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Staat und Demokratie

Bundestag | CC-BY Tobias M. Eckrich

»Freiheitliche demokratische Grundordnung […] ist eine Ordnung, die unter Ausschluss jeglicher Gewalt und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit darstellt.« (BVerfGE 2, 1, 12)

So definiert das Bundesverfassungsgericht die Grundlage unserer Gesellschaft, die freiheitlich demokratische Grundordnung.
Diese Gesellschaftsordnung ermöglicht es jedem Menschen, sein Leben so zu gestalten, wie es ihm beliebt, solange er nicht die Rechte Dritter verletzt. Nur ein demokratischer Rechtsstaat kann den Menschen Schutz vor willkürlicher Verfolgung und Repression bieten. Und nur ein solcher Staat schützt nicht nur die Starken, sondern auch die Schwachen in der Gesellschaft; und das nicht nur vor Kriminellen, sondern auch vor dem Staat selbst.
Grund- und Menschenrechte sind deshalb keine nette Erfindung der Aufklärung, sondern das höchste und wichtigste Gut, dass ein Mensch besitzen kann. Folgerichtig muss der Schutz der Verfassung und der Grundrechte vor Verwässerung oberstes Gebot jeder Politik sein. Gleichzeitig muss die Verfassung wieder eine rote Linie darstellen, die Politiker niemals überschreiten dürfen und auch nicht zu überschreiten wagen.
Zugleich ermöglicht es ein demokratischer Staat jedem Bürger, an der Gestaltung der Politik teilzuhaben. Die Herrschaft des Staates über den einzelnen Bürger kann nur dadurch gerechtfertigt werden, dass dieser Teil einer Gesamtgesellschaft ist. Der Staat ist lediglich ein Werkzeug, um gesellschaftlich getroffene Vereinbarungen zu realisieren und durchzusetzen. Dementsprechend muss der Bürger auch jederzeit (und nicht nur alle paar Jahre) das Recht haben, seine Vorstellungen zu artikulieren und durchzusetzen. Die einzige Stimme gegenüber der sich die Politik verpflichtet fühlen muss ist das Volk.

In diesem Bereich gab es in der Geschichte der Bundesrepublik bereits viele Fortschritte; zu nennen wären etwa das Grundgesetz, das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und die Entwicklung eines lebendigen politischen Lebens nach dem zweiten Weltkrieg. Es ist nun an uns, diesen Weg weiterzugehen und die Demokratie mit den Mitteln der neuen Technologien ins 21. Jahrhundert zu tragen.

Dazu gehört auch eine größtmögliche Transparenz staatlichen Handelns. Nur, wenn der Bürger Einsicht in das Zustandekommen und die Ausführung von politischen Entscheidungen hat, kann er kontrollieren, ob der Staat noch in seinem Sinne handelt. Ohne Transparenz laufen alle Beteiligungsrechte ins Leere: Wohl könnte der Bürger mitentscheiden, aber er wüsste nichts von den Vorgängen, die hinter seinem Rücken ablaufen.
Mit Entwicklung des Internets ist es erstmals möglich, auch als Einzelner hochkomplexe Sachverhalte nachzuvollziehen. Außerdem ermöglicht das Internet, den Bürgern sämtliche amtlichen Unterlagen und Informationen in einfacher Form zur Verfügung zu stellen. So kann ein Bürger nicht nur jederzeit jegliches staatliches und politisches Handeln nachvollziehen; kreative Bürger können auch neue Werkzeuge entwickeln, mit denen die staatlichen Informationen aufbereitet und visualisiert werden können. Der Staat kann dabei nicht wissen, welche Informationen wichtig werden können. Er darf sich nicht das Recht herausnehmen, entscheiden zu wollen, welche Informationen den Bürger (nicht) zu interessieren zu haben.

Ein weiterer Punkt, durch den sich ein demokratischer Staat auszeichnet, ist seine weltanschauliche Neutralität. Diese bedeutet nicht, dass der Staat sich gegen alle Weltanschauungen richtet – dies wäre nicht neutral und wiederum eine Weltanschauung. Es bedeutet, dass der Staat sich keine Weltanschauung zu eigen macht, und verbietet insbesondere Theokratien. Dies ermöglicht es dem Staat alle Weltanschauungen gleich zu behandeln, wie es von Verfassung wegen gefordert ist. Es verbietet keine Unterstützung von Weltanschauungsgemeinschaften, sondern verlangt nur, dass diese dann allen gleichermaßen zukommt. Nur wenn nicht nur der Staat, sondern auch die Gesellschaft dies verinnerlichen, können sich Weltanschauungen frei entwickeln.

Kommentare

4 Kommentare zu Staat und Demokratie

  1. York meinte am

    Ihr müsst langsam mal so tun, als gebe es Menschenrechte in Berlin. Und als aller erstes müsst Ihr dafür sorgen, dass die Köpfe frei von verwirrenden Gedankengut ist.

    Ein Beispiel aus Berlin:
    “Ich guckte 2 Monate lang zu wie meiner Ex täglich alles schlecht gemacht wurde. Wenn man neben Ihr stand, fühlte man ein nervendes Gefühl oder man stand unter Strom. Doch sobald man 2 Meter von Ihr weg ging, war alles normal. Sie war 24 Stunden lang gestresst bis sie nur noch wütend war und dadurch täglich explodierte. (Frau Kluge beim Jugendamt Pankow kann dies bestätigen. Sie war Zeuge dieses “künstlichen” Ausrasten, wenn Ihr neuer Freund unter Strom gestellt wurde.) Zum Ende hin der 2 Monate, schrie Sie nur noch und alle Gespräche waren sinnlos und feindlich. Sie sprach Blödsinn. Als wären alle Sachen, die Sie aussprach, eigentlich für Sie selber gemeint, aber durch die Gefühle, musste Sie es heraus schreien. Ich musste deswegen das Zusammenleben mit meiner Ex und Tochter aufgeben.
    Danach beruhigte sich alles wieder.
    Jemand schrieb ein Brief von meinen E-Mail Account aus an den Verfassungsschutz, dass ich Angst hätte um meine Freundin. Dass die Pharmaindustrie daran Schuld sei. Man halte die Schuldigen für Nazis oder Terroristen, weil Sie jeden Tag nur ihn mit Jude anschreien würde. Irgendein unsinniger Schwachsinn. Ich konnte den Brief ausdrucken und einen Freund zeigen. Doch sobald ich auf die Idee kam, eine Anzeige gegen diese E-Mail bei der Polizei zu machen, wurde Sie wieder von meinen Account gelöscht. Kurz gesagt, wenn ich sie durch Zufall nicht gesehen hätte, weil ich eigentlich nur Facebook benutze, hätte man einfach mein E-Mail Account genutzt und wieder gelöscht.

