Veröffentlicht am 27.08.2009
Herbert Rusche (57), Gründungsmitglied der Bundespartei DIE GRÜNEN, ist der Piratenpartei Deutschland im Landesverband Hessen beigetreten. Der ehemalige GRÜNEN-Abgeordnete betonte "die Wichtigkeit der offenen Strukturen der Piratenpartei."
Thorsten Wirth, Spitzenkandidat der Piratenpartei in Hessen sagt dazu: "Herbert ist vor kurzem unserem Landesverband beigetreten. Er hat bereits Kontakt zu den Piraten vor Ort aufgenommen und wir sind sehr froh, dass er sich im Rahmen von Gleichstellungspolitik bei uns engagieren möchte. Es macht unheimlich viel Spaß, mit ihm über die Parallelen unserer Parteigründungen zu diskutieren."
Der frischgebackene Pirat ist Buddhist und bekennender Homosexueller. Er war der erste Abgeordnete in der Geschichte des Deutschen Bundestages, der offen zu seiner Homosexualität stand. Herbert Rusche war auch der erste Politiker, der sich mit dem neu entstandenen Problem AIDS befasste. Durch seine vielen Anfragen half er, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf dieses Thema zu lenken. "Was ich besonders an der Piratenpartei schätze, ist die echte Gleichberechtigung, die hier praktiziert wird", so Rusche über seine Motivation der jungen Partei beizutreten.
Nicole Hornung, Mitglied des Bundesvorstands der Piratenpartei, freut sich über den prominenten neuen Piraten: "Herberts langjährige politische Erfahrung ist für uns unschätzbar wertvoll. Zudem hat er schon einmal dazu beigetragen, eine Gruppierung engagierter junger Menschen in Richtung einer regierungsfähigen Partei zu entwickeln. Nach unserem Einzug in den Bundestag wird uns Herbert Rusche bei der Arbeit im politischen Alltag daher sehr helfen können."
Die Piratenpartei engagiert sich für Ziele wie mehr Transparenz im Staat, die Stärkung der Grundrechte und den Schutz der Privatsphäre. "Die etablierten Parteien verkennen völlig, für wie viele Menschen diese Themen von höchster Bedeutung sind", so Herbert Rusche weiter. Eine vergleichbare neue Bewegung in dieser Breite und Tiefe mit dem Ziel, sich im Parlament an der politischen Gestaltung zu beteiligen, habe er zuletzt vor 30 Jahren erlebt, so der GRÜNEN-Mitgründer.
Herbert Rusche steht Ihnen gerne für Interviews zur Verfügung.
Anfragen richten Sie bitte an die Bundespressestelle der Piratenpartei:
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Telefon: 030 / 227 750 96
Mobil: 0163 / 949 76 84
Links:
Über Herbert Rusche:
http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Rusche
Herbert Rusches Blog:
http://herbertrusche.blogspot.com/
Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland
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Kommentare
Meine Stimme soll zählen
Dass ein ehemaliger Grüner den Piraten schon das Problem nimmt, dass viele Leute doch lieber Grün wählen halte ich für unsinnig. Das Hauptargument ist doch folgendes: Wenn ich Piraten wähle, dann weiss ich mit einer Sicherheit von über 98% dass meine Stimme bei den Sonstigen verschwinden wird. Alles Andere ist Unsinn.
Würde es irgendwie die Chance geben, dass es für Rot - Grün reichen könnte, dann hätten die Grünen auch dieses mal wieder meine Stimme. Da es aber allerhöchstens wieder eine "grosse Koalition " wird und das fast so übel, wenn nicht übler als "schwarz-Gelb" ist, denke ich den Piraten meine Stimme geben zu können und Ihnen dadurch auf realistische zwei bis drei Prozent mitzuhelfen. Die Partei hätte mit dem dadurch gewonenen Auftrieb die Möglichkeit ihr basisdemokratisches Profil wirklich über vier Jahre zu entwickeln.
Seien wir ehrlich: Wenn die Partei mit diesem Personal ( praktisch nur Informatiker, keine Frauen ) wirklich in den Bundestag einzöge, dann hätten sie zu den meisten Dingen so gar nichts zu sagen. Das würde bedeuten, dass sie sich nur in einem Punkt, bei dem sie wahrscheinlich auch noch unterliegen auszeichnen könnten. Dann reicht es in vier Jahren noch nicht einmal mehr auf zwei Prozent.