Pressemitteilung zum Urteil des Bundesschiedsgerichtes in der Causa Bodo Thiesen

Bild: Tobias M. Eckrich

Das Bundesschiedsgericht hat am Abend des 16. April im Parteiausschlussverfahren gegen Bodo Thiesen die Berufung gegen das Urteil des Landesschiedsgerichts Rheinland-Pfalz als unbegründet zurückgewiesen. Als Grund gibt das Schiedsgericht an, die Äußerungen aus dem Jahr 2008, auf Grund derer ursprünglich das Parteiausschlussverfahren beantragt wurde, seien bereits durch andere Ordnungsmaßnahmen geahndet worden. Eine zweite Ahndung desselben Vergehens widerspräche dem Grundsatz „ne bis in idem“ und sei daher ausgeschlossen. Dies gelte auch dann, wenn, wie vom Bundesschiedsgericht bestätigt, durch die Äußerungen von Bodo Thiesen „erheblicher Schaden“ entstanden ist und dieser letztlich größer war als zum Zeitpunkt der bereits durch den Bundesvorstand verhängten ersten Ordnungsmaßnahme absehbar war.

Dazu Bernd Schlömer, Stellvertretender Vorsitzender und Verfahrensverantwortlicher: »Ich bin sehr enttäuscht. Letztlich haben die Schiedsgerichte innerhalb von Parteien aber die wichtige Funktion, durch ihre Urteilssprüche einen innerparteilichen Frieden herzustellen. Aus diesem Grund werde ich das Urteil akzeptieren.«

Sebastian Nerz, Vorsitzender des Bundesvorstandes: »Wir sehen uns in unserer Auffassung bestätigt, dass Bodo Thiesen der Piratenpartei schweren Schaden zugefügt hat. Zwar hat ein Formfehler aus 2008  hier einen Parteiausschluss verhindert. Wir werden jedoch auch künftig  gegen solche und ähnliche Äußerungen vorgehen. Rassismus hat in der  Piratenpartei keinen Platz!«

Für den nächsten Bundesvorstand wird zu prüfen sein, ob spätere Äußerungen von Herrn Thiesen Anlass zu einem neuen Antrag auf Parteiausschlussverfahren oder alternativen Ordnungsmaßnahmen geben.

Das Urteil im Wortlaut wurde hier veröffentlicht: http://wiki.piratenpartei.de/Datei:BSG_2011-12-16.pdf


Kommentare

292 Kommentare zu Pressemitteilung zum Urteil des Bundesschiedsgerichtes in der Causa Bodo Thiesen

  1. LordSnow schrieb am

    „Sebastian Nerz, Vorsitzender des Bundesvorstandes: “Wir sehen uns in unserer Auffassung bestätigt, dass Bodo Thiesen der Piratenpartei schweren Schaden zugefügt hat. Zwar hat ein Formfehler aus 2008 hier einen Parteiausschluss verhindert. Wir werden jedoch auch künftig gegen solche und ähnliche Äußerungen vorgehen. Rassismus hat in der Piratenpartei keinen Platz!”“

    Dass Rassismus keinen Platz hat ist absolut richtig, aber was hat das mit Bodo zu tun, wo hat er sich jemals in irgendeiner Weise rassistisch oder auch „nur“ nationalistisch geäußert?
    http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:HeptaSean/BT-Chronologie

    • Anonym schrieb am

      @LordSnow
      Wie würden SIE denn bezeichnen, wie er sich geäussert hat?
      Halten Sie es für normal bzw. für nicht verwerflich, wenn jemand erklärt oder zu verstehen gibt, der Zweite Weltkrieg sei nicht von dem „Führer“ Deutschlands beabsichtigt gewesen?
      Oder: Wäre die Tatsache der systematischen Ermordung von Millionen Juden, aber auch von Sinti, Roma und Menschen slawischer Länder etwas, über das man als Tatsache „diskutieren darf“?

      • Peter schrieb am

        Ja natürlich soll man es diskutieren!

        Wenn man eine Diskussion tabuisiert, bewirkt man langfristig jedenfalls das Gegenteil von dem, was man eigentlich möchte: Die Wiederholung verhindern.
        Abgesehen davon, dass die Diskussionskultur in Deutschland sowieso den Nazis in die Hände spielt: „Oh guckt mal, die haben Angst vor Aussagen/Wahrheit/Fakten/whatever“. Man muß sowas entkräften, man muß diskutieren. Nicht ausschliessen.

      • LordSnow schrieb am

        „Wie würden SIE denn bezeichnen, wie er sich geäussert hat?“

        naiv, dumm, schwachsinnig,…

        „Halten Sie es für normal bzw. für nicht verwerflich, wenn jemand erklärt oder zu verstehen gibt, der Zweite Weltkrieg sei nicht von dem “Führer” Deutschlands beabsichtigt gewesen?“

        Natürlich ist das Schwachsinn, auch sehr leicht widerlegbarer Schwachsinn. Und natürlich muss man dem entschieden widersprechen, damit diesen Unsinn nicht jemand für bare Münze hält.

        Trotzdem ist Bodo kein Rassist, denn im Gegensatz zu einem Sarrazin steckt bei ihm keine menschenverachtende Ideologie dahinter, sondern ein Hang zu Verschwörungstheorien die geschichtliche Ereignisse betreffen. Und dabei ist er auch nicht sensibel genug den Unterschied zwischen der Anzweiflung der offiziellen Version von 9/11 und dem 3. Reich zu sehen. Das ist naiv und dumm, aber eben nicht menschenverachtend.

        Und statt ihn in eine Ecke mit Rassisten zu schieben ist es wesentlich wichtiger ihm aufzuzeigen, warum bestimmte geschichtliche Dinge gut belegte Fakten sind und andere nicht. Aber das macht ja bekanntlich mehr Arbeit.

        Viele Grüße
        René, der auch gern geduzt werden kann

        • Anonym schrieb am

          Re.
          Ich habe Deinen Standpunkt verstanden. Der ist Dir jedoch nur möglich, weil Du B.T. offenbar auch persönlich kennst und eben besser kennst, also seine Äusserungen gut einordnen kannst. Das ist aber nur den wenigsten Personen möglich. Von Ferne und im Gesamtbild, soll heissen unter Berücksichtigung all der (auch in Deutschland) allgemein getätigten verächtlichen und opferverspottenden „Zweifel“ sieht so etwas jedoch ganz anders aus. Da geht ein kleiner „zwanghafter Verschwörungstheoretiker“ unter, und zwar in einem grossen Haufen „Glatzköpfiger“ und „Glatzköpfiger mit Haaren“, und viele andere haben nichts anderes als den verständlichen Wunsch, solche Existenzen mögen aus der Piratenpartei weit ferngehalten werden …
          Dass sich die Zeitungen und Magazine nun auf diese Sache stürzen, kommt auch noch hinzu. Die kann man aber auf andere Themen bringen, indem man z.B. mal die tatsächlichen Beziehungen zwischen Mitgliedern in NSDAP und SPD zwischen 1930 und 1970 thematisiert und in seinen erschreckenden Einzelheiten illustriert …
          MfG.

          • LordSnow schrieb am

            Ja klar, von Außen betrachtet ohne Kontext und die Person zu kennen geht man natürlich davon aus es ist ein Nazi, da liegt man ja auch in 99% der Fälle richtig. Bei Bodo ist halt mal der seltene Fall aufgetreten, aber hier erwarte ich dann auch vom Vorstand so fair zu sein und sich entsprechend im Detail mit dem Fall auseinanderzusetzen, bevor man in einer öffentlichen Stellungsnahme die betreffende Person indirekt als Rassist bezeichnet.

            Im Übrigen wenn er ein Rassist wäre, und wirklich rassistische Äußerungen und nicht „nur“ absolut dumme Äußerungen getätigt hätte, dann gehe ich davon aus, dass das Schiedsgericht anders entschieden hätte, zumindest würde ich das sehr stark hoffen.

            Viele Grüße
            René

          • Dirk schrieb am

            Dass sich die Zeitungen und Magazine nun auf diese Sache stürzen, kommt auch noch hinzu. Die kann man aber auf andere Themen bringen, indem man z.B. mal die tatsächlichen Beziehungen zwischen Mitgliedern in NSDAP und SPD zwischen 1930 und 1970 thematisiert und in seinen erschreckenden Einzelheiten illustriert …

            Dazu müßt ihr eigene Zeitungen gründen. Wie naiv seid ihr eigentlich?

      • Stefan schrieb am

        Wir sollten uns mal vorstellen, wie es aussähe, wenn Deutschland den Krieg gewonnen hätte. Was dürfte man wohl dann sagen und was nicht?
        Geschichte wird von Siegern geschrieben. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.
        .
        Wir sollten nicht weiter in der Vergangenheit rumwühlen, und unsere Zeit damit vergeuden, nach Schuldzuweisungen zu suchen.
        Es reicht, zu wissen: Es hat einen Weltkrieg gegeben. Alle haben Kriegsverbrechen begangen. Alle tragen eine Mitschuld.
        Sorgen wir dafür, daß es nie wieder zu einem solchen Krieg kommt. Und das bedeutet, sorgen wir dafür, daß nicht noch einmal irgendwo Diktaturen entstehen.
        Eine Diktatur beginnt mit Beschränkungen der Meinungsfreiheit. Sorgen wir also dafür, daß nie wieder Menschen anderen Menschen vorschreiben, welche Meinungen sie äußern dürfen und welche nicht.

        • Pierre Sanderge schrieb am

          Lieber Stefan,
          dann beschränken sie auch nicht die Meinungsfreiheit von Herrn Thiesen.Er hat nichts falsches oder extremes gesagt
          mit freundlichen Grüßen
          Pierre Sanderge

        • Matthias schrieb am

          Die Schuldzuweisungen sind gerade das Problem! Allein den Deutschen wird alle Schuld zugewiesen. Nicht einmal von den Japanern, die in Ostasien einfielen oder den Italienern die die Kriege gegen Greichenland und nordafrikanische Staaten vom Zaun brachen und die beide auch Teil der deutsch-österreicher Koalition waren, wird Sühnekult bis zu den Urenkeln verlangt!
          Man gräbt heute Moorleichen aus und ermittelt, ob sie gut gegessen hatten – aber man forscht nicht nach den Überresten von Millionen in dieser Zeit Umgebrachter.
          Es gibt und gab nie ABSOLUT „böse“ Regime. Im Fall Deutschlands wurde ein solches konstruiert. Es wird unterstellt, daß das 99% der Bevölkerung nicht gemerkt haben sollen.
          Das ist in jeder Hinsicht nicht logisch und nährt dauerhaft Spekulationen.
          Die Wahrheit fürchtet keine Untersuchung und keine Rvision – warum dann die Aussagen zur Deutschen Vergangenheit?
          Warum Angst vor freier, ergebnisoffener Forschung haben?
          Alles weist darauf hin, daß da noch einige „Leichen im Keller“ liegen.
          Welche, ist schwer zu sagen. Möglich wäre sogar eine Verstrickung einiger Leute, die in der Nachkriegswelt von Bedeutung waren. Man denke nur an Familie Quandt…
          In letzter Zeit nehmen die Medienberichte über diese dunkle Epoche auffällig zu.
          Gibt es da Zusammenhänge zwischen der aktuellen Finanzkrise und den Verhältnissen Anfang des Jahrhunderts? Immerhin ging Deutschland in den 30igern einen anderen Weg und versuchte sich von der internationalen Finanzindustrie loszusagen. Im Gegensatz zum Kommunismus war man damit bis zum Krieg wirtschaftlich sehr erfolgreich. Dürfen wir darüber nichts in Erfahrung bringen?

          Rassismus? Rassismus herrschte in dieser Zeit in der ganzen Welt. In den USA noch bis in die 70er Jahre hinein. Deutschland schwamm da völlig im Mainstream. In der heutigen Zeit klingt das natürlich extrem – aber damals war das völlig normal und wurde Deutschland auch nicht vorgeworfen.

          Die Reparationen sind inzwischen bezahlt, die Beteiligten dürften zu 99% das Zeitliche gesegnet haben. Eigentlich wäre doch das Ergebnis einer umfassenden Offenlegung und Aufklärung nicht mehr von wirklicher Bedeutung. Trotzdem sperrt man sich dagegen und disst jeden, der das Thema nicht in der politisch korrekten Form anspricht.
          Vielleicht steckt doch noch mehr dahinter…

          Nun bin ich mal gespannt, wie es die Piraten mit der Meinungsfreiheit halten, nachdem ihnen der erste Wind der Entrüstung der Etablierten entgegengeblasen ist!

          Bleiben sie hart am Wind oder kriechen sie zu Kreuze?

      • Eso-Vergelter schrieb am

        @ Pierre Sanderge
        Hitler war ein großer Verbrecher. Er war z. B. Antisemit, Befürworter eines „Führerstaates“ und Befürworter einer verächtlichen „Wehrpflicht“. Hitler hat z. B. Russen als „Untermenschen“ bezeichnet und sie dementsprechend behandelt. Jemand, der leugnet, dass Hitler ein großer Verbrecher war, darf in der Piratenpartei nicht geduldet werden.
        Unabhängig davon ist es natürlich richtig, auch die Verbrechen der Alliierten zu benennen. Z. B. war Stalin wahrscheinlich trotz des Nichtangriffspaktes bereit gewesen, Hitler anzugreifen. Und es ist auch richtig, dass die USA wegen ihres Ölboykotts gegen Japan Mitschuld am Ausbruch des Ostasien-Krieges hatten.

        • Stefan schrieb am

          Jemand, der leugnet, dass Hitler ein großer Verbrecher war, darf in der Piratenpartei nicht geduldet werden.

          Aber dann müßte man konsequenterweise auch niemand dulden, der Stalins Verbrechen leugnet. Selbiges für die Verbrechen der anderen Alliierten. Und die Verbrechen vor und nach dem 2. Weltkrieg und so geht das dann weiter. Am Ende sagt man besser gar nichts mehr.
          Das einzige, was ich nicht dulden würde, sind Leute, die anderen den Mund verbieten wollen.
          Jeder muß sagen dürfen, was er denkt. Davor scheinen die Systemparteien große Angst zu haben. Deswegen muß es heißen: Jetzt erst recht!

        • Eso-Vergelter schrieb am

          @ Stefan
          Ja, natürlich darf auch niemand in der Piratenpartei geduldet werden, der Stalins Verbrechen leugnet.

        • Pierre Sanderge schrieb am

          wir sollten auch mal abwarten bis der britsche Geheimdienst seine Archive öffnet.Dann sieht vieles anders aus.

  2. Eso-Vergelter schrieb am

    Rassismus ist abzulehnen. Wenn sich aber jemand lediglich so äußert, wie Thilo Sarrazin, dies hat mit Rassismus nichts zu tun. Sogar Horst Seehofer hat gesagt: „Multikulti ist tot.“ Dementsprechend muss gehandelt werden. Die Einwanderung muss stark begrenzt werden.

    • Gerrit-b schrieb am

      @Eso-Vergelter Du postest unter jeden Beitrag deine rechtsgerichteten Äußerungen. So etwas hat in der Piratenpartei nichts verloren! Wenn du das unterstützt was du schreibst solltest du dir entweder eine andere Plattform suchen oder noch besser: Deine Aussagen mal gründlich überdenken.

      • Dirk schrieb am

        So etwas hat in der Piratenpartei nichts verloren!

        Danke! Die Piratenpartei ist also totalitär.

        • st0815 schrieb am

          Sie hat nur eine Meinung. Fuer die Meinungen von dir und Eso gibt es schon andere Parteien.

      • JJ schrieb am

        @Gerrit-b: Wo bitte ist das eine rassistische Äußerung von Eso-Vergelter?
        Es ist wirklich schlimm und extrem enttäuschend das solche Menschen wie sie zu hauf unterwegs sind und Rassismus mit Nationalstolz verwechseln! Was ist denn verkehrt daran sich an seinen eigenen Wurzeln zu orientieren und dann für diese Partei zu ergreifen, sich dafür zu interessieren. Jeder Immigrant darf das doch auch, nur wenn ein Deutscher deutsch sein will (das normalste der Welt!) wirds kritisch. Da wird mir zunehmend schlecht!

        • Anonym schrieb am

          Aus Ihren Zeilen lässt sich für mich erkennen, dass Ihnen vermutlich nicht alle Äusserungen des sog. Eso-Vergelters während der letzten Monate bekannt sind. Was er geschrieben und auch wiederholt hat, hat mit „Nationalstolz“ und „eigenen Wurzeln“ nichts zu tun.

          • Dirk schrieb am

            Welche Relevanz haben die anderen Äußerungen unter diesem Nick für diese Diskussion?
            Wissen wir überhaupt, ob das derselbe ist?

    • Pyrat XO schrieb am

      Rassismus ist Rassismus, auch wenn Rassisten das nicht hören wollen. Sarrazin ist nicht nur ein Rassist, sondern auch ein sozialfaschistischer Hetzer. Seine Fanboys gehören konsequent aus der Piratenpartei entfernt, für die gibt es. Alternativen zur Genüge.

      • Dirk schrieb am

        Sarrazin ist nicht nur ein Rassist, sondern auch ein sozialfaschistischer Hetzer.

        Du meinst: Er sagt Dinge, die der Lohndumping-Industrie gefährlich werden könnten!

      • Stefan schrieb am

        @Pyrat XO:
        Nach der Definition von Bernd Winter weiter unten ist Sarrazin kein Rassist.
        Und jetzt erklär uns bitte, was ein „sozialfaschistischer Hetzer“ ist.

    • Oibelos (@Oibelos) schrieb am

      … das sieht die Piratenpartei übrigens ganz anders. Ich zitiere aus dem Grundsatzprogramm:

      Migration bereichert die Gesellschaften

      Wir sehen die Vielfalt, die auch durch das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft entsteht, als Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens an. Wir erkennen den gegenseitigen Einfluss von Ausgrenzung durch die Mehrheitsgesellschaft und Segregation der als »fremd« gebrandmarkten Menschen und werten diese Situation als mit unseren Vorstellungen von Menschenwürde nicht vereinbar. …

      weiterlesen

      • Dirk schrieb am

        Damit ist die Piratenpartei unwählbar. Weil die sie industrieorienrierte Politik der etablierten fortsetzt!
        Beschäftigt euch endlich mal mit der Frage, warum wir Einwanderung haben, und wer davon profitiert!
        Dann versteht ihr auch, warum man diese Denkverbote in die Welt gesetzt hat.
        Eure Aufgabe ist, diese political-correctness zu entlarven und zu durchbrechen!

        • mannemai schrieb am

          Die Einwanderung in die BRD nimmt seit vielen Jahren stark ab – ist kaum noch relevant. Du musst ja die Piraten nicht wählen – keiner zwingt dich.

          Und im übrigen hat jede Form von Extremismus in einer Partei NICHTS zu suchen. Aber vielleicht liest du dir mal die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland durch. Da findest du jede Menge Anregungen deinen deutschen Horizont zu erweitern – wäre wünschenswert.

          lg mm

          • Dirk schrieb am

            Die Einwanderung in die BRD nimmt seit vielen Jahren stark ab

            Typische Politikerphrase. So ähnlich wie: „Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist rückläufig“.
            Im Klartext: Wir haben immer noch Einwanderung, obwohl angesichts der Arbeitslosenzahlen Auswanderung angesagt ist.

            Und im übrigen hat jede Form von Extremismus in einer Partei NICHTS zu suchen.

            Was verstehst Du unter „Extremismus“?

            Aber vielleicht liest du dir mal die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland durch.

            Die kenn ich. Nenn mit doch einfach die Artikel, gegen die meine Aussagen angeblich verstoßen.

        • Katrin Lehmann schrieb am

          Die Piratenpartei hat eine innerhalb der Partei glaube ich immer noch sehr beliebte Politische Geschäftsführerin. Sie und ihre Familie sind aus der Ukraine zu uns eingewanderte Juden.
          Wenn sie nicht eingewandert wäre, würde sie wohl noch in der Ukraine leben (hoffentlich – denn so ich weiss, gab es da Jahre, wo die Umstände nicht mehr lebensfreundlich waren!)
          und könnte nicht politische Geschäftsführerin der Piratenpartei sein.

          (Für mich ist – natürlich nur von der Zuschauerperspektive her – Marina Weisband die symphatischste Politikerin die ich je erlebt habe. OK – nein nicht ganz: Eva Joly – eine Norwegerin, die nach Frankreich eingewandert ist könnte mir noch symphatischer sein. Im Vergleich dazu gab es so urdeutsche Poliker, wo mir nur sofort Assoziationen wie „Mafia“, „gefährlich“, „Hass“, „wirtschafts-zerstörend“ und „hoffentlich bald Knast“ denke…, und nichts anderes mehr…

      • Dirk schrieb am

        Damit ist die Piratenpartei unwählbar. Weil sie die industrieorienrierte Politik der etablierten fortsetzt!
        Beschäftigt euch endlich mal mit der Frage, warum wir Einwanderung haben, und wer davon profitiert!
        Dann versteht ihr auch, warum man diese Denkverbote in die Welt gesetzt hat.
        Eure Aufgabe ist, diese political-correctness zu entlarven und zu durchbrechen!

        • Eso-Vergelter schrieb am

          @ Redaktion
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    • Pierre Sanderge schrieb am

      Das ist eine richtige Erkenntnis.Die Einwanderung muß auf die begrenzt werden, die wir tatsächlich brauchen.Einwanderung in die Sozialsysteme und Kriminalstatistik brauchen wir nicht.Obwohl Einwanderung nach Deutschland stattfindet ist Deutschland kein Einwanderungsland.Warum : Schauen wir mal auf den Globus welche kleiner Fleck wir dort sind.Welche Besiedelungsdichte und Bevölkerungsdichte vorherrscht dann können wir nicht Einwanderungsland sein.

      • Stefan schrieb am

        Sehr richtig!
        Jetzt sollten wir auch die Interessen aufdecken, die hinter der Einwanderung stehen.
        Da wären die Grünen, die sich durch Masseneinbürgerung ihren Stimmenanteil sichern wollen.
        Und die Industrie, die so billige Arbeitskräfte bekommt.
        Das erklärt, warum man so fanatisch gegen Einwanderungskritiker vorgeht.

  3. Diola schrieb am

    Schade, die Piraten machten mir wirklich Hoffnung auf eine unverlogene Zukunft für den Menschen. Ich wollte sogar schon Mitglied werden. Der Umgang mit BT insbesondere im Bezug zur NPD zeigt mir dass hier noch lange nicht die Wahrheit regiert.
    Die NPD als gewählte Partei anzuerkennen ist eine Wahrheit der Demokratie. Nie würde ich die NPD wählen. Aber es gibt Bürger die es tun. Die werden hier automatisch für unmündig erklärt.
    Dass die NPD vom Verfassungsschutz gesteuert wird ergibt sich aus der Menge an deren V-Leuten dort.
    Ich kann mir sogar vorstellen dass die NPD ein Konstrukt zur Manipulation der Menschen darstellt, nur eben von Staatsseiten. Dank des Terrorismus und der Kinderpornografie kann man sich Ihrer inzwischen allerdings entledigen. Aber wer will sich schon mit der Sinnlosigkeit seiner selbst beschäftigen. Der Kriminalist fragt sich bei der Wahrheitssuche immer noch dem Motiv. Wer hat was von der NPD?
    Vielleicht irre ich bei diesen Thesen. Sicher aber nicht, wenn ich die eine Denkblockade in Deutschland nun auch bei der Pratenpartei erkenne. Schade.

    Also weg aus diesem Land.

    • Anonym schrieb am

      „Also weg aus diesem Land.“
      Wie meinen Sie das?
      – Weg auch mit der Piratenpartei?
      – Oder, wie es auf mich nun eher wirkt: Nun endlich selber weggehen aus diesem Land, mit diesem Land endgültig brechen?
      MfG

      • Diola schrieb am

        Oh, Verzeihung. Ich meine natürlich mich. Ich überlege schon lange das Land zu verlassen, bin nur nicht ganz so konsequent wie viele meiner Bekannten. Ich bin, nach dem ich die Piratenpartei entdeckt habe und so viel Hoffnung in mir geweckt wurde, ich vielen, längst im Ausland lebenden Freunden, wieder einmal zu früh, so viel positives berichtete, nun doch stark, von dem, in Deutschland, doch so wichtigen Umgang mit Rechts enttäuscht.
        Dieses pauschale, jemanden zu schassen, weil er sich mit dem Thema beschäftigt, ihm sogar dieses widerliche standardisierte Sympatiehaben mit dem „Feind“, zu unterstellen. Das hat mich nach den ganzen frischen und guten Dingen so stark getroffen. Hier wird ein riesiger Fehler begangen.
        Einerseits wird, was richtig ist, die Integration aller Menschen deklariert, hier finde ich gesellschaftlich Benachteiligte wichtiger als Migranten, aber diese auch(muss man hier ja unbedingt dazu sagen, um nicht erschossen zu werden)), Wer aber anders denkende ausschließt schafft genau das was heute mit Krieg lediglich klein zu halten versucht wird und in Wirklichkeit zum Erstarken führt: Terrorismus.
        Einen Menschen auszuschließen egal ob er sich auf dem „Holzweg“ befindet macht ihn erst zum Feind und zwar vom Ausschließenden.
        Integriert die Nazis und auch die anderen die euch nicht gefallen und alles löst sich in Selbstgefallen auf.
        Auch wenn später erschreckendere Dinge im Handeln der Ausgeschlossenen gesehen werden, ist doch der Ausschluss der Grund und somit schrecklicher.
        Auch Nazis sind Menschen, unsere Brüder, alleine schon wissenschaftlich betrachtet.

        Denkblockaden hindern uns uns selbst zu befreien.

    • Dirk schrieb am

      @Diola:
      Ein kriminelles Regime schafft künstliche Feindbilder.
      Die ganze Medienmaschinerie ist eine einzige Manipulation. So ist es auch mit „Rassismus“. Dieser Begriff dient einzig und allein dem Zweck, Kritik an der industrieorientierten Einwanderungspolitik mundtot zu machen.

    • JJ schrieb am

      @Diola
      das geht mir ganz genauso. Ich bin eigentlich heute hier auf die website gegangen um endlich den Anmeldebogen auszufüllen! Nach dieser Diskussion muss ich ganz stark drüber nachdenken.
      Andererseits sollten vielleich einige Leute wie wir Mitglied werden um diese Denkweise eventuell ändern zu können und die Richtung in die diese Partei geht beeinflussen, noch ist es zeit dafür.
      Ich bin auch nicht rassistisch oder Ausländerfeindlich! Man muss trotzdem unterscheiden. Man sieht auch nirgends so viele nicht Landsmänner in der Politik wie hier in Deutschland. Mir macht das Angst.
      auch der Aspekt das z.B. türkische Männer Ihre deutsche Frau in deutschland zum kopftuchtragen zwingen ist doch absurd! Deren kinder dürfen nicht deutsch sprechen, sich nicht mit deutschen Kindern unterhalten. sie dürfen nicht zum christlichen Glauben wechseln oder überhaupt westliche Lebensarten begleiten. etc… wo ist denn das gelungene Integration? Ein Herr Rösler (Herkunft sichtbar) macht die deutsche solarbranche platt und hilft somit seinen Wurzeln (Asianten) Ihre wirtschaft noch mehr zu stärken.. also irgendwas läuft da verkehrt.
      Wie bereits gesagt, nichts dagegen das wir Ausländer in Deutschland aufnehmen, das wir ihnen eine super Ausbildung ermöglichen, Soziale Hilfe leisten, sie finanziell unterstützen (unser aller Steuergelder!), sie integrieren wo wir können, Ihnen sogar ermöglichen Ihrer eigenen Kultur nachgehen zu können, Ihnen das Kopftuch lassen (Vermummung ist in Deutschland für deutsche verboten!). Ich vertsehe jedoch nicht, wieso zum Beispiel keiner von diesen lieber in seine ursprüngliche Heimat zurückkehrt und dort dann gut ausgebildet z.B. Entwicklungshilfe leistet, sich integriert, seine Wurzeln unterstützt. Istanbul z.B. boomt! Wieso haben wir so viele deren Landsmänner hier bei uns? Dem Land geht es doch hervorragend.
      Die Antwort ist relativ einfach – in Deutschland muss keiner von denen arbeiten um in einer Wohnung leben zu können um einkaufen gehen zu können um einen Bildungsgutschein zu bekommen. Da ist das alles einfacher. und um nicht als rassistisch oder als Nazi dargestellt zu werden hilft man den Ausländern beim amt auch viel eher als einem Deutschen Mitbürger. das ist doch nicht sinn und Zweck von Integration!

      • Anonym schrieb am

        Was Sie hier ausbreiten, ist durchsetzt von typischen Stammtisch-Meinungen. Als Nichtmitglied der Piratenpartei würde ich mir wünschen, Leute wie Sie gerade NICHT eines Tages dort anzutreffen.
        MfG

        • Dirk schrieb am

          Was Sie hier ausbreiten, ist durchsetzt von typischen Stammtisch-Meinungen.

          heißt übersetzt: „Ich kann dem nichts entgegensetzen“

          • Pierre Sanderge schrieb am

            Stammtischmeinungen müssen nicht grundsätzlich falsch sein

      • egal schrieb am

        da bin ich aber froh, dass sie den anmeldebogen nicht ausgefüllt haben.

      • mannemai schrieb am

        … Hände weg von Anmeldebogen – übrigens ist die Piratenpartei für eine bedingungslose Grundsicherung für alle: auch du würdest die kriegen!

        lg mm

        • Pierre Sanderge schrieb am

          Gundsicherung für Alle ? auch unsere multikriminellen Mitbürger ? Wer soll das bezahlen ?

        • JJ schrieb am

          Aus Eigener Erfahrung – Nein, ich habe als ich sie gebraucht hätte nichts bekommen vom Staat. Keinen Cent! ich sollte sogar noch bei meiner Familie (welche ausnahmslos auch heute noch IMMER einzahlt – keiner HartzIV empfänger!) betteln! Krass! Ich war zuvor nie betroffen, habe IMMER eingezahlt. Die Situation die mich in diese Lage versetzte, wird für vom Staat sogar von seinem Volk gefordert – nur mal soviel dazu – !
          Da man sich ja als nicht Betroffener auch weniger mit diesem Antragswirrwar und deren Fristen und den im Bedarfsfall geltenden Rechten und Pflichen als Bedürftiger auseinandersetzt.
          Ich habe mich dann hingesetzt und diese meine Rechte und Pflichten studiert. Mein Wissen genutzt und das Gespräch mit der Behörde gesucht als ich sicher sein konnte ich werde benachteiligt. Man vertröstete mich immer und immer wieder. Zeugen durfte ich nicht zu den Gesprächen mitbringen (kam mir irgendwann verarscht vor und wollte nicht immer allein vor den Bestimmern sitzen). Alles half nichts, man gab sogar zu im Unrecht zu sein, da aber für die Behörde nur ein kleiner Bürger keine Gefahr darstellt, weil dieser eben am kurzem Hebel sitzt hat man mir also nach 1,5 Jahren immernoch nicht geholfen.
          Somit letzte Chance: Rechtsanwalt. Siehe da. nach klageandrohung endlich Licht am Ende des Tunnels.
          Ich bekam wenigstens 1/3 des Geldes was mir zugestanden hat so wie es ja „jedem“ deutschen Bürger zusteht ausgezahlt (weil es das geld nur Rückwirkend ab dem Zeitpunkt der Antragsstellung gibt, nur hat man meinen Erstantrag niemals wieder gefunden in den Büros der ARGE komisch). Zeitgleich hatte damals eine Einwanderin neben mir an der ARGE Anmeldung gestanden, als die Bearbeiterin begriff dass Sie kein Wort deutsch sprach/sprechen wollte hat sie sich hingestellt, für diese Dame den Bogen ausgefüllt und Ihr Bar den ersten Bezuig ausgezahlt!

  4. LordSnow schrieb am

    „Rassismus ist abzulehnen. Wenn sich aber jemand lediglich so äußert, wie Thilo Sarrazin, dies hat mit Rassismus nichts zu tun.“

    Doch, gerade Sarrazin ist ein klassischer Rassist, der gezielt gegen Menschen bestimmter Herkunft hetzt. Den arbeitsunwilligen „Deutschstämmigen“ kritisiert er nämlich nicht gleichermaßen, also wie z.B. seinen eigenen Sohn. Aber im Gegensatz zu Sarrazin hat Bodo nicht ein einziges Mal jemals irgendetwas rassistisches, nationalistisches, faschistiches, sexistisches usw. geschrieben.

    Bodo ist sicherlich naiv bis dumm, was die Betrachtung von geschichtlichen Abläufen angeht, insbesondere solchen mit enormer Brisanz, aber ihn in eine Ecke mit Rassisten wie Sarrazin zu stellen ist komplett daneben.

    Viele Grüße
    René

    • Eso-Vergelter schrieb am

      @ LordSnow
      Da bin ich anderer Meinung. Ein Holocaust-Leugner ist eher faschistisch, als Sarrazin.

    • Dirk schrieb am

      Sarrazin hat nicht gehetzt.
      Er hat lediglich die Fakten benannt. Und das paßt der Industrie nicht, weil sie ihre Billigarbeiter behalten will. Deswegen stellt man ihn als „Rassist“ hin.

    • LordSnow schrieb am

      Bodo ist kein Holocaust-Leugner, sonst könntest du ihn auch Anzeigen, denn die Leugnung des Holocausts steht in Deutschland unter Strafe. Aber einen Faschisten zeichnet aus, dass er den Holcaust richtig findet, und einen erneuten Holocaust anstrebt. Natürlich gibt es auch Faschisten die nach Außen hin so tun als hätte der Holocaust nie statt gefunden, aber das ist nicht das Kriterium warum diese Menschen Faschisten sind.

      Sarrazin mit seinen Gentheorien und dass man Menschen unterschiedlicher Herkunft anders behandeln muss, dass ist hingegen ganz deutlicher Rassismus und in letzter Konsequenz auch Faschismus. Wenn er den Holcaust leugnen würde, dann mit Sicherheit aus einer vollkommen anderen Motivation heraus als ein Verschwörungstheoretiker, der „einfach nur“ auf den Müll von solchen Leuten reingefallen ist.

      Viele Grüße
      René

      • JJ schrieb am

        @lordsnow
        Schau doch bitte mal nach Israel!
        was soll das denn? Wer ist denn nun der NAZI?
        Rote Khmer, China, USA-Vietnam?? Das und vieles mehr ist alles HOLOCAUST!
        Der Sarazzin war eben zu rbiat in seinen Äußerungen, zugegeben, und man sollte wohl nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen – grundsätzlich jedoch sagt er doch nur das es armselig ist das man in deutschland (und auch sonst überall) als Deutscher nicht stolz darauf sein darf deutsch zu sein ohne gleich als Nazi beschimpft zu werden!

    • Stefan schrieb am

      @LordSnow:
      Bernd Winter hat weiter unten eine Definition von Rassismus gegeben. Nach dieser Definition ist Sarrazin kein Rassist.

  5. BauerJup schrieb am

    was habt ihr für Stoff genommen? , seit noch ganz XXXXX , der VollPfosten schadet uns, seit Jahren und findet das auch noch Lustig…….

    und so einen wollt ihr schützen?

    Setzen 6!!!!

    • Anonym schrieb am

      Bisher sagte mir der Name B.T. nichts, vorhin habe ich zum ersten Mal etwas – ein wenig – über seine Äusserungen und Standpunkte gelesen. So z.B. sein Bezweifeln der Kriegsabsicht des Herrn Hitler, welcher ebendiese Kriegsabsicht jahrelang vorbereitet und auch offen ausgesprochen hat. Das sind Fakten. Aussagen und Zusammenhänge sind heute (gerade durch das Internet) bereits jedem Kind zugänglich. Weitere ähnliche, in dieselbe Richtung gehende Standpunkte waren für mich ebenfalls erkennbar.
      Inwiefern ist Herr T. also nun für die Piratenpartei akzeptabel, bzw. in welcher Position? Damit meine ich: Hat er seine Standpunkte zwischenzeitlich geändert? Oder hat er sich verpflichtet, diese früheren und gleichfalls auch noch heutigen persönlichen Standpunkte nicht mehr offen zu verbreiten? Auf welcher Basis und in welche Richtung ist hier nun eine Entscheidung getroffen worden?
      Mit dem Verdrehen historischer Tatsachen oder dem Ableugnen oder Bagatellisieren von Millionen systematisch Ermordeten, Totgequälten und Kriegsopfern schliesse ich persönlich keinerlei Kompromiss, da gibt es für mich auch kein „um des lieben Friedens willen“ – und ich möchte deshalb auch wissen, wie die verantwortlichen Vertreter der Piratenpartei (im Schiedsgericht und in den Vorständen) dazu stehen!

  6. Lars schrieb am

    Wenn man bis heute nicht verstanden hat, dass die Ansicht von Sarrazin, Volksgruppen hätten eine genetische Identität, natürlich rassistisch ist, dann ist einem nicht mehr zu helfen…

    • Schnatz schrieb am

      Wer bis heute nicht verstanden hat, dass abgesehen von diesen sehr großen Fauxpas auch bei Sarrazin ein Stück Wahrheit, gut verschwiegener Wahrheit, steckt, dem ist nicht mehr zu helfen oder es lebt in einer Traumwelt. Bluthundartiges und Stigmatisierung verhindert die Auseinandersetzung aller Seiten. Die aber muss endlich möglich sein und ohne irrwitzige Keule.

      BT ein Holocaust-Leugner? Meines Wissen nur Hinterfrager, aus welchen Gründen auch immer. Andererseits, ist es nicht so, dass wir einen Teil von Meinungen schlicht ausblenden und nicht zur Diskussion zulassen? Ist dem der richtige Weg? Kann verbieten und unterbinden … stillschweigen… der richtige Weg sein oder ist dem nicht doch eher die Auseineinandersetzung.

      Sollte nicht alles diskutierbar sein? Immerhin, es wäre weder ein Problem sachlich mit den Fragen von BT umzugehen und die Thesen zu widerlegen, wie auch dieses da von Sarrazin.

      Nicht verurteilen, miteinander reden!

      • Anonym schrieb am

        „Meines Wissen nur Hinterfrager, aus welchen Gründen auch immer. Andererseits, ist es nicht so, dass wir einen Teil von Meinungen schlicht ausblenden und nicht zur Diskussion zulassen? Ist dem der richtige Weg?“
        Ist die Sonne „echt“? Sind Straßen „echt“? Ist Wasser „echt“? – Jeder weiss, sie sind es! Und mit derselben Sicherheit lässt sich dies vom Holocaust sagen. Wobei allerdings ein enormer ethischer (und natürlich auch politischer) Unterschied zwischen den drei ersten Fragen und der Frage nach der historischen Existenz des Holocaust liegt.
        Einen solchen angeblichen „Hinterfrager“, wie Sie Herrn Thiesen nennen, braucht deshalb niemand. Nirgendwo. Und niemandem würde einfallen, über die Tatsache, dass Sonne, Straßen und Wasser existieren, zu diskutieren!

        • Dirk schrieb am

          Muß man Leute verurteilen, die die Existenz von Sonne, Straßen und Wasser in Frage stellen?

          • Anonym schrieb am

            Das ist doch wirklich eine unglaublich dumme Gegenfrage! Hier geht es doch genau darum, dass der Holocaust eine genauso unbestreitbare Tatsache ist, nur mit einer ganz anderen moralischer Dimension! – Wollen Sie hier denn jemanden, der den Juden-Massenmord infrage stellen wollte (nur rein hypothetisch betrachtet), denn moralisch unterstützen, oder seine Absicht auch nur „neutral“ billigen??? Das wüsste ich nun gern …

          • Dirk schrieb am

            @Anonym:
            Nein, es geht nur darum, daß er diese Ansicht äußern darf.

          • Anonym schrieb am

            Dieses „Äussern“ stellt eine Beleidigung aller Opfer und ihrer Angehörigen dar. Wie jede Beleidigung steht es unter Strafe. Angesichts der Dimension des Geschehens und dementsprechend des Umfanges dieser Beleidigung steht solches „Äussern“ konsequenterweise unter einer besonderen Strafe. Und ich hoffe und erwarte, dass das in Deutschland auch so bleibt!

          • Dirk schrieb am

            @Anonym:
            Beleidigen kann man nur jemanden persönlich, zumal diese Äußerungen nicht einmal ehrenrührig sind.
            .
            Wer hat Dir diesen Dummfug in den Kopf gesetzt? Deine Schullehrer?

    • ML schrieb am

      Das ist keine „Ansicht“. Es ist ein wissenschaftlich erwiesenes Faktum, dass das jüdische Volk tatsächlich gemeinsame Gensequenzen hat. Die Studie, die das herausgefunden hat, ist übrigens von amerikanischen Juden finanziert worden.

      Schade, dass es kein Parteiausschlussverfahren für grassierenden Linkspopulismus und gutmenschelnde Verdrehung bewiesener Fakten gibt.

      Beiträge wie deiner enttäuschen mich. Ich hoffe nur, dass du nicht Mitglied einer Partei ist, die sich für freie Meinungsäußerung einsetzt.

    • Anonym schrieb am

      Bezeichnenderweise ist Herr Sarrazin SPD-Mitglied. Es könnte so etwas wie eine kleine Offenbarung sein, wenn man dies denn wahrnehmen wollte.

      • JJ schrieb am

        @ ANONYM : Mensch – das klingt ja fast so wie ein aufruf für alle NPD anhänger nun als legitime Alternative die SPD zu wählen.
        Die unintelligenten Kommentare kommen von Ihnen von keinem sonst!
        keiner unterstützt oder billigt es moralisch – es wird hier lediglich diskutiert und im endeffekt ist doch auch rassistisch nur seine eigene Meinung gelten zu lassen! Also bitte greifen Sie an Ihre eigene Nase!

        • Anonym schrieb am

          Die SPD beansprucht gern die Rolle einer unbedingt demokratischen, völlig antinazistischen Partei, man kann diesbezüglich fast den Eindruck von einer „Heiligen Kuh“ gewinnen. Entlarvend ist da das Auftreten des Herrn Sarrazin, der diese selbstgerechte Maske gründlich infrage stellt.
          Wen NPD-Anhänger künftig wählen, bleibt ihnen selbst überlassen. Allerdings unterstütze ich es, dass diese Partei endlich verboten wird (bzw. verboten werden sollte).
          Nur die eigene Meinung gelten zu lassen, nennt man nach meiner deutschen Sprachkenntnis übrigens „intolerant“, vielleicht noch „borniert“, „selbstherrlich“ oder „egozentrisch“. Das Wort „rassistisch“ wird dazu üblicherweise nicht gebraucht.
          Nachbemerkung: Sie haben sicherlich erkannt, dass hier viele Leser anonym kommentieren. Wenn Sie aber unbedingt möchten, schreiben Sie halt alle Kommentare, die Ihnen persönlich als „unintelligent“ erscheinen, meiner Person zu. Ich sehe es Ihnen nach.

          • JJ schrieb am

            Schade dass sie vergaßen was sie weiter oberhalb alles mit Rassismus verglichen…

    • Mario Liedtke schrieb am

      Volksgruppen HABEN aber nunmal eine genetische Identität. Daran ist nichts zu rütteln, das ist nicht links, das ist nicht rechts, das ist halt einfach so.
      Sarrazin hat da schon Recht.
      Wegleugnen unter dem Deckmäntelchen der „deutschen Schuld“ oder „sowas sagt man aber nicht“, ist Dummfug.

      • Mike schrieb am

        „genetische Identität“ ist absoluter „Dummfug“.

        Das ist so braun das richt schon.

        Wenn einer so weit geht, dann sag ich nur „Last uns doch ein Königreich Friesland bauen, mit nur Friesen drin. Platt ist dann die Amtssprache.“

      • Gedankenverbrecher schrieb am

        Darum geht es auch nicht.
        Sondern darum, dass der gute Herr Sarazin auch angibt, dass diese genetischen Unterschiede Einfluss auf Intelligenz oder Leistungswillen der betreffenden Gruppen haben.
        Und das ist meiner Meinung nach ziemlich genau das, was man mit Rassismus definiert.

        Gruß
        Gedankenverbrecher.

        P.S. Und bevor sie fragen, ich habe dieses ominöse Buch gelesen.

        • Dirk schrieb am

          Nenn mir doch bitte mal einen Staat in Afrika mit unserem Zivilisationsstandard.

          • Gedankenverbrecher schrieb am

            Du verwechselst hier ‚Intelligenz‘ als Fähigkeit, sich Wissen anzueignen, Wissen weiterzugehen, Rationelle und Abstrakte Schlüsse zu ziehen
            mit technologischer Entwicklung und kulturellen Rahmenbedingungen.

            Und dieser Unterschied ist einfach gewaltig. Wir in Europa hatten nur ‚zufällig‘ das Glück in einer Gegend zu leben, die die Bildung von Städten gegenüber nomadischer Lebensweise bevorzugt.
            Wir hatten das Glück in einem Grenzgebiet zwischen mehreren großen Kulturen zu leben und Einflüsse aus allen Ecken und Enden zu erhalten.
            Politik und Kultur waren – glücklicherweise für uns heute – expansiver als andernorts.

            Meine Güte, hätte das chinesiche Kaiserreich Anfang des 15. Jahrhunderts nicht *entschieden* dass Zheng Hes Flotte aufgelöst und eingemottet wird, weil es ’nicht dem Willen des Himmels entspricht, wären wir jetzt vermutlich eine Randprovinz des chinesischen Reiches.

            Hätte Heron von Alexandria im 1. Jahrhundert erkannt, dass seine ‚Dampfmaschine‘ mehr ist als nur ein lustiges Spielzeug, hätte sich auch alles ganz anders entwickelt.

            Oder stell dir vor, die katholische Kirche hätte gesagt: Fortschritt? Geil! Heliozentrisches Weltbild? Wahnsinn! Gott hat noch viel mehr gemacht als uns Menschen.
            Was dann passiert wäre?

            Wären im Osmanischen Reich die fortschrittsorientierten Philosophoi an der Macht geblieben, dann würde die Welt heute auch völlig anders aussehen.

            Wir hatten einfach Glück, ein *paar hundert* Jahre schneller gewisse Dinge (Schießpulver, Ra-Takelage und Sauerkraut) zu entwickeln, einfach weil wir den Vorteil von großen Städten, größeren Nationen (ein paar hunderttausend Köpfe, die geschriebene Nachrichten austauschen können, entwickeln einfach mehr als ein paar Dutzend nomadische Jäger, die alle heiligen Zeiten mal einen anderen Stamm treffen.)

            Wir hatten aufgrund der großen Städte und von Nationen, die man nicht in ein paar Tagen durchwandern kann, schlicht die Notwendigkeit, eine Schriftsprache zu entwickeln oder besser zu übernehmen.

            Und das was wir heute in Afrika erleben, ist kein ‚Beweis‘ für mangelnde Intelligenz, sondern schlicht eine Folge der Kolinialisierung, vom Sklavenhandel, der Unterwerfung und dem gegeneinander ausspielen von verschiedenen Völkern.
            Bzw einer Kolonialisierung, die heute noch de facto geführt wird.

            Vielleicht könnte man – rein hypothetisch – wenn alle Völker dieser Erde die exakt gleichen kulturellen Rahmenbedingungen hätten, signifikante (das heißt mathematisch beweisbar und noch lange nicht ’sichtbar‘) Unterschiede zwischen den biologischen Rassen feststellen. Aber diese Differenz ist so gering, dass unzählige andere Faktoren – angefangen von Ernährung und Wasserversorgung bis hin zur Verfügbarkeit von Wissen in Form von Schulen oder Internetzugeng diese Unterschiede um Dimensionen übersteigen.

            Und Staaten mit unserem Zivilisationsstand:

            Während in Ägypten die Grundlagen der Geometrie und des Bauwesens entwickelt wurden – große Steintempel, Pyramiden, Der Torsturzstein, Nord/Süd-Ausrichtung, Wasseruhren etc, lebte man in Deutschland bevorzugt in Höhlen, mitunter ausgebaut. Oder auf Pfahlhütten. So Dinge wie ‚Keller‘ oder ‚Obergeschoss‘ würden da noch ein paar Jahrtausende auf sich warten lassen.
            Wären die Ägypter damals mit ihren hochmodernen Bronzewaffen vorbeigekommen… Naja, ich denke es ist klar worauf ich hinauswill.

            Gruß
            Gedankenverbrecher

          • Dirk schrieb am

            Naja, ich denke es ist klar worauf ich hinauswill.

            Ja, das ist klar. Mit Nebelkerzen die Diskussion behindern.

          • Gedankenverbrecher schrieb am

            Tja. Nachdem ich deiner langen Liste überlegener Argumente offenbar nicht gewachsen bin, ziehe ich mich aus dieser Diskussion zurück.

            Gruß
            Gedankenverbrecher

          • Dirk schrieb am

            @MW:
            Die Piratenpartei hat hier einen Fehler gemacht, und ich versuche, darauf hinzuweisen.
            Wo ist da ein Problem?

      • Oibelos (@Oibelos) schrieb am

        Selbst wenn man solcher biologistischer Denke folgten wollte, müsste man erkennen, dass Rassismus ganz einfach falsch ist. Stichworte: Monokultur, „Inzucht“.

        Hinweis sicherheitshalber: Ich teile keine biologistische Denke. Ich habe nur das Denkmuster zuende geführt um zu zeigen, dass es schon alleine in sich Quatsch ist.

        • Stefan schrieb am

          Beantworte doch bitte mal meine untenstehende Frage:
          Was ist überhaupt Rassismus?
          Solange das nicht geklärt ist, kann ich nicht beurteilen, ob Rassismus falsch ist oder nicht.

        • Stefan schrieb am

          Inzwischen hat weiter unten jemand eine Definition gegeben. Demnach ist Rassismus nicht generell falsch, sondern nur unter einer bestimmten Bedingung.

        • Grimnir schrieb am

          Wenn man die Abstammungslehre und ihre Konsequenzen als „biologistische Denke“ ablehnt, verschließt man die Augen vor der Wirklichkeit. In der Tat ist es bei „biologistischer“ Herangehensweise aber empfehlenswert, sich mit Ausländern zu paaren und Rassismus daher unlogisch.

          Hinweis für „politisch inkorrekte“: Als 1989 die Mauer fiel, haben wir das nicht deshalb begrüßt, weil uns die Aussicht auf westdeutsche Sozialhilfe so attraktiv erschien, sondern weil das große Gefängnis namens DDR endlich geöffnet wurde. Reisefreiheit ist auch dann erstrebenswert, wenn auf der anderen Seite der Grenze niemand mit Geldscheinen winkt. Die Polemik gegen Migration finde ich daher einfach nur erbärmlich.

          • Dirk schrieb am

            In der Tat ist es bei “biologistischer” Herangehensweise aber empfehlenswert, sich mit Ausländern zu paaren

            Eben nicht. Wenn ein Volk gegenüber einem anderen Volk hinreichend fortgeschritten ist, kann eine Vermischung nur zu einer Verschlechterung führen.

  7. etz_B schrieb am

    Mit einem Bein im braunen Sumpf. Die Entscheidung des BSG, so unangreifbar sie formal erscheinen mag, befriedet die Partei nicht. Im Gegenteil: Die Matthias Bahners (HGW) und Carsten Schulz (Hannover) werden sich bestätigt fühlen, die Bestimmungen der Satzung http://wiki.piratenpartei.de/Satzung#.C2.A7_1_-_Name.2C_Sitz_und_T.C3.A4tigkeitsgebiet werden zur inhaltsleeren Phrase, so wie bei CDU und CSU eben auch. Der Beschluss des BPT in Offenbach http://wiki.piratenpartei.de/Programm#Gemeinsam_gegen_Rassismus atmet seither den herben Charme realsozialistischer Antifa-Lippenbekenntnisse, in deren Schatten sich eine breite braune Szene in der DDR hatte entfalten können.

    Schade, dass die Piratepartei offensichtlich zu wirksamem Handeln gegen die Nazi-Verharmloser und Holocaust-Leugner nicht imstande zu sein scheint!

    • Anonym schrieb am

      Gut ausgedrückt! Ich glaube nicht, dass hier weiche Kompromisse angebracht sind. Das Ergebnis kann nun mit einer nicht geringen Wahrscheinlichkeit zu zweierlei führen:
      1. Man wird langfristig immer wieder über Personen – über die Gesinnung eigener Mitglieder – diskutieren müssen, anstatt über Sachverhalte, die im Lande geändert, verbessert, neu geregelt werden sollten. Das kostet auf die Dauer eine Menge Zeit und reibt auf.
      2. Viele Mitglieder werden darüber verunsichert bleiben, welche Haltung sich in den Köpfen anderer Mitglieder verstecken mag. Solche Urteile haben eben auch eine Signalwirkung: „Bleibt weg!“ – oder: „Kommt ruhig her! (Darüber lässt sich ja diskutieren!)“
      Mein persönliches Fazit: Schade!

      • Anonym schrieb am

        Kurze Ergänzung:
        – Die Chance zur Distanzierung von JEGLICHEN bräunelnden Illusionen wurde mit dem Schiedsspruch verpasst.
        – Die Piratenpartei wirkte auf mich bisher wie eine Alternative zur Partei „Die Linke“, was die grundsätzliche Ablehnung jeglichen ‚braunen‘ Gedankenguts betrifft. Aber eine solche Alternativ-Position, die die Piratenpartei im Gegensatz zur Partei „Die Linke“ sonst auch über eine fälschliche Glorifizierung der ehemaligen DDR erhaben machen könnte (ich unterstelle dabei, dass es keine falschen Nostalgiker in der Piratenpartei gibt), sehe ich durch den Schiedsspruch gefährdet.
        Nochmals: Schade!

    • Grimnir schrieb am

      Die DDR hat insbesondere gezeigt, dass organisierter Antifaschismus selbst faschistoid sein kann. Den Umgang der Piratenpartei mit Bodo Thiesen halte ich geradezu für vorbildlich. Die CDU hat in einem ähnlich gelagerten Fall Martin Hohmann ausgeschlossen und damit die Parteiräson über die Freiheit der Rede gestellt. Der wesentliche Unterschied zwischen Bodo Thiesen und dem SPD-Mitglied Thilo Sarrazin ist, dass Herr Sarrazin ein Buch geschrieben und Herr Thiesen seine Äußerungen im Usenet und auf den Mailinglisten der Piratenpartei getätigt hat. In der DDR war es sehr gefährlich, sich in ein politisches Gespräch verwicklen zu lassen, da man nie sicher sein konnte, ob der Gesprächspartner nicht für die Stasi arbeitet. Wenn jemand ein Buch schreibt, weiss er genau, was er tut und Missverständnisse können durch die Lektoren mit hoher Zuverlässigkeit ausgeschlossen werden. Wenn jedoch im Usenet und auf den Mailinglisten der Piratenpartei jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird, haben wir Zustände, die denen in der DDR sehr ähnlich sind. Es ist IMHO schlimm genug, dass in Webforen mittlerweile ein impiziter Zensurzwang besteht.

  8. Stefan schrieb am

    Sebastian Nerz, Vorsitzender des Bundesvorstandes: »Wir sehen uns in unserer Auffassung bestätigt, dass Bodo Thiesen der Piratenpartei schweren Schaden zugefügt hat. Zwar hat ein Formfehler aus 2008 hier einen Parteiausschluss verhindert. Wir werden jedoch auch künftig gegen solche und ähnliche Äußerungen vorgehen. Rassismus hat in der Piratenpartei keinen Platz!«

    Was versteht ihr denn unter Rassismus?
    Versteht ihr darunter Gewalt oder Aufrufe zu Gewalt gegen fremde Rassen? Dann bin ich damit einverstanden.
    Oder versteht ihr darunter das Benennen von Fakten oder das Äußern von Meinungen über andere Rassen? Darin kann ich nichts verwerfliches sehen. Dies ist von der Meinungsfreiheit gedeckt. Als Bürgerrechtspartei solltet ihr das entsprechend klarstellen.
    Oder ist für euch jede politisch unerwünschte Äußerung „rassistisch“?
    .
    Bodo Thiesen hat sich überhaupt nicht mit Rassen beschäftigt. Er hat die Geschichte kritisch hinterfragt. Das muß in einem demokratischen Staat erlaubt sein.
    Er hat der Piratenpartei keinen Schaden zugefügt. Den Schaden haben die Medien verursacht, die daraus eine Kampagne gemacht haben. Diesen Schaden habt ihr aber selbst vervielfacht, indem ihr vor der Medienkampagne eingeknickt seid. Damit habt ihr euch unglaubwürdig gemacht. Es bestehen erhebliche Zweifel, ob ihr es mit dem Eintreten für Bürgerrechte, insbesondere der Meinungsfreiheit, wirklich ernst meint.

    • Oibelos (@Oibelos) schrieb am

      Rassen?

      Die gibt es in der Hundezucht.

      Bei Menschen nicht.

      • KaaZoo schrieb am

        Beschäftige dich mal mit Phylogenese, oder besuch ein phyletisches Museum

  9. Eso-Vergelter schrieb am

    Dass die Piraten in einer Umfrage drittstärkste Partei ist, ist u. a. darauf zurückzuführen, dass es bei den Piraten eine relativ freie Meinungsäußerung gibt. Dies sollte auch so bleiben. Es ist in Ordnung, wenn z. B. jemand glaubt, dass Stalin größere Schuld am Russlandkrieg hatte, als Hitler. Wenn aber jemand bestreitet, dass auch Hitler ein Verbrecher war, dies darf nicht toleriert werden. Denn Hitler hat z. B. Bosnier als „Untermenschen“ bezeichnet und eine entsprechende Politik betrieben. Dies kann nicht geleugnet werden.

    • Dirk schrieb am

      Du entscheidest, welche Meinungen geäußert werden dürfen und welche nicht? Das ist keine freie Meinungsäußerung!

  10. Eso-Vergelter schrieb am

    Eine alternative Geschichtsschreibung ist sinnvoll. Es ist z. B. so, dass die West-Alliierten gar nicht die Sieger des 2. Weltkrieges sind. Denn die West-Alliierten hatten im Herbst 1945 WENIGER Macht, als im Frühjahr 1942. Z. B. hatten die West-Alliierten im Herbst 1945 viel Macht in China und Indien verloren. Bereits 1947 verloren die Briten Indien. 2014 verliert die Nato den Afghanistankrieg. Dann werden Kapitalismus und Globalismus stark begrenzt.
    Es darf allerdings keine alternative Geschichtsschreibung geben, in der der Nazismus gutgeheißen wird.

    • Dirk schrieb am

      Geschichtsschreibung ist nicht Sache der Politik, sondern unabhängiger Historiker!

  11. Anonymous schrieb am

    Piraten sind also doch nicht in der Lage, ein allgemeines Stimmungsbild zu produzieren.

    Wenn es so einfach ist, dieses System zu unterlaufen, dann solltet ihr vielleicht nochmal genauer nachdenken!

    Demokratie, my ass! Eher schon Demagogie!

    • Auch die Beleuchtung von Fakten und Halbwahrheiten in den Massenmedien empfinde ich als ein riesengroßes Problem. „Mit der Wahrheit lügen“ ist ein Machtfaktor, den viele unterschätzen.

      • Dirk schrieb am

        Ich nehme mal an, daß diese Mehrheit aufgrund der jahrelangen systematischen Gehirnwäsche in Schule und Medien zustandegekommen ist.
        Bloß nichts gegen Einwanderung sagen, das ist alles rassistisch und böse.
        .
        Ich habe aber noch die Hoffnung, daß bei euch irgendwann die richtigen Denkprozesse einsetzen, und ihr erkennt, wessen Interessen das ganze dient.

        • Anonym schrieb am

          Warum sind Sie so zielorientiert in Bezug auf die Profite (und die Profitgeierei), die mit der tatsächlich oft unterbezahlten Arbeit von Einwanderern herbeibetrogen werden? Das Thema existiert (also das Thema als solches) und hat absolut seine Berechtigung und in der speziellen Sache gebe ich Ihnen auch recht, nur möchte ich diese systematische kriminelle Ausbeutung nicht zum „Aufmischen“ einer hier (= in einem ganz anderen Zusammenhang) notwendigen Nazismus-Diskussion falsch eingebracht sehen!
          Deshalb mein Vorschlag: Die Diskussion der kriminellen wirtschaftlichen Ausbeutung von Einwanderern dauerhaft zustande bringen (gerade die ist nämlich auch eine Frage der realen Menschen- und Bürgerrechte), das also unbedingt! Aber bitte an einer anderen Stelle, und ohne einen direkten Zusammenhang mit dieser Diskussion um den Herrn Thiesen, um den es hier geht. Dies hier ist eine Diskussion, die durch solche Aspekte lediglich verzerrt werden könnte. Mehr erreicht man hier damit nicht! MfG.

        • JJ schrieb am

          Bevor es die Piraten nicht checken: die Politik die Ihr machen wollt/sollt sollte dem deutschen Volke dienen, nicht irgendwelchen zugezogenen welche unseren sozailstaat vorwiegend als schlaraffenland nutzen und sich partout nicht integrieren wollen! (Es gibt sicher eine Minderheit unter den einwanderen die sich integriert haben, steuern zahlen und deutsch sprechen – aber es sind nach wie vor zu wenige)
          In anderen Ländern ist es doch auch gang und gäbe den Einwanderen aufzuerlegen sich zu integrieren, tun sie´s nicht müssen Sie raus aus dem Land!
          Jerusalem oder Israel z.B. lässt gar überhaupt niemanden ins Land – sind das dann keine Rassisten??

          • Pierre Sanderge schrieb am

            Ich vermisse im Program der PP deutsche nationale Interessen

          • Stefan schrieb am

            @Pierre Sanderge:
            Das muß man nicht unbedingt so formulieren, aber es ist klar, daß die PP die Interessen des Volkes vertreten sollte.
            Bei der Frage, wen ich wähle, ist der entscheidene Punkt: Wird es mir besser gehen, wenn die Piratenpartei sich an der Regierung beteiligt?
            Nach dem derzeitigen Programm bin ich davon nicht überzeugt. Mit diesem Programm wird es vielleicht den Moslems und den Schwulen besser gehen, mir hingegen aber schlechter, weil dieses Programm nur mit höheren Steuern finanzierbar ist.
            Warum sollte ich eine Partei wählen, die meine Lage verschlechtert? Das wäre doch ganz schön blöd.

        • Pierre Sanderge schrieb am

          Nicht jeder Migrant ist eine Bereicherung.Aber viele Migranten bereichern sich in Deutschland

    • Anonym schrieb am

      Ich glaube nicht, dass Sie sich getäuscht haben. Neben der Tatsache, dass eine Süddeutsche Zeitung kein Wahrheitsverkünder mit Unfehlbarkeitsanspruch ist oder sein kann, erkenne Sie schon allein an dieser Diskussion, dass der Piratenpartei an der ernsthaften Auseinandersetzung mit solchen Themen gelegen ist.
      Ich könnte Ihnen Orte und (sog. etablierte) Parteien nennen, da würden Sie mit dem Austeilen einer ganzen Lkw-Ladung brauner Parteiuniformen nicht hinkommen … Manche mag dieser letzte Satz belustigen, aber leider ist er ernstgemeint. Wer dsie konkreten Umstände kennt und Demokrat ist, kann dazu nur sagen: Eine bittere Wahrheit! MfG.

  12. Schwieriges Thema. Mir kommt es vor, dass in der Piratenpartei jetzt alle grundsätzlichen Werte in unserer Demokratie durchleuchtet werden. Wie weit darf man mit der Meinungsfreiheit gehen, ohne dass die Rechte Anderer angegriffen werden? Dann wird es nämlich philosophisch.
    Meinungen sind zunächst erst einmal reine Informationen, die zunächst wertungsfrei betrachtet werden können.
    Häufig geht es bei Rassismus um ein Verdrehen von Fakten- die Projektion von Informationen in eine falsche Wirklichkeit. Die Fakten müssen klar stehen. Sonst unterwandern Zweifel und Diskussionen über Fakten das Fundament dieser Fakten. Dadurch erodieren diese Fakten und reißen alles mit sich: Auch halbwegs gefestigte Wahrheiten.
    Absolute Wahrheiten gibt es aber nicht, weil KEIN Mensch so viel weiß und einen so großen Überblick hat, dass er etwas umfassend wissen UND bewerten kann. Absolute Wahrheiten gibt es nur in absoluten Diktaturen, weshalb ich auch absolute Wahrheiten ablehne. Wahrheiten werden durch einen relativen Konsens von Menschen geschaffen. Dieser Konsens fußt auf reelle Erfahrungen der Menschen mit ihrer Umwelt d.h. die Mehrheit ist mit einer bestimmten Situation konfrontiert, welche einer Lösung bedarf.
    Genauso wie rassistische Botschaften funktionieren auch Viren: Die Informationen (RNA) sind KURZ, EFFEKTIV, werden NICHT ERKANNT, befallen die Zelle und vermehren sich. Erst wenn andere Körperzellen im „Konsens“ erkannt haben, dass die Viren sich immer weiter ausbreiten und den Organismus töten wollen, wird der Virus bekämpft. Aufgrund von Koevolution und „Vergesslichkeit“ von Körperzellen wird der Körper NIE ganz immun gegen solche Angriffe sein. Viren sind nichts weiter als das klassische Beispiel einer r-Strategie in der Evolution: Die Erhaltung des eigenen Erbguts durch schnelle, unerkannte und effektive Infiltration Anderer.
    Etwas Anderes ist die Beleuchtung von Fakten. Wenn alle akzeptieren, dass etwas faktisch so IST, können Informationen unterschiedlich ausgelegt und beleuchtet werden.
    Da aber keine Gesellschaft 100%ig einstimmig in einer Wahrheit ist, wird auch immer am Fundament dieser Wahrheit gerüttelt werden. Weil alle Menschen anders sind, voneinander getrennt und unterschiedliche Erfahrungen in der Realität haben, werden nicht nur Fakten beleuchtet, sondern AUCH Fakten bezweifelt und abgelehnt.
    Schwierig wird es, wenn Meinungen dogmatisch werden d.h. wenn sie nichts an sich heran lassen.
    Es ist allgemeine Erfahrung, dass das häufig mit extremen Meinungen der Fall ist. Eigentlich hilft immer AUFKÄRUNG von Fakten, ohne dass eine bestimmte Wahrheit propagiert wird. Extremismus wird es immer geben und zimperlich sollte man in Diskussionen mit solchen Leuten nicht umgehen, weil sie in ihren Botschaften, ihrem Auftreten auch nicht zimperlich mit den anderen Diskussionsteilnehmern umgehen. Sie haben einen Anspruch, ohne Darlegung von Fakten Recht zu haben. Offenbar gibt es immer einen Prozentteil in der Bevölkerung, die Scheinfakten- bzw. diskussionen Gehör schenken. Wenn einer mit Parolen kommt, die keiner versteht, selbst abschätzen ob es sich lohnt, nachzufragen. Ansonsten scharf kritisieren, wenn Polemik und Infiltrationsrhetorik bzw. taktiken erkannt werden.
    Die Piraten sind in letzter Zeit stark gewachsen. Es gab einen Wählerzuwachs aus ALLEN Fraktionen. Daher wird es zu jeder Zeit in allen Diskussionen völlig unterschiedliche Meinungen geben.

    • Oibelos (@Oibelos) schrieb am

      … dann darfst Du aber auch in sonst keine Partei eintreten. Idioten gibt’s in jeder Partei. In anderen Parteien äußern die ihre verqueren Ansichten nur halt am Stammtisch in der Eckkneipe, bei den Piraten dagegen in aller Internet-Öffentlichkeit. Letzteres ist mir dann doch lieber, da weiß ich wenigstens wer welche Ansichten hat und mit wem ich dementsprechend arbeiten möchte und mit wem nicht.
      Wie die Mehrheitsverhältnisse aussehen, sieht man dagegen am Parteiprogramm. Der Punkt „Migration bereichert die Gesellschaften“ z.B. wurde mit deutlich mehr als 2/3-Mehrheit beschlossen. Von einfachen Mitgliedern, nicht Deligierten.

      • Stefan schrieb am

        Der Punkt “Migration bereichert die Gesellschaften” z.B. wurde mit deutlich mehr als 2/3-Mehrheit beschlossen. Von einfachen Mitgliedern, nicht Deligierten.

        Das ist eins der Probleme mit euch. Ihr beschließt einfach Sachen, ohne sie vorher gründlich durchdacht zu haben.

        • sugo schrieb am

          Das ist eine Unterstellung! Woher willst du wissen, was ich durchdacht habe? es ist doch eher so, das dein Kommentar hier auf deine Art zu denken hindeutet. Denn diese Gleichmachung „…probleme mit euch“, zeigt einfach das du selbst anscheinend Probleme mit differenzierendem Denken hast. Und dieses Problem welches du hier ansprichst, eher ein generelles ist, welches seine Ursache darin hat, ganze Gruppen von Menschen über einen Kamm zu scheren und diese als Projektionsfläche für eigene Unfähigkeiten zu benutzten. Fazit: Du missbrauchst die Menschen welche sich in der Piratenpartei finden um deiner eigenen Unzufriedenheit einen Namen zu geben. Vorschlag: Versuch das mal etwas konstruktiver zu Verarbeiten was dich da treibt!

          • Stefan schrieb am

            Das ist eine Unterstellung! Woher willst du wissen, was ich durchdacht habe?

            Wenn Du diesem Punkt zugestimmt hast, dann hast Du die Sache ganz offensichtlich nicht durchdacht.

          • JJ schrieb am

            @sugo: Da Sie so fix am Antworten waren und wie ein Betroffener Hund bellen gehe ich jetzt mal davon aus, dass sie aktives Mitglied der Partei sind, für die sich die User hier im Formun interessieren, der Piratenpartei. Und das sie sich betroffen fühlen unsinn verzapft zu haben. Und ich gehe noch weiter. das sie sich allein verantwortlich fühlen, oder wieso sprechen sie nur von sich?
            Es ist für mich erschreckend Ihre Reaktion auf die Äußerung von „Stefan“ zu lesen. Sie sehen sich selbst persönlich so stark angegriffen?! Woher kommt das denn? Er bezeichnet die Piratenpartei als „Euch“. Die Partei ist eine Gruppe von Menschen die ein gemeinsames Ziel haben. Was ist denn dann daran so schlimm. Ich verstünde ja wenn Sie hier direkt namentlich angesprochen worden wäre, aber so?! fraglich. Wollen sie, als Piratenpartei jetzt jedesmal wenn sie kritik erfahren so – ich sags jetzt mal mit den Worten die Ihre Mitglieder selbst auch hgern verwenden – angepisst reagieren?? Darum auch das Redeverbot im Bundestag. Sonst würden ja falls Sie es schaffen sollten in diesen einzuziehen die Piraten im Bundestag dann nur noch wild wie die Mimmis umher gieksen. Peinlich.

          • sugo schrieb am

            @jj+stefan
            ich nehme mir das recht heraus gewisse dinge so gründlich zu durchdenken wie ich es für richtig halte und wie es meinen fähigkeiten entspricht. ich bin angepisst wann es mir passt. es tut mir auch nicht leid wenn ich nicht nach „euren“ wünschen reagiere und/oder denke. es ist genau diese heuchlerisch angepasste diplomatie die mich persönlich so abnervt. ich bin ein mensch mit gefühlen. ich mache fehler. ich bin nicht allwissend. und ich kann auch empfindlich sein, was ist daran so schlimm? muss man mir das vorwerfen? so bin ich und so sind viele andere nun mal. ich kann auch ungerecht, verletztend und egozentrisch sein. ich bin ein mensch inmitten von menschen.
            ich habe kein problem damit, wenn auf sachlicher ebene versucht wird sich über bestimmte themen auszutauschen. lass mich dann auch überzeugen. aber von pauschalurteilen und undifferenzierten phrasen haben wir in der aktuellen politik genug, meiner meinung nach.
            wir alle sind menschen, manche gebildeter, manche weniger gebildet, manche etwas unbeherrschter. so sind wir. der kopf ist rund, damit das denken die richtung wechseln kann.
            ach und noch was. ich wähle die piraten nicht nur für mich. ich bin auch bereit etwas zu geben und mich angreifbar zu machen. auch wenns dir peinlich sein sollte. ich lebe im überfluss.
            ahoi

          • Stefan schrieb am

            @sugo:

            ich nehme mir das recht heraus gewisse dinge so gründlich zu durchdenken wie ich es für richtig halte und wie es meinen fähigkeiten entspricht.

            Das spricht nicht gerade für Deine Fähigkeiten.

            ich bin ein mensch mit gefühlen. ich mache fehler. ich bin nicht allwissend. und ich kann auch empfindlich sein, was ist daran so schlimm?

            Politik ist keine Sache von Gefühlen. Wenn Du so ein Mensch bist, bist Du dort falsch.

            wir alle sind menschen, manche gebildeter, manche weniger gebildet, manche etwas unbeherrschter. so sind wir. der kopf ist rund, damit das denken die richtung wechseln kann.

            Und Platitüden haben wir bei den etablierten Parteien schon genug.

          • sugo schrieb am

            „Das spricht nicht gerade für Deine Fähigkeiten.“
            siehst du, da ham wirs wieder. diskriminierung nenn ich das. deswegen meine reaktion. wir drehen uns im kreis. es lohnt nicht mit dir zu kommunizieren.

            „Politik ist keine Sache von Gefühlen.“
            nicht mehr und noch nicht.
            „Wenn Du so ein Mensch bist,….“
            So einer, tja, was soll man dem entgegnen. lohnt halt nicht.
            “ …bist Du dort falsch.“
            wenn du das sagst, hat das richtig gewicht, puuhh. politische ausgrenzung.
            tja, lohnt nicht. such dir jemand anders zum abreagieren.

          • Stefan schrieb am

            @sugo:

            “Das spricht nicht gerade für Deine Fähigkeiten.”
            siehst du, da ham wirs wieder. diskriminierung nenn ich das.

            Du hast geschrieben, ich darf zitieren:

            ich nehme mir das recht heraus gewisse dinge so gründlich zu durchdenken wie ich es für richtig halte und wie es meinen fähigkeiten entspricht.

            Du durchdenkst die Dinge so, wie es Deinen Fähigkeiten entspricht.
            Da Du die o.g. Sache nicht gründlich durchdacht hast, läßt dies einen Rückschluß auf Deine Fähigkeiten zu.
            .
            Nenne es, wie Du willst, aber ob Du der richtige Diskussionspartner bist, halte ich für fraglich.
            In einer politischen Diskussion genügt es nicht, seinen Standpunkt reinzubrüllen. Man muß ihn auch mit rationalen Argumenten begründen.

          • sugo schrieb am

            @ stefan
            Weil du es anscheinend brauchst, schenke ich dir jetzt noch eine letzte Aufmerksamkeit. ich hoffe du weißt das zu schätzen!
            Du ziehst also einen Rückschluss auf meine Fähigkeiten, aufgrund deiner angeblichen Kenntnis wie ich den o.g., von der piratenpartei beschlossenen, Themenkomplex durchdacht habe. Dies nimmst du als Grundlage mich als politisch aktiven Mensch zu disqualifizieren. Mach das. Machen andere auch. Ist halt meiner Meinung nach eher destruktiv und undemokratisch. Ausserdem, und das ist hier gerade bezeichnend, ging es in meiner ersten Reaktion nicht um politische Sachthemen oder Inhaltliches. Ich stellte mich lediglich einer pauschalisierten Diffamierung entgegen. Aber so wie ich dich jetzt verstehe, habe ich ja sowieso nicht das Recht dazu, weil ich hier, aufgrund meiner Unfähigkeiten, nicht hingehöre. (Übrigens ist in deinem diffamierenden Statement zu unserem Beschluß nicht in Ansätzen zu erkennen, worauf deine Wahrnehmung und Schlussfolgerung überhaupt basiert, was auf mich nicht gerade einen professionellen Eindruck macht)
            Bitte lern mal zu trennen, zwischen sachlicher Auseinandersetzung und pauschalisierter Diffamierung. Und lese vielleicht in Zukunft mal gründlich was deine Diskussionspartner schreiben. Denn hättest du dies getan, wäre ich als Diskussionpartner für dich nicht nur „fraglich“, sondern schlicht und einfach nicht verfügbar. Zudem lässt du mich ja sowieso nicht ran! So, das letzte Wort schenke ich dir, ehrwürdiger Richter über Teilnahme am politischen Alltag und Herrscher über Emotionen, Durchdachtes und angemessene Gesprächslautstärke.

          • JJ schrieb am

            Da kann man soooo deutlich sehen wie unreif doch einige PPMitglieder sind. Und Sugo mir muss nichts peinlich sein, das hast Du völlig falsch verstanden. DU, beziehungsweise DEINE Aussagen/Reaktionen/Thraeds sind für die Piratenpartei PEINLICH. Für mich nicht. Und ehrlich wenn Ihr/naja eher die Piratenpartei mit Leuten die genauso emotional und unsachlich und absolut unbedacht und intellektlos reagieren wie Du muss man sich nicht wundern wenn eure Partei nur aus genau solchen Anhängern besteht und Ihr vom intelligenten Volk nur ausgelacht werdet. Und das ist Schade. die Partei sollte sich von solchen unreifen Mitgliedern wie Dir distanzieren um nicht in Zukunft noch mehr belächelt zu werden sondern um endlich mal was zu erreichen!

          • Stefan schrieb am

            @sugo:
            Ich dachte, Du wolltest die Diskussion beenden?
            Etwas inkonsequent von Dir.

      • JJ schrieb am

        von Partei mitgliedern, in der der Partei!
        was soll das denn?? Und das Volk? Wurde das gefragt es diessen Punkt im Parteiprogramm haben will??

    • Anonym schrieb am

      Ich mag solche Leute auch nicht. Aber als Nichtmitglied erlaube ich mir zu sagen: Das wäre vorschnell und in der Sache unangemessen! Was, glauben Sie, tummelt sich anderswo in den Parteien? Ich kenne SPD-Ortsratsmitglieder, die am 20. April die Reichskriegsflagge hissen. Und meinen Sie, das würde in altgermanischen Dörfern etwas bewirken? Von wegen, schön wär’s! Und genau dagegen ist die starke Opposition einer neuen Partei gefragt! Auch mit IHRER Unterstützung! MfG.

  13. datten schrieb am

    Na, dann wählt mal schön die Piraten, die auch eine Heimstatt für Rechtsradikale sind. Und die praktische Beseitigung des Urheberrechts, die von ihnengefordert wird, zeigt, dass auch Anarchisten sich dort sehr wohl fühlen können. Und so zeigt man es den „Etablierten“. Na ja, spätestens wenn der Verein in allen Parlamenten vertreten ist und zu jeder Frage Mitgliedsabstimmungen vornehmen soll, wird auch der letzte Depp begreifen, was er sich mit diesem Verein antut. Aber Hauptsache, man hat protestiert. Und so leben die K-Gruppen munter weiter.

    • sugo schrieb am

      @ datten
      jaja, es sind immer die anderen die deppen. über die kotzt man sich aus, holt sich dann ne tüte chips und n bier und setzt sich vor die glotze. na dann glotzt mal schön

      • JJ schrieb am

        Au man Sugo – tu Deiner Partei einen gefallen und lass Deine Kommentare stecken, Du gefährdest die Piraten doch nur!

  14. No934 schrieb am

    Für mich ist das ein Grund, mit einem Eintritt so lange zu warten, bis der nächste Fall vorm Schiedsgericht entschieden ist.

    In der Zwischenzeit sollten Themen dieser Art politisch geklärt werden. Sowohl, was innenpolitische, als auch, was außenpolitische Angelegenheiten angeht. Ein guter Teil der letzten Beschlüsse in NRW ist geeignet, Sarrazin-Freunde zurückzuhalten. Gut. Aber da sind noch die anderen, die jeden Nazivorwurf von sich weisen, dabei jedoch entweder historische oder gegenwärtige reulose Nazis rehabilitieren möchten, und jene, die den Holocaust gern in Israel fortsetzen möchten.

    Ein flammender Appell ‚pro Israel“ analog zum Appell ‚pro Europa‘ würde zudem einen guten Teil jener Bagage zurückhalten, am jüdischen Staat festgebissen haben. Eine Positionierung, dass Freiheit eben *nicht* Beliebigkeit bedeutet, sollte sich gegen jene richten, die glauben, dass Nazis ’nur ne andere Meinung‘ haben. Für den Rest, der sogar klare Beschlüsse ignoriert, sollte es Änderungen in der Satzung geben, damit diese es garantiert nicht mehr schaffen können, a la Bodo per Formalfoo mit ekelhaften Aussagen a la Sarrazin, Grass, Bodo, usw. durchkommen können.

    Der Fall Bodo hat eine Sicherheitslücke offengelegt. Er ist ein angewandter Exploit. Fix it, please.

  15. Jannik Streit schrieb am

    Da haben die Medien dann wieder was um die Piraten fertig zu machen.
    Schade dass die Piraten durch solche Äußerungen immer wieder Schaden nehmen.
    Ich bin mir nämlich sicher dass die Meinung dieses einzelnen keinesfalls die Meinung der Piraten wiederspiegelt.
    PS: eso vergelter such dir eine andere Plattform für deinen rechten Dreck!

    • Anonymous schrieb am

      „PS: eso vergelter such dir eine andere Plattform für deinen rechten Dreck!“

      Das ist wirklich krass!

    • Eso-Vergelter schrieb am

      @ Jannick Streit
      Ich heiße nicht „eso vergelter“, sondern „Eso-Vergelter“.
      Im Übrigen bin ich weniger radikal, als Bodo Thiesen.

    • sugo schrieb am

      ich seh das nicht als schaden. eher als reibung. das gehört halt dazu. und mir ist eine offene reibung lieber, als ein heimliches geflutsche.
      Ist doch schön das drüber gesprochen wird. vielleicht muss man einfach schauen, welche möglichkeiten es gibt solchen diskussionen den angemessenen raum zu geben, ohne das es zu sehr auf die vielen anderen wichtigen themen ihren schatten werfen.

  16. Tim schrieb am

    „PS: eso vergelter such dir eine andere Plattform für deinen rechten Dreck!“

    Das ist wirklich krass.

  17. Michi schrieb am

    Wenn ich in meiner Firma Schaden zufüge und mein Chef bestraft mich mit einer milden Strafe, kann ich dann nicht mehr von den Aktionären der Firma verklagt und nicht mehr vor Gericht verurteilt werden, weil ich ja schon bestraft worden bin?

  18. Strombelberg schrieb am

    Piraten!
    Macht Euch keine Sorgen! Eure Wähler sind so oberflächlich, dass denen dies alles egal ist.
    Ist halt alles ein großer Spaß.
    Mir bleibt das Lachen leider im Halse stecken……

    • sugo schrieb am

      @ Strombelberg
      auch dir sei nahegelegt die wahren adressaten deiner persönlichen probleme zu suchen, anstatt stellvertretend über die wenigen politikinteressierten und engagierten menschen in diesem land herzuziehen, die etwas ändern wollen.

  19. Philipp schrieb am

    @LordSnow Zumindest mit seiner Aussage, dass die CDU Altnazis aufgenommen hat, hat er ja recht. Der Rest ist allerdings ziemlicher Schwachsinn

    • JJ schrieb am

      Au man. @Phillip, das schmerzt! Wir sind doch alle „altnazis“ weil wir deutsche sind!
      @Strombelberg – wenn man hier die Komments der Parteimitglieder verfolgt, muss ich Dir leider recht geben. Schade, so schade!

  20. Dirk schrieb am

    Frage an die Piratenpartei:
    Wie steht ihr zu den Rassisten in den Vorstandsetagen der Industrie, die fremde Rassen ins Land holen, um sie zu Niedrigstlöhnen auszubeuten?

    • Anonym schrieb am

      Das ist ein völlig separates Thema. Weiter oben schon angesprochen. Aber es ist ein wichtiges und grundsätzliches Thema! Abschlussbemerkung: Solche leute „holen“ nicht „fremde Rassen“ ins Land, sondern nutzen die soziale Situation sprachlich, wirtschaftlich und allgemein benachteiligter Menschen aus. Alteingesessene deutsche SKLAVEN wären denen genauso willkommen, machen sie sich da nichts vor! (Dieses Thema rührt übrigens auch an der Thematik „Wie stark und wie glaubhaft und wie vertrauenswürdig sind heute die deutschen Gewerkschaften, und wessen Interessen vertreten sie?“)
      MfG, ein Nichtmitglied.

      • Dirk schrieb am

        Daß Dir das Thema nicht gefällt, hab ich schon verstanden.
        Aber die Diskussion wirst Du nicht verhindern können.

        • Anonym schrieb am

          Re.
          Wie ignorant sind Sie eigentlich? Ich habe doch zweimal klar gesagt, dass ich das Thema für wichtig halte. Dass man es separat und zielstrebig angehen sollte. Dass es solche Zustände gibt, nein, das gefällt mir natürlich nicht. Ihnen aber auch nicht.

  21. Rudi schrieb am

    Man darf die Diskussion über Einwanderung und die „Islamisierung“ nicht verbieten. Wichtig ist, bei der Sache zu bleiben ohne ausfällig zu werden, die Menschenwürde muss gewahrt bleiben. In Frankreich ist die Diskussion über diese Themen im Gegensatz zu Deutschland (und vielleicht auch Skandinavien) NICHT tabu. Im französischen Fernsehen wird ganz offen darüber debattiert.
    Die Unterdrückung dieser Diskussion kann zu Verbrechen führen, siehe NSU-Terrorzelle, Breivik und andere.

  22. Moritz schrieb am

    Irgendwie ist es grotesk, dass hier und in diesem Zusammenhang die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit als Postulum auf die Fahne der Demokratie gebeppt. wird.

    Schon im Forum ist die Tendenz, dass sich Rechtsgerichtete zuhauf in Diskussionen hineindrängen mehr als ein Ärgernis; es ist die Strategie der Neofas, die selbstverordnete bedingungslose Toleraanz auszunutzen um ihr Gedankengut zu implizieren.

    Meinungsfreiheit geht aber nicht so weit, dass man Jeden in jeder Partei zu akzeptieren hat. Wer denen zuhören will, der besuche doch die einschlägigen Sites.
    Die Piratenparteii soll sich gefälligsst das Recht nehmen, sich zu fragen, ob die Partei Plattform füür Neofas sein will, weil ds ja so schön demokratisch erscheint. Erscheint? Ja, denn das ist – es ist nur dämlich.

    • Stefan schrieb am

      Du redest wirres Zeugs.
      Kannst Du Deine Gedanken nicht etwas klarer und übersichtlicher strukturieren?
      Wo sind „Rechtsgerichtete“, die sich „zuhauf in Diskussionen hineindrängen“?
      Was sind „Neofas“? Welches „Gedankengut“ meinst Du?
      Wo sind Deiner Meinung nach die Grenzen der Meinungsfreiheit?
      Sag uns doch einfach konkret: Welche Meinungen willst Du einem Diskussionsverbot unterwerfen, und nenne die Gründe dafür.

      • Moritz hat Recht! Die Foren der Piraten werden mit rechtsgerichteten Meinungen überschwemmt.
        Ich sehe die große Gefahr für die Piraten, dass Neonazis die Foren der Piraten als Vehikel benutzen, um Vernünftige in den Foren zu verdrängen und um ihre rechte Ideologie publik zu machen. Das gilt besonders für brisante Themen wie dieses. Die Neofas versuchen, dass Prinzip der freien Diskussionskultur zu unterwandern, indem sie ihre braune Soße verbreiten. Dadurch fügen sie der Piratenpartei erheblichen Schaden zu. Und damit erreichen sie ihr Ziel, Indoktrination und Verdrängung Anderer „to go“ zu erreichen.
        Das akzeptiere ich nicht! Keine neofaschistischen Parolen mehr! Die gehören ins letzte Jahrhundert! Über Rassen, Hautfarben etc. gibt es nichts zu diskutieren!
        An die Piraten: Wenn euch eure Diskussionskultur lieb ist, solltet ihr rassistische/diskriminierende Parolen nicht mehr akzeptieren!

        • Thomas schrieb am

          Revolution2012 hat Recht! Die Foren der Piraten werden mit Argumenten überschwemmt.
          Ich sehe die große Gefahr für die Linke, dass denkende Menschen die Foren der Piraten als Vehikel benutzen, um Linke in den Foren zu verdrängen und um ihre Argumente publik zu machen. Das gilt besonders für brisante Themen wie dieses. Die Bürger versuchen, dass Prinzip der freien Diskussionskultur zu retten, indem sie unsere rote Soße widerlegen. Dadurch fügen sie der Linke erheblichen Schaden zu. Und damit erreichen sie ihr Ziel, Indoktrination und Manipulation unwirksam zu machen.
          Das akzeptiere ich nicht! Keine Sachargumente mehr! Die gehören ins letzte Jahrhundert! Über Fakten etc. gibt es nichts zu diskutieren!
          An die Piraten: Wenn euch eure Diskussionskultur lieb ist, solltet ihr zensieren!

          • Sie (Thomas) haben meinen Text kopiert und „Neofas“ mit „denkende Menschen“ ausgetauscht, „Piraten mit „Linke“ und den Inhalt meines Beitrags ins Gegenteil verkehrt.
            Daher stimmen Sie mir NICHT zu, obwohl sie dies behaupten. Darüber hinaus vertreten Sie mit ihrem Beitrag (s.o.), dass Neofas denkende Menschen mit Sachargumenten sind.

          • JJ schrieb am

            „Die Neofas versuchen, dass Prinzip der freien Diskussionskultur zu unterwandern, indem sie ihre braune Soße verbreiten. …
            Das akzeptiere ich nicht! Keine neofaschistischen Parolen mehr! Die gehören ins letzte Jahrhundert! Über Rassen, Hautfarben etc. gibt es nichts zu diskutieren“

            Das ist doch ignorant! Es gibt noch einiges zu diskutieren, gerade über diese Themen!
            Wenn ich diese Ausdrücke höre wird mir klar das links auch nichts gutes sein kann genauso wie rechts, alles einfach zu engstirnig und intolerant, wenn man nicht mal offen und ehrlich miteinander diskutieren kann und will!

        • Anonym schrieb am

          Mit solchen Unterwanderungsmethoden durch viele (vermeintlich) „kleine“ Vertreter von neofaschistischem Gedankengut bekommt man die Piratenpartei im öffentlichen Ansehen schnell und gründlich heruntergewirtschaftet. Parteigewogene Presse hilft ja auf der anderen Seite mit und stürzt sich auf die Vorkommnisse. Daher lässt sich auch berechtigt darüber spekulieren, ob so etwas systematisch und von außen gelenkt (!) vorgenommen werden könnte, um die Piratenpartei als lästige Konkurrenz auszuschalten.
          In dieser Hinsicht kann ich die Standpunkte von „Moritz“ und „Revolution 2012“ unterstützen.

          • Dirk schrieb am

            Die Systemmedien verlieren immer mehr an Glaubwürdigkeit. Da braucht sich die Piratenpartei keine Sorgen zu machen.

    • JJ schrieb am

      @Moritz – wer ist denn hier in der Diskussion Ihrer Meinung nach „Rechtsgerichtet“??
      woran machen Sie fest das sich hier um es mit Ihren Worten zu sagen: Rechtsgerichtete zuhauf in Diskussionen hineindrängen. Und wenn dem so wäre/ist wer gibt Ihnen denn dann das Recht es als „hineindrängen“ zu bezeichnen? Haben diese Menschen denn Ihrer Meinung nach nicht auch ein Recht darauf mit zu diskutieren? (Zumal es um sie geht)
      Und wer ist „Denen“?
      Das ist krass was Sie hier ablassen, in jeder Hinsicht! Man könnte das schon mit einem gewissen herrn Hitler vergleichen, der fing auch damit an anders denkende als „Denen“ zu bezeichnen wie Sie das hier tun!

      • Dirk schrieb am

        Das ist die normale Mainstreammedienpropaganda.
        Zeigt immerhin, daß die Angst vor uns haben.

  23. Geisterkarle schrieb am

    >>Für den nächsten Bundesvorstand wird zu prüfen sein, ob spätere Äußerungen
    >> von Herrn Thiesen Anlass zu einem neuen Antrag auf Parteiausschlussverfahren
    >> oder alternativen Ordnungsmaßnahmen geben.

    Was für spätere Äusserungen? Die Quellen für die Originalanschuldigungen, die ich indirekt habe („Beitrag gesperrt“) sind aus dem Jahre 2003! Irgendwo hab ich irgendwann mal auch was von 2005 gelesen… Sorry, wir reden hier über URALTES Zeug! Alles „aktuellere“ waren nur seine Versuche, die sarazzin-grauzonen-Bemerkungen mit Meinungsfreiheit zu rechtfertigen. Aber wer da aktuelleres finden will, soll mir mal bitte einige Quellen geben, ich wüsst von nix…

    • Anonym schrieb am

      Welche Meinung hat Herr B. Thiesen denn dann heute?
      Hat sich seine Meinung gewandelt?

      • Eso-Vergelter schrieb am

        Heute hat Thiesen z. B. die Meinung, dass die Verbrechen des NSU nicht schwerwiegender sind, als die Verbrechen der Bundeswehr in Afghanistan (Tötung von Zivilisten).

        • Dirk schrieb am

          Diese NSU-Geschichte scheint mir auch etwas aufklärungsbedürftig.

          • Pierre Sanderge schrieb am

            Das sehe ich auch so.Da ist noch nicht aufgeklärt, noch nichts bewiesen.Un dnoch ist niemand rechtskräftig verurteilt worden. Ihc würde mich nicht wundern wenn die Inhaftierten eines Tages mit hoher Haftentschädigung nach Hause gehen.

  24. Victor Aveyron schrieb am

    Ich halte es für unzweifelhaft, dass jede Form von Fremdenfeindlichkeit abzulehnen ist, und das jede Form von Rassismus völliger Schwachsinn ist. Natürlich führen unterschiedliche Kulturen zu unterschiedlichen Denkweisen und eine dieser Kulturen und Denkweisen, die ich meine, ist die deutsche Denkweise.
    Wir sind so eingeschüchtert von den Ereignissen des 2. Weltkriegs, so darauf getrimmt, den Sünder zu spielen, so krankhaft unterwürfig in Bezug auf das, was geschehen ist, das große Teile der Gesellschaft tatsächlich noch von einer ‚Deutschen Schuld‘ reden.
    Ich leugne nicht im Geringsten, was im 2. Weltkrieg geschehen ist, aber ich kann auch nichts dafür, denn ich wurde erst Jahrzehnte nach dem 2. Weltkrieg geboren. Ich bin NICHT schuld und ich werde auch nicht den Sünder spielen. Ich glaube nicht, dass irgendjemanden in dieser Partei oder in diesem Forum den 2. Weltkrieg mitbekommen hat. Kaum jemand in Deutschland hat das noch.
    Und dennoch halten wir uns für schuldig, und dennoch vermeiden wir dieses Thema und dennoch meiden wir jede Diskussion. Wer die furchtbaren Ereignsse im 2. Weltkrieg leugnet ist dumm und verblendet, aber diejenigen, die sich nicht einmal auf eine Diskussion mit diesen Leuten einlassen wollen, die haben Angst. Angst davor, von irgendjemandem als Nazi oder wie in diesem Fall, als nazifreundliche Partei bezeichnet zu werden. Es ist doch nicht die Diskussion in der Maillingliste, die Grund für einen Ausschlussantrag war, sondern es ist die Angst davor, das irgendwer mit dem Finger auf die Partei zeigen könnte.
    Nein, Rassismus hat keinen Platz in unserer Gesellschaft, das ist eine klare und für mich auch richtige Haltung. Aber eine Haltung verteidigt man nicht, indem man wegschaut und ausschließt, sondern eine Haltung verteidigt man mit kämpferischer Bereitschaft.
    Meine Botschaft also: Habt keine Angst!

  25. Ollo schrieb am

    Wir sollten vielleicht mal diskutieren, welche Chancen sich aus der Frage ergeben?
    Ich leugne nicht im Geringsten, was im 2. Weltkrieg geschehen ist, aber ich kann auch nichts dafür, denn ich wurde erst Jahrzehnte nach dem 2. Weltkrieg geboren. Ich bin NICHT schuld und ich werde auch nicht den Sünder spielen.
    Ok, deine Meinung. Any learnings?
    Ich würde mir wünschen (und ich bin ebenfalls weit nach dem 2. Weltkrieg geboren) wir könnten sagen: Das ist der Grund warum sich die BRD von allen Ländern dieser Erde am stärksten für globalen Frieden engagiert, das ist der Grund dafür dass sich dieses Land nie wieder an einem Krieg beteiligen wird…
    Dass dem nicht so ist, ist einfach nur traurig und es ist eine unserer Aufgaben das abzustellen!
    LG
    Olli

    • JJ schrieb am

      Olli, Du hast es nicht verstanden!
      Ich habe auch keine, absolut keine Lust wegen Personen wie Dir nicht frei im ausland sagen zu können ich bin deutscher, sondern mich dafür schämen zu müssen, nur weil ein ÖSTERREICHER irgendwann einmal viele Menschen gleichzeitig aus niedrigsten beweggründen ermordet hat.
      das dieser Kerl krank war und es nicht richtig war was er tat ist unzweifelhaft wahr!
      Nur wieso wird immer nur auf ihn mit dem finger gezeigt?
      Andere länder praktizieren das noch heute und keiner zeigt darauf, im gegenteil die werden wohl möglich noch unterstützt und integriert!

      • Anonym schrieb am

        Es ist grausig zu lesen, was unter dem Kürzel „JJ“ geschrieben steht. Nicht nur an dieser Stelle, aber hier vielleicht besonders.
        Herr Hitler war in Österreich nur ein Kunstmaler, in Deutschland allerdings Reichskanzler und selbsternannter + im denkbar umfänglichsten Sinne anerkannter (!) „Führer“. Sein Wunsch war das letzte Wort, zivil wie später militärisch. Bis in den Untergang. Die millionenfachen Verbrechen gar nicht berücksichtigt, ist allein diese eine Tatsache schon peinlich genug.
        Und den vorsätzlichen millionenfachen Menschenmord, systematisch und mit industriellen Methoden – welches Land praktiziert das denn „noch“?
        „JJ“, Sie wissen gar nicht, wie sehr Sie hier von der Meinungsfreiheit profitieren!

        • JJ schrieb am

          lieber „anonym“. Sie lesen nur das was sie lesen wollen. Mit Diskussion hat das was Sie hier betreiben nicht im geringsten zu tun. Sie nörgeln an den Komments der anderen herum, verdrehen diese schließlich um sie zu Ihrer Meinung gunsten auszulegen und schweifen letzlich ab. Und ich nehme an sie lassen nicht eher ruhe bis einer sagt. „Sie ahben ich, ich halte meine Klappe!“
          Zu Ihrer Frage: Wo wurden denn die ersten sogenannten Konzentrationslager errichtet und wofür?? Wissen Sie das?
          Ich habe bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass ich nicht im geringsten mit den Machenschaften des Braunauers sympatisiere. Ob der Hitler nun ein Kunstmaler war oder vielleicht Gullitieftaucher ist doch völlig nebensächlich. es sagt einzig und allein das er selbst zugewandert ist und sich schließlich als deutsch bezeichnete ohne es gewesen zu sein. Wie so viele Einwanderer heute auch. er das Volk benutzte seine Macht zu ergreifen. Parallelen sind erkennbar und nicht abzustreiten.
          Das sie hier wohl nicht von der Meinungsfreiheit profitieren ist genausowenig zutreffend!
          Und nun noch zum vorsetzlichen Massenmord: Krieg = viele Tote! ob vorsetzlich oder nicht, und ise wollen uns jetzt erzählen das es vor und nach hitler keine Kriege gab? ich bitte Sie, das ist Heuchlerei!
          Wir haben doch hierzulande nach 1945 keinen Frieden. Wer das behauptet, der lügt dreist. In der SBZ/DDR hatten wir drei Kriege mit zu verantworten: den gegen unser eignes Volk 1953, den gegen Ungarn 1956 und den gegen die CSSR 1968. Seit Schröder allerdings haben wir die fürchterlichsten Kriege der Nachkriegszeit mit zu verantworten:

          Jugoslawien

          Irak

          Afghnístan

          Dabei habe ich die Brandbombenkiege gegen Korea, Laos, Kombodscha und Vietnam neben unzähligen weiteren, die die USA zu verantworten haben, nicht berücksichtigt. Auch der Ussuriekrieg zwischen Chinesen und Russen, die Kriege zwischen Israel und seinen Nachbarn wären zu erwähnen. Nach 1945 starben in verbrecherischen Kriegen mehr Menschen als in allen Kriegen bis einschließlich 1945, die die Welt bis dahin jemals gesehen hat

          • Pierre Sanderge schrieb am

            Die ersten Konzentrationslager gab es nach dem 1.WK in Polen Hier wurden Menschen eingesperrt deren einziges Verbrechen es war deutsch zu sprechen.Aber Polen entledigte sich dort auch seiner anderen Minderheiten.Ukrainer und auch Juden.

      • Dirk schrieb am

        Nur wieso wird immer nur auf ihn mit dem finger gezeigt?

        Mann will seine Verbrechen für eigene Finanzinteressen instrumentalisieren.
        So wird jede Zuwanderungskritik mundtot gemacht.

  26. Es ist extrem viel Redebedarf da. Stimmt.
    Das Gegenteil erfuhr ich zunächst, als ich mit der Schule eine Führung durch Auschwitz- dem Vernichtungslager in Polen- gemacht habe. Die Schüler waren schlicht sprachlos von so viel Grauen. Auschwitz war eine Maschinerie des Todes.
    Auschwitz ist der größte Friedhof Europas, wo die verbrannte Asche von mehr als einer Million Menschen liegt. Auschwitz war eine Sackgasse für fast jeden, der dort hineinkam. Die Leute wurden zunächst selektiert d.h. wenn sie noch „arbeitstauglich“ waren, wurden sie zu Zwangsarbeit gezwungen. Alle anderen wurden sofort vernichtet. Man hat ihnen die Haare abgeschnitten, Goldzähne abgenommen etc. Die Haare wurden als Industrieprodukte z.B. für Autopolster weiterverarbeitet, die Goldzähne bekam die Bank und die spätere Asche der Gefangenen wurde in der Landwirtschaft als Dünger weiter verwertet. Im Museum Auschwitz ist immer noch eine ganze Kammer mit Haaren gefüllt ausgestellt.
    Dann wurden sie zu den „Duschen“ abkommandiert. In letzter Instanz wurden die Gefangenen immer vergast. Dabei wurde nur eine Gaskatusche von oben in die Gaskammern geworfen und gewartet bis alle tot waren. Dann wurden die Toten verbrannt, indem andere Gefangene die Toten in die Öfen geworfen haben. Um die Gefangenen unter Kontrolle zu halten, gab es immer Gefangene, die besser behandelt wurden (z.B. mehr Essen bekamen) und die schlechter behandelt wurden.
    Es gab auch grausamste medizinische Experimente mit lebenden Menschen.
    Der Besuch dieser Vernichtungsläger ging sehr nah!
    Ich verstehe nicht, warum es Menschen gibt, die so etwas leugnen. Ständig sind Menschen zu der Zeit verschwunden und die Vernichtung wurde von den Nazis genauestens dokumentiert.

    Unter den Schülern stellte sich immer wieder die Frage „Warum? Warum tun Menschen so etwas?“
    Die Antwort: Es gibt keine Antwort. Wenn es so weit erst gekommen ist, dann ist das nicht mehr umkehrbar. Dann ist schon viel früher etwas schief gelaufen.

    Der Prozess, wie die Juden in Deutschland diskriminiert wurden, ist schleichend und wurde schrittweise immer brutaler. Erst wurden die Juden diffamiert, dann gab es erste Handgreiflichkeiten, dann staatlich verordnete Enteignungen, Entrechtungen, dann die ersten Morde und später die ersten Vernichtungslager, welche alle Juden vernichten sollten.
    Dies konnte passieren, weil es zu wenige gab, die sich gegen die Diffamierung und Entrechtung der Juden auflehnten und zu viele, die ihre extremen Vorstellungen durchsetzen wollten. Häufig sahen die Leute in Deutschland nur die Spitze des Eisbergs, aber spätestens bei der gesetzlichen Entrechtung der Juden hätte Vielen ein Licht aufgehen sollen. Aber darüber kann ich nicht urteilen, weil ich nicht in der Zeit lebte.
    Und persönlich denke ich, dass solche Gewaltprozesse schon im GANZ Kleinen anfangen. Sobald in einer sozialen Gruppe von etwa 20 Leuten (Schulklasse) 4-5 Chaoten sind, die es auf einen Einzigen abgesehen haben, kann ich jedem garantieren, dass zu fast 100% darauf hinauslaufen wird, dass der Einzelne alleine dastehen wird und die anderen nur zuschauen und vielleicht sogar noch lachen werden, wie die Gewalt ausartet. Und die Moral von der Geschicht: Soziale Kontrolle gescheitert, Lehrer gescheitert, Schule gescheitert und Interesse= 0.
    Zurück zum Weltkrieg:
    Rein geschichtlich gibt es nur noch wenige Schuldige in Deutschland. Aber alle anderen haben jetzt die VERANTWORTUNG, aufmerksam zu sein und jede Diskriminierung, die über einen „Scherz“ hinausgeht, zu verurteilen. Das „Anderssein“ Anderer legitimiert niemals, gegen andere zu hetzen und Tatsachen zu verdrehen, aufzubauschen oder zu verharmlosen. Es muss von allen dagegen vorgegangen werden!
    Also: Keine Angst und sich für andere einsetzen, denen Unrecht getan wird!
    Und ansonsten: Es darf über (fast) alles diskutiert werden!

    • Anonym schrieb am

      Prima Kommentar!
      Es gibt übrigens zwar nur noch wenige unmittelbar Tatbeteiligte in Deutschland, aber noch sehr viele Nutzniesser! Das beginnt bei gestohlenem Eigentum und setzt sich bis zu politischen und familiären Cliquen fort, die Ämterstellen unter ihre Kontrolle gebracht haben und diese steuerfinanzierten warmen Pöstchen an die Nachkommen der nächsten und übernächsten (heutigen) Generation weiter“vererben“ konnten. Damals wie heute lässt sich oft genug annehmen: „Die Partei macht’s möglich!“

    • Dirk schrieb am

      @Revolution2012:
      Das wissen wir alles. Ich war auch mal da.
      Und ich sage Dir eines: Es ist ZUM KOTZEN, wie diese Verbrechen instrumentalisiert werden, um Wirtschaftsinteressen zu bedienen!!!
      Es wird subtil suggeriert, wer Einwanderung ablehnt, würde ähnliches wollen. Das ist ganz offensichtlicher Blödsinn!
      Jedes vernünftige Land begrenzt die Einwanderung, solange es Einheimische ohne Arbeit gibt. Das hat NICHTS mit den Verbrechen des Nazi-Regimes zu tun! Wer so argumentiert, mißbraucht die Opfer des Nazi-Regimes für eigene Profit-Zwecke!

      • sugo schrieb am

        einheimische ohne arbeit!!!
        denk mal nach, woran liegt das? an zu wenig arbeit, zuviel einwanderer, oder vielleicht am system wie arbeit definiert, organsiert und bewertet (auch entlohnt) wird?
        definier zumindest erstmal arbeit! und dann definier bitte mal einheimische!
        ich finde dieses thema generell vie zu komplex, als hier so eine simple gleichung zu postulieren: weniger einwanderung gleich mehr abeitsplätze! son quatsch!
        ausserdem stelle ich meinen arbeitsplatz gerne auch einem einwanderer zu verfügung. naja zumindest würde ich den teilen, denn ich arbeite in meinem job recht gerne, werde nur viel zu gering entlohnt und annerkannt. ich würde mich wirklich freuen wenn Arbeit nicht mehr das Mittel wäre um Geld zum leben zu verdienen. wenn Arbeit von Geld entkoppelt werden würde, würde arbeit wieder der gesellschaft aller zugute kommen. alleine schon durch die dadurch hergestellte zufriedenheit.

        • Dirk schrieb am

          ich finde dieses thema generell vie zu komplex, als hier so eine simple gleichung zu postulieren: weniger einwanderung gleich mehr abeitsplätze! son quatsch!

          Wenn Dir so ein simples Thema schon so komplex ist, na dann…
          Wenn ein Einwanderer mit Arbeit ausgewiesen wird, wird der Arbeitsplatz frei. So schwer zu verstehen?

          ausserdem stelle ich meinen arbeitsplatz gerne auch einem einwanderer zu verfügung.

          Achso, ein Arbeitsscheuer. Alles klar

          denn ich arbeite in meinem job recht gerne, werde nur viel zu gering entlohnt und annerkannt.

          Woran liegt das wohl? Denk einfach mal drüber nach!

          • sugo schrieb am

            @dirk:
            als aller erstes möchte ich dir mitteilen, dass ich eine nicht geringe motivation verspüre deine gegenwart hier zu ignorieren. doch ich möchte dich nicht mit falschen menschenbildern sterben lassen. ist ein akt der güte.

            „Achso, ein Arbeitsscheuer. Alles klar“

            ich arbeite 100% Schichtdienst, 7 Tage die Woche, plus Nachtbereitschaften. meine arbeit ist psychisch und physisch extrem belastend. das kann nicht jeder. und das kann man auch nicht lange machen. aber jemand muss diese arbeit machen und ich arbeite hier gerne. ich würde diesen job auch ohne entlohnung machen, wenn gesundheit, bildung, und freizeitangebote für meine familie auch ohne Lohn gesichert wären. wenn das so wäre wären wir eventuell sogar besser besetzt bin ich der meinung.
            ich würde gerne nur arbeiten, weil es mir sinnvoll erscheint, mir spass macht, mich erfüllt, ohne von einer Entlohung abhängig zu sein und meine Unzufriedenheit durch Konsum zu kompensieren.

            „Woran liegt das wohl? Denk einfach mal drüber nach!“

            unter anderem an deiner bereitschaftslosigkeit sich auf alternative systeme gedanklich einzulassen

            „Wenn ein Einwanderer mit Arbeit ausgewiesen wird, wird der Arbeitsplatz frei“

            Aha, so einfach ist das also? und du bist dann bereit genau diesen job zu übernehmen? oder willst du eventuell jemanden zwingen diesen zu machen?
            abgesehen davon bezweifele ich, das hier jeder „einwanderer“ nen job hat und vor allen dingen, das es überhaupt eine vollbeschäftigung in diesem aktuellen system geben kann.

            wozu auch?
            gibt viele andere schöne dinge, die man mit seiner relativ kurzen zeit hier anfangen kann.

            vielleicht sollte man, nach deiner denkweise, auch automatisierte produktionssysteme und maschienen wieder abschaffen, damit mehr arbeit zu machen ist.

            irgendwas passt da nicht ?

        • JJ schrieb am

          @sugo: Du bist Parteimitglied wie du bereits erwähnt hast. dann sei doch schlau und geh doch nicht auf solch einen Unsinn ein. Die Probleme welche mit den Einwanderern überschwappen ist mit am geringsten das der Arbveitsplatzvergabe. Viel mehr sollte man darüber reden wie die, die bereits da sind bestmöglich iontegriert werden können, denn sie sind es doch die sich permanent selbst ausgrenzen. Die sich nicht anpassen wollen. Die ihren Kindern verbieten zu hause die deutsche Sprache anzuwenden, die ihre Kinder zwingen sich mit den Kindern der (meist Verwandten) Landsleute zu verheiraten. Die ihre Kinder ermorden lassen oder es selbst tun wenn sie mit Deutschen schlafen. Die sich im „Fremden Land“ Zentren aufbauen in denen es Mediziner, Anwälte, Supermärkte, Schreiner, Fleischer, Schneider, Installateure, Psychologen, Notare etc. gibt die alle die selbe Sprache sprechen und aus dem selben Land eingewandert sind – damit ist nicht Deutschland gemeint.. ich könnte ewig so weitermachen…… jedoch fehlt mir die Zeit! Ist das Bereicherung für Deutschland?
          Meine Güte:
          Dann teil Deinen Arbeitsplatz doch mit einem Einwanderer. Kannst Du doch tun. Dein Chef (falls Du nicht Dein eigener bist) soll einfach Dein Gehalt teilen und Dir einen 2. Stuhl hinstellen. Fertig. Wird nur so werden das Du kaum einen Einwanderer Deiner Qualifikation finden wirst der dann auch noch bereit ist nur den halben Lohn zu erhalten oder sogar seinen Arbeitsplatz mit einem Deutschen zu teilen.
          Wenn Arbeits nicht mehr entlohnt wird – wird keiner mehr arbeiten. Sondern jeder hätte lediglich noch ein Hobby! So einfach kann man es sich nicht machen.
          Aber wie schon gesagt darum geht es ja hier gar nicht ABER es sollte mal besprochen werden, und zwar viel mehr als das Aussagen von BT. Aber wo Gelegenheit da auch … . Darum nutzen wir sie, die Gelegenheit! danke dafür!

          • sugo schrieb am

            @ JJ
            zu aller erst bin ich mensch!!! dann vater, dann lebenspartner, dann freund, usw.
            dann auch pirat, was aber keine garantie für schlauheit ist, keine dieser zuschreibungen ist das.

            „Ist das Bereicherung für Deutschland?“

            ein paar gegenfragen, seien mir gestattet:
            Darf nur Deutschland sich bereichern? was heisst in deinem beschriebenem fall Bereicherung? was erwartest du denn an bereicherung von einem einwanderer? Pizza, Dönerläden? Polka? Lebst du in einer Partnerschaft? Wenn ja, hat dein Partner nur positive Bereichernde Aspekte? Wie gehst du mit den negativen Eigenschaften um? Musste sich nur dein Partner in die Partnerschaft integrieren?

            „Wenn Arbeits nicht mehr entlohnt wird – wird keiner mehr arbeiten“
            Tja, dann bin ich wohl die einzige ausnahme. hmm…

          • JJ schrieb am

            Sugo ich muss mich jetzt auf Dein Niveau begeben sonst verstehst du´s nicht:Außer ein Pirat bin ich zufällig das alles auch was Du vorgibst zu sein. Weiter oben hast Du geschrieben, du wirst entlohnt (zwar d.E.n. zu wenig). Ich denke Du arbeitest als einziger ohne Entlohnt zu werden? Du lügst also!
            Und was ich mit Bereicherung meine, ist das was die Piratenpartei meint. Die PP (und andere) meint doch das Deutschland sich an den Einwanderern lediglich Bereichern könnte und nichts verlieren kann. UND: NICHT ICH ERWARTE BEREICHERUNG SONDERN IHR, ICH HABE DAS LEDIGLICH AUFGEGRIFFEN UND ES IST MEINE FRAGE AN EUCH! Du hast sie beantwortet. danke, nur blöde eben für die Piraten, wie Du sie beantwortet hast, ohne mal darüber nachzudenken. Was willst Du denn hier für ein(e) Rollo(e) spielen?? Versuchst mir hier absolut doof einen Strick zu drehen und denkst auch noch irgendeiner klatscht Beifall, schade das Du anscheinend zu beschränkt bist meinen Post zu verstehen. Ich kann nur wiederholen das mir das für die Piratenpartei außerordentlich leid tut, dass sie sich mit derartigen Mitgliedern auseinandersetzen muss. Stellt euch vor der Sugo sitzt im Bundestag und reagiert dort so auf Fragen der Opposition, lächerlich wird das, die Zerpflücken Euch doch mit euren eigenen Waffe(l)n. Wollt Ihr das?

    • Pierre Sanderge schrieb am

      Zu diesem Kommentar gehört es aber auch zu erwähnen : Am 24.März 1933 haben die Juden Deutschland den Krieg erklärt.Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Verfolgung oder Gesetze gegen Juden.Aber man hatte Wind gesät und Sturm geerntet.

  27. Bernd Winter schrieb am

    Ich bin wirklich erschrocken über das Niveau der Postings und über den Inhalt vieler Kommentare, insbesondere auch zu Sarrazin und zur Kriegsschludfrage des Zweiten Weltkrieges. Da wollen wir die Sau nicht nochmals emotional durch das ganze Dorf jagen, aber ein bisschen Lesen über Rassismus würde helfen:

    Rassismus ist die „verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Vorteil des Anklägers und zum Nachteil seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen.“ (Albert Memmi, Rassismus, 1987, S. 103)

    „Gewissen biologischen Merkmalen wird eine Bedeutung zugeschrieben, wodurch sie zum Erkennungs-Zeichen bestimmter Gruppen werden. Status und Herkunft der Gruppe erscheint als eine ihr innewohnende Tatsache. Mit anderen Worten, es kommt zu einem Prozess der Rassenkonstruktion. Die so gekennzeichnete Gruppe muss mit zusätzlichen, negativ bewerteten (biologischen oder kulturellen) Merkmalen versehnen und so dargestellt werden, als verursache sie negative Folgen für andere.“ (Robert Miles, „Bedeutungskonstitution und der Begriff des Rassismus“. In: Das Argument, 31(3):1989, S. 359)

    Demnach ist es eindeutig, dass Sarrazin Thesen Rassismus pur sind. Auch die Kriegsschuldfrage der Deutschen in Frage zu stellen, hat nichts mit Tabuisierung zu tun, sondern ist eine eindeutig erwiesene unzweifelhafte historische Tatsache, die infrage zu stellen schlicht eine rechtsradikale Tat ist.
    Die Piraten werden ihre antirassistische Glaubwürdigkeit erst noch verdienen müssen. Viel Erfolg dabei wünscht
    Bernd WInter, Soziologe & Historiker

    • DrBolle schrieb am

      „…eine eindeutig erwiesene unzweifelhaft historische Tatsache, die infrage zu stellen schlicht eine rechtsradikale Tat ist“. Stimmt – und die Androhung, solch eine „rechtsradikale Tat“ zu verfolgen, das ist ganz sicher, zweifellos, niemals nicht, in keinster Weise eine Tabuisierung. Bei der deutschen Kriegsschuld am Ersten Weltkrieg liegen die Dinge noch klarer. Die wurde in Versailles sogar vertraglich vereinbart.

      Und was Sarrazin angeht, auch da haben Sie so links… – ich meine – recht. Immerhin hat dies auch unser damaliger hochverehrter Herr Bundespräsident Christian Wulff erkannt und den unabhängigen Präsidenten der unabhängigen Bundesbank ganz unverbindlich an mögliche Handlungsoptionen erinnert.

    • Dirk schrieb am

      @Bernd Winter:
      Wenn es eine „eindeutig erwiesene unzweifelhafte historische Tatsache“ ist, warum hast Du dann ein Problem damit, wenn es jemand kritisch hinterfragt?

    • Stefan schrieb am

      @Bernd Winter:

      Rassismus ist die „verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Vorteil des Anklägers und zum Nachteil seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen.“

      Gut. Dann stellt sich die Frage, inwieweit ist das verwerflich?
      Zunächst mal ist nach dieser Definition das reine Benennen von tatsächlichen oder fiktiven Unterschieden, ohne daraus Vorteile zu ziehen, noch nicht als Rassismus einzustufen.
      Das heißt, der Rassismus-Vorwurf wird oftmals unberechtigt erhoben.
      Erst, wenn jemand Konsequenzen aus diesen Unterschieden zu seinem Vorteil zieht, soll Rassismus vorliegen.
      Die Definition ist insofern problematisch, als sie tatsächliche und fiktive Unterschiede in einem Atemzug nennt. Denn was daran verwerflich sein soll, aus tatsächlichen Unterschieden die richtigen Konsequenzen zu ziehen, erschließt sich mir nicht. Nur dann, wenn jemand Unterschiede erfindet, um daraus einen eigenen Vorteil zu ziehen, kann ich etwas verwerfliches erkennen.
      Diese Definition umfaßt sowohl verwerfliches als auch unverwerfliches Handeln. Daraus folgt, daß Rassismus nicht notwendigerweise etwas negatives darstellt. Es kommt darauf an, ob auf tatsächlich gegebene, oder auf erfundene Unterschiede Bezug genommen wird.
      Nach dieser Definition darf man Rassismus nicht pauschal ablehnen.

      • Bernd Winter schrieb am

        Hallo Stefan,
        Dein Kommentar hat mich zum Nachdenken darüber gebracht, dass sich der Kern der beiden von mit zitierten Rassismusdefinitionen offensichtlich nicht für alle sogleich erschließen läßt. So möchte ich Dir folgendes antworten. Zunächst darf ich Dir versichern, dass ich mir herausnehme, Rassismus pauschal abzulehnen. Für mich gibt es keinen „guten“ und „schlechten“ Rassismus. Dieser ist für mich als ethisch denkender und gesellschaftskritischer Mensch per Definition etwas Schlechtes. Nun zum inhaltlichen Kern:
        Die Benennung von tatsächlichen Unterschieden zwischen Menschen (z.B. blaue Augen und brauen Augen im biologisch, phänotypischen Sinne oder in unterschiedlicher Religionsausübung im kulturellen Sinne) ist für sich genommen vielleicht nicht immer sinnvoll aber noch nicht rassistisch oder problematisch. Aber Memmi präzisiert ja noch: „verallgemeinerte und verabsolutierte Unterschiede zum Vorteil des Anklägers und zum Nachteil seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen.“ Dies bedeutet nun dass man erstens Menschen nicht als Summe von vielen verschiedenen Gruppenzugehörigkeiten (Fussballfan, Bruder, SchülerIn, Blauäugiger…) und seiner eigenen Persönlichkeit betrachtet, sondern sich ein Gruppenmerkmal – nehmen wir hier mal ein tatsächliches, nämlich Blauäugigkeit – nimmt und die Wertigkeit dieser Person im wesentlichen nur noch auf diese blauen Augen, also als Träger einer einzigen Gruppenzugehörigkeit reduziert. Das funktioniert in beide Richtungen. Weil Du blaue Augen hast, bist Du dümmer und ich schlauer. So verteidigt der Braunäugige seine Provilegien und legiimiert die Ungleichbehandlung (=Diskriminierung) von Blauäugien. Diesen sozialen Prozeß benennt man in der Wissenschaft als Rassismus.
        Nun habe ich ein noch eine weitere Definition von Robert Miles angehängt, da dies einen zweiten sehr wichtigen Aspekt fokussiert: Namentlich die
        Rassenkonstruktion. Es gibt in einem biologischen Sinne keine menschlichen Rassen, aber in einem soziologischen Sinne sehr wohl: So waren im Apartheidsregime in Südafrika die „Weißen“ und die „Schwarzen“ die gesellschaftlich bestimmenden – und dies ist der Knackpunkt – konstruierten Rassen. Die Kernfrage um Rassismus in einer Gesellschaft zu analysieren ist demnach, wie konstruiert welche Gruppe andere zu einer anderen Gruppe und belegt diese mit negativen Eigenschaften um sie auszugrenzen. Dabei wird jeder und jedem der ausgegrenzten Gruppe die unterstellte negativen Gruppeneigenschaften als zentral unterstellt und verallgemeinert. Sarrazin hat – übrigens auf best bestelltem Nährboden, wie auch hier in den Postings zu lesen – eben ein soziales Phänomen (überproportional viel ethnische Armut, im Übrigen wesentlich Folge gesellschaftlicher Diskriminierung) NICHT als soziales Phänomen gedeutet, sondern die Kategorien WIR Deutschen (sind demnach ja nicht doof, sondern bedroht!) und die ANDEREN, die schlecht, dumm und dieser ganze Mist sind. Er nahm dabei ein eh schon sehr großes Phänomen des Misstrauens auf und machte daraus Brandsätze…Rassismus pur.
        Ich plädiere für mehr Gelassenheit in Bezug auf Migration: Migration ist der historische Normalfall. Menschen sind aus den unterschiedlichsten Gründen immer gewandert (Migration bedeutet Wanderung). Der immer gefährliche Ausnahmezustand sind immer die Zeiten, in denen die Grenze zwischen WIR und den ANDREREN hochgehalten wird. Dabei tendiert die gesellschaftliche Analysefähigkeit zur Lösung ja tatsächlich vorhandener sozialer Problem schnell gegen Null. Durch eine kulturelle verengte Brille wird die Wirklichkeit verzerrt. Es gibt eine ziemlich plausible soziologische Gesetzmäßigkeit in Bezug auf Rassismus: Je mehr und aggresiver ich die Unterschiede zwischen Menschen und Menschengruppen hochhalte, statt Gemeinsamkeiten zu erkennen, desto mehr mache ich den Fremden zum Feind.
        Hier werden wir uns alle entscheiden müssen: Wie möchten wir das Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten gestalten. Streben wir eine Gesellschaft an, in der Pluralität und Gleichheit die Leitidee ist oder präferieren wir eine Welt der Ungleichheit und Dominanz? Diese Frage wird wohl auch eine Knackpunktfrage in der Weiterentwicklung der Piratenpartei sein.
        Viele Grüße, Bernd Winter

        • Stefan schrieb am

          Wenn Du Rassismus pauschal ablehnst, solltest Du eine Definition wählen, die pauschale Ablehnung rechtfertigt.
          Generell sollten Begriffe klar definiert sein, um sich vernünftig zu verständigen. Wer mit vagen Begriffen arbeitet, hat meist unlauteres im Sinn.
          So wird „Rassismus“ zu einem politischen Kampfbegriff. Er wird heute verwendet, um unliebsame Fakten und Meinungen zu unterdrücken.

          • Bernd Winter schrieb am

            @ Stefan
            ich fände Argumente und einen Bezug zu meinem Beitrag angemessener als die angebrachten Behauptungen. Meine angebrachten Definitionen von Memmi und Miles sind sehr präzise und sind in der wissenschaftlichen Diskussion anerkannt. Deswegen finde ich den an mich gerichteten indirekt formulierten Vorwurf, ich hätte „unlauteres im Sinn“ frech und billig. Deine Argumentationsfigur könnte einen Baukasten zum Anfängerrechtspopulismus entnommen sein: unliebsame Fakten und Meinungen sollen mit einem Kampfbegriff unterdrückt werden. Man selber checkt es aber voll und kann sich als oberkritischer Rechthaber präsentieren. Nur schade, dass da keine Argumente, sondern lediglich rechtspopulistische Attitüde dahinter zu stecken scheint.

          • Stefan schrieb am

            @Bernd Winter:
            Ich habe Dir gesagt, was dazu zu sagen ist. Wenn das die Definition ist, ist Rassismus nicht pauschal verwerflich.

            Deine Argumentationsfigur könnte einen Baukasten zum Anfängerrechtspopulismus entnommen sein

            Nur schade, dass da keine Argumente, sondern lediglich rechtspopulistische Attitüde dahinter zu stecken scheint.

            Ich halte das nicht für einen seriösen Diskussionsstil. Ich weiß nicht, ob ihr Baukästen dafür habt, aber die Stilfigur „Rechtspopulismus“ ist hinreichend bekannt.
            Wenn Du Dich der Diskussion nicht gewachsen fühlst, dann sags doch einfach. Solche unqualifizierten Vorwürfe führen nicht weiter.

  28. Maaadin schrieb am

    Als Piratensympathisant und Wähler mal folgendes zur Situation hier im Kommentarbereich: Es gibt hier einige wenige, die mit ihren offensichtlich rassistischen Äußerungen und viiiiel Zeit (Urlaub, arbeitslos,…?) versuchen, die Piraten wenigstens in der öffentlichen Meinung nach rechts zu rücken bzw. zu diskreditieren. Euer guter Wille zur Demokratie und Transparenz in allen Ehren, wenigstens Sockenpuppen solltet ihr hier zum Schweigen bringen. Sonst schaffen es ein paar Vollpfosten, die ganze Partei in schlechtem Licht darstehen zu lassen.

    Fremde Rassen werden ins Land geholt…wenn ich sowas schon lese! *würgs* Das ist genau die Wortwahl, die man von z.b. der NPD oder den autonomen Nationalisten zu hören bekommt, wenn über Einwanderung gesprochen wird. Die Verbindung mit Kapitalismuskritik wurde ja auch schon hergestellt, ich warte jetzt nur noch auf die Schlagwörter „Überfremdung“ und „Jüdisches Finanzkapital“. Oder noch besser: „Wallstreet-Judentum“. Und man wird ja noch mal über die Protokolle der Weisen von Zion diskutieren dürfen, wo die Piraten doch so offen sind. *schüttel*

    Echt jetzt: Setzt euch mal zusammen und beratet euch, wie ihr das auf piratige Weise in den Griff bekommen könnt. So gehts ja nicht weiter!

    LG

    Maaadin

    • Dirk schrieb am

      @Maaadin:

      Fremde Rassen werden ins Land geholt…wenn ich sowas schon lese!

      Willst Du das etwa leugnen?
      Ist es nicht rassistisch, diese Leute schuften zu lassen und mit Niedrigstlöhnen abzuspeisen?

      • Maaadin schrieb am

        Junge, ich will und kann dir deine Meinung nicht verbieten. Aber ich darf sie scheisse finden. Leute, die mich in ein Lager stecken würden, wenn sie die Macht hätten, finde ich halt nicht sonderlich sympatisch. Also hier mein Statement zu deinem rechtsradikalem Gewäsch: Halt die Fresse und troll dich! Und jetzt geh weinen, weil ich dich unterdrückt habe. *lach*

        • Thomas schrieb am

          Junge, ich will und kann dir deine Meinung nicht verbieten. Aber ich darf sie scheisse finden. Leute, die mir meine Billigarbeiter wegnehmen würden, wenn sie die Macht hätten, finde ich halt nicht sonderlich sympatisch. Also hier mein Statement zu deinem rechtsradikalem Gewäsch: Halt die Fresse und troll dich! Und jetzt geh weinen, weil ich dich unterdrückt habe. *lach*

  29. Rudi schrieb am

    Die Kriegsschuldfrage ist kein wichtiges Thema. Es ist sinnlos, sich damit den Kopf zu zerbrechen. Beim Thema Holocaust ist es vernünftig, die „offizielle“ Version zu akzeptieren. Anderweitige Grübelei ist ebenfalls sinnlos, weil sie nichts bringt.
    Aktuelle Themen (Euro und ESM, Integration und Rolle des Islam, Freiheit oder Überwachung) sind viel wichtiger.

  30. baharri schrieb am

    Der latente Mangel an Feingefühl im Rausch der Freiheit einiger Stimmen hier,
    ist wohl ein latenter Mangel ein Bewußtsein, das, um nur mal einen von vielen Punkten
    zu nennen, besagte Freiheit dort aufhört, wo sie die Freiheit des Anderen einschränk.
    Demokratie ist das Recht der Minderheit und Regeln/Gesetze sind die Grundlage
    unserer Freiheit.

    • Thomas schrieb am

      Der latente Mangel an Feingefühl im Rausch der Freiheit einiger Stimmen hier, ich weiß jetzt nicht wo, aber irgendwo werden sie schon sein,
      ist wohl ein latenter Mangel ein Bewußtsein, das, um nur mal einen von vielen Punkten
      zu nennen, besagte Freiheit dort aufhört, wo sie die Freiheit der Industrie einschränk.
      Demokratie ist das Recht der Großfinanz und ihre Regeln/Gesetze sind die Grundlage
      unserer Freiheit.

      • bahrri schrieb am

        das Parteipogramm der FDP ist mit dem Grundgestzt nicht vereinbar

      • Thomas, Sie kopieren schon wieder einen Text und verändern nur ein paar Worte und verdrehen die Botschaft. Das ist erstens unpiratig (weil Plagiat) und zweitens zeugt das von Respektlosigkeit gegenüber anderen.

  31. ulky schrieb am

    Liebe Piraten,
    ihr solltet die Probleme mit rechten, linken und sonstigen Problemfällen nicht unterschätzen. Leider sind junge und kleine Parteien anfänglich stets ein Sammelbecken für alle möglichen Leute, die woanders kein Gehör mehr finden. Toleranz ist schön, aber allzuviel Toleranz gegenüber solchen Leuten ist Suizid auf Raten, das hat schon das Schicksal anderer kleiner Parteien gezeigt, die heute kaum noch jemand kennt. Das heißt ihr braucht recht schnell wirksame Mechanismen, um solche Leute rasch zu identifizieren und wieder loszuwerden – das klingt zwar nicht sehr „piratig“ – ist aber unvermeidlich. Toi, toi wünscht ulky

  32. Kong schrieb am

    Hartmut Semken, Landesvorsitzender der Piraten Berlin: „Bei der Abgrenzung gegen die ‚Rechten‘ haben wir schon jetzt das Problem: jede nicht-totale, jede differenzierte Abgrenzung wird als ‚zu wenig‘ diffamiert, ich als Pirat zum Extrem gezwungen“

    Geht’s noch? Sicher, wer Meinungsfreiheit konsequent umsetzen will, muss auch rechtsradikale Meinungen ertragen, aber in der eigenen Partei??? Das Rumgeeier der Piraten nervt ja schon lange. Man weiß nicht, sind sie links oder rechts? Letztlich ist das natürlich unpolitisch und damit für eine Partei unprofessionell.
    Noch dazu gibt es kaum Konkretes zur Wirtschaftspolitik, zur Arbeitsmarktpolitik oder zum Krieg.
    Ein bißchen Wischiwaschi, ein bißchen Nichtwissen, ein bißchen Transparenzgeschwaller und dass dann demnächst schön vom Staat alimentiert, denn das Volk identifiziert sich, hat es doch selber keinen Plan.

    Mir allerdings ist die Gefahr, dass Faschisten auf Piratenticket in die Parlmente einziehen zu groß – ergo gibt es von mir keine Stimme.

    Schallala!

  33. Moses schrieb am

    Was hier einige Kinder-Philosophen, als radikale Meinungsfreiheit, verkaufen wollen, ist nichts als radikaler Blödsinn, und als solches ganz klar und unmissverständlich zurückzuweisen. Wenn das von führenden Vertretern der Piraten nicht anerkannt wird, muss diese Partei als rechtspopulistisch bezeichnet werden, und als solche auch eingestuft und bekämpft werden.

    Wer es für seine intellektuelle Freiheit hält, Verbrechen wie die Der Nationalsozialisten, und das mit ihnen verbundene Leid, und wären es statt Hunderttausender und Millionen, auch nur einige wenige gewesen, in Frage zu stellen, der ist in seiner egomanen Weltsicht nach, mindestens ein unverantwortlicher Dummkopf, ganz gleich was für reale Missstände er auch immer anführt, um so eine menschenverachtende Diskussion, führen zu dürfen.

    Bei aller Sympathie für das streben nach unvoreingenommener Prüfung, „alt hergebrachter“ und sicher auch zulässigem und wünschenswertem Ringen, um echte und lebendige, basisdemokratische transparente, politische Wahrheitssuche, sowas ist unterirdisch schwachsinnig.

    Liebe Piraten, wenn ihr es nicht über Euch bringt, diesen Wahnsinn zurück zu weisen, und alle die sich solcher kindischen Denkversuche, schuldig machen, mit entsprechenden Abmahnungen, ganz flott raus zu schmeißen, dann habt Ihr jetzt ganz schnell echte Unterstützer verloren, und dafür Gegner gewonnen, die dafür sorgen werden, das solche Wirrköpfe, nicht lange, von unseren Steuergroschen ernährt, unsere parlamentarische Freiheit, für ihren kruden selbstgefälligen Piraten-Wahn, missbrauchen dürfen.

    Jeder kann alles vertreten, auch wenn es so unvernünftig ist, wie die Forderung der Aufgabe von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen, Atomenergie als umweltfreundliche Technologie oder Alkohol als gesunde Babynahrung, anzupreisen. Denn all das erklärt sich selbst ausreichend, als kindische Verantwortungslosigkeit, aber diese Verächtlichmachung wehrloser Opfer, werden nicht viele Menschen akzeptieren.

    Mist, ich wollte Euch wählen, jetzt bei den anstehenden NRW-Wahlen, und ich bin sicher, viele von Euch hätten es verdient, aber nur wenn Ihr jetzt, richtig und massenhaft, gegen diese Leute in Euerm Verein vorgeht.

  34. Dirk schrieb am

    Wer es für seine intellektuelle Freiheit hält, Verbrechen wie die Der Nationalsozialisten, und das mit ihnen verbundene Leid, und wären es statt Hunderttausender und Millionen, auch nur einige wenige gewesen, in Frage zu stellen

    Erst wird das Leugnen verboten, jetzt schon das Infragestellen? Was kommt als nächstes?

    Mist, ich wollte Euch wählen

    Haha, wirklich?
    Mit Deiner Einstellung solltest Du eine totalitäre Partei wählen.

    • @ Dirk Wer so etwas schreibt, ist eindeutig rechtsradikal. Das Leugnen des Holocausts ist verboten und soll auch verboten bleiben, um Leuten wie Ihnen und euren Kumpanen das dreiste Maul zu stopfen.
      Ich habe es satt, dass vernünftige Kommentare zeilenweise kopiert und anschließend mit rechtsradikalen Parolen kommentiert werden.
      Ich habe es satt, dass Passagen einfach kopiert, einzelne Wörter verändert und die Botschaft ins Gegenteil verkehrt wird (siehe Thomas). So weit könnt ihr selber denken.
      Ich habe es satt, dass Rassismus durch perfide Argumentationen legitimiert wird. Rassismus ist grundsätzlich abzulehnen, Stefan (bezieht sich auf den Kommentar vom 19.4.).
      Und Dirk: Was Sie in ihren letzten Kommentaren geschrieben haben, sucht Seinesgleichen: Den Holocaust mit heutigen Finanzinteressen und Einwanderung in Verbindung zu bringen, wäre für Überlebende des Holocausts ein Schlag in die Fresse! Das Eine hat mit dem Anderen ÜBERHAUPT nichts zu tun! Und ihr habt ÜBERHAUPT NICHTS gelernt: Den Holocaust mit so vielen Millionen Toten so dermaßen durch den Dreck zu ziehen, entbehrt jeglichen Respekts vor den Opfern. Ihr solltet euch was schämen! Alle vier, fünf oder wie viele ihr auch immer seid: Die Piraten wollen euch nicht! Man kann schreiben, was man will: Ihr verunstaltet frech alle Diskussionen mit euren rechtsradikalen Kommentaren. Man kann immer über Einwanderung schreiben und man kann auch darüber schreiben, ob man Einwanderung begrenzen sollte oder nicht. Aber dann auf eine VERNÜNFTIGE Art und Weise. Auf dieser Grundlage lässt sich KEINE Diskussion führen, weil es keine Diskussion ist. Es ist eine Anhäufung von Parolen über Holocaust, Finanzinteressen und Einwanderung. Es lohnt sich nicht, inhaltlich dagegen zu reden. Meine Lehrerin meinte einmal, dass man gar nicht nachvollziehen könne, wie die Logik solcher Leute tickt. Die Logik fußt auf einem ganz eigenen Gedankenkonstrukt mit ganz eigener Logik. Diese Logik ist für gut aufgeklärte Bürger kaum nachzuvollziehen und wird auch nie nachvollziehbar sein. Die IDEEN sind aus einem Fundus von abgegriffenen Mythen zusammengebaut. Und diese MYTHEN sind für solche Leute mehr oder weniger unwiderlegbare DOGMEN. Deshalb ist es auch SINNFREI, mit ihnen zu diskutieren.
      Neofas sind hier nicht willkommen!

      • Stefan schrieb am

        Zunächst einmal darf ich einmal feststellen, daß der Ton, den Du, und auch Moses, an den Tag legen, nicht akzeptabel ist. Er ist genau das, was Du den anderen vorwirfst, nämlich Hetze.
        .
        Was das Holocaust-Leugnungsgesetz betrifft, stimme ich Dirk zu, und sage ebenfalls, daß dieses Gesetz falsch ist. In einem freien Land darf es keine staatlich verordneten Wahrheiten geben. Meinungsfreiheit bedeutet auch, daß Meinungen geäußert werden dürfen, die Dir nicht gefallen.
        .
        Die Rassismus-Definition, die vom Poster weiter oben gegeben wird, umfaßt Handlungen, die nicht verwerflich sind. Rassismus im Sinne dieser Definition ist nicht grundsätzlich abzulehnen.
        Falls Du von einer anderen Rassismus-Definition ausgehst, dann lege ihn bitte dar.
        .
        Dirk hat an keiner Stelle den Holocaust mit Finanzinteressen und Einwanderung im Verbindung gebracht. Das ist eine von Dir frei erfundene Behauptung.
        .
        Du hättest das, was Dir Deine Lehrerin erzählt hat, kritischer hinterfragen müssen, und nicht einfach blindlings aufnehmen.
        .
        Weitere Ausführungen zu Deinem unqualifizierten Gestammel erspare ich mir, insbesondere weil Du, wie Du selbst sagst, nicht diskutieren möchtest.
        Abschließend möchte ich noch einmal betonen, daß ich jede Form von Meinungsverboten ablehne. Wer Meinungen unterdrücken will, hat etwas zu verbergen.

        • baharr1 schrieb am

          Zu verbergen habt nur ihr etwas, mit euer widerlichen Art
          die Meinungsfreiheit zu penetrieren. Ihr seit Rassisten,
          die nicht nachvollziehen können warum ihr neoliberales Bild
          den inneren Rassisten nicht verbirgt und wir euch trotzdem
          erkennen.
          Totale Meinungsfreiheit fordern würdelose Hassprediger,
          Demagogen und Volksverhetzer, damit sie für ihr Handeln
          nicht belangt werden können.
          Bei den Piraten ist kein Platz für neoliberale Faschsiten.

          • Dirk schrieb am

            mit euer widerlichen Art

            zu penetrieren

            Ihr seit Rassisten

            ihr neoliberales Bild

            den inneren Rassisten nicht verbirgt

            fordern würdelose Hassprediger

            Demagogen und Volksverhetzer

            kein Platz für neoliberale Faschsiten

            Obwohl Dein Beitrag nur aus Hetzparolen besteht, gestehe ich auch Dir die Meinungsfreiheit zu.

          • Grimnir schrieb am

            @baharr1
            Gelegentlich wird übesehen, dass der Sozialismus dem Faschismus viel ähnlicher ist als der Liberalismus.

        • Bernd Winter schrieb am

          da zitiere ich doch mal gerne Umberto Eco:
          „Um tolerant zu sein, muss man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen. Man kann, das nicht tolerierbare ablehnen und zugleich tolerant sein“ (Umberto Eco in Die Zeit, 5.11.1993).

          • @ Bernd Winter:Toleranz ist immer unterschiedlich auslegbar: „Totale Toleranz herrscht nur dann, wenn Anarchie herrscht“ (von mir)

            Was ich persönlich toleriere, wird durch meine Werte definiert, die ich von meiner Umgebung erhielt. Destruktive Werte schrauben die Toleranzgrenze automatisch auf ein Niveau herunter, dem man sich anpassen muss oder dagegen ankämpft. Ich finde, dass Deine Beiträge die besten in der gesamten Diskussion sind, weil sie wissenschaftlich fundiert sind. Aber Du merkst selbst, dass Deine Mühe, eine vernünftige Diskussion mit gewissen Leuten zu beginnen, bisher vergebens ist. Trotzdem: Weiter so. Ich denke, wenn es mehrere Leute mit einem akademischen Hintergrund im Forum gäbe, sähe die Diskussion schon ganz anders aus. Aber so kämpfst Du gegen Windmühlen.
            Bei der Diskussion zwischen Dir und Stefan ist mir aufgefallen, dass Stefan nicht mit Deinem wissenschaftlichen Niveau mithalten kann und Dir stattdessen „[U]nlauteres im Sinn“ mit dem „Kampfbegriff“ Rassismus vorwirft. Diese Provokation hast Du als „frech und billig“ zurückgewiesen, Stefans Antwort präzise analysiert und anständigere Argumente verlangt. Stefan aber hat Deine Analyse selber und Dich persönlich als unseriös hingestellt, ohne auf Deinen langen, vorherigen Beitrag über Rassismus einzugehen. Wenn einem die Argumente ausgehen, greift man immer die Persönlichkeit an. Dadurch wird eine Diskussion auf ein Niveau degradiert, was den Namen „Diskussion“ nicht mehr verdient. Trolle beleidigen einen, dann antwortet man scharf und anschließend werfen sie einem vor, unseriös zu sein. So läuft das nämlich…

          • Stefan schrieb am

            @Revolution2012:
            Zu wissenschaftlich fundiertem Arbeiten gehört, daß man seine Begriffe sauber definiert.
            Er hat genau das Gegenteil getan.
            Das hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Das ist pseudowissenschaftliche Scharlatanerie.

      • JJ schrieb am

        Sehr schöner Beitrag, Revolution2012.
        Dein Name ist ja bereits Programm!
        In diesem thread lässt sich wunderbar erkennen wie hier RADIKAL LINKS POPULIERT werden soll! Das ist doch nicht Sinn und Zweck der Diskussion!
        Revolution 2012 macht es hier ganz deutlich – „Dirk“ (dessen Postings ich auch nicht besonders von Intelligenz behaftet finde) hat bisher nicht den Holocaust geleugnet oder mit Finanzinteressen und Einwanderung im Verbindung gebracht, sondern das Wort RASSISMUS!
        Und diese Projektion ist legitim. Es gibt auch kaum widerlegbares – zumindest hat bisher noch niemand was dies betrifft widersprochen – KOMISCH!
        Revolution 2012 will Dirk und seinen Kumpanen „das Maul stopfen“ na das nenne ich mal indirekte Drohung und Aufruf zur Gewalt! –> an die eigene Nase greifen!
        —-> Revolution 2012 meinte übrigens auch: Man kann immer über Einwanderung schreiben und man kann auch darüber schreiben, ob man Einwanderung begrenzen sollte oder nicht. Aber dann auf eine VERNÜNFTIGE Art und Weise. Auf dieser Grundlage lässt sich KEINE Diskussion führen, weil es keine Diskussion ist. <—– das stimmt. Es ist keine Diskussion, sobald einer hier irgendwas schreibt waS KRITISCH IST; WAS EINE ANDERE nATIONen HINTERFRAGT, ODER ANDERE USER ZUM NACHDENKEN ANREGEN KÖNNTE; im Hinblick auf unseren Kulturellen Konflikt mit welchem die Bürger in den größeren Städten häufigst belastet werden, welcher nicht von der Hand zu weisen ist. NÄMLICH das zB. in vielen Schulen (besonders BREMEN, HAMBURG, BERLIN) deutsche Kinder die Minderheit darstellen, diese andere Sprachen lernen müssen um sich mit Ihren Mitschülern verständigen zu können. Mittlerweile sogar Ausländische Mirbürger zu Lehrern ausgebildet wurden (was nicht schlecht sein sollte) diese aber zunehmend in der eigenen Landessprache mit den Schülern im Unterrischt sprechen (um diesen Herr zu werden), wodurch die deutschen Kinder (in ihrer Heimat wohl bemerkt) immer weiter unterdrückt werden. Oderd as es bewiesenen Tatsache ist das jeder 4. Jugendliche kein Messer einstecken hat und nur jeder 5. von diesen Messerträgern deutsch ist. Das Macht mir Angst, ohne rassistisch zu sein. Ich könnte hier noch zeilenweise so weiter machen, ohne ein Rassist zu sein.
        Das Problem ist jedoch, das die Radikal Linken User jemanden wie mich um ihn Mundtot zu machen sofort in die Rechte Schiene drücken. Somit werde ich ausgeschaltet. Sogar aus der Diskussion wird man gebeten, wenn man kritische Fragen stellt! (Und ich gebe zu, es sind aucheinige wirklich krass braune Komments untern den ganzen Threads aber, meine Güte – das ist eine Diskussion, da bleibt sowas nicht aus!)
        Und ich stimme Stefan entschieden zu: Einer wie REvolution 2012 der anderen einen Maulkorb verpassen will und die User auch noch versucht aufzuhetzen gene von Ihm persönlich favorisierte schwarze Schafe sollte sich mal selbst überlegen ob er in eine Diskussion gehört, wenn er doch absolut nicht kritikfähig zu sein scheint, zumindest nicht würdig damit umgehen kann ohne gleich zu fluchen und beim lesen seiner Antworten den Anschein vermittelt ständig auf den Boden zu stampfen und wie ein angestochener durchs Zimmer zu hüpfen.
        NOCHMAL AUCH FÜR DICH "Revolution 2012" ZUM MITSCHREIBEN. Nur weil einige hier Fragen zur Einwanderung haben und sich (nicht immer unbegründet) Sorgen darüber machen das vielleicht zu viele ungeprüfte Einwanderer das Land fluten könnten sind das noch lange keine Rechtsradikalen, sondern lediglich deutsche die sich um Ihre Heimat kümmern. Danke sehr!

        • Der Beitrag ist diffamierend: Ich rufe weder zur Gewalt auf, noch drohe ich irgend jemandem indirekt. Einige Kommentare sind stellenweise deutlich und aggressiv von mir geschrieben, wurden aber niemals drohend oder riefen zur Gewalt auf!
          Ihr Kommentar VERHARMLOST eine ausufernde Diskussion, ist EXTREM aggressiv geschrieben und daher auch nicht würdig, weiter kommentiert zu werden. Ich lehne jede Form des Links- und Rechtsextremismus / populismus etc. ab. Ich kann sehr gut unterscheiden, was rechtsradikal oder linksradikal ist und lehne beides entschieden ab. Was ich von vielen der Beiträge bei bestimmten Leuten gelesen habe, ist jedenfalls klar rechtspopulistisch und angreifbar.
          Ich bleibe bei meinen Standpunkten, welche NICHT linkspopulistisch sind, sondern nach bestem Wissen und Gewissen verfasst.

          • Stefan schrieb am

            Ich lehne jede Form des Links- und Rechtsextremismus / populismus etc. ab. Ich kann sehr gut unterscheiden, was rechtsradikal oder linksradikal ist

            Bitte definieren

          • JJ schrieb am

            Schon allein dieser Kommentar bestärkt mich in meiner Sichtweise.
            Revolution 2012 Sie sind nicht Kritikfähig. Vor allem bezeichnend: im Post weiter oben haben Sie allgemein dazu aufgerufen Maulkörbe zu verteilen etc.. Am Besten lesen Sie sich die eigenen Beiträge nochmal durch bevor Sie anfangen abzustreiten.
            Und Sie geben selbst zu aggresiv zu schreiben und da ist es ganz legitim, aber kritisieren meinen angeblich aggressiven (wird mit DEUTLICH verwechselt) Stil und lehnen ab sich damit auseinander zu setzen weil Ihnen die Art und Weise nicht gefällt? Wie erwachsen!
            Sehr Diskussionsfähig „Revolution 2012“, wirklich – mein Applaus!
            Muss verdammt nochmal lachen!

