Berlin (18.09.2009) - Neun Tage vor der Wahl zum deutschen Bundestag am 27.9. kann die Piratenpartei Deutschland einen sensationellen Erfolg für sich verbuchen: Nach der ersten Auswertung um 18.10 Uhr der heutigen Jugendwahl "U18"[1] würde sie mit 9,15% in den deutschen Bundestag einziehen, wenn die stimmberechtigten Jugendlichen die Zusammensetzung des Bundestages festlegen könnten. Die PIRATEN wären damit nach Bündnis 90/Die Grünen mit 20,61% der SPD mit 19,98%, der CDU mit 18,79% und der Linkspartei mit 11,1% die fünftstärkste Kraft noch vor der FDP mit 7,37%.[2] Die Wahlbeteiligung lag mit 50406 abgegebenen Stimmen schon um kurz nach 18 Uhr höher als 2005 mit 48.461 Stimmen insgesamt.[3]
Die Jugendwahl "U18" ist die größte politische Bildungsinitiative für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Ihr Ziel ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen, Politik zu verstehen, Unterschiede in den Partei- und Wahlprogrammen zu erkennen und Versprechen von Politikerinnen und Politikern zu hinterfragen. Im Vordergrund steht dabei, dass Kinder und Jugendliche ihre eigenen Interessen erkennen und formulieren lernen, selbst Antworten auf politische Fragen finden – und aktiv ihre eigene Lebenswelt mitgestalten.
Jens Seipenbusch, Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland, freut sich über das Ergebnis: "Die Beteiligung an dieser Wahl zeigt uns, dass die jungen Menschen die Wichtigkeit erkannt haben, 'eine Wahl zu haben' und sich im Sinne des Projekts U18 für eine der Parteien zu entscheiden. Dass viele von ihnen dabei uns gewählt haben, zeigt, dass jungen Menschen die Verteidigung ihrer Bürgerrechte wichtig ist und dass die Piraten die entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts anpacken."
Fabio Reinhardt, Bundespressekoordinator der PIRATEN, ergänzt: "Einer aktuellen Forsa Studie[4] im Auftrag von U18 zufolge sind 70% der Bundesbüger davon überzeugt, dass junge Menschen vor allem deswegen nicht zur Wahl gehen, weil sie glauben nichts verändern zu können. Aber mit uns haben sie nun eine wählbare Alternative, in der sie Ihre Welt - wie sie sie persönlich erleben - wiedererkennen. Das gute Ergebnis der Piraten zeigt uns, dass Bürgerrechte, Datenschutz und ein faires Verständnis von Patent- und Urheberrechten auch bei jugendlichen Wählern Themen sind, die begeistern."
Bei der letzten Jugendwahl[2] im Jahr 2005 hatte die SPD die Wahl mit 38,78% klar gewonnen, die CDU landete weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz mit 16,69% vor Bündnis 90/Die Grünen mit 13,87%. Die Verluste der SPD um 18,17% sind damit sehr deutlich.
[1] http://www.u18.org/
[2] http://www.gangwaycms.de/ergebnisse/html/index.htm
[3] Ergebnis Jugendwahl 2005: http://jugendserver.spinnenwerk.de/~u18/?cat=results&resultsmetaid=19&ca...
[4] Forsa-Befragung: http://www.u18.org/uploads/media/Ergebnisse_forsa-Befragung.pdf
Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland
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Kommentare
Rentnerland = Deutschland
Vorab:
Es macht Hoffnung. Hoffnug auf diese "total verblödete Jugend" !!!
Jetzt zum dem obrigen "Knubbel" unserer Alterspyramide (war es ja einmal...):
Bei allem Verständnis für deren erbrachten Leistungen ist es trotzdem armseelig wie desinformiert und nach welchen Informationsvorgaben viele älteren Menschen ihr Kreuz machen. Deshalb wäre es auch nicht verwunderlich wenn die größten Staatsschulden-Macher - FDP(Platz1) und CDU/CSU(Platz2) - wieder an die Regierung kommen. Nicht einmal freie öffentlich zugängliche Informationen kann diese "Superbringer-Wiederaufbau-Generation" aufnehmen und ausrechnen (Staatverschuldung im Jahr zu Regierungsamtszeiten der jeweiligen Parteien/Bündnisse)
[www.staatsverschuldung.de]
[Zeitleiste_Regierungskoalitionen].
Ausgerechnet jene die sich über den mangelnden Bildungsstand einer jungen Generation monieren haben selbst nichts dazu erlernt. Hinzu kommt noch die Kinder- und Jugendfeindlichkeiten vieler selbst ernannten Erwachsenen. Dabei sollte man doch gerade von älteren Mitmenschen etwas mehr Verstand erwarten können. Aber stattdessen werden dann Beispiele aus dem Fernsehen angeführt. Jenem Medium welches - gerade im öffentlich-rechtlichen Bereich - schon schlimmere Züge aufweist als das Staatsfernsehen der ehemaligen DDR oder vollkommen dem neuen wirtschaftlichen Geldadel (Rupert Murdoch und Co.) unterliegt. Letzterer hatte eine Maniplulation zugunsten der Bush-Politik - Bush war Merkels Liebling:"Wäre Ihr lieber gewesen als Obama!" - sogar eingestanden [YouTube-Video].
Es ist wirklich peinlich wie diese Bevölkerung ständig zwischen der einen und der anderen Scheisse wechselt und nicht zu einer klaren Meinung fähig ist. Kein Wunder dass so viele damals den rechten Arm zum Gruß erhoben haben. Bei so einer Resthirn-Mentalität nicht verwunderlich.
Frage ich im meinem Umfeld nach bekomme ich nur gemecker zu hören und den Nachsatz:"aber was können wir schon ausrichten" oder "die machen doch ohnehin was die wollen". Bei der Frage nach der Partei heißt es dann wieder CDU und "die sind ja für die Wirtschaft". Dumm nur dass jene selbst nicht dazu gehören und wenn selbst Unternehmer es jenen am AG am Ende des Firmennamen fehlt :/
Auf weiteren Nachfragen heißt es dann:"haben wir immer gewählt" - Mami und Papi, welche schon unter der Erde liegen sicherlich auch - Oder wie letztens auf die Frage nach der Kompetenz des Herrn v. Gutenberg:"der sieht doch sympatisch aus!" (im TV musste man sich das dann noch einmal anhören) :(
Ich bin ja nun selbst nicht mehr der jüngste (ü40), ärgere mich aber ständig und seit Jahren über eine alte und vertrottelte Gesellschaft/Generation für die Logik und Umdenken offendsichtlich Fremdwörter sind. Aber vllt. gerade deshalb kann ich der Jugend nur raten: Geht wählen! Und sich hier durch keine Wirkung erzielen lässt, dann raus aus diesem verblödeten Rentnerstaat !
PS: Es gibt auch ältere Mitmenschen die ihr Hirn nicht schon vorzeitig an der Himmelspforte abgegeben haben aber diese sind eindeutig in der Minderheit. Und für die Jungen unter Euch: Steht auf, denn ihr seit nicht so schlecht wie viele dieser ollen Knacker - auch aus Politik und Wirtschaft - es immer wieder darstellen. Letztgenannte sind besonders groß im Verlangen und Fordern. Nur mit dem geben tun sie sich schwer!