vorhaben hörten… Das ganze Jahr über das böse Deutschland jammern und selbst kein Funken von Einsicht. Das Schlimmste daran ist aber, dass wir braven Deutschen das immer alles unterstützen. Alles Böse, was nicht aus Deutschland kommt, wird einfach ausgeblendet. Fertig. Keine Diskussion. Böses kann nur deutsch sein…. ist doch klar. Kein Mensch regt sich darüber auf, was andere tun und getan haben. Aber wehe, hier rennt mal wieder ein dummes Kind mit Bomberjacke über die Straße… dann gibts direkt wieder Menschenketten und alle rennen panisch mit „Gegen Rechts“ Plakaten rum…. während Salafisten auf den Straßen ganz ohne Beachtung zwischen den Zeilen zum Mord an Ungläubigen aufrufen. Aber bei denen ist das natürlich alles Religions- und Meinungsfreiheit…. da soll man sich mal wagen, das infrage zustellen…

      • sugo schrieb am

        @stefan
        man kann das auch so sehen, das deutschland da halt anderen staaten etwas voraus hat. aus der vergangenheit gelernt hat. opfern entgegenkommen kann. schuld eingestehen kann. auch auf sowas kann man stolz sein. kommt halt ganz auf den fokus an den man hat, wenn man sowas betrachtet.

        • Stefan schrieb am

          Es steht Dir frei, jede Schuld einzugestehen, wie Dir danach ist. Aber es steht Dir nicht zu, andere zu selbiges zu zwingen.
          .
          Deutschland hat NICHT aus der Geschichte gelernt. Es fängt WIEDER an mit Meinungsverboten.

          • sugo schrieb am

            du hast das gute recht deine meinung zu äussern. deine meinung wird mit dieser erklärung nicht verboten! es wurde nur festgestellt, das eine überwältigende mehrheit dieser partei der ansicht ist, dass das leugnen oder relativieren des holocaust unter dem deckmantel der meinungsfreiheit nicht mit ihren grundsätzen vereinbar ist. du kannst ja privat an fakten die dir in der geschichtsschreibung unwahr erscheinen arbeiten und recherchieren. aber im rahmen der politischen arbeit der piratenpartei hat das, meiner meinung nach, nichts zu suchen! wenn du damit ein problem hast, ist es dein gutes recht dies zu äussern, wovon du hier ja auch gebrauch machst. so what? ich persönlich bin nicht pirat um die vergangenheit neu aufzurollen!
            es gibt sehr viel wichtige themen, die sich mit der gegenwart und zukunft beschäftigen. such dir doch gleichgesinnte die deiner meinung sind und änder was.

    • sugo schrieb am

      dann wähl halt nicht! zwingt dich ja keiner. ich bezweifle aber, das deine art und weise die dinge zu betrachten auf der dauer gut für deine gesundheit ist, so blutdruckmäßig. ich wünsch dir mal etwas mehr gelassenheit und das du nicht auf dumme ideen kommst.

  25. bENedZ schrieb am

    Oh man. Ich kann es kaum glauben, dass so ein Beschluss einstimmig durchgewunken wurde. Ich ärgere mich grade richtig, dass ich nicht anwesend sein konnte. Es ist ein Armutszeugnis für uns, so einen Beschluss zu fassen, weil wir uns ja Meinungsfreiheit&co. auf die Flagge geschrieben haben. Warum mussten wir dem Druck der Medien nachgeben. Besser wir ziehen nicht nächstes Jahr in den Bundestag ein, stehen dafür aber weiterhin für Freiheit. Es scheint so, also ob die wir Piraten uns immer weiter vom Liberalen nach Links abwandern. Das ist richtig schade.

    • Kevin schrieb am

      Jetzt mal ganz ehrlich, wärst du anwesend gewesen – hättest du auch zugestimmt. Darum macht man solche Abstimmung ja auch nie geheim und möglichst auch noch spontan – damit man gerade nicht seine eigene Meinung äußert, sondern die Konsensmeinung der Majorität. Als einziger von 1500 eine abweichende Meinung anzuzeigen, ist höllisch schwer – man wird dann sofort zum Paria, und aus der Gruppe verstoßen; das weiß man instinktiv, und die vererbte Verhaltensprogramme zu überwinden, gelingt in der Regel nur Personen, die mit dem Rest der Gruppen kaum in Kontakt stehen bzw. von ihnen emotional unabhängig sind.
      Und da das für jeden einzelnen Abweichler gilt, weicht auch niemand ab – gäbe es eine Kommunikationsmöglichkeit, mit der sich potentielle Andersdenkende vorher finden könnten, wäre das Verhaltensprogramm durchbrochen – man wüsste, dass man nicht der Einzige ist, und im Falle des Falles Teil einer neuen, kleineren Gruppe wäre.

      • Stefan schrieb am

        Ein Vorgehen wie zu Sowjet-Zeiten – mehr muß man dazu nicht sagen.

        • JJ schrieb am

          wie in China ist das! Und wie in der DDR! JA-SAGER-PARTEI!

      • bENedZ schrieb am

        Ja, da hast du leider recht.. Wahrscheinlich wäre ich auch eingeknickt… Dennoch finde ich es sehr traurig. Gab es wirklich keine einzige nein Stimme?

    • Voltaire waere nicht Pirat schrieb am

      Ich bin ein paar Jahre aelter als der Altersdurchschnitt hier. Ihr seit genauso wie die Gruenen in den Anfaengen. Auch damals glaubte man an Basisdemokratie und ganz anders sein zu wollen und koennen als die Etablierten. Damals gab es sogar mal ein Rotationsprinzip. Ihr Piraten seid genauso angepasst. Wenn ersteinmal einige von euch Minister und Staatssekretaere werden, und das ist durchaus wahrscheinlich, dann wird genauso Postengeschacher sein. Da werdet ihr, oder eine Riege aus eueren Reihen, genauso sein wie die FDP. Bei den BT-Wahlen koennt ihr mit der SPD oder der CDU koalieren, da wird schon einer von euch geil sein Aussenminister zu sein. Hunderte werden lukrative Posten im BT und dem Politapparat bekommen. Da werdet ihr genauso aalglatt sein. Spruecheklopfen, Versprechungen ohne serioeses Fundament usw. gibts bei Euch mindestens genauso wie bei den Etablierten. Irgendwann gibt es dann auch Piraten-Promis, die Bei Gottschalk, Jauch und dem ganzen Polittalk durchgereicht werden, und der Parteiapparat ist ohnehin nur Staffage.

      • Anonymous schrieb am

        Ich stimme Ihnen zu. Mit einer Abweichung: ‚Das‘ ist nicht erst „irgendwann“ so, das ist schon längst losgegangen!

  26. Max schrieb am

    @Piratenpartei Enttäuschend! So hirnrissig es ist den Holocaust zu leugnen, es ist noch dämlicher das Leugnen eines historischen Ereignisses unter Strafe zu stellen. Schade, dass die Partei offenbar ihren Liberalismus aufgibt, um dem Fadenkreuz der Medien zu entkommen!

    • JJ schrieb am

      Um sich ganz genau ins Fadenkreuz zu stellen meinst du wohl!! Man sagt immer Konsequenz ist wichtig um Loyalität beweisen zu können. In diesem falle Loyalität gegenüber den wählern der PP. Nun ist es so, die PP hat allen eine riesen Lüge aufgetischt, so von wegen Liberal und so, hat sich so seine bisherigen Stimmen erschlichen um irgendwie auf sich aufmerksam zu machen. Jetzt wo genug Stimmen da sind, macht man den Wendehals – man ist ja darauf nicht mehr angewiesen. Es war wohl anfangs zu schwer die Linken in die PP zu bekommen aufgrund der vielen bereits existierenden linksparteien, darum hat man eben diesen weg gewählt. Clever! (Verschwörung aus)

  27. stardust schrieb am

    auf dem platz des himmlischen friedens hat 1989 auch kein massaker stattgefunden weil es in china verboten ist über ein massaker auf dem platz des himmlischen friedens 1989 zu berichten…

    • Martin Haug schrieb am

      🙂
      Ach ja, bevor hier wieder jemand auf den Barrikaden steht: Der obige Kommentar kann auch ironisch verstanden werden…

    • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

      Passend. Aber bei dem unglaublichen Bildungsmangel der Piraten wird mit Ihrem Nick hier niemand etwas anfangen können. Das ist die deutsche Tragödie.

      • sugo schrieb am

        schon mal was von emotionaler intelligenz gehört?
        ich sach ja nur 🙂

  28. Martin schrieb am

    Das Problem bei der ganzen Argumentation ist, dass sobald jemand sich politisch zentriert, wird er von jemanden der weiter links steht, gleich vor einem rechten Hintergrund gesehen. Somit fällt man sogar als normaler 08/15 Mensch gleich in die Falle, dass jeder Erklärungsversuch der eigenen Position, als Verharmlosung (auch der Geschichte) hingestellt wird, was wieder einem zu einer Erklärung zwingt. Bisschen ein Argumentativer Teufelskreis.
    Ich würde mal sagen, so wie es jetzt gelöst wurde ist es gut. Statement abgeben, Wachsam bleiben, und nach vorne schauen.
    Im normalen unpolitischen Leben würden wir das gleiche tun, oder? (also bis auf ein Statement bzw. Parteibeschluss)

    Andersherum, was soll man mit Nazis machen – Rauschmeisen? Deportieren? Sonst Vorschläge? (Das Känguru hatte da andere Ideen) Und wenn jemand eine neue politische Heimat sucht? Warum soll man Ihm/Ihr die Möglichkeit nicht geben wenn er/sie sich vom braunen Gedankengut nach Einsicht verabschiedet hat? Aber eine derartige Amnestia und Excusatio zieht schon fast religiöse Züge.

    • Stefan schrieb am

      Andersherum, was soll man mit Nazis machen

      Wo gibts denn hier Nazis?
      Das ist auch wieder so ein Punkt: Ihr laßt euch von den Medien einreden, ihr hättet „Nazis“ in euren Reihen. Was soll das?
      Ihr habt jemand, der die Geschichte hinterfragt. Ihr habt jemand, der sich etwas ungeschickt ausgedrückt hat. Ihr habt welche, die für die Abschaffung des Holocaust-Leugnungsgesetzes eintreten.
      Das sind keine Nazis! Das wissen wir – auch ohne irgendwelche Distanzierungs-Gelübden!
      Die Frage, was ihr mit Nazis machen sollt, stellt sich bei euch überhaupt nicht!

      • Sven schrieb am

        Weil der Großteil der Deutschen keine anderen Fähigkeiten mehr hat als alles Gesagte und Geschriebene akribisch auf Stellen abzusuchen, in denen man vielleicht auf eine Formulierung stößt, die man um 20 Ecken und mit ausreichend Rechts-Paranoia irgendwie als „Diskriminierung“ oder „Diffamierung“ deuten könnte…

        Hier ist man doch schon rechts, wenn man das Wort „Jude“ nur benutzt. Da stehen schon die Ersten panisch hinter einem… „Oh, der hat Jude gesagt… der ist bestimmt rechts… da müssen wir jetzt jeden Wortfetzen genauestens untersuchen! Am Ende hat er noch ne eigene Meinung die vom moralischen Linksgefasel abweicht! Nieder mit ihm!!“

        In Deutschland endet jede Diskussion und alles, was man beginnt, nach kurzer Zeit in der Frage, wer da jetzt wieder rechts ist und wer böse und überhaupt…. Diskutieren und vor allem mal über sinnvolle Konzepte, Fakten und Ideen für die ZUKUNFT zusammen nachdenken, das ist hier überhaupt nicht mehr möglich. Alles wird reduziert auf 12 Jahre böses Deutschland… mehr können wir nicht mehr. Nur noch armselig.

        Immer brav in der Vergangenheit graben und so viel wie möglich rausholen, um uns immer und immer als das pure Böse in der Welt zu platzieren. Unser einziges Hobby. Ein Haufen Ideenloser Heulsusen sind wir mittlerweile nur noch, wo sich jeder bei jeder etwas seltsamen Formulierung sofort einpisst und Angst vorm neuen 3. Reich bekommt…..

        Ich hab die Hoffnung aufgegeben, dass sich in diesem Land etwas ändert. Mit der ständigen Kriecherei gegenüber allem kommen wir auf jeden Fall nicht weiter. Und Meinungsfreiheit gilt eh nur, wenn man in der Welt lebt, wo sich alle liebhaben und alles gut ist… (bis auf die Deutschen natürlich, denn wir sind ja alle braunes Pack…)

      • mannemai schrieb am

        … hattest du bis vor vielen Wochen jemals etwas von einer ZWICKAUER TERRORZELLE gehört?

  29. Hobbitlady schrieb am

    Ich bin bestürzt, was hier einige unter Meinungsfreiheit verstehen. Die Freiheit, offenkundige Lügen diskutieren zu wollen? Da könnte man ja genausogut anfangen, über Kreationalismus oder besser gleich die These 2+2=5 zu verhandeln.

    • stardust schrieb am

      ich würde gerne mit einigen dieser zurückgebliebenen über kreationismus diskutieren um sie dem spott preiszugeben.

      aber das ist offensichtlich nicht angemessen. angemessen wäre es in allen fällen jede religiöse lehre unter strafe zu stellen, die ein um mehrere milliarden jahre abweichendes alter der erde verbreitet. von den andern unstimmigkeiten brauchen wir gar nicht erst reden.

      deutlicher kann man geschichte gar nicht mehr leugnen!

      • Man kann über Thesen und Vermutungen streiten, nicht jedoch über zigfach bewiesene und von Zeitzeugen berichtete Fakten. Von mir aus darfst Du gerne in Frage stellen, ob es wirklich sechs Milionen Juden waren, die sippenhaftlich ausgebeutet und hingerichtet wurden. Das scheint wohl wirklich noch nicht ganz unumstritten zu sein. Aber selbst wenn es nur Hunderttausend waren, sei’s d’rum, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit war es allemal. Ein »So schlimm war das doch nicht!« ist absolut unangemessen und wird – zurecht – strafrechtlich verfolgt.

        • Sven schrieb am

          Es ist sicher nicht korrekt, das zu leugnen. Aber anstatt 70 Jahre lang nur zu jammern, müssen wir endlich mal lernen, in der Gegenwart anzukommen. Hier und jetzt sind WIR. Keiner von uns hat irgendeine Schuld an irgendwas. Wir müssen es nicht verdrängen oder schönreden, wir müssen aber auch nicht nochmal 70 Jahre jeden Tag mit geducktem Kopf dem Rest der Welt in den Hintern kriechen. Irgendwann ist doch mal gut!

          Von einer jungen Partei, die sich „Klarmachen zum Ändern“ aufs Segel schreibt, erwarte ich Energie, Mut und Selbstwertgefühl und nicht andauerndes Jammern gegen Rechts, weil man das halt so macht und weil das momentan ein Massenwahn ist. Wir haben Probleme, die zu lösen sind. Wir kommen nicht weiter, wenn wir tagelang diskutieren, ob vielleicht wieder einer einen Satz falsch formuliert haben könnte…. Mann mann. Wir brauchen deutlich weniger Moralfloskeln und Kriecherei, dafür mehr Mut und Zusammenhalt. Und zwar im Hier und Jetzt und nicht in 1945!

