Piratenpartei lehnt Betreuungsgeld ab

Bild: Tobias M. Eckrich

Die Piratenpartei Deutschland spricht sich gegen das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld aus. Die PIRATEN setzen sich für die gleichwertige Anerkennung der verschiedenen Familienmodelle ein. Die finanzielle Bevorzugung eines bestimmten Modells lehnt die Piratenpartei ab.

»Das Betreuungsgeld würde in erster Linie das konservative Familienmodell fördern, bei dem die Frau zu Hause bleibt, um sich um die Kinder zu kümmern, während der Mann arbeiten geht«,

sagt Sebastian Nerz, Vorsitzender der Piratenpartei. Dieses Familienmodell wird bereits durch das Ehegattensplitting gefördert, welches die Piratenpartei ebenfalls ablehnt. Steuerliche Vergünstigungen sind stattdessen an die Versorgung von Kindern zu knüpfen und nicht vom gewählten Familienmodell abhängig zu machen.

»Die Gelder, welche durch die Nichteinführung des Betreuungsgeldes gespart würden, könnten viel besser in Kinderbetreuung und Bildung investiert werden«,

so Nerz weiter. Deshalb fordern und unterstützen die Piraten den Rechtsanspruch auf eine ganztägige Kinderbetreuung von Geburt an und betonen die Bedeutung der frühkindlichen Bildung.

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Kommentare

93 Kommentare zu Piratenpartei lehnt Betreuungsgeld ab

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    • Johannes Resch schrieb am

      Die Ablehnung des Betreuungsgeldes einerseits und die gleichzeitige Behauptung, man setze sich für die gleichwertige Anerkennung aller Familienmodelle ein, ist ein klarer Widerspruch.
      Die staatliche Krippenfinanzierung ist eine weitaus stärkere Begünstigung der Krippenerzieheng als das Betreuungsgeld für die elterliche Erziehung.
      Wenn die Piraten es ernst meinen mit der gleichberechtigten Anerkennung, dann müssen sie dafür eintreten, dass für alle Erziehungsformen der gleiche Geldbetrag zur Verfügung gestellt wird. Schließlich ist Krippenerziehung nicht mehr wert als die Erziehung durch die Eltern.
      Wenn die 150 € als einseitige Begünstigung hingestellt werden, die viel teurere Krippenfinanzierung dagegen nicht, dann werden sich auch die Piraten vorwerfen lassen müssen, dass sie ebenfalls in idelologisches Fahrwasser geraten, in dem sich die etablierten Parteien schon befinden. Ich würde mir wünschen, dass sie einen eigenen an der Wirklichkeit orientierten Kurs steuern.

      • kessfried, schrieb am

        kessfried Stimme voll zu. die Kitagarantie ist okay, sollte aber unbedingt ergänzt werden. Einem großen personenkreis hilft die Kitagarantie überhauptnicht, Blockparteien und Leitmedien haben offensichtlich all die Menschen die in Schicht arbeiten (z.B.Pflegeberufe, Gastronomie, Feuerwehr Industrie) vergessen. Jan und Hein und Klas und Pitt sollten sich des Themas annehmen. Vor NRW und SH.

        • Cornelius van Lessen schrieb am

          Wer hindert euch daran , die Forderung zu stellen, dass die Öffnungszeiten der Kitas den zeitlichen Arbeitsbedingungen angepasst werden?
          Die Mehrzahl von euch ist doch noch sehr jung, dann tut doch mal wirklich etwas für die jungen Menschen, die auf vernünftige Betreuungsbedingungen angewiesen sind.

          • kessfried, schrieb am

            Es geht doch nicht nur darum kinder aufzubewahren- Kleinkinder benötigen bezugspersonen. wie soll das bei wechselschichten z,b, von Pflegepersonal ,in der gastronomie oder Industrie gewähleistet werden ? Es ist schlicht unmöglich. Man muß sich (klingt doof) selbst kümmern oder eine individuelle lösung z,B. Nanni finden Hierfür werden aber finanzielle Spielräume benötigt.,

            • JJ schrieb am

              Irgendwie macht es keiner Recht.
              Bezugspersonen – JA! Aber mal ehrlich. Oma, Papa, Mama, Tante, Schwester, Bruder Nanni etc.. sind alles wechselnde Bezugspersonen und könnten wenn sie zeit hätten nur im Wechsel agieren. Jeder von Ihnen hat auch noch seine Eigenheit in der wie im Wesen und in Ansichten. Wenn 5 Erzieher für Gruppe existieren und diese sich Schichtmäßig abwechseln würden, so haben die Kinder auch schnell jeweils einen sehr guten Bezug und verstehen und gewöhnen sich daran. Vor allem sind es Fachkräfte mit einem gemeinsamen Bildungsstand sowie Konzept und können den Kindern neutral Werte vermitteln! Genau – es geht nicht darum die Kinder aufzubewahren, sondern darum sie zu betreuen. Das machen Fachkräfte professioneller, abwechslungsreicher ausdauernder, geduldiger als die meisten Eltern. Die ohnehin arbeiten sollten. und Oma und Opa sollten die Sonderalternativen sein. Ferien, Brückentage, kranke Kinder… Nanni´s- ich muss lachen, wer kann sich die denn leisten?! Betriebskindergärten – wäre eine interessante Lösung!

              • kessfried, schrieb am

                Es geht um 1 jährige, babys. Eine Person z.b. oma oder nanni könnten sich in spätschicht z.b bis 22uhr um das baby kümmern z.b. in der elterlichen wohnung. Das kann keine kita leisten.. Ein finanzielle unterstüzung würde so eine regelung deutlich erleichtern,

  1. Karsvo schrieb am

    SICH SELBST VERTRAUEN

    Die Piratenpartei ist KEINE Volkspartei. Sie muß nicht zu jedem Thema eine Position vertreten. Warum auch? In einer Koalition werden sich solche Positionen als kleiner Partner eh nur begrenzt umsetzen lassen. Man wird dann nachgeben müssen und so seine Wähler enttäuschen. Siehe F.D.P.. Neben einer Meinung zu einem Thema ist viel wichtiger: Wie wichtig ist das Thema für die Partei?!

    Laßt Euch nicht in Nebenkriegsschauplätze verwickeln! Wichtig ist es, dem Wähler zu zeigen, wofür man steht: Dafür, daß die Politik NICHT länger GEGEN den Bürger regiert.

    Deshalb: Solche Positionen vertreten, die sich in einer Koalition auch durchsetzen lassen. DANN kann man das, was man verspricht auch umsetzen. Alles andere wird als Wortbruch ausgelegt werden. Falls nicht vom Wähler dann auf jeden Fall von der politischen Konkurrenz.

    Wichtig hierbei ist aber: Dieses Auftreten der Piratenpartei als Volkspartei scheint ein Nachgeben gegenüber den Forderungen der politischen Konkurrenz zu sein. WARUM übernimmt man Vorgehensweisen der politischen Konkurrenz? WER hat denn WEM Stimmen abgenommen? Warum orientiert man sich an den Forderungen der Verlierer?

