Bernd Schlömer neuer Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland

Bild: Tobias M. Eckrich

Wechsel im Bundesvorstand der Piratenpartei: Mit 66,6 Prozent der Stimmen wählten die Mitglieder der Piratenpartei den bisherigen Stellvertretenden Bundesvorsitzenden Bernd Schlömer zum Vorsitzenden. Auf dem Parteitag in Neumünster setzte sich der vierzigjährige Regierungsdirektor im ersten Wahlgang gegen sieben Mitkandidaten durch.

Zu seiner Wahl äußert sich Bernd Schlömer:

»Es freut mich, eine derart hohe Zustimmung der Mitglieder erhalten zu haben und ich bin stolz darauf, knapp 30.000 Mitglieder zu repräsentieren.«

Der bisherige Vorsitzende Sebastian Nerz erhielt 56,2 Prozent der Stimmen. Den Politischen Geschäftsführer des Landesverbands Hessen, Jürgen Erkmann, wählten 34 Prozent der Piraten. Julia Schramm erhielt 29,3 Prozent.

Im weiteren Verlauf des Parteitages werden zwei Stellvertretende Vorsitzende, ein Schatzmeister, ein Generalsekretär, ein Politischer Geschäftsführer und drei Beisitzer gewählt. Damit folgt die Versammlung einem angenommenen Antrag, den Vorstand von zuletzt sieben auf neun Personen zu erweitern.

Während der Auszählung zur Wahl des Vorsitzenden sprachen sich die Piraten mit deutlicher Mehrheit dafür aus, eine Europäischen Piratenpartei zu gründen.

Bild:
Bernd Schlömer | CC-BY 3.0 Tobias M. Eckrich
Bernd Schlömer (Rede) | CC-BY Bastian Haas

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Kommentare

127 Kommentare zu Bernd Schlömer neuer Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland

Neuere Kommentare →
  1. Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

    Wie kann man so bekloppt sein, und eine Pfeife mit Pseudostudium aus dem Öffentlichen Dienst zum Vorsitzenden wählen?
    Da ist doch sofort alle Glaubwürdigkeit dahin! Es geht doch genau darum, diese Staats-Schmarotzer abzuwürgen, oder habe ich da etwas mißverstanden?
    Piraten haben fertig. Bereits im Ansatz. Ein roter staatsgläubiger Kindergarten entlarvt sich in genau dem Moment, in dem er hätte erwachsen werden können.

    Dr. Friedrich W. Pohl

    • Oskar schrieb am

      Die Piraten hätten sicherlich dich gebraucht, Herr Dr. Friedrich W. Pohl. NICHT.

        • Gedankenverbrecher schrieb am

          Vielen Dank für diese großartige und wohlfeil formulierte Stellungnahme ihrerseits, Herr Dr. Pohl.
          Allein die perfekte Didaktik, die überragenden Argumente und ihre überwältigende Beweisführung überzeugt mich – und wahrscheinlich die Masse der Piraten mit mir – von ihren hehren Motiven.
          Noch einmal vielen Dank dafür.

          ergebensten Gruß
          Gedankenverbrecher

          P.S. Warnung: Kleinteile und Ironie könnten verschluckt werden. Für Kinder unter drei Jahren daher nicht geeignet.

          P.P.S. ‚Piraten haben fertig‘ ist glücklicherweise lupenreines Deutsch, oder?

          • Gedankenverbrecher schrieb am

            Ich kenne das habe-fertig-Zitat.
            .
            Allerdings ist das „bla bla. NICHT“ auch ein Zitat, oder zumindest eine wiederkehrende Phrase, die man öfter liest. War nur scheinbar unserem guten Doktor nicht klar.
            .
            Und eine ‚Diskussion‘ mit Beleidigungen und Pöbeleien zu beginnen und bei der völlig unerwarteten Reaktion, gleich mal die Intelligenz des Gesprächsteilnehmers anzugreifen ist, kein Zeichen von gutem Stil.
            .
            Gruß
            Gedankenverbrecher

    • Jochen schrieb am

      Einfach mal abwarten und Ihn machen lassen, wenn er sich nicht bewährt, dann wird er eben wie der Nerz abgewählt.

    • Mahdi schrieb am

      Verstehe ich nicht, sind alle Staatsdiener Schmarotzer? Ich kenne einen ARGE-Chef mit dem ich mich vor Jahren übers BGE unterhalten habe, und dieser hat mir in allen Punkten recht gegeben, und hat sich selber daraufhin informiert. Von dem her, etwas blödsinn was du oder Sie schreiben. Und was hat Studium mit Wissen zu tun, eingetrichtetes Wissen ist Vermutnungswissens, und hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern mit Intellekt. Und somit Herz und Kopf verwechselst….

      • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

        Was, bitteschön, ist Vermutungswissen? Ist das ein eingeführter Begriff, ein hypothetischer, Privatsprache? Wie unterscheiden Sie Intelligenz und Intellekt? Das alles ist etwas wirr und vorlaut, was Sie da schreiben, oder?

        • Mahdi schrieb am

          alles was ich nicht wissen kann, weil nicht selber erfahren ist vermuntungswissen. Kann ich etwas dafür, wenn bei dir oder Ihnen an Itelligenz fehlt, weil der Intellekt vollgestopft ist mit Vermuntungswissen. Da kann ich gleich an Götter glauben, bei so einem Intellekt

        • paul schrieb am

          Fachwissen kann auch bedeuten überhaupt nichts zu wissen. es kommt auf die Interesse und dem Gebiet an. Und auf welchem Gebiet hat der Herr Pohl seinen Dr.???
          Bestimmt auf dem Gebiet hier ist jemand inkompetent oder????
          Kann ich den Studiengang auch belegen, bestimmt bei Ihnen, die Deutsche Bank hat sicherlich bedarf für Ihren neuen Studiengang!

