Transsexualität im Kindesalter: „Umpolungstherapien“ stoppen!

Die 12-jährige Alexandra wurde mit den äußerlichen Geschlechtsmerkmalen eines Jungen geboren, ist jedoch innerlich ein Mädchen. Das zuständige Jungendamt möchte sie deshalb in die Berliner Charité zwangseinweisen, wo sie ihrem körperlichen Geschlecht näher gebracht und „geschlechtsatypisches Verhalten“ unterbunden werden soll.

Solche „Umpolungstherapien“ sind in der Fachwelt heftig umstritten, da sie nach Ansicht vieler Experten nicht nur unwirksam sind, sondern dem Kind auch noch großen Schaden zufügen können. Stattdessen sprechen sich die Experten dafür aus, das Kind neutral zu unterstützen, ohne es in die eine oder andere Richtung zu drängen. Trotzdem urteilte nun das Berliner Kammergericht, dass die Zwangseinweisung im Ermessensspielraum des Jungendamtes liege, ohne sich ein Gutachten einzuholen.

Dieser Fall zeigt, dass die Thematik der Transsexualität in den Behörden noch immer nicht angekommen ist und damit weiterhin Aufklärungsbedarf besteht, ähnlich wie bei der Homosexualität.

Für die Piratenpartei ist dies ein unhaltbarer Zustand. Die Selbstbestimmung der geschlechtlichen Identität ist eine der grundlegenden Forderungen der piratigen Geschlechterpolitik und Teil der vom Grundgesetz garantierten freien Entfaltung der Persönlichkeit. Diese darf nicht durch staatliche Stellen verletzt werden. Daher fordert die Piratenpartei Deutschland solche „Umpolungstherapien“ umgehend zu unterlassen und den Betroffenen eine medizinische Begleitung anzubieten, welche dem Identitätsgeschlecht neutral gegenüber steht.


Kommentare

153 Kommentare zu Transsexualität im Kindesalter: „Umpolungstherapien“ stoppen!

  1. Andreas schrieb am

    Hallo liebe Piraten,

    das was ihr da beschreibt ist eine Intersexualität. Das bedeutet das sich die Natur nicht entscheiden konnte ob man nun Mann oder Frau werden sollte, was das rein körperliche angeht. Es betrifft die Menschen quasi direkt nach der Geburt.
    Eine Transsexualität wird eher in später entdeckt, man fühlt sich trotz eindeutiger Geschlechtsmerkmale nicht wohl im eigenen Körper.

    Liebe Grüße
    Andreas

      • Beate schrieb am

        Hallo Ihr beiden,
        naürlich können wir diese Frage nur dann beurteilen, wenn wird Alex tatsächlich kennen.
        Ich möchte Eurer Ferndiagnose dennoch dahingehend widersprechen – und zwar ganz entschieden, dass sich Transsexualität in der Regel generell im Kindesalter anzeigt, wenn auch in individuell unterschiedlich intensiver Ausprägung (tatsächlich kenne ich nur eine einzige Ausnahme).

        Was das BVG-Urteil zum Thema der “Zwangsänderungen” anlangt, so hätte ich gerne das Aktenzeichen.

        LG

        Beate

        • Anonymous schrieb am

          Der Staat hat sich nicht einzumischen, ist Sache der Eltern!
          Laßt den Menschen aufwachsen, soll später selbst entscheiden.
          Außerdem sind das seltene Grenzfälle, habt Ihr nichts wichtigeres zu besprechen???

          • Name schrieb am

            „Der Staat hat sich nicht einzumischen, ist Sache der Eltern!
            Laßt den Menschen aufwachsen, soll später selbst entscheiden.“

            Damit widersprichst du dich teilweise selbst. Denn oft können die Eltern damit auch genausowenig umgehen und lassen den Menschen – also ihr Kind – eben genau NICHT selbst entscheiden. Damit beides gewährleistet ist, muss sich entsprechendes Gedankengut erstmal in den Familien wiederfinden. Bei vielen ist es zB so, dass sie einerseits zwar öffentlich fordern, homosexuelle zu akzeptieren, sobald die Öffentlichkeit jedoch nicht zusieht, ihre Meinung ändern sobald sie merken, dass ihr eigenes Kind entsprechend veranlagt ist.

    • x-alina schrieb am

      Es gibt viele Transsexuelle, die der festen Überzeugung sind, dass bei ihnen eine Intersexualität vorliegt, die sich allein auf das Gehirn beschränkt. Diese Transsexuellen sehen sich in neueren Gehirnstudien und fMRT-Untersuchungen bestätigt. Diese Formulierung wurde gewählt, um diese Menschen nicht zu verletzen und soll so weltanschaulich neutral wie nur möglich sein.

    • Mike schrieb am

      Hallo Andreas,

      es liest sich zwar so hier bei den Piraten, aber es geht wirklich um Transsexualität.

      Schlimm schlimm …liebe Piraten, bitte unternehmt etwas.

      Es kann doch nicht angehen, das hier Umerziehungsmethoden wie im dritten Reich verordnet werden, ohne das das Kind richtig begleitet wurde.

      Wenn IHR das packt, werde auch ich Mitglied – versprochen. 😉

      Grüße,
      Mike

      • Dirk schrieb am

        Ihr solltet erstmal den Zeitungsartikel richtig lesen!
        Die Mutter hat ihm das ganze eingeflößt!
        Es geht nur darum, den Schaden, den diese Mutter angerichtet hat, wieder in Ordnung zu bringen.
        Die Mutter gehört ebenfalls behandelt, bzw. strafrechtlich verfolgt!

        • barbara schrieb am

          das kann mann nicht anerziehen ich kenn mehre fälle wo diese schon im kindes alter zu sehen war

          • Andre schrieb am

            ganz egal ob es von der mutter beeinflusst ist oder vom kind selbst kommt !
            entscheident ist das hier von einem amt etwas entschieden wird was extrem weitreichende folgen haben kann (ein Menschenleben ist lang).
            aber das fatale an der ganze sache ist und bleibt das hier eine entscheidung erzwungen werden soll ohne nur ärztlichen rat zuzulassen sondern einzig einem urteil einer Pflegekraft zu vertrauen!

            @dirk
            wenn ich mir insgesamt dein kommentare durchlese erkenne ich nichts anderes als vorverurteilung, inakzeptanz und intolleranz von dingen die du scheinbar nicht verstehen kannst oder willst!
            genau solche leute wie du und deren äusserungen wie das ist psychisch krank sorgen dafür das menschen denen es so geht wie diesem kind, sich selbst die schuld daran geben, sich verstecken, für krank empfinden was sie nicht sind und das ist nichts anderes wie: bist du nicht für mich bist du gegen mich!

        • Jens schrieb am

          Ihr solltet erstmal den Zeitungsartikel richtig lesen!
          Die Mutter hat ihm das ganze eingeflößt!

          Dann zitiere ich doch mal aus dem Artikel:

          „Die Ansicht, dass eine Transsexualität über Jahre hinweg und widerspruchslos ’induziert‘ werden könne, wird nirgends in der Fachliteratur vertreten.“

          Auch das Gericht hat sich nicht mit der Frage beschäftigt, wie so ein „einflößen“ funktionieren soll, bzw. ob es überhaupt möglich ist. Ein Gutachten, dass das möglicherweise hätte klären können, wurde abgelehnt. Stattdessen wird der Mutter *vorgeworfen*

          „dass sie beabsichtige, das Kind an den Unikliniken in Hamburg und Frankfurt am Main – den einzigen Spezialisten für Transsexualität im Kindes- und Jugendalter in Deutschland – vorzustellen.“

          Allein diesen Vorwurf finde ich gelinde gesagt ziemlich fragwürdig. Aber zum Glück steht ja wenigstens noch der Weg zum Verfassungsgericht offen.

          • Dirk schrieb am

            „Die Ansicht, dass eine Transsexualität über Jahre hinweg und widerspruchslos ’induziert‘ werden könne, wird nirgends in der Fachliteratur vertreten.”

            Das ist die Behauptung des Anwalts!

            Stattdessen wird der Mutter *vorgeworfen*
            “dass sie beabsichtige, das Kind an den Unikliniken in Hamburg und Frankfurt am Main – den einzigen Spezialisten für Transsexualität im Kindes- und Jugendalter in Deutschland – vorzustellen.”

            Merkst du nicht, was das heißt?
            Die will ihn endgültig umoperieren lassen!

            Wir haben es hier mit einer geistesgestörten Mutter zu tun, die aus ihrem Sohn ein Mädchen machen will. Davor soll er geschützt werden!

          • Jens schrieb am

            @Dirk:

            Das ist die Behauptung des Anwalts!

            Nein, das ist keine Behauptung. Was in der Fachliteratur vertreten oder nicht vertreten wird ist eine einfach zu überprüfende Tatsache. Und nur falls dir das nicht klar ist: Wenn etwas in der Fachliteratur nicht vertreten wird, dann heißt das normalerweise, dass es ausgemachter Schwachsinn ist.
            Ach, und wo wir schon beim Thema sind: Dass die Mutter dem Kind die Transsexualität anerzogen hat ist eine Behauptung von dir. Wo ist dein Beleg für diese Aussage?

            Merkst du nicht, was das heißt?
            Die will ihn endgültig umoperieren lassen!

            Zuerst mal will sie feststellen lassen, ob so eine Operation angezeigt ist. Und dazu geht man eben zum Spezialisten.
            Nebenbei: Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Mutter auch mit einem anderen Arzt einverstanden wäre. Dass das Gericht eine Untersuchung grundsätzlich ablehnt ist allerdings problematisch.

          • Dirk schrieb am

            @Jens:

            Was in der Fachliteratur vertreten oder nicht vertreten wird ist eine einfach zu überprüfende Tatsache.

            Wurde sie überprüft?

            Und nur falls dir das nicht klar ist: Wenn etwas in der Fachliteratur nicht vertreten wird, dann heißt das normalerweise, dass es ausgemachter Schwachsinn ist.

            Falls Dir das nicht klar ist:
            Nicht alles, wo Fachliteratur drauf steht, ist Fachliteratur drin.
            Nicht jede offenkundige Sache muß in der Fachliteratur behandelt werden.

            Ach, und wo wir schon beim Thema sind: Dass die Mutter dem Kind die Transsexualität anerzogen hat ist eine Behauptung von dir. Wo ist dein Beleg für diese Aussage?

            Geht aus dem Zeitungsartikel hervor.
            Selbst wenn die Initiative nicht von ihr ausginge, ist ihr der Vorwurf zu machen, daß sie nicht rechtzeitig entgegengesteuert hat.

            Zuerst mal will sie feststellen lassen, ob so eine Operation angezeigt ist.

            Das behauptest Du. Es steht die Gefahr im Raume, daß die sofortige Durchführung der Operation nach der kurzen „Feststellung“ bereits beabsichtigt ist. Das Jugendamt mußte hier eingreifen, weil irreparable Schäden drohen.

          • Jens schrieb am

            @Dirk:

            Nicht jede offenkundige Sache muß in der Fachliteratur behandelt werden.

            Offenkundig? Seit wann ist das offenkundig? Ich habe immer noch keinen Beleg dafür gesehen, dass es möglich ist, eine Transsexualität zu induzieren.
            Übrigens: Eine Behauptung als offensichtlich hinstellen ist ein Trick, der in wissenschaftlichen Veröffentlichungen gerne versucht wird, wenn man für die Behauptung keine Beweise finden kann. Funktionieren tut das aber selten.

            Geht aus dem Zeitungsartikel hervor.

            Wo denn? Ah, richtig:

            Die Pflegerin meint, die Mutter habe die Transsexualität des Kindes „induziert“, deshalb müsse Alex aus ihrem Einflussbereich gebracht werden.

            …also wieder eine Behauptung einer einzelnen Person. Diese Behauptung ist alles, worauf du dich hier die ganze Zeit stützt (und das Gericht leider auch). Nochmal: Hast du irgendwelche anderen Belege?

          • Jens schrieb am

            Sorry, eben vergessen:

            Das behauptest Du. Es steht die Gefahr im Raume, daß die sofortige Durchführung der Operation nach der kurzen “Feststellung” bereits beabsichtigt ist. Das Jugendamt mußte hier eingreifen, weil irreparable Schäden drohen.

            Diese Gefahr bestünde nicht, wenn das Gericht einfach einen eigenen, neutralen Gutachter bestellen würde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Mutter damit einverstanden wäre, wenn sie denn mal jemand fragen würde. Aber das hält das Gericht offenbar nicht für nötig.

        • sandra schrieb am

          Dirk bitte! Niemand hat die Macht einem Menschen ein Geschlecht einzuflößen! Das gibt es nicht, ist kompletter Schwachsinn und auch nach vielen Studien nicht wissenschaftlich bewiesen. Ich kenne das Kind und die Familie seit der ihrer Geburt und die Mutter hat alles richtig gemacht! Sie ist sehr fürsorglich und wenn es nach ihr ginge, hätte sie auch lieber ein ganz normal aufwachsendes Kind. So etwas wünscht sich doch wohl niemand und es macht mich traurig und wütend, dass manche Leute so denken wie du!

          • sandra schrieb am

            nochmal an DIRK!!! Du spinnst ja wohl! Es ist doch nicht die Rede davon; dass sie gleich operiert wird! Das geht sowieso erst mit 18. Hier geht es darum, dass sie nicht in die Psychatrie muss, in ihrer Familie wie ein ganz normales kind aufwachsen darf und, dass sie so schnell wie möglich weibliche Hormone bekommen darf. Prinzipiell würde ich ja auch sagen, dass man so lange mit soetwas warten sollte, wie möglich, aber bei hr ist das schwierig, da beide Eltern enorm groß sind und ein Aufschub der Pubertät oder noch schlimmer die männliche Pubertät veranlassen irreversible Äußerlichkeiten. Weibliche Hormone hingegen können jederzeit abgesetzt werden und sie würde sich zu einem normalen Mann entwickeln, andersherum leider nicht.
            Und zu der Mutter…was bitte bringt es ihr denn, noch ein Mädchen zu Haus zu haben? Ich verzweifle einfach an solch einer Einstellung und Intoleranz. Lern die Mutter und Alex erst einmal kennen und urteile bitte dann oder behalte deine Meinung für dich! Ich kenne die Familie in jeder Lebenslage und sie ist toll!

    • Filia schrieb am

      Falsch, es geht hier schon um Transsexualität, Alexandra ist immerhin rein körperlich ein Junge, FÜHLT sich aber wie ein Mädchen – Ich war zuerst auch etwas verwirrt, der Sachverhalt ist hier wohl etwas unglücklich ausgedrückt und man sollte den ersten Satz vielleicht noch einmal umfomulieren 😉
      So oder so, die ganze Sache mit der „Umpolungstherapie“ ist ein absolutes Unding und etwas, wogegen dringend etwas unternommen werden sollte. Und zwar mehr als nur die Veröffentlichung eines Pressetexts.

      • x-alina schrieb am

        Formulierungen wie „fühlt sich aber als Junge/Mädchen“ empfinden einige Transsexuelle als diskriminierend. Sie sagen, dass sie ein Junge/Mädchen sind, und sich nicht nur so fühlen.

        • Dirk schrieb am

          Müssen wir mit jeder kranken Empfindung Rücksicht nehmen?
          Sie fühlen sich wie das andere, sind es aber nicht. Das muß man denen irgendwie beibringen.

          • Katrin schrieb am

            Tja, Dirk, was IST ein Mensch denn wirklich? Ist man primär Körper oder Seele? Du bist wahrscheinlich so ein Glückspilz wie ich, dass beides übereinstimmt. Wenn das aber nicht zutrifft, hat niemand das Recht, von aussen festzulegen, was jetzt der „richtige“ Teil dieses Menschen ist.

          • Dirk schrieb am

            @Katrin:
            Falls Du es noch nicht mitbekommen hast:
            Dieser Junge wurde von der Mutter zu einem Mädchen gemacht. Das kam nicht vonselbst.

        • Kolja Sulimma schrieb am

          Naja, aber irgendwie muss man doch darüber reden können, dass es eine Abweichung zwischen der Geschlechtszuordnung gibt die andere anhand des äußeren Erscheindungsbildes treffen und die die Person für sich selbst trifft.

          Sie ist jemand der sich als Frau wahrnimmt. Also ist sie gewissermaßen eine Frau. Sie ist aber auch ein Mensch mit Penis, was viele Leute als Mann bezeichnen. Auch jemand der in Anspruch nimmt, dass das Umfeld im das Alltag das selbst gewählte Geschlecht akzeptiert, sollte zulassen, das in der Diskussion darüber – gerade um es Leuten zu erkären die mit der Thematik nicht so vertraut sind – begriffe wie „gefühltes Geschlecht“ etc. verwendet werden. Wie willst Du denn sonst beschreiben, dass es da neben dem Penis noch andere Kriterien gibt?

          • x-alina schrieb am

            Die richtige Formulierung zu finden, die für alle akzeptabel ist, ist ein ziemlicher Eiertanz.

          • Dirk schrieb am

            Er ist ein Mann, der sich als Frau wahrnimmt. Also liegt eine Störung vor.

    • jasmin schrieb am

      so ein quatsch, die natur konnte sich nicht entscheiden. sowohl als auch.
      mfg jasmin

    • msc schrieb am

      nein, ich glaube es geht um transsexualität. so wie ich das gelesen habe sind die äußerlichen geschlechtsmerkmale männlich, das kind fühlt sich aber als mädchen 🙂

    • chris schrieb am

      Eine Intersexualität liegt aber doch eben nicht vor, da das (genetische) Geschlecht ja eindeutig ist.

    • Trisch schrieb am

      …eine Transsexualität wird oftmals auch früher bekannt nur eben nicht offiziell.

      Aber grundsätzlich:
      Ich halte es nicht für zielführend, im Sinne der Beachtung der Grundrechte trans- und intersexueller Menschen diese gegenseitig argumentativ auszuspielen. Das Kriterium ist die Personenstandsänderung, die zur Schikane wird und danach haben Betroffene einen Stempel. Es gibt in Deutschland so viele Betroffene die kaum Chancen haben integriert zu sein, was nicht an Äußerlichkeiten der Betroffenen liegt sondern eher an den Hirnregionen in der Mehrheitsgesellschaft.

      Trotzdem nochmal en detaile:
      De facto ist das Transsexuellengesetz die einzige legale Möglichkeit einer Personenstandsänderung.*** Und es passiert sehr wohl auch, dass intersexuelle Menschen nach dem TSG behandelt werden wenn eine Personenstandsänderung gewünscht wird und wenn es der Eventualfall möglich macht.
      ***Es gibt noch eine Zweite weniger bekannte.
      Achtet auch mal darauf wie oft auf medizinischen Seiten darauf hingewiesen wird, dass zB u.a. XY-Frauen (=intersexuelle) Frauen (um nur eine Untergruppe zu nennen) „normale“ Frauen seien. Vgl. neovagina.de

      Ein ganz anderes Thema ist der öffentliche und politisch geführte Diskurs, ergänzt durch mediale Bilder in denen bestimmte trans- und intersexuelle Betroffene zur Schau gestellt werden und die öffentliche Meinung immer wieder aufs neue beeinflussen, ohne, dass die Rechte Betroffener benannt, beachtet und geschützt werden. Schaut Euch doch mal ganz gezielt zum Stichwort „Transsexuell“ Medien an. Und achtet mal darauf, wie dort immer wieder Betroffene der Lächerlichkeit preis gegeben werden.

      Der Regelfall ist, dass Trans- und Intersexuelle Menschen, v.a. wenn sie weiblich sind, einerseits nicht ausreichend in ihren Rechten geschützt werden und andererseits permanent in dieser Außenseiterposition immer wieder Opfer von Übergriffen werden, bei denen nicht selten noch nicht mal die Polizei genau hinschaut wenn es ganz hart kommt.

      Ich finde es super, dass sich die Piraten hier in dieser Diskussion beteiligen und ich wünsche Tatkraft, Erfolg und Elan. Aber spätestens seit dem 25.3.12 dürfte klar sein, dass die Piraten nicht so lange wie die Grünen warten müssen um politische Verantwortung zu übernehmen.

      In diesem Lande gibt es an allen Ecken was zu tun.

    • Dirk schrieb am

      Es steht doch ganz deutlich da: Äußere Geschlechtsmerkmale eines Jungen, innerlich fühlt er sich wie ein Mädchen.
      Es handelt sich also um eine psychische Störung.

      • Matthias schrieb am

        Es ist vielleicht etwas hart gleich von „Störung“ zu sprechen. Ich vertrete die Meinung, dass noch nicht genug Wissen vorhanden ist hier eine so einfache Unterscheidung in gesund und gestört vorzunehmen.
        Heute sind sich die Forscher nur in groben Zügen bewusst wie sich Gehirn und damit Geschlechtliches Selbstbild ausprägen. Maßnahmen wie Umerziehungen oder Zwangsoperationen sollten heute nur noch Überbleibsel aus Zeiten, in denen wir es nicht besser wussten und müssen hinterfragt und bis zur Klärung eingestellt werden.

        Für mich ist immer wieder erstaunlich wie schnell sich Menschen zu Urteilen über richtig und falsch/krank und gesund im Bezug auf andere Menschen hinreißen lassen. Immerhin verletzen die Betroffenen niemanden oder sind anders pauschal eine Gefahr für die Gesellschaft. Wir als Menschheit sind nicht genormt, es gibt keinen „Durchschnitt“ und langsam müsste das doch auch bei jedem ankommen. Die Frage ob jemand gestört ist oder nicht lässt sich nicht pauschal und durch Fakten festlegen, es ist subjektiv. Solange sich niemand an anderen Menschen vergreift kann man ihn doch machen lassen, ob es nun biologisch programmiert oder freie Entscheidung ist wie gelebt wird ist dann doch zweitrangig. Leben und Lbeen lassen nicht nur sagen, sondern verstehen.

        • Dirk schrieb am

          Wenn jemand etwas wahrnimmt, das nicht der Realität entspricht, dann ist das eine Störung. Das ist zunächst mal ganz wertfrei.
          Ich bin der Meinung, daß man solchen Menschen nicht in ihrer Fehlwahrnehmung auch noch bestärken sollte.
          Selbstverständlich sind Zwangsoperationen abzulehnen. Aber es ist auch nicht akzeptabel, wenn eine perverse Ärztelobby solche Menschen zu einer Operation ermuntert.
          Ob jemand gestört ist, oder eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt, sind zwei verschiedene Dinge. Die Festellung des ersteren ist keine Abwertung. Sie ist aber notwendig, um den Betroffenen helfen zu können.

    • Tobias schrieb am

      Hallo Andreas,
      du solltest doch bitte vorher mal vernünftige Informationen einholen, bevor du so einen Quatsch schreibst. Es stimmt zwar, das die meisten sich im Kindesalter nicht outen, da sie einfach nicht wissen, was mit Ihnen los ist, ´heisst sie haben keinen Namen dafür, haben Angst mit den Eltern zu sprechen, da diese das oft als Spinnerei abtun, oder die berechtigte Angst gemobbt und gehänselt zu werden. In den meisten Fällen zeigen sich schon im Kindesalter anzeichen bei den Verhaltensweisen, die jedoch nicht unbedingt einer vorliegenden Transsexualität zugeordnet werden.

      Zu dem Urteil des Gerichts sollte man doch Glatt die Richter wegen Verstoß gegen die Menschenrechte ebenso Verklagen, wie gegen das Verstoß Selbstbestimmung. Aber unserem Rechtssystem ist ziemlich egal, das sie mehr Schaden anrichten als helfen, Hauptsache sie können das Thema Transsexualität in Richtung „die sind doch alle verrückt“ zu drücken.

    • Sandra schrieb am

      Falsch!
      Das Geschlecht lässt sich nicht an den Genitalien ablesen, weil das Gehirn das wichtigste Geschlechtsorgan ist.
      Das Geschlecht fängt im Gehirn an und nicht an den Genitalien.

      Ich Sandra bin im falschen Körper geboren.

      LG Sandra

      • Dirk schrieb am

        Das finde ich gut, daß endlich mal jemand einräumt, daß Mann und Frau verschiedene Gehirne haben.

    • Jens schrieb am

      Hallo Andreas, das ist leider nicht ganz richtig. Ich möchte auch im Bezug von Kindern und Jugendlichen nicht von Sexualität reden. Ich finde den Ausdruck Transidentität passender. Ich bin selber Vater eines solchen Kindes. Auch neueste Vorschungen haben ergeben, daß sich sobald sich das Gehirn im Fötus bildet und entschieden wird wie die beiden Gehirnhälften mit einander Verknüpft werden, sich herraus stellt
      welches gefühlte Geschlecht entsteht. Ich möchte mich auch schon für die unwissenschaftliche Darstellung entschuldigen, ich bin eben nur ein Papa.

      Viele Grüße
      Jens

      • Dirk schrieb am

        Man sollte klare Sachverhalte nicht mit verniedlichenden Scheinfachbegriffen verharmlosen. Eine Wahrnehmungsstörung ist eine Wahrnehmungsstörung, und nicht Trans-irgendwas.
        Laß Dich nicht von den Leuten aufs Kreuz legen, die Dir irgendwas von „neueste Vorschungen“ erzählen! Waren das Ärzte? Die nur drauf warten, an Deinem Kind rumschnippeln zu können und dabei kräftig abzocken?

    • fuehrerscheinnichtnutzer schrieb am

      Ist die Einordnung zwischen Transsexualität und Intersexualität denn so wichtig? Wichtig ist in meinen Augen, dass die Selbstbestimmtheit des Menschen über dem Schubladendenken bzw. der Fremddefinition stehen muss. Wenn ein Mensch zwangsweise in die Psychiatrie gebracht wird, um „geschlechtstypisches Verhalten“ nahe gebracht zu kriegen, ist das ein Angriff auf die Freiheit aller Menschen!

    • Queerdenkerin schrieb am

      Also ich finde es müsste auch seitens des Jugendamtes da mehr eingegriffen werden und Transsexualität erkannt werden, denn nicht Jedes Kind welches in zerrütteten Familien aufwächst traut sich das offen auszusprechen oder kann die wahre Identität ausleben!!

      Doch da ist ja eher das Problem das man den Mensch in eine Schublade steckt, anstatt zu erkennen warum sich der Mensch offenbar nicht wohl fühlt

      Anzeichen (meine jetzt keine optisch erkennbare) lassen sich bei jeden Transgender erkennen, sei es Schauspielerei oder totales Unbehagen welches auch mit Sozialkompetenztraining bessert

  2. Thomas Kratz schrieb am

    schlimm …

    Und wo bleibt ein Statement von Wowereit, der sich ja angeblich so für die Rechte von Transsexuellen einsetzt ?!?!?

    Amtsmüdigkeit ?!?

    Ich kann nur hoffen, ihr macht da ausreichend Druck im Abgeordnetenhaus …

  3. Joachim Reinhold schrieb am

    Hey, ihr sitzt im Abgeordnetenhaus, habt das komplette rechtsstaatliche Instrumentarium, von Antrag auf einstweiliger Verfügung bis hin zur Verfassungsklage und bis auf einen Presseartikel geschieht nichts? Es gab erst letztes Jahr ein BVG-Urteil zu diesem Thema der „Zwangsänderungen“, springt mal auf diesen Kahn und bringt die dort getroffene Entscheidung für den aktuellen Fall angepaßt in einen sicheren Hafen.

  4. Angelina schrieb am

    Da ich diesen Weg aus eigener Erfahrung kenne, kann ich nur sagen, dass es eine Vergewaltigung der Seele dieses Menschen darstellt. Um es mal anders zu umschreiben … Stellen Sie sich vor sie würden einer erwachsenen Frau sagen … Du lebst jetzt ab sofort als Mann aber die Frau würde sich als Frau fühlen. Dann kommen sie schnell zu dem Schluß, dass es nicht anderes ist als eine Vergewaltigung.

    Dieses Kind fühlt sich als Mädchen. Daraus mit Gewalt einen Jungen zaubern zu wollen, weil sie zufällig in der falschen äußeren Hülle steckt ist viel schlimmer als neutral das Kind den eigenen Weg gehen zu lassen.

    • Dirk schrieb am

      Lies erstmal den Zeitungsartikel richtig!
      Die Mutter hat ihn zu einem Mädchen erzogen! Sie hat die Vergewaltigung der Seele begangen!

  5. Frank schrieb am

    Der „Ermessenspielraum“ des Jugendamtes hat doch durch diverse Unterlassungen schon mehr als genug Schaden angerichtet.. Es geht bei Fehlentscheidungen dieser Behörde um das Leben unserer Kinder, nicht um irgendwelche Säumniszuschläge oder Ordnungwidrigkeiten….Wenn also dem Kind unbedingt eine Entscheidung -seinen eigenen Körper betreffend- „abgenommen“ werden soll, dann bitte durch mehrere kompetente und unabhängige Fachleute und nicht durch einen Verwaltungsbeamten oder Angestellten des mittleren oder gehobenen Dienstes…! Btw wer hat eigentlich die Wortschöpfung -Umpolungstherapie- zu verantworten? Ist nicht viel besser als Dönermorde!

    • Angelina schrieb am

      Der Begriff „Umpolungstherapie“ ist doch eigentlich recht gut gewählt.
      Das Kind fühlt als Mädchen, wurde aber in einem Körper mit männl. Geschlechtsmerkmalen geboren.
      Offenkundig soll doch mit Gewalt versucht werden, die Seele dieses Kindes auf „Mann umzupolen“

      Das Transsexuellengesetz spricht von einer „geschlechtsangleichenden Operation“, weil anerkannt ist,
      dass die Seele eindeutig so und der Körper, aus was für einer Laune der Natur auch immer, so ist.

      Frank spricht von unabhängigen Fachleuten … Wer bitte sind Fachleute, wenn sie es nicht selbst durchlebt haben? Beispiel … geboren als Mädchen, aber als Junge fühlend … steht dieser Mensch in der Pubertät vor dem Spiegel, die Brust beginnt zu wachsen und dieser Junge im falschen Körper denkt …
      Verdammt, da sollte ein Bart sein und statt der Brüste eine Brustbehaarung …

      Das wird kein Therapeut der Welt wirklich verstehen, es sei denn, er hat das selbst hinter sich.

  6. Mike Langer schrieb am

    Meiner Meinung nach sollte Kind das nach dem selbst mündig geworden ist
    auch über sein Leben entscheiden können .
    Die Bevormundung durch das Jugendsmt finde ich absurd und unverantwortlich !
    Lediglich ärtztlich psychologischer Beistand sollte hier geleistet werden .
    Wer will denn wissen wie sich das Kind sich noch entwickelt .
    Hat jemand mal das Kind gefragt ?
    Was es will und wie es damit klar kommt ?

  7. Swen schrieb am

    Ich empfehle das Buch „Der Junge, der als Mädchen aufwuchs“ von John Colapinto.In diesem Tatsachenbuch geht es um einen Jungen, bei dem eine Beschneidung misslingt und der deshalb als Mädchen großgezogen werden soll. Sehr erschütternd!

    • Ich begleite seit vielen Jahrzehnten Transsexuelle. Die meisten wussten von ihrem „Andersein“ seit ihrem fünften bis siebten Lebensjahr. Das heißt, Alexandra ist ganz klar transsexuell. Intersexuell wäre sie, wenn ihre äußeren Geschlechtsmerkmale uneindeutig wären.
      Ich habe Länder z. B. in Asien besucht, in denen niemand einen Aufriss um Transsexuelle macht. Die wachsen dort ganz normal auf und können sich irgendwann entscheiden, als was sie leben wollen – oder auch nicht.
      Das ganze Begutachtungssystem in Deutschland halte ich für überflüssig, da nur ein Betroffener selbst erkennen kann, was er ist und als was er leben möchte.
      Das Problem liegt nicht beim Betroffenen, sondern in der Unaufgeklärtheit der Gesellschaft. So lange z. B. von der katholischen Kirche Homo-, Trans- und Intersexuelle nach wie vor als Menschen dargestellt werden, die angeblich wider die Natur leben, also als arme Sünder, denen das Höllenfeuer droht, so lange wird sich kaum etwas ändern.
      Homo-, Trans- und Intersexualität sind angeboren wie die Haarfarbe und kommen auch im Tierreich gar nicht mal so selten vor. Das würde bedeuten, dass auch Tiere wider die Natur leben – und das ist wohl schlecht möglich.

  8. enterer schrieb am

    Warum kann man Kinder nicht so erziehen, daß sie ihren eigenen Körper so akzeptieren wie er ist?

    Man kann 12 jährigen Jungs erzählen sie seien eigentlich ein Mädchen (woran wird das definiert? Weil der Junge gerne mit Puppen spielt und Röcke trägt?) bis sie es selber glauben und ihren Körper nicht mehr akzeptieren.
    Das Resultat sind Depressionen in der Pupertät und eine Selbstverstümmelung sobald das Kind erwachsen ist (sogenannte „Geschlechtsumwandlung“ zur „Frau“ ohne Gebärmutter)

    Was soll daran gut sein?

    Wenn sich jemand „im eigenen Körper nicht wohlfühlt“, dann lässt sich das bewiesenermaßen in der Regel nicht über „Körperkorrekturen“ beheben, auch wenn die Lobby der gutverdienenden Schönheitschirurgen uns das weißmachen möchte.

    Ziel sollte doch sein, daß sich ein Mensch in dem Körper wohlfühlt, in den er hineingeboren wurde.

    • Claudia_N schrieb am

      Da werden zwei Dinge durcheinander geworfen. Es gibt ein körperliches Geschlecht (= engl. sex)
      und ein geistiges Geschlecht (=engl. gender). Bei Transsexualität passen beide nicht zueinander.
      Es ist außerdem Quatsch zu sagen, alle Transsexuellen würden die Angleichung von gender an sex wünschen. Das trifft auf viele zu, aber nicht auf alle. Es ist doch wohl eine Frage, die Du selber dann beantworten mußt. Und ob das gut für Dich ist, kannst Du auch nur Du selber wissen.

      Ich halte Alexandra auch in der Pubertät für reif genug, um zu erkennen, zu welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlt. Manche erkennen das früh, andere halt später. Schlimm ist nur, Ihr das Körpergeschlecht als das einzig Wahre zu indoktinieren. Diese Therorie nach Money (die in Deutschland nur in Kiel und Berlin gelehrt und praktiziert wird und Todesopfer gefordert hat ( u.a. David Reimer) ) ist überholt und längst als schädlich verworfen. In Hamburg wäre das z. B. nicht passiert.

      Deshalb müssen wir Alexandra aus den Händen dieser fiesen Allianz von Jugendamt und irrgeleiteten Psychiatern befreien!

    • Mike schrieb am

      Weil ein/e Transsexuelle/r nie seinen abweichenden Körper akzeptieren wird. Jegliche „Akzeptanz“ beruht auf der Angst vor der Intoleranz unserer Gesellschaft.

      Eine derartige Vorgehensweisen können langfristig zu Persönlichkeitsstörungen / Selbstverstümmelung bis hin zu Selbsttötung führen.

  9. Kurt schrieb am

    Ihr schreibt, das Kind „ist jedoch innerlich ein Mädchen“ und macht damit aus einer Mutmaßung eine Tatsachenbehauptung, die ihr nicht belegen könnt. Es ist ja gerade umstritten, ob das Kind nun innerlich ein Mädchen ist oder nicht.

    Ich finde es extrem ärgerlich, wenn die Piratenpartei mal wieder auf ein populistischen Zug aufspringt, einseitig nur auf Experten mit eigener Meinung hinweist (obwohl es auch andere gibt) und aus der Fremde und unbeleckt jeglicher Fachkenntnis meint beurteilen zu können, was denn nun das Richtige ist.

    • x-alina schrieb am

      Diese Pressemitteilung wurde vor der Veröffentlichung mit Psychotherapeuten, die Experten auf diesem Gebiet sind, beraten.

      • Dirk schrieb am

        Diese „Experten“ sind meist Leute, die mit Operationen Geld verdienen!

    • sandrina schrieb am

      würdest du sie sehen, hättest du nicht eine Sekunde Zweifel daran, dass sie sich als Mädchen fühlt!

  10. jasmin schrieb am

    Guten Tag und AHOI
    wenn man sich als Piratenpartei mit dieser Thematik schmücken möchte, dann sollte man doch zumindest das Vokabular aus dem Eff Eff beherrschen und nicht mit trögem Halbwissen eine PM
    raushauen.
    Anbei ein sehr guter Blog der von einer Betroffenen geschrieben wird.

    http://blog.zwischengeschlecht.info/
    mfg Jasmin

    • Franzi schrieb am

      Also entschuldige mal bitte.

      Diesen BlogEintrag als das Nonplusultra hinzustellen ist mehr als daneben!

      Darin noch Monika Lazar in einer Art zu verunglimpfen geht schon mal gar nicht.

      • jasmin schrieb am

        Salüt,
        mir scheint nicht, das sie das Blog in seinem Umfang in der Kürze wirklich gelesen haben.
        Piratenlike, durchgescrollt und abgeätzt. Da haben sie wirklich recht, das ist mehr als daneben.
        mfg.

  11. SteffeO schrieb am

    Hallo? Konnte der Artikel nicht vor zwei Tagen kommen, oder in zweit Tagen? So schiebt er den Saarland-Artikel nach unten! Plant sowas bitte mal etwas sinnvoller!

  12. st0815 schrieb am

    Im Artikel wird erwaehnt: „Das Jugendamt konnte diese Entscheidung treffen, weil die getrennt lebenden Eltern unterschiedliche Auffassungen über die medizinische Behandlung des Kindes hatten und die Gesundheitsfürsorge deshalb ans Jugendamt abgetreten hatten.“

    Das also nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen JA und Familie. Irgendetwas muss diese ungewoehnliche Situation herbeigefuehrt haben. Ich denke man sollte hier vorsichtig sein sich ein abschliessendes Urteil zu bilden. Zumindest die Veroeffentlichung des KG-Urteils abwarten und sorgfaeltig auswerten. Auch wenn man mit Transsexuellen nicht fair umgeht, heisst das noch nicht dass es sich in diesem speziellen Fall um ein Beispiel dafuer handelt.

    • x-alina schrieb am

      Hast Du alle Artikel zu dem Fall gelesen? „Wer wollte das rosa Einhorn?“ ist der erste Artikel über den Fall, der erläutert, was da vorgefallen ist.

      • st0815 schrieb am

        Nein, habe ich nicht. Aber auch dieser Artikel weisst explizit darauf hin, dass der Autor nur ueber eine einseitige Darstellung der Geschehnisse verfuegt. Einen Kommentar dazu fand ich sehr gut: „Wenn ein mittlerweile 11-jähriges Kind, dass bereits seit dem Vorschulalter durchgehend alle Symptome von Transsexualität aufweist, bisher noch nie unabhängig untersucht wurde, dann ist das ja keineswegs nur die Schuld des Jugendamtes; sondern auch die Schuld beider Eltern.“

        Das Kind moechte ja nicht durch die Pubertaet gehen, und dafuer waere eine Behandlung noetig, mit in Ruhe lassen ist das nicht getan. Dass die Pubertaet irgendwann kommt, duerfte die Eltern auch nicht grade ueberrascht haben.

        • x-alina schrieb am

          Das Jugendamt hat die Gesundheitsfürsorge und verweigert eine Untersuchung bei ExpertInnen, die dem Identitätsgeschlecht gegenüber neutral eingestellt sind. Deswegen will die Mutter die Rückübertragung der Gesundheitsfürsorge an sie erreichen, was jetzt vor dem Kammergericht gescheitert ist.

  13. brigitte schrieb am

    Finger weg vom „gutgemeinten“ Rumfuschen und über Geschlechtszugehörigkeit entscheiden zu wollen!
    Erfahrungen zeigen immer wieder, dass Kids untereinander nach kindgerechter Aufklärung über das „anders sein der/des Anderen“ völlig ungezwungen mit ihrem Spielkameraden/ Mitschülern umgehen können. Lasst der/dem Kurze(n) doch Zeit, selber rauszufinden was sich am zugehörigsten anfühlt.
    Und unterstützt einen wunderbaren jungen Menschen dabei, sich selbst zu entdecken…

  14. Teletubbie schrieb am

    Wer keine Argumente hat, der Streitet sich um Fachbegriffe.

    Im Prinzip ist es erst einmal egal ob Trans- Inter oder »sonstwie«sexuell. Es geht darum, dass Körper und Person nicht zusammenpassen. Warum auch immer. Das stellt sich schon im Jugendalter heraus. Wer sich dafür interessiert, wird in den Medien genug (auch viel positives) Material finden.

    Bedenklich finde ich im Artikel die Aussage, dass ein Jugendamt bestimmen möchte, welche Therapie die Ärzte der Charité einleiten sollen. Ich bezweifle, dass sich die Ärzte und Psychotherapeuten dies vom Jugendamt vorschreiben lassen. Die Entscheidung und Empfehlung für eine (sofern überhaupt notwendige) Therapie wird nach fachlichen und nicht nach »Jugendamtlichen« Grundsätzen gestellt. Dieser Sachverhalt ist nicht neu, und wurde in den Kliniken schon oft behandelt, oder besser gesagt, begleitet.

    Wenn also eine Einweisung in eine Klinik von einem Gericht bestätigt wurde, so bedeutet das noch lange nicht, dass eine »Umpolungstherapie« begonnen wird. Es ist zu erwarten, dass man das Kind als Mensch begutachtet und dann eine Empfehlung ausspricht, wie man sie in Ihr Leben begleiten kann. Es ist durchaus üblich, unter fachlicher Hilfe Körper und Geschlecht im Sinne des/der Betroffenen auch im jugendlichen Alter schrittweise anzugleichen. So etwas funktioniert nicht gegen den Willen oder das Innerste der Betroffenen. Das hat sich auch in Deutschland mittlerweile herumgesprochen. 😉 Ein langer und sehr aufwändiger Weg. Eine endgültige Entscheidung bzw. OP kann erst mit der Volljährigkeit der betroffenen Person gefällt werden.
    Das eine solche Situation eskaliert und vor Gericht landet, ist eher auf Unvermögen sowohl der Behörden als auch der Eltern zurückzuführen. Hier sollte man mal gründlich hinterfragen, wer da versagt hat.

    Aber liebe Mitpiraten, hier muss ich schon mal bestätigen. Der Titel dieser Presseerklärung ist doch eher Bildzeitungsniveau. Etwas mehr Abstand und ein andere Stil steht auch uns Piraten ganz gut.

    • x-alina schrieb am

      Lies bitte den taz-Artikel:
      „In der Charité geht es darum, Alex sein ‚biologisches‘ Geschlecht nahe zu bringen und ‚geschlechtsatypisches Verhalten‘ zu ‚unterbinden‘, erklärt Chefarzt Klaus Beier die Therapie.“

  15. mmarkus63@hotmail.com schrieb am

    … und was wäre, wenn es sich herausstellen sollte, dass die ganze Geschichte nur eine Laune eines verwöhnten Bengel ist, der in seiner egozentrischen Zügen nur die Aufmerksamkeit sucht? Ein 12 jähriger ist doch nicht reif genug, um den mentalen, biologischen und sexuellen Unterschied fest zu stellen. Der Junge ist erst am Anfang der Pubertät! Eine Therapie dieser Art ist zwar keine perfekte Methode, aber immer hin eine Chance für normales Leben!
    Ich bin überzeugt, dass die Aufklärung der Sachlage und eine psychologische Unterstützung können dem Junge helfen seine Probleme zu lösen, und dementsprechend ein richtiger Kerl zu sein. In 10 Jahren wird er Frauen begehren und das ganze Gelaber über seiner „sexuelle Identität“ mit peinlichem Lächeln quittiert.
    Die Priatenpartei ist mit irgendwie sympathisch, aber wenn es um Anstand und Moral geht – da sind mit die CSU-Leute lieber!
    Glück Auf in NRW!

    • Sanni schrieb am

      Mit anderen Worten, alle Kinder, die behaupten, transsexuell zu sein, sollen erstmal die Pubertät durchmachen und zur Heternormativität erzogen werden? Das ist menschenfeindlich. Sie könnte schließlich auch lesbisch sein. Dann begehrt sie auch Frauen, ist aber unabhängig von jedweder Transsexualität. Gerade Kinder (Transmädchen) können die Brandmale der Transsexualität noch vermeiden, indem sie die männliche Pubertät verhindern. Aber dann fällt es den Transphoben natürlich wieder schwer, diese bloßzustellen, da sie diese nicht mehr erkennen…

      Die Rebellion Jugendlicher beginnt üblicherweise erst während der Pubertät. Welchen Grund sollte das Kind also jetzt haben, fälschlicherweise zu behaupten, dass es ein Mädchen ist? Besserwisser, die behaupten, das Geschlecht eines Menschen eher zu kennen, als der betroffene Mensch selber, sind unterste Schublade.

      • Stefan schrieb am

        Ihr seid alle krank!
        Kinder setzen sich immer mal hin und wieder Flausen in den Kopf. Meist geht das vorüber, aber wenn man es darin bestärkt, kann es passieren, daß es irgendwann selbst daran glaubt.
        Hier hat die Mutter versagt.

        • x-ray schrieb am

          So ein Blödsinn, dass hier die Mutter versagt hat kannst Du sicher nicht wissen, da Du wohl Mutter und Kind nicht kennst. Und Flausen im Kopf sind etwas völlig anderes, die vergehen auch wieder und halten nicht 5 Jahre lang an. Krank ist meistens übrigens der, der schreit ALLE hier seien krank.

    • Franzi schrieb am

      Für solche „Launen“ gibt es eindeutige Richtlinien der Krankenkassen. Dies beinhaltet unter Anderem, dass bevor irgendeine Therapie in erreichbare Nähe kommt, 2 unabhängige Gutachten angefertigt werden.

      Um sich mal einen Überblick zu verschaffen, ist es mal ganz günstig sich mit dem Fall David Reimer: http://de.wikipedia.org/wiki/David_Reimer zu beschäftigen.

      Dies zeigt auf sehr tragische Weise, dass es eben nicht möglich ist Geschlechtsidentität anzuerziehen.!

    • x-ray schrieb am

      Hier geht es nicht um Anstand oder Moral sondern ausschließlich um das Kindeswohl und um seine freie Entwicklung und dazu ist es am wichtigsten die Umstände richtig einschätzen zu können und ihm zu helfen seine wirkliche Geschlechtsidentität angstfrei leben zu können. Aber das haben jetzt ja anscheinend schon einige Beteiligte versaut.

    • Es ist für mich immer noch erschreckend, wie wenig viele Menschen über die Themen „Trans-, Homo- und Intersexualität“ wissen.
      Die aller meistern TS im Alter zwischen fünf und neun wissen ganz genau, dass sie anders sind. Sie bemerken schon dann, dass sie sich aufgrund der Umweltmeinung „anpassen“, also verstecken müssen. Heute gibt es nicht mehr TS-Kinder als früher. Es gibt nur ein paar mehr, die sich heute trauen, ihre Wünsche äußern, darüber reden. Viele erwachsene TS, die ich begleitet habe, sagen, dass auch sie es schon lange wussten, aber Angst davor hatten, ausgegrenzt, verspottet oder, wie leider auch passiert, als psychisch gestört hingestellt zu werden. Ich kenne z. B. einen Fall, da hat sich 1980 eine 20jährige MzF-TS umgebracht, weil sie von ihren Eltern, einem Lehrerehepaar, umerzogen werden sollte, damit die Leute nicht mit Fingern auf die „ach so heile“ Familie zeigen. Das heißt, die Eltern hatten mehr Angst um ihren vermeintlich guten Ruf, als das Lebensglück ihrer Tochter zu unterstützen oder zu ermöglichen. Kommentar der Mutter nach dem Suizid: „Ist traurig, aber vielleicht besser so. Wer weiß, was aus dem geworden wäre.“
      Auch Homosexuelle werden immer noch belächelt und die meisten Intersexuellen zwangsmäßig in „eine Richtung“ operiert.
      Und übrigens kann z. B. ein Mann-zu-Frau-TS ohne weiteres auch Frauen lieben. Die Homosexuellenquote ist bei TS nicht geringer, als bei Nicht-TS.
      Es ist immer ratsam, sich mit der Materie eingehend zu befassen, wenn man sich klug äußern will. Stammtischwissen entspricht nicht immer der Realität. Und, den Paragraphen 175 gibt es schon ein paar Jahre nicht mehr.

    • sandrina schrieb am

      na kein Wunder..konservative Meinung! Von wegen verwöhnter Bengel! Liebes Kind, dass sich doch auch lieber eine ganz normale Kindheit gewünscht hätte! Und sie ist weiß Gott nicht die Einzige!

  16. sebastian schrieb am

    @brigitte
    liebe brigitte wenn ich das lese was du geschrieben hast muß ich fast weinen vor freude. 🙂
    es ist beruhigend zu lesen das es noch menschen gibt die nachdenken und ein herz haben.

  17. Friedrich Bier schrieb am

    Bravo. Ein Schritt in die richtige Richtung. Konzentrationslager für Transsexuelle, später kommen die Intersexuellen dran, dann die Schwulen. Weiterhin die politisch Subversiven, Anderrsdenkenden, dann die religiös Abweichenden, die Mohammedaner usw. Wenn das alles stattgefunden hat bleibt der Einheitsmensch. Einheitliche Hautfarbe, einheitlicher Haarschnitt, einheitliches Denken und Handeln. Die Individualität ausgemerzt. Alles was abweicht ist entartete Kunst, entartete Art.

    Das Reich zum Auswandern.

    Das was dort geschieht ist ein klarer Verfassungsbruch gegen die Unantastbrkeit der Würde, die Unantatsbarkeit des Werdens der Person. Das Kind ist wahrscheinlich mitten in der Pubertät. Es ist noch nicht einmal bewiesen, daß das Kind mit dem Erwachsen werden das Verhalten ändert.

    Übrigens tut es nichts zur Sache, ob hier Transsexuelle oder Intersexuelle betroffen sind. Der Schritt von der einen Minderheit zur Anderen ist denkbar klein.

    Gruß und Freiheit für alle Andersenken
    Friedrich

    • barbara schrieb am

      ich glaube das wir ja schon mal solche temen betreffend ein reichhatten ich frage mich immer wieder warum sich deutschland zurück entwickelt und im welchen jarhundert wir leben

  18. Dirk schrieb am

    Es ist sehr interessant, wie die Leute hier mal wieder auf etwas hereinfallen.
    Der Zeitungsartikel wurde im ersten Absatz verlinkt, aber offensichtlich hat ihn so gut wie niemand gelesen.
    Daraus geht hervor, daß es die Mutter war, die ihm das eingeflößt hat!
    Aber hier schreiben gleich alle reflexartig, ach der arme, der sich wie ein Mädchen fühlt – und haben nichtmal bemerkt, daß es die Mutter war, die ihn so gemacht hat!
    Es war die Mutter, die ihn zum falschen Geschlecht umgepolt hat. Die Mutter ist für das ganze verantwortlich.

    • Franzi schrieb am

      Wovor hast du eigentlich Angst?
      Es ist nicht ansteckend! Es wird auch dir niemand dein bestes Stück abmontieren!

      Kommt mal alle etwas runter.
      Vor allem, wenn man schon über ein Thema diskutiert, sollte man sich vielleicht doch vorher mal mit dem Thema auseinandersetzen.