    Wenn Ihr Euch der Konkurrenz angleicht, dann werdet Ihr überflüssig. So hätte die Konkurrenz ihr Ziel erreicht. Also: Ihr erklärt jetzt bitte denen, wie es läuft und NICHT umgekehrt. BASTA

    • peter schrieb am

      100% Zustimmung.
      Sagen das man dagegen ist, ist einfach. Sagen wofür man ist, ist gute Politik.
      Nur so geht glaubhafte Politik.
      Peter

    • Stimme Deinen Gedanken zu. Allerdings glaube ich, dass Sebastian sich recht unpräzise und unvollständig ausdrückt. Die Frage ist auch: Wurde er vollständig und richtig zitiert?

      Als Pirat kann er gar nicht anders, als gegen das Betreungsgeld zu sein. Aber das ist genau die Formulierung, die ihn aufs Glatteis führt. Er ist wie die meisten bei uns für ein anderes Modell. Das heißt, „Betreuungsgeld“ ist bei uns nicht auf dem Schirm. Korrekterweise sollte er sagen; Wir sind weder füpr das eine oder das andere,sondern für eine Lösung X. Wobei der Gedanke BGE – in welcher Form ob als BGE oder nach de mModell der negativen Einkommenssteuer – und letztlich auch mit Bedingungen – das mühevolle ringen und die diskussion um Einezllösungen für Herdmamas aus dem konservativen Milieu sowieso überflüssig macht.

      Einen gedanken teile ich nicht: Ich denke dass unser politisches Konzept und unser Stil eine Koalition für uns undurchführbar machen. wir haben eigentlich nur die chacne, auf eine Konsendemokretie wie in der Schweiz hinzuwirken, bei der alle im Parlament vertretenen Parteien in die Regierung eingebunden sind und das freie Abgeordnetenmandat diesen Namen auch verdient. In einjer Koalition geht der Politikansatz der Piraten unter und die Partei daran kaputt. Das sollten wir nicht zulassen.

      Gruß

      Thomas Blechschmidt

  2. Hjalfnar schrieb am

    Find ich eigentlich nicht gut, dass es gleich vollkommen abgelehnt wird. Es ist nunmal eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache, dass Kinder, die frühzeitig von der Mutter getrennt werden, um in eine Krippe zu kommen, lange den Kindern in der Entwicklung hinterher hinken, die ihre ersten Jahre bei einer zu Hause gebliebenen Mutter verbringen. Kann ich selber ja jeden Tag beobachten. Meine Frau ist gerne zu Hause geblieben. Jetzt, nach drei 4 jahren (2. Kind kam noch hinterher), möchte sie langsam wieder raus, arbeiten und so. Aber unsere Tochter dafür in eine Krippe geben? Keine Chance, den Vorschlag hat sie eiskalt abgeschmettert. Etwa die Hälfte der Kinder in unserem Bekanntenkreis gehen in die Krippe. Jedes davon hängt unseren Kindern, bei gleichem Alter, Monate, wenn nicht Jahre hinterher.

    • st0815 schrieb am

      Ist im Prinzip war – wenn man aber das Problem der demographische Entwicklung loesen moechte, dann muss man Massnahmen umsetzen die auch dazu beitragen. Das mehr Krippenplaetze dafuer hilfreich sind ist bekannt – diese Erfahrung hat man im europaeischen Ausland bereits gemacht.

      Dazu kommt noch, dass Paare bei denen ein Elternteil zu Hause bleibt, ohnehin z.B. mehr vom Ehegattensplitting profitieren als Paare bei denen beide arbeiten.

      Persoenlich – wir wuerden sogar vom Betreuungsgeld profitieren, aber ich will es nicht. Wenn man Heimbetreuung foerdern will, sollte man lieber Krippen so gestalten dass sich die Eltern die Betreuungszeiten freier gestalten koennen. Auch wer in erster Linie zu Hause erzieht, wuerde vielleicht gerne einen Tag die Woche frei haben, oder auch nur ein paarmal in der Woche fuer ein paar Stunden damit man Einkaeufe erledigen kann. Auch ein Notservice, wo man das Kind kurzfristig betreuen lassen kann wenn es mal gesundheitliche Probleme gibt, waere sehr schoen.

      Einfach das Geld auszahlen ist Quark, die meissten brauchen es nicht, und familienpolitisch duerfte es voellig wirkungslos sein.

      • Stefan schrieb am

        Solche „Studien“ sind immer interessenorientiert und nicht als seriös anzusehen.

    • Rosi schrieb am

      Finde ich sehr gut, daß eine Mutter ihre Kinder selbst erzieht. Schon mal was von Mutterentbehrungen gehört? Muß man das das Buch „Mutter, wo bist du?“ lesen. Vorraussetzung ist natürlich, daß man sich um die Kinder kümmert, sich mit ihnen beschäftigt. War selbst 7 Jahre wegen meiner Tochter zu Hause und habe die Zeit mit ihr genossen, würde nie ein Kind zur Welt bringen wollen nur um es dann in den Kindergarten
      zu stecken. (Höchstens zur Vorschule). Wie aber soll man das Problem mit „Migrantenkindern“ lösen, die zu Hause nicht deutsch lernen, weil es den Eltern egal ist und diese nur auf unserem Sozialsystem rumreiten?
      Wenn euch dafür eine Lösung einfällt trete ich glatt der Piratenpartei bei. Bin schon alt, finde eure Arbeit bis jetzt aber gut.

  3. Frank Schenk schrieb am

    Rechtsanspruch auf eine ganztägige Kinderbetreuung von Geburt an

    Hä? Vom Kreißsaal direkt in den Hort?

    Leider ist es in Deutschland in immer mehr Familien erforderlich, daß beide Partner Geld verdienen müssen. Hier müsste man ansetzen (besserer Schutz vor Kündigung, Erhaltung des Arbeitsplatzes von Elternzeitnehmern). Ein Kind wird ganz entscheidend in den ersten Lebensjahren geprägt, ich finde nicht, daß das in einem Hort oder einer sonstigen Abstellanstalt geschehen sollte. Was mit all den Schlüsselkindern passiert, kann man ja dann sehen (hohe Jugendarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit usw.)

    Das „Betreuungsgeld“ ist natürlich so oder so kompletter ein riesiger Gehirnfurz…

    gruß

    • JJ schrieb am

      Bis zu „ich finde nicht…. “ ist der Ansatz super. ABER
      Schlüsselkinder… Sind meist die Kinder der HartzIVempfänger dren Eltern in Parks sitzen und sich Bierse gönnen oder vorm PC versauern.

      Bis 2 Jahre verstehen sie wenig Zusammenhänge sondern lieben nur bedingungslos Ihre Bezugspersonen. Ab dann wirds kritisch, dann sollte eine adäqute Betreuung erfolgen. Mit Betreuungsgeld erreicht man eben nur, dass die Hartzer Kinder weiterhin zu Hause vor die Glotze gesetzt werden oder schon mit 4 Jahren mit Schlüssel um den Hals raus geschickt werden um die Eltern nicht zu nerven.
      Aber man erreicht nicht das eine Mutter ihr Kind in die Kita steckt um es gebnührend betreuen zu lassen.
      Und die Berufstätigen haben keine Wahl. Deren Kind ist eh in der Kita. Die sie aus eigener Tasche bezahlen. Die Fahrt dorthin auch. Die Verpflegung dort auch. Und den Arbeitsweg auch. Die Miete auch.
      Bei den HArtzern ist es dann so. Kind zu Hause = betreuungsgeld versoffen. Kind in Kita = Betreuungsgelb für kita ausgegeben, Verpflegungsgeld beim Staat beantragt, Fahrtkosten n.V. da meist Fußbus! Oder gestützter Fahrdienst. Wem nutzt jestzt dieses Betreuungsgeld????

      • RB schrieb am

        Bei Hartz IV-lern wird das Betreuungsgeld abgezogen…

  4. Karsvo schrieb am

    DIE METHODE IST DAS PROGRAMM

    Man kann FÜR das Betreuungsgeld sein.

    Man kann GEGEN das Betreungsgeld sein.

    ODER: Man ist dafür, daß die Fragen zukünftig anders entschieden werden: Daß die Meinung der Bevölkerung nach basisdemokratischen Grundsätzen tatsächlich umgesetzt wird. Dann stellt man die Meinung der Parteimitglieder unter die Meinung der Bevölkerung. Um das zu ermöglichen, können neue technische Möglichkeiten („Internet“, …) genutzt werden, die eine Kommunikation innerhalb der Bevölkerung ermöglichen, die weit über das hinaus gehen, was das repräsentative System bisher leisten konnte.

    Wenn die Piraten für eine neue Form des DIALOGs, für Zuhören und für eine echte Synthese von Meinungen stehen, dann werden sie Detailfragen wie z.B. das Betreungsgeld-Thema ganz von selbst lösen können.

    Wer es den alten Parteien aber nachmacht, sich vorher festzulegen und hinterher umzufallen, der gibt seine eigene Existenzberechtigung auf.

  5. Katzophon schrieb am

    Nur mal ein Kommentar zu einem Kommentar ;)

    Sie muß nicht zu jedem Thema eine Position vertreten. Warum auch? In einer Koalition werden sich solche Positionen als kleiner Partner eh nur begrenzt umsetzen lassen. Man wird dann nachgeben müssen und so seine Wähler enttäuschen.

    Wie? …sollen die Piraten jetzt zu allem besser keine Meinung haben, was nicht in einer Koalition mit stärkerem Partner durchsetzbar wäre? Nein! Ich denke man muss nur die eigene Position nur gut genug kommunizieren um ein Enttäuschen der Wähler zu vermeiden. Transparenz ist das Stichwort.

    • Karsvo schrieb am

      ALLEINSTELLUNGSMERKMAL

      „Wie?“

      Laßt die Leute, die es betrifft, das SELBST entscheiden. Ihr sorgt nur dafür, daß sie das anders als bisher auch tatsächlich können. Indem NICHT mehr gegen die Bevölkerung regiert wird.

      „sollen die Piraten jetzt zu allem besser keine Meinung haben, was nicht in einer Koalition mit stärkerem Partner durchsetzbar wäre?“

      Doch: Genau das habe ich ja gefordert: Sie sollen nicht nur eine Meinung haben, sondern sich über die Meinung hinaus auch darüber Gedanken machen, wie maßgeblich diese Meinung ist. Und: Es gibt einen Unterschied zwischen einer Meinung und einem Versprechen etwas umzusetzen. Letzteres ist verbindlich. 1. Kann man das Versprechen umsetzen/durchsetzen ohne wortbrüchig zu werden? 2. Ist diese Meinung/Position ein Grund, die Piraten für etwas zu wählen, was andere Parteien genauso umsetzen können?

      Wenn man, wie die alten Parteien lediglich eine neue Sachpositionen-Kombination zu Detail-Themen anzubieten hat, dann wird man wieder bedeutungslos werden.

      Nur wenn man den Wählern erklärt, daß die Piratenpartei eine echte Revolution in der politischen Auseinandersetzung ist, wird man die Menschen wirklich sammeln können.

    • Robert schrieb am

      Sorry, aber allein der von vornherein gefasste Gedanke an eine mögliche Koalition ist in der gegenwärtigen Situation befremdlich. Koalition heißt, Kompromisse finden zu müssen, um politisch handlungsfähig zu sein. Koalition als „kleiner Partner“ heißt, noch mehr von der eigenen Politik aufgeben zu müssen und wesentliche Aspekte der eigenen Überzeugung nicht umsetzen zu können. Was Wähler zwangsläufig enttäuscht. Ob Koalition als „kleiner Partner“ also wirklich Sinn macht, ist fraglich. Jetzt schon Positionen auf Biegen und Brechen zu erarbeiten, die aufgrund des gegenwärtigen Wachstums und der sich dadurch verändernden Mitgliederstruktur womöglich bald wieder kassiert würden – und das nur, um eine Aussage anbieten zu können – verwässert die Kernziele und ist m.E. nicht zielführend. Zumal jede Position nicht nur Befürworter, sondern auch Gegner hat – und damit womöglich mehr Stimmen kostet, als sie bringt. Ist das Risiko einer für die Kernthemen verlorene Stimme den Aufwand wirklich wert, eine randthematische Position zu erarbeiten?

      • Karsvo schrieb am

        FOKUSSIERUNG AUF KERNKOMPETENZEN

        Ihre Einschätzungen zum Thema „Verwässerung von Kernaussagen“, „Abschreckung von Positions-Gegnern“, „Positions-Kontinuität“ und „randthematische Positionen“ teile ich zu 100%.

        Bei mir ist sogar der Eindruck entstanden, daß die politischen Gegner das ebenfalls so sehen und mit ihrer „Inhaltsleere“-Propaganda genau das bezwecken, was Sie hier ansprechen. Deshalb mein Vorschlag: NICHT auf die „guten“ Ratschläge der Konkurrenz hören! Agieren statt Reagieren!

        Ich bin allerdings der Meinung, daß bei einer konsequenten Fokussierung auf die Kernkompetenzen der Piratenpartei eine Koalition mit einer Volkspartei durchaus möglich wäre. Denn dann lassen sich die Kernpositionen durchaus durchsetzen, da man mit den Randthemen Verhandlungsmasse hat.

  6. Wasilka schrieb am

    Das Betreuungsgeld ist wieder nur für eine besondere Schicht der Bevölkerung gedacht und erfüllt nicht wirklich seinen Zweck, daher ist es abzulehnen. Aber ganztägige Betreuung von Geburt an ist ja gut und schön, aber wollen wir unsere Kinder wirklich schon von Geburt an verstaatlichen? Es gibt viele Familien welche ihre Kinder nicht schon vor der Kita-Zeit ab 3 Jahren weggeben wollen. Familienplanung ist doch kein Nebenhergeschäft.
    Letztendlich dreht sich doch wieder alles nur ums Geld. Mütter die nicht unbedingt Karriere machen wollen und sich der Familie widmen möchten aber finanziell schlecht dastehen, werden dazu gezwungen, das Kind abzugeben um finanziell zu überleben und müssen jeden Job annehmen, weil sie als Arbeitslose entrechtet sind.
    Und was ist mit den Hartz4- Empfängern?
    Da wird immer ums Geld gejammert, aber wenn es um den Rettungsfond geht, hört man von der Regierung kein Gejammer, uns wird eingetrichtert, dass es so sein muss und wir sparen müssen.
    Dabei ist Geld da!

    z.B.
    Holt unser Gold heim!
    http://www.gold-action.de/initiative.html

    Und was geschieht wirklich mit all unseren Steuerabgaben???

    Das BGE muss unbedingt vorangetrieben werden, es wird uns immer ins Gewissen geredet, dass man für Geld arbeiten muss. Bei der heutigen Lage ist das eine Häme. Was wir heute haben ist ein moderner Sklavenmarkt. Die Psyche des Menschen spielt keine Rolle! Was mit den Hartz4 Beziehern geschieht, ist eine große Sauerei.
    Das Geld muss von oben nach unten verteilt werden, das ist auch möglich, wenn man Korruption und
    Vetternwirtschaft mit all den Großkonzernen und Banken abschafft und vor allem die Lobbyisten aus den Ministerien entfernt und seitens der Politik mehr mit dem Bürger zusammenarbeitet. Aber unsere sogenannten etablierten Parteien wollen das ganz einfach nicht.
    Deswegen muss neuer Schwung in die Politik, Diesen kann die Piratenpartei jetzt schaffen, wenn ihr weiterhin am Ball bleibt und konsequent euer Ziel weiterverfolgt und nicht dem gewohnten politischen Alltag unterliegt, sondern ein neues Regierungs- (Nein!!) Volksrepräsentationssystem schafft.

  7. Manuel Franzmann schrieb am

    Dass es die Piratenpartei (eigentlich nur wenige Hundert fiffige Mitglieder, die die Abstimmung mitbekommen und an ihr teilgenommen haben) nicht ablehnt, sich in dem idiotischen, ideologischen Streit um das Betreuungsgeld in eines der beiden existierenden Lager einzuordnen, ist in meinen Augen ein echtes Armutszeugnis. Ich bin selbst Pirat und hätte gerade von dieser Partei erwartet, dass sie diesen Unsinn nicht weiter mitmacht. Beide Lager haben Punkte, bei denen sie Recht haben, aber keines der Lager schafft echte Wahlfreiheit. Die gäbe es erst mit dem Grundeinkommen, das die Piraten als einzige wollen (hier haben viel viel mehr für gestimmt). Warum sich also derat platt in die existierenden Lager einordnen, wenn man eigentlich mit dem Grundeinkommen schon sehr viel weiterdenkt. Siehe auch: http://grundeinkommensblog.blogspot.de/2012/04/grundeinkommen-statt-betreuungsgeld.html

  8. baharry schrieb am

    ich finde die Ablehnung gut weil das Betreuungsgeld ungerecht ist. Es benachteiligt die Ärmsten.
    Grundsätzlich finde ich das ganze Thema daneben, weil es hier nur zweitranging um das Wohl des Kindes geht. Es wird unter dem Deckmantel von Gleichberechtigung , Karriere und wirtschaftlichem Streben das Wohl des Kindes vernachlässigt.
    Wir brauchen eine Gesellschaft die Vätern und Müttern 3 Jahre lang gleichermaßen eine Auszeit für das Kindeswohl geben, ohne Sanktionen oder andere Benachteiligungen.

  9. ernibert schrieb am

    … und nicht ausser Acht lassen sollten wir, dass das Betreuungsgeld an den ’schwachen‘ der Gesellschaft (Hartz IV) spurlos vorübergeht. Solange dieser Mechanismus so ist, wird sich jede staatliche Fördermaßnahme doch nur für die Nicht-Hartz-IV-ler auswirken. Da steckt eine, für meine Begriffe hinreichend dramatische, Ungerechtigkeit drin – weniger die Frage nach dem Familienmodell.

    So Du’s irgendwie schaffst mit Hartz-IV dann auch noch dein(e) Kind(er) zuhause aufzuziehen, dann ist das zwar nett, aber unser hübsches Betreuungsgeld bekommste zwar, aber das ziehen wir Dir gleich wieder von der Stütze ab. Eine Nullnummer sondersgleichen. Das geht in meinen Augen garnicht.

  10. pazifist schrieb am

    Von einer Partei, auch von den Piraten, erwarte ich eine Position zu einem aktuellen politischen Thema. Und das Betreuungsgeld ist aktuell und sehr politisch. Mag sein, dass das eine sich aufbauende Partei noch nicht packt, aber eine Mehrheit für eine Position ließe sich ermitteln.
    Wahlfreiheit bedeutet, dass Einrichtungen zur Kinderbetreuung in ausreichender Zahl existieren. Die sind aber nicht vorhanden. Klar ist, dass Kinder nach dem 1. Lebensjahr in richtiger(!) Gemeinschaftsbetreuung mehr Bildung und soziale Kompetenz erwerben als z.B. als Einzelkind bei Mama zu Hause. Es darf natürlich keine Aufbewahrungsanstalt sein, wie es die Billigvarianten mancher Kommunen sind. Deshalb sollten die Mittel nicht als Betreuungsgeld verplempert werden, sondern in den Ausbau und den Betrieb(!) der Kindereinrichtungen gesteckt werden.
    Koalitionen kommen wahrscheinlich nicht so schnell auf die Piraten zu. Aber Abstimmungen in Parlamenten! Dazu will der Wähler aber wissen, welche Standpunkt eine Partei vertritt und ob er sie dafür wählen kann.
    Ich könnte – neben anderen wesentlicheren Programmaussagen – die Piraten z.B. lieber wählen, wenn ich wüsste, sie lehnen das Betreuungsgeld ab.

    • The_Underscore schrieb am

      Klar ist, dass Kinder nach dem 1. Lebensjahr in richtiger(!) Gemeinschaftsbetreuung mehr Bildung und soziale Kompetenz erwerben als z.B. als Einzelkind bei Mama zu Hause.

      Nicht immer. Eltern können durchaus auch die Bildung vermitteln; für soziale Kompetenz reicht es aus, mit anderen Kindern zusammenzukommen, egal ob mit den Kindern in der gleichen Betreuungseinrichtungen oder mit den Nachbarskindern. Pauschal darf man das nicht sagen.

      Sonst hast du aber wie ich finde Recht; Betreuungseinrichtungen müssen ausreichend finanziert werden bevor man daran denkt, elterliche Betreuung zu fördern.

  11. Stefan schrieb am

    Die PIRATEN setzen sich für die gleichwertige Anerkennung der verschiedenen Familienmodelle ein. Die finanzielle Bevorzugung eines bestimmten Modells lehnt die Piratenpartei ab.

    Das kann ich so nicht akzeptieren.
    Schon heute kann jeder so zusammenleben, wie er möchte.
    Was aber nicht akzeptiert werden kann ist, daß verschiedene Dinge gleich gemacht werden.
    Das Grundgesetz sieht die Privilegierung von Ehe und Familie ausdrücklich vor. Stabile Ehen sind Voraussetzung für das gesunde Aufwachsen der Kinder.
    Damit setzt ihr die familienzerstörende Politik der derzeitigen Regierungen fort. Damit verlaßt ihr den Boden des Grundgesetzes.

    »Das Betreuungsgeld würde in erster Linie das konservative Familienmodell fördern, bei dem die Frau zu Hause bleibt, um sich um die Kinder zu kümmern, während der Mann arbeiten geht«

    Die Förderung des „konservativen Familienmodells“ ist grundgesetzlicher Auftrag des Staates!
    Ich stimme allerdings ebenfalls in der Ablehnung des Betreuungsgelds überein. Stattdessen sollten die Rahmenbedingungen wieder so geschaffen werden, daß der Mann alleine ausreichend Geld verdient, sodaß die Zahlung solcher Gelder unnötig wird.

    Deshalb fordern und unterstützen die Piraten den Rechtsanspruch auf eine ganztägige Kinderbetreuung von Geburt an und betonen die Bedeutung der frühkindlichen Bildung.

    Bedeutung der „frühkindlichen Bildung“. Das ist ein Euphemismus für „staatliche Indoktrination“!
    Das ist eine krass demokratiewidrige Forderung! In einer Demokratie geht die Willensbildung vom Volk aus. Erziehung ist Sache der Eltern. Die Eltern vermitteln ihre Werte den Kindern weiter, daraus entsteht die politische Willensbildung. Und nicht durch „Bildungsinstitutionen“ der derzeit herrschenden.

    • Olaf Meyer-Dühring schrieb am

      Ein großes Bravo für Ihren Kommentar. Besser und treffender kann es meiner Meinung nach nicht darstellen.

  12. edith schrieb am

    @ Stefan
    Du hast mal wieder nicht richtig gelesen.
    Artikel 6. Grundgesetz : „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ Das Bundesverfassungsgericht teilt uns 2005 in einem Leitsatz mit wie das gemeint ist: Ehe und Familie sind gleichwertig. Es sagt in diesem Leitsatz:
    „Art. 6 Abs. 1 GG enthält einen besonderen Gleichheitssatz, der untersagt, Eltern oder alleinerziehende Elternteile gegenüber Kinderlosen schlechter zu stellen“
    http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/ls20050316_2bvl000700.html
    Das Grundgesetz stellt übrigens in Artikel 6 uneheliche Kinder den ehelichen Kindern gleich.
    Das ergibt viele Familienmodelle: Familien mit zwei Elternteilen, Familien mit einem Elternteil, Familien mit unehelichen Kindern
    Also erst denken und informieren, dann schreiben.
    100% fail

    • Stefan schrieb am

      Da steht nicht drin, daß Ehe und Familie gleichwertig sind.
      .
      Sowohl Ehe als auch Familie stehen unter besonderem Schutz.
      In besagtem Fall ging es um Familien. Hier wurde klargestellt, daß auch nichteheliche Lebensgemeinschaften, aus denen Kinder hervorgegangen sind, darunter fallen.
      Um die Ehe als solche ging es in diesem Verfahren nicht. Die Ehe ist gegenüber der nichtehelichen Lebensgemeinschaft privilegiert. Eine stabile Ehe ist im Sinne der Kinder wünschenswerter als eine unverbindliche Beziehung, die jederzeit beendet werden kann.
      Nicht unter besonderem Schutz stehen beliebig zusammengewürfelte Personenverbindungen, wie es der Piratenpartei offenbar vorschwebt.
      .
      Daß es heute viele Alleinerziehende gibt, ist ein bedauerlicher Zustand, der mit dem modernen Scheidungsrecht zusammenhängt. Dies läßt sich ändern, indem wir diesen Fehler korrigieren.

      • The_Underscore schrieb am

        Glaubst du, eine ungeschiedene aber unglückliche Ehe ist besser als überhaupt keine? Ich glaube nicht. Es ist für das Kind wahrscheinlich besser, wenn sich die Eltern in einem solchen Fall scheiden lassen, als wenn sie sich täglich mehrmals streiten. Zudem können auch andere Familienmodelle stabil sein und eine Betreuung außerhalb der Familie ist nicht zwangsläufig schlechter, auch wenn so weniger elterliche Bindung besteht.

        Zur Indoktrination der Kinder in Betreuungseinrichtungen: Kinder sollten lernen zu hinterfragen (was sie sowieso öfters tun). Wenn sichergestellt wird, dass dies den Kindern gezeigt wird, dann ist das Risiko einer einseitigen Vermittlung von Werten schon einmal geringer. Zudem kann man genauso sagen, dass Eltern ihre Kinder indoktrinieren.

        • Stefan schrieb am

          Glaubst du, eine ungeschiedene aber unglückliche Ehe ist besser als überhaupt keine? Ich glaube nicht. Es ist für das Kind wahrscheinlich besser, wenn sich die Eltern in einem solchen Fall scheiden lassen, als wenn sie sich täglich mehrmals streiten.

          Streit ist etwas ganz normales in einer Beziehung. Deswegen geht man nicht gleich auseinander.

          Zudem können auch andere Familienmodelle stabil sein und eine Betreuung außerhalb der Familie ist nicht zwangsläufig schlechter, auch wenn so weniger elterliche Bindung besteht.

          Es gibt keine anderen „Familienmodelle“. Familie ist schon begrifflich Mann, Frau und deren Abkömmlinge. Du versuchst hier, den Begriff „Familie“ auf andere Lebensgemeinschaften, die keine Familie sind, auszuweiten, also umzudefinieren. Eine typische Vorgehensweise von Ideologen.

          Zur Indoktrination der Kinder in Betreuungseinrichtungen: Kinder sollten lernen zu hinterfragen

          Heute lernt man das Gegenteil, wie die Sache Thiesen zeigt.
          Eine staatliche Einrichtung wird Kindern niemals beibringen, ihre eigenen Dogmen zu hinterfragen. Das können nur die Eltern.

          Zudem kann man genauso sagen, dass Eltern ihre Kinder indoktrinieren.

          Das kannst Du gern so nennen, ist aber der Indoktrination durch eine staatliche Institution vorzuziehen.
          Die Erziehung durch die Eltern gewährleistet, daß alle im Volk vorhandenen Wertvorstellungen repräsentativ weitervermittelt werden, und nicht eine staatliche Einheitsmeinung.

          • The_Underscore schrieb am

            Streit ist etwas ganz normales in einer Beziehung. Deswegen geht man nicht gleich auseinander.
            Ab und zu Meinungsverschiedenheiten zu haben ist normal; ich sprach aber gezielt von einer unglücklichen Ehe. Und die gibt es.

            Es gibt keine anderen “Familienmodelle”. Familie ist schon begrifflich Mann, Frau und deren Abkömmlinge. Du versuchst hier, den Begriff “Familie” auf andere Lebensgemeinschaften, die keine Familie sind, auszuweiten, also umzudefinieren. Eine typische Vorgehensweise von Ideologen.
            Du widerlegst mein Argument, dass auch andere Lebensgemeinschaften stabil sein können, damit aber auch nicht, ob man diese jetzt Familie nennen will oder nicht.

            Eine staatliche Einrichtung wird Kindern niemals beibringen, ihre eigenen Dogmen zu hinterfragen. Das können nur die Eltern.
            An der Schule wurde uns beigebracht, dass wir selbstständig denken sollen. Warum nicht auch im Kindergarten?

            Zugegeben, gerade jüngere Kinder sind beeinflussbarer. Dennoch glaube ich nicht, dass die Kinder dadurch von den Erziehern dazu bewegt werden, dogmatisch bestimmten Werten anzuhängen – zumal die Eltern das auch mitkriegen dürften und den Kindern immernoch vermitteln können, dass sie hinterfragen sollen. Die Gefahr einer allgemeinen, unhinterfragten Einheitsmeinung sehe ich auch nicht, da verschiedene Erzieher selbst unterschiedliche Werte haben dürften.

          • Stefan schrieb am

            @The_Underscore:

            Ab und zu Meinungsverschiedenheiten zu haben ist normal; ich sprach aber gezielt von einer unglücklichen Ehe. Und die gibt es.

            Das muß man sich vorher überlegen. Und das werden die Leute auch, wenn man die Ehe wieder zu dem macht, was sie sein sollte: Eine Verbindung auf Lebenszeit. Nur in besonders krassen Ausnahmefällen sollte sie geschieden werden dürfen.

            Du widerlegst mein Argument, dass auch andere Lebensgemeinschaften stabil sein können, damit aber auch nicht, ob man diese jetzt Familie nennen will oder nicht.

            Dann solltest Du sagen, welche Lebensgemeinschaften Du meinst.

            An der Schule wurde uns beigebracht, dass wir selbstständig denken sollen.

            Bei uns auch. Wurde uns zumindest so gesagt. In Wirklichkeit aber bekamen wir vorgegeben, in welche Richtung wir „selbständig“ zu denken haben. Und bestimmte Dinge durften wir nicht hinterfragen. Diese Sache mit dem „selbständigen Denken“ ist meist nur Heuchelei.

            Dennoch glaube ich nicht, dass die Kinder dadurch von den Erziehern dazu bewegt werden, dogmatisch bestimmten Werten anzuhängen

            Solche Pläne sind schon lange in Vorbereitung, bzw. werden schon praktiziert. Z.B. Homo-Koffer und solche Dinge.

            zumal die Eltern das auch mitkriegen dürften und den Kindern immernoch vermitteln können, dass sie hinterfragen sollen.

            Wie denn, wenn beide berufstätig sind?

            Die Gefahr einer allgemeinen, unhinterfragten Einheitsmeinung sehe ich auch nicht, da verschiedene Erzieher selbst unterschiedliche Werte haben dürften.

            Wer stellt denn die Erzieher ein?

          • edith schrieb am

            @ Stefan
            Familie ist nicht begrifflich Mann, Frau und deren Abkömmlinge
            Lies doch mal Definitionen nach bevor du was schreibst.
            Familie http://www.duden.de/rechtschreibung/Familie
            aus einem Elternpaar oder einem Elternteil und mindestens einem Kind bestehende [Lebens]gemeinschaft

            100% fail

          • The_Underscore schrieb am

            @Stefan

            Das muß man sich vorher überlegen. Und das werden die Leute auch, wenn man die Ehe wieder zu dem macht, was sie sein sollte: Eine Verbindung auf Lebenszeit. Nur in besonders krassen Ausnahmefällen sollte sie geschieden werden dürfen.
            Auch wenn man die Ehe schwerer auflösbar macht wird sich das Heiratsverhalten nicht deutlich ändern. Dann sind höchstens ein paar mehr Paare offiziell verheiratet aber praktisch ziemlich getrennt.

            Dann solltest Du sagen, welche Lebensgemeinschaften Du meinst.
            Ich meine, dass z.B. ein homosexuelles Paar mit adoptierten Kindern oder auch unverheiratete Eltern mit folglich unehelichen Kindern durchaus in einer stabilen Beziehung leben können (meine Eltern waren das und wären ohne steuerliche Bevorzugung von Ehen wahrscheinlich immernoch unverheiratet).

            Solche Pläne sind schon lange in Vorbereitung, bzw. werden schon praktiziert. Z.B. Homo-Koffer und solche Dinge.
            Mit Homo-Koffer beziehst du dich wahrscheinlich auf die Meldung bei Politically Incorrect, dass in Berlin an Grundschulen Werbung für „sexuelle Vielfalt“ (wie z.B. gleichgeschlechtliche Partnerschaften) in einem Koffer ausgegeben wird mit dem erklärten Ziel, diese Vielfalt positiv darzustellen. In diesem Fall muss ich zustimmen, dass grundsätzlich das Unterrichtsziel nie die Vermittlung einer Meinung sein darf (auch wenn aus einer objektiven Diskussion darüber auch hervor gehen würde, dass eine andere Sexualität nichts schlimmes ist). Gleiches gilt aber natürlich auch für gegenteilige Werbung für traditionelle Familien.

            In manchen Aspekten besteht tatsächlich oft eine Indoktrinierung. Dies sollten die Eltern aber eben auch mitbekommen und dieser entgegenwirken können (z.B. durch Beschwerden). Hier besteht auch politischer Handlungsbedarf, so etwas zu verbieten und das Verbot durchzusetzen (ebenso wie Parteiwerbung an Schulen nicht zulässig ist). Religionsunterricht dürfte dabei problematisch sein, da dieser nicht selten auch einseitig ist.

            Wie [sollen] denn [die Eltern mitbekommen, dass die Kinder von Erziehern zur dogmatischen Aneignung bestimmter Werte gebracht werden], wenn beide berufstätig sind?
            Als Zugeständnis muss ich sagen, dass es wirklich keine gute Lösung ist, seine Kinder exklusiv durch Bildungseinrichtungen erziehen zu lassen. Eine Vollzeitarbeit beider Elternteile, die so anstrengend ist, dass man überhaupt keine Zeit mehr für seine Kinder hat, ist nicht gut. Es ist aber in vielen Fällen möglich (und muss allgemein möglich sein), dass beide Eltern arbeiten, aber trotzdem noch genug Zeit fürs Kind bleibt, um mitzubekommen, wenn in staatlichen Einrichtungen etwas falsch läuft. Damit die Einrichtungen aber gut funktionieren können, muss ihnen genügend Geld zur Verfügung stehen, was in meinen Augen Priorität vor einem Betreuungsgeld hat.

          • Stefan schrieb am

            @edith:
            Der Duden ist seit Einführung der Rechtschreibreform politisch beeinflußt, und kann daher nicht mehr als das Maß der Dinge angesehen werden.
            Bei der Auslegung des Grundgesetz ist jedenfalls die Bedeutung maßgebend, die damals galt.

          • Stefan schrieb am

            @The_Underscore:

            Auch wenn man die Ehe schwerer auflösbar macht wird sich das Heiratsverhalten nicht deutlich ändern. Dann sind höchstens ein paar mehr Paare offiziell verheiratet aber praktisch ziemlich getrennt.

            Das Heiratsverhalten wird sich ändern, wenn klar ist, daß die Ehe nicht einfach mal so aufgelöst werden kann. Dann wird man es sich genauer überlegen.

            Ich meine, dass z.B. ein homosexuelles Paar mit adoptierten Kindern

            Das halte ich für menschenverachtend.

            oder auch unverheiratete Eltern mit folglich unehelichen Kindern durchaus in einer stabilen Beziehung leben können

            Sie können jederzeit auseinandergehen.

            (meine Eltern waren das und wären ohne steuerliche Bevorzugung von Ehen wahrscheinlich immernoch unverheiratet).

            Dann siehst Du doch, daß es Sinn macht, die Ehe zu bevorzugen.

            Mit Homo-Koffer beziehst du dich wahrscheinlich auf die Meldung bei Politically Incorrect, dass in Berlin an Grundschulen Werbung für “sexuelle Vielfalt” (wie z.B. gleichgeschlechtliche Partnerschaften) in einem Koffer ausgegeben wird mit dem erklärten Ziel, diese Vielfalt positiv darzustellen. In diesem Fall muss ich zustimmen, dass grundsätzlich das Unterrichtsziel nie die Vermittlung einer Meinung sein darf (auch wenn aus einer objektiven Diskussion darüber auch hervor gehen würde, dass eine andere Sexualität nichts schlimmes ist).

            Kindern im Grundschulalter darf man erst gar nicht mit solchen Themen konfrontieren.

            Gleiches gilt aber natürlich auch für gegenteilige Werbung für traditionelle Familien.

            Das ist ein Wert des Grundgesetzes. Die sollen begründet vermittelt werden.

            In manchen Aspekten besteht tatsächlich oft eine Indoktrinierung. Dies sollten die Eltern aber eben auch mitbekommen und dieser entgegenwirken können (z.B. durch Beschwerden). Hier besteht auch politischer Handlungsbedarf, so etwas zu verbieten und das Verbot durchzusetzen (ebenso wie Parteiwerbung an Schulen nicht zulässig ist).

            Das sehe ich auch so. Was gedenkt die Piratenpartei in dieser Hinsicht zu tun?

          • The_Underscore schrieb am

            Die Definition irgendwelcher Wörterbücher ist nicht maßgeblich für die Interpretation von Gesetzen; es geht viel eher darum, wie das Grundgesetz gemeint war.

            Ich denke nicht, dass es die Absicht aller Unterzeichner des Grundgesetzes war, die traditionelle Familie gegenüber anderen Lebensgemeinschaften zu bevorzugen (letztere wurden wohl einfach nicht bedacht). Vielmehr sollte garantiert werden, dass Rücksicht auf Familien genommen wird, wenn es z.B. um die Zumutbarkeit von Arbeitszeiten geht.

            • JJ schrieb am

              @edith
              @Underscore
              @Stefan
              edith, Sie belehren Stefan mit Definitionen aus dem Duden? Lächerlich! Noch andere Argumente Nein! denn Tatsache ist doch das Familie genaus das ist was Stefan und jeder Mensch mit natürlicher Sexualität und Einstellung darunter versteht nämlich: Mann+Frau+deren Kind(er). Alles andere wäre völliger Unsinn!
              Underscore, was Stefan sagen wollte/will ist das heute viel zu viele Menschen sich viel zu schnell aus den niedrigsten Gründen trennen. Man sollte sich mal wieder aufs wesentliche Konzentrieren auf werte auf Rpücksichtnahme und gegenseites Verständnis. das ist nämlich auch auf die PP projezierbar:“wer nicht sagt was wir hören wollen, von dem trennen wir uns. Punkt!“ Aber mal zuzuhören und vielleicht auch eine andere Meinung zu aktzeptieren und eventuell daraus zu lernen oder neue Sichtweisen zu entwickeln, oder gar das gegenüber zu belehren das macht eine Beziehung/Familie/Ehe aus. Nicht das man sich gleich beim kleinsten Problem verlässt. Und was gibt es schlimmeres als Kinder die Ihren eigenen Eltern nicht vertrauen können weil sie durch selbe ständig unter Verlustängsten leiden müssen. Die Kinder sind es nämlich die später schwer fähig sind Bindungen und Vertrauen aufzubauen, sie haben nie gelernt Kompromisse zu schließen, sie haben immer nur gelernt sich abzuwenden, da man sich ständig von Ihnen abwendete und sie immer wieder verlassen wurden von neuen Partner und von diesen unter anderem, da sie nicht deren Blut entstammen ungeliebt bleiben, gar mißhandelt werden. Und wenn dann schon familie nichts mehr Wert ist… dann sind die Piraten nicht wählbar, denn die familien sind eines unserer höchsten Güter, denn sie demonstrieren Zusammenhalt!! Das darf man nicht vergessen.

        • Nichole schrieb am

          Meiner Meinung nach bindet man ihn an das Lesen per se, mf6glich das es nur meine ieralisiedte Weltsicht ist die mich da antreibt, aber ich denke das das Lesen sozusagen ein stfcckweit *praktischer* zu gestalten, mehr Leute dazu bringen wfcrde und sozusagen nicht die Wahl besteht und man deswegen *schneller und einfacher* konsumiert. Nachdigitalisieren halte ich ffcr hochgradig sinnvoll, weil m.E. der Wunsch der Verlage mit den E-Books noch Geld zu verdienen bei Kunden die das Buch ffcr 25 € schon gekauft haben …a0mehr Tre4umerei ist. Ach es ist ein schwieriges Thema, weil natfcrlich viel Subjektivite4t vorherrscht (bei mir natfcrlich auch) aber letztlich halte ich es ffcr sehr wichtig das ganze *lockerer* anzugehen, durch die entstandene Verbissenheit ist das Thema so, gereizt, und das eigentlich Wichtige – das Lesen –a0gere4t ein wenig aus dem Fokus. Ich kf6nnte noch endlos schreiben …a0mir sprudeln die Ideen, die Standpunkte … Hiiiiillfe…

  13. DrBolle schrieb am

    Ich verstehe nicht so recht, was gegen das „konservative Familienmodell“ spricht. In den Zeiten, in denen dieses Modell allgemein vorherrschte, hatten wir stabile Geburtenraten. Von dieser Substanz zehren wir noch heute. Seit den späten Sechzigern steht nun die klassische Familie unter dem Dauerbeschuss von Feminismus und später „Gender-Mainstreaming“. Das Herz der linken SozialingenieurInnen schlägt für Alleinerziehende, Lebensabschnittspartnerschaften oder allerlei gleichgeschlechtliche Lebensformen. Förderung von Familien – gar von Geburten – ist irgendwas zwischen „Nazi“, „Mutterkreuz“ und „Herdprämie“. Das Resultat ist eine demographische Katastrophe, eine Art Autogenozid, der mit dem üblichen politisch-korrekten Euphemismus als „demographischer Wandel“ verharmlost wird.

    • Stefan schrieb am

      Darum geht es diesen Leuten ja gerade: Die Werte Ehe und Familie zerstören, und den Menschen zum desorientierten billigen Industriesklaven machen.

  14. Tina schrieb am

    Nun ich bin auch gegen das betreuungsgeld.
    Und ich bin selbst Mutter, ich gebe nur in dem Punkt Betreuung von Geburt an mhh ich finde es nicht so prickelnd ab 2 1/2 oder 3 okay aber mal ehrlich, wenn ich ein Kind bekomme ist es doch Ziel das es sich gut im familiären Alltag zurecht findet vertrauen zu den Eltern bekommt usw. Und wenn das von vornherein jemand anderes für mich übernimmt brauch ich keine kinderseele auf die Welt Sätzen, natürlich soll das jeder für sich entschieden aber nicht als zwang. Ja Geld in Kitas stecken und Betreuung auch finanzierbar machen, z.b in Heilbronn Kosten Kindergartenbetreuung nicht ich wohne ca. 30 km von Heilbronn und müsste für eine Vollzeit Betreuung 400 € Zahlen egal wie hoch mein Einkommen ist.

  15. Tina schrieb am

    Und ich denke einmalig Geld in Betreuungs Angebote zu stecken kostet um einiges weniger als Monat für Monat 1.6 Milliarden EUR für Betreuungsgelder auszugeben !

    • The_Underscore schrieb am

      Betreuungsangebote kosten auch nicht einmal, sondern ständig Geld.

      • JJ schrieb am

        Ich denke Underscore versteht zwar was Tina meint, will es aber überhaupt nicht verstehen!
        Es bringt doch nichts Betreuungsgeld auszuzahlen wenn gar keine betreuer da sind – weil kein Geld zum Haushalten und modernisieren, weiterbilden und vollwertig gesund verpflegen für die Einrichtungen zur verfügung gestellt wird.

  16. Was soll der Unsinn?
    Wenn wir alle gleich behandeln würden, müssten wir entweder gegen jegliche Finanzierung eines Modells sein – also gegen jegliche aus öffentlicher Hand bezahlte Kindergärten/grippen – oder eben mit Betreuungsgeld und ähnlichem auch ANDERE fördern.

    Das ist klientielpolitik, wie wir sie bei den anderen kritisieren. Schade, schade.

    (Durch einen Shitstorm räumt man das auch nicht aus dem Weg!)

  17. Bruno schrieb am

    Statt „frühkindlicher BILDUNG“ sollte lieber in „frühkindliche BINDUNG“ investiert werden, und zwar in die Bindung zwischen Eltern und Kindern.

  18. Anonymous schrieb am

    Wo haben die Piraten eigentlich für/gegen das Betreuungsgeld gestimm? LINK BITTE.
    Oder handelt es sich doch um die Einzelmeinung von Sebastian Nerz?

    Die Aussage „Die finanzielle Bevorzugung eines bestimmten Modells lehnt die Piratenpartei ab“ begrüße ist zwar vom ganzen Herzen, aber was hat DAS GENAU mit der Ablehung des Betreuungsgeldes zu tun?

    Ich schliesse mich dem ersten Kommentar an: „Die Ablehnung des Betreuungsgeldes einerseits und die gleichzeitige Behauptung, man setze sich für die gleichwertige Anerkennung aller Familienmodelle ein, ist ein klarer Widerspruch.“

    Wie soll denn Betreuunggeld eine „finanzielle Bevorzugung “ darstellen, wenn es sich um 150,- € handelt versus Kinderkrippenplatz-Kosten, die pro Kind sich auf rund 1000,-€ im Monat (s. aktuelle Jako-o Studie) belaufen?

    Außerdem: wer hat hier Eltern und Kinder gefragt? Um sie – KINDER und ELTERN – geht es doch!!! Im bin Mutter 2 kleiner Kinder und die habe ich, bis sie 3 Jahre alt wurden, zu Hause betreut. Ich finde es grausam und unnatürlich, wenn Kinder in diesem alter überwiegend von fremden Menschen betreut werden. Kinder LEIDEN drunter.

    KURZ: wo genau haben Piraten sich denn gegen Betreuungsgeld gestemmt? LINK BITTE.

  19. Elena schrieb am

    Wo haben die Piraten eigentlich für/gegen das Betreuungsgeld gestimm? LINK BITTE.
    Oder handelt es sich doch um die Einzelmeinung von Sebastian Nerz?

    Die Aussage „Die finanzielle Bevorzugung eines bestimmten Modells lehnt die Piratenpartei ab“ begrüße ist zwar vom ganzen Herzen, aber was hat DAS GENAU mit der Ablehung des Betreuungsgeldes zu tun?

    Ich schliesse mich dem ersten Kommentar an: „Die Ablehnung des Betreuungsgeldes einerseits und die gleichzeitige Behauptung, man setze sich für die gleichwertige Anerkennung aller Familienmodelle ein, ist ein klarer Widerspruch.“

    Wie soll denn Betreuunggeld eine „finanzielle Bevorzugung “ darstellen, wenn es sich um 150,- € handelt versus Kinderkrippenplatz-Kosten, die pro Kind sich auf rund 1000,-€ im Monat (s. aktuelle Jako-o Studie) belaufen?

    Außerdem: wer hat hier Eltern und Kinder gefragt? Um sie – KINDER und ELTERN – geht es doch!!! Im bin Mutter 2 kleiner Kinder und die habe ich, bis sie 3 Jahre alt wurden, zu Hause betreut. Ich finde es grausam und unnatürlich, wenn Kinder in diesem alter überwiegend von fremden Menschen betreut werden. Kinder LEIDEN drunter.

    KURZ: wo genau haben Piraten sich denn gegen Betreuungsgeld gestemmt? LINK BITTE.

  20. kessfried, schrieb am

    Die Kitagarantie ist natürlich eine gute Sache hilft aber längst nicht allen. Menschen die im Schichtdienstarbeiten, bzw. sehr flexible Arbeitszeiten( und das sind eine ganze Menge) können mit einer Kita wenig anfangen. Blockparteien und Medien ignorieren diese Problematik völlig. Jan und Hein und Klaas und Pit sollten dieses Thema aufgreifen, vor NRW und SH.

  21. zre schrieb am

    Genau. Lasst euch nichts von konservativen Christen, die noch im 19. Jh leben, was einreden.

  22. Hackybart schrieb am

    Das Betreuungsgeld hätte die Piratenpartei mit dem Hinweis kommentieren müssen, dass die Piratenpartei sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzt.
    Diesen anderen Kram »Das Betreuungsgeld würde in erster Linie das konservative Familienmodell fördern, bei dem die Frau zu Hause bleibt, um sich um die Kinder zu kümmern, während der Mann arbeiten geht«, kann ich jeden Tag in der Mainstream-Presse und den Veröffentlichungen der Tarifpartner lesen. Das ist keine Position für eine freiheitsliebende Partei.

  23. kessfried, schrieb am

    Ob konservativ oder modern ist doch wohl sehr relativ. Entscheidend ist das Kindeswohl. Für Babys und Kleinkinder heißt das Bindung und nicht Bildung, die kommt später. Dies mögen ander anders sehen und entsprechend handeln Kitas werden von allen Steuerzahlern hoch subventioniert (finde ich auch richtig) aber es muß auch eine gesellschaftlich akzeptierte und entsprechend geförderte alternative geben, für eltern die aus guten gründen kitas nicht in anspruch nehmen können oder wollen. Dogmatismus hilft nicht weiter.

  24. Fritz Katzfusz schrieb am

    Kleine Kinder sind am besten bei ihrer Mama aufgehoben, am zweitbesten bei ihrem Papa. Wohl dem, der es sich leisten kann auf das Kinderhaberechtsgeld verzichten. Es ist einse sehr sozialistische Idee zu vermuten, dass die eigenen Eltern schädlich wären fürs Kind.

  25. „Das Betreuungsgeld würde in erster Linie das konservative Familienmodell fördern“

    Das ist kein konservatives Familienmodell, sondern ein natürliches, wie man daran sehen kann, dass es in allen Kulturen so praktiziert wird (auch den sogenannten Matriarchaten).

    Sind die Piraten schon so vom Lesbo-Sozialismus indoktriniert, dass sie die Propaganda von Femastasen wiederholen müssen?

  26. Turboheizer schrieb am

    Das Betreuungsgeld war doch nur ein Rettungsanker der Altparteien da man das selbst geschaffene Gesetz über die KItA-Plätze nicht erfüllen kann. Jeder Empfänger von Betreuungsgeld klagt nicht um einen Krippenplatz für sein Kind. Und die Herstellung dieser Krippenplätze kostet 10 oder 30 mal mehr wie die 150€.
    Das die Piraten nicht so schlau waren den Hinterfotzigen Ansatz der CDU zu erkennen ist die einzige Schuldzuweisung die ich hier geben kann.
    Da ist doch einfach nur Logik gefragt liebe Mitpiraten. Ich frage mich wie oft diese studierten Vorsitzenden
    noch auf diese Hinterfotzigen Altparteien hereinfallen wollen. Logik ist hier gefragt, nichts als Logik.

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