Gesellschaftliche Teilhabe

In einer immer weiter wachsenden und sich international vermischenden Gesellschaft gewinnt auch die Frage der Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben eine ganz neue Brisanz. Bereits heute werden große Teile der Bevölkerung systematisch und bewusst aus der Gesellschaft ausgegrenzt.
Dies betrifft etwa Menschen ohne Erwerbsarbeit oder auch Personen, die aus einem anderen Herkunftsland nach Deutschland kommen. Durch den Fortschritt im Bereich der Verkehrstechnologien ist Deutschland zu einem Einwanderungsland geworden. Wir erkennen den gegenseitigen Einfluss von Ausgrenzung durch die Mehrheitsgesellschaft und Absonderung der als »fremd« gebrandmarkten Menschen und werten diese Situation als mit unseren Vorstellungen von Menschenwürde nicht vereinbar. Gleichzeitig sehen wir die verstärkte Zuwanderung als Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens an.
Deshalb sprechen wir uns für eine bessere Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund aus.
Dem entgegen stehen Teile der Bevölkerung, die bis heute einem geschichtsblinden, rechtsradikalem Gedankengut anhängen. Die Politik muss deshalb ideologischer Gewalt und Ausgrenzung entschieden entgegentreten. Menschen aufgrund willkürlicher Kategorien zu bewerten entbehrt jeder logischen und moralischen Grundlage.
Aber auch durch wirtschaftliche Zwänge und Armut wird Menschen der Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe verwehrt. Nur wer ein regelmäßiges und ausreichendes Einkommen besitzt, ist in der Lage, sich in die Gesellschaft einzubringen und am kulturellen Leben teilzuhaben.
Letztendliches Ziel der Sozial- und Wirtschaftspolitik ist es deshalb, jedem Menschen ein Einkommen zu garantieren, von dem er leben kann. Ein Weg dahin kann es sein, Vollbeschäftigung anzustreben, so dass jeder Mensch sein Einkommen selbst erwirtschaftet. Allerdings rückt dieses Ziel in immer weitere Ferne. Deshalb müssen auch andere Möglichkeiten der Lebenssicherung erwogen und erforscht werden. Bis dieser Prozess abgeschlossen ist, muss die Erwerbsarbeit so ausgestaltet werden, dass sie ein Maximum an Gleichheit und Beteiligung bietet. Systematische Ausgrenzung muss verhindert werden.





Kommentare
4 Kommentare zu Gesellschaftliche Teilhabe
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angestrebte vollbeschäftigung …..die ist ein märchen der regierung wenn der tag lang ist. noch nie,noch nie gab es dies im kapitalismuus,da kapitalismus eigen.
schon das wort angestrebt ist glatt gelogen.arbeitslose werden gern vergessen,geschönt,verunglimpft,gepresst statistisch rausgefallen..und wenn schon vollbeschäftigung angestrebt ,dann gleich im gesetz verankern auch das recht auf arbeit.davon redet wohlwissend keiner….auch das recht auf grundeinkommen und teilhabe.
und wenn sie die pflicht dazu wollen…ja klar,dann treiben wir millionäre mit der peitsche und halskette gleich mit auf arbeit….findet ihr das gut?nie werdet ihr vollbeschäftigung erreichen.darum müsst ihr kombinieren.umd zwar so das jeder sein ein und auskommen hat
Warum wohl ist einer der besten Beführworter Herr Ponader ausgetreten?
Er hatte eine Sozialetragbare Antwort für ein Grundauskommen.
Schade dass dieser text Ambivalent ist und keine eindeutige bekennung zum veränderten neueen Denken wie ein BGE es befördern würde .
Stattdessen alte kamellenb Schade Piraten werde euch deswegen nicht Wählen.
Die Erpressergesellschaft mit einem BGE endlich beenden,Freiheit geht nur ohne Erpressung.
Ihr fordert einen Mindestlohn. Das braucht ihr nicht: es gibt nämlich schon einen, nämlich 0€.
Ihr müsst also immer sagen wieviel!
Und den fordert ihr bis zum bedingungslosen Grundeinkommen. Auch danach muss es einen
Mindestlohn von etwa 800 €/mon geben, weil sonst die Unternehmer sagen “Du kannst bei mir
umsonst arbeiten: dein Grundeinkommen hast du ja.”