      Es gibt oft Info Veranstaltungen der SHG, bzw. auf den CSDs

      Ich habe es im anderen Beitrag schon verlinkt:
      Der Fall David Reimer: http://de.wikipedia.org/wiki/David_Reimer

      als Lektüre dafür, dass es nicht möglich ist, dass man durch Erziehung die geschlechtliche Identität beeinflussen kann!

    • Sophie schrieb am

      Dirk, langsam langweilt dein Getrolle. Was du behauptest, steht nicht im Artikel. Im Artikel steht, das Gericht behaupte das, allerdings ohne Gutachten einzuholen, was für sich alleine schon ein Skandal ist. Man kann ein Kind nicht einfach von außen ‚umpolen‘, oder glaubst du, man hätte dich als Kind einfach so mal zu einem Mädchen machen können?

      • Dirk schrieb am

        Bei manchen gehts, bei manchen nicht.
        Hier geht es nicht ums „Umpolen“, sondern eine falsche Erziehung wieder zurechtzurücken.
        Ein einstweiliges-Verfügungsverfahren ist ein Eilverfahren, bei dem es zunächst nur darum geht, irreparable Schäden abzuwenden. Daß hier eine gutachterliche Aufklärung noch nicht möglich ist, versteht sich von selbst.

  19. Stefan schrieb am

    Kann es sein, daß ihr diesen peinlichen Artikel bewußt erst einen Tag nach der Landtagswahl veröffentlicht habt?

  20. BIanca schrieb am

    Liebe Piraten

    Es sollte jedem selber überlassen sein welchen weg er einschlägt!!!
    Es ist doch scheiß egal ob man BI , Schwul , hetoro oder tranzsexuell ist
    es kommt auf denn Charakter eines Menschen an danach sollte man uns
    Bewerten und nicht nachdem was wir sind!!!

  21. …Vllt sollte das liebe Jugendamt einfach mal die Meinung des Kindes einholen in dem Fall, statt einfach einen Beschluss zu fassen.
    Ich denke damit spreche ich für viele im Alter unter 18 Jahren.

    Savas

  22. Jessica schrieb am

    huhu,

    was ist eine umpolungstherapie? da sollte man erst mal schauen , ob der ausdruck überhaupt passt.
    erlich gesagt bin ich als markus auf die welt gekommen, und habe mich 25 jahre lang versteckt, bis ich mich geoutet hatte, weil ich dazu gezwungen wurde als mann zu leben, obwohl ich das nicht wollte. ich find es nicht abstoßend, wenn (wie man sagt ) die kinder es äußern, das sie sich im falschen körper fühlen. lasst sie dann andersgeschlechtlich laufen und selber entscheiden, ob es dann deren weg ist oder nicht.
    endert es den innerlichen menschen, wenn die andersgeschlechtlich leben ? ich meine ja, denn da sind die dann zufriedener und ausgeglichener. es fallen die schlechten gedanken weg wie suizid oder die selbstverletzung.
    es sollten transgender viel mehr unterstüzt werden, auch von den krankenkassen…. da sollte meiner meinung nach als erstes angefangen werden was zu tun.

    so viel zu meiner meinung.

    • Dirk schrieb am

      es sollten transgender viel mehr unterstüzt werden, auch von den krankenkassen

      Von meinem Geld – gehts noch?

      • x-ray schrieb am

        Und wenn Du einen Herzinfarkt hast, sollen wir Dich unterstützen. Gehts noch?

  23. sukram schrieb am

    Was sagen seine Eltern dazu? Sie sind die einzige, die etwas zu sagen haben sollten!

    • x-alina schrieb am

      Von Seiten der Mutter ist mensch einverstanden mir der Pressemitteilung und bedankt sich für die Unterstützung.

  24. Balendeilin schrieb am

    Hallo Zusammen,
    hier zeigt sich wieder einmalunser Deutscher Staat von seiner besten Seite. Ob das Kind von sich aus die Auffassung hat im falschen Kötpr zu stecken oder ob es ihr durch die Eltern so anerzogen wurde ist hier eigentlich nicht relevant sondern das Vorgehen der Behörden allgemein. Wie im Zeitungsartikel zu lesen ist hat die Mitarbeiterin des Jugendamtes gerade mal eine tnde ein Gespräch geführt und mantelt sich schon zu einer expertin mit absoluten Fachwissen auf. Dieser Meinung schließt sich auch noch ein Gericht an, weil es ist ja eine Behöre die da spricht. Meiner Meinung nach ist hier der Fehler das Leute was zu sagen haben die überhaupt keine Ahnung haben über was sie reden. Aber es ablehnen sich von kompetenten Leuten informationen zu holen.
    Lieber zerstört man mit Unwissen ein Leben.

  25. Dr.Zurbruegg schrieb am

    Hallo Leute, es gab immer Jungen, die zu den Mächen gerechnet wurden,
    und es gab immer Männer, die man zu den Frauen gerechnet hat, das war vor der feministischen Bewegung überhaupt kein Problem, das weiß ich aus eigener Erfahrung.
    Das mit Angst vor der Pubertät gemacht wurde, das kenn ich, aber zum Glück gab es noch keine Hormonbehandlung und es hat sich herausgestellt, daß die Erwachsenen rumgesponnen haben.
    Da ich nun ausser transexuell noch lesbisch bin, heutige sichtweise, hatte ich in der Pubertät Null Probleme. Ausserdem gab es sogar einen Namen, diese Leute hießen Schnurbartkerle, und die zählten damals mit einschränkung zu den Männern, hatten allerdings Zutritt etwa zu den damligen Lesbenlokalen.
    !975 ging dann ao langsam der Terror los, ich bin dann nach Algerien gegangen,
    als ich wiederkam hatte dieser völlig bekloppte Sohn von dem Spiegelherausgeber Augstein, der sich heute Maria Augstein nennt, das Transexuellengesetzt durchgesetzt.
    Ich wurde dann mit Gehirnwächemethoden allerübelster Art im Jahre 1982 bearbeitet, daß ich doch den Wunsch haben müste, mich umoperieren zu lassen.
    Das war echter Terror. Daß ich eigentlich eine Frau sei, habe ich eingesehen.
    Aber den feministischen Peinigern vermittelt, daß ich Ärzte und andere männliche Autoritäten wie Therapeuten nicht anerkenne.
    Endlich ist mir eingefallen, daß ich eine Besenstielfrau sei, (Phallus gleich Besen, diese Transen geistern durch die Kinderbücher).
    Meine Unikarriere war aber beendet und ich habe dann lieber in Prolokneipen verkehrt, wo es diesen völligen Unsinn mit Transsexualität nicht gab.
    Das einzige Problem , ich verliebe mich in Frauen mit lesbischen Neigungen.
    Mit der entsprechenden Frau habe ich eigentlich keine Probleme, aber die Lesbenscene Bielefeld macht Terror gegen uns!
    Ich lasse heute keine Frauengemeinschaftsmesse der katholischen Kirche aus!
    Aber dieses Spezielle Problem sollte am 26. auf der mitgliederversmmlung Bielefeld geklärt werden.

  26. kim schrieb am

    kinder sind schlauer, als viele menschen annehmen wollen. und wer von „geschlechtsatypischem verhalten“ spricht ist wohl generell aufklärungsresistent, homophob und trans*phob. alleine die tatsache, dass es „geschlechtsidentitätsstörung“ als krankheitsbegriff gibt, ist ein skandal. diese verkackte, patriarchale ideologie tötet menschen und macht anderen das leben zur hölle. all diese normen, sind doch nur dazu da, kinder frühzeitig passgenau in ihre designierte position in der gesellschaft einzubauen (z.b. weiblich und arm, d.h. „liebes kind, du wirst nie tierärztin werden, auch wenn du tiere noch so sehr magst und sonstwie klug bist. unser bildungssystem ist ‚leider‘ sozial selektiv und wenn du aufmuckst bekommste psychopharmaka und später dann viel spass bei aldi an der kasse und beim kinder kriegenb. dafür biste nämlich da. frag kristina schröder!“ find ich gar nich so unbedingt unterstützenswert sowas…

    ich hatte als action figuren und hab mit ihnen familie gespielt und ich hatte kuscheltiere und hab mit ihnen krieg gespielt. ist das jetzt geschlechtstypisches verhalten? und wenn ja für welches geschlecht?

    und für dirk ein filmtip: http://en.wikipedia.org/wiki/Ma_vie_en_rose

  27. Bob schrieb am

    Experten für Transsexualität braucht man ungefähr genau so wie ein heterosexueller Mann einen Experten für Heterosexualität braucht, der ihm erklärt was er ist. Der menschenfeindliche Umgang mit Mädchen wie Alex basiert doch nur darauf, dass die selbsternannten Experten Menschen mit gegengeschlechtlich ausgeprägten Genitalien nach wie vor verunglimpfen und als psychisch krank darstellen. Und das trägt dann solche Blüten wie mit Alex.
    Ausgerechnet Psychologen über Transsexualität urteilen zu lassen, ist ungefähr so sinnvoll und unabhängig, wie der NRA das letzte Wort bei Waffengesetzen zu überlassen^^.
    Ich kann von mir behaupten nie jemanden gebraucht zu haben, der mir mein Geschlecht erklärt. Warum sollte das bei transsexuellen Menschen anders sein? Aber vielleicht brauchten die Leute, die immer die Psychologie ins Spiel bringen wollen, ja selbst einen Doc, der ihnen das mal erklärt und schliessen von sich selbst auf andere? Kann ja sein.

  28. Joshua schrieb am

    Hallo, ich bin Joshua (43) und habe seit meiner Kindheit homosexuelle Gefühle gehabt und mich damit nie wohlgefühlt und darunter gelitten. Seit 10 Jahren habe ich verschiedene Techniken angewandt und Therapien gemacht um zu meiner wahren heterosexuellen Identität zu finden. Endlich geschafft und glücklich! Wenn jemand schwul werden will, sagt man : „soll er/sie doch“ aber wenn sich jemand schwul nicht wohl fühlt dann sollte er/sie das auch dürfen und Therapieangebote für diese Minderheit muss es auch geben dürfen !
    Ich danke dem Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft für die Begleitung auf dem Weg zu meiner wahren Identität!
    Joshua

  29. Anonymous schrieb am

    da werden ja doch wohl das kind, selbst, -u./od. seine eltern- hofftl. noch ‚ein woertchen mitzureden‘ haben!?!:-

    od. kann das -etwa- ein ‚jugendamt‘ -‚einf. so‘- ‚veranlassen‘ u. d. kind dazu ‚einweisen‘?!?:-

    dann viell bald auch zur ‚euthanasie‘!?!:-(ihr merkt sofort:- ich bin geg. j e d e ‚behoerdenwillkuer‘!)

    mfg/fcb/fritz

  30. yordari schrieb am

    Mir scheint, hier wird etwas umfassen und in alle Farben ausdiskutiert, ohne die wirklichen Fakten zu kennen. Leichtsinnig, oberflächlich und schädlich. Typisch Web eben. Eine derart von Faktenkenntnis freien Meinungshackerei ist nicht gerade dazu geeignet, der Öffentlichkeit kund zu tun, die Piratenpartei sei wirklich etwas, wovon seriöse politische Positionen zu erwarten sind.

  31. Hallo Leute, der Junge soll jetzt zum Jungen zwangserzogen werden? Habe ich das richtig verstanden?
    Die sind wohl nun völlig bekloppt, Prof.Dr.Meyenburg hat vor zwei Jahren eine Venessa chemisch zwangskastriert, Hormonbehandlung mit weiblichen Hormonen,stand im Spiegel, googlet selber, Fall „Johanna“ gab es ja auch.
    Also Kehrtwende um 180 Grad.
    In „Psychologie Heute“, wurde im vorletzten Heft noch ein Buch empfohlen, in dem eine hormonelle Umpohlung zur Frau gepredigt wurde.
    Dabei ist das Problem inexistent, Gender ist eben nicht gleich Sex : männlich, Gender: weiblich
    das war bis 1975 kein Problem.
    Eine Forderung der feministischen Bewegung war, Gender und Sex muss übereinstimmen,
    das ist nun Unsinn.
    Gendermainstreaming , das heißt eben nicht Sexmainstreaming, manche Männer, wie meine Wenigkeit müssen zu Recht über eine Frauenquote leitende Posten kriegen, und manche Frauen eben nicht.
    Frau Prof. Susanne Baer -Verfassungsrichterin- ist so ein typisches Mannweib, Alice Schwarzer auch .
    Lesbenlokal, 1976 Frankfurt am Main, da kam so ein Mannweib rein, die fragte wieso ist denn ein Mann da, weil ich am Tresen saß, es wurde der „Frau“ mehrfach versichert, daß kein Mann da sei.
    Meinste die mit dem Schnurbart, die ist kein Mann!
    Aber so Leute sind unbelehrbar.
    Traditionelle Lesbenscene, einer von zehn ist ein Gelehrter, eine von Zehnen ist ein Mann.
    Weltfrauenkonferenz Peking, derselbe Eklat, die arabisches Länder hatten nichtmehr kastrierte Eunuchen, Haramswächter (Haram geschützter Frauenbereich) mitgeschickt, die zählen dortzulande zu Recht zu den Frauen.
    Die Konferenz ist daran geplatzt wie man weiß!
    Ich bin da Spezialist.
    Leben und leben lassen, Regel nummer eins jeder macht seins,
    was ne richtige Frau ist oder ein richtiger Mann, das entscheidet jede Generation selber!
    We no need no education, we dont need mind controll oder so!!!!!!

  32. Stefan schrieb am

    Leute, jetzt mal Klartext:
    Wenn jemand glaubt, dem anderen Geschlecht zugehörig zu sein, dann stimmt etwas in seinem Kopf nicht.
    Die Behauptung eines Mannes, er „fühle sich wie eine Frau“, ist schon deshalb Blödsinn, weil er gar nicht wissen kann, wie sich eine Frau fühlt.
    Im vorliegenden Fall haben wir es mit einem Kind zu tun. Kinder haben häufig eine bestimmte Phase, die Trotzphase, in der sie sich für alles mögliche halten.
    Hier hat die Mutter versagt. Wir wissen nicht, was in dieser Frau vorgeht. Vielleicht ist sie der modern-populären Gehirnwäsche besonders erlegen und glaubt wirklich, ihren Sohn in diesem Wahn bestärken zu müssen. Oder sie hat von sich aus sich aus irgendwelchen Gründen entschlossen, ihren Sohn zu einem Mädchen zu erziehen. Jedenfalls hat die diese Frau falsch gehandelt.
    Im vorliegenden Fall geht es darum, ein Kind vor einer irreversiblen Operation zu schützen. Warum die Piratenpartei dies anders darzustellen versucht, erschließt sich mir nicht.
    In diesem Zusammenhang sei die Frage erlaubt, wer profitiert von solchen Geschichten?
    Wer hat ein Interesse daran, solchen Menschen in ihrem Irrglauben zu bestärken, statt zu helfen, wieder auf den richtigen Weg zurückzufinden?
    Wer verdient an solchen Umwandlungsoperationen?

  33. Anonymous schrieb am

    Liebe Leute, verzeiht mir bitte, dass ich keine Lust hatte, alle Kommentare zu lesen.

    Also mal langsam: Wir haben es hier mit einem Kind zu tun, das einen Penis, eine Gebärmutter und einen XX-Chromosomensatz hat. Welches Geschlecht soll dieses Kind denn nun nach Meinung des Jugendamtes haben und als was sieht das Kind sich selbst?

    Sieht sich dieses Kind als Junge und das Jugendamt will es zum Mädchen machen? Oder ist es umgekehrt? Oder will das Kind weder Junge noch Mädchen sein?

    Ich finde, wenn jemand vom Verhalten und von seinem Charakter her, von der Kleidung, die er trägt usw. nicht dem entspricht, was bei seinem Geschlecht typisch ist, dann habe ich kein Problem damit. Und solche Personen sind dann in meinen Augen noch nicht einmal Transsexuell oder so. Ich habe kein Problem damit, einen Mann, der lieber in Frauenkleidern rumläuft, als einen *normalen* Mann zu akzeptieren.

  34. Nili schrieb am

    @Stefan:

    Danke für Deinen „Klartext“.

    „Wenn jemand glaubt, dem anderen Geschlecht zugehörig zu sein, dann stimmt etwas in seinem Kopf nicht“

    Der Ansatz könnte m.E. gar nicht mal so falsch sein. In der Tat könnte es durchaus sein, dass das Gehirngeschlecht nicht mit dem Geschlecht zwischen den Beinen übereinstimmt.

    „… Kinder haben häufig eine bestimmte Phase, die Trotzphase, in der sie sich für alles mögliche halten. Hier hat die Mutter versagt. …“

    Stimmt. Absolut richtig. Nun verhält es sich allerdings so, dass dieses Kind seit mittlerweile 6 Jahren als Mädchen lebt. Eine wirklich sehr lange Trotzphase.

    Hat die Mutter wirklich versagt? Oder unterstützt sie ihr Kind nur?

    Ob das Kind nun wirklich transsexuell ist, gilt es doch nun herauszufinden. M.E. geht dies aber nur mit Hilfe von Fachleuten, welche sich mit der Thematik auskennen. Ob nun eine Abteilung unter Herrn Beier in der charité dafür bestens geeignet ist, sei dahingestellt.

    Eine Vorstellung bei Fachleuten in Hamburg bzw. Frankfurt wurde bereits ausdrücklich von Mutter und Kind gewünscht, ist ihnen aber doch von öffentlichen Stellen versagt worden.

    Gerade muss ich mir gerade den Fall vorstellen, dass ich Zahnschmerzen habe … und öffentliche Stellen mich dazu zwingen, NUR einen Herzspezialisten aufzusuchen. Ob das gutgehen würde???

    Im Übrigen sei erwähnt, dass transidente Kinder bei Fachleuten vorerst sehr lange „durchleutet“ werden, bevor entschieden wird, diese entsprechend zu begleiten. Parallel hierzu kommt es vor, dass erste Auswüchse der Pubertät gestoppt werden, indem die Pubertät medikamentös aufgehalten wird.

    Vielleicht habe ich in Biologie nicht richtig aufgepasst, in dieser verwächst sich der Körper eines Kindes, entweder zu einem männlichen oder zu einem weiblichen. Im vorliegenden Fall würde dies eine hübsche männliche Statur bedeuten, schöne grosse Hände und Füsse. Bartwuchs und Wuchs der Körperbehaarung ebenso wie der Stimmbruch. Sehr gute Vorraussetzungen, für eine transsexuelle Frau, sich später wie ein verkleiderter Mann zu fühlen UND von der Aussenwelt so gesehen zu werden.

    M.E. bedeutet ein Aufhalten der Pubertät ebensowenig eine sofortige geschlechtsangleichende Operation (in Dtl. erst ab Volljährigkeit erlaubt) sowie ggf. eine sofortige Induzierung von weiblichen Hormonen mit entsprechenden Folgen wie Brustwachstum etc.

    Sollte dementsprechend während vielen, vielen Gesprächen mit Fachärzten herausgefunden werden, dass es sich doch nur um „Flausen“ gehandelt hat, kann die männliche Pubertät immer noch eingeleitet werden.

    In diesem Sinne:

    Lasst diesem Kind doch die Chance, zu einem glücklichen Leben zu finden!
    Lasst es uns nicht abhängig machen von einem einstündigen Gespräch, lasst es uns nicht abhängig machen von bürokratischer Willkür!

    • Noti schrieb am

      @Nili
      Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich ärgere mich sehr über Leute, die sich mit dem Thema Transsexualität null auskennen und sich noch nie damit beschäftigt haben, aber meinen, alles was was anders ist als sie selbst verteufeln zu müssen bzw. sogar zu wissen, dass es so etwas gar nicht geben kann! Dabei strotzen die entsprechenden Kommentare nur so von Unwissenheit, Dummheit und mangelndem Einfühlungsvermögen und -willen. Deshalb, vielen Dank für die Zusammenfassung!

  35. Dr.Zurbruegg schrieb am

    Frauen mit Phallus, sowas steht doch in jedem Kinderbuch, Kopftuch, Zahnlücke, Besenstiel zwischen den Beinen, typisch weibliche Sexualprotzerei, mach ich auch.
    Hexenverfolgung ist das!
    Andere Kulturen hatten gerade aufgehört ihre Transen, Eunuchen zu kastrieren (China, islamische Welt),
    dann machen die Deutschen ein Transsexuellengesetz.
    Anonymus hat recht, nicht mal transsexuell sowas.
    „Und Ich finde, wenn jemand vom Verhalten und von seinem Charakter her, von der Kleidung, die er trägt usw. nicht dem entspricht, was bei seinem Geschlecht typisch ist, dann habe ich kein Problem damit. Und solche Personen sind dann in meinen Augen noch nicht einmal Transsexuell“
    Sex:männlich, Gender: weiblich, wo ist das Problem?
    Sex:weiblich Gender: männlich, die Mannweiber , die heute das Sagen haben, sind das Problem!

  36. Dr.Zurbruegg schrieb am

    Was soll der Junge denn machen? Dresscode geht nach Gender,
    ich werde seit Jahren angefeindet, was sage ich seit Jahrzehnten angefeindet, weil ich gerne in Männerklamotten rumlaufe, wie gesagt, ich bin ein „Biomann“.
    Das ging in Berlin , gut daß ich jetzt in Bielefeld bin, soweit, daß ich angemacht wurde,
    „Den Bart haste Dir angeklebt , sieht süß aus“, na denn Prost.
    Allerdings in Prolokneipen ging ich auch in Berlin als Mann durch.
    Durch diesen Transsexuellenunsinn wurde mit allerdings dann die Unikarriere versaut,
    weil ich mich in bürgerlichen Kneipen nicht mehr blicken lassen konnte.
    HEXENVERFOLGUNG eben , Frauen dürfen nicht mehr Naturwissenschaften machen,
    ja Ihr lest richtig, sowas gilt schon in der Grundschule als unweiblich,
    die Mädels müssen lernen, sich zu schminken, ich glaub es nicht!

    Ich bin allerdings ein sehr erfolgreicher Nachhilfelehrer, weibliche Mathematik ist besser,das sagen auch meine Schülerinnen.
    Vertretungslehre an einer Schule???, da werden immer wieder weniger Qualifizierte vorgezogen!!!!

    Kein Zufall, daß bei den Piraten nun weniger als 10% Frauen sind, wir haben eine völlig bekloppte Geschlechtertrennung . Technik dürfen Frauen nicht mehr!!!!!!

    ,

  37. Dr.Zurbruegg schrieb am

    Was Besseres als die Psychiatrie gibt es überall !
    Globalisierung ja oder nein? Das ist hier die Frage.
    global village, das Ansehen der Bundesrepublik am Hindukusch stärken.
    Na hat schon jemand geschaltet , was das hier werden soll. Nein?
    Also der Junge kommt nach Afghanistan und kriegt eine Festanstellung als „Lustknabe“ bei der afghanischen Polizei. Das machen die Leute dortzulande seit 800 Jahren so!
    Da kann der Junge in Mädchenkleidern bei Hochzeiten tanzen, findet vielleicht einen Lover.
    Homosexualität ist ja im Islam erlaubt, solange der eine Partner eine „ausgestreute Perle“ ist.
    Sure 76 Vers 19.
    Wenn der Junge dann nicht mehr einer ausgestreuten Perle gleicht, also im Alter von 16 Jahren,
    tritt der als Rekrut in den Polizeidienst am Hindukusch Ziel :Polizeioffizier.
    Leutnant der afghanischen Polizei mit 22 Jahren.
    Arrangierte Ehe mit einem lesbisch veranlagten Mädchen (arrangierte Ehe sind bei solchen Leuten besser, mit deiner Heterofrau kommt so jemand nicht klar, da rede ich aus Erfahrung).
    Kollateralschaden, die katholische Kirche wird lächerlich gemacht, die Afghanen werden von der „deutsch-Afghanischen Freundschaft“ reden (Kollateralnutzen ist das)
    villagio globale auf italienisch, sind die „Piraten“ nun dafür oder dagegen?
    Also das zweifellos eine gute Lösung, wozu gibt es denn die Globalisierung.
    In Deutschland geht der Junge so (Prof.Baier, Berlin) oder so (Prof.Meyenburg, Frankfurt) unter!
    Liebe Piraten diskutiert das im Parteivorstand ohne Tabus!!!!!!
    Du felix austria heirate, können wir Deutschen doch auch, oder?

  38. urks schrieb am

    Ich bin aufgewachsen in einer Zeit, wo man noch von Negern sprach, wenn man dunkelhäutige Menschen meinte, und von den Gelben, wenn man Asiaten meinte. Meine Meinung dazu hat sich inzwischen dank dem Einfluss meiner Kinder sehr geändert. Es ist nicht notwendig Menschen zu kategorisieren, weder in Hautfarben, noch in Geschlechter, noch nach Behinderung. Es sind einfach Menschen wie Du und ich, die so akzeptiert sein wollen, wie sie sind! Die Hautfarbe sagt nichts darueber aus, ob ein Mensch mit mir klarkommt oder nicht, Einen Amtsvertreter geht es gar nix an, was unter Hemd und in der Hose von einem Menschen ist! Und ich will auch nicht wissen welche Spielchen die Politiker unter ihrer Bettdecke treiben, weil das nichts ueber ihr konkretes Handeln im Sinne des Gemeinwohls aussagt. Und dass Behinderte ganz normal sind, wenn sie nicht behindert wuerden und man sich besser vorkommt bei all der Kategorisiererei, das duerfte doch auch dem Duemmsten klar zu machen sein: Also packen wirs! Lasst endlich alle ueberfluessige Bezeichnungen weg! Nennt die Leute beim Namen, der ruhig geschlechtsneutral sein darf! Und dann stellt Strafanzeigen, wo gegen Recht und Gesetz verstossen und Amtsmissbrauch betrieben wird. Man muss weder ein Amt noch einen Geistlichen schuetzen, wenn sie sich selbst entwuerdigt haben!

    • Stefan schrieb am

      Das grundsätzliche Problem ist: Ihr wollt uns vorschreiben, wie wir zu reden haben.
      Damit seid ihr als angebliche Verfechter der Meinungsfreiheit nicht glaubwürdig.

      • Anonymous schrieb am

        sei nicht albern. niemand hier verbietet dir deine meinung und menschen mit einer anderen meinung von der eigenen zu überzeugen, ist nur natürlich.

  39. x-alina schrieb am

    Lieber Vater von Alexandra, wie kann mensch Ihnen nur begreiflich machen, was Sie Ihrer Tochter antun? Akzeptieren Sie sie endlich so, wie sie ist! Ich selbst habe den Suizidversuch eines Jugendlichen miterlebt, an dem eine solche „Umpolungstherapie“ versucht wurde. Wollen Sie etwa das für Ihre Tochter? Wollen Sie ihre Tochter unglücklich machen, nur damit sie Ihren Vorstellungen von einem „richtigen Kerl“ entspricht? Das wird sie niemals tun! Noch hätte sie die Chance ein ganz normales Leben als Frau zu führen, aber nicht mehr lange. Wieso wollen Sie ihr das verwehren?

  40. Arno schrieb am

    Inzwischen hat sich die Diskussion auch im Netz erweitert. In dem “Beck-Blog” von Prof. Dr. Henning Ernst Müller ist inzwischen die gerichtliche Entscheidung einsehbar.
    Daraus geht u.a. hervor, dass das Gericht , wenn man es noch nett formulieren mag: einige sehr grobe Dinge vernachlässigt hat, z.B. die Bestellung eines Verfahrensbeistandes (der die Interessen des Kindes in das Verfahren einbringen muss;auch “Anwalt des Kindes” bezeichnet) und z.B. einfach andere Sichtweisen von Gutachtern, die die Version des Kindes stützen nicht zugelassen hat. Anders gesagt: von der Tendenz ein Justiz-Skandal;
    auch die meisten Leser_innenkommentare sind hilfreich; es lohnt sich auch das Ganze nochmals von oben zu lesen, da Müller das fast täglich aktualisiert:

    http://blog.beck.de/2012/03/24/kammergericht-pressemeldung-zwangseinweisung-eines-11jaehrigen-kindes-zur-therapie-seiner-geschlechtsorientie

    • Peter schrieb am

      Ich habe mir die Seite angeschaut. Allerdings ist dort eine sachliche Diskussion nicht möglich.
      Mehrere Beiträge von mir wurden dort zensiert. Angesichts des Umstand, daß auch Juristen sich an solchen Fällen dumm und dämlich verdienen, verständlich.

      • Peter schrieb am

        Ich habe mir die Seite angeschaut. Allerdings ist dort eine sachliche Diskussion nicht möglich.
        Mehrere Beiträge von mir wurden dort zensiert. Angesichts des Umstands, daß auch Juristen sich an solchen Fällen dumm und dämlich verdienen, verständlich.

  41. Schmittwolf schrieb am

    Dies ist typisches Verhalten einer Behörde bzw. eines Behördenmitarbeiter. Es wird eine Meinung gefasst und egal ob diese Meinung richtig oder falsch ist,
    die eigene Meinung ist unumstößlich.
    Ich denke es ist unerheblich ob das Kind von der Mutter beeinflusst wurde, das ist doch keine Situation in die sich eine Behörde einmischen muss.
    Viel bedenklicher ist doch das hier eine Zwangseinweisung angedacht ist. Das erinnert sehr stark an Maßnahmen die die Nazis praktiziert haben.

  42. Ray05 schrieb am

    Was ich mich allgemein bei diesem Thema frage: Woran erkennt man, dass sich ein Kind im falschen Körper sieht? Ich habe schon einmal eine Reportage gesehen, in dem ein Kleinkind mit 8 Jahren von der Mutter ständig Begriffe wie ‚Vagina‘ oder ähnliches gelernt hat.

    Welches Kind kennt aber in diesem Alter so einen Begriff? Das muss schon von den Eltern ausgehen. Die Frage würde ich somit gerne beantwortet wissen:

    Welche Kriterien dienen dazu, dass ein Kind als im falschen Körper lebend gekennzeichnet wird? Das Kind selbst ist schließlich noch gar nicht mündig. Es kann ja noch gar keine ausgefeilte, detaillierte Meinung gebildet haben. Nicht ohne Grund ist ein Kind noch nicht strafmündig. Gleichzeitig soll es aber ganz genau wissen, dass es sich im falschen Körper befindet? Das ist nicht unbedingt logisch – zumal sich dann eben wieder die Frage anschließt, weswegen jemand im anderen Körper leben sollen sollte…welche Kriterien hier herangezogen werden…

    • Bob schrieb am

      Naja, so schwierig ist das nicht. Selbst Kinder im Kindergarten nehmen sich schon in ihrem eigenen Geschlecht wahr. Und Begriffe wie Penis oder Vagina waren schon vor zwanzig Jahren in der Grundschule bekannt. Mir ist nun kein Mensch bekannt, der nicht schon als Kleinkind wusste, ob er männlich oder weiblich ist. Aussagen über die eigene Gefühlswelt kann jeder Mensch jeden Alters machen. Bei Ihnen ist das doch nicht anders gewesen, oder? Die ganze Mär vom „Geschlechterwechsel“ und Co. ist eigentlich nur eine Erfindung der Psychologie, die damit den grossen Reibach macht. Ich würde nicht als Mann in einem Frauenkörper oder umgekehrt leben wollen. Wäre ich mit schweren Asthma geboren worden, würde ich diesen Umstand auch als falsch bezeichnen und niemanden würde die Beschreibung ´falsch´ interessieren und niemand käme auf die Idee mich deswegen für gestört zu halten. Tja, transsexuelle Menschen haben eben Pech, wenn die unter ihrem Körper leiden, erklärt man sie für verrückt. Das einzig Verrückte ist der Umgang mit transsexuellen Menschen, nicht aber die Menschen selbst. Ganz normale Männer und Frauen, die wegen eines körperlichen Leiden in die Psychoecke geschoben werden…man kann da nur den Kopf ungläubig schütteln.

    • Stefan schrieb am

      @Ray05:
      Woher weiß ein Junge, wie sich ein Mädchen fühlt?
      Woher weiß ein Mann, wie sich eine Frau fühlt?
      Wenn jemand sowas behauptet, ist das schlichtweg aus der Luft gegriffener Blödsinn.
      Daraus wird nun ein Politikum gemacht. Es gibt interessierte Kreise, die uns weismachen wollen, daß es tatsächlich Leute gibt, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen, und daher eine Operation zwingend notwendig sei. An solchen Operationen verdient eine gewisse Ärztegruppe ganz gut.

      • Denise schrieb am

        Bitte folgende Website lesen. http://www.ts-ag.de

        Unser eigentliches Geschlecht, unser „Gehirngeschlecht“, ist angeboren. Das jeweils zutreffende, wahre Geschlecht wird durch die Gehirnstruktur und nicht etwa durch die Genitalien definiert.
        Transsexuellist eine Person die sich dem Körperlich dem einen, vom Gefühl her dem anderen Geschlecht zugehörig fühlt.
        Es ist weder ein Sexuelles noch ein psychisches Problem, sondern schlichtweg eine Körperliches Problem.
        Es hat biologische Ursachen, und die Wissenschaft ist sich gröstenteils darüber sicher, das es bereits im Mutterleib entsteht und im Gehirn fest programmiert ist.
        Es entsteht oftmals ein grosser Leidensdruck ,der erst verursacht starke Depressionen und die psychischen Störungen, die daraus enstehen wenn Körper und Seele nicht im Gleichgewicht sind.

  43. Thomas Schlag schrieb am

    kleiner Hinweis zur Frage Transsexualität versus Intersexualität:
    Es gibt eine Website der `Betroffenen`, http://www.xy-frauen.de
    Deren Erfahrungen könnten das Meinungsbild und den Umgang mit dem Thema sicherlich bereichern.

    Das Personensorgerecht haben die Eltern (s.BGB). Nur wenn ein gesetzlicher oder gerichtlich beurteilter Missbrauch vorliegt, darf eine Behörde tätig werden.

  44. moeb schrieb am

    Ich hoffe mal dass, wenn es wirklich zu einer Einweisung kommen sollte sich der Psychologe querstellt

    • x-alina schrieb am

      Zitat aus dem Beschluss:
      „Das gilt auch für die angestrebte stationäre Diagnostik. Diese mag zwar nicht den Vorstellungen der Mutter entsprechen, wird aber von fachlicher Seite unterstützt bzw. für vertretbar erachtet (vgl. Schriftsatz der Ergänzungspflegerin vom …) und liegt damit im Rahmen des der Ergänzungspflegerin zustehenden Ermessens.“

  45. hobome schrieb am

    Hallo zusammen,
    der Artikel scheint eine frei erfundene (wenn auch auf der Realität basierende) Story zu sein. Siehe:
    http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/presse/archiv/20120329.1450.368160.html
    und
    http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/prof_beier_hatte_keinen_persoenlichen_kontakt_zu_alex/
    (anonym weiter oben sagte es schon)
    Die sind zwar „erst“ vom 29.3., aber eine schnellere Reaktion redaktionsseitig erwarte ich schon, zumal dieser Artikel sehr dominant auf der Startseite steht und thematisch hoch
    emotionell ist. Da kann sehr schnell Meinungsmache von den anderen Farben im Parlament unterstellt werden.
    In der Politik wird schon genug polemisiert und genebelt, da sollten gerade wir Neuen (PP) saumässig aufpassen, welchen Infoquellen wir vertrauen und wie wir sie weitergeben.
    Im Artikel ist nur durch einen Link im Text erkenntlich, woher diese Meldung stammt.
    Ich wünsche mir einen deutlicheren Quellennachweis („laut taz-Artikel“; „Quelle: taz.de“).
    ?Ist der Quellennachweis nicht sowieso rechtlich erforderlich? Presserecht?
    Und warum hat die PP nicht bei der Charite oder beim Gericht/Anwalt nachgefragt?
    Kostet ein paar e-mails/Anrufe und etwas Zeit. Und schon ist man schlauer. So oder so.

    Wir P´s stehen für mehr Transparenz, also müssen wir diese schaffen, indem wir jede BILD, taz, SZ oder wie-auch-immer-Meldung hinterfragen und recherchieren. Das ist mühsame Arbeit, leider war Schaffen schon immer mühsame Arbeit ^^

    Cheers
    hobome

    • x-alina schrieb am

      Das die taz in ihrem Artikel den Sachverhalt stark vereinfacht hat und sich dadurch missverständlich ausgedrückt hat, bedeutet nicht, dass der ganze Fall frei erfunden ist. Die Gegendarstellungen halte ich größtenteils für Nebelkerzen.

      • Dirk schrieb am

        Der ganze Fall ist sicher nicht frei erfunden, aber er wird einseitig tendenziös dargestellt.

    • Elise schrieb am

      Die Piratenpartei hat vor Veröffentlichung der Pressemitteilung diese durch den Anwalt der Familie absegnen lassen.
      Die TAZ hat ihre journalistische Freiheit genutzt.
      Die Charité hat alle Anfragen zu diesem Fall unbeantwortet gelassen.
      Der Senat hat den jouristisch fragwürdigen Beschluss veröffentlicht. Weil er fragwürdig / unvollständig begründet ist, wird er angefochten.
      Die Charite hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, klar nach dem öffentlichen Druck.
      Es gibt einen Bericht der Charité über das Kind aus früherer Zeit ( auch im Beschluss d.Kammergerichtes erwähnt ) auch wenn sie derzeit keine Patientin ist ( weil die Mutter dies verhindert ), heißt dies ja nicht, das es nicht vorbereitet/ geplant ist.
      Auf den Vorwurf der reparativen ( nachweisbar stationären ) Therapien geht die Charité dabei nicht ein. Aus dem Beschluss geht eine geplante stationäre Diagnostik in der Charite hervor, also hat das Gericht nicht geprüft ob die dort geplant ist ?

      • Dirk schrieb am

        Die Piratenpartei hat vor Veröffentlichung der Pressemitteilung diese durch den Anwalt der Familie absegnen lassen.

        Haha!
        Leben Vater und Mutter nicht getrennt? Da ist keine Familie mehr!
        Anwalt der Mutter meintest Du sicher. Ist Dir überhaupt klar, was ein Anwalt ist?
        Ein Anwalt ist jemand, der die Interessen seines Auftraggebers vertritt.

  46. Dr.Zurbruegg schrieb am

    Weg mit diesem Transexuellengesetz, wenn ein Junge und Mädchenkleidern rumläuft, was ist denn da
    so schlimm, viel schlimmer ist das die Herrin Bundeskanzler in Männerklamotten rumläuft und diese unsäglichen Buisiness Anzüge die für „Frauen“ üblich sind.
    Dies ist ein Terrorstaat der sexuell Gestörten, Umerziehung geht schon im Kindergarten los.
    Mann hat Penis, Frau Vagina, völliger Quatsch.

