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Bildung und Forschung

Freier Zugang zu Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung

Die Piratenpartei setzt sich für den allgemeinen und freien Zugang zu allen aus Steuermitteln finanzierten Forschnungsergebnissen ein (Open Access). Zur Förderung von Veröffentlichungen wissenschaftlicher Ergebnisse nach dem Open-Access-Modell soll als Infrastrukturmaßnahme einer allgemeinen, nicht themenbeschränkten Open-Access-Zeitschrift nach dem Vorbild von PLOS One eine Anschubfinanzierung aus Bundesmitteln gewährt werden. Weiterhin soll ein Open Access-Fonds aus Bundesmitteln gebildet werden, der die von Forschern zu entrichtenden Publikationskosten in Open Access-Zeitschriften bis zu einem bestimmten Betrag übernimmt. Ziel dieses Fonds ist, Open Access-Veröffentlichungen aus der Nutzenabwägung innerhalb des Budgets von Forschern herauszunehmen. Die Piratenpartei setzt sich für eine Stärkung der Eigenarchivierungsrechte von Autoren (z.B. auf Homepages der Autoren) ein. Diese stellen neben Zeitschriften für die Bevölkerung eine weitere kostenfreie Zugangsmöglichkeit zu Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung dar.

Kommentare

Ein Kommentar zu Bildung und Forschung

  1. Peter meinte am

    Sehr geehrtes Priratenteam,

    meine Freundin ist Forscherin und machte mich darauf aufmerksam, dass Forscher vor allem nach einem Impaktfaktor bei der Veröffentlichung ihrer Arbeiten gehen. Je nach Qualität eines Blattes (Bspw. Sience oder Nature = 36) ist der Impaktfaktor höher als bei Medien mit geringerer Anerkennung (PLOS ONE = 4,09). Nach diesen Faktoren bewerten sich Forscher untereinander. Ein neu zugründenes Open-Access-Medium wird also nur erfolg haben, wenn die Publikation kostengünstig ist UND einen hohen Impactfaktor hat. Wenn wirklich alles öffentlich geteilt werden soll hieße das, es müssten mehrere Open-Access-Medien entstehen, um schwächere Informationen gegenüber stärkerer abzugrenzen und die Belange der Forscher nicht außer Acht zu lassen. Nur so können die gegeben Strukturen und Monopole (Natur, Sience) am Markt gebrochen werden.

    Grundsätzlich ist die Idee ein richtiger und wichtiger Schrittn nur die Umsetzung sollte, anders als bei der aktuellen Bundesregierung, nicht von Lobbyisten geprägt, sondern an den Belangen der zu förderdernden Gruppen ausgerichtet werden.

    Ich hoffe sie berücksichtigen dies bei ihren Überlegungen.
    Mit freundlichen Grüßen

    Peter Hantke

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