ePetition gegen ACTA braucht 50.000 Unterstützer und hat doppelt so viel verdient

Die PIRATEN warten mit Hochspannung auf das Überspringen der 50.000 Unterstützer-Marke bei der ePetition »Aussetzen der Ratifizierung von ACTA« [1] an den Deutschen Bundestag. Aktuell fehlen noch knapp zehn Prozent der Unterschriften, Zeichnungs- und Quorumsfrist ist der 22. März. Die von Herbert Bredthauer veranlasste Petition fordert eine sofortige Aussetzung von ACTA durch einen Entschluss des Deutschen Bundestages.

»Die ePetition soll ein starkes und hoffnungsvolles Signal setzen. Dafür braucht sie erst einmal 50.000 Unterzeichner, um im Bundestag behandelt zu werden. Doch damit nicht genug: Wir würden uns umso mehr freuen, wenn ein so immens wichtiges Thema sogar eine Zahl von Fürsprechern im sechsstelligen Bereich erfahren würde.« so Christopher Lang, Bundespressesprecher der Piratenpartei Deutschland.

In der Begründung zur Petition wird insbesondere die Verhandlung des Abkommens hinter verschlossenen Türen, aber auch die schwammige Formulierung der Inhalte kritisiert. Hier geht, so Herbert Bredthauer im Antragstext, die »Rechtssicherheit für den deutschen Bürger verloren«. Darüber hinaus wird kritisiert, dass ACTA in der derzeitigen Fassung die Informationsfreiheit im Netz beschneidet. Weiterhin wird ein seit langem reformbedürftiges Urheberrecht festzementiert anstatt es in einer grundlegenden Reform an die Künstler und gewandelte Medienlandschaft anzupassen.

»Dass die Bundesregierung an der restriktiven, rein an den Verwerterinteressen orientierten Urheberrechtspolitik festhält und sie sogar noch verschärft wäre fatal und würde Ungerechtigkeit und Monopole in einer Art und Weise fördern, von der die Neoliberalen der vergangen Jahre nur träumen konnten«, betont Lang weiter. »Die Modernisierung des Urheberrechts ist eine der wesentlichsten Zukunftsthemen für eine freie und sozialliberale Gesellschaft.«

[1] https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22697

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Kommentare

47 Kommentare zu ePetition gegen ACTA braucht 50.000 Unterstützer und hat doppelt so viel verdient

  1. Wirtschafts Student schrieb am

    Ich finde ACTA gut weil es endlich meine Urheberrechte gegen den um sich greifenden Gratiswahn im Internet schützt. Wir leben schließlich nicht im Kommunismus und deswegen müssen endlich schärfere Gesetze her welche für Recht und Ordnung im Internet sorgen. Denn Leistung muss sich wieder lohnen !

    • Anonymous schrieb am

      ACTA schützt keine Urheberrechte, sondern die Verwertungsrechte.
      Von diesen Mehreinnahmen durch eine privatisierte Exekutive und Judikative in einem werden Sie höchstwahrscheinlich keinen Cent sehen.

      Zudem ist es unverhältnismäßig, wegen Kleinigkeiten wie den Verwertungsrechten massiv Grundrechte inzuschräjken, zumal die derzeitige Situation alleine von den Verwertungsgesellsfhaften derart herbeigeführt und am Leben gehalten wird.

      Man nehme nur Beispiele wie Brasilien, wo sich Künstler mit ihren kostenlosen CC-Werken dumm und dusselig verdienen.
      Oder die Tatsache, dass Raubmordkopierer oft recht viel Geld für Premiumangebote bei den One-Click-Hostern zahlen und somit alles andere als zahlungsunwillig sind.

      Die derzeitige Misere ist aussculießlich der Dummheit, Ignoranz und Rückständigkeit der Verwerter und tlw. Künstler geschuldet.
      Aber auch nach der Erfindung des Buchdrucks mussten strunzdumme Verwerter und „Wertschöpfer“ irgendwann auf die harte Tour lernen, dass die Welt sich weiterentwickelt.

    • Anonymous schrieb am

      Bloedsinn, das wird nur ein Fressen fuer zweitklassige Juristem, die jeden, der in die Falle eines fragwuertigen Anbieters tappt, kostenpflichtig abmahnen und auf Schadenersatz verklagen werden.
      Eltern muessen dann, im ihr Vermoegen zu schuetzen, ihren Kindern dss Internet sperren. Wir spueren die Auswuechse jetzt schon. Sollte soch das weiter verschaergen, wird das Internet in seiner jetzigen Form sterben. Ein Verlust fuer alle, auch fuer die Befuerworter solcher Gesetzesverschaerfungen.

    • Kadebass schrieb am

      ****Ich finde ACTA gut weil es endlich meine Urheberrechte gegen den um sich greifenden Gratiswahn im Internet schützt. Wir leben schließlich nicht im Kommunismus und deswegen müssen endlich schärfere Gesetze her welche für Recht und Ordnung im Internet sorgen. Denn Leistung muss sich wieder lohnen !****
      Schwätzer! Arbeiten, arbeiten, arbeiten, bis zum Umfallen arbeiten, arbeiten, arbeiten! Keiner weiß wofür, Hauptsache: arbeiten, arbeiten, arbeiten bis zum Umfallen, arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten, arbeiten und arbeiten, sieben Tage die Woche ohne Feiertage, ohne Pausen, denn geschlafen, gewaschen und gefressen, wird währenddessen! Und die Zeit für die Fortpflanzung bestimmt der Herr! Sie sind eben ein Esel, ein Lasttier, kein Mensch, offensichtlich! Tun Sie’s doch einfach und verkaufen sie ihre tolle ARBEIT für irgendeinen Wert! Wer hält Sie denn auf ein Monatslohn/Gehalt/Sold von beispielsweise 1 Million zu verlangen und 3 Millionen pro Meinung? Sind Sie so blöd oder tun Sie nur so? Von wegen: „Leistung muss sich wieder lohnen!“ Überhaupt gar nichts MUSS, nicht einmal sterben muss man, denn sterben wird man früher oder später einmal, nicht mehrmals. Leistung gibt es zwar, gibt aber an, wieviel Arbeit in einer bestimmten Zeit verrichtet wurde: W = F * s / t, aber auch die sogenannte elektrische Arbeit gibt nicht an wieviel Wert sie ist! Sie dürfen trotzdem ruhig alles nachplappern, was sie hören, denn denken können Esel nicht, auch bei Papageien scheint es nur als könnten sie es. Soll die Piratenpartei Sie bezahlen, damit Sie eine Meinung haben? Gratis ist nicht schlimm, kostenlos ist aber gar nichts und umsonst sowieso nicht, außer Krieg, Lügen und Mord.

      • Martin mc f schrieb am

        ACTA hatt nicht den Hindergrund das Urheberrecht zu Schützen! Keiner will den Künstlern irgendwas wegnehmen. ACTA hatt nur einen einzigen Grund es Schafft die möglichkeit der Zensur … Und schon sind wir wieder im 3 Reich, das gab es doch schon öfters. Leider gibt es auch schon einige Länder die es geschafft haben, ihr Netz zu kontrollieren und zu zensieren. Willkommen in unserer schönen neuen Welt.

    • Sir Thomas Marc schrieb am

      Kann ich gut verstehen. Wie lanfe dauert denn das Wirtschaftsstudium? Wer finanziert die Dozenten, die Profs, die Einrichtungen, und alles was dazu gehört?

      Leistung lohnt sich immer wieder. Leistung für die Gemeinschaft, für die Menschen, für die Familie, für das Wissen im allgemeinen, für die Bildung und vieles mehr.

      Ich bin gegen ACTA und für ein reales Urheberrecht ohne Verwerter und Verteiler dazwischen. Weg mit der Contentbande. Für ein freies und gerechtes Internet, ohne Zensur und ohne Kontrolle. Ohne Filter und Zensuren. Dafür schnelle Gerichte und sichere Rechtssprechung. Urheber sollen ihre Leistung honoriert bekommen! Fair und Transparent.

    • Andreas Friebe schrieb am

      Sie haben erfolgreich die Petition Urheberrecht – Aussetzen der Ratifizierung von ACTA mitgezeichnet. Ihre Stimme wurde vom System unter der Mitzeichnungsnummer 52918 erfasst.

      50.000 erreicht

    • Frederik schrieb am

      […]
      MfG Frederik

      Bitte sachlich bleiben, Frederik. Freundliche Grüße, das Moderatorenteam. /SP

    • latifi schrieb am

      du bist ein [Kraftausdruck gelöscht, bitte sachlich bleiben. Die Redaktion] der das glaubt den es wird nicht nur das urheberrechtverletzungen eigesetzt dieses handelsabkommen sondern es kann auch deine freie meinugsaüsserung beschnieten den das urheberecht wird benutzt um nicht nur irgendweche urheberrechtsverletzungen zu anden sondern die regierung kann mit diesen gesetz das so schwamig formuliert wird auch deine freie meinungaußerung beschneiden,weil du für die regierung zu umbequem wurdest.mit petriot act kann dich in amerika zum beispiel die fbi ohne anklage in knasr stecken und du hast keine recht auf anwalt und alles andere solche verhältnisse möchtes du in europa haben oder

    • Graubart schrieb am

      Für acta naja bischen gestört aber deine meinung

  2. Dennis schrieb am

    „Dafür braucht sie erst einmal 50.000 Unterzeichner, um im Bundestag behandelt zu werden.“

    In den ersten 3 Wochen, ja.
    Oh! Die sind schon vorbei?

  3. Sven schrieb am

    Machts gut Leute! Ich ziehe wieder in den Wald. Mein Traum vom Internet ist gestorben. Es ist nur eine Frage der Zeit!

  4. [AoD]Lord_of_Darkness schrieb am

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin solangsam echt am ende mit unserer derzeitigen Regierung.
    Durch die permanente Ausstrahlung von niveaulosem Abfall in Radio und Fernsehen scheint das Volk systematisch auf dumm getrimmt zu werden.
    Vorratsdatenspeicherung<-- noch im Gedächtniss ¿! Das war doch schon grund genug an der Fähigkeit realitischem Umgangs mit neuen Medien seitens der Regierung arge Zweifel zu hegen. Man erinnere sich: An der Deckung der Straftat "vorsätzliche, teils schwere Körperverletzung" welche Polizeibeamte gegen friedliche Demonstranten anwendeten, war sogar der Polizeichef beteiligt. Kurz mal ein wenig gewartet bis das Volk wieder verdummt genug ist und schon gibts den nächsten Schlag unter die Gürtellinie: ACTA ! Jetzt mal ganz im ernst: WAS GEHT?! Kommen Sie, meine verehrten Volks"vertreter", eigentlich noch ansatzweise klar in Ihrem Paralleluniversum? Ich gehe wählen und es wird grundsätzlich eine Handlungsweise an den Tag gelegt die in keinster Weise in analogie zu meiner Meinung steht. Beim nächsten mal bekommt Ihr, liebe Piratenpartei, meine Stimme. MfG LoD

  5. Kadebass schrieb am

    Es geht bei Acta um geistiges Eigentum, also um Eigentum, dass der Besitzer gern behalten möchte. Soll er es doch behalten und niemandem auf die Eier gehen, keine Werbung machen, denn das widerspricht dem Haben- und dem Behalten-wollen. Außerdem ist es so: „Was man nicht weiß macht einen nicht heiß!“ Wer zu dämlich ist, Nutzungs- und Eigentums-rechte von einander zu unterscheiden, der hat einen kleinen Geist, folglich kein großes geistiges Eigentum und Acta ist bloß der Schutz geistiger Armut mit freundlicher Unterstützung aller staatlichen Gewalten, obwohl die Erde auch so schon mit Gewalt überflutet ist! Statt gemeinsam für Geld zu sorgen, sodass es heißt: „Gleiches Geld und gleiches Recht für jeden!“ und folglich jeder sich seine Nutzungsrechte mindestens kaufen kann bei einem Produzenten oder Ähnlichem, braucht die Weltherrschaftsmacht nun einen angebliches Handelsabkommen auf Völkerrechtlicher Ebene (http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement), obwohl es keine Volksvertreter/Volksväter gibt, da ansonsten keine Stimmen gegen Acta existieren würden und die Wahlbeteiligung bei der Wahl der Regierungen in allen an der Unterzeichnung beteiligten Länder geradezu 100% betragen müsste, was aber nicht gegeben ist. Also wird zum einen nur das Kapital (Wertapapiere; Zahlungsmittel) geschützt und zum Anderen mobil gemacht gegen die materielle Armut, also gegen die breite Weltbevölkerung, die keine Millionäre sind. Das war schon immer so, vor allem weil niemand mehr wissen will, was Geld und wozu Geld da ist! Es geht doch um nichts anderes als um Zaster, um Kohle, was aber kein Geld, kein Tauschmittel, sondern ein Zahlungsmittel ist, weshalb es eben die materielle Armut gibt, denn von einem Zahlungsmittel darf es nicht unendlich viel geben, weil sonst deren Wechselkurs sinkt und es Lieder von Gewaltherrschaften singt. Geld ist ein Tauschmittel, wird gegen Waren und Zahlungsmitteln getauscht, ist immer soviel Wert wie es draufsteht. Von wegen Gerechtigkeit und Menschenrechte! Das wird immer schlimmer mit den Mördern und Lügnern, die sich Politiker und Regierung nennen! Aber das interessiert keinen, lieber beschimpfen oder bejubeln alle ACTA und bejammern das demnächst womöglich ausgestorbene Internet, weil jeder nur noch schreibt und spricht, wenn er dafür bezahlt wird. Die Acta-Verbrecher sind keine Softare-Entwickler, keine Musiker, keine Buchautoren, denn diese brauchen keine Gewalt, nur die geistig Armen brauchen und gebrauchen Gewalt, wollen reich und reicher werden und rauben dafür die Armen aus! Wenn sich die Regierungen schon daneben benehmen dürfen und den Krieg in der Welt durch Waffenverkäufe füttern mit Samt Gerichten und Polizisten und Soldaten, dann können sich die ACTA-Verbrecher schon lange daneben benehmen und die Gewalt sogar ins Internet bringen, obwohl Viren und Trojaner schon Gewalt genug sind oder etwa nicht!? Jeder denkt doch nur an sich, dafür braucht keiner Geld, jedoch aber Zahlungsmittel!

    • eveca schrieb am

      „Es geht bei Acta um geistiges Eigentum, also um Eigentum, dass der Besitzer gern behalten möchte. Soll er es doch behalten“ finde ich sehr präzise gesagt. Wenn die Sänger meinen, dass die millionen, welche die kriegen zu wenig sind, sollen sie in den Konzerten verdienen, es gibt genug Idioten, die hunderte Euros dafür zahlen. Die Madonas und co. wissen schon jetzt nicht wohin mit der Kohle. Sie sollen doch froh sein, dass jemand noch sie hören will. Als Erbgut der Indianer , der von Pharmakonzerne Patentiert wurde, keine hat über Uhrheberecht gesprochen. Die Indianer haben garnicht gefragt… Die Mehrheit der Menscheit wird ausgenommen für die, welche sowiso genug haben. Mich wundert nur die Naivität der meisten Menschen…. ich finde ACTA Gesetzwidrig…

  6. BFW schrieb am

    Gerade eben steht die Petition bei ca. 48.000 Mitzeichnern. Wieviele hatte sie, als diese Meldung rausging?

    • BFW schrieb am

      nanu nanu… ich dachte WordPress schließt offene HTML-tags automatisch?? da hat weiter oben einer vergessen ne Fettung zu schließen…

  7. max schrieb am

    Gestern spricht die „fr“ in ihrer Printausgabe in einem Interview auf Seite 4 von „SEKTE wie dei FDP“

  8. Anti ACTA schrieb am

    Bis zum 22.03.2012 wird die 50.000 ja wohl geschafft!?

    (Ihre Stimme wurde vom System unter der Mitzeichnungsnummer 48943 erfasst.)

  9. johnny schrieb am

    Ich bin auch sehr Verwundert darüber, das nicht schon wesentlich mehr Menschen, die Petition mit Unterzeichnet haben. Heutzutage ist es doch kein Problem mehr per Facebook und co. seine Mitmenschen darauf aufmerksam zu machen. Beim Thema ACTA kann wirklich keiner von sich behaupten, dass ihn das nichts Angeht. Gruselig diese Politikverdrossenheit….

  10. Jenz schrieb am

    50.000 Marke wurde soeben uebersprungen. War Nummer 50001 :-)))

  11. Anti ACTA schrieb am

    well done!!

    *Bredthauer, Herbert 22.03.2012 in der Mitzeichnung 50100 Mitzeichner *

    Die 50000 ist erreicht!!!

  12. Stef schrieb am

    mal ne Frage, wie kann man ausschließen das dort 2000 Scherz-/Falscheinträge drinnen sind?

    das wird doch sicher überprüft?

  13. Facebook Dau schrieb am

    Davon waren mindestens 49999 meine Facbookfreunde und Freundesfreunde ;-)

  14. Schriftsteller schrieb am

    Ich bin Schriftsteller, und ich habe etwas dagegen, meine Bücher irgendwann kostenfrei und völlig legal im Internet wiederzufinden. Kann mir Anonymous mal sagen, wie ich daran verdienen soll?
    Ich kenne viele Schaffende, und trotz anders lautender Meinung von Anonymous ist keiner von denen gegen ACTA. Ich weiß, die sind alle doof und haben nichts verstanden.
    Nein, besser: Wir sind alle Egoisten, die bei der Schaffung ihrer Werke nur an sich denken und auch noch so unverschämt sind, dafür Geld zu verlangen. So was aber auch.
    Wenn ich Berichte im Fernsehen über ACTA sehe und man das einfache Volk zu diesem Thema befragt, hört man immer wieder raus, dass die meisten ACTA-Gegner (bestimmt nicht alle), einfach nur ihre Raubkopien, die sie zuhauf horten, legalisieren wollen.
    Ich höre jetzt förmlich die Leute schreien: „Es gibt keine Raubkopien. Das ist ein Widerspruch in sich!“
    Jein: Laut Gesetz ist ein Raub die gewaltsame Wegnahme eines beweglichen Gegenstandes. Ich behaupte ja auch gar nicht, dass man meine Gedanken klaut. Das wäre ein bisschen schwierig. Aber man klaut das, was ich zu Papier gebracht habe, und das sind durchaus bewegliche Gegenstände. Auch wenn man sie kopiert, sind diese Gegenstände immer noch mir. Ich habe ein Anrecht selbst auf diese Kopien, und die klaut man mir. Gut, bei einer Raubkopie feht die GEWALTSAME Wegnahme, aber nur weil sie gewaltfrei erfolgt ist sie nicht weniger strafbar.
    Okay, eigentlich sollte es ja Diebstahlkopie heißen, denn der einzige Unterschied zwischen einem Raub und Diebstahl besteht darin, dass bei einem Diebstahl die Gewalt fehlt. Diebstahlkopie hört sich aber doof an.
    Außerdem kann man einer Jungfrau auch die Unschuld rauben, wobeich ich noch von keinem Fall gehört habe, dass der Räuber in diesem Fall anschließend die Unschuld besessen hätte.

    • Bustante schrieb am

      Sehr geehrter Herr „Schriftsteller“,
      glauben Sie wirklich, es scannt jemand Ihr Buch Seite für Seite ein, um es zu veröffentlichen? hm, früher kaufte man sich eine Cassette, da waren die GEMA- Gebühren im Kaufpreis mit drin. Wir harten stundenlang am Radio, um das eine oder andere Lied (schlechte Qualität..)aufzunehmen. War das auch schon Raubkopie??? Ich glaube, nur die wenigsten begehen heute Diebstahl im Internet. Aber es muss doch erlaubt bleiben, mal rein zuhören (auch lausige mp3 Qualität) oder rein zu lesen, um entscheiden zu können, kaufe ich oder nicht!!!
      Und – weiter gesponnen – kommen wir dann dahin, dass jeder besondere Satz in seiner besonderen Wortstellung urheberrechtlich geschützt wird?
      Ihnen wird in Sachen Werbung absolut nicht geholfen damit, dass ich oder einer Ihrer Leser Ihre Seite nicht kopieren darf, nur weil er sie weiter empfehlen möchte.
      Hier geht es nicht um den Schutz des Einzelnen, hier geht es um Mafiamanieren, eine Gesellschaft will sich das Internet unter den Nagel reißen, jeder wird gläsern, jeder wird kontrolliert. Sie verdienen vielleicht ein paar Cent mehr. Aber diese Gesellschaft will den ganzen Kuchen, und wir alle zahlen für jede Seite, die wir aufrufen!!! Zum Kotzen!!!
      Die Raubkopierer, die werden nur vorgeschoben.

      • Anonymous schrieb am

        „glauben Sie wirklich, es scannt jemand Ihr Buch Seite für Seite ein, um es zu veröffentlichen?“

        Ja, genau das hatte Google vorgehabt.

        „Wir harten stundenlang am Radio, um das eine oder andere Lied (schlechte Qualität..)aufzunehmen. War das auch schon Raubkopie???“

        Streng genommen, ja. Übrigens war das ein Grund, weshalb die Radiosprecher immer schon ins Lied reinredeten, bevor es zu ende war.

        „Und – weiter gesponnen – kommen wir dann dahin, dass jeder besondere Satz in seiner besonderen Wortstellung urheberrechtlich geschützt wird?“

        Ja, deshalb gibt es ja Zitate, die auch als solche kenntlich gemacht werden müssen.

        „Ihnen wird in Sachen Werbung absolut nicht geholfen damit, dass ich oder einer Ihrer Leser Ihre Seite nicht kopieren darf, nur weil er sie weiter empfehlen möchte.“

        Du kopierst ein Lied um es einem Freund zu geben, damit der da mal reinhören kann, und der kauft sich hinterher das Lied? LOL

        „Hier geht es nicht um den Schutz des Einzelnen, hier geht es um Mafiamanieren, eine Gesellschaft will sich das Internet unter den Nagel reißen“

        Die Verschwörungstheoretiker sind wieder unterwegs.

        „jeder wird gläsern, jeder wird kontrolliert.“

        Sagte der User und checkte seinen Facebook-Account.

        „Aber diese Gesellschaft will den ganzen Kuchen, und wir alle zahlen für jede Seite, die wir aufrufen!!!“

        Also ich nicht, und sollte das irgendwann einmal passieren, werde auch ich auf die Straße gehen. Solange jedoch ist das nur Panikmache, davon ist übrigens im ACTA-Abkommen auch nichts zu lesen.

        „Die Raubkopierer, die werden nur vorgeschoben.“

        Darüber kann man streiten. Ich sehe das so, dass die Raubkopierer die Anti-ACTA-Initiative vorschieben.

  15. taksHiess schrieb am

    Sagen Sie uns wo einen Scheffel Fundamentschrauben kaufen kann?
    Sprich über diese B

  16. MaximoWess54 schrieb am

    Michael D Farkas, the poet, is most generally acknowledged for his particular intimate, vibrant, as well as saddening topics.Inspiration for Michael D Farkas arrived with the form of countless risky affairs from currently taking place in the middle of the 1900’s. Several fanatics have attempted to construct a schedule founded upon his use connected with extremely exact metaphors as well as ascertain the i . d . of his poetry

  17. bolder wilfried schrieb am

    Acta ist eine folge der Schwarz Gelben Koalition genau so falch wie alles andere in europa was die bisher auf die beine gestellt haben IHR ARMEN NACHKOMMEN !!!!!!!!!!!!

