Piratenpartei enthebt Bodo Thiesen seiner Ämter und startet Parteiausschlussverfahren

18.07.2009
Der Bundesvorstand der Piratenpartei hat in seiner Telefonkonferenz am 16. Juli 2009 beschlossen, das Parteimitglied Bodo Thiesen seines Amtes als Ersatzmitglied des Bundesschiedsgerichtes zu entheben. Weiterhin wird ihm zunächst befristet bis Ende September 2010 die Befähigung aberkannt, erneut für ein Parteiamt zu kandidieren. Dies wurde vom Bundesvorstand einstimmig beschlossen.

Der Bundesvorstand beantragt ferner beim zuständigen Schiedsgericht den Ausschluss von Bodo Thiesen aus der Piratenpartei, weil er sich vorsätzlich parteischädigend und satzungswidrig verhalten hat. Dem Antrag auf Parteiausschluss stimmten fünf der sieben Vorstandsmitglieder zu.

Kommentare

Nun, wer sich hinter dem

Nun, wer sich hinter dem Staatsanwalt verstecken muss, um seine eigene Auffassung nicht begründen zu müssen, hat offensichtlich nicht die erforderliche politische Reife erlangt. »Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden«. Diese These der Französischen Revolution stünde manchem auch hier gut zu Gesicht. Was Geschichtskenntnis anbelangt, so sind wir alle von den Überlieferungen der Historikergemeinde abhängig. Daneben gibt es aber auch Erkenntnisse, die sich nicht damit decken und schon traditionsgemäß unterdrückt werden. Wenigstens mal hinhören, anhören, lesen und dann neu entscheiden, für welche Form der »Wahrheit« du dich entscheidest. