PIRATEN erreichen neuen Meilenstein – 25.000er Mitgliedermarke geknackt

Bild: Tobias M. Eckrich

Am heutigen 12. April 2012 konnte die Piratenpartei Deutschland das 25.000ste Mitglied aufnehmen. Damit ist ein weiterer Meilenstein in der Mitgliederentwicklung erreicht, der für einen weiteren wichtigen Schub vor den anstehenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW sorgt.

»Diese Entwicklung ist ein weiterer Beleg dafür, dass die politische Arbeit der Piraten von den Bürgern geschätzt wird und keinesfalls nur ein paar Wenige unsere Auffassungen teilen«, erklärt Sebastian Nerz, Vorsitzender der Piratenpartei. »Dieser Trend wird so lange weitergehen, bis die etablierten Parteien aufwachen und anfangen, sich mit unseren Themen zu beschäftigen.«

Die Piraten werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass Themen wie Bürgerrechte, Datenschutz und Transparenz einen angemessenen Stellenwert in der Politik finden. Dieser Prozess wird durch das anhaltende Erstarken der Umfragewerte der Piratenpartei und durch die rasante Zunahme der Mitgliederzahl weiter beschleunigt.

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Kommentare

33 Kommentare zu PIRATEN erreichen neuen Meilenstein – 25.000er Mitgliedermarke geknackt

  1. Eso-Vergelter schrieb am

    Jetzt besteht die Möglichkeit, eine nicht-grüne Ökopolitik zu etablieren. Z. B. soll der €uro durch regionale Gelder mit Umlaufgebühr ersetzt werden. Dann ist eine leistungslose Geldvermehrung nicht mehr möglich. Und die ungerechte Vermögensverteilung wird beseitigt.
    Bei der Wahl in NRW im Mai werden glücklicherweise die Piraten, die Tierschutzpartei und Pro NRW viele Stimmen bekommen.

    • Anonymous schrieb am

      Der Inhalt deines Kommentars ergibt wenig Sinn, im Bezug auf diese Pressemitteilung minimiert es sich nochmals.

      Ich füttere trotzdem mal: http://bitcoin.org/

    • Stefan schrieb am

      Umlaufgebühr ist eine Sondersteuer für den kleinen Mann. Die Wohlhabenden können sie leicht umgehen.

    • Dirk schrieb am

      @Eso-Vergelter:
      Was verstehst Du unter „regionale Gelder mit Umlaufgebühr „?
      Einfach zurück zu den früheren Landeswährungen, und damit hat sich’s.

    • Eso-Vergelter schrieb am

      @ Dirk
      Eine Rückkehr zur D-Mark würde die finanzielle und wirtschaftliche Situation natürlich auch bessern. Zudem sollten meiner Meinung nach Gelder wie der „Chiemgauer“ gefördert werden.

      • Dirk schrieb am

        Keine neuen Experimente. Mit der D-Mark lief alles gut.

  2. Anonym schrieb am

    … Gleich mitten hinein ins Thema:
    1) Die angegebene Zahl von 25.000 Mitgliedern nennt nur die Zahl sämtlicher seit dem Gründungstag in 2006 eingegangenen (und registrierten) Mitgliedsanträge. Wenn man jedoch die heutige Zahl der realen Mitglieder nennen möchte, so darf man sich nur auf die Zahl der stimmberechtigten Mitglieder beziehen. Nur diese Mitglieder arbeiten aktiv mit – oder auch nicht. Jedenfalls unterstützen sie die Piratenpartei nach wie vor durch ihre Beiträge, sehen sich ihr also zugehörig. Was die aktive Mitarbeit selbst angeht, muss man berücksichtigen, dass heutzutage für fast alle Vereine und auch für sämtliche politischen Parteien angenommen werden kann: lediglich ca. 10-20% der geführten Mitglieder beteiligen sich aktiv an der Vereins- bzw. Parteiarbeit, der Rest gehört passiv (jedoch beitragzahlend) dazu. Kein hoher Prozentsatz, und viele Erwartungen mag er enttäuschen. Aber ein realer.
    Bei der Piratenpartei werden augenblicklich als stimmberechtigt 12.031 Mitglieder angegeben. Diese Zahl vermittelt einen ungefähren Eindruck von der tatsächlichen Zahl der Parteimitglieder. Und da ist man bereits beim zweiten Punkt, dem Thema Transparenz, angekommen:
    2) Die genannte Zahl von 12.031 Mitgliedern ist nicht nur eine „transparente“, sondern auch eine unrichtige Auskunft. Denn sie basiert auf 100% beitragszahlenden Mitgliedern in RLP, im Saarland, in SH und „außerhalb Deutschlands“. Für die seit längerem 70 Mitglieder „außerhalb Deutschlands“ mag dies ja noch zutreffen, aber für die drei vorgenannten Bundesländern darf man unterstellen, dass der Prozentsatz drastisch zu hoch angenommen ist. Was vermitteln denn die Prozentwerte der übrigen Bundesländer? Sie schwanken zwischen 23% (Sachsen) und 26,2% (Berlin) auf der einen Seite und maximal 67,6% (Thüringen) und sogar 76,9% (Hessen) auf der anderen Seite. Bei den mitgliederstarken Bundesländern Bayern, NRW und BaWü sind sie recht uneinheitlich. Da hat man es sich doch sehr einfach gemacht – RLP, Saarland und SH hätte man entweder genau angeben oder komplett unberücksichtigt lassen (und dies auch kenntlich machen) müssen. Transparenz meint: die Wahrheit an den Tag bringen und unter das Licht der Sonne legen – nicht jedoch: den Lesern getrickste, frisierte, nur dem ersten Anschein nach „transparente“ Auskünfte anzubieten! Was davon zu halten ist, führt zu den Hintergründen:
    3) Transparenz ist nicht nur eine berechtigte politische Forderung. Wenn man sie als Piratenpartei bei sich selber konsequent (!) praktiziert, bedeutet sie auch die Möglichkeit zur Selbsthilfe und vorteilhaften Eigenentwicklung. Aber nur dann! Das wiederum setzt voraus, dass man sich selbstkritisch mit den Zahlen beschäftigt, die richtigen Schlüsse zieht – und handelt. Als Leser und Nichtmitglied möchte ich mich hier auf einige provokante Fragen beschränken, die meinen Kommentar abschließen:
    – Wenn in Berlin nur noch 26,2% der Mitglieder Beitrag zahlen, für den Rest aber 3 Euro im Monat als Unterstützung für die Piratenpartei zu viel zu sein scheinen, woran liegt es dann? Zuviel „Hype“, zuviel stimmungsbegründete Mitgliedschaftsanträge in der Vor-Wahlphase – oder bereits Zeichen einer einsetzenden Enttäuschung, eines Entfremdungsgefühles der nichtzahlenden Mitglieder? Jetzt, wo einige doch in Berliner Gremien sitzen? (Kontaktverlust zur Basis, gefühlte Absonderung der Posteninhaber?) – Geht diesen lediglich 26,2% Stimmberechtigten in Berlin auch jemand ernsthaft nach, oder schiebt es jeder auf die anderen – oder auf irgendetwas „Nichtbeeinflussbares“ als Ursache?
    – Warum schaffen es die Hessen und Thüringer auf diametral entgegengesetzte Werte, auf über 60 bis fast 77%? Weil sie anders organisiert sind, weil sich die einzelnen Mitglieder in ihren Anliegen ernstgenommener fühlen? Oder etwa, weil sie noch nicht in einem Parlament angekommen sind, sich noch keine Enttäuschung breitmachen kann?
    – Was bedeutet „Transparenz“ für die Piratenpartei? Etwas politisch Fundamentales? – Oder einen Werbetrick, der in der heutigen Zeit besonders zieht und viele Wählerstimmen einbringen kann? – Etwas Selbstverständliches, auf das die Bürger einen grundsätzlichen Anspruch haben, weil sie ja auch für alle Rechnungen des Staates aufkommen müssen? – Oder auch etwas, aus dem sich die Pflicht zum Handeln ergibt? – Jedenfalls gilt: Zur „Transparenz“ gehört die „Konsequenz“, sonst ist auch die beste Transparenz nichts wert!

    • xandra schrieb am

      Hallo erst mal,
      wenn ich diese Statistikkrämerei lese, dann vergeht doch jede Hoffnung, dass sich endlich etwas ändern könnte. Heute habe ich mich damit befasst, was denn so alles elektronisch bei Arbeitsaufnahme oder Krankenstand zwischen Arbeitgebern und Behörden und Versicherungen übermittelt wird. Es ist zwischenzeitlich ein Überwachungsstaat, der sich immer mehr vernetzt!
      Gut ist, wenn sich die Menschen wehren und sich bereit erklären, sich nicht als Nummer behandeln zu lassen.
      Wenn ich betrachte, dass für Tiere und Hilfsprojekte in anderen Ländern so viel Hilfsbereitschaft bereit steht, frage ich mich, warum wir Deutschen, immer nach alter Manier und kontrollierendem Verhalten aus alter Vergangenheit, nicht endlich mal zu einem offenem Leben stehen? Wer regiert denn heute? Sind es nicht die, die zum Teil entnazifiziert wurden und die, die in Zeiten der aufkommenden Konjunktur aufgewachsen sind? Was wissen die schon, wie sich ein Leben unter deren Gesetze anfühlt??? wenn man selbst den Sozialstaat genießen muss? Die labern nur über Regeln, Gesetze und noch mehr Kontrollmechanismen. Ich sage nur, das hatten wir schon. Damals!!!!!! in der Vergangenheit, bevor uns die Alleierten befreien mussten..
      Was wäre, wenn wir aufhören Klugscheisser zu sein und wir uns vielmehr darum kümmern würden, wie wir es den Kindern, Jugendlichen und vor allen den alten Leuten gerecht machen können, die unser Land nach dem Krieg mit den eigenen Händen aufgebaut haben!??? Müssen die heute so arm sein und sich nichts leisten können? Traurig, wie man die Würde der alten Menschen mißachtet!
      Heute finden sich viel zu viele Menschen wichtig! Mich kotzen diese Eigendarstellungen an. Da kann ich gleich RTL sehen und abstumpfen. Diese Massenmanipulation nimmt doch der größte Teil der Bevölkerung nicht mehr wahr. Und ihr redet hier über Zahlen und Statistiken. Willkommen bei denen, die es verursachten! Kümmert euch darum, wie man die Grundrechte der Menschen , die nach „unserem ehemaligen Volksrepräsentanten“ geschaffen wurden, wieder herbeiführt, statt sie mit eingeschränktem Denken erneut aufzubauen. Damit unterstützt ihr letztendlich eure Feinde.
      Vernetzung ist gut, fragt sich nur, zu welchem Zweck man dies benutzt. So wie ich das sehe, wird das der Bevölkerung zurziet wieder mal zum Nachteil. Überwachung wie zu „alten Zeiten“, die die Welt nicht akzeptierte!
      Ich begrüße die neue Form der politsichen Möglichkeit.
      Schön, dass ihr da seid.

      • Outback schrieb am

        Guter Ansatz @xandra! Und Freiheit beginnt mindestens mit weniger Beobachtung, weniger Kontrolle und im Idealfall koennen wir ganz sicher auch ne ganze Menge kleinkariertes Spiessbuergertum ueber Bord werfen. Es muessten blos mehr mitmachen und weniger altklug reden und/oder besserwisserisch erklaeren …

  3. Realist schrieb am

    Und was wenn die Piratenpartei bald 100.000 Mitglieder hat, wie will man dann die Parteitage organisieren ? Eine Hallte für 10.000 Anwesende Mitglieder dürfte sehr teuer werden, wie will man das Basisdemokratisch, also ohne Delegierte auf die Reihe bekommen ?

    • Anonym schrieb am

      Mal angenommen, dass die Piratenpartei derzeit ca. 10.000 echte, interessierte Mitglieder hat. Die stimmberechtigt sind und alle gern an einem Bundesparteitag teilnehmen wollen. Dann fehlen immer noch die restlichen 90.000 für dieses gänzlich hypothetische, konstruierte Organisationsproblem!
      Tröstender Gedanke: Strukturen verändern sich mit der Größe einer Gruppe, demnach: allmählich. Die Organisation einer Gruppe wächst also mit.

    • Markus schrieb am

      In dem nicht alle kommen so einfach. wie dein Vorredner sagte der wirklich aktive Teil ist weitaus kleiner. Und was ist das Wort Teuer bitte im Kontext mit Politik. bedenke das Jeder auch Geld mit in die Parteibringt. (zwar nur 3€ Monatlich aber es gibt ja auch Spenden) und dann kann man sich z.B. mit Borussia Dortmund kurzschließen ob es möglich wäre das Stadion zu mieten. (das wäre das einzige Gebäude das mir im Moment einfiele in das man 100000 Menschen gequetscht kriegt. gibt aber vielleicht noch andere Sachen istz ja nur ne Idee.) Und dann muss das ganze gut organisiert werden. wer etwas wichtiges zu sagen hat mailt das Vorher den Organisatoren, bekommt dann auch n Platz in der ersten Reihe, damit er selbst seinen Vortrag halten kann. und dann wird über jeden Antrag halt abgestimmt. Entweder dafür oder dagegen. das Meinungsbild kann im Nachhinein ausgewertet werden. Daher es braucht new Menge Planung aber es geht

  4. Outback schrieb am

    Meiner Meinung nach sind Mitglieder gleich Mitglieder. Das ist bei allen Parteien so. Und zur These mit den „aktiven“ Mitgliedern genuegt wohl schon ein Blick auf die Altersstrukturen der drei groessten Parteien in Deutschland. Spaetestens hier wird aus dem Begriff AKTIV und PASSIV wahrscheinlich ein RELATIV. Also Ahoi auf die 25000!

    • Anonym schrieb am

      Nicht stimmberechtigte Mitglieder bezahlen keine Beiträge mehr und werden auf Toleranzbasis noch statistisch mitgeschleppt. Bei lediglich 3€ Mitgliedsbeitrag pro Monat darf man nach einem längeren Zeitraum des Nichtbezahlens bei den allermeisten Personen wohl mit Berechtigung annehmen, dass sich diese auf die denkbar bequemste Weise wieder von der Piratenpartei verabschiedet haben. Wenn andere Parteien solche Gegebenheiten bei sich verheimlichen, ist das ein gutes Beispiel für die (fast) allerorten mangelnde Transparenz, aber kann keinesfalls eine Beruhigung oder Entschuldigung für die Piratenpartei sein. Jedenfalls nicht bei deren offiziellem Anspruch, Transparenz zu praktizieren.

      • Gedankenverbrecher schrieb am

        Naja
        in der Mitgliederliste
        http://wiki.piratenpartei.de/Mitglieder

        Ist gut zwischen ‚Gesamt‘-Mitgliedern und Aktiven Mitgliedern aufgeschlüsselt.
        Inklussive prozentualem Anteil (der hauptsächlich der Verdeutlichung dienen dürfte)

        Ich denke, dass ist eine recht gute und transparente Darstellung der Mitgliederverhältnisse.

        Oder anders gesagt:

        25.000 Leute nach Zählung *aller* Parteien oder knapp 12.000 nach eigener Zählung, die direkt bezahlt haben.

        Wo ist das bitte intransparent?

        Gruß
        Gedankenverbrecher

        • Anonym schrieb am

          (Re.) Es wird zwischen stimmberechtigten Mitgliedern, die auch ihre Mitgliedsbeiträge bezahlt haben (gestern vormittag waren das angeblich ca. 12.000) und „allen“ Mitgliedern differenziert.
          „Aktive Mitglieder“ – die dürfte man fast ausschließlich bei den stimmberechtigten Mitgliedern erwarten. Denn wer schon seinen Mitgliedsbeitrag nicht mehr bezahlt, der (oder die) wird wohl noch weniger bereit sein, Zeit und Arbeit in die Piratenpartei zu stecken. (Von einzelnen Ausnahmen abgesehen, die sich anders erklären.)
          Diese differenzierende Auflistung ist, für sich allein betrachtet, eine vernünftige Sache und kommt dem Transparenzprinzip nach, das sehe ich auch so. Allerdings gibt a.j.F. nur die Zahl der BEITRAGSZAHLENDEN Mitglieder den realen Mitgliederstand wieder.
          Mit der PM „gefeiert“ wird hingegen die (vermeintliche) Mitglieder-Gesamtzahl, die nach aktuellstem Stand nun fast 26.000 erreicht hat. Aber diese Zahl kann eben nur als Ziffer für sämtliche seit 2006 registrierten Mitgliedsanmeldungen gelten. Mehr ist sie nicht. Jede andere Bedeutungszumessung führt in die Irre.
          Und darum: Sie vorzulegen und noch den Hinweis zu platzieren, andere Parteien würden genauso verfahren, DAS wäre nicht mehr Transparenz, sondern Täuschung. Denn jeder Mensch des realen Lebens kann sich denken, dass hinter (fast) jeder langen Beitrags-Nichtbezahlung ein indirekt vollzogener Wiederaustritt aus der Piratenpartei steckt. MfG.

    • Outback schrieb am

      … in Oesterreich gibt es auch ein Internet? Ach ja, sonst könnte ich ja nicht posten. Aber nochmal zur Altersstruktur, diese liegt christdemokratisch beispielsweise bei 56,8 Jahren laut deutscher Wikipedia derzeit. Ich mein ja nur, wenn das der Durchschnitt ist, sollte Mensch bei der Unterteilung in AKTIV und PASSIV und ZAHLEND und NICHT-MEHR-ZAHLEND und und und auch unbedingt die diversen Einschraenkungen in Bezug auf Gehfaehigkeit zur Wahlurne, Kreditwuerdigkeit bzw. Solvenz gegenueber Mitgliedsbeitraegen, Hoervermoegen auf Veranstaltungen und Kundgebungen, Sehstaerkeniveaus zur Auswertung von Medienveroeffentlichungen und Statistiken sowie Fahrtauglichkeit in unserem derzeitigen politischen Fahrwasser beruecksichtigen. Also was ist nun eigentlich „AKTIV“? Zumindest schon mal dieses Forenthema…

      • Anonym schrieb am

        Ist doch ganz einfach zu verstehen, oder nicht? Wer kein Mitglied mehr sein möchte, zahlt einfach keinen Beitrag mehr. Das war’s, ohne lange Erklärungen! Das ist hier auch nicht „wie bei der CDU“ oder „wie bei der SPD“, weil die Piratenpartei weder pekuniär interessante „Connections“ bieten noch Pöstchen/Anstellungen oder „Zugriffsrechte“ auf steuerbezahlte Pöstchen/Anstellungen in Aussicht stellen kann, wo man vllt. auch als temporärer Beitragsschuldner dann noch so ein bisschen an der Partei dranbleiben möchte …
        Reale Mitglieder sind die zahlenden Mitglieder, alle anderen waren das mal; jede andere Vorstellung ist Illusion und nutzloser Selbstbetrug!

        • Outback schrieb am

          … kuck doch einfach noch mal ganz nach oben du anonymer Erklaerbaer. Es war vom 25000. aufgenommenen Mitglied die Rede. Weder aktiv noch passiv, real oder unreal oder wie auch immer wurde angesprochen bzw. in Frage gestellt. Einfach 25000 Mitglieder. Nicht mehr und nicht weniger. Inzwischen sinds laut Wiki über 27000 aufgenommene Mitglieder. Und ohne Wertung auf aktiv, passiv, neu, alt, aktiv, passiv, rasiert, unrasiert oder wie auch immer ist und bleibt auch diese Zahl eine 27000! Muss Mensch denn immer alles bis ins letzte Detail schreddern, analysieren und/bzw. kleinhaeckseln wie etwa im „Erbsenzaehler-FOCUS“? Lass doch einfach mal Deine Gonaden blinkern und freu Dich mit uns. ;o)

  5. johanna schrieb am

    Liebe Piraten,
    wie könnt ihr uns nur so enttäuschen?
    Ihr könntet mit einem Schlag die Zahl der Mitglieder und Befürworter verdoppeln, vielleicht sogar verdreifachen, wenn ihr uns Künstlern nicht so in den Unterleib treten würdet.

    Wir Künstler sind schon lange vor euch für Freiheit, Gleichheit, Frieden, Umweltschutz und andere Dinge eingetreten. Wir sind schon immer „anders“ gewesen und sind stolz darauf. Ihr habt das Rad nicht erfunden. Wenn nicht wir Künstler seit jeher politisch sind und waren, wer dann? Unsere Mäzene? Die großen Parteien haben mehr für die Kunst getan, als andere – auch wenn diese Pille bitter schmeckt.
    Diskutiert mit professionellen Künstlern – die ausschließlich von der Kunst leben (!) – und ihr werdet merken, dass wir viel gemeinsam haben.
    Aber wagt es nicht unser Eigentum anzugreifen, wagt es nicht unsere Arbeit zu degradieren, wagt es nicht unsere Einkünfte anzufassen und unsere politische Kompetenz anzuzweifeln, denn dann verliert ihr uns.
    Respektiert was wir machen, denn wir sind mehr als 25.000 und wir leben mit unseren Familien von unserer Arbeit. Was wir wollen ist, dass man uns zuhört und auf uns hört, denn wir haben die Erfahrung, die euch bezüglich des Urheberrechts fehlt. Halbwissen gibt es genug, Unwissen noch mehr.

    Was uns auszeichnet sind Idealismus, Träumerei, Authentizität, Nächstenliebe, Sanftmut, Toleranz und Begabung.
    Seht ihr nicht die Schnittmenge? Seht ihr nicht den Balken in eurem eigenen Auge?

    • Anonym schrieb am

      @Johanna:
      Wenn Sie Ihren Satz „Halbwissen gibt es genug, Unwissen noch mehr.“ noch etwas genauer ausführen und mit Beispielen illustrieren würden, wäre das möglicherweise sehr hilfreich. Ich ahne hier einen deutlichen, desaströsen, jedoch auch berechtigten Bezug zur heutigen Piratenpartei. MfG.

      • johanna schrieb am

        Ich glaube, dass alles gesagt ist damit. Die Waage zwischen den subjektiven Meinungen der Konsumenten und der Künstler ist nicht ausgewogen. Es bedarf mehr Insiderwissen seitens der Piraten, damit das Geplärre in den sozialen Netzen aufhört und die Stimmung wieder ein diskussionswürdiges Niveau bekommt. Ich bin aus persönlichen Gründen für das aktuell geltende Urheberrecht, da es mich derzeit in keiner Form behindert. Diese Meinung haben viele meiner KollegInnen, sehr viele sogar. Wir haben keine Angst vor Veränderung, weil wir Künstler die Veränderung seit jeher leben und damit Frieden geschlossen haben.
        Was ich sehe ist Halbwissen und Unwissen. Nur wir Künstler können das ändern und niemand hört auf uns. Da wir uns angegriffen fühlen, ist auch niemand aus unseren Reihen bereit friedliche und aufklärende Gespräche zu führen.
        Was wir brauchen ist die Annäherung und die Bereitschaft der Piraten uns zuzuhören. Das wird erst passieren, wenn die Schreihälse vor der Tür stehen, hinter der Diskutiert wird. Das wiederum ist gegen die Regeln der Piraten. Ergo ändert sich nichts…

        • Anonym schrieb am

          @Johanna:
          Das beschreibt die Situation etwas konkreter und deckt sich auch mit meinen Eindrücken. Die Piratenpartei erwartet derzeit, dass man auf SIE zugeht und sich in der einen oder anderen Weise IHR anschließt. Wobei, entgegenkommenderweise, die Mitarbeit auch ohne Mitgliedschaft akzeptiert wird. Nach meinem Eindruck gehen Personen aus der Piratenpartei ihrerseits aber nicht auf andere zu: Auf Betroffene nicht (z.B. beim Urheberrecht) und auch nicht auf Personen, die berufliche Professionalität in einem Sachthema besitzen, oder die sich aus privaten Motiven intensiv mit einem Thema befasst haben (oder damit befassen mussten). Das kommt außerhalb der Piratenpartei häufig nicht gut an. Und je lauter dann zu einem Thema getönt oder diskutiert wird oder gar politische Forderungen erhoben werden, um so mehr läuft die Piratenpartei Gefahr, sich zu isolieren.
          Vorwürfe der Selbstüberschätzung, Selbstherrlichkeit und besserwisserischen Ignoranz sind abzusehen. Und das um so mehr, je häufiger sichtbar wird, dass die Entscheidung massgeblich auf der Kenntnis von Personen beruht, die sich rein „aus Interesse“ mit der Thematik befasst hatten und die damit weder Professionalität noch persönliche Betroffenheit verbindet. Drastisch ausgedrückt und unfreundlich formuliert, lässt sich niemand gern durch in der Sache weitgehend ahnungslose, jedoch selbstgefällige Stümper belehren oder gar wirtschaftlich schädigen. Und das gilt genauso für Entscheidungen der Piratenpartei. Darüber muß man sich dort im Klaren sein.

    • Anonymous schrieb am

      Erstens treten die Piraten vielleicht noch mehr für die Rechte der Urheber ein als für die der Konsumenten, es geht ihnen fast ausschleßlich gegen die Verwerter (die sich oftmals selbst als Urheber oder Künstler bezeichnen, daher die Verwirrung), die beide Seiten gängeln,
      zweitens ist „professionelle Künstler“ ein Oxymoron. Wahre Kunst funktioniert nicht auf einer „Hier ist dein Geld, bis nächste Woche will ich 3 Songs sehen!“-Basis, wie man anhand des heutigen Mists gegenüber den früheren Künstlern oder anhand von Bands, die mit echt guter Mucke in der Garage anfingen und mit Mainstream-Dreck in der Wohlstandsverwahrlosung landeten sehr deutlich sieht

    • Dirk schrieb am

      Diskutiert mit professionellen Künstlern – die ausschließlich von der Kunst leben

      Wie kommst Du denn auf die wahnwitzige Idee, daß man von Kunst leben können soll? Nur weil es eine zeitlang so ging?

  6. Eso-Vergelter schrieb am

    Man muss die heutigen Ereignisse auch in einem historischen Zusammenhang betrachten. Die Alliierten sind gar nicht die Sieger des 2. Weltkrieges. Denn nach 1945 verloren die Westalliierten ihren ganzen Einfluss in China. Die Briten verloren Indien. Usw.
    Durch den Afghanistankrieg (1979 – 1989) brach der Kommunismus zusammen. Und nach dem Scheitern der Nato in Afghanistan bricht der Kapitalismus zusammen. Die Piraten als antikapitalistische Partei profitieren von dieser Entwicklung.

    • Dominic schrieb am

      Liebe Piraten,

      es freut mich, dass diese Partei wächst. Vielleicht werde ich mich auch anschließen in ein paar Monaten, und dann das 50.000te Mitglied werden ;)

      Aber bei aller Liebe zur Nicht-Zensur: Ihr solltet schon ein Minimum an Diskussionskontrolle wahren. Wenn Kommentare völlig off-topic sind, sollten sie zumindest in einen entsprechenden Thread verschoben werden oder ein neuer dafür aufgemacht werden.

      Es geht hier darum, dass die Piraten das Ansteigen ihrer Mitgliederzahlen feiern, nicht darum, wer den 2. Weltkrieg gewonnen hat…
      Dazu gibt es scheinbar mehr als nur eine Meinung. Es ist ja schön, dass diese geäußert wird, wenn sie von jemandem geteilt wird (die meinige ist es übrigens nicht!). Aber das Thema ist ein sehr großes Fass, und sollte an anderer Stelle aufgemacht werden…

      • Eso-Vergelter schrieb am

        @ Dominic
        Mein Kommentar hat mit dem Thema zu tun. Denn dass die Piratenpartei gerade jetzt explodierende Mitgliederzahlen hat, ist kein Zufall. Sondern ist u. a. darauf zurückzuführen, dass die Nato-Länder nach dem Scheitern in Afghanistan einen ähnlichen Zusammenbruch erleben, wie die ehemalige UdSSR. Der Kapitalismus bricht zusammen. Und das bedeutet mehr Freiheit.

        • Anonym schrieb am

          Das ist aber mutig formuliert! Denn
          – Die Piratenpartei hat einen erkennbaren Mitgliederzuwachs in Bezug auf Neuzugänge, von „explodierend“ kann jedoch keine Rede sein. Die Zahl der stimmberechtigten Mitglieder (weil noch immer zahlenden Mitglieder) ist in etwa gleich geblieben bzw. deutlich geringer angestiegen.
          – Für das derzeitige Wachstum der Piratenpartei und die max. drei bisherigen Wahlerfolge gibt es sicher mehr als einen Grund. Sollte sich der Erfolg der Piratenpartei als ein dauerhafter herausstellen (was sich erst in frühestens 8-10 Jahren sagen lässt), wären die genauen Gründe ggf. noch aufzuschlüsseln.
          – Von einem „Zusammenbruch“ der „Nato-Länder“ kann ich überhaupt nichts wahrnehmen. An keiner einzigen Stelle. Nirgendwo. (Findet der in einer Parallelwelt statt?)
          – Die sog. „Soziale Marktwirtschaft“ ist aus meiner Sicht bereits seit etlichen Jahren zusammengebrochen. Ihre Fassade hingegen wird politisch beschworen und mit gelegentlichem Engagement mühsam und im Ergebnis mehr schlecht als recht aufrecht erhalten (Lohndumping, Leiharbeit, grassierende Korruption und Wirtschaftskriminalität).
          – „Kapitalismus“ als politischer und unfreundlicher Begriff für einen moralisch grenzenlosen globalen reinen Geldmaßstab – durchaus auch auf Kosten des Gemeinwohls – ist ohne jeden Zweifel die weltweit herrschende Denkweise. Da hat die Welt trotz wiederkehrender Finanzkrisen leider gar nichts (oder zumindest nicht viel) hinzugelernt.

          • Eso-Vergelter schrieb am

            Hahaha …….
            Die Nato-Länder erleben einen ähnlichen Zusammenbruch, wie die ehemalige UdSSR. D. h. nicht alles in den Nato-Ländern wird zusammenbrechen. Insbesondere die nicht-grüne Öko-Bewegung wird überleben. Und es wird eine Regionalisierung geben. Z. B. spaltet sich bald Schottland von Großbritannien ab.

  7. martin schrieb am

    „PIRATEN erreichen neuen Meilenstein – “
    Es ist weniger wichtig ob die Piraten 12.000 oder 100.000 – 9.000.000 feste Mitglieder haben, sondern eher das die Piraten/wir diesen ausbeuterischen Lobby Einheitspartei der CDU/CSU – SPD – FDP – Grünen in die Schranken des GG verweisen und ihre Ungerechtigkeiten revidieren können!
    Selbstverständlich sollten – viele zahlende – Mitglieder auch der breiten Mittelschicht, die durch die Lobby-Politik der SPD…….CDU körperliche & seelische „Mehrarbeit“ leisten müssen und so mit – Lohndumping – von diesen Lobby Parteien abgestraft und verheizt wurden dem ein Ende setzen und die Piraten-Partei unterstützen!
    Ein Beispiel:
    „Wiesbaden: LINKE und PIRATEN stoppen „50 plus“ Ausbeutungspläne
    Ich [nicht ich sondern siehe Link] hatte über die hessische Jobcenter-Schikane gegen ältere Erwerbslose ….“
    http://duckhome.de/tb/archives/10050-Aufgelesen-und-kommentiert-2012-04-26.html
    Dazu die (un-/)Logik der Lobby
    Während die einen schikaniert und diskriminiert werden muss die breite Mittelschicht diese Schikanen und alle Folgen bezahlen.
    Bezahlt werden müssen alle Menschen so oder so, um annähernd alle Menschen gleich zu behandeln und jeden seine die Würde des Menschen Art. 1 Abs. 1 GG zu zugestehen. Es ist nur die Frage ob diese mit Imperialistischen Mitteln einer Lobby-Diktatur und Ausbeutung – Hetzpropaganda einiger gleichgeschalteten Medien – oder – ob eine gerechte Verteilung der Arbeit und der Einkommen und auch Unternehmensgewinne, „die durch Arbeit und nicht durch Zinsen entstehen“, gerechter und gesetzlicher geregelt werden kann.
    Und wenn sich eine Regierung SPD../..CDU von der Lobby erpressen lässt so hätten die Ehemaligen (Volks-)Vertreter, die z. T. aus Doktoren und Professoren des Rechts bestanden hatte und besteht, doch mal die Juristische Seite der Erpressung mal näher betrachten sollen.
    Auch Spenden an die EX-Parteien sind Schmiergelder – Bestechungsgelder – und zeigen letztendlich das kriminelle Umfeld von ein mitgehangen und mitgefangen auf und bei belieben werden Abweichler durch die subventionierte Einheits-Presse Mundtod gemacht. Es ist auch ein fatales Zeichen das Verleger eine 30%ige Lohnkürzung fordern. Warum fordern die angeblich gerechten Politiker der SPD../..CDU nicht gleichzeitig bei allem Lohndumping ein 30%igen Schuldenschnitt bei den Häuslebauern/Käufer Vermieter/..>..Mietern (Immobilienkriese 2.0 der Enteignung durch die Lobby)?
    Heute Aktuell:
    Deutschland braucht eine starke Opposition, die nicht mit einer Koalition die die Wahlprogramm und letztendlich die Wähler über Spenden der Lobby verkauft, auch wenn die aus mehreren kleinen Parteien u.a. mit der Piraten-Partei besteht.
    Es ist Zeit für Veränderungen:
    06. 5. 2012 Landtagswahl Schleswig Holstein
    13. 5. 2012 Landtagswahl NRW

  8. braindriver schrieb am

    warum werden die Piraten gewählt? ist es nicht aus der Hoffnung heraus, daß hier welche sind, die sich tatsächlich und wirklich dafür einsetzen, daß sich in der kleinen alltäglichen Welt der Menschen etwas ändert? Daß die perversen Repressionen und Erniedrigungen gegen Menschen aufhören, die auf die Hilfe der Gesellschaft angewiesen sind? Daß wir das Gefühl losswerden, auf Schritt und Tritt beobachtet und abgespeichert zu werden wobei uns das als die große Freiheit verkauft wird? Daß die allgegenwärtige Bevormundung stoppt? Daß man sich tagelang nicht als Fahrer sowie Geher auf der Straße zeigen darf, wenn mensch einmal seinen Geist beflügelt hat und dabei bewußt auf Alkohol verzichtet? Daß mensch keinen Sinn darin sehen kann, daß mit seinen Steuergeldern Kriege, Umweltzerstörung, abartig Reiche unsozial Handelnde und anderer Wahnsinn finanziert wird? Daß Menschen nicht von Ihrer Arbeit leben können, und stattdessen als Humankapital abgetan werden, die einfach immer noch nicht genug leisten?
    Kann fortgesetz werden, da sind einige Dinge, die gedreht werden könnten, damit sich der Mensch wieder auf das Mensch- und Dasein konzentrieren könnte und sich viele Situationen einfach auflösen würden.
    Aus dieser Hoffnung heraus werdet Ihr unterstützt! Auf diese Sachen solltet Ihr Euch konzentrieren und gebetsmühlenartig herunterbeten. Lasst Euch nicht auf ein BigBusiness ein in dem Ihr zerissen werdet von den Raubtieren, die uns hierhergeracht haben. Freut Euch über 26000 Beführworter Eurer Ansätze und streitet doch nicht ob die aktiv sind und ob die bezahlen… die alle sagen:
    WIR WOLLEN VERÄNDERUNGEN IM TÄGLICHEN LEBEN! WIR WOLLEN UNSERE FREIHEIT UND SELBSTBESTIMMUNG WIEDERHABEN! UND NOCH MEHR DAVON! WIR WOLLEN LEBEN KÖNNEN! OHNE STÄNDIGE ANGST VOR DEM STAAT; DER EXEKUTIVE; DER JUDIKATIVE; DER UMSTÄNDE UND DER TECHNISCHEN MÖGLICHKEITEN DIE UNS VERNICHTEN KÖNNEN. WIR WOLLEN WIEDER ATMEN KÖNNEN!!!

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