    • Volker schrieb am

      interessante sätze. gibt es dafür auch eine interlektuelle grundlage – oder mehrere, falls der dr. das ermöglicht?

    • BigEye schrieb am

      Ganz richtig tickst du wohl nicht, Doc, oder hast du gerade was eingeworfen?

    • Cheezborger schrieb am

      Vielleicht kümmern sie sich mal lieber um ihre grottenschlechte website, anstatt hier solch einen Unfug zu hinterlassen?

      • Anonymous schrieb am

        Auf besagter Website des Dr. Friedrich W. Pohl stehen keinerlei Inhalte zu lesen. So kann die Website eigentlich auch nicht als „schlecht“ bezeichnet werden, sondern man müsste sie konsequenterweise „komplett inhaltsleer“ nennen. Aus dieser Perspektive unterscheidet sich Herr Dr. Friedrich W. Pohl nur wenig von der Piratenpartei, so sehr er hier auch über diese schimpft.

        @Admin: Falls versehentlich mehrfach abgesandt, bitte nur die letzte Version in den Kommentarbereich einstellen. Danke im Voraus!

    • Frank schrieb am

      Das Problem ist nicht sein öffentlicher Dienst – er betreibt und lebt Kriegspropaganda für den Kriegsminister.
      Das ist weder sozial noch in irgendeiner Art und Weise neu.
      Solange die Piraten so stinkbürgerlich und ideenfrei bleiben – werden sie auch ganz schnell verschwinden – oder zur Ersatz-FDP mutieren…
      Gewollt..??

    • Christopher Grail schrieb am

      Rechtslinks, rotgrüngelbultravilolet.. allein mit der Kategorisierung in solche Richtungen zu argumentieren lässt mich an dem Doktortitel, bzw an dessen Berechtigung zweifeln. Wer es nicht schafft darüber hinweg zu denken wird auf der Strecke bleiben. So wie sie.

      Ich hätte auch jemanden mit Hauptschulabschluss gewählt, wenn er mich überzeugen kann die notwenigen Kompetenzen für diese zu tragende Verantwortung zu besitzen.

      Und was macht einen eigentlich Rot? Ich kenn Rot nur aus dem Wellenspektrum von 790 – 630 nm Wellenlänge.

      Es tut mir Leid, aber ihren Doktortitel haben Sie nicht auf Grund ihres politisch als auch sozialen Verständnisses erworben.
      Und wenn doch, bin ich der Erste, der Ihnen guttenbergsches Handeln vorwerfen würde.

      • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

        Dr. ist kein Titel, sondern ein akademischer Grad. Seien Sie also auf der Hut, wenn Sie über Dinge schreiben, von denen Sie so rein gar nichts verstehen.

    • Tenkamp schrieb am

      Ja ich finde die Wahl von Herrn Schlömer auch sehr bedenklich, schon hat man wieder Beamte an der Spitze. Und gerade das Beamtentum in Deutschland kostet uns Milliarden und gehört abgeschafft, das wird mit einem Beamten an der Spitze wohl nicht möglich sein überhaupt in diese Richtung zu denken. Es verwundert mich zutiefst das hier soviel Blauäugigkeit im Spiel ist..

      • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

        Das werden diese Kinder niemals verstehen. Sie möchten alle schon jetzt so werden wie ihr Vorsitzender.

        • Peter Baumann schrieb am

          Herr Pohl, Sie schreiben hier überwiegend unter und über Kinder bzw. infantile Erwachsene, die noch nicht mal merken, wie sie instrumentalisiert werden, warum die Massenmedien ihre Ex-GF so „gehypt“ haben (kleiner Tip: es war nicht das Äußere) etc etc.

          Es kommt immer klarer raus, wessen Veranstaltung die Piraten sind. Wartet mal ab, bis die ersten von Euch zur Atlantikbrücke eingeladen werden oder deren Mitgliedschaft / Beteiligung offenbar wird. Wird nicht lange dauern!

      • DonCamillo schrieb am

        Wären mehrere Staatsdiener bei den Piraten,dann fände ich das gut!

        • Marlies Ostl schrieb am

          DANKE!! Bin selber Staatsdiener bei der ehemaligen Bahn, jetzt DB AG. Seit 1996 krebse ich mit A 7 als „Obersekretärin“ rum, Entwicklungsmöglichkeiten gleich Null! Beförderungen in ggf. 7-10 Jahren – bis dahin ist mein jetziger Vollzeitjob auf dem Kaufkraft-Niveau einer 20-Stunden-Teilzeit. Es gibt nicht viel Optionen – zum Glück gibt´s die Piraten. Auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin! Gruß Marlies Ostl

    • Austrian schrieb am

      Ich frag mich auch, was da los ist…. Ein Beamter als Vorsitzender?
      Wir brauchen eine/n mittelständischen IT-UnternehmerIn!

      Extrem unpiratig und erklärungsbedürftig…

      Regierungsdirektor… wenn man das schon hört…

      • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

        Daran können Sie erkennen, daß Sie es bei den Piraten mit einer Ansammlung von Staatsfetischisten zu tun haben. Die träumen alle von einem Beamtenjob ohne Anwesenheitspflicht = leistungsloses Grundeinkommen.

        • Peter Baumann schrieb am

          Klar – und viele haben noch nicht gerafft, daß nur Software sich kostenlos vermehren läßt (Grenzkosten tendieren gegen Null), nicht aber Brötchen, Kleidung oder Autos.

          Also wieder sozialistische Ausbeutung der Fleißigen durch die anderen, damit diese Wähler per Grundeinkommen instrumentalisiert werden können. BRDDR 2.0 heute, 3.0 dann mit den Piraten.

          Na, ich bin schon 12 Jahre raus aus der deutschen Steuersklaverei

    • kubi schrieb am

      Vielleicht der gleiche, der dieses bei A erhältliche Buch verzapft hat. Die einzige, vernichtende Kritik wird wahrscheinlich jeden weiteren Kauf verhindern.

  2. hanz schrieb am

    Die Herrschenden haben die Piratenpartei nun endgültig als auch nur halbwegs oppositionelle Kraft liquidiert und sich einverleibt. Neuer Vorsitzender ist ein Militärbürokrat (Mitarbeiter im BMVg). Das ist schon ziemlich widerlich. Widerlich ist auch, dass seine Arbeitsstelle hier verschwiegen wird.

    • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

      Das ist treffend und schön formuliert. Den Piraten ist ihre eigen Wahl peinlich. Fingerchen verbrannt! Welche Mami kommt und tröstet?

    • Jochen Scholz schrieb am

      Was sind denn das für seltsame Beurteilungsmaßstäbe? Von den prognostischen Fähigkeiten Herrn Pohls ganz zu schweigen.

      Jede Mandatsübertragung ist eine Wette auf die Zukunft. Jetzt hat der neue Vorsitzende die Chance, den gewährten Vorschusslorbeeren gerecht zu werden. Wo er seine Brötchen verdient, ist zunächst völlig irrelevant. Er hat die Aufgabe, die Partei nach außen souverän zu repräsentieren und von anderen Parteien abzugrenzen und nach innen mit offenem Visier und integer zu führen, zu integrieren, zu moderieren und die Programmentwicklung voranzubringen. An diesen Kriterien wird er bei der nächsten Vorstandswahl zu messen sein.

      • gerhard baumann schrieb am

        „Wo er seine Brötchen verdient, ist zunächst völlig irrelevant.“

        Sind das die Maßstäbe der Piraten? Gute Nacht.

        • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

          Die Piraten sind ein bereits jetzt schon verratener Haufen.

  3. Marc Kohlhammer schrieb am

    Wie kommen denn diese Prozentergebnisse zustande ? Das ergibt ja in der Summe 186 % ???

    • Peter Baumann schrieb am

      Tja, das mit den 66,6% sind schon eigenartige „Zufälle“! Honi soit, qui mal y pense!

  4. Tobias schrieb am

    …hatte man mehr als eine Stimme? 66,6+56,2+34+29,3 = mehr als 100%

    • Volker schrieb am

      Das war eine Wahl durch Zustimmung, man konnte jedem Kandidaten eine Stimme geben. Gewählt wurde derjenige mit der höchsten Zustimmung. Deshalb sind es in der Summe mehr als 100%

  5. S2B2 schrieb am

    Ich hab mir den Livestream nicht angeschaut, aber: Wie war denn der Wahlmodus? Konnte man mehrere Stimmen abgeben? Ansonsten versteh ich die Prozentzahlen nicht?!

  6. Norman Reppingen schrieb am

    Eine sehr gute Wahl, mit professionellem politischem Hintergrund, ein Türöffner für den Einstieg der Piraten in die Außen- und Sicherheitspolitik, die viel Verantwortung abverlangt und noch nicht im Fokus der Piratenpartei steht.

    • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

      Das klingt ja schon richtig politprofesionell gespeichelt! Weiter so! Schon ein Posten in Aussicht mit dem ausgeborgten Türdrücker in der Hand?

  7. Georg Osburg schrieb am

    @ Friedrich,

    Der Mann muss wohl was haben was 66% der Anwesenden für gut befunden haben. JETZT muss er sich bewähren. Wenn nicht, dann wird er im nächsten Jahr nicht mehr gewählt!

    • Johannes Israel schrieb am

      Hallo, wenn schon, dann nach zwei Jehren, denn die Amtszeit wurde auf 2 Jahre heute verlängert. Nach Parteibeschluss.
      Ich persönlich finde die Wahl von Bernd Schlömer in Ordnung.
      Gruß

      • Anonymous schrieb am

        Die Amtszeit des Bundesvorstandes wurde nicht auf zwei Jahre geändert. Entsprechende Anträge wurden abgelehnt.

      • Gedankenverbrecher schrieb am

        Hallo Johannes,

        im Live-Stream-Artikel steht, dass die Verlängerung der Amtszeit abgelehnt wurde.
        Was is nu richtig?

        Ansonsten (allgemein): Erstmal schauen, wie sich der Bernd macht, bevor man gleich lospoltert.

        Gruß
        Gedankenverbrecher

      • Terraner schrieb am

        das ist falsch der Antrag wurde Abgelehnt es bleibt daher bei einem Jahr Amtszeit.

    • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

      @ Georg Osburg … Muß wohl „was“ haben …
      Das ist die denkbar schwächste Begründung für diese Katastrophe, die sich die Piraten heute selbst angetan haben.
      Genau um dieses „was“ geht es, um dieses Unbestimmte. Genau dies ist nicht erkennbar. Und genau darum sind die Piraten am Start am Ende. Die Piraten sind die aufmüpfigen Kinder ihrer grünen Eltern, genau so, wie seinerzeit die Grünen die ungezogenen Kinder der Sozialdemokraten waren, die ein Helmut Schmidt nicht integrieren konnte, jedoch ohne ein wirklich griffiges Thema, wie es die Grünen mit ihrem Naturfetischismus hatten.
      Nach dem heutigen Ergebnis steht zu vermuten, daß die NPD vom Verfassungsschutz unterwandert ist, die Piraten jedoch von ihm gegründet wurden.
      Die Piraten Räubern bei ihren Eltern, den Grünen. So wird es bis zur nächsten Bundestagswahl aussehen.
      Und daß der Mann dann im nächsten Jahr abgewählt wird, das ist der schwächste Trost. Bis dahin hat er Schaden genug angerichtet, beginnend heute mit der Annahme der Wahl. Ihr Schlußsatz klingt wie frisch abgelauscht aus dem SPD-Sozialkundeunterricht.

      • Dr. med Matthias Weber schrieb am

        @ Herrn Pohl, sind Sie so wütend, weil Ihre/unsere Kinder unseren Grünen die Ideen geklaut haben & sind Sie selber Pirat? Bitte um Antwort!

        • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

          Ich mache mich nur über Infantilität lustig, Herr Dr. med. ;-)

          • Peter Baumann schrieb am

            Hier Infantilität – ganz richtig – bei den Blockparteien Strunzdummheit. Kommt auf das selbe raus.

            Einstein hatte Recht, nicht das Universum ist unendlich!

          • Dietmar schrieb am

            Herr Doktor Pohl,

            was ist Ihnen denn so schlimmes im Leben passiert, dass Sie so frustriert sind? Ich empfehle Ihnen von ganzem Herzen professionelle Betreung.

      • Marlies Ostl schrieb am

        ??? GRÜNE??? Meine Mutter hält sich raus, mein Vater war bei der CDU, meine Schwester bei der FDP bzw. SPD, ich selbst war zuerst bei der SPD, danach bei der ÖDP (bis 1999), und zum Schluß bei der FDP. Eigentlich hatte ich vor, gar nicht mehr wählen zu gehen … und dann kamen die PIRATEN … lol ……

  8. pinky schrieb am

    Als nicht-Mitglied geht es mich ja nur bedingt was an und ich gebe auch zu, dass ich von allen Kandidaten bisher nicht genug gehört habe um mir ein endgültiges Bild von ihnen zu machen.

    Aber wenn ich nach den Kommentaren von Bernd Schlömer in der aktuellen Monitor-Sendung[1] gehe, dann habe ich schon meine Zweifel ob er die Piraten in der Öffentlichkeit richtig vertreten kann. Das war schon eine sehr schwache Vorstellung dafür, dass man eigentlich so viel klarstellen und erklären hätte können.

    [1] http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/0426/piraten.php5

  9. F.W.Juhnke schrieb am

    Ich denke nach den abertausend Fehlern der sog. etablierten Parteien, ganz egal in welcher Konstellation, sollte man nicht von „Piraten haben fertig“ schreiben – nur weil man mit dem neuen Vorsitzenden nicht unbedingt „glücklich“ ist. „Pfeife mit Pseudostudium“ klingt auch nicht nett. „Ein roter staatsgläubiger Kindergarten…“ – ….sind, in diesem Zusammenhang, schon merkwürdige Worte „Herr Doktor“. Doch ansonsten hilft Ihr Beitrag wirklich weiter -danke!

    • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

      Arbeitet der Vorsitzende beim Staat, oder nicht? Es geht nicht um Nettigkeiten, sondern um Perspektiven, die diesen Staatsapparat, den sich die Etablierten zur Beute gemacht haben, ins stolpern zu bringen. Das ist Politik. Die Piraten haben heute bewiesen, daß sie das nicht begriffen haben. Sie sind auf die Schleimspur des Establishments gerutscht. Dort werden sie, der Vorsitzende ist ja schließlich und vorsichtshalber für zwei Jahre gewählt, damit die Piraten noch einige Zeit haben, Ausreden zu erfinden, auch bis zu ihrem baldigen Untergang bleiben. Merke: Das Urheberrecht ist ein zu schmales Brett, um dauerhaft bestehen zu können. Merkel hat die Piraten bereits fest im Griff. Das Koalitionsangebot 2013 kommt. Und schwupp, schon ist der Laden absorbiert, weil er sich für wichtig hält. Weitere Ausführungen gefällig?

      • Jan schrieb am

        Sehr geehrter Herr Pohl,

        Sie bezeichnen andere als schreibschwach, sind selbst aber auch nicht ganz frei davon. Hier geht es zwar nicht um eine Debatte um die Richtigstellung von Groß- und Kleinschreibung („ins stolpern“ -> „ins (in das) Stolpern“) oder um fehlerhafte Grammatik („Perspektiven, die“ -> „Perspektiven, um“). Was mir persönlich aufgefallen ist, dass Sie anscheinend genau dieser Protestwählerschaft angehören, die die Piraten zwar kurzfristig retten können, auf die aber auf längere Zeit nicht immer Verlass ist.

        Es geht in der Politik nicht darum, das gesamte System umzuwerfen, sondern darum, es zum Guten zu verändern. Ich kann mir nicht erklären, warum ein Staatsbeamter hier schlechtere Karten haben sollte – auch im Interesse der Chancengleichheit. Sie möchten mir also sagen, dass bestimmte Berufsgruppen keine Chancen auf Parteimitgliedschaft haben sollten? Daran glaube ich nicht. Die Piraten haben sich lange nichts aus Titeln gemacht und werden langsam in diese Richtung gedrängt, da sie sich unter anderem auch vor den Medien rechtfertigen müssen. Sie dagegen scheinen sich auf Ihren Doktortitel (sollte er denn vorhanden sein) viel einzubilden.