  18. jan schrieb am

    puh, das war ein schwieriger artikel mit einer -sorry- dummen überrschrift, bildlike,“ Sie hat doppelt soviel verdient“ implementiert das sie 100.000 unterzeichner bereits in der tasche hat. ich musste erst mal dahinterkommen, was genau gemeint und was mit dem artikel erreicht werden sollte, hätte man auch einfacher texten können, ganz ehrlich

  19. Anonymous schrieb am

    „Sie haben erfolgreich die Petition Urheberrecht – Aussetzen der Ratifizierung von ACTA mitgezeichnet. Ihre Stimme wurde vom System unter der Mitzeichnungsnummer 60737 erfasst.“

    Ich mache mit!!! Lasst uns auf die Straße gehen! Schreit es in die Welt. Wie hieß es einmal: Wir sind das Volk?!

    INTERNETUSER ALLER LÄNDER VEREINIGT EUCH!

    Danke, an alle die mitmachen, ihr sichert die Kreativität in unseren Köpfen und unseren Herzen!

  20. Ina Burkardt schrieb am

    „Sie haben erfolgreich die Petition Urheberrecht – Aussetzen der Ratifizierung von ACTA mitgezeichnet. Ihre Stimme wurde vom System unter der Mitzeichnungsnummer 60737 erfasst.“

    Ich mache mit!!! Lasst uns auf die Straße gehen! Schreit es in die Welt. Wie hieß es einmal: Wir sind das Volk?!

    INTERNETUSER ALLER LÄNDER VEREINIGT EUCH!

    Danke, an alle die mitmachen, ihr sichert die Kreativität in unseren Köpfen und unseren Herzen!

  21. Roland S. schrieb am

    ACTA kommt von den Amis. So wie alles was von den Amis kommt ist auch ACTA supertoll und unbedingt Weltweit einzuführen. Nachdem sie ja auch schon unsere Kontodaten haben können wenn sie wollen, werd ich in Zukunft vielleicht auch noch meine CD-Liste öffentlich ins Netz stellen (hab echt Originale!) und zur Durchsicht an die entsprechenden Behörden weiterleiten. Es kann ja nie Schaden wenn dadurch Produzenten wie Bohlen, Siegel, Christensen u.s.w. nochmal 20 Millionen verdienen. Denen gehts echt wirklich schlecht.

    Jetzt.würde mich nur noch interessieren was mich dieser Beitrag kostet. Habe schließlich Buchstaben und Wörter verwendet die ein anderer Erfunden hat. Urheberrecht?

  22. Pingback: Nun macht schon! Mitzeichnen ist Bürgerpflicht. | Die Sockenseite

  23. Dominique B. schrieb am

    Ich finde auch, dass ACTA mehr die Rechteverwerter als die Urheber unterstützt. Und von den GEMA-Gebühren bekommen die Urheber sowieso nur Bruchteile. Der größte Prozentsatz geht an die Verwerter.

    Die Petition wurde schon vor den BT im Petitionsausschuss zur Aussprache gebracht.

    Und nebenbei eskalieren die Streiks im öffentlichen Dienst. Von den Lehrern bis hin zu Kita-Mitarbeitern ist so ziemlich jeder Bereich erfasst – mit Ausnahme von Universitätsdozenten, selbst der der staatlichen Universitäten. Hier schien sich niemand beteiligen zu wollen – weil hier eindeutig Werbung für den Streik fehlten, ganz im Gegensatz zur zweiten Anti-ACTA-Demo.

    Liebe Grüße an die Piratenpartei aus Deutschland und insbesondere an die in Chemnitz :-)

  24. izle schrieb am

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  25. Marlies Ostl schrieb am

    Urheber und „Rechteverwerter“ müssen sich nicht zwangsläufig gegenseitig ausschliesen. Es ist ohnedies besser , wenn man Privat- und Geschäftsvermögen trennt > schon um einer Privatinsolvenz zu entgehen! Es gibt auch die „Billig-Variante“ einer GmbH, genannt „UG (haftungsbeschränkt)“ – da kostet das Startkapital grad mal ein paar hundert € und man kann langsam eine GmbH aufbauen, wenn man das möchte und vorausgesetzt, der Gewinn ist entsprechend > 1/4 davon wird zurückgelegt! Gründet eine UG anstelle euch rumschubsen zu lassen !!!

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