          • JJ schrieb am

            DANKE! Ich schreib das hier schon so wie Du X-mal. Bisher leider ohne Erfolg. Und das wird auch so bleiben in der drückeberger Riege!

        • DrBolle schrieb am

          Über Zeitzeugenberichte lässt sich sehr wohl streiten – allerdings nur dann, wenn es geschichtspolitisch opportun ist. Beispielsweise versuchen Historiker den Zeitzeugen, die bei der Bombardierung Dresdens von Tieffliegerangriffen auf die Flüchtlinge in den Elbwiesen berichten, diese Beobachtung auszureden, da sie nach Aktenlage nicht stattgefunden haben:

          http://www.welt.de/kultur/history/article13806270/Das-Raetsel-der-Tieffliegerangriffe-auf-Dresden.html

        • @Andre Reichelt (((„Man kann über Thesen und Vermutungen streiten, nicht jedoch über zigfach bewiesene und von Zeitzeugen berichtete Fakten.“)))

          Klar ist es bewiesen. Denn diejenigen, die behaupten, dass es Gegenbeweise gibt, landen im Gefängnis.

  30. stardust schrieb am

    den holocaust darf man nicht leugnen weil er bewiesen ist. aber evolution und das alter der erde…. just a theory

  31. enolive schrieb am

    Es ist die Aufgabe der Gesellschaft und des Staates, Meinungsfreiheit zu ermöglichen, nicht die einer Partei. Ergo kann PP als Partei selbstverständlich Stellung beziehen, parteiisch sein wie es Marina Weisband so schönin ihrem Blog ausgedrückt hat. Zu der hier bezogenen Stellung lässt sich imho auch nichts Negatives sagen.

    Andererseits sollte der Staat unbequeme Meinungen, mögen sie noch so verachtenswert sein, dulden (und dazu gehört auch Gesetze zu HK-Leugnung, der durch das Urheberrecht reglementierte Umgang mit NS-Nachlass wie Vorbehaltsfilmen und Pamphleten etc). Jegliche vorgeschriebenen Verbote gehören in die Tonne, wir sollten uns auf Voltaires berühmtes Zitat besinnen 😉

    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“

    • stardust schrieb am

      wenn ich mich für die rechte von homosexuellen einsetze, bin ich deshalb nicht homosexuell.
      wenn ich mich für die rechte von tieren einsetze, bin ich deshalb kein tier.
      wenn ich mich für die meinungsfreiheit einsetze (die in diesem fall zufällig mit der der nazis übereinstimmt), bin ich deshalb kein nazi.

      • Anonymous schrieb am

        Danke!
        Und man ist ebenfalls nicht automatisch Nazi, sobald man eine eigene Meinung hat und der Horizont größer ist als Friede-Freude-Eierkuchen und den ganzen Tag Moral heucheln… Alle sind gleich, alle sind gut, ach was haben wir uns alle lieb… Probleme gibt es keine… Alles ist gut und alle leben in Frieden… (Bis auf unser Land, das natürlich komplett im braunen Sumpf versunken ist und zudem Schuld am Leid der Welt. Einer muss es ja sein… Nehmen wir halt grad uns selbst, das ist eh allgemein bekannt und der Hype läuft auch gut. Was soll man da noch Fragen stellen oder andere Probleme aufdecken wollen…)

      • bENedZ schrieb am

        Du bist ein Mensch, oder? Also bist du auch ein Tier, denn Menschen sind biologisch gesehen Tiere. Wer was anderes behauptet wandert ins Gefängnis 😉

        • stardust schrieb am

          selbstverständlich sind menschen tiere. aber die begründung dafür lautet weder „das gesetz schreibt vor, dass jede andere äußerung strafbar ist“, noch „ich setze mich für die rechte von tieren ein“.

  32. Voltaire waere nicht Pirat schrieb am

    Was ist ein „unbestreitbarer Teil der Geschichte“? Erst einmal muesste der Begriff Holocaust definiert werden. Dann muesste festgestellt werden, ob bei Bezugnahme auf definierbare Sachverhalte, diese vollstaendig oder teilweise stattgefunden haben.

    Bei diesem Antrag wird also nur beschlossen das etwas Teil der Geschichte ist. Es gibt also Teile die zu einer Geschichte gehoeren und andere dann wieder nicht. Also letztendlich geht es um Offenbarungsgeschichte, um Axiomatik, Dogmatismus oder Religion.

    Bei diesem Tabu- und Einschuechterungsthema kann eine Abstimmung per Kartenhochheben nicht die wirklichen Meinungsverhaeltnisse wiedergeben.

    Ihr seit eben BRD.

    Schoene Gruesse von einem Auslaender aus dem Ausland.

  33. Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

    Ich wusste gar nicht, dass die PP zum größten Teil aus Historikern besteht.

    Jetzt warte ich nur noch auf die Erklärung, dass das Bestreiten der Evolution auch unvereinbar wird.

    “Die Piratenpartei Deutschland erklärt, dass die Evolution unbestreitbar Teil der Geschichte des Lebens ist. Sie unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit zu leugnen oder zu relativieren widerspricht den Grundsätzen unserer Partei.”

    • mannemai schrieb am

      … wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten!

      • Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

        Das heißt dann aber auch, dass die PP zum Scheitern verurteilt ist, wenn sich herausstellen sollte, dass David Irving doch recht hat.

        • Sabrina schrieb am

          Meinst du David Irving oder Germar Rudolf? Ist jetzt nur eine interessierte Nachfrage, weil sich doch der Pirat Bodo Thiesen auf den „Rechtsextremisten“ bzw. „Holocaust-Leugner“ Rudolf berief, danach von seinem Amt enthoben und von Fräulein Weisband als „Schwein“ bezeichnet wurde.

      • Sven schrieb am

        Wer in der Vergangenheit lebt, aber auch nicht!

        Und das ist nun mal leider beim Großteil so.
        Es gibt nur das dritte Reich und alles ist scheiße und wir sind alle rechts…
        alles danach hat keine Bedeutung. Hauptthema wie bei allen anderen auch:
        Heucheln, Moralfloskeln, ständiges Graben in der Vergangenheit, ständige Mahnwachen… ständige Selbstdemütigung.

        Wir haben gar kein Interesse, vorwärts in die Zukunft zu gehen. Unser Horizont ist beschnitten auf Deutschland = Krieg = Nazis. Das wars. Mehr ist nicht in unseren Köpfen. Und deswegen wird sich hier auch nichts ändern. Weil hier keiner etwas ändern will, weil es nur noch um dieses eine Thema geht. Von morgens bis Abends, immer und überall. Heucheln, moralische Sülze, gespielte Anteilnahme, paranoides und wahnhaftes Suchen nach „rechtem Gedankengut“ in allem, was es gibt… und zwar solange, bis man etwas findet, was man zumindest so drehen kann, dass es sich so anhört…

        Wie soll man mit dieser destruktiven Einstellung etwas gestalten? Wir haben viel zu sehr damit zu tun, zu kriechen und Moral zu spielen, der Sündenbock und Schuldige zu sein. für Gestaltung und Zukunft bleibt da keine Zeit…. Wir müssen lieber „Nazis“ jagen, denn wir stecken ja mitten drin im „brauen Sumpf“… alles andere ist Nebensache…

  34. Markus Bauer schrieb am

    Die Piratenpartei ist leider längst kein Sammelbecken der technischen Avantgarde mehr, die sie am Anfang war. Heute tummeln sich in ihren Ortsverbänden Leute, die mit dem technisch-philosophischen Hintergrund der Ur-Piraten nichts mehr anfangen können. Statt eines freiheitlich-liberalen-rechtsstaatlichen auf Individualität und Selbstbehauptung bezogener Gedankenkern hat sich ein linker-sozialistischer-demokratischer und Verteilung und Herrschaft der Menge bezogener Gedankenkern etabliert. Es ist doch bezeichnend, dass mit Bernd Schlömer ein Apparatschick der Bundeswehr (!) ohne technisches Studium (!) im Amt eines Regierungsdirektors zum Parteivorsitzenden gewählt wurde und eben kein Mensch aus der „Szene“.

    Man muss kein Nazi sein, um die Strafbarkeit der Holocaustleugnung abartig zu finden: Bei den US-Amerikanern ist es eine Selbstverständlichkeit, dass JEDER JEDE MEINUNG FREI ÄUßERN DARF. Der Vorteil daran: Man erkennt die Blödmänner dort sofort.

    Von der Dammbruch-Theorie scheint auch keiner der Jubelperser hier je gehört zu haben. Die Meinungsäußerungsverbote werden nämlich mit der Zeit schleichend ausgeweitet. Man schaue sich nur mal die Verurteilungen wegen sog. „Volksverhetzung“ genau (!) an. In Österreich, in Frankreich, in Deutschland: Hier bald jeder Protest gegen den Mainstream strafbar. Prominenteste Beispiele sind wohl die Verurteilungen wegen des Koran-Toilettenpapiers, die Verfolgung des „Michael Mannheimer“ oder die Angriffe gegen die schweizer Zeitung „Weltwoche“.

    Die Nazis waren nicht so gefährlich wegen dem was sie sagten, sondern wegen dem was sie taten. Hätte man die SA-Schlägertrupps gleich am Anfang konsequent weggesperrt, dann hätte es das Dritte Reich nie gegeben. Aber anstatt die Justiz sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren zu lassen, nämlich die Verfolgung von strafbaren HANDLUNGEN vorzunehmen, ist man in Deutschland froh, wenn sie sich mit Unfug beschäftigt.
    Tut mir leid, ich mag nicht jubeln, wenn die „Schwarmintelligenz“ zu Scheiße fliegt. Ich bin aus der Piratenpartei ausgetreten, von einem Nutznießer des Militarismus lasse ich mich nicht repräsentieren. Und meine Partei ist das ohnehin längst nicht mehr.

  35. KalleWirsch schrieb am

    Liebe Piraten,

    herzlichen Glückwunsch. Eine gute, wichtige und auch nötige Entscheidung diese deutliche Positionierung. Meinungsfreiheit bedeutet ja nicht, dass man als Partei nicht auch Stellung bezieht. Jetzt kann wieder eure Arbeit in den Vordergrund treten. Dafür viel Glück.
    Dass die Grünen ihren Müll über euch ausgeschüttet haben ist schon sehr putzig, wenn man sich die Geschichte der Grünen anschaut. Anfangs hatten die Grünen ziemlich zu kämpfen mit rechts-ideologischer Unterwanderung. Da wurde Ökologie gerne mal in Verbindung gebracht mit der deutschen Scholle. Aber wie das mit den Grünen so ist. Sie vergessen gerne und mittlerweile immer schneller.
    Bleibt bei euch. Bis jetzt habt ihr auf eurem Parteitag gezeigt, wie und dass Basisdemokratie funktionieren. Das gestern war fast ein Lehrstück. Offenheit mit Gleichzeitiger Disziplin. Ich bin wirklich beeindruckt. Das haben die Grünen nicht geschafft als sie noch basisdemokratisch waren. Und als EX Grüner weiß ich wovon ich rede;)

    • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

      „Und als EX Grüner weiß ich …“
      Von Ex-Grünen und anderen Kollektivisten sind die Piraten vollgesogen wie ein praller Schwamm und darum bereits stehend KO.

  36. Bummi schrieb am

    Mit diesem Kniefall ist der Damm gebrochen und die Meinungsfreiheit in der Piratenpartei abgeschafft. An die kurze Leine gelegt ist die PP nur noch ein bedeutungsloser Karnickelzüchterverein. Sowas wählt man doch nicht!

  37. thosch schrieb am

    Ich hätte dagegen gestimmt. Jeder in Deutschland muss das Recht haben, sich lächerlich machen zu dürfen.
    Das Verbot der Holocaust Leugnung wurde damit begründet, dass es genügend Beweise gibt, die für den Holocaust sprechen. Mit der selben Begründung dürfte es auch keine Neoliberalen geben. Ebenso müsste es unter Strafe stehen, Evolution zu leugnen.

    Ich überlege mir jetzt, ob ich weiter in so einen Haufen mitarbeiten möchte.

    • thosch schrieb am

      Nachtrag: Es ist für mich sinnvoller einen Leugner mit wissenschaftlichen Fakten zu überzeugen. Wenn nicht darüber geredet werden darf, kann ich ihn auch nicht überzeugen und er behält seine Annahme bei.

    • thosch schrieb am

      Nachtrag: Es ist für mich sinnvoller einen Leugner mit wissenschaftlichen Fakten zu überzeugen. Wenn nicht darüber geredet werden darf, kann ich ihn auch nicht überzeugen und er behält seine Annahme bei.

  38. Demokrat schrieb am

    Ich will zwar den Holocaust nicht leugnen, aber ich will auch nicht an ihn glauben. Ich will gerne frei über diesen diskutieren dürfen. Was mache ich denn jetzt??? In den Iran ziehen (solange Israel diesen noch nicht angegriffen hat)

      • Sabrina schrieb am

        Schlimmer als hier kann es in punkto Meinungsfreiheit dort auch nicht sein.

  39. Don schrieb am

    Da gab es ja wohl nie einen Zweifel darüber!!
    Das Herr Friedmann einer Jüdin vorgeworfen hat, sie würde eine Partei unterstützen, die den Nationalsozialismus verharmlost war ja wohl der Schwachsinn des Jahres!
    Ein böse Hetzkampagne gegen uns ist gescheitert.
    Wir sind da und ich will mit euch nach Berlin.Wählt Don

    • David schrieb am

      Das man sich so an der Nase durch den Medienbasar führen lässt? Unglaublich! Wer bei dem klassisch linkspopulistischen Programm auch nur den Verdacht äussert die Piratenpartei wäre Rechts oder bzw. Neutral, also weder Rechts noch Links, gibt sich der lächerlichkeit Preis. Die grundlegenden Bewertungen und Ziele basieren auf den typischen linken, liberalen, antigermanischen, antinationalen und multikulturellen Prämissen des linken Lagers. Warum wude überhaupt betont das die Piraten weder Rechts noch Links wären? Wolte man damit Wähler fischen? Diese Partei hat mit Konservativ und Rechts nichts gemein und umgekehrt, es gibt also keinen Grund sich davon zu distanzieren.

  40. Hans schrieb am

    Liebe Freunde und Heranwachsende!
    Das Thema Holocaust unter dem Vorzeichen „wahr oder unwahr“ zu discutieren ist eigentlich ziemlich absurd. Ebenso, wie es absurd ist, zu discutieren, ob es Gott gibt, oder einen Kreis oder ein Dreieck:

    Wer Politik machen will, kann sich kein eigenes Geschichtsbild erfinden, sondern muß das vorgegebene das fast alle glauben und die Nachrichten verkünden als Voraussetzung benutzen. Selbst, wenn er nicht daran glauben würde.
    Veränderungen der Lebensqualität durch Politik findet dort statt, wo die Menschen mit ihrem täglichen Erleben sind, nicht beim Geschichtsbild.
    Dort, wo die Menschen täglich erleben, sind sie auch kompetent und man kann ihnen kein dummes Zeug verkaufen.
    Und wenn wir schon beim Thema Geschichtsfälschung sind: Was w o l l e n Sie denn, welche Geschichtsversion gelten soll? Ich w i l l die Version, in der industrieller Massenmord möglich war, weil ich davor warnen möchte, wie schnell eine Demokratie in die Barbarei umkippen kann, und wie machtlos bürgerliches Gutmenschentum demgegenüber ist, wenn es erst mal passiert ist. Wie wichtig scheinbar zweitrangige demokratische Rechtsinstitutionen sein können. Grade, weil ich auch vor Massenmanipulation warnen möchte. Und vieles dergleichen mehr.
    Unsere ganze politische Kultur baut darauf auf, dass dieses Geschichtsbild schon seit langem immer galt, und man kann nicht einfach einen der untersten Steine wegziehen, ohne dass das Gebäude einzustürzen droht. Und wer den Stein wegzieht ist nicht der, der hinterher oben auf dem Trümmerhaufen sitzt, sondern der, dem alles auf den Kopf fällt.
    Ja, ich habe Orwells 1984 auch gelesen. Ziemlich gründlich.
    Ja, ich weiß, dass es möglich ist, selbst Massenmorde zu erfinden oder aus dem öffentlichen Bewußtsein zu löschen, obwohl ich bei dieser Größenordnung nicht glaube, dass man sie ganz frei erfinden kann.
    Ja, ich weiß auch, dass tatsächlich gelogen und manipuliert wird. Und wie!
    Aber bitte liebe Leute, lasst uns wenigstens den Holocaust in Frieden, sonst setzt ihr euch wirklich dem Verdacht aus, Nazis zu sein.
    Mit Recht.
    Wisst ihr eigentlich, was Frieden ist?
    Wie groß Gott ist?
    Ich glaube, ihr habt keine Ahnung!

  41. DasAnti schrieb am

    Harald Semken schrieb in seinem Blog (auch wenn er sich davon dann gezwungenerweise distanzieren musste)
    „Aber wer Menschen ausgrenzt – der grenzt nun mal Menschen aus und ist damit selber kaum besser als die Nazis selber.“
    Natürlich kann man sich gegen Holocaust-Leugner positionieren, ob man nun Holocaustleugnungs-Entkriminalisierungs-Befürworter ausgrenzen muss, halte ich zumindest für fraglich
    Aber weder das Eine noch das Andere trifft für Dietmar Moews zu – er war als Sündenbock willkommen, um ein medienwirksames Bild für die Abgrenzung gegen Rechts zu liefern; sein Wahlergebnis von <1% halte ich dagegen völlig für o.k. – gewählt hätte ich ihn auch nie.
    Harald Semken weiter:
    „Die letzte Partei, die mit „diese Leute da, gegen die müssen wir vorgehen“ einen Riesenerfolg erzielt hat, in Deutschland, das ist m.E. die NSDAP.
    Die hatten für alles einen Sündenbock.“

    Ich habe mir vorher nicht wirklich Gedanken darüber gemacht – seit der Aktion gegen Moews habe ich nun eine Meinung:
    Wer für das Erreichen seiner politischen Ziele Nazimethoden benutzt, ist im Geiste ein Nazi. Die größte Massierung von Nazis in Deutschland findet man zur Zeit in den Holstenhallen in Neumünster.

      • DasAnti schrieb am

        Die Erklärung in Neumünster war gegen die direkte Holocaustleugnung gerichtet.
        Viele Stellungsnahmen von Landesverbänden in den letzten Wochen grenzen aber in erster Linie die Befürworter der Entkriminalisierung der Holocaustleugnung aus – da sie ihnen untersagen, sich auf Ämter bewerben zu können.
        Generell lässt sich sagen, dass es für die Invers-Nazis unter den Piraten keinen Unterschied mehr gibt, zwischen der Leugnung oder Relativierung des historischen Faktes Holocaust und des Wunsches nach möglichst weitgehender Meinungsfreiheit, und damit in logischer Folge der Entkriminalisierung der Holocaustleugnung.
        Daher werden Befürwortern der Entkriminalisierung, wie z.B. Carsten Schulz, von ihnen immer auf die gleiche Stufe wie die Holocaustleugner gestellt.

  42. Anonymous schrieb am

    Demokratische Abstimmung unter Historikern zum Holocaust.
    Die Mehrheit bestätigt die Greultaten des Holocausts.

  43. Mandraguas schrieb am

    @ Stefan

    Auszugsweise meinen Text zitieren und mir daraus resultierend eine faschistische Gesinnung vorzuwerfen, ist einfach nur lächerlich.

  44. Max schrieb am

    Über was wurde denn nun abgestimmt?
    Darüber, ob Leute, die den Holocaust relativieren, gesetzlich belangt werden sollen oder ob eben diese Leute lediglich nicht in der Partei erwünscht sind?
    Hier denkt offenbar die eine Hälfte ersteres, die andere letzteres.

    Und wo fängt Relativieren eigentlich an? Wenn ich sage, dass schon unzählige Male viele unschuldige ihr Leben lassen mussten (Kriege, Terroranschläge), und der Holocaust bloß ein weiterer Stein in der Mauer ist und nicht trauriger als jeder andere Krieg auch, ist das schon Relativieren?

    Wenn ich sage, dass es auch ein paar gute Dinge zur NS-Zeit gegeben hat, relativiere ich dann automatisch den Holocaust?

    Und wenn ich nihilistisch veranlagt bin und den Wert eines Lebens, philosophisch gesehen, für bedeutungslos halte, aber dennoch akzeptiere, dass friedliches Zusammenleben und die Sicherung von diesem auf politischer Ebene wichtig ist, habe ich dann den Holocaust relativiert?

    Oder angenommen ich bin ein radikaler Tierrechtler und finde das Schlachten von Tieren genauso schlimm, wie das Töten von Menschen und somit halte ich die Fleischindustrie für schlimmer als den Holocaust. Habe ich diesen dann nicht auch relativiert?

    Was ich sagen will: Ab wann ist Relativieren Relativieren? Grenzziehungen sind bei solchen Dingen immer problematisch und am Ende habe ich keinen Nazi verstoßen, sondern bloß einen Tierrechtsfutzi oder einen harmlosen Misanthropen. Ist das noch liberal?

    • Du hast sogar die beiden häufigsten Relativierungen vergessen:

      „Dass der Staat Zigaretten zulässt, ist genauso schlimm wie der Holocaust“

      und

      „Dass der Staat Abtreibung zulässt („Baby Holocaust“) ist genauso schlimm wie der Holocaust“

      Gerade die zweite Aussage ist gang und gäbe in den USA.

  45. Glamypunk schrieb am

    Da steht kein Wort von der Strafbarkeit der Holocaustleugnung noch davon, welche Konsequenzen diese für ein Parteimitglied hätte.

    Also wieder mal Wischi-Waschi-Kram und eher etwas, was Nazis noch mehr dazu bringen wird, sich bei den Piraten heimisch zu fühlen.

    • der Glückliche schrieb am

      Stimmt, es hat hier keinen Sinn. Deine Aufforderung ist gut: Liebe Nazis bei den Piraten, geht zu den Pro-Nazis.
      Danke

        • 110 schrieb am

          nein, die haben mit nazis garnix zu tun, deswegen wurden die büroräume der „pro“ parteien auch letzte woche im zusammenhang mit terroranschlägen vom staatsschutz durchsucht und dutzende von schusswaffen sichergestellt, nicht wahr.

    • edith schrieb am

      @Dirk, Stefan, Frauenhaus
      Es hat keinen Sinn hier zu posten, geht!

      • edit schrieb am

        @Admin, Moderation, Redaktion
        Mein Weltbild wird angegriffen, zensiert!

  46. Tastengockel schrieb am

    Danke an Frau Weisband,
    lernen und Gesundheit sind nun mal das wichtigste im Leben.
    Von Frau Weisband habe ich nur einen einzige Antwort im TV erlebt, welche mir nicht „in den Kram“ gepasst hat.
    Eine Supertraumfrau (politisch).
    Lernt alle von ihr.

    An die anderen Piraten:
    Alle Medien sind profitorientierte Unternehmen.
    Die hassen & fürchten Euch.
    Die haben Euch nur deshalb so „hochgeschrieben“ damit Ihr danach um so tiefer fallt – unbedingt noch vor der nächsten Wahl.
    Und Ihr springt auch noch nach diesen Pfeifen??? (Nazi-Debatte) Es genügt, sich nach dem Grundgesetz zu halten.
    Die Kommentare in den i-Zeitungen stammen von „Bild-bildet“-Typen oder von den Redakteuren selbst.

    Wer in eine Partei eintritt hat die Meinung der Partei zu achten und zu fördern. Wenn nicht, sucht er sich „seine“ Partei.
    Ich kenne einige Etablierte, dort gibt es Gruppen mit Namen „Partei von unten.“ Im „Entwicklungsstadium“ lasse ich gern Kontra, Re und Bock zu. Aber es sollten Spielregeln folgen.

    Ich bin ein großer Freund von Grenzen, Gesetzen & Spielregeln. Die Grenzen dürfen ruhig weiter sein, aber Grenzen sollen sein.

    Schönreden, Kleinreden, relativieren alà Herrn Kohl-Nerz macht aus Euch etablierte Pfuis. Werdet es niemals.
    Seid bitte nicht für „alle & alles“ offen. Konzentriert Euch bitte auf Eure Problemlösungen. Die etablierten Pfuis brachten es in 60-Jahre BRD nur zu Verlusten in jeder Art.
    Wenn sie jetzt kritisieren werden nur die Kabarettisten neidisch. Lustig ist es aber nicht mehr.

    Sagt nein bei den geplanten Verbrechen.
    Transparenz + Ehrlichkeit + Standhaftigkeit genügen fürs erste.

    MfG

  47. AAA ILS schrieb am

    Bravo, Holocaust ist Geschichte und nach 60 Jahren wieder aktuell. Wann beginnen die Deutschen endlich in die Zukunft zu schauen und die Vergangenheit ruhen zu lassen. Alle nur Israel-hörig oder kann endlich mal für das eingestanden werden was die Jugend in der Zukunft braucht?

  48. 110 schrieb am

    eigentlich verstösst es ja gegen wesenliche prinzipien extra eine solche sinnfreie abstimmung über selbstverständlichkeiten zu machen, nur um dem druck einer gewissen form der medienberichterstattung auszuweichen.

    andererseits ist es aber auch kein beinbruch seine prinzipien mal in einem kleinen punkt zu brechen, und es ging ja auch recht schnell über die bühne.

    viele anhänger – und selbst mitglieder – der piraten brauchten dieses signal und diese „offizielle“ klarstellung nämlich, genauso wie unsere gegner, von die linke bis spinger verlag, es offenbar brauchten.

    wenn nach etwas so laut verlangt wird, dann kann man es auch einfach mal geben.

    • Stefan schrieb am

      andererseits ist es aber auch kein beinbruch seine prinzipien mal in einem kleinen punkt zu brechen

      Doch, denn es ist ein Zeichen von Unverläßlichkeit. Ich erwarte doch von einer Partei, daß sie auch nach der Wahl zu ihren Prinzipien steht, und nicht durch irgendeine Medienkampagne umkippt.
      Bis jetzt dachte ich, die Meinungsfreiheit gehört zu diesen Prinzipien. Die Formulierung „unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit“ erweckt den Eindruck, die Piratenpartei sei der Auffassung, Holocaustleugnung unterfalle nicht der Meinungsfreiheit. Das würde bedeuten, die Piratenpartei hätte das grundlegende Prinzip der Meinungsfreiheit nicht verstanden. Auch völlig falsche und abstoßende Meinungen unterliegen der Meinungsfreiheit.
      Daraus ergeben sich Zweifel, ob die Piratenpartei in der Lage ist, das Grundrecht auf Meinungsfreiheit wirksam zu vertreten.

      und es ging ja auch recht schnell über die bühne.

      Bei so manchen Punkten im Parteiprogramm habe ich den Eindruck, daß genauso vorgegangen wurde.
      Eine solche Erklärung muß wohlüberlegt sein. Sie muß gründlich ausgearbeitet und formuliert werden. Das braucht seine Zeit.
      Selbiges muß auch für die Programmarbeit gelten. Da sollte die Geschäftsordnung entsprechend überarbeitet werden, daß keine kurzfristigen Anträge mehr angenommen werden. Anträge sollten rechtzeitig veröffentlicht und diskutiert werden.

      viele anhänger – und selbst mitglieder – der piraten brauchten dieses signal und diese “offizielle” klarstellung nämlich, genauso wie unsere gegner, von die linke bis spinger verlag, es offenbar brauchten.

      Unsere Gegner brauchen gar nichts. Baut eigene Informationskanäle und enttarnt die Methoden der Medienmafia!

  49. Altersweise schrieb am

    Da mischt eine neue Partei die Parteienlandschaft auf. Der Außenstehende hofft vor allem auf mehr Demokratie. Und was tut diese Partei, die Piratenpartei, zuerst? Sie bestätigt den sattsam bekannten Maulkorb und spricht sich für die Bestrafung von Holocaust-Leugnern aus. Ich sehe persönlich keinen Sinn, den Holocaust zu leugnen, aber die zu bestrafen, die es tun, halte ich für noch viel unsinniger. Die Verpflichtung zur Toleranz beinhaltet auch Meinungen auszuhalten, auch die, die einem gar nicht gefallen. Meinungen lassen sich ohnehin nicht verbieten. Die Unverletzlichkeit und der unbedingte Schutz der Menschenwürde muss hingegen jedem Menschen gleichermaßen gewährt werden. Die Taten der NS-Zeit sind völlig inakzeptabel. Über die Ursachen – und nur die zu kennen hilft wirklich, Ähnliches in Zukunft zu verhindern – wird noch so gut wie gar nicht diskutiert. Ich denke, das wird leider erst in den folgenden Jahrhunderten nachgeholt.
    Dass die damalige Bevölkerung den Massenmord an 6 Millionen Menschen akzeptierte, die nur wegen ihrer Religion oder ethnischen Herkunft ausgewählt wurden, das glaube ich nicht. Die meisten haben das gar nicht gewusst oder zuerst an sich selbst und ihre Familien gedacht. Es ist heute auf manchen Gebieten immer noch schwer, zu sagen, was man gut begründet anders sieht. Wie viel mal schwerer war das in der NS-Zeit? Genau deswegen brauchen wir Meinungsfreiheit und einen starken Staat, der den gewalttätigen Missbrauch dieser Freiheit entschlossen verhindert.

    • Anonymous schrieb am

      Auch in der Gegenwart gibt es in Deutschland ein grosses Maß an Kriminalität (auch durch Amtsträger), an Korruption, Rechtsbrüchen und Entrechtung, wozu – obwohl inhaltlich wohlbekannt – feige geschwiegen wird. Feigheit durch Zivilcourage zu ersetzen, dieses stets nur halbherzige ‚Projekt‘ ist in Deutschland doch bis heute gescheitert.

  50. Fragezeichen schrieb am

    Von welchen Sender war denn jetzt das Fernsehteam, welches das Playmobilschiff mit der Aufschrift „Rechtsextremismus“, mitgebracht ???

  51. Nummer 6 schrieb am

    Nur mal ein Gedanke, den ich ich in dieser Diskussion noch nirgendwo gelesen habe (nicht hier oder sonstwo): in der Bundesrepublik Deutschland konnte man über 40 Jahre lang straffrei den Holocaust leugnen. Wieso ist das erst jetzt in unserer ach so aufgeklärten Zeit eine Straftat, die viele andere westliche Demokratien nicht kennen? War dieses Gesetz so dringend notwendig (es gab auch jüdische Intellektuelle, die sich dagegen stellten)? Oder wurde damit der Nährboden gelegt für andere Gesetze, die Meinungen oder falsche Ansichten unter Strafe stellen können?

    Um hier gleich meinen Persilschein abzugeben: ich bin kein Nazi, Leugner, Rassist, Bomberjackenträger etc. Ich hatte bis zu diesem Wochenende die Hoffnung, daß es nun endlich auch in Deutschland eine Bewegung gäbe, die die Freiheit der Meinung und des Individuums über alles andere stelle. Ich bin bitter entäuscht. Ihr hattet meine Stimme zur letzten Bundestagswahl. Bei der nächsten Wahl bin ich mir nicht mehr sicher. Überzeugt mich! Aber nicht mit moralinsaurer „wir-sind-gegen-rechts-wie-alle-anderen-auch“ Kacke, sondern mit einem echten freiheitlichen Gegenentwurf.

  52. Wolfsherz schrieb am

    An alle, die uns vorwerfen, wir würden mit dieser Erklärung die Holocaust-Leugnung unter Strafe stellen, die sollten nochmal in die Schule gehen und lesen lernen. Dort steht nämlich NICHTS von einer Strafe, wir haben nur festgehalten, dass solche Aussagen unseren Grundsätzen widersprechen.
    Aber wenn man keine Kritikpunkte findet, muss man sich halt welche erfinden, nicht wahr?
    Außerdem habe ich EINE rote Karte entdeckt, allerdings wurde der Betreffende weder zwangsausgeschlossen noch geteert und gefedert.

    Zu Herrn Moews: Ich habe nichts von der Aktion gewusst, bin aber bei seiner Rede zur Toilette gegangen, weil das nicht mehr warten konnte… aber unterwegs hörte ich irgendetwas mit „… mehr in Richtung rechtsliberal…“ Ich habe den genauen Wortlaut nicht verstanden, und bitte daher um eine Klarstellung, was damit gemeint war.

    • Jope schrieb am

      Vielleicht solltest Du Dich mal informieren. Die Landesverbände Niedersachsen, Bremen, Berlin und Bayern haben nämlich explizit gesagt, sie würden niemanden in der Partei akzeptieren, der die Entkriminalisierung der Holocaust-Leugnung fordert.

      Hier ist z.B. das Statement des bayerischen Landesverbandes:

      „[…] Aus diesem Grunde ist es für uns unhaltbar, wenn eine Entkriminalisierung der Leugnung des Holocausts gefordert oder dieser tatsächlich geleugnet wird.“

      Soviel zum Thema Piraten und Meinungsfreiheit. Ich dachte mir die Piraten treten für eine radikale Meinungsfreiheit a la USA ein. Da habe ich mich wohl getäuscht. Es gibt eben einen Unterschied zwischen „eine Meinung haben“ und „eine Meinung zulassen“. Schade dass das so wenige verstehen. Aber mit der Nazi-Keule kann man in Deutschland eben jedem das Maul stopfen, außer interessanterweise den tatsächlichen Nazis – denen ist das nämlich völlig egal.

      • Sabrina schrieb am

        Und was sind „tatsächliche Nazis“? Schon die, die den HC „leugnen“?

        • JJ schrieb am

          für die Piraten und viele andere hier im Forum schon..
          Aber das Ding ist ja – KEINER leugnet den HC, sondern jeder der kritisch nachfragt wird so dargestellt.
          Jeder der irgendwie kritisch über Einwanderung oder Islamismus debattiert wird vorsorglich in die Rechte-Ecke gedrängt und für Hirnlos und als Nazi abgestempelt. Es wird dann hier und da noch ein wenig gehetzt, Threads werden zerpflückt – und fertig. Wie in jeder anderen Partei in deutschland eben auch. Piratenpartei ist auch nichts anderes als ein Machtgeiles gefüge was ein wenig mitmischen will… Leider. In diesen Foren beweist sich das sehr gut!
          Meinungsfreiheit. Klar, für LINKE!

          • Sabrina schrieb am

            Der Begriff der „Leugnung“ ist ohnehin falsch. Er wird dennoch gebraucht, weil er suggerieren soll, dass die „Leugner“ lügen würden – denn nichts anderes heißt „leugnen“. Eine Perfiderie, die auch mit dem Begriff „Antisemitismus“ betrieben wird – denn dieser nützt in erster Linie Zionisten, die damit politische Machtspielchen betreiben.
            Und ich stimme dir auch dahingehend zu, dass die propagierte Meinungsfreiheit der Linken einzig für diese in Anspruch genommen wird – das erlebt man immer wieder.

  53. Maria schrieb am

    Schon traurig, dass man über so was abstimmen muss. Aber es ist wohl notwendig um nicht so zu enden wie die Linkspartei und vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden. Wenn in etablierten Parteien einer ein offensichtlich rassistisches Buch schreibt, macht das natürlich nix. Aber neue Parteien sind unerwünschte Konkurrenz und wenn man ein bisschen „Medien für Blöde“ verfolgt, dann müsste man eigentlich schon kapiert haben, dass die Piraten am wenigsten dafür können, dass sie über so etwas abstimmen müssen. Das sehe ja sogar ich, als Nicht-Pirat.

  54. Karl schrieb am

    So, brav gemacht.
    Und wenn ihr euch jetzt wieder mit den aktuellen, brennenden Themen wie: VDS, Fluggastdatenspeicherung- und Weitergabe, SOPA, ACTA, … etc beschäftigt wäre das wirklich toll.

  55. Arcy schrieb am

    Da hat sich die Partei geschickt um das eigentliche Thema „Meinungsfreiheit & Holocaustleugnung & Gesetzeslage“ herumlaviert.

    Ein positiver Standpunkt zum § 130 des Strafgesetzbuches (Volksverhetzung) wurde nicht eingenommen. Dass Meinungsfreiheit Grenzen haben muss, wurde nicht verdeutlicht. Das ganze ist ein typischer orangefarbenen Zuckerwattebeschluss.

    Die Haltung der PP ist, wie auf der Site der PP nachzulesen, diesbezüglich mitnichten so klar wie der Parteitag vorgeben will.

    • Stefan schrieb am

      Das wird ein längerer Text. Ich werde ihn über die nächsten Tage verteilt reinschreiben.
      .
      Aufgefallen ist mir zunächst bei vielen Schreibern auf der von Dir genannten Seite, daß sie in etwa irgendwie meinen, Holocaustleugnung sei etwas „böses“, und müsse deshalb bestraft werden. Eine hieb- und stichfeste Begründung vermißt man allerdings leider. Aber bei einem solchen meinungsbeschränkenden Gesetz ist eine solche Begründung unabdingbar. Emotionale Brisanz allein genügt nicht, um eine Äußerung unter Strafe zu stellen. Es müssen vielmehr sehr schwerwiegende Gründe vorliegen.
      Desweiteren habe ich den Eindruck, daß nicht alle Beteiligten das Grundgesetz richtig verstanden haben. Darauf werde ich jetzt näher eingehen.

      Nun absolute Meinungsfreiheit ist ein kostbares Gut, doch nicht wenn es unsensibel und nicht hinnehmbar darauf abzielt, zu Recht bestehende Gesetze abzuändern oder gar zu streichen, nur damit einige wenige Ihre inakzeptablen Thesen / Meinungen / Auffassungen explizit straffrei verbreiten dürfen.

      Politische Willensbildung zielt immer darauf ab, bestehende Gesetze abzuändern. Ob ein bestehendes Gesetz zu Recht oder zu Unrecht besteht, kann erst in der freien Diskussion geklärt werden. In einer Demokratie muß jeder die Möglichkeit haben, seine Meinung dazu einzubringen. Wer ein Gesetz für falsch hält, muß die Möglichkeit haben, das vorzubringen. Wenn jemand eine sinnvolle Idee einbringt, und die Mehrheit davon überzeugt, kann das Gesetz geändert werden. Wenn jemand etwas unsinniges einbringt, wird die freie Diskussion dies feststellen, und das Gesetz wird nicht geändert.
      Wenn jemand der Meinung ist, bei der Ermittlung von Geschichtstatsachen sind Fehler unterlaufen, muß er darauf hinweisen können. Dann kann die Sache geklärt werden. Liegt tatsächlich ein Fehler vor, wird dieser korrigiert. Liegt er nicht vor, bleibt alles beim alten.
      Es ist also unsinnig, bestimmte Vorschläge von vornherein zu unterdrücken.
      Bestimmte Meinungen von vornherein zu unterbinden, ist demokratiewidrig. Die Meinungsfreiheit ist konstituierend für den demokratischen Staat. Die Meinungsfreiheit ist ein sehr hohes Gut, das nur in zwingenden Ausnahmefällen eingeschränkt werden darf. Wo diese Schranken liegen, darüber müssen wir uns jetzt unterhalten.

      Die Freiheit eines Menschen hört dort auf, wo die Freiheit eines anderen Menschen beginnt.

      Das kann man in etwa so sagen. Wer aber damit argumentiert, muß auch darlegen können, warum die Freiheit eines anderen durch die Meinungsäußerung eingeschränkt wird.
      Eine genauere Formulierung:

      Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung endet exakt dort wo es mit anderen Grundrechten kollidiert.

      Wer eine Meinungsäußerung einschränken will, muß konkret darlegen, mit welchem Grundrecht diese Äußerung kollidieren soll. Irgendwelche frei herbeigezauberten Rechte zählen da nicht. Es muß sich um ein Grundrecht handeln, das explizit im Grundgesetz vorgesehen ist.
      Von einem Teilnehmer wird angeführt:

      Durch private Meinungen dürfen andere private Personen in ihrer Würde nicht beeinträchtigt werden. Der Artikel 1GG gilt ohne Ausnahmen.

      Richtig. Jetzt müssen wir nur noch klären, was mit „Würde des Menschen“ gemeint ist.
      Dazu müssen wir den Entstehungshintergrund betrachten. Mit diesem Artikel soll etwas geregelt werden, was dem Staat absolut, unter allen Umständen, verboten ist. Es geht um die menschenunwürdigen Behandlungen im vorangegangenen Dritten Reich. Gemeint sind Dinge wie Menschen unter unwürdigen Bedingungen ins KZ sperren, Folter, Tötung. Das sind Dinge, die unter allen Umständen verboten sind, nur das ist mit Antastung der Menschenwürde gemeint.
      Durch eine Meinungsäußerung kann folglich niemals die Menschenwürde verletzt werden. Sie kann Persönlichkeitsrechte verletzen, das ist aber etwas anderes als Menschenwürde.
      Fazit: Artikel 5 und Artikel 1 können nicht in Kollision stehen. Eine Meinungsbeschränkung kann nicht unter Hinweis auf Artikel 1 vorgenommen werden.
      .
      Die Schranken der Meinungsfreiheit sind in Artikel 5 selbst, in Absatz 2 aufgeführt:
      Diese sind: Allgemeine Gesetze, Jugendschutz, persönliche Ehre.
      Um eine Meinungsbeschränkung zu rechtfertigen, muß eine dieser Schranken greifen.
      Mehr dazu morgen.

      • Stefan schrieb am

        und weiter gehts.

        Doch hat diese freie Meinungsäußerung meist Grenzen, die an sich erst einmal bekannt sein sollten oder gesellschaftlich erlernt werden müssen.

        Richtig. Die Grenzen sollte jeder kennen. Es bringt wenig, einfach nur zu sagen, die Meinungsfreiheit habe Grenzen, und dann darüber zu spekulieren, wo diese sein könnten oder sollten.
        Die Grenzen sind im Grundgesetz klar festgelegt, nämlich in Artikel 5 Absatz 2:

        (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

        Genau das sind die Schranken und sonst nichts. Eine Meinungsäußerung kann nur dann beschränkt werden, wenn eine dieser drei Schranken anwendbar ist.
        Im einzelnen:
        .
        – allgemeine Gesetze
        Ein allgemeines Gesetz ist ein Gesetz, das für alle Meinungen allgemein gilt, also nicht gegen speziell bestimmte Meinungen gerichtet ist.
        Beispiele für allgemeine Gesetze sind:
        „Du darfst Deine Meinung nicht auf fremde Häuser sprühen“
        „Du darfst Deine Meinung nicht nachts auf offener Straße rausschreien“
        Diese Gesetze gelten unabhängig von der Meinung, die geäußert wird, sind also allgemein.
        Kein allgemeines Gesetz hingegen ist:
        „Du darfst nicht behaupten, die Massenvernichtung unter den Nationalsozialisten hätte es nicht gegeben“
        denn hier wird eine konkret bestimmte Meinung verboten. Die Schranke der allgemeinen Gesetze ist nicht anwendbar.
        .
        – Jugendschutz
        Diese Schranke stammt aus einer Zeit, in der man glaubte, Jugendliche könnten durch bestimmte Inhalte in ihrer sittlichen Entwicklung beeinträchtigt werden. Hierbei geht es vor allem um pornographische Inhalte.
        Die Schranke erlaubt das Verbot, solche Inhalte Jugendlichen zugänglich zu machen, nicht aber Erwachsenen. Sie kann nicht das generelle Verbot, eine bestimmte Meinung zu äußern, begründen.
        .
        – persönliche Ehre
        Diese Schranke setzt voraus, daß eine konkrete Person persönlich in seiner Ehre verletzt wird.
        Sie greift nicht, wenn eine große Gruppe nicht konkret benannter Personen betroffen ist. Denn dann wird kein einzelner persönlich herabgesetzt. Die Äußerung „Soldaten sind Mörder“ ist erlaubt, denn hier greift die Schranke nicht.
        .
        Fazit: Das Holocaustleugnungsverbot läßt sich nicht mit den Schranken des Artikel 5 Absatz 2 rechtfertigen.

        [Die Redaktion lässt den Kommentar hier so stehen um keine Meinungszensur vorzunehmen. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass es sich um Unsinn handelt und legen dem Verfasser nahe, sich mit dem deutschen Verfassungsrecht näher zu beschäftigen. Die Redaktion]

        • Thomas schrieb am

          [Das Politbüro lässt den Kommentar hier so stehen weil er leider schon von allen gelesen wurde. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir es nicht widerlegen können, also um Unsinn handelt und legen dem Verfasser nahe, sich mit unserer Ideologie näher zu beschäftigen. Die Zensoren]

      • Klaus schrieb am

        Die Meinung

        Durch eine Meinungsäußerung kann folglich niemals die Menschenwürde verletzt werden.“

        wird nicht vom Bundesverassungsgericht geteilt. Im Beschluß vom 9.6.1992 heißt es: „Der einfachrechtliche Begründungszusammenhang zwischen der Leugnung des Rassenmordes an der jüdischen Bevölkerung im „Dritten Reich“ und dem Angriff auf die Ehre und die Menschenwürde jedes einzelnen Juden ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.“ (vgl.: http://www.ejura-examensexpress.de/online-kurs/entsch_show_neu.php?Alp=1&dok_id=3380 )

        Dieser Beschluss wird übrigens auch in der Begründung für die Änderung von §130 StGB im September 1994 zitiert (vgl. http://dip.bundestag.de/btd/12/084/1208411.pdf )

        Der Europäische Gerichtshof für Menschrechte betrachtet die Leugnug des Völkermordes an den Juden als einen Mißbrauch der Meinungsfreiheit:

        „Der generelle Zweck des Art. 17 EMRK besteht darin, es unmöglich zu machen, dass Einzelne ein Recht mit dem Ziel nutzen, Ideologien zu fördern, welche dem Text und dem Geist der Menschenrechtskonvention widerstreiten. Die Äußerungsfreiheit gemäß Art. 10 EMRK kann Art. 17 EMRK insbesondere in solchen Fällen nicht verdrängen, in denen Holocaustleugnungen und ähnliche Vorkommnisse zu beurteilen sind. Der Missbrauch der Äußerungsfreiheit ist mit der Demokratie und mit den Menschenrechten unvereinbar; er verletzt die Rechte anderer.“

        (vgl.: http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/egmr/03/7485-03.php )

    • Sabrina schrieb am

      Warum gehst du nicht einfach zu den Grünen oder irgendeiner anderen Partei? Da hat Meinungsfreiheit doch schon die Grenzen, die du dir so wünschst. Honecker hätte sich über Leute wie dich auch gefreut, da wurden nämlich auch Grenzen aufgezeigt – in vielfacher Hinsicht.

  56. Schwipp schrieb am

    Wer am Holocaust zweifelt verhöhnt die Opfer,Dirk und Kameraden,geht am besten auf eure einschlägigen Plattformen heult euch da aus und fickt euch weiterhin mit eurem Wahnvorstellungen die Gehirnlappen dicht

    • Sabrina schrieb am

      Verbiete Polizeiarbeit! Bei der werden nämlich ständig Opfer verhöhnt, weil immer wieder Zweifel aufkommen, bei denen auch (angebliche) Opfer in das Visier der Beamten geraten.

  57. Carsten schrieb am

    Die Sonne dreht sich um die Erde. Wer etwa im Rahmen der Meinungsfreiheit diese Offenkundigkeit leugnen sollte, hat bei uns nichts zu suchen.
    Willkommen im Land der Dressierten, Umerzogenen und Gleichgeschalteten.

  58. Steffen schrieb am

    Nun ist mal langsam gut, die Piraten sind keine Freiheitskämpfer, keine Helden in schimmernden Rüstungen oder die personifizierte Wahrheit und Ehrlichkeit …

    Wer hier die eierlegende Wollmilchsau erwartet hat eh ein Rad ab.

    Fakt ist das die Piraten bis jetzt Narrenfreiheit geniessen durften, weder die Grünen noch die Linken hatten jemals diese mediale Unterstützung sondern wurden seit Entstehung bis aufs Blut bekämpft, behindert, diffamiert und blockiert.

    Und zb. die Linken hatten immer klare Forderungen, Vorstellungen, Lösungsvorschläge usw. und nicht nur abgekupferte Parolen wie die Piraten.

    Belohnung dieser Ehrlichkeit und Direktheit waren ein antidemokratisches, mediales Dauerfeuer und die täglichen Angriffe aus allen etablierten Systemparteien. Das geht so weit das sich die 4 anderen Parteien zb. gegen die Linke stellen und gemeinsam diese Linke ausbooten wo es nur geht um deren Wähler und deren Wählerstimmen zu entwerten um ungestört div. destruktive Politik weitertreiben zu können.

    Und diese Piratenpartei und deren Urheber wissen das natürlich was einen erwarten kann wenn man Stellung bezieht wie zb. die Linke … da ist man ganz schnell öffentlich als das Letzte gebrandmarkt egal wie gut man ist oder wie richtig man liegt.

    Daher wird hier auch nie Stellung bezogen, klare Aussagen vermieden sondern mit blöden, nichtsagendem Geschwäsch auf Stimmenfang gegangen und alles vermieden was einem negative Presse etc. bringen könnte.

    Das ist nicht mutig, das ist feige und berechnend.

    Auch ist es ein äusserst seltsames Demokratie- und Transparenzverständnis wenn von Piraten und Piratenwählern lamentiert wird wenn endlich mal Fakten auf den Tisch gelegt werden sollen anstatt sich selbst zu feiern und mit stupiden Sprüchen ala *Wir mischen jetzt mal alle auf oder wir sind cool“ Wahlvieh zu fangen … auch vom ultrarechten Ufer.

    Jeder Bürger hat das Recht auf Transparenz sagen die Piraten, wo bleibt die Transparenz der Piraten bei dem was sie wollen ?

    Jetzt wurde sich hier zwanghaft und mehr halbherzig gegen neonazistische Propaganda und Geschichtsrevision gestellt … von einem verschwindet geringem Prozentsatz der Piraten … wie ehrlich das ist wird sich zeigen … hoffe nicht nur um sich gegen negative Presse zu schützen um den Hype nicht abzuwürgen.

    Kommt der Tag da müssen auch die Piraten sagen was sie wollen und dann ist klar das dann div. Gruppen abspringen werden die sich dort dann nicht mehr wohlfüllen werden … so wie es jeder anderen Partei auch ergeht, erging ….

    Das hier im Lande was nicht ganz rund läuft ist übrigens nicht nur und ausschliesslich Schuld der Politiker und Parteien sondern grösstenteils der Wähler/Bürger selbst …. 80% der Bürger sind gegen H4 aber nur 5% davon wählen dann am Ende zb. eine Linke die als Einzige gegen H4 und Co kämpft und dafür Dresche bezieht.

    Dieser Widerspruch im Kopf der Leute zeigt das wir alle nicht ganz rund laufen, daran ändern auch 1000 neue Parteien nichts.

  59. stardust schrieb am

    die ironie des ganzen ist, dass wir letztendlich diejenigen sind, die für euer recht einstehen, uns als nazis beschimpfen zu dürfen.

    • David schrieb am

      Na, ich stehe für dein Recht ein, mich als Nazi zu beschimpfen, weil die „historischen Tatsachachen“ meiner Meinung nach in erheblichem Maße als allierte Greuelpropaganda einzuschätzen sind. Also spiel dich mal nicht so auf.

  60. Ekki schrieb am

    Geld regiert die Welt, hinter der Holocaust Frage stecken einfach finanzielle Forderungen vom jüdischen Staat gegenüber der BRD, entweder verdeckt (Uboote) oder direkt über Wiedergutmachungszahlungen. Jeder, der in der Politik der BRD mitmischen will, muss eben hierzu ein Treuegelöbnis ablegen. Ich selbst glaube an den Holocaust, die Beweislage ist zu erdrückend, aber ich möchte nicht mehr, dass von meinen Steuergeldern irgendwelche Zahlungen an Israel gehen.
    Ich bin gegen eine Kollektivhaftung nachfolger Generationen, ich wünsche mir, dass die Piraten diese Thema angehen und dafür sorgen, dass alle Zahlungen offen gelegt und abgeschafft werden.

    • David schrieb am

      Ob man das nun so glaubt wie es vebreitet wird oder nicht, wir müssen die geschriebene Gescichte ohnehin schlucken. Aber was du sagst stimmt, der verbreitete glaube an die Erbsünde und der Missbrauch der Geschichte gegen die Selbstbestimmung des deutschen Volkes und andere niedere politische Motive, sind Dinge mit denen man sich auseinandersetzen muss. Allerdings muss ich sagen, beantwortet diese Partei wirklich brennende Fragen einfach nicht. Wenn ich linke Politik wollte würde ich da eher die Linke wählen, die haben immerhin den Mut zu fordern aus der Nato auszusteigen, die Soldaten nach Hause zu holen, Atombomben der Amis auszuschaffen und Waffenexporte zu stoppen. Die einzigen Themen bei der diese Partei ein paar Anstöße gegeben wird, bzw. neben anderen eine erfolgreiche Blockadepolitik zuzutrauen ist bleiben wohl langfristig Zensur, Überwachungsstaat und Bürgerrechte. Ansonsten glaube ich nicht das sie sich großartig von der (Links überkippenden)Parteienlandschaft abheben und alternative politische Ansichten auffahren werden. Die möglickeit eine Gegenquerfront gegen die schwarzgelb-rotgrüne Querfrontstrategie zu bilden haben sie sich mit ihrem einstimmen in den Krampf gegen Rechts ja nun auch verbaut.

  61. Peter schrieb am

    aus einem anderen Forum:

    „Man war das gestern megapeinlich beim „Piraten-Parteitag“.

    Kaum drohen die MSM den tapferen Piraten mit der bewährten Nazi-Keule, knicken die zu 99% ein und geloben per Parteitagsbeschluss, dass zukünftig jeder Pirat mit dem Lügendetektor überprüft wird, ob er jemals irgendwie und überhaupt das Wort „Nazi oder ähnlich“ im Kopf (auch im Traum!) gehabt hat.

    Die Gutmenschen standen wie eine EINS… und hielten beseelt ihr „JA“ in die Höhe. Ich fand es einfach nur abstoßend.

    Ich meine: Als Piraten in See gestochen… und als Gummiboot-Helden gestrandet!

    In Zukunft darf also jeder unbequeme Pirat als „Nazi“ fertiggemacht werden.
    Reiht Euch mal schön ein in die CDUCSUSPDFDPGrüneLinke-Blockpartei!
    Meine Stimmt ist ohnehin weg… denn ich bin nicht zum MSM-devoten, schleimigen „Anti-Nazi-Schwur“ bereit… und solche Stimmen braucht ihr ja nicht.

    • David schrieb am

      Naja hast du was anderes erwartet? Jetzt regen sich Leute auf das da ein Beamter der bei dem Verteidigungsministerium arbeitet Vorsitzender wird, als wenn es in sozialistischen Staaten kein Beamtentum und Militär gäbe. Von antisemitischen Positionen wird erfolgreich abstand genommen und gleichzeitig wird ein Geschäftsführer mit antigermanischen Positionen gewählt. Ich find die Piraten eine gute Entwicklung, hoffentlich kriegen diese Dilletanten und Systemmitläufer über 50 Prozent, desdo eher wird sich der BRD Alptraum und die Diktatur der Mehrheitsmeinung von selbst abwickeln. Ich wünsche euch ganz viel Erfolg dabei und drücke beide Daumen!!! Damit verabschiede mich dann mal wieder.

  62. thomas carnap schrieb am

    verschiedene politische richtungen sind ausdruck verschiedener philosofien.die piraten vertreten eine mathematische wissenschaftliche philosofie.unsere urpiraten(klassiker) sind der wiener kreis.schlik,neurath und carnap.schlick wurde von einem faschisten ermordet.neurath und carnap mußten nach amerika ins exil.diese analytische philosofie kommt jetzt als amerikanischer pragmatismus zurück.das verbot von massenmord (holocaust) greift zu kurz,und ist deshalb vieleicht nutzlos.besser ist eine vereinbarung auf wissenschaft und gegen unwissenschaft(metaphysik).das hat zukunft,oder anders gesagt .nicht nur unschädlich sondern auch nützlich.

  63. Segvan schrieb am

    Bin nicht Mitglied bei den Piraten und erschrecke beim Lesen vieler Kommentare zum Holocaust dem singuären deutschen Verbrechen. Wie geschichtsvergessen muss mancher hier sein, der die Verantwortung an Historiker abgeben mag, dem diese Vergangenheit auf den Senkel geht, oder gar ein Einknicken der Piraten in dieser Frage bedauert……
    Piraten, die alles anders machen wollen, müssen überzeugend sagen, für was sie stehen, wie sie die Zukunft einer Gesellschaft gestalten wollen. Nicht zu wissen, wie, aber wissen auf jeden Fall anders: Mit Verlaub, dies ist medialer Hype aber keinesfalls eine politische Alternative.

  64. Anonymous schrieb am

    wo bleiben meine Comments (hier und da: http://www.piratenpartei.de/2011/12/03/bge/ ) ?? wird da etwa zensiert oder aufgrund von Personalmangel nicht freigeschalten?? oder ist das „nur“ ein tech problem??

    Ich dachte hier könnte man unmittelbar seine Meinung äußern!!?? Hmm ..

    • Sylvia schrieb am

      Junger Padawan,

      schalt erst mal einen Gang runter.

      Punkt 2: Wir moderieren Kommentare, da manch einer hier unterirdisch kommentiert. (Was auch nicht heißt, das hier einiges nicht doch durch kommt.) und ja, das dauert manchmal.
      Punkt 3: Kommentare nicht freizuschalten ist keine Zensur. Es gibt kein Recht darauf jedweden Quatsch auf unsere Webseite abladen zu dürfen.

      Viele Grüße,
      Sylvia – Kommentarteam.

      • 1) Klar ist das Zensur. Lass doch bitte die Leser darüber entscheiden, ob etwas „unterirdisch“ ist.

        2) Seltsamerweise fallen hier nur Kommentare zum Opfer, die dem Kommentarteam ideologisch nicht in den Kram passen.

        3) Die einfachste Methode eine Partei zu unterwandern, ist es, das Kommentarteam zu unterwandern.

        • Sabrina schrieb am

          Absolute Zustimmung! Hier wird auch kräftig zensiert. Und wer legt bitte fest, was „unterirdisch“ ist? Diejenigen, die auch der Ansicht sind, dass Meinungsfreiheit Grenzen haben muss? Womit im Übrigen ein totalitäres Gedankengut mit einher geht.
          Und natürlich ist es Zensur, Kommentare nicht freizuschalten. Die Ausrede, dass man nicht jedweden „Quatsch“ veröffentlicht, ist nur ein anderer Ausdruck dafür. Und ziemlich arrogant dazu.

          • Sylvia schrieb am

            Noch mal zur klarstellung für euch zwei:

            Vielleicht hilft ja das Wohnungsbeispiel: ihr könnt in eurer Wohnung machen was ihr wollt, wenn ihr dort auf den Tisch pinkeln wollt ist das eure Sache – aber das gibt euch noch lange kein Recht darauf dies auf diesem Tisch in dieser Ecke des Internets zu tun. Das ist keine Zensur. Denn nur weil wir das Recht vertreten, dass ihr eure Meinung äußern dürft, heißt das noch lange nicht, dass ich oder der Rest der Leser euch hier zuhören muss.

            Besorgt euch nen Blog und verlinkt zu dem Artikel hier. Trackbacks veröffentlichen wir bis auf spam alle, dann könnt ihr das alles loswerden.
            Aber hier, an genau dieser Stelle, eben nur bis zu einem gewissen Maß und was das Kommentarteam im Zweifel für akzeptabel hält.

            Das schränkt nicht die Meinungsfreiheit ein, eure Meinung könnt ihr ja gern woanders weiterverbreiten, es schränkt nur ein Beleidigungen oder strafrechtliches Relevantes hier ungestört veröffentlichen zu können, aber das ist meines Wissens nach kein absolutes Grundrecht.

          • Sabrina schrieb am

            @Sylvia:
            Interessant, dass ihr eine Meinungsäußerung, die euch nicht gefällt, mit der Phrase „auf den Tisch pinkeln“ beschreibt.
            Wenn ihr eure Zensur, die ihr mehr oder weniger geschickt umschreibt, aufrecht erhalten wollt, dann seid doch zumindest so fair, zu schreiben, dass ihr Kommentare filtert, die nicht in euer Weltbild passen. Das wäre ehrlich gegenüber denen, die nicht auf einheitlich getrimmte Äußerungen stehen und dann vermutlich gern auf eure Form der „Meinungsfreiheit“ verzichten. Im Übrigen ist die Titulierung als „Nazi“ auch eine Beleidigung – oder seht ihr das anders? Und dass für euch Zweifel an einer „offenkundigen Tatsache“ (um die geht es hier nämlich primär) nicht mit dem Grundrecht vereinbar sein sollen, lässt an eurer Gesinnung tief blicken.

          • @Sylvia (((„Vielleicht hilft ja das Wohnungsbeispiel. Ihr könnt in eurer Wohnung machen was ihr wollt, wenn ihr dort auf den Tisch pinkeln wollt ist das eure Sache“)))

            1) Du vergleichst ein ÖFFENTLICHES Forum mit einer PRIVATEN Wohnung. Fail.
            2) Du vergleichst den Sinn eines Forums (DISKUSSION) mit dem Sinn einer Wohnung. Fail.
            3) Du vergleichst diskutieren mit pinkeln. Fail.

            @Sylvia (((„Das ist keine Zensur. Denn nur weil wir das Recht vertreten, dass ihr eure Meinung äußern dürft, heißt das noch lange nicht, dass ich oder der Rest der Leser euch hier zuhören muss.“)))

            Was der Leser muss oder nicht muss, entscheidet er immer noch selbst.

            @SylviaVielleicht (((„Aber hier, an genau dieser Stelle, eben nur bis zu einem gewissen Maß“)))

            Genau _DAS_ werfen wir ja vor. Dass das Maß anscheinend dann erreicht ist, wenn euch etwas ideologisch nicht in den Kram passt.

            Redefreiheit existiert nicht, damit wir übers Wetter reden können.

            @SylviaVielleicht (((„es schränkt nur ein Beleidigungen oder strafrechtliches Relevantes hier ungestört veröffentlichen zu können“)))

            Das ist falsch, ihr zensiert viel mehr als nur Beleidigungen oder Strafrechtlichrelevantes.

            Nehmt euch ein Beispiel an heise.de
            Die machen das richtig.

  65. Horst Baier schrieb am

    Nennt Euch Clownspartei, nicht Piratenpartei. Ihr seid doch bloss Polit-Clowns, nichts anderes. Wenn die Leute den Hofnarr langweilig finden, waehlen sie eine
    andere Partei.

  66. jedermann schrieb am

    Mein Opa war noch selbst im Krieg dabei und hat über den Holocaust berichtet. Soviel dazu!

    • anderer schrieb am

      Mein Opa war auch selbst im Krieg. Er ist im Krieg gestorben!
      Er fiel besoffen vom Wachturm!

  67. Karlheinz Schirra schrieb am

    Ich habe mit Interesse den Parteitag verfolgt und war sehr erfreut über die Absage an die Anhänger der Rechten Ideologie. Der Holocaust ist eine Tatsache die sich nicht leugnen lässt. Das hat nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun. Meinungsäußerung und verdrehen von Tatsachen sind zwei verschiedene Dinge. Endlich mal eine Partei die auch den Mumm hat Dinge selbst wenn sie unangenehm sind öffentlich beim Namen zu nennen. Jede andere hätte so was Verschleiert . Dass die Geheime Wahl nicht gesendet werden durfte fand ich richtig. Deshalb ist sie geheim. Hauptsache das Ergebnis wird bekannt gegeben.

    Vlg

    Karlheinz

  68. Anonymous schrieb am

    Was willst Du uns damit eigentlich sagen? Es hätte Hitler nicht gegeben?

  69. differenzieren bitte! schrieb am

    Auch wenn 11/09 womöglich ein Fake gewesen sein mag, so wie auch der von den Amis selbst provozierte Angriff japanischer Kamikazeflieger auf Pearl Harbor im Zweiten Weltkrieg. Auch wenn Ex-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld lange vor dem Einmarsch Saddham Husseins in Kuweit selbigem eigenhändig amerikanisches Giftgas verkauft hat, aufgrund dessen unzählige unschuldige Zivilisten sterben mussten, Bin Laden vor seiner Karriere als Top-Terrorist ein konkurrierender Geschäftsmann der Bush-Familie war … und Vietnam … und so weiter und so weiter …

    Hitler war dennoch Hitler und der Holocaust hat leider tatsächlich stattgefunden. Da gibt es NICHTS zu rütteln dran. Es gibt Verschwörungungen tatsächlich, glaube ich, aber es gibt auch Paranoidität. Alles Unheil nur den Amis in die Schuhe zu schieben zähle ich dazu. Mit dieser Angst aus gekränktem kindlichen Narzismus, dass irgendein Volk ehrenhafter als ein anderes wäre kommen wir nicht wirklich weiter!

    Schönen Tag noch allerseits!

  70. thanatan86 schrieb am

    Ahoi erstmal,

    ich finde es gut, dass wir den Holocaust nicht abstreiten wollen…
    … jetzt ist nur noch die frage zu klären ob wir da noch nachfragen dürfen, oder ob wir uns da nun doch denkverbote auferlegen, obwohl das ja wieder im Grundsatz falsch ist…

    ich habe aus erster hand erlebt, dass die wenigsten wirklichen „revesionisten“, faschistische hintergründe haben.
    Besoffene stammtischfrührentner mal ausgenommen;-)

    Ich persönlich leugne nichts, bin aber von den Fakten und Zahlen…. irritiert.
    Gleichwohl bin ich ein starker Verfechter der Wahrheitsfindung und denke grundsätzlich, dass es besser ist der wahrheit zu folgen, egal wohin sie führt.

    Warum also sprechverbot und Gefängnisstrafe für verbale Äußerungen?!?
    Wenn das doch alles so stimmt, dann lasst die paar pfeifen doch reden… verwickelt sie in öffentliche Diskusionen, und nehmt sie dann auseinander!

    Zuletzt noch die Frage, wo die Relativierung anfängt???
    Das macht mir am meisten Sorgen…..

    Aber das RTL und seine Mitverschwörungstheoretiker ne Breitseite bekommen haben, aye, das gefällt mir sehr^^

    In diesem Sinne
    gute Fahrt.

  71. Kount schrieb am

    @Carsten Ries: bzgl. Ihrer Äußerungen
    „* Wir – Auch wenn wir direkt dafür nichts können, so war es doch das Deutsche Volk, dass all diese Grausamkeiten ausübte und dafür varantwortlich ist“

    Dafür, dass Sie gegen Rechts sind, denken Sie mir entschieden zu sehr in Kategorien wie Volk und Nation.
    Warum ergibt sich aus dem, was vor 70 Jahren in Deutschland geschehen ist, eine besondere Verantwortung für mich, nur weil ich zufällig hier geboren bin?

    Es ist auch eine Tatsache, dass „wir“ Menschen, die von der Nordhalbkugel stammen, uns sehr viel schlimmer benommen haben als die Menschen der Südhalbkugel. Holocaust, der Völkermord an den Armeniern, Entkulakisierung, Massensäuberungen der Roten Khmer, die japanischen Kriegsverbrechen usw. waren alles Menschen der Nordhalbkugel! Haben alles wir Nordhalbkugelianer gemacht!

    Trotzdem meinen Sie natürlich nicht, dass Sie, nur weil Sie Nordhalbkugelianer sind, eine besondere Verantwortung hätten… und da sehen Sie es schon: Ihr „wir“ ist eine über Abstammung definierte nationale Identität und damit können Sie sich getrost selber zu den Rechten zählen!

    • JJ schrieb am

      @Kount:
      dann bitte spenden sie doch ihr hab und gut den noch übrigen lebenden Opfern des 2.Weltkrieges und kümmern sich um diese. Ich habe heute ein eigenes Leben um welches ich mich kümmern muss. Und das deutsche Volk wurde bestraft, mit der Niederlage, mit der Zerstörung seines Landes. Genügend deutsche Soldaten, (die nicht gefragt wurden ob sie Krieg wollen) gestorben, zu viele. Genügend deutsche Frauen und kleine Mädchen sind vergewaltigt worden von den Siegermächten (wie sie sich nannten). Wer entschuldigt sich denn bei diesen dafür?!
      Wie gesagt, es war eine Diktatur, keine Demokratie. Somit kann man auch nicht einfach so sagen – ALLE deutschen wollten den Krieg. dafür gab es damals nämlich keine Mehrheitsabstimmung – Also jetzt mal bei den tatsachen bleiben! Oder waren sie früher einer der die den Krieg befohlen haben, die ihn befürwortet haben – dann dürfen Sie sich auch zu Recht schämen, aber bitte nicht uns alle da mit rein ziehen!!

      • Kount schrieb am

        Lesen Sie sich meinen Post noch einmal komplett durch. Die Dinger “ “ nennt man übrigens Anführungszeichen und sie dienen dafür, Zitate zu kennzeichnen. Zitat kennen Sie?

        • JJ schrieb am

          dann einfach mal eindeutiger ausdrücken – oder ahben sie Angst offen Ihre Meinung kund zu tun?
          Und nein, Gänsefüße kenn ich nicht. Was ist ein Zitat?? Ihre Beledigungen können sie sich unter die Vorhaut massieren! Die braucht hier keiner!

  72. Arcy schrieb am

    „Warum also Sprechverbot und Gefängnisstrafe für verbale Äußerungen“ [für Holocaustleugnungen] schrieb hier jemand. Sind die Piraten erst hier in der Diskussion bei des Pudels Kern angekommen? Mitnichten. Es gibt durchaus eine starke PP-Fraktion die hinsichtlich der Meinungsfreiheit so weit gehen will, entsprechende Gesetze zu ändern, damit Holocaustleugnungen nicht weiter unter Strafe stehen

    Für die banale Erkenntnis, dass die überwiegende Mehrheit der Piraten Holocaust nicht gut findet, wäre ein (-; Reichs- 😉 Parteitagsbeschluss nicht notwendig gewesen. Politik ist ein wenig mehr als verbale Tütü. Ein Nagel mit Kopf wäre eine eindeutige Positionierung pro oder contra Sprechverbot / Gefängnisstrafe bei Holocaustleugnungen.

    Arcy

    • Jacky schrieb am

      Nun ja, ich bezweifle, dass irgendein „Holocaust-Leugner“ „Holocaust“ gut findet. Sie zweiflen ihn ja an. Würden sie ihn gut finden, wären Zweifel ja irgendwie seltsam. 😉

  73. Daniel schrieb am

    Hier wird von Anfang an ein ganz entscheidender Fehler gemacht, wenn man per Abstimmung einen Sachverhalt betonieren will. Nichts gegen eine Abstimmung. Aber wurde über den Inhalt dessen, worüber man abstimmen soll, überhaupt diskutiert und informiert?

    Ohne dabei gewesen zu sein behaupte ich mit 100% Sicherheit, daß es eine solche Diskussion nicht gegeben hat. Das ist auch gar nicht möglich, da bei einer offenen Diskussion jemand, der seine Meinung begründet vortragen kann, sofort mit dem Strafgesetz in Konflikt gerät.

    Außerdem wird sofort von gewissen Elementen, ich bezeichne sie sehr bewußt als solche, gegen eine solche Person sofort gehetzt werden. Man würde sie gar nicht mehr zu Wort kommen lassen. Das bedeutet, eine solche Person hätte unter den herrschenden (!) Bedingungen überhaupt keine Chance, sein Anliegen offen vortragen zu können. Er würde ausgebuht werden, aus der Abstimmung entfernt werden und hätte überdies eine Strafanzeige am Hals.

    Das wäre ja nicht so schlimm, wenn er wenigstens vor Gericht seine Sicht vorlegen und beweisen könnte. Aber auch da wird es ihm nicht gestattet, seine Beweise vortragen zu dürfen. Das ist glatter offenkundiger Rechtsbruch. Und wenn sein Anwalt ihm beistehen möchte und einen Beweisantrag formuliert, wird der Anwalt mit Berufsverbot belegt und wandert genauso wie sein Mandant ins Gefängnis.

    Das ist eine Tatsache, welche anscheinend niemand weiß. Oder noch viel schlimmer, alle wissen das und halten ein solches Verfahren sogar für rechtens. Das Ergebnis dieser sogenannten Abstimmung war also von Anfang an vorhersehbar und unter den herrschenden Bedingungen wird selbst bei einer vorangegangenen Scheindiskussion kein anderes Ergebnis zu erwarten sein. Es wird nämlich unter 1500 Teilnehmern garantiert immer einen geben, der selbst den Hauch eines Zweifels zur Anzeige bringen wird. Weil wir in einer offenen Meinungsdemokratur leben.

    Heute bietet die neue Technik früher ungeahnte Möglichkeiten des Fragens. Zumindest teilweise. Viele Begriffe werden nämlich von der neuen Technik gar nicht mehr zugelassen, sie werden zensiert. Wenn man sich einmal die Mühe macht und einige Begriffe daraufhin untersucht, wie oft sie zensiert wurden, traut man manchmal seinen Augen nicht. Natürlich muß man dies mit einer garantiert zensierenden Suchmaschine machen. Etwa mit Google.de. Nichts ist erleuchtender als manche zensierte Begriffe. Beispiele: Hitler (5 zensierte von 142 Mio Einträgen); Gaskammer (74 zensierte von 0,4 Mio Einträgen); Temperatur (0 zensierte von 162 Mio Einträgen); Raumtemperatur (0 zensierte von 5 Mio Einträgen); Gaskammertemperatur (257 zensierte von 1590 Einträgen).

    Anscheinend hat sich jemand einmal die Frage gestellt, wie hoch eine Temperatur ist. Irgendeine Temperatur muß schließlich auch jeder Raum haben. Aber offenkundig gibt es nicht nur rechtsfreie Räume sondern auch gefährliche temperaturfreie Räume.

    • Castagir schrieb am

      Leute, was soll die Aufregung???

      Die Zahl der ca. 6 Mio umgebrachten Menschen in den KL ist durchaus fraglich, diese Schätzung wurde im Chaos der Jahre nach dem Fall des Hitler-Regimes gemacht.
      Dabei wurden sog. „Displaced Persons“. also Vertriebene und innerhalb der Besatzungszonen umherziehende Entwurzelte teilweise eingerechnet, und viele der überlebenden Zwangsarbeiter wurden ebenso dazugezählt.

      Real könnten es 4,8 Mio Tote gewesen sein…aber ABER – Massenmord bleibt Massenmord, egal obs hunderte, tausende oder Millionen getötete Menschen waren.

      Es ist lächerlich, über Zahlen zu streiten, der FAKT des industriell vollzogenen MASSENMORDES ist das Entsetzliche.

      Dieser FAKT ist nicht wegzubeschönigen.
      Wer das versucht, begeht diesen Massenmord in Gedanken wieder und wieder.

  74. Susa schrieb am

    Ja Hallo,
    als Endvierzigerin, lange schon alleinerziehend für vier Kinder. Hochschulabschluss Pädagogik. Schade, der Mensch ist noch nicht so weit die Freiheit zu leben, da er ständig meint sein Rechtsgefühl auf andere zu projezieren. Wioe ist es mit Privatsphäre und Eigentum? Wo wollen wir Piraten da Grenzen setzen??? Ich hab da den Eintrag eines Künstlers gesehen, der möchte sein Werk geschützt haben. Aber wovor eigentlich? Fehlt da vielleicht die Anerkennung seiner Arbeit, wenn jeder zugriff darauf hat? Ja, da hätte ich viele Fragen… . Der Mensch ist nicht so weit, so lange jeder in seine Tasche wirtschftet und sich nicht verantwortlich für sein Handeln fühlt, weil eh zuviel von allem da ist!
    Das Schreckensthema Holocaust wird heute genutzt um Parteien einzuordnen, Na ja, wo bleiben denn die, die das erleben mussten? Ich bin ja der Meinung alle Extreme und der Fanatismus mus endlich aufhören. Bin ich links, weil ich auch ausländische Bürger akzeptiere, wenn ich sie mag? Oder, wenn Schwule und Lesben zu meinen Freunden zähle. Ich will einfach nur Chancengleichheit egal welche Herkunft, welcher soziale Status oder welches Geschlecht! Aber der Mensch ist noch nicht so weit.

  75. RK schrieb am

    Hallo,

    wenn ich mir das so alles durchlese, bekomme ich ja schon fast Angst, die Piratenpartei zu wählen, was ich eigentlich machen wollte.

    Ich habe das Gefühl, dass die Piratenpartei von Linken wie von Rechten unterwandert werden und so versuchen die Partei zu beeinflussen.

    Was ist mit den ganzen Deutschen mit „Migrationshintergrund“, die Euch wählen, aber ihr dann nach reeeechts abrückt? Ist doch scheiße oder?

    Also Transparenz hin oder her, entweder die Partei grenzt sich von reeeechts oder liiiinks ab, oder Euch wählt keiner mehr.

    Sonst finde ich Euch cool.

    Viele Grüße

    R.K.

    • Sabrina schrieb am

      Und was ist mit den Deutschen mit Migrationshintergrund, die links eingestellt sind (wie man ja bei den Etablierten gehäuft sehen kann) und mit der Piratenpartei sympathisieren? Im Übrigen haben Rechte nichts gegen Ausländer, warum auch?

      • RK schrieb am

        Ha ha ha ha, cool. Lange nicht mehr so gelacht.

        Geh mal nach Dresden mit schwarz-gemaltem Gesicht und Deutschem Ausweis. Die Hetzjagd beginnt. Haben wir ja gesehen was mit Herrn Ibraimo Alberto geschah. http://www.n-tv.de/politik/Der-Tiefschlag-article6061016.html

        Rechte haben nichts gegen Ausländer? Ihr Rechten schleicht Euch in die Gesellschaft ein und tut so als wäret Ihr alle so nett und bürgerlich. Klar, nur für blonde Haare und blaue Augen.

        Anscheinend gehörst Du auch schon zu den Leuten, die die Piratenpartei unterwandern.

        Also laber keinen Scheiß, dass die Rechten nichts gegen Ausländer haben. Deutsche mit Migrationshintergrund sind natürlich links. Sollen die etwa die Rechten wählen, damit die Rechten die Deutschen mit Migrationshintergrund diskriminieren !?!?! Macht ja keinen Sinn oder?

        • Sabrina schrieb am

          Und noch was: Wie viele andere Begriffe wird auch der angeblich so häufig vorhandene „Rassismus“ an Ausländern hierzulande aufgebauscht. Und davon profitiert eine ganze Riege von „Experten“, die damit in Lohn und Brot stehen. Es hat sich eine regelrechte „Gegen rechts-Industrie“ entwickelt, die in vielfacher Hinsicht finanziell gefördert wird und den Teilnehmern ein gutes Gewissen gibt – vor allem macht es ja auch Spaß, ein bequemes Feindbild zu haben, nämlich die Rechten, wo es früher die Hexen waren, die man gejagt und verbrannt hat.

          „Man verbrennt heute keine Ketzer mehr, das ist immerhin ein wesentlicher Fortschritt gegenüber der Zeit Martin Luthers.“
          Ortwin Lowack (MdB), 1991

        • Sabrina schrieb am

          Falls es dich wundert, dass auf deinen Kommentar meine Antwort mit „Und noch was…“ beginnt: Ich habe dir mehrere Antworten geschrieben. Der Rest wurde von der PP zensiert.

  76. JJ schrieb am

    Ja, es erschrickt einen wirklich – das die PP sich so deutlich in eine Richtung bewegt, absolut undemokratische Züge entwickelt. Sicher Viele wollten diese Partei anfangs wählen, weil die Piraten verbreiteten Liberal und Neutral zu sein. Sie betonten jede Meinung zuzulassen um darüber diskutieren zu können und sachlich darüber zu entscheiden. Und was macht die Piratenpartei im Moment tatsächlich immer häufiger? Sie verteilt Maulkörbe, sogar in den eigenen Reihen, ohne den entsprechenden Personen den Hauch einer Chance zur Rechtfertigung zu geben. Beim 1. Fehler wird geurteilt – eine 2. Chance wird nicht gewährt! Dann ließt man hier im Forum von usern, die sich lossagen von der Partei wegen eben diesem Verhalten und was Posten darauf PP Mitglieder: „toll, beim ersten Fehler wird man gleich verurteilt. Der Mensch ist nicht unfehlbar, jeder hat eine zweite Chance verdient!“ Pah!!! Selbstgerecht – wie die bisherige Regierung eben auch. Schade!

    • David schrieb am

      JJ – Ich finde das garnicht verwunderlich, schießlich ist Demokratie die Diktatur der Mehrheitsmeinung. Da die Piraten von Anfang an einen linken Anstrich hatten, haben sich natürlich auch vorrangig Linke eingefunden welche nun den Kurs bestimmen. Der Mensch ist ohnehin ein totalitäres Wesen, da nehmen sich Rechte und Linke nichts. Mit welch primitiven Methoden viele Linke kämpfen wenn ihnen die Argumente ausgehen erlebt man ja tagtäglich. Wir werden ja sehen wie sie zu ihren Motiven stehen und ob sie politisch Rechten die Meinungsfreiheit ebenso zugestehen oder ob sie in typisch linker Manier Rechtsextrem und Rechts als Synonym verwenden, auf hysterische Weise politisch Rechte kriminalisieren, und mit Lügen, Diffamierungen und Unterstellungen das Recht auf freie Meinungsäusserung absprechen. Ob diese Partei sich auch dahin bewegt eine totalitäre linke „Meinungsfreiheit“ zu vertreten. Nehmen wir mal ein Beispiel, es heißt hier: „Wir SEHEN die Vielfalt, die auch durch das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft entsteht, als Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens an.“ Ist eine linke Meinung, muss ja jeder selbst wissen. Behaupte ich nun: „Ich sehe die Multikulturalisierung als eine Entwicklung an, die zerstörerisch auf die einheimische ethnische und kulturelle Identität wirkt, zu einer Minderung dieser und des Weltkulturerbes, dessen das deutsche Kulturerbe ein Teil ist an, und befürworte daher einen milden Ethnopluralsmus.“ Und von Piraten käme daraufhin ein Sturm der Entrüstung und Beleidigungen, dann kann man das Motiv der freien Meinungsäusserung wie es ropagiert wird nur als Heuchelei betrachten, würde die Partei solch eine Meinung als mein Recht akzeptieren wäre es Authentisch. Wir werden ja sehen.

      • JJ schrieb am

        DA bin ich absolut dabei David. Super ausgedrückt. Ich hoffe mal sie (PP) verstehen es auch!

  77. Martinez schrieb am

    Über die Ermordung von über 6 Millionen Menschen GIBT ES NICHTS ABZUSTIMMEN oder zu diskutieren.

    • Sabrina schrieb am

      Sehr wohl, wenn dieser angeblich industriell begangene Massenmord die Politik beeinflusst und danach ausrichtet.

  78. Ahuga schrieb am

    Schon wieder in einem Punkt den etablierten Parteien angepasst!
    „Tschüß Meinungsfreiheit“ sagt die Piratenpartei!

  79. da mord nicht verjährt ,ist die juristische aufarbeitung noch lange nicht vorbei.die raubmörder genießen eine amnesty,die ihnen nicht zusteht. der inhabilitierte spanische richter baltasar garcon sagte sinngemäß :die justiz kennt keine amnesty fürs delikt,es ist politik der justiz amnesty dem kronzeugen zu geben.so kommt die wahrheit ans licht.die zahl der toten und vermißten des 2.weltkriegs ,steht im krassem gegensatz zu der zahl der verurteilten tätern,für die beteiligung am spanischem bürgerkrieg fehlen verurteilte täter meines wissens gänzlich. !tätern und opfern daselbe mahnmal zu setzen geht garnicht..kein demokratischer richter oder president hat sich je aus dem fenster gelehnt aus angst .deutschland braucht mutige piraten.ich will kanzlerkandidat der piraten werden.

  80. Thomas Carnap schrieb am

    der vater vom faschismus ist die mutter der existensangst. ängste lösen machtfantasien aus. ilusionen sind real lügen. aus not entsteht die notlüge. diese etwas naiven weisheiten lassen sich auch umdrehen. aus zwang wird freiwillig. das netz bezahlt das grundeinkommen mit werbung.alle ämter endlich arbeitslos. träume werden wahr. aus der gleichung endlose liebe.hippy hippy hura.

  81. jillsun schrieb am

    Hallo,wollt hier nur mal-lesen- ,-((((((((
    bin61 also nach allem was in Deutschland und Europa passierte geboren-was soll das hier alles?????
    Holocaust-KZ-das ist nicht mehr GUT zumachen-aber müssen wir das auch noch jedes Jahr FEIERN?????
    Das rührt doch nur die Rechten wieder auf-oder-ein Opa von mir ist im Krieg umgekommen-mein Vater wurde mit17Jahren eingezogen-das ist doch nicht witzig ;-(((((( ????!!!!
    Meine Meinung -Aus der Zeit leben nur noch wenige-gibt endlich RUHE!!!!!!! Nachdenken!!!!!!
    Hallo Piratenpartei,bin selbst ein kleiner Pirat da ich die meiste Zeit auf einem Kutter lebe-nur schön!!!!
    Piratenpartei sucht die goldene MITTE dann gehe ich auch mal wieder zur Wahl!!!!

    • Abraxas schrieb am

      Hoffe ihr hattet viel Spaß bei eurer moralischen Masturbation, hat nun aber dazu geführt, dass ihr doch nicht meine Stimme in NRW bekommen habt. Des weiteren kenne ich mindestens 2-3 Leute für die das ebenfalls ein Faktor war.

      Denkt jetzt ruhig ich wäre ein Nazi oder so was damit das hier in euer Weltbild passt, aber für mich war dieses Thema einfach eine Messlatte dafür wie stark ihr wirklich für freien Austausch von Ideen seid.

      Hat nicht lang gedauert, bis sich raus gestellt hat, dass wenn man alternativ wählen will, man besser mit den Linken bedient ist als mit diesem Verein.

      6 Millionen, keiner mehr keiner weniger, was anderes zu denken „widerspricht den Grundsätzen eurer Partei“ -> Piratenpartei in die Tonne!

  82. es kommt nicht darauf an 90 jährige zu gefängniß zu verurteilen.(sie sind eh haftunfähig wie pinochet) sondern einen heilsamen prozess anzustoßen.wenn wir piraten beweisen daß wir keine faschisten sind gewinnen wir an glaubwürdigkeit und haben ein aleinstellungsmerkmal.auf PIRATENtum steht die todesstrafe. wir sind gegen die todesstrafe weil richter keine götter sind,sie sind nicht unfehlbar. und leugnen auch nicht die toten der todesstrafe ,die opfer der faschisten des 2.weltkriegs.an der amnesty für die faschistischen mörder des 2.weltkriegs sind alle anderen parteien beteiligt(die aufklärungsquote liegt bei etwa 0,00000001).das macht deutsche politik und justiz unglaubwürdig .auch jetzt in afganistan, somalia und palestina. nun der beweis nach einer methode von hilary pütnam, crispin wright und olaf l. müller1.prämisse:in der sprache der PIRATEN ist meinungsfreiheit meinungsfreiheit. 2.prämisse:in der sprache der faschisten ist meinungsfreiheit keine meinungsfreiheit. also unterscheidet sich die sprache der PIRATEN von der sprache der faschisten.(zwischenschritt,folgt aus den beiden prämissen)also sind wir PIRATEN keine faschisten(konklusion,folgt aus dem zwischenschritt)wiederholung:wenn die tollerance intollerance tolleriert ist sie doof.in verschiedenen sprachen gibt es keine diskusion,sie führt zu keinem ergebniss

  83. na gut ich habe mich um 8 nullen geirrt.aber auch bei einer aufklärungsquote von 1nem procent gilt daselbe. die familien von jedem ermordeten und vermißten haben das recht zu erfahren, wie heißt der richter, wie heißt der henker, wie hieß die schlacht, wofür ist er gestorben und wer hat die historische wahrheit untersucht. das ist transparente justiz. da es sich in den meisten fällen um raubmord handelt, wackeln fast alle wände.es geht wieder ein gespenst um in europa, das gespenst der gerechtigkeit.nun zum heilsamen prozess. charlie chaplin (der die gleichschaltung ausschaltete) sagte zu seinem 70. geburtstag am 16.4.1959 folgende 9 phasen:“:als ich mich selbst zu lieben begann……..(1)vertrauen…..(2)autentisch sein….(3)reife….(4)ehrlichkeit….(5.)selbstliebe……(6)demut…..(7)bewusstheit…..(8)herzensweisheit……(9.)das ist leben!“die nummern sind von mir.es ist ein lachen was sie besiegt,die todesangst.

  84. es waren menschen ,die industriel etwa 6 ooo ooo gefangene mordeten.menschen mit , nationalität , religion und geschlecht, (mehrheitlich deutsch , christlich und männlich).was hat sich seit dem geändert?wieso besteht die gefahr der wiederholung? die gefahr ist groß,weil keiner weiß was sich ändern muß.hat die PIRATENpartei antworten?die größe des problems verlangt teamwork und das ist auch vieleicht eine antwort. obwohl es viele waren war ihre vereinzelung ihr problem,und vieleicht auch eine auflösnung dieses rätsels.es gibt nicht ein gott, es gibt nicht ein geist, es gibt nicht ein führer,ein volk ein vaterland.von allem gibt es mindestens 2.als die philosophie entstand war sie noch naturwissenschaft,war sie noch mathematik und göttliche erkenntniß wurde bestritten.es gibt die dogmatische sprache und undogmatische sprache . we don`t trust in god. und nun wieder zu den heilungsphasen sidney und suzanne simon schrieben in ihrem buch forgiveness:“(1)verleugnen(2.)schuldübernahme(3.)opferphase (4)empörungsphase(5)erwachsenwerden(6.)integration“ die nummern sind wieder von mir.vorwärts ist zurück. es leben die klabauterfrauen hip hip hura ahoie

    • Sybille S. schrieb am

      Es wird immer behauptet, dass 6 Mio. Menschen industriell ermordet wurden. Bewiesen ist das nicht. Und die Profiteure dieses Dogmas werden sich hüten, dieses Ereignis, das als „einzigartig“ gilt, nach wissenschaftlichen Maßstäben unabhängig untersuchen lassen zu dürfen.

  85. Karl K. schrieb am

    Dass der Holocaust ein unbestreitbarer Teil der Geschichte Deutschlands und Europas ist, ist unstrittig – sogar bei den sogenannten „Holocaustleugnern“.

    Strittig ist u.a., was unter „Relativierung“ verstanden wird – und ob mit der „Prager Erklärung“ eine solche „Relativierung“ des Holocaust entstanden ist.

    Nach der Nominierung von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten kam es im Februar bis Anfang März 2012 zu einem intensiven Schlagabtausch im politischen Feuilleton großer deutscher Tageszeitungen, ob denn nun der künftige Bundespräsident den Holocaust relativiert habe oder nicht. Im Mittelpunkt der Debatte stand die Rede Gaucks 2006 vor der Robert Bosch Stiftung und seine Unterzeichnung der Prager Erklärung aus 2008.
    Die Relativierung beinhaltet nach verbreitetem Sprachverständnis eine Verharmlosung, da die zur Zeit des Nationalsozialismus begangenen Verbrechen an Juden auf die gleiche Ebene gestellt würden wie beispielsweise die im Kommunismus begangenen Verbrechen an den ukrainischen Kulaken.

    2010 hatte schon bei der ersten Nominierung zum Bundespräsidenten Efraim Zuroff Gaucks Unterstützung der “Prager Deklaration” kritisiert. Damit werde “der Holocaust und seine einzigartige Bedeutung für die Weltgeschichte relativiert”. Deniz Yücel schrieb in der TAZ: „In der Sache aber betreibt er [Gauck] eine Verharmlosung des Holocausts.“ Micha Brumlik meinte in der TAZ, Gauck betreibe eine „schludrige Gleichsetzung“. Alexander Hasgall sieht auch die Singularität in Gefahr und meinte am 23.2. in der Jüdischen Allgemeinen: „Vieles davon [wovon Gauck spricht] steht in einem relativierenden Kontext, und man muss vermuten, dass ein begabter Rhetoriker wie Gauck solche Aussagen bewusst platziert hat.“ Alan Posener meinte auch, Gauck habe den Holocaust relativiert und schrieb: „Der Holocaust ist in der Tat der absolute Maßstab, an dem andere, durchaus ähnliche, durchaus vergleichbare, durchaus furchtbare Verbrechen zu messen sind.“ Wolfgang Benz erwiderte in der TAZ, Gauck betreibe „keine Relativierung“ des Holocaust sondern „eine Rationalisierung, also eine konkrete Betrachtung der Geschichte. Das ist weder Verleugnung noch Verharmlosung“. Harry Nutt entgegnete in der FR, Gauck würde zu Unrecht angegriffen und meint „Die emsige Suche nach faulen Stellen in dessen Interviews und Reden trägt denunziatorische Züge.“ Götz Aly hat Gaucks umstrittene Rede zur Erinnerungspolitik ebenfalls nachgelesen und kommt zu einer versöhnlichen Lesart. Gauck trete als Skeptiker, als Geschichtspessimist in die Arena, als nachdenklicher Humanist, der mit den Abgründen des Menschlichen rechnet. „Mit dem jüdischen polnisch-britischen Soziologen Zygmunt Bauman besteht Gauck darauf, dass wir auch gegenwärtig und zukünftig das Unvorstellbare einkalkulieren müssen.“ Gaucks Kritikern hält Aly indessen vor, geistig verledert und wenig neugierig zu sein. Zum Schluss seiner etwas merkwürdigen Kolumne in der Welt, in der er über die Unterschiede der Verbrechen der Kommunisten und der Nationalsozialisten öffentlich nachdenkt, zitiert Hannes Stein zustimmend Robert Conquest „Ich wurde gefragt, ob ich den Holocaust, schlimmer’ fände als die stalinistischen Verbrechen. Ich antworte: Ja, das fände ich, aber als der Interviewer fragte, warum, konnte ich ehrlicherweise nur antworten: ,Weil ich das so fühle.’“ Auch Alan Posener meint, dass der Kommunismus wesentlich ungefährlicher sei als der Nationalsozialismus, erinnert an das NSU-Trio und vergisst aber die RAF Morde zu erwähnen und schließt mit dem berühmt berüchtigten Brecht-Zitat, welches die Antifa gern als rhetorische Allzweckwaffe verwendet: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“

    Am 16.03.2012 legte Efraim Zuroff noch einmal dar, warum er Gauck für den falschen Bundespräsidenten hält. „Es geht um dessen Deutung des Holocausts. … Wegen des präzedenzlosen Charakters des Holocaust würden nun die kommunistischen Verbrechen erhöht.“

    Im Gespräch „Was nun Herr Gauck“ befragten am 18.3. 2012 im ZDF Bettina Schausten und Peter Frey den neu gewählten Bundespräsidenten. Herr Frey zwang durch peinliches Befragen mit dem vermeintlich zwingenden Hinweis, dass doch seit dem Historikerstreit geklärt sei, dass der Holocaust singulär sei, den Bundespräsidenten zu der Aussage, dass der Holocaust doch singulär sei. Die Situation erinnerte ein wenig an ein fanatisches Mönchlein, dass Luther zwingen wollte, doch die Autorität des Papstes anzuerkennen, wenn er nicht auf dem Scheiterhaufen landen will. Schließlich gestand Gauck Peter Frei zu, dass der Holocaust singulär sei. Es hat schon etwas, wenn ein Theologe einem glaubensbereiten Journalisten den Gebrauch von Vernunft im Sinne des „sapere aude“ zu vermitteln sucht und schließlich resigniert, um sich den schönen Tag seiner Wahl nicht zu verderben.

    Eine Verteidigung der Singularität des Holocaust würde im Umkehrschluss die Opfer relativieren, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer anderen Religion, Klasse, Staatsangehörigkeit oder sonstiger Gruppenzugehörigkeit grundlos gemordet wurden. Dann hätten wir Opfer erster und zweiter Klasse – und keine Einsicht darin, wie es zu solchen gigantischen Verbrechen kommt und dass es ethisch vermutlich gleichgültig ist, aus welchen Motiven Menschen mit Billigung oder auf Befehl hoheitlicher Stellen umgebracht werden. Dass jedes Verbrechen singulär oder präzedenzlos ist, so wie jeder Schimmel eben weiß ist, bedarf scheinbar etwas vertiefter Kenntnisse der Sprache, die man nicht überall voraussetzen kann. Dass es „wir“ Deutsche waren, ist ebenfalls einem etwas oberflächlichen Umgang mit Sprache und Fakten zuzuordnen; es sei denn, jemand kann doch noch einen cromosomalen Defekt bei allen (Bio)Deutschen nachweisen.

    Dennoch war es richtig, dass der Piratenparteitag den Beschluss zum Holocaust gefasst hat – andernfalls hätte jeder Piratenhäuptling – statt über Inhalte – über seine Einstellung zum Holocaust sein Statement abgeben müssen – und dafür bleibt bekanntlich in Interviews für eine differenziertere Darlegung wenig Raum, solange das Klima ist wie es ist.

    Allerdings wird es in einer weiteren Debatte um eine bessere Formulierung gehen müssen.

    Die Diskussion über die Stellung des Holocaust in der Gedenkkultur (ob man diesen mit anderen Großverbrechen gleichstellen und damit „relativieren“ darf) greift unmittelbar in das derzeitige Gründungsverständnis Israels ein. Eine „Relativierung“, wie in der Prager Erklärung, wird von vielen Zeitgenossen als „Delegitimierung“ Israels angesehen. Diese Delegitimierung wiederum würde das sehr weitgefasste Recht Israels in seiner Innen- (insbesondere im Staatsbürgerrecht), Außen- und besitzergreifenden Siedlungspolitik berühren, dessen ethische Begründung im Holocaust, dem Gründungsnarrativ des Zionismus und der heiligen Schriften des Judentums liegt.

    In dieser äußerst sensiblen Thematik sollte man sich von Juden wie Uri Avneri beraten lassen und nicht aus der Sicht eines Deutschen, für den Israel ein Land wie jedes andere und Juden genauso Menschen sind wie Christen, Moslems oder Franzosen. Zu leicht wird übersehen, dass man der Nachfolge Amaleks verdächtigt wird, aus dem ES heraus denkt (wie Josef Joffe, Die Zeit in Bezug auf Grass formulierte) – so wie seit ganz alten Zeiten.

    Es bleibt auch aus der europäischen Aufklärung heraus eine problematische Thematik. Natürlich wird jeder einer Gemeinschaft zugestehen, für sich Singuläres zu formulieren – eine allgemeinverbindliche Anerkennung dieser Singularität führt zu einer Relativierung der Erfahrungen anderer Leidtragender – und zu einem Verlust an Erkenntnisfähigkeit in menschliches Verhalten.

    • Sybille S. schrieb am

      Posener vertritt – wie so viele seiner Zunft – zionistische Interessen, Yücel ist ein lupenreiner Antideutscher und vertritt ausschließlich seine Position. Objektivität kann man von diesen Leuten nicht erwarten.

      Ich habe vor einiger Zeit ein sehr interessantes Zitat im Netz gelesen zum Stichwort „Relativierung“:

      “Wer die Verbrechen unter den Nationalsozialisten ‘relativiert’, wer ihre ‘Einzigartigkeit’ bestreitet, der, so hört man, verharmlost sie. Genau das Gegenteil ist der Fall. Der ‘Relativierer’ verharmlost gar nichts, er spricht vielmehr die furchtbare Wahrheit aus, daß wir alle, alle ohne Ausnahme, im größten Stile zum Morde fähig sind. Verharmloser ist hingegen jeder, der auf die ‘Einzigartigkeit’ der deutschen Verbrechen pocht. Er will nämlich an der Lüge festhalten, daß der Mensch im Grunde gut sei. Nur der Deutsche ist eben schlecht.”
      Günter Maschke, deutscher Schriftsteller

      • Karl K. schrieb am

        Es gehört zu den Merkwürdigkeiten deutscher Antirassisten, dass sie im Lichte ihrer speziellen Erinnerungskultur bei Bio-Deutschen ein besonderes Übel vermuten, welches ständig zu bekämpfen gilt – auch wenn sie sich selbst dabei als üble Rassisten outen und sich folglich einen wesentlichen Teil ihrer eigenen Freiheit und Erkenntnisfähigkeit abschneiden.

  86. Es nervt schrieb am

    Das was man allgemein als Holocaust bezeichnet, interessiert mich nicht die Bohne! Ich kann weder der Beführwortung, noch der Leugnung, noch der Relativierung etwas positives für mein Leben abgewinnen. Ich habe noch kein KZ von innen gesehen. Wozu auch? Ist das wichtig für mein Leben? Ich hab auch keine Juden in meinem Freundeskreis. Bin auch nicht motiviert das zu ändern. Warum auch? Behandele auch keinen Ausländer besser als jede andere Person die mir fremd ist. Macht mich das zu einem schlechteren Menschen? Ich finde nicht! So unspektakulär meine Einstellung ist, fühle ich mich durch diese ständige Bücklingseinstellung gestört! Diese Stellvertreterbetroffenheit, die, und das will ich klar sagen, mittlerweile zu Gewalt führt, ist doch einfach nur ekelhaft! Zivilcourage ist doch heute so in Mode. Ist euch schon mal aufgefallen, das im Prinzip die Rechten zivilcouragierter als die Allgemeinheit sind? Warum? Sie vertreten klar erkennbar ihre Ideale und tun dies ohne auf Ihre persönliche Reputation zu achten. Sie handeln aus Überzeugung und nicht zum Wohlgefallen! Ich falle einmal aus der Rolle und werde mich an der Stelle von nicht distanzieren! Auch so eine hässliche Sache von heute! Immer muss man sich distanzieren! Warum? Wer hat was davon? Schaut euch doch mal die Artikel hier an. Jede Aussage die dem Mainstream entgegen läuft, folgt eine Distanzierung oder geht eine vorraus. Wozu? Ist ja schlimmer als bei Wilhelm Tell!

    • Es nervt schrieb am

      Korrektur:Sie vertreten klar erkennbar ihre Ideale und tun dies ohne dabei auf Ihre persönliche Reputation zu achten.

  87. Ex-Pirat schrieb am

    Für mich seid ihr dank dieser Aussage gestorben.
    Wie soll man was leugnen was anhand zig Ausarbeitungen, wissenschaftlichen Exkursionen, Debatten – nie „bewiesen“ werden konnte.
    Immer schön den üblichen Mainstream weiterbrabbeln, immer schön korrekt bleiben und US-Märchen streuen.

    Tschüss!

    • Es nervt schrieb am

      @ Ex-Pirat
      Du weißt doch wie es heißt. Die Hand die einen füttert, die beißt man nicht! Hat überhaupt jemand ernsthaft geglaubt, dass mit den Piraten etwas gewonnen wird? Wenn ja, was denn? „Klar machen zum ändern“. Was ist denn breits geändert worden? Jetzt mal kein politisches Beispiel. Mal etwas aus dem Alltag. Zuerst fängt man bei sich an. Erst vor der eigenen Haustür kehren, bevor man anderen sagt dass es dreckig ist. Was leben denn die Piraten aus von dem was sie sagen? Das Beispiel hier zeigt schon einmal, dass an der politischen Korrektheit, welche durch herrschende Kreise vorgegeben wird, nicht gerüttelt wird. „Um himmels Willen, dass uns ja keiner Nazis nennt!“. Seit ihr welche? Wenn nein was juckt es euch dann was die Presse über euch schreibt. Hab ihr etwa so wenig Rückgrad? Wozu soll man euch dann brauchen? Die BRD ist doch schon von Rückgradlosikeit durchsetzt. Ihr hab jetzt schon verloren. Keine Alternative sondern eine weitere etablierte Variante des gleichen Kurses.

  88. bei sichtbarem unrecht ,muß position bezogen werden. sonst droht wahnsinn. es wurden auch kinder gefangen und vergast. die die im blutrausch keine gnade kannten, haben gnade erfahren. das ist die deutsche bringschuld an die welt. mir wär lieber israel wär in deutschland kommt doch zurück .die meisten beiträge dieses chats sind taktlos.erstaunlich das sie sich als wähler der piraten ausgeben.der mangel an argumenten wird durch penetrante dominanz ausgeglichen .durch die angst die sie verbreiten sind wir wirklich mutig. demokratie ahoi

    • Jeanette-Nadine schrieb am

      “ es wurden auch kinder gefangen und vergast. die die im blutrausch keine gnade kannten, haben gnade erfahren. das ist die deutsche bringschuld an die welt.“

      Warum muss ich bei solchen Sätzen spontan an zionistische Propaganda denken?

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