        Und klar ist der Urheberrecht ein „kleines Brett“. Deshalb bleiben die Piraten auch nicht dabei. Sehen Sie sich bitte das Gesamtkonzept an. Zudem sind die Piraten stetig dabei, sich neue Schwerpunkte zu setzen und an ihrem Programm zu arbeiten. Wenn Sie ein Komplettprogramm erwarten, wählen Sie eine Volkspartei. Punkt.

        Die CDU wird den Piraten so schnell kein Koalitionsangebot unterbreiten. Allem Anschein nach kommt es eher zur Koalition CDU-SPD-Grüne. Zudem wurde mehrfach Zweifel laut, an der Regierung teilzunehmen. Ich stimme dem zu, die Piraten haben noch keine Erfahrung; einige Oppositionsarbeit würde nicht schaden.

        Letztlich möchte ich Sie bitten, Ihre Wortwahl anzupassen. Eine „Schleimspur des Establishments“? Bitte? Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass wir immer noch in einer Demokratie leben, so sehr uns einige Entscheidung der Volksparteien aufstoßen mögen.

        Mit freundlichen Grüßen,
        Jan

        • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

          „Zudem sind die Piraten stetig dabei, sich neue Schwerpunkte zu setzen …“ So etwas führt zum Schleudertrauma. Aufpassen! Und in Ihrem Sozi-Duden dürfen Sie allein schmökern. „Letztlich möchte ich Sie bitten, Ihre Wortwahl anzupassen.“ Woran, bitte, ist eine Wortwahl Ihrer Meinung nach anzupassen? Bereits durch dieses letzte Wort haben Sie sich verraten. Sie träumen vom mitmachen, vom großen Kuchen. Veränderung gibt es für die Piraten nur im Rahmen dessen, was ohnehin passiert. Die Seele der Piraten ist durch und durch heteronom bestimmt. Bei den Piraten sind die Francis Drakes unterwegs, ausgestattet mit dem Kaperbrief Ihrer Majestät.

          • Jan schrieb am

            Sehr geehrter Herr Pohl,

            es freut mich, von Ihnen zu hören. Leider ist Ihre Kritik nicht sehr aufschlussreich. Wie führt das Setzen von Schwerpunkten zum „Schleudertrauma“? Die Piraten müssen mit der Zeit gehen; das haben Sie den anderen Parteien zum Großteil voraus. Ihre Wortwahl anpassen sollten Sie etwa bei Ihrer – beinahe polemischen – Ausdrucksweise, siehe „Schleimspur“. Ich wundere mich zudem, wie sie meine Worte interpretieren und dies so ganz frei vom Sinn. Nun könnte ich genauso behaupten, Sie sind für eine Monarchie, da Sie ja das Wort „Majestät“ verwenden.

            Der neue Kandidat mag gut oder schlecht sein; aber Ihre Kritik, die sich beinahe allein auf die Stellung des Kandidaten bezieht, ist so meiner Ansicht nach nicht haltbar. Ich kann mich hier nur wiederholen: „Sie möchten mir also sagen, dass bestimmte Berufsgruppen keine Chancen auf Parteimitgliedschaft haben sollten?“.

            Mit freundlichen Grüßen,
            Jan

  10. Karl-Heinz Lehmann schrieb am

    Hallo Freunde,
    das habe ich mir ja ein wenig anders vorgestellt, denn ich lese heute in meiner Tageszeitung, dass ihr alle Geburtsdaten euer Kandidaten für den Landtag in SH habt bei der Wahlleiterin löschen lassen. Wie soll ich denn da als Wähler erkennen, ob ich nicht möglichgerwiese einen alten „Sack“ oder eine zu junge „Tussi“ , die ich beide gar nicht wählen will, mit meinem Kreuz versehe.
    Ihr seid offensichtlich total bescheuert!!!
    Antwort trozdem erbeten.

    Mit besten Grüßen
    Karl-Heinz Lehmann

    • aerosmither schrieb am

      @ Lehmann

      Weil es nicht auf das Geburtsdatum bzw. „alter Sack“ bzw. „junge Tussi“ ankommt, sondern welche Standpunkte sie wie vertreten. Es kommt auf die Aussagen an. Oder würden sie jemanden wählen, nur weil er das für sie angemessene Alter hat aber Ansichten, denen sie nicht zustimmen können? Und wenn man sich vorher über die Kandidaten informiert, dann sieht man auch mal ein Bild von denen und dann kann man selber ungefähr schätzen wie alt derjenige ist.

      • BigEye schrieb am

        Naja, es soll Situationen geben, in denen man in der Regel doch nach dem Alter wählt, vielleicht sogar nach dem Geschlacht *lach*

    • Rolf Ulpts schrieb am

      Jung oder Alt sind keine Indizien für Inkompetenz!

      • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

        Bei einem Sommelier wäre ich mir da nicht so sicher. Man muß schon ein paar Fläschchen getrunken haben, um zu wissen, was schmeckt. Urteilskraft kommt aus Erfahrung. Schlag nach bei Kant. Einfach mal was lernen. Das dauert …

    • Jan schrieb am

      Sehr geehrter Herr Lehmann,

      den Piraten geht es nicht um Alter und nicht um Geschlecht, sondern um Inhalt. Deshalb wurde auch das Alter ausgelassen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Jan

    • Gedankenverbrecher schrieb am

      Namen Googeln?
      Kandidatenlisten sind kein Geheimnis.