  35. MW schrieb am

    Die derzeitige Diskussion hier, so wie die Einstellung der Piratenpartei zu freier Meinungsäußerung, ist durchaus nicht negativ. Das sich die Mehrheit der Mitglieder dieser Partei (die sich aus vorwiegend gebildeten Individuen zusammensetzt) auf demokratischem Wege gegen Rassismus und ihn verharmlosenden Argumente aussprechen (siehe Migration und Integrationspolitik – http://www.piratenpartei.de/politik/gesellschaftliche-teilhabe/migration-und-integration/#Migration_bereichert_die_Gesellschaft), begrüße ich sehr und sehe es als Gewinn des gesunden Menschenverstandes. MFG

  36. kein Pirat schrieb am

    Erst Thiesen und jetzt Semken? Ich hatte wirklich vor Mitglied zu werden. Aber so lange rechtsradikale, rechtspopuläre oder auch nur rechtstolerante Äußerungen nicht laut Satzung vollautomatisch zu einem Parteiausschluß führen werde ich das wohl nicht tun… Es gibt nicht viele Dinge, welche für mich absolut nicht hinnehmbar sind aber rechtsgerichtete Äußerungen (und seien sie auch nur „verständnisvoll“) sind absolut nicht tolerierbar.

    • Dirk schrieb am

      Jetzt auch schon rechtspopuläre und rechtstolerante Äußerungen?
      War mir klar, daß es soweit kommt.

      • Sie haben den Inhalt des Textes von kein Pirat offensichtlich falsch verstanden und die Botschaft verdreht. Kommt wohl öfters bei euch vor…

        • Stefan schrieb am

          Dann hat sich der Autor wohl offensichtlich unverständlich ausgedrückt.

          • kein Pirat schrieb am

            Ich denke nicht, dass mein Text unverständlich war. Rechtsradikale, -populäre bzw -tolerante Äußerungen sind in meinen Ohren mit so ziemlich das Widerwärtigste, was man öffentlich äußern kann. Selbstverständlich trifft dies auch für linksextreme Äußerungen zu. Daher das „mit“.

            Persönlich denke ich, dass die Piraten eine liberale Partei sind. Die Freiheit des Einzelnen und somit die Freiheit aller zu achten und zu schützen erzwingt allerdings geradezu, sich ausdrücklich gegen jedwedes extremistisches Gedankengut zu verwehren und(!) sich gegen solches Gedankengut innerhalb der Piratenpartei auch effektiv und aktiv zur Wehr zu setzen. Das Signal muss eindeutig und unmißverständlich sein: Rechts- wie linksextremes Gedankengut kann man in den Köpfen der Leute nicht verhindern (10% Idioten… wobei ich 10% für eher optimistisch halte), man kann und muss allerdings verhindern, dass sich diese Idioten mehr als ein einziges mal öffentlich „im Namen der Piratenpartei“ äußern können. Denn ansonsten demontiert die Piratenpartei sich von innen heraus und wird zugleich von außen heraus zu leicht angreifbar durch die absehbaren Schmutzkampangnen.

            Das Motto muss daher sein: „Wir diskutieren über Alles. Auch über Blödsinn. Aber auf keinen Fall über menschenverachtende Gesinnungen, die in der Vergangenheit nachgewiesen millionenfaches Leid gebracht haben und dies auch wieder tun werden, wenn wir dem nicht schon im Keim Einhalt gebieten. Wer eine solche Diskussion führen will oder muss, der hat bei den Piraten nichts verloren und muss gegangen werden. Sofort und instantan.

          • kein Pirat schrieb am

            In diesem Zusammenhang muss ich sagen, dass

            http://www.marinaslied.de/?p=726

            meine Meinung durch folgende Äußerung sehr trifft:

            „1. Wir müssen Nazis nicht dulden.
            Meinungsfreiheit ist ein Gut der Gesellschaft. Juristisch muss der Staat es ertragen, wenn Rechte Zeug reden, das noch legal ist. […] Eine Partei muss nicht alles dulden, was der Staat duldet.“

          • kein Pirat schrieb am

            @Dirk

            Deine Frage „Wo gibts denn hier Nazis?“ hat Marina schon beantwortet. Und (indirekt) du auch. Für mich: EOD.

          • Stefan schrieb am

            @kein Pirat:

            Rechtsradikale, -populäre bzw -tolerante Äußerungen sind in meinen Ohren mit so ziemlich das Widerwärtigste, was man öffentlich äußern kann. Selbstverständlich trifft dies auch für linksextreme Äußerungen zu.

            Wenn es um „links“ geht, sind es nur die extremen Äußerungen, bei „rechts“ auch schon die -populären und die -toleranten. Warum diese Differenzierung?

            Die Freiheit des Einzelnen und somit die Freiheit aller zu achten und zu schützen erzwingt allerdings geradezu, sich ausdrücklich gegen jedwedes extremistisches Gedankengut zu verwehren

            Was verstehst du unter „extremistisches Gedankengut“?

            und(!) sich gegen solches Gedankengut innerhalb der Piratenpartei auch effektiv und aktiv zur Wehr zu setzen.

            Das kann man ja mit Argumenten. Wo ist das Problem?

            man kann und muss allerdings verhindern, dass sich diese Idioten mehr als ein einziges mal öffentlich “im Namen der Piratenpartei” äußern können.

            Ich bin jedenfalls kein Idiot und weiß, daß die Äußerung eines einzelnen Mitglieds nicht die Auffassung der Partei ist. Ich gehe davon aus, daß die Partei ihre offiziellen Positionen in ihren entsprechenden Verkündungsorganen veröffentlicht.

            Denn ansonsten demontiert die Piratenpartei sich von innen heraus und wird zugleich von außen heraus zu leicht angreifbar durch die absehbaren Schmutzkampangnen.

            Ihr demontiert euch selbst, wenn ihr euch vor den Medien in die Hose macht.
            Laßt sie einfach brüllen, die Wähler werden das schon durchschauen.

            Das Motto muss daher sein: “Wir diskutieren über Alles. Auch über Blödsinn. Aber auf keinen Fall über menschenverachtende Gesinnungen, die in der Vergangenheit nachgewiesen millionenfaches Leid gebracht haben und dies auch wieder tun werden, wenn wir dem nicht schon im Keim Einhalt gebieten.

            Wir wissen, daß ihr das nicht tun werdet. Deswegen braucht ihr nicht jedesmal in Panik zu verfallen, wenn sich mal jemand unglücklich äußert.

            Wer eine solche Diskussion führen will oder muss, der hat bei den Piraten nichts verloren und muss gegangen werden. Sofort und instantan.“

            Hat jemand eine solche Diskussion angefangen? Thiesen jedenfalls nicht.

          • kein Pirat schrieb am

            @Stefan

            Auch dein Text spricht für sich. Schon allein die mutwillig konstruierte vorgebliche Differenzierung zwischen links- und rechtsextremer Äußerung, welche du mir vorwirfst, habe ich nicht getätigt (Das Stichwort hier heisst Aufzählung und du wirst im Duden fündig was das ist, wie es benutzt wird und welche Mittel der Verkürzung greifen können ohne den Sinn einer Aufzählung zu verfälschen.)

            Schon dies zeugt davon, dass du gegebene Texte nur so zu Lesen und zu Verstehen bereit bist, wie du sie dir zurechtlegst und eben nicht im Sinne dessen, was der Autor des Textes tatsächlich geschrieben hat.

            Und zu deinen übrigen Kommentaren, fällt mir nur ein: Jeder zieht sich den Handschuh an, der ihm passt… Und offenkundig lag ich mit meiner Einschätzung welcher Handschu zu dir gehören könnte wohl nicht ganz falsch.

            Auch in Bezug auf dich gilt: EOD, denn du hast dich selbst disqualifiziert.

          • Stefan schrieb am

            @kein Pirat:
            Wenn Du Dich mißverstanden fühlst, solltest Du Deine Gedanken etwas klarer strukturieren, und weniger verklausuliert schreiben.

      • kein Pirat schrieb am

        Ich freue mich darüber, dass hier jemand noch Marinas Texte liest. Ich muss sagen, wenn ich nur die Aussagen verschiedenster Leute aus diesem Forum bzw. aus dieser Kommentarliste kennen würde, wäre mir Angst und Bange was die politische Orientierung der Piraten angeht. Allerdings dürfte es wie immer im Leben sein: die, welche man am Lautesten hören kann, sind die größten Spinner.

        Bedenklich finde ich persönlich, dass die Äußerungen von „Stefan“, „Dirk“ und „JJ“ (ich hoffe, diese Typen sind keine Piraten) hier seitens des Vorstandes bzw. der derzeitigen „Führungsriege“ der Piratenpartei (u.a. auch Marina Weissband) so unwidersprochen bleiben. Indem man offenkundig rechtslastigen Individuen eine unwidersprochene Plattform bietet, macht man sich IMHO die Thesen zu eigen, weil man sie duldet. Ich würde mir sehr wünschen, dass diese „Typen“ den Gegenwind ernten, den sie verdienen. Sollten sie Parteimitglieder sein: Herausfinden, wer sie sind und PAV. Sollten sie keine Parteimitglieder sein: Klarstellung dieses Umstandes und massive Gegenrede! Bitte liebe Piraten, zerstört nicht die in euch gesetzte Hoffnung, indem ihr das unwidersprochen durchgehen lasst.

        • kein Demokrat schrieb am

          Ich freue mich darüber, dass hier jemand noch Marinas Texte liest. Ich muss sagen, wenn ich nur die Aussagen verschiedenster Leute aus diesem Forum bzw. aus dieser Kommentarliste kennen würde, wäre mir Angst und Bange was die politische Orientierung der Piraten angeht. Allerdings dürfte es wie immer im Leben sein: die, welche man am Lautesten hören kann, sind die größten Spinner.

          Bedenklich finde ich persönlich, dass die Äußerungen von “kein Pirat”, “Revolution2012” und “baharr1” (ich hoffe, diese Typen sind keine Piraten) hier seitens des Vorstandes bzw. der derzeitigen “Führungsriege” der Piratenpartei (u.a. auch Marina Weissband) so unwidersprochen bleiben. Indem man offenkundig linkslastigen Individuen eine unwidersprochene Plattform bietet, macht man sich IMHO die Thesen zu eigen, weil man sie duldet. Ich würde mir sehr wünschen, dass diese “Typen” den Gegenwind ernten, den sie verdienen. Sollten sie Parteimitglieder sein: Herausfinden, wer sie sind und PAV. Sollten sie keine Parteimitglieder sein: Klarstellung dieses Umstandes und massive Gegenrede! Bitte liebe Piraten, zerstört nicht die in euch gesetzte Hoffnung, indem ihr das unwidersprochen durchgehen lasst.

          • kein Pirat schrieb am

            @kein Demokrat:

            Ich linkslastig? Du bist ein Witzbold und dein Pseudonym ist offenkundig Programm… Komm‘ wieder, wenn du 16 Jahre alt geworden bist. Bis dahin geh bitte woanders trollen…

          • dumm, dümmer, kein Demokrat. Text kopieren und ein paar Worte umändern, um den Inhalt zu verdrehen ist die dämlichste und dreisteste Variante, dass Forum zuzumüllen.
            Wie bei Thomas, aber dem dürften meine Kommentare dazu inzwischen selber nerven. Kommt mir fast vor, als wäre es der selbe, nur unter einem anderen Pseudonym.
            Bemerkenswert ist auch die Zeit, wann der Text kopiert wurde. Nachtschicht?

        • Eso-Vergelter schrieb am

          @ kein Pirat
          Es ist etwas wesentlich anderes, ob ein Pirat etwas sagt, oder ob jemand in dieser Kommentarspalte etwas sagt. In dieser Kommentarspalte kann man anonym schreiben. Und es schreiben hier sicher auch Nicht-Piraten. In dieser Kommentarspalte muss man nicht die Meinung der Piratenpartei vertreten. Sondern man sollte alles sagen können, sofern es nicht gegen bestehende Gesetze verstößt.

          • kein Pirat schrieb am

            @Eso-Vergelter:
            Ja,… die liebe Anonymität… 😉 … Auf der einen Seite kann ich verstehen, dass hier alles stehen gelassen wird, was nicht wirklich krass gegen bestehendes Recht verstößt. Selbst dann, wenn es sehr schwer erträglich ist. Und ja, ich denke dass einige der krassesten Kommentare hier von Nicht-Piraten kommen dürften (bzw. ich hoffe das). Auf der anderen Seite ist es allerdings auch so, dass die Piratenpartei hier auf diesem Server Hausrecht genießt. Soll heissen: Sie könnte mit Fug und Recht parteischädigende Kommentare nach /dev/null schieben. Und das wäre streng genommen nicht einmal Zensur. Warum nicht? Ganz einfach: Wenn jemand in meinem Haus Parolen grölt die mir nicht gefallen, dann fliegt er eben raus. Soll er sie doch draußen grölen. Zensiert habe ich ihn damit nicht. Er wird sie grölen. Auch ohne mich. Aber … und das ist der feine Unterschied: Nicht mehr bei mir im Haus und ich habe deutlich gezeigt, dass ich ihm nicht zustimme. Auf der anderen Seite kann ich die PP auch verstehen, eben genau jenes nicht zu tun. Und wenn die abgewinkelten Kommentare dieser Geschöpfe G… ähm,… also dieser Leute nur dazu dienen sollen, die Abgründe aufzuzeigen, die es in unserer Gesellschaft gibt. Allerdings läuft die PP damit Gefahr, dass man diese Kommentare als ihre eigene Meinung auffasst…

          • Stefan schrieb am

            @kein Pirat:

            Und das wäre streng genommen nicht einmal Zensur.

            Natürlich wäre das Zensur.
            Verboten ist nur die Zensur durch den Staat.
            Prinzipiell könnte die Piratenpartei hier zensieren. Aber das würde kein gutes Licht auf sie werfen.

            @Eso-Vergelter:

            Und diejenigen Personen, bei denen man vermuten kann, dass es sich um Nazis handelt, sperren.

            Sperren aufgrund von Vermutungen? Das fehlt uns gerade noch.

          • kein Pirat schrieb am


            Natürlich wäre das Zensur.
            Verboten ist nur die Zensur durch den Staat.
            Prinzipiell könnte die Piratenpartei hier zensieren. Aber das würde kein gutes Licht auf sie werfen

            a) Du hast ein merkwürdiges Verständnis von Zensur. Das wäre nur die Ausübung des Hausrechts, welches die PP hier auf dem Server genießt. Warum es eben keine Zensur ist hatte ich schon mal dargelegt. Lies es einfach nochmal. Und wenn du es dann immer noch nicht kapiert hast, dann lies es noch mal und notfalls halt nochmal.

            b) Das was hier in den Kommentaren passiert wirft in der Tat ein „merkwürdiges Licht“ auf die Piratenpartei. Und nein, da steht bewusst kein Konjunktiv. Die Dinge die hier stehen werden von der Presse gegen die PP verwendet werden, weil sie gegen sie verwendbar sind. Die inhaltliche Angreifbarkeit ist (leider) schon längst da. Godwins Law ist schon übererfüllt.

          • Stefan schrieb am

            @kein Pirat:

            a) Du hast ein merkwürdiges Verständnis von Zensur. Das wäre nur die Ausübung des Hausrechts, welches die PP hier auf dem Server genießt.

            Ausübung des Eigentumsrechts, um es genauer zu sagen.

            Warum es eben keine Zensur ist hatte ich schon mal dargelegt.

            Das hast Du nicht. Du hast nur ein unsinniges Vergleichsbeispiel gebracht.

            Lies es einfach nochmal. Und wenn du es dann immer noch nicht kapiert hast, dann lies es noch mal und notfalls halt nochmal.

            Das würde an Deinem Text nichts ändern.
            „Kapieren“ tu ich nur dann etwas, wenn Du eine saubere Definition bringst, und an dieser Definition den Sachverhalt einordnest. Irgendwelches Wischi-Waschi-Geschwätz versteh ich wirklich nicht.

            b) Das was hier in den Kommentaren passiert wirft in der Tat ein “merkwürdiges Licht” auf die Piratenpartei.

            Die Kommentatoren sind nicht Mitglied der Piratenpartei.
            Solange die Kommentare stehen bleiben, wirft es ein gutes Licht auf die Partei. Denn dann bleibt sie glaubwürdig im Hinblick auf das Eintreten für die Meinungsfreiheit. Sobald sie zensiert, verliert sie diese Glaubwürdigkeit.

            Die Dinge die hier stehen werden von der Presse gegen die PP verwendet werden, weil sie gegen sie verwendbar sind.

            Die Presse wird so oder so über die Piratenpartei herfallen.
            Die Wähler sind aber nicht blöd, und lassen sich von sowas nicht mehr beeindrucken.

          • JJ schrieb am

            vor allem weil die PP ja daraus lernen könnte, wenn sie denn noch dazu fähig ist und nicht schon zu Seitenlastig und damit blind ist für neue dDnkanstöße!

        • JJ schrieb am

          Na Genau alle rein ins KZ. Tür zu und Gas an. Das hätten Sie doch am liebsten geschrieben. Nicht zu fassen! ich hoffe sie sind kein Mitglied – falls doch, arme Piratenpartei.

        • Thomas schrieb am

          Ich freue mich darüber, dass hier jemand noch Marinas naive Texte liest. Ich muss sagen, wenn ich nur die Aussagen verschiedenster Leute aus diesem Forum bzw. aus dieser Kommentarliste kennen würde, wäre mir Angst und Bange um mein Geschäft. Allerdings dürfte es wie immer im Leben sein: die, welche man am logischten argumentieren hören kann, sind die größten Gefährder.

          Bedenklich finde ich persönlich, dass die Äußerungen von “Stefan”, “Dirk” und “JJ” (ich hoffe, diese Typen sind keine Piraten) hier seitens des Politbüros bzw. der derzeitigen “Führungsriege” der Piratenpartei (u.a. auch Marina Weissband) so unwidersprochen bleiben. Indem man offenkundig kritischen Individuen eine offene Plattform ohne Widerspruchsmöglichkeit bietet, macht man sich IMHO die Thesen zu eigen, weil man sie duldet. Ich würde mir sehr wünschen, dass diese TypInnen den Gegenwind ernten, den sie verdienen. Sollten sie Parteimitglieder sein: Herausfinden, wer sie sind und Maulkorb. Sollten sie keine Parteimitglieder sein: Klarstellung dieses Umstandes und massive Gegenpropaganda! Bitte liebe Piraten, zerstört nicht die in euch gesetzte Hoffnung, indem ihr das unzensiert durchgehen lasst.

      • JJ schrieb am

        Man will einfach die Augen, die Ohren und den Mund schließen und dann ist alles gut!
        Die Replik von „Kein Pirat“ auf „Stefan“ ist sehr Krass. Daran merkt man deutlich das es nicht um den Inhalt geht sondern das „Kein Pirat“ lediglich persönliches Interesse daran hat „Stefan“ zu verärgern.
        „Stefan“ hat ja wirklich recht, durch Mitglieder wie zB. Sugo demontieren sich die Piraten selbst. (Denn eine Partei muss gemeinsam agieren braucht keine Alleingänger) und wenn dann die Partei Ihre potentiellen Wähler noch mit Füßen tritt, die alle, wenn Sie eine Meinung äußern die nicht gefällt als RECHTS hingestellt werden, dann kann diese Partei für die Bürger arbeiten, sondern nur für sich selbst!
        das wir auf keinen Fall über menschenverachtende Gesinnungen, die in der Vergangenheit nachgewiesen millionenfaches Leid gebracht haben Diskutieren ist auch irgendwie heftig, denn es gehört ja zur Geschichte. Und Usern hier zu unterstellen das sie genau das wieder wollen nur weil sie darüber sprechen ist das Letzte überhaupt!
        Revolution 2012 hat bisher keinen zuspruch aus den vermeintlich eigenen Reihen für seine Posts erhalten, darum hat sich Ihnen angehängt und liest um Ihnen zu gefallen auch „Marinas Texte“.. So ist er nicht mehr so allein und kann mitschwimmen!

  37. JJ schrieb am

    Der Punkt ist der – wer nicht deutlich und laut sagt das er links ist, ist automatisch rechts!
    Solange das bei den Piraten so praktiziert wird fällt es sehr schwer daran zu glauben, dass diese Partei sich aus „vorwiegend gebildeten Leuten“ zusammensetzt.
    Das heißt außerdem das ich sobald ich die Frage stelle: „Ist es nicht besser für den Staat, wenn – wie in anderen Staaten ebenfalls üblich – die Einwanderer sobald sich klarstellt dass Sie für immer bleiben werden als integrationsvoraussetzung einen Deutschkurs machen solten?“
    Oder eine nächste Frage stelle: „sollte es den islamischen Männern nicht verboten werden solange sie in Deutschland leben die Vielweiberei zu betreiben?“ (and so on!) Von den meisten Mitgliedern als Rechter/NAZI/Rassist beschimpft/bezeichnet werde. das ist doch nichts anderes als Diskrimminierung. Ich bin nicht rechts, aber ich bin deutsch, darf ich das nicht sein? Einwanderer(Ausländer) dürfen Einwanderer(Ausländer) sein – keine Frage. Genauso wie ich mich in deren Heimat anpasse und unterordne erwarte ich das natürlich von ihnen. Was ist daran rechts? was ist daran verwerflich? (Maaaadin, sags mir!)
    Und wenn ich mich dann darüber ärgere – weil ich mich für eine Stelle beworben habe und mir gesagt wird das ich zwar die bessere Qualifikation vorweise und unter anderem sehr gut ins Team passe, aber die Stelle an einen Einwanderer vergeben wurde weil eben der Personaler ebenfalls Einwanderer ist – was ist daran so verkehrt?? Oder der HartzIVAntrag von einem deutschen bis ins Detail ausgefüllt sein muss um Leistungen zu erhalten und ein Einwanderer diesen nicht mal mündlich beantworten muss – da stimmt doch irgendwas nicht. Und nur weil mir das alles sauer aufstößt werde ich als rechtsradikal verurteilt?? Das kanns doch nicht sein – PIRATEN ist das wirklich euer Ernst??

    • baharr1 schrieb am

      Dümmstes Rassistengeschwätz, eine Beleidung des gesunden Menschenverstandes.

      • JJ schrieb am

        Da ist es wieder das Phänomen:
        Man erkennt deutlich das sich kein einziger Gedanke gemacht wurde. Mir wird hier langsam echt schlecht!
        Ich werde hier als Rechtsradikal hingestellt obwohl ich bereits mehrfach betont habe genau das nicht zu sein!
        Ihr wollt es nicht anders? Oder? Automatisch jeder deutsche der gerne deutsch spricht. Sich im Ausland anpasst und dafür plädiert das Einwanderer dann wenigstens die Sprache des Landes in welches sie eingewandert sind lernen sollten um sich zu verständigen sind eben Rechte, bitte. Dann sind wir eben alle rechts. dann lasst euch sagen. Die Piraten sind längst mehr rechts als es die NPD je werden würde!

        • Stefan schrieb am

          Ich werde hier als Rechtsradikal hingestellt obwohl ich bereits mehrfach betont habe genau das nicht zu sein!

          Das mußt Du nicht betonen. Das weiß jeder klar denkende Mensch.
          „Rechtsradikal“ gehört zu den Kampfbegriffen wie „Rassismus“, mit denen man Meinungen mundtot macht, wenn man keine Argumente entgegenzusetzen hat.
          Einfach weiterschreiben, hier und in anderen Foren. Normale Menschen werdens schon verstehen.

      • JJ schrieb am

        Baharr1-Sie haben mich beleidig! Ich bin kein Rassist!Ich habe gesunden Menschenverstand!

    • Dirk schrieb am

      @JJ:
      Die „Antwort“ von baharr1 bestätigt einmal wieder, daß wir in der Sache richtig liegen.

        • Stefan schrieb am

          Die Antwort von baharr1 ist der Reflex eines Pawlow’schen Hundes.

          • baharri schrieb am

            Im Gegensatz zu Dirk, Steffan, JJ und Gleichgesinnten ist mir die Grenze vom heimatverliebten Lokalpatrioten zum Faschisten/Rassisten bewußt.
            Es ist ein kranker Stolz, der auf Neid und gekränktem Selbstwertgefühl beruht
            Gesunder Stolz zeigt nicht mit dem Finger auf vermeindlich Schwächere
            und erhebt sich nicht über andere.
            Deutschland wurde nie wirklich entnazifiziert, unsere Eltern und Gro0eltern haben lieber
            verdrängt, geschwiegen, relativiert oder gelogen.
            Es ist wohl Zeit für eine zweite Aufklärung, die besagte Grenzen vom Lokalpatrioten und stolzem Deutschen zum Faschisten/Rassisten beleuchtet.

          • Thomas schrieb am

            Es ist wohl Zeit für eine zweite Propagandawelle, die besagte Grenzen vom Lokalpatrioten und stolzem Deutschen zum Faschisten/Rassisten beleuchtet.

    • Pierre Sanderge schrieb am

      Warum muß ein Einwanderer Hartz IV bekommen ? Wir brauchen doch Fachkräfte ?
      Fachkräfte für Hartz IV. ?

      • JJ schrieb am

        Nicht auf dieser Schiene bitte. Das Niveau ist zu tief selbst für mich als extrem nivaueflexibel und lasst mich deutlich machen: ICH HASSE NIVEA!
        Danke!

  38. Austrian schrieb am

    Also wenn wir Neo-Nazis bei den Piraten haben, dann haben wir sie mit Thießen und Delius scheinbar aber nicht gefunden.
    Thießen weiß ich nicht, aber Delius tritt jetzt zurück, weil er einen blöden Vergleich gemacht hat.

    Aber wer ist Friedman und der Zentralrat, dass er uns vorschreibt wie wir Mitglieder einschätzen?

    Thießen hat einmal was zum Kriegsbeginn mit Polen gesagt, was in der City of London nicht gefällt? Der soll also echt ein Neonazi sein?
    War die Diskussion über den Kriegsbeginn 39 schon Thießens ganze Neonazi-Karriere? Oder gibt´s da mehr?
    Was weiß Weisband, daß sie Thießen bei Friedman als „Schwein“ bezeichnet?

    Was hat Thießen noch getan, außer diesem (problematischen) Vergleich?

    Das muss doch mal geklärt werden hier….

    • Stefan schrieb am

      Es ist die mediale und schulische Gehirnwäsche, die den Leuten eintrichtert: „Wer die Geschichte hinterfragt, ist ein Nazi“.
      Es ist offenkundiger Blödsinn, aber es sitzt in den Köpfen der Leute fest. Das müssen wir irgendwie wieder aus den Köpfen herausbekommen.

      • JJ schrieb am

        Nee, lass es das hier im Diskussionsforum zu lösen ist schwachsinn! Hier sind einfach nur völlig verbohre LINKE die so extrem sind, dass sie selber gar nicht erkennen dass sie das was sie den NAzis (die ohne Zweifel auch zu Genüge hier rumgesistern) vorwerfen selbst fast noch radikaler betreiben.

        • Stefan schrieb am

          Schätze mal, das sind Berufsschreiber.
          Hier lesen sicher auch normale Menschen mit. Und klar, in diesem Diskussionsforum allein kann man das nicht lösen, man sollte auch in anderen Foren gehen.

      • Pierre Sanderge schrieb am

        Wir müssen Geschichte immer wieder hinterfragen.Wir wollen die Wahrheit

      • Pierre Sanderge schrieb am

        zuviele haben vom Gift der alliierten Umerziehung gesoffen

    • Pierre Sanderge schrieb am

      eine Jüdin darf einen Deutschen als Schwein bezeichnen.Ein Deutscher dar eine Jüdin nicht als Schwein bezeichnen.

      • JJ schrieb am

        Ja so ist es, sogar wenn der Deutsche zurecht geschimpft hat. Mal ganz krass ausgedrückt – nicht nur mit den Juden, das kann man auf alle Einwanderer beziehen. Dazu kommt: Wenn ein Deutscher im Ausland einen Einheimischen beschimpf (weil er ihn abgezockt hat zB), geht der deutsche ins Gefängnis, oder zahlt Strafe. Wenn der Einheimische einen Deutschen in seinem land beschimpft (weil der deutsche eben mit dem Preis nicht einverstanden war) bekommt er Unterstützung von seiner Regierung, da das Land seinem Bürger Rückhalt gibt.
        In dieser ganzen Kriegsschuld-Buße-Sache sollte man vielleicht auch endlich mal entschieden sagen – es genügt schon allein mit dieser häme leben zu müssen als junger Deutscher, aber irgendwann muss ja mal Schluss sein. das am Ende das selbe wie wenn das BSG sagt. Man kann nicht 2mal für dieselbe Sache bestrafen. Wir werden seit 45 dauerbestraft!! Es war sehr schlimm was passiert ist im Krieg, und es tut mir auch leid für Opfer. aber ich habe den krieg nicht geführt, ich habe nicht geschossen ich bin auch nicht dafür das das so nochmal geschehen sollte. Und trotzdem muss ich mich heute vor denen die damals auch keine Opfer waren immer wieder verbeugen???

  39. Anonymous schrieb am

    Im Urteil heißt es:
    “ An die einmal ergangene Entscheidung ist die Partei auch dann gebunden, wenn sich im nachhinein herausstellt, dass der angerichtete Schaden wesentlich größer war, als zum Zeitpunkt des Erlasses der Ordnungsmaßnahme angenommen.“

    Ich finde, das darf so nicht sein. Ein Schiedsgericht sollte durchaus eine Verwarnung aufheben und eine höhere Strafe aussprechen können.

    Man stelle sich mal vor, ich haue mit einem Hammer auf eine Tastatur, die dabei kaputt geht, und kriege deshalb Ärger wegen SAchbeschädigung. Hinterher stellt sich heraus, dass ich aber nicht nur eine Tastatur kaputt gemacht habe, sondern auch über den Computer eine Atombombe gezündet habe.

    Der Vergleich hinkt natürlich, aber ich finde in diesem Fall sollte auch die Sanktion wegen der kaputten Tastatur zurückgenommen und stattdessen eine Gefängnisstrafe wegen „Verursachung einer nuklearen Explosion“ verhängt werden.

    Der Grundsatz, dass man immer nur einmal bestraft werden darf, bedeutet nicht, dass eine Strafe nicht wieder aufgehoben und durch eine höhere ersetzt werden kann.

    • Anonymous schrieb am

      Wie wäre es, der Vorstand rollt die Verwarnung einfach selber zurück? Dann könnte das BSG Thiesen ausschließen.

    • Stefan schrieb am

      Mir wäre es lieber, das Schiedsgericht hätte klar gesagt, Thiesen hat sich nichts zuschulde kommen lassen. Mit einem deutlichen Statement an die Medien: „Wir lassen uns von euch nicht reinreden!“

      • JJ schrieb am

        Tja, dann würden ja alle mit dem Finger drauf Zeigen und plötzlich wäre dann nach dem Denken der meisten User hier das BSG der große NAZI!
        Will der Staat ja erst recht nicht sein! Wir haben ja demut zu zeigen und uns zu entschuldigen für die grausame Zeit vor ’45..

        • Pierre Sanderge schrieb am

          Nein das sehe ich nicht so.Es wird immer noch Krieg geführt gegen Deutschland nur mit anderen Mitteln und Methoden.

          • Stefan schrieb am

            Nicht speziell gegen Deutschland, es ist ein europaweites Phänomen.
            Die Medien betreiben einen Propagandakrieg, um der Industrie ihre Billigarbeiter zu sichern.

  40. Matthias schrieb am

    Liebe Piraten!
    Wie es aussieht, zensiert Ihr nun auch die Kommentare! So sieht so Eure Meinungsfreiheit aus?
    Schade, ich hatte gehofft, daß es mit Euch eine vernünftige Wahlalternative gäbe….

    • Stefan schrieb am

      Was hast Du geschrieben? Schreibs einfach nochmal rein, oder in einem anderen Forum.

  41. Pierre Sanderge schrieb am

    Sehr geehrte Piraten,
    nun hat man Herrn Delius am Wickel.Herr Delius ist ein junger und unerfahrener Mann der eine unkluge Äusserung gemacht hat.Ich hätte das nicht gesagt.Aber so ganz unrecht hat er mit diesem Vergleich nicht.
    Herr Delius wollte sicher nicht die Piraten mit der NSDAP vergleichen.Aber nicht nur die Medien haben eine Nazi-Macke,.Die Piraten langsam auch.Jedes unbedachte Wort wird auf die Nazi-Goldwaage gelegt und analysiert.Und die Medien stürzen sich darauf, unsere Reichsvergangenheitsbewältigungsfanatiker auch.Wie Fliegen auf die Scheisse.ekelhaft.Herr Delius hat sich entschuldigt seine Worte bedauert.Nun möge man ihm auch verzeihen und zur Tagesordnung übergehen.Ich wünsche den Piraten dass sie nicht so enden wie die NSDAP.
    mit freundlichen Grüßen
    Pierre Sanderge

    • Stefan schrieb am

      Delius hat lediglich eine Aussage über den schnellen Aufstieg beider Parteien getroffen. Damit ist kein Vergleich der Inhalte verbunden.
      Hier wird einfach nur auf ein Reizwort überreagiert.
      Man sollte die Medien einfach brüllen lassen. Der Wähler weiß schon, was für ein übles Spiel hier getrieben wird, und läßt sich davon nicht mehr beeindrucken.

      • Pierre Sanderge schrieb am

        @Stefan, wir beide wissen das und viele andere auch.Es gibt richtig ekelhafte Medien.Ich will hier keine Namen nennen.Diese Seite entwickelt sich zu einem interessanten Forum.Ich kann dadurch die Piraten besser kennenlernen „Und as ist gut so“ (K.Wowereit) Die verschiedenen Meinungen gefallen mir.. Ich bleibe dran

  42. Özden schrieb am

    Es ist scheiss egal ob ein Mensch, 1000 Menschen oder 6000000 Menschen von den Nazis umgebracht worden sind. Der erste war schon zu viel.

    Was nützt uns das aufheben des Gesetzes um dann festzustellen das „nur“ 3000000 Menschen umgebracht worden sind?

    Sagen wir dann „Och guckt mal, die armen Nazis, die haben gar nicht sooo viele umgebracht“ ?

    Was für eine Schwachsinssdiskussion.

    Wacht mal auf langsam.

    • Stefan schrieb am

      @Özden:
      Es mag Dir vielleicht „scheiss egal“ sein, anderen hingegen vielleicht nicht.
      Unser Grundgesetz garantiert die Wissenschaftsfreiheit. Das heißt, jeder hat das Recht, das zu erforschen, was er für richtig hält. Unabhängig davon, ob es ein Herr Özden für relevant hält oder nicht.

  43. Andreas schrieb am

    Liebe Piraten,

    ich finde die Strategie von ARD und ZDF, euch mit Rechtsextremismusvorwürfen zu diskreditieren extrem perfide. Man muss sich nur mal die Schlagzeilen angucken. Aus der (zugegebenermaßen sehr dämlichen) Äußerung, der Aufstieg der Piraten sei so schnell gegangen wie der Aufstieg der NSDAP wird in den Heute-Nachrichten: „Die Piratenpartei macht erneut durch rechtsextreme Äußerungen auf sich aufmerksam“. Der tagesschau.de-Experte Samuel Salzborn wirft euch ein „problematisches Verhältnis zum Nationalsozialismus und zu rechtsextremen Positionen bezeichnen“ vor. Solche Verzerrungen der Realität sollten durchaus aufgedeckt und in einem offenen Brief in einer Zeitung thematisiert werden, in dem ihr euch BITTE auch klar gegen jeden Rassismus, gegen die Verherrlichung der Nazis und für den Respekt mit den Opfern der Nazis aussprecht.

    Bitte schafft es irgendwie, euch als Partei klar von Thesen abzugrenzen, die den 2. Weltkrieg rechtfertigen und den Holocaust-Überlebenden Lügen vorwerfen, ohne euren Politikstil zu ändern. Und bitte legt euch bis zur Bundestagswahl ein generelles inhaltliches Programm zu, damit ich dann überlegen kann, ob ich euch wähle.

    Beste Grüße,

    Andreas

    • Stefan schrieb am

      ich finde die Strategie von ARD und ZDF, euch mit Rechtsextremismusvorwürfen zu diskreditieren extrem perfide.

      Das ist nicht das erste Mal, daß die sowas tun.
      Ich nehme mal als Beispiel die Sache mit Hohmann vor einigen Jahren, der angeblich eine „antisemitische Rede“ gehalten und die Juden „als Tätervolk“ bezeichnet haben soll.
      Als der Redetext bekannt wurde, stellte sich heraus, daß dies gelogen war. Die Medien änderten darauf die Formulierungen in „als antisemitisch kritisierte Rede“, und Hohmann hätte die Juden „in die Nähe eines Tätervolks“ gerückt. Formell wahr, aber den wahren Sachverhalt verschleiernd.

      Solche Verzerrungen der Realität sollten durchaus aufgedeckt und in einem offenen Brief in einer Zeitung thematisiert werden

      Richtig, diese Methoden müssen aufgedeckt werden. Aber an welche Zeitung? Du glaubst doch nicht, daß irgendeine von den Mainstream-Zeitungen das abdrucken würde?
      Die Piratenpartei sollte eigene Informationskanäle aufbauen, und dann die Manipulationsmethoden der Medien rigoros aufdecken.

      in dem ihr euch BITTE auch klar gegen jeden Rassismus, gegen die Verherrlichung der Nazis und für den Respekt mit den Opfern der Nazis aussprecht.

      Bloß nicht zu irgendwelchen Gebetsmühlen hinreißen lassen!
      „Wir stehen auf dem Boden des Grundgesetzes“, das reicht. Damit ist klar und eindeutig gegen extremistische Positionen gesprochen.
      Im Rahmen des Grundgesetzes sollte aber über alles diskutiert werden dürfen.

      Und bitte legt euch bis zur Bundestagswahl ein generelles inhaltliches Programm zu, damit ich dann überlegen kann, ob ich euch wähle.

      Dem stimme ich zu. Denn das bisherige Programm ist noch sehr verbesserungsbedürftig. Ich hoffe, daß darüber hier auch weiterhin offen diskutiert werden kann.

      • Pierre Sanderge schrieb am

        perfide das ist das einzig richtige Wort.Geht dagen vor, gegen diese Medien da habt Ihr meine Unterstützung.Die Medien haben wohl zuviel vom Gift der alliierten Umerziehung gesoffen.
        Überarbeiet Euer Programm und denkt daran Deutschland ist unser Land.Wir wollen nicht alles fressen was die EU auskotzt.

  44. SomeAnon23 schrieb am

    Liebe Piraten,

    In letzter Zeit gibt es viele Diskussionen um Äußerungen einzelner eurer Mitglieder. Die Massenmedien stürzen sich darauf, und benutzen es für allerlei ideologische Projektionen wie’s eben so Brauch ist auf deren Narrenschiff.

    Und hier steht ihr nun also an der Grenze zur Selbstzensur.

    Plötzlich müssen wir sehen, das „Rede- und Meinungsfreiheit“ in unserer Gesellschaft in unterschiedlichen Konzentrationen vorkommt. Was man im Internet frei sagen kann, das ist in den Print-und TV-Medienwelten skandalös. Mitglieder, die eine andere Meinung vertreten, werden so zu Problemmitgliedern. Und jetzt lest das bitte nicht und denkt: Aha, ein Rechter. Schwachsinn. Ich bin Diskordianer mit Leidenschaft.

    Im Endeffekt beginnt also hier die ganze unmoralische, unaufrichtige und heuchlerische Scheiße, die im Umgang mit Massenmedien unvermeidlich ist, ich sag es einfach mal so klar. Die Piraten sind eine Bewegung, die ihren Ursprung im Netz hat und die nun durch den politischen Erfolg in einen Spagat gezwungen ist zwischen den Interwebz und den Massenmedien des 20. Jahrhunderts, die ihr den jüngsten Erfolg letztlich verschafften.

    Und plötzlich werdet ihr, Kinder des Internets, konfrontiert mit einer Flut neuer Mitglieder die in diesem Medium womöglich gar nicht so verhaftet sind. Plötzlich haben wir Newfags und Oldfags, es beginnen Reibereien , manche werden womöglich aus Gründen der Pateiräson nicht offen ausgetragen.
    Dabei müsst ihr euch eurer historischen Relevanz bewusst werden als erste Partei des 21. Jahrhunderts, des Informationszeitalters, als erste Partei, die ihren Blick in die Zukunft richtet hin zu den unendlichen Möglichkeiten der Demokratisierung, die durch die weltweite Vernetzung möglich werden. Die Piratenparteien sind eine internationale Internet-Bewegung, die eigentlich nur Teil ist einer großen, kulturellen Flut, dem Shitstorm unseres Jahrhunderts, der sich aus dem Internet in die Offline-Welt ergießt.

    Und was rückt da nicht alles ins Spotlight des Möglichen. Ein Europa, demokratisch von der Basis her vereint und nicht zwangsbeglückt von einem demokratie- und bürgerfernen Verwaltungsapparat in Brüssel. Transparente demokratische Prozesse, Bürgerbeteiligung an Projekten des Staates, Mithilfe und Mitsprache; eine wirkliche Chance.

    Es ist darum wichtig zu erkennen, dass sich eure Gemeinschaft in einer kritischen Phase eurer Entdeckungsfahrt befindet. Ihr habt die rauen Wetter, die Stürme und Karventsmänner bisher alle überstanden, man sollte sicher gehen, dass sich nicht schon Brüche und Risse einnisteten im Mast.
    Ist nicht die oberste Direktive der Piratenpartei die „Freiheit des Ausdrucks“ also Meinungsfreiheit? Man empört sich in der „öffentlichen“ Debatte über Piraten mit rechten oder gar rechtsextremistischen Ansichten. Das ist ganz offensichtlich unbequem.

    Zwei Fragen sind hier interessant. Erstens: Wie entsteht dieser Radikalismus – und zweitens: warum wechseln Rechte in die Piratenpartei?

    Dies sind nur persönliche Gedanken von mir, aber ich denke, dass Extremismus durch Ignoranz entsteht. Und zwar nicht unbedingt durch die Ignoranz derer, die sich Radikalisieren. Ganz Plump könnte man sagen, wenn etwas verboten ist, entwickelt mit absoluter Sicherheit irgendjemand einen Fetisch dafür. Wenn wir eine bestimmte Meinung aus dem öffentlichen Diskurs für Jahrzehnte aussperren, dieses ganze Themengebiet aufgrund der deutschen Nazi-Vergangenheit zum verminten Gelände erklären, dann ist es nur natürlich, dass sich Menschen, die sich diese Meinung gefasst haben, radikalisieren, weil sie ausgeschlossen werden von dem Prozess der öffentlichen Meinungsbildung.

    Zur zweiten Frage: rechtsorientierte Menschen könnten natürlich Mitglieder bei den Piraten werden, um
    diese freiheitsliebende Partei zu infiltrieren und für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Vielleicht haben wir es aber auch mit ganz normalen Leuten zu tun, die sich von der Forderung der Piraten zu ehrlicher Debatte und Meinungsfreiheit angezogen fühlen.

    Nun kann man sich fragen: warum muss das jetzt auf dem Rücken der Piraten ausgetragen werden, diese lange fällige Auseinandersetzung mit politischen Ansichten, die in Deutschland unterdrückt werden. Beschneidung der Meinungsfreiheit mit guten Gründen bleibt eben doch Zensur, und Menschen, die ihre Meinung zensiert finden, werden naturgemäß eine Partei wählen, die als einzige den Kampf gegen institutionelle Zensur zu einer Top-Priorität erklärt hat.

    Und wenn wir ehrlich sind, müssen wir erkennen dass die Anklage, es bestünde eine Zensurkultur im Sinne der „Political Correctness“, zutrifft. Und dass es tatsächlich Aufgabe der Piraten wäre, da aufzuräumen. Leider ist es völlig unmöglich das zu tun ohne sich dabei die Hände schmutzig zu machen. Genau darum macht das ja auch niemand.

    Ich weiß keine Lösung für dieses Dilemma. Ich möchte nur dass ihr ernsthaft hinterfragt, inwieweit ihr euch dem Druck der von den Massenmedien produzierten „öffentlichen Meinung“ beugen müsst. Euer Klientel sind Menschen, die diesen Informationsquellen kritisch gegenüber stehen und selbst aktiv recherchieren und sich informieren. Braucht ihr die Massenmedien?

    Und, hab ihr eine Schuld gegenüber den Massenmedien? Ich bin sicher dass ihr unter euch einig seid, dass ihr euch nicht zur Medienhure machen lassen müsst, nur weil die Qualitätsjournalisten in den Redaktionen Deutschlands, immer wieder durch analytische Brillanz bestechend, euch in der Sonntagfrage auf 12% geschwurbelt haben. Es bleibt abzuwarten, ob sie euch damit wirklich einen Gefallen getan haben. Wie also umgehen mit der Presse?

    Und: wie umgehen mit den anderen Parteien? Wichtige Fragen. Wollt ihr euch wirklich hineinziehen lassen in dieses parteipolitische Kasperlestheater? Ist nicht der gottverdammte Aufwand, den diese papierbasierte Bürokratie macht, schon ein genügend lästiger Klotz am Bein?

    Die Grünen haben den Tanz schon gelernt. Sie tanzen brav. Sie beziehen Position gegen euch, sie feuern Breitseiten. Man möchte sagen: äh hallo, wir sind doch auf derselben Seite? Aber die Grünen sehen sich in einer Position in der sie mit euch um die gleiche Zielgruppe konkurrieren. Die Hatz um Stimmen bringt einen gesunden kapitalistischen Geist ins Parlament, wobei Kontostand durch Wählergunst ersetzt wird. Könnt ihr es euch wirklich leisten, auf dieses Spiel zu scheißen? Der einzig gangbare Weg in diesem Dilemma scheint mir zu sein, in parteipolitischen Diskussionen immer die Metaebene einzunehmen, also die Teilnahme am Spiel zu verweigern und stattdessen den Spielverlauf zu kommentieren.

    Grundsatzentscheidungen sind gefragt. Es muss ein Kurs gesetzt werden. Unendlich wichtig ist, dass ihr nicht vergesst, dass es eigentlich ein Lulzboat ist auf dem ihr segelt, und dass Politik kein serious business sein muss. Als Alt-Internetler und Diskordianer bin ich der festen Überzeugung, dass die große Göttin Eris mit euch ist, dass ihr eine Fackel der Hoffnung seid im Kampf gegen die Graugesichter. Kreatives Chaos ist das heilige Feuer, das es zu hüten gilt, das altes und verkrustetes aufbrechen und lösen kann, es ist das Wundermittel, das die Evolution ermöglicht oder ewige unendlich schlimme und grausige Zerstörung fnord.

    Absurd, diese Forderung: Bewahrt euch den Wandel. Eure Dynamik ist gespeist aus dem Internet. Verlasst dieses Medium nicht. Ein Wechsel des Mediums ist immer verbunden mit einem Wechsel ganz fundamentaler Strukturen der Gemeinschaft. Als netzhistorisches Beispiel sei der Wechsel von Imageboard zu IRC genannt, wie ihn Anonymous vollzog.
    Die größte Gefahr, spricht das anonyme Orakel, der größter Feind jedoch, wackere Piraten, sind ohne Zweifel die Säcke von der East India Trading Company. Erkennbar ist das nicht nur durch ihre ständigen Angriffe auf Tortuga resp. Pirate Bay. Ihr könnt euch sicher sein dass sie, solange sie existieren, erbitterte Lobbyarbeit gegen euch leisten werden. Natürlich meine ich hier die Graugesichter der Copyright-Mafia.

    Wir wissen es längst: Die ganze Kultur-Verwertungsindustrie ist überflüssig geworden. Was dort in Massen produziert wird ist kultureller Spam, der nachträglich alle Gedanken Adornos gegen die Kulturindustrie als zu mild erscheinen lässt. Nicht die Verlage oder Musiklabels, sondern der User soll entscheiden, von was er unterhalten werden will.

    Die Unterhaltungsgiganten haben guten Grund, euch zu bekämpfen. Denn wir Konsumenten lernen langsam, dass es für gute Unterhaltung keineswegs ein Milliarden-Budget und über den ganzen Globus vernetzte, autoritäre Vertriebswege braucht. User unterhalten User. Und selbst der Begriff „user generated content“, der heute so hoch gehalten wird, ist Zeichen einer fundamentalen Fehlinterpretation. Mein Gott, diese ganzen „Stars“ sind selbst User, verdammt noch mal. Im Netz der Nicknames glaubt dir eh keiner, dass du dieser oder jener Star bist. Hier gehören sie einfach zur Netzcommunity wie jeder andere auch. All diese lizensierten Werke sind auch „user generated“, nur eben „syndicate distributed“. Wer etwas kreatives, was geiles macht, soll sie es uploaden, wenn es fame bekommt, sollen sie’s auf jener Plattform verkaufen, die die Musikindustrie seit Jahren vermieden hat zu erschaffen, – aus gutem Grund. Weil es sie selbst als Mittelsmann überflüssig machen würde. Die offensichtliche Ursache für diese erbitterte Feindschaft. Die Contentianer können gar nicht einlenken, weil es ihr komplettes etabliertes System negieren würde, das sie künstlich am Leben erhalten obwohl es längst obsolet geworden ist.

    Uns vor Augen haltend wie es sein könnte – und welche fundamentalen Auswirkungen eine solche Demokratisierung der Kultur haben würde, vergisst man nicht, dass ihr den guten Kampf kämpft.
    Die viel gegeißelte „Umsonst-Mentalität“ des Internets, was ist sie wirklich? Sie ist der erste Schritt in eine Star-Trek-Gesellschaft, von der wir insgeheim alle wissen, dass wir sie gründen können, nun wo wir das Internet haben.

    tl;dr: Verliert den Kurs nicht angesichts der ganzen Fährnisse die euch bevorstehen.

    Gruß
    m4d5c13n7157@tormail.net

  45. Pierre Sanderge schrieb am

    Liebe Piraten,
    nun habt Ihr Euch gegen den Rechtsextremismus positioniert.Doch wie haltet es Ihr dann mit dem Linksextemismus .Zu besichtigen am 1.Mai in Kreuzberg/Neukölln.
    Gruß s.p.

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