»Safer Internet Day« am 7. Februar: Piraten fordern Erhalt der freien Internetstruktur und gezielte Verbrechensbekämpfung gegen Internetkriminelle

Bild: Tobias M. Eckrich

Weltweit findet am Dienstag, dem 7. Februar, der neunte »Safer Internet Day« statt. In Deutschland nehmen auf Initiative des EU-Projekts klicksafe zahlreiche Institutionen, Unternehmen und Medien am internationalen Aktionstag teil, um für mehr Sicherheit im Internet zu werben. Auch die Piratenpartei und die internationale Piratenbewegung „Pirate Party International“ stehen für eine global vernetzte Welt, in der Menschen über das Internet frei und vertrauensvoll miteinander kommunizieren können.

Dazu Sebastian Nerz, Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland:
»Der Wandel hin zur digitalen Gesellschaft stellt einen enormen Entwicklungssprung dar. Der freie Informationsfluss schafft mündige Bürger, die in der Lage sind, ihre Freiheit wirkungsvoll gegen totalitäre Tendenzen zu verteidigen. Gleichzeitig erleben wir in aller Welt Bestrebungen, Inhalte und Gespräche im Netz zu kontrollieren und zu zensieren. Häufig geschieht dies mit der Argumentation, Freiheitsbeschränkungen im Internet seien für Sicherheit und Verbraucherschutz erforderlich. Sie sind es nicht!«

Kriminalität ist im Netz wie auch im täglichen Leben die Ausnahme und nicht die Regel. Über Risiken muss aufgeklärt werden und Straftaten müssen konsequent verfolgt werden. Dafür werden gut ausgebildete Polizisten und verantwortungsbewusste Bürger benötigt. Die Chancen des Mediums sind aber weitaus größer als die angeführten Risiken. Sicherheit im Internet bedeutet für die Piraten deshalb, Freiheit und Grundrechte im Netz zu verteidigen und die Entwicklung hin zu einer freien Informationsgesellschaft zu fördern.

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Kommentare

Ein Kommentar zu »Safer Internet Day« am 7. Februar: Piraten fordern Erhalt der freien Internetstruktur und gezielte Verbrechensbekämpfung gegen Internetkriminelle

  1. Name schrieb am

    „Der freie Informationsfluss schafft mündige Bürger, die in der Lage sind, ihre Freiheit wirkungsvoll gegen totalitäre Tendenzen zu verteidigen.“

    Das sehe ich ehrlich gesagt etwas anders…meiner Meinung wird es sich eher so verhalten wie mit den freien Wahlen. Überall auf der Welt setzen die Menschen ihr Leben aufs Spiel um frei wählen zu dürfen, und dort, wo sie dass dann dürfen, denken sich die meisten „ach ne, kein Bock“.

    Angewandt auf die Thematik des freien Informationsflusses würde dies bedeuten, dass sich viele dafür einsetzen werden, um sich frei informieren zu dürfen, aber sobald sie dies dann können, haben sie keine Lust mehr, dies auch zu tun. Die Leute fordern zwar die Informationen, wie etwas funktioniert, aber sobald sie auf die nötigen Informationen Zugriff haben, wollen es dann doch nicht wirklich wissen.

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