      Gruß
      Gedankenverbrecher

    • F.W.Juhnke schrieb am

      Haben sie noch die Unterscheidung zwischen Bart/langen Haaren und der Oberweite vergessen? ;-)

      Wir sollten froh sein das sich 8 (acht) Firmen an der Aktion mit anonymisierten Bewerbungsunterlagen für ihre Stellenausschreibungen beteiligt haben – dies führte zu sehr angenehmen Ergebnissen. Warum sollte das bei den Piraten nicht ebenso erfolgreich sein?

    • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

      Das ist „Transparenz“, verstehen Sie das doch endlich!

  11. Zahl schrieb am

    Jetzt haben Nerz und Schlömer getauscht. Wie Putin und Medwedew ;-)

  12. Beobachter schrieb am

    Die Amtszeit des Bundesvorstandes wurde nicht auf zwei Jahre geändert. Die entsprechenden Anträge wurden abgelehnt.

  13. Christina schrieb am

    Habe gerade gehört, dass Sebastian Nerz zum Stellvertretenden Vorsitzen gewählt worden ist. Herzlichen Glückwunsch an beide, Sebastian und Bernd. Ich glaube, das ist jetzt auch die richtige Kombination, denn Bernd ist ja schon etwas erfahrener. Ich finde, damit haben die Piraten ein tolles Spitzenpersonal, sachlich, ruhig, kompetent. Wenn ich mir da mal da so die „Spitzen“ der Grünen ansehe (Roth, Trittin, Künast), die nur aufgeregt schnattern können und schon ziemlich angegraut sind. Da können die schon echt neidisch sein.

  14. Skeptobot schrieb am

    Sozialliberal, Beamter, Sozialwissenschaftler, gleich in 3-facher Hinsicht konsequent.

    Freie Meinungsäusserung nahezu einstimmig mit Gefängnisaufenthalt honorieren zu wollen, passt auch sehr gut ins Bild, ist deren Leugnung (bzw. Relativierung) doch eine der elementaren Voraussetzung auf dem Weg in den Sozialismus (egal ob braun, rot, grün oder orange).

    Viel Spass im zwangsbeglückenden Staat, Genossen.

  15. Norman Reppingen schrieb am

    Da muss ich enttäuschen, ich bin kein Pirat. Ich beschäftige mich aber hobbymäßig mit Außen- und Sicherheitspolitik. Dieses Thema ist bei den Piraten bisher nahezu nicht vorhanden. Daher find ichs schon gut, dass nun zumindest jemand sichtbar ist der da einen entsprechenden Background hat. Darüber hinaus halte ich die Etablierten für vollkommen inkompetent, und hoffe mit den Piraten auf Abhilfe. Schlechter als die Anderen können sie es nicht machen, nicht einmal wenn sie das wollen würden (einfach mal ESM & H.W. Sinn googeln).

  16. Anonymous schrieb am

    Das äusserliche Erscheinungsbild der Piratenpartei wird zunehmend gutbürgerlich. Dieser Eindruck wird die Piratenpartei zunehmend auch für andere als die bisherigen Wählerkreise öffnen. Interessierte brauchen jetzt nur noch das sektiererische Vokabular (Squad, Troll usw.) zu lernen.

  17. Kevin schrieb am

    Schlömer is president!
    Naja, ich weiß nicht so recht. Ich habe ihn jetzt in der Phoenix-Runde und 3 Fernsehinterviews gesehen – war bisher so ziemlich der schwächste Pirat in TV-Auftritten. Immer darauf bedacht nirgendwo anzuecken, den Fragestellern genau das zu liefern, was sie hören wollen, wirkt er doch sehr behäbig, und ja – auch recht langweilig; ein Rundgelutscheter . Ich zumindest habe Schwierigkeiten ihm länger zuzuhören. Schon Nerz war jetzt nicht der allerbrillanteste Redner, aber Schlömer verblaßt sogar noch gegen ihn – was dann schon eine Menge aussagt.

    Ich hoffe es wird noch ein Vorstandsmitglied gewählt, dass man auch mal in die TV-Arenas schicken kann. Bei Schlömer und Nerz im Bundtagswahlkampf werden mehr unserer potentiellen Wähler wegdämmern, als bei den greisen CDUlern.

    • F.W.Juhnke schrieb am

      Ich denke von den sog. „brillanten Rednern“ haben wir schon mehr als genug im Bundestag,, allein was nutzt die „schöne Rede“ wenn die Taten fehlen?! Lieber einen etwas langweiligen Redner als ein „boss“ bemantelten Schwätzer.

  18. gerhard baumann schrieb am

    Musste es unbedingt einer aus dem Kriegsapparat sein? Und komme mir bitte niemand mit „Der betreut ja nur die Bundeswehrhochschulen“. Damit ist er genau so ein Rad in der Mordmaschienerie.

    • BigEye schrieb am

      Mordmaschinerie? Was ist das denn? Wohl zu viele Krimis gesehen, was?

      • gerhard baumann schrieb am

        Zu wenig Realität gesehen? Was glaubst du eigentlich, was deutsche Soldaten in Afghanistan machen? Brunnen bauen und Pferde streicheln?