    Meine Ex und ich verstanden uns als Patch Work Familie super. Auch als ein neuer Freund dazu kam, klappte alles. Zum Geburtstag meiner Tochter schmissen sie mich aber raus, weil ich nichts sagte. 1. Ich durfte dann nicht mehr zu meiner Tochter. 2. Der neue wollte mich öfter zusammenschlagen. 3. Er stalkte ununterbrochen mit Anrufen und Sms. Meine Ex sagte, ich solle mich nur noch zum Wochenende melden, weil sie uns auseinander halten müsse, doch da schrie mich wieder nur Ihr Freund zu mit Ausdrücken. Und nachdem ich nach einen 1/4 Jahr sie aufsuchen musste, weil sie mich mit den aggressiven Freund meiner eigenen Tochter fern hielten, ließ man mich dann verhaften. Durch das Schnellurteilsverfahren, wo ich nicht einmal anwesend sein durfte, musste ich ein Jahr lang auf meine Tochter verzichten. Wenn meine Ex und Tochter danach beim begleiteten Umgang rum schrien und sagten, dass bei mir Drogendealer wohnen, zogen bei mir Drogendealer ein, die ich selbst noch von der Polizei raus schmeißen lassen musste. Man ließ den Neuen meiner Ex ständig ausrasten und umher schreien. Und alle Behörden sahen nur zu. Die Polizei sagt mir ins Gesicht, während ich um Hilfe bitte, weil es eindeutig eine Entführung ist: “Na was sollen wir denn da machen! Wie heißen denn die Namen der Drogendealer? Herr Bartel, was meinen Sie denn, wie viele Verbrecher in den Knast gehen und sagen, dass sie Ihre Frau gar nicht umbringen wollten. Die Stimmen haben Ihnen es gesagt. Sie haben trotzdem die Taten getan. Sagen sie endlich die Namen der Drogendealer.” Und entweder habe ich gesagt: “Lassen sie diese Gefühlskiste bitte weg oder die Polizei meinte zu mir, dass ich mich beruhigen soll. Obwohl ich nicht mal meine Stimme erhob. Und mir ist egal, wer dort wen ausspielen möchte.
    Der neue Freund wird jetzt immer noch unter Druck gestellt, so dass er sich toll fühlt mich 2 Wochen per Gesetz von meiner Tochter trennen zu dürfen. Oder ich kriege aggressive Gedankengänge, die ich aber nicht einmal zu meiner Tochter dann ausspreche, sondern wo ich stattdessen den Raum verlasse, damit sie nicht “künstliche” Angst kriegt. Der Deutsche Rapper Tierster Andre nennt dieses in einen Songtext “Du kriegst Schock”.
    Ich will aber keine Verurteilungen erzwingen. Das sollen die Verbrecher, Polizisten und Richter ohne mich meiner Tochter und den neuen Freund klären. Mir geht es nur darum, dass diese Menschenbehandlung der kompletten Kontrolle über eines Individuums, glaube ich, gegen die ersten 6 Paragraphen und 30 Absätze außer Religionsfreiheit des Grundgesetz eindeutig verstößt.
    Um es mal kurz zu fassen:
    Meine Freundin wird so lange aggressiv und explodiert täglich, bis ich mich trenne.
    Der neue Freund macht Verbrechen gegen mich, die die Polizei aufgenommen und registriert hat, doch selbst wenn ihr die Grundrechte im Gespräch selber weggenommen werden, verhöhnen sie mich. Sie wollen sogar nur die Namen der Drogendealer, die ich vorher gar nicht kannte.
    Und man hält mich von meiner Tochter fern mit den Verbrechen des neuen Freundes. Völlig legal.
    Das ist Entführung, Erpressung und Menschenrechtsbruch. Und man beugt das Gesetz wie man es möchte, mit Polizisten und auch den eigenen Verwandten.
    Dagegen muss gesetzlich jeder Bürger möglichst schnell abgesichert werden. Es muss so etwas wie eine https://www.robinsonliste.de/ entstehen, wo man sich einträgt und im Datenschutz steht, sobald man sich einträgt. Bloß für eine freie Gedankenwelt, in der man nicht belästigt werden darf, erst Recht nicht von außen wie bei den Film “Demon”. So geht man erstens gegen provozierte Familiendramen wie Ehrenmorde vor und kann gleichzeitig für die staatliche Absicherung der Grundsätze, so wie wirklich umgesetzte Grundsätze für alle deutschen Bürger absichern. Das Thema ist ohne zu untertreiben Thema Nr. 1. Ich weiß nicht, wo ich mich sonst dagegen organisieren kann. Außer hier um absolute Hilfe zu fragen.
    Und diese, ich behaupte, es sind scheiß Drogendealer, benutzen dann diese gequälten Menschen, um Erpressungen aller Art durchzuführen. Oder sie benutzen Menschen so lange als Schutzschild, bis sie die Verbrechen machen. Man kann isoliert werden, doch niemand hilft. Und hört endlich auf die Verbrecher zu beschützen und die dafür zu belohnen, dass sie nicht wieder Verbrechen machen. Es brauch letztendlich keinen Opferschutz, sondern Opferentschädigungen.”

    Das folgende habe ich von dieser Internetseite einfach heraus kopiert. Diese Frau Köbler Ross hat das an Menschen in der Psychiatrie beobachtet:

    http://melly12353.beepworld.de/sterbephasen.htm

    “Sterbephasen nach Elisabeth K�bler – Ross

    Die Schweizer �rztin Dr.med.Elisabeth K�bler Ross arbeitet seit Jahren als Psychaterin in den USA und wurde durch ihre Forschungen �ber Tod und Sterben zur anerkannten Expertin auf diesem Gebiet.

    Sie hat den Sterbeprozess in 5 Phasen eingeteilt:

    1. Phase: Nichtwahrhabenwollen und Isolierung

    2. Phase: Zorn

    3. Phase: Verhandeln

    4. Phase: Depressionen

    5. Phase: Zustimmung

    Nichtwahrhabenwollen und Isolierung

    Die erste Phase des Sterbeprozesses, das Nichtwahrhabenwollen und die Isolierung, sind so zu verstehen, da� die Menschen ,die von ihrem baldigen Tod erfahren, meist mit ” Das kann doch gar nicht sein” oder ” Ich war doch immer gesund ” reagieren. Bei der Diagnose einer unheilbaren Krankheit beharren die Patienten oft zun�chst darauf, da� es sich hier um einen Irrtum handeln mu� wie z.Bsp. die Verwechslung mit einer anderen Person oder eine Vertauschung von R�ntgenbildern. Andere �rzte werden aufgesucht, damit sie die verh�ngnisvolle Diagnose als Fehldiagnose “bescheinigen”. In den meisten F�llen dauert dieses Leugnen der Krankheit nicht lange an. Der Kranke mu� sich langsam daran gew�hnen, da� sein baldiges Ende naht. enn er Menschen findet, die ihn verstehen und die nicht darauf bestehen, da� er bald wieder gesund wird, kann der Sterbende meist sehr bald von dieser Haltung ablassen.

    Doch wird es im Laufe des Sterbeprozesses immer wieder Phasen geben, in denen der Sterbende Mensch sein baldiges Ende leugnen wird und sich selbst als gesund darstellen wird. Dieses geschieht aus Selbstschutz. Ein Mensch kann den Gedanken an das Sterben nicht ununterbrochen mit sich herumtragen, ohne bald zu verzweifeln. Also dient das Leugnen dem Selbstschutz, damit der Sterbende �berhaupt noch weiterleben kann.

    Zorn

    Die zweite Phase des Sterbeprozesses wird durch Zorn gekennzeichnet. Der Sterbende hadert mit sich und der Welt. Er schaut auf das, was er noch vor sich hatte und jetzt nicht mehr schaffen kann. Das f�hrt zu Unzufriedenheit. �berall sieht er gesunde Menschen, die sich frei bewegen k�nnen. Die Sterbenden empfinden Neid auf diese Menschen und werden aggressiv, wenn sie sehen, da� die Verwandten so weiterleben wie bisher, als w�ren die Sterbenden schon l�ngst tot und begraben. Sie sehen die eigene Kathastrophe nat�rlich deutlich vor Augen und glauben, da� die Mitmenschen ihr Leid nicht mitbekommen, da� der Umgang mit ihnen und ihrer Situation in engem Zusammenhang mit allen anderen Kathastrophen dieser Welt stehen, wie Kriege und Hungersn�te, die weit weg sind, niemanden hier direkt betreffen und m�glichst bald wieder vergessen werden.Es ruft auch Agressionen bei dem Sterbenden hervor, wenn sich das Pflegepersonal seiner Ansicht nach entweder zuviel oder zuwenig um ihn k�mmert. Blitzableiter sind dann alle Menschen, die unmittelbar mit dem Sterbenden zu tun haben.Verwandte,�rzte,Pflegepersonal. Hat der Sterbende erst einmal erkannt, da� dieser Zorn in ihm selbst begr�ndet liegt und da� es an seiner speziellen Krisensituation liegt, kann er auch wieder freundlich auf seine Umwelt reagieren. Dazu bedarf es aber der unendlichen Geduld und dem Verst�ndnis aller, die mit dem Sterbenden zu tun haben. Wenn die Menschen das agressive Verhalten des Sterbenden nicht pers�nlich nehmen, sondern ihm trotzdem liebend begegnen, kann diese Phase des Zorns erheblich verk�rzt werden.Dieses setzt aber auch ein gewisses Feingef�hl der Umwelt voraus. Die Menschen m�ssen sich schon vorher mit Tod und Sterben befassen oder die M�glichkeit haben sich mit erfahrenen Leuten �ber solche und andere Verhaltensweisen auseinanderzusetzen. Ist ihnen erst einmal bewu�t, welche Mechanismen dahinterstecken, k�nnen sie auch ganz anders mit dem aggressiven Verhalten des Sterbenden umgehen. Ich habe die Erfahrung gemacht die Situation zu entspannen, indem ich ganz ruhig sagte, wie weh mir das jetzt tut so behandelt zu werden und ich mu� mich mal f�r eine Weile zur�ckziehen, als ich dann wiederkam merkte ich Erleichterung und Freude beim Sterbenden, da� sich die Situation f�r uns beide entspannt hatte.

    Verhandeln

    Die dritte Phase des Sterbeprozesses wird von Elisabeth K�bler-Ross “Verhandeln ” genannt.Diese Zeit ist durch das Verhandeln um einen Aufschub oder um Genesung der eigentlich unheilbaren Krankheit gezeichnet. Man mu� sich darunter vorstellen, da� sich solche Verhandlungen auf einer Ebene abspielen, wie man sie von kleinen Kindern her kennt.Da sieht es so aus,da� ein Kind wenn es “Nein” zu h�ren bekommt, zun�chst einmal sehr w�tend wird, dann aber reum�tig zu den Eltern geht und durch Vorschl�ge wie ” Wenn ich jetzt mein Zimmer aufr�ume, darf ich dann spielen gehen? ” oder ” Ich werde von jetzt an immer artig sein “. So �hnlich mu� man sich das Verhandeln beim Sterbenden in dieser Phase vorstellen. Hiebei mu� es nicht immer um Heilung gehen, sondern einfach um bevorstehende Ereignisse ( bevorstehende Hochzeit eines Kindes, letzter Aufenthalt bei den Lieben zu Hause, noch ein paar schmerzfreie Tage ) Die daf�r genannten Versprechungen sind oft Hinwendung zu Gott oder die strikte Einhaltung einer notwendigen Ma�nahme)

    Depressionen

    Diese Phase des Sterbens kann durch unterschiedliche Ursachen begr�ndet sein. Oftmals werden verschiedene Probleme, die den Sterbenden betreffen,nach seinem Tode nicht zufriedenstellend zu l�sen sein, d.h. der Sterbende f�hlt sich unabk�mmlich, besonders wenn noch j�ngere Kinder da sind und er die Verantwortung nicht abgeben kann. Es kann sich auch um Existenzfragen der Familie handeln, wenn zum Beispiel die Finanzierung eines notwendigen Heimaufenthaltes nicht gekl�rt ist und der Sterbende wei�, da� deswegen das Haus der Kinder belastet werden m��te.Es kann aber auch sein,da� der Sterbende sich mit k�rperlichen Verlusten abfinden mu�, z.B. kann er durch Operationen k�rperliche und andere Einschr�nkungen in Kauf nehmen m�ssen wie etwa st�ndige Schmerzen. Eine weitere Ursache kann sein, da� der Sterbende nun vom Leben und allem was sein Leben ausmacht und dazu geh�rte, Abschied nehmen mu�. Das betrifft nicht nur die Menschen in seiner Umgebung, sondern auch die materiellen Werte, die er in seinem Leben angeh�uft hat oder Hobby`s, denen er nicht mehr nachgehen kann. Aus den Depressionen herausfinden kann der Sterbende erst, wenn er wei�, da� alles um ihn herum geregelt ist. Hier kann ein Sterbebegleiter sehr hilfreich sein. Er kann Beh�rdeng�nge �bernehmen, Antragsformulare ausf�llen oder andere Dinge erledigen, die der Betroffene alleine nicht mehr bew�ltigen kann. Begleitend kann jeder t�tig werden, der in Verbindung mit dem Sterbenden steht. Hier bedarf es auch wieder besonderen Einf�hlungsverm�gen der begleitenden Person, da der Sterbende meist nicht sofort zu erkennen gibt was ihn bedr�ckt. Beim innerlichen ” Ins Reine kommen ” kann der Begleitende am besten nur durch Anwesenheit zeigen, da� er Anteil nimmt und durch Gesten zeigen, da� er da ist f�r den Sterbenden, ihn nicht alleine l�sst und zu ihm steht.

    Zustimmung

    Ist der Sterbende �ber diese ersten vier Phasen des Sterbens hinweg, so kann er meist mit ruhiger Erwartung dem nahenden Tod entgegensehen. Diese f�nfte Sterbephase wird Zustimmung genannt. W�hrend dieser Phase hat der Sterbende nicht mehr mit K�mpfen zu tun. Diese Phase ist eher emotionslos und beginnt Stunden oder Tage voe dem Tod. Es ist eine Phase des inneren Friedens und des Einverst�ndnisses. Jetzt wird der Sterbende zusehens schw�cher, er dehnt seine Schlafphasen aus, im umgekehrtem Sinn wie bei einem Neugeborenen. Begleitende Personen k�nnen eher pflegerisch und durch Anwesenheit t�tig werden. W�hrend dieser Phase ist meist alles geregelt. Jetzt m�ssen eher die Angeh�rigen betreut werden, denn das Ende ist sehr nahe. Viele Angeh�rige k�nnen nicht einsehen, da� f�r den Sterbenden rein medizinisch nichts mehr zu tun ist, au�er f�r Wohlbefinden und Schmerzfreiheit zu sorgen. Angeh�rige meinen h�ufig, da� der Sterbende zu fr�h aufgibt und f�hlen sich abgelehnt. Sie versuchen oft gegen den Willen des Sterbenden sein Leben durch einen letzten lebensverl�ngernden Eingriff das Unvermeidliche zu verhindern. Dadurch zeigt sich aber eher das Unverm�gen der Angeh�rigen, mit dem Tod umzugehen. Die Angst vor Schuldgef�hlen, nicht gen�gend f�r den Sterbenden getan zu haben, r�ckt in den Vordergrund und nicht die Bed�rfnisse des Sterbenden. Sein Bed�rfnis ist es jetzt, sein Leben in Frieden beschlie�en zu k�nnen, weil er nun sp�rt, da� jetzt wirklich nichts mehr f�r ihn getan werden kann.

    Anmerkungen

    Grunds�tzlich gilt, da� alle f�nf Phasen bei Sterbenden auftreten, wobei die Reihenfolge, so wie sie Frau K�bler-Ross darstellt, nicht unbedingt stimmen mu�. Oft vermischen sich die Phasen und ganz besonders bei �lteren Menschen fehlen Teile des Sterbeprozesses. So kann z.B. die erste Phase des Nichtwahrhabenwollens ganz fehlen, weil sich �ltere Menschen im Laufe des Alterns langsam an das bevorstehende Ende gew�hnen k�nnen, w�hrend Schwerkranke oft pl�tzlich mit dem Gedanken an einen evt. bevorstehenden Tod konfrontiert werden. W�hrend des ganzen Sterbeprozesses begleitet die meisten Menschen die Hoffnung, da� die schwere Krankheit doch noch besiegt werden kann oder da� der Zustand der Schw�che bei Hochbetagten doch nur ” wie beim letzten Mal ” vor�bergehend ist. Die Sterbebegleiter d�rfen dem Sterbenden die Hoffnung nicht nehmen. Sie ist wichtig f�r Sterbende, da sonst das Leben und der Sterbeprozess f�r sie unertr�glich w�rde. Anderseits darf man auch keine falschen Hoffnungen wecken. Das ist sehr schwierig, aber mit Erlichkeit und Einf�hlungsverm�gen werden es die Begleiter durchaus schaffen, eine geeignete Formulierung zu finden, soda� der Betroffene sich nicht unn�tig in seiner Hoffnung best�rkt f�hlt oder alle Hoffnung genommen wird.”

  2. Pingback: Piraten in den Parlamenten – „freies Mandat“ oder „imperatives Mandat“? « St3fan Hans3n

  3. Patrik Ladewig meinte am

    Unsere Demokratie krankt an einer ganz entscheidenden Stelle: Ist eine Partei erst einmal gewählt, kann sie die nächsten Jahre erst einmal machen was sie will, ganz nach dem Grundsatz ” was stört mich mein Geschwätz von gestern”. Wichtige Entscheidungen und Gesetze gehören nach der Verabschiedung daher unbedingt durch einen direkten Volksentscheid abgesichert. Erst dann dürfen diese rechtskräftig werden. Wie wichtig und richtig dies ist, beweist das Vorbild der Schweiz.

  4. takomitom meinte am

    Wir wissen doch dass es keinen Rechtsstaat gibt nach Rolf bossi(Ex RA München)Titel deutschland ein Unrechtsstaat.
    Es bringt wenig wenn Sie sich hier ausheulen, Sie sollten Konstruktiv die Fairconomy unterstützen damit es Langfristig mit Deutschland vorangeht.
    Sollten Sie Kurzfristig Lösungen wollen müssen Sie im Unrechtstaat mitmachen, etwas anderes ist sich klar zuwerden dass die ungerechtigkeit nur durch die Ursachenerkennung(Fehlanzeige bei ihnen) beseitigt werden kann. Sie müssen Analysieren und nicht einfach erwarten dass irgendein Engel die Propleme die Sie definitiv nicht Verursacht haben für Sie lösen könnte.
    Beschäftigen Sie sich mit den Systemfehler Kapitalismus oder der hochfinanzverbrechen die Sie mit Ihrer anwesenheit und unwissenheit ständig Unterstützen Stellen Sie Fragen und dann werden sie auch Antworten bekommen.

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