  47. enterer schrieb am

    Oben sagte jemand „Woher weiß der Junge, wie sich ein Mädchen fühlt?“

    Das trifft den Kern der Sache. Der Junge hat einen Schniedel und keine Gebärmutter, und ist daher per Definition ein Junge. Er sollte lernen, sich so zu akzeptieren, wie er ist. Sein Körper ist ein Teil von ihm.

    Die Frage ist, wie kommt der Junge darauf, zu glauben, er sei „innerlich ein Mädchen“? Wie sind Mädchen denn „innerlich“?

    Spielt er lieber mit Puppen als mit Autos? Ist er lieber fürsorglich als aggressiv? Trägt er lieber Röcke als Hosen? Macht das „innerlich“ ein Mädchen aus? Oder geht es hier um Geschellschaftliche stereotypen, denen der Junge einfach gerecht werden möchte, und als Junge nicht kann?

    Da sollte er lieber lernen, stark zu sein, sich selbst vollständig zu akzeptieren und auch als Junge nicht dem stereotyp entsprechen zu müssen, anstatt sich einen anderen Körper zu wünschen.

  48. WuTang schrieb am

    Was soll das ganze . Ein Junge ist ein Junge – ein Mädchen ein Mädchen. Das war schon immer so.
    Ein Junge der gerne ein Mädchen sein möchte, möchte morgen vielleicht wieder ein Junge sein und übermorgen wieder ein Mädchen. Klar werden die Kinder Geschlechtsentsprechend erzogen und wenn ein 12 jahriges Kind meint ein Mädchen sein zu wollen, stellt sich die Frage – warum ?. Natürlich soll versucht werden das Kind wieder die vorteile eines Jungen ( der er ja schließlich ist ) anzuzeigen.
    Ein Kind kriegt ja auch keine anderen Eltern nur weil es sagt das es seine nicht mehr möchte.
    Ich finde sowas Induskutabel und völlig realitätsfern einem Kind mit 12 Jahren einem anderen Geschlecht zuzuordnen nur weil es meint “ anders “ sein zu wollen.
    Mit 16 oder 17 ist das kein Thema – aber nicht im Kindesalter.

  49. x-alina schrieb am

    Wichtig bei der Diskussion ist zu erwähnen, dass es keine bekannten Fälle gibt, wo Jugendliche, die eine Geschlechtsangleichung einmal angefangen haben, sich noch einmal umentschieden haben. Die Befürchtung vieler Außenstehender trifft also nicht zu.

  50. Ingrido schrieb am

    bei all Euren Kommentaren kommt mir unterm Strich in den Sinn
    Die Mutter wollte ein Mädchen, bekam einen Jungen und hat ihm rosarote Strampler angezogen.
    Und Kleidchen solange es ging.
    Irgendwann hat der Bub aufgehört, ein Bub zu sein und sich als Mädchen gefühlt.

    Ganz ohne wissen- oder halbwissenschaftliche Erklärung – man hat dem Pferd beim Zureiten den Willen gebrochen.

    • Dirk schrieb am

      So dürfte es gewesen sein.
      Aber das paßt nicht in die Ideologie einiger Leute hier.

    • sandrina schrieb am

      nein, das stimmt nicht! ich bin mit alex aufgewachsen und sage jedem, der sie nicht kennt und so eine meinung hat, dass sie falsch ist! immer wieder wurde sie zum junge sein ermuntert, doch wenn ein kleines kind schon anfängt sich zu weigern in den kindergarten zu gehen, wenn es jungsklamotten tragen muss und jeder morgen zu einem desaster wird, gibt man als erwachsener irgendwann nach und hofft, dass sein kind dadurch seine eigenen erfahrungen macht und schnell einsieht, dass es einen unterschied zwischen junge und mädchen gibt – pustekuchen. bis heute ist sie unbelehrbar und zu einem mündigen, selbstbewussten menschen herangewachsen, die vor freude strahlt und eine wirklich wunderbare familie hat die, außer dem vater, zu 100 % hinter ihr steht und einen haufen freunde ebenfalls!

  51. Christian schrieb am

    Vielleicht nicht jeder, der mal eins war, aber zumindest doch jeder, der Kinder hat, müsste wissen, dass Kinder nicht dumm sind. Wie oft wurde hier der Blödsinn wiederholt, dass die Mutter ihrem Kind eingeredet hätte, es sei ein Mädchen? Wenn es so einfach wäre, dann würde ich meiner Tochter gern mal einreden, dass sie ab sofort jeden Tag ihr Zimmer aufräumen soll. Wieso funktioniert das nur nicht?
    Jeder Mensch hat einen eigenen Kopf und eigene Gefühle, und man kann einem Menschen nicht so etwas Grundlegendes einfach mal „einreden“ oder „anerziehen“. Bitte denkt mal nach was ihr da behauptet, wie ausgemacht bescheuert so eine Behauptung ist!

    • Dirk schrieb am

      Das ging schon von Baby an los, und da sieht die Sache etwas anders aus!

  52. Marcus schrieb am

    Bevor hier immer wieder Halbwahrheiten wiederholt werden und auch besonders an die Piratenpartei gerichtet, die scheinbar eine Kampagne nur um aufzufallen gestartet hat: Lest mal die Richtigstellung der Berliner TAZ (leider erst am Ende der Online-Version: http://www.taz.de/!90229/.

    • x-alina schrieb am

      Wie gesagt, der Fall wurde von der taz leider rechtlich falsch wiedergegeben, aber inhaltlich richtig.

  53. Christian schrieb am

    …und noch was: zu behaupten, eine Person, deren äußerliches Geschlecht nicht mit ihrem gefühlten Geschlecht übereinstimmt, sei „gestört“ , ist genau die Art Denke, auf deren Grundlage die Nazis im dritten Reich Homo- und Transsexuelle massenhaft in Lager gesteckt und ermordet haben.

    • Dirk schrieb am

      Die Feststellung, daß jemand, der etwas anderes wahrnimmt als der Realität entspricht, an einer psychischen Störung leidet, wird doch wohl noch erlaubt sein?
      Niemand will diese Leute in Lager stecken oder ermorden. Aber man muß denen die geeigneten Hilfen anbieten, um wieder zur Realität zurückzufinden. Das kann nur eine entsprechende psychiatrische Hilfe sein, und nicht eine irreversible Operation, die der Betreffende höchstwahrscheinlich später bereut.

      Deine Art der Argumentation ist hier unakzeptabel und stellt eine Verharmlosung des Nazi-Regimes dar!

      • Guy Fawkes schrieb am

        Dirk, dir geht es nicht darum, wie diese Menschen später am glücklichsten sind, sonnst würdest du sie einfach fragen. Dir geht es darum deine Vorstellungen von geschlechtlicher Ordnung mit Zwang durchzusetzen.
        Wieso das Ganze? Bin ich recht in der Annahme, dass dir nicht viel Glück in deinem Leben widerfahren ist, und du es nun auch keinem anderen gönnst?

  54. Strombelberg schrieb am

    Mal eine ganz kurze Frage:
    Verstehe ich das richtig, dass die Piratenpartei auf einen einzelnen Fall (der Presse entnommen) basierend eine Presseerklärung herausgibt? Und dann fangen sie an und ziehen aus dem Einzelfall Schlüsse für das Ganze??
    Sagt mal, geht es noch?
    Um es klar zu machen, mir geht hier nicht um das Thema an sich, sondern ganz klar um die Art und Weiße des Vorgehens.
    Sorry, aber das ist schwach und tiefst populistisch. Ja, ich weiß die anderen Parteien machen das auch, aber die Piraten wollen soviel anders und besser sein als sie anderen…..

    • x-alina schrieb am

      Das ist leider kein Einzelfall. Das Problem ist, dass in den Medien darüber bis jetzt weitgehend geschwiegen wurde. Die ATME e.V. befasst sich näher mit der Problematik. Ich selbst habe den Suizidversuch eines Jugendlichen miterlebt, an dem eine solche „Umpolungstherapie“ versucht wurde.

  55. Juliane schrieb am

    Generell finde ich die Absichten der Piraten ganz okay, an dem medialen Auftreten muss halt noch gearbeitet werden, aber die Grünen haben ja mal genauso angefangen.
    Zum Thema selbst:
    Ich beschäftige mich schon seit über 10 Jahren mit dem Thema Transsexualität und bin auch selbst Betroffene. Ich finde es immer schwierig darüber zu diskutieren, da es hier nur Einzelfälle gibt. Daher auch die gesetzlichen Regeln wie Therapie und
    Alltagstest. Zum Artikel selbst möchte ich gar nix sagen, da keine/r, der/die nicht 1:1 real in den Fall includier ist, sich meiner Meinung nach ein widerspiegelndes Bild machen kann. Aber liebe Piraten, macht Euch weiter für die Transgender Community stark, dieses Thema ist weiterhin immer noch viel zu tabuisiert.
    Liebe Grüße
    Juliane

  56. Bärbel schrieb am

    Hallo Zusammen,

    auch wenn das Thema schon sehr alt ist, möchte ich abschließen ein paar Worte als selber Betroffene hinzufügen.

    Es ist alles nicht so einfach! Das Kind wird zum Spielball der Interessen. Es sind auch in dieser Diskussion alle Parteien verhanden. Die extrem Feministen, die Schwulen-Lesben, die Transgender, Transsexuelle, Christen, Psychiater, Mediziner und alle haben eigene Ansätze und eigene Interessen.

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur versuchen zu vermitteln, dass die eindeutige Diagnose sehr schwierig ist und mich selber viele Jahre beschäftigt hat. Gerade bei Kinder vor der Pubertät ist das sehr kritisch, aber ebenso ist es zynisch, Betroffene erst die Pubertät durchlaufen zu lassen, um eindeutig diagnostizieren zu können. Das hat etwas von Hexenprobe, denn nach der Pubertät ist der Weg mit tiefer Stimme, Bart etc. erheblich schwieriger.

    Die Literatur kennt so gut wie gar nichts zum Thema, Wirkungen von Hormonen sind nicht ernsthaft untersucht worden und Behandlungen sind heute immer mehr Hoffnung als fundiertes Wissen. Aber trotzdem sehr hilfeich.

    Was passiert mit Alexandra? Zum einen sind die Eltern zerstritten, sodass das Kind zum Macht- und Druckmittel wird. Das ist keine gute Voraussetzung für eine freie Entwicklung. Das unabhängige Pychologen das Kind bei einer so folgenreichen Entscheidung etwas länger untersuchen wollen, ist darum naheliegend.

    Wie sollen aber Außenstehende eindeutig entscheiden, was vorliegt? Die von vielen Transgendern geforderte arztunabhängig und nur nach eigenem Gusto vorzunehmende Medikation paßt nicht in unser Gesundheitswesen. Es geht um zulassungspflichtige Medikamente im „Out of Label“ Einsatz, also für nicht dafür zugelassene Behandlungen. Weiter sollte darum die „Tests“ nicht zu ernst nehmen. Natürlich gibt es Mädchen, die Fussball spielen und den Technikbaukasten bevorzugen und ebenso Jungen, die gerne Kommunikationsspiele und modischen Schnickschnack machen. Aber die se Extreme sind sehr selten.

    Umerziehung ist nach heutigen Stand langfristig nicht möglich, aber die Datenlage dazu beschränkt sich auf drei Fälle. Es gibt also keine wissenschaftliche Aussage dazu. Es kann durchaus sein, das die Mutter sich ein kleines Püppchen erziehen wollte. Meine hat das auch versucht. Ob das ein Teil meiner Probleme ist, spielt keine Rolle, weil ich heute im gewählten sozialen Geschlecht glücklich bin. Aber trotzdem kann es nicht schaden zu beobchten, wie sich das Kind in reinen Mädchengruppen, reinen Jungsgruppen und andere Situationen verhält und was es fühlt. Das hilft dem Kind zur Eigendiagnose. Um mehr geht es in der Charite nicht.

    Man sollte darum die Kirche im Dorf lassen. Aber der Fall ist inzwischen so weit ein Politikum geworden, dass es immer weniger um das Kind und viel mehr um andere Dinge geht.

    Liebe Grüße
    Bärbel

    • karsten/jasmin schrieb am

      Ich muss auch mal was sagen , ich bin Transsexuell und habe es sehr schwer im Leben !!!!
      Erstens in der Öffentlichkeit gehen als Frau ist schwer wenn man als Mann erkannt wird .
      Zweitens das outing ist schwer vorallem bei den Eltern,Geschwister und Freunde
      Drittens wird man von Krankenkassen und Ärzte ganz schön allein gelassen , man muss soviel beweisen das Man(n) eine Frau sein möchte oder umgekehrt , und was noch ist die Öffentlichkeit ist immer noch Bösartig Lesben, Schwule und Transsexuelle gegen über !

      Also was soll das Gerede von Alex(ander oder andra) solange diese bösartigkeit nicht aufhört wird es für sie schwer werden egal ob sie eine sie bleibt oder doch ein er wird

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