      • Pierre Sanderge schrieb am

        die Bundewehr ist keine Mordmaschinerie.Sie ist eine US-amerkanische Fremdenlegion

    • Anonym schrieb am

      Naja, genauso wie Sie auch: Sie zahlen Steuern. Die ebenso den Verteidigungshaushalt füttern. Sie haben wahrscheinlich ein Auto und tanken auch. Also zahlen Sie damit Geld auch an unseren lieben Herrn Friedrich. Die Steuern sorgen auch für Infrastruktur und Arbeitsplätze. Zum Beispiel unterstützen diese Firmen wie Siemens und Krupp. Beides Firmen, die eben auch beteiligt sind. Die Technik von Siemens und Telekom wird beispielsweise auch in Iran eingesetzt um Menschen zu überwachen.
      Die sind also auch nur ein Rad in dieser Maschinerie.
      Also kommen Sie doch nicht mit dem Argument, „ich arbeite ganz woanders und pflücke in meiner Freizeit nur Blumen“.

  19. re-publikan 2013 schrieb am

    Denke, dass Eure Schwarmintelligenz schon zu einem gutem Ergebnis mit Bernd Schlömer geführt hat.
    Er hat wohl das beste zu der Notwendigkeit, das Urheberrecht zu verändern, gesagt, das ich bis jetzt gehört habe. In Monitor: „Bernd Schlömer, stellvertretender Vorsitzender Piraten-Bundespartei: „Die Piratenpartei verfolgt mit der Reform des Urheberrechts drei Ziele. Die Stärkung des Urhebers, neue Wege des Vertriebes, neue Art von Geschäftsmodellen und eine breite Bereitstellung von Information und Wissen.““
    Gratulation zu diesem zielbewussten und klugen neuen Vorsitzenden.

    • Anonymous schrieb am

      War Ihr Kommentar ironisch gemeint? Muß wohl so sein, denn die zitierte Auskunft des Herrn Schlömer war doch typisch politisch-inhaltsleer!

  20. Libertarian schrieb am

    Gibt’s eigentlich schon eine interne Gruppierung „Piraten für Krieg und Imperialismus“. Obwohl, jetzt, da ein Kriegs- und Militarismusprofiteuer mit großer Mehrheit gewählt wurde, ist wohl die gesamte Partei ohnehin auf Linie gebracht.

    • Anonym schrieb am

      Deutschland ist drittgrößter Waffenexporteur der Welt. Und kaum jemand redet darüber. Lieber Libertarian, fordern Sie die Schliessung von Siemens? Oder Teilwerkschliessungen bei Daimler? Nein? Warum nicht? Dort werden Waffen, Komponenten von Waffen und dazugehörige Logistik hergestellt. Aus reinen Profitzwecken! Was ist wichtiger, die Arbeitsplätze von mehreren Tausend Menschen, oder die moralische Selbsterhebung dadurch, dass man ein reines Gewissen hat, während man auf CNN/N-TV die Massaker in Syrien mit verfolgt und doch kein Konzept dagegen vorschlägt?

  21. DonCamillo schrieb am

    Schlömer ist eine gute Wahl! Er ist ruhig und besonnen.

  22. Hobbitlady schrieb am

    Unglaublich, wie hier jemand von einigen aufgrund seines Arbeitsplatzes angegriffen wird!!! Über seine politische Einstellung wird dadurch doch überhaupt nichts gesagt. Schließlich ist er kein Waffenhändler. Ich arbeite z. B. in der klinischen Forschung und damit mehr oder weniger direkt für die Pharmaindustrie. Würde ich dann von euch genauso gemobbt werden? Offenheit und Toleranz geht anders!

  23. Platon schrieb am

    Bis heute war ich sehr sicher, dass die Piraten bei der nächsten (LT/BT-)Wahl meine Stimme erhalten. Das ist jetzt leider nicht mehr so..Sicherlich, es sprechen durchaus gute und sachliche Argumente für Herrn Schlömer, die alle auch durchaus berechtigt sind. Und überhaupt erstmal, Glückwunsch an dieser Stelle und auch persönlich habe ich rein gar nichts gegen Herrn Schlömer und will ihm auch von Vornherein nicht die Möglichkeit zur Bewährung verweigern…
    Aber, die Tatsache dass er ausgerechnet (!!!) vom Krie..-äh, Verteidigungsministerium kommt, bzw, dort arbeitet oder gearbeitet hat (darüber wird im Artikal ja vortrefflich geschwiegen – BIG FAIL, allein schon aus journalistischer Hinsicht und soviel zur gelobten Transparenz!!), ist einfach mehr als unglücklich…, mit verlaub, sie ist beschi**en!! Und damit meine ich auschließlich NUR den Zusammenhang: Schlömer-Verteidigungsministerium, nichts anderes! Wäre er Politikwissenschaftler-,Soziologe, Philosoph oder sosntwas, wahrlich ja, ich würde hier nicht sitzen und schreiben.
    Viel mehr noch, dieser Zusammenhang ist für mich das erste ernste Argument, das mir die Partei seit ihrem Aufstieg (den ich im übrigen aufs Äußersten begrüße) in zweifelhaftem Licht erscheinen lässt und ich meine sicher geglaubte Stimmwahl durchaus erneut und vor allem ernsthaft überdenken werde…. und das, obwohl ich das ganze S*it-Storming wegen Nazi-Vergleich-, Kein-Programm, Keine-Erfahrung-, Alles-Avanti-Dilletanti-Blabla der Massenmedien erfolgreich überlebt habe! Und jetzt sowas…das tut weh.
    Ich bin wirklich sehr gespannt und werde noch kritischer darauf hören wie sich Schlömer in Zukunft äußern wird und ob sich die Partei mit ihm eventuell nicht „zu schnell“ ans Establishment anpasst.
    Es wäre einfach zu Schade, wenn die Hoffnung auf politische Veränderung in diesem Land bereits im Keim erstickt werden würde und viel schlimmer noch, sich üble Befürchtungen über zwielichtige Zusammenhänge in Zukunft bewahrheiten sollten….
    Die Euphorie für die Partei ist für mich leider erstmal „Vom Winde verweht“…
    mfg
    Piraten-Sympathisant-Platon

    • Anonymous schrieb am

      @Platon,
      Genau so sehe ich das auch.

      MfG
      Jochen

    • Anonymous schrieb am

      Die Maske fällt. Mal rutscht sie langsam, dann wieder schneller. Oder auch mal abrupt. –
      In der alimentierten Wärme am Steuergeldfeuer kuscheln ist doch viel angenehmer, als sich auf hoher See den rauen Winden auszusetzen, immer wieder mit ungewissem Ausgang …
      I
      Eine in vielen Kommentaren mitklingende Befürchtung ist: Es könnte ein Zeitpunkt kommen, an dem Auflehnung gegen die herrschenden Zustände und jegliche kritische Geister, die nicht still hinnehmen wollen, offen als unerwünscht erklärt werden und gedrängt werden, die Partei zu verlassen. Dieser Gedanke ist jedoch eine Außensicht. Wer sich nicht darauf beschränkt hat (oder mangels Möglichkeit darauf beschränken mußte), die Partei über diese Homepage und ihre offiziellen Statements kennenzulernen, hat schnell kapiert, dass tiefgehende Kritik und der Wunsch nach substantieller Veränderung der deutschen Gesellschaft dort niemals eine grössere und echte Basis hatte. Von dem geringen Anteil Menschen abgesehen, den es auch überall sonst im Lande gibt.
      I
      Jene Leute, die wussten, dass sie in anderen Politikbetrieben stets nur die zweite oder dritte Geige spielen würden, die dort aber auch gelernt hatten, ‚wie es gemacht wird‘ und ‚wann‘ man ‚wo‘ sein muss, um erfolgreich zu sein, sind frühzeitig gewechselt und haben in der Piratenpartei längst viele – die meisten? – aussichtsreichen Positionen und Ränge besetzt. Aussichtsreiche Positionen: das meint steueralimentierte Positionen.
      Wer erinnert sich noch an den Begriff von den „Blockparteien“? Sprichwörtlich ‚wie immer‘, man darf mitzählen …

    • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

      Verehrter Platon, Sie haben den Kern getroffen. Grüße von Sokrates. Nebenbei: Die Piraten scheinen die erste Partei zu sein, die der Verfassungsschutz gegründet hat.

    • Dr. Friedrich W. Pohl schrieb am

      Jemand, der schon wesentlich mehr erlebt hat als Sie und darum politische Urteilskraft erwerben mußte, nolens volens. Und der außerdem transparent mit Klarnamen schreibt, sie x-beliebiger kleiner Ewald.

      • Anonymous schrieb am

        @Dr. Friedrich W. Pohl:
        Sofern bestimmte persönliche Schlüsselerlebnisse Ihr weiteres Denken über das Verhältnis zwischen Bürgern und Polikern/Parteien prägten, würde mich an dieser Stelle eine kurze Schilderung interessieren.
        MfG.

  24. Marc schrieb am

    Auch bei der ganzen Diskussion hier, möchte ich einfach nur ein paar Glückwünsche an den neuen Vorsitzenden der Piratenpartei hinterlassen.

    Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und auf eine erfolgreiche Zukunft.

    mfG

    Marc

  25. Anonymous schrieb am

    Ja ich finde die Wahl von Herrn Schlömer auch sehr bedenklich, schon hat man wieder Beamte an der Spitze. Und gerade das Beamtentum in Deutschland kostet uns Milliarden und gehört abgeschafft, das wird mit einem Beamten an der Spitze wohl nicht möglich sein überhaupt in diese Richtung zu denken. Es verwundert mich zutiefst das hier soviel Blauäugigkeit im Spiel ist..

  26. Picknicker schrieb am

    Der Mann ist immerhin besser als diese Klassensprecherin. Der Kerl tut mir jetzt schon leid. Er wird dabei zusehen müssen, wie sich die Piraten innerhalb eines halben Jahres mangels Ideen in Nichts auflösen.

  27. Picknicker schrieb am

    Was wird den Marina Weisband jetzt machen? Wird sie an ihrer Walldorfschule wieder als Klassensprecherin arbeiten?

    • Pierre Sanderge schrieb am

      vielleicht wird sie jetzt die Geliebte von Michel Friedmann.Für Ukrainerinnen hat der eine Schwäche

  28. Uwe schrieb am

    Schöne neue EU-Welt..:-)
    Während die paramilitärisch gesonnene Machtelite Spaniens das Kommunikationsmedium Internet in Demonstrationsfragen zu „organisierter Kriminalität“ erklärt und EU-Aktivisten-abwährend das schengener Grenz-Abkommen ausser Kraft setzt, wählt die e-learning deutsche Polit-Sektion des „europäischen Frühlings“ in vorauseilendem EU-Gehorsam dann doch lieber einen DIPLOM-KRIMINOLOGEN im Range eines Regierungsdirektors des bundesdeutschen VERTEIDIGUNGSMINISTERIUMS an ihre Spitze…:-))
    P.S:
    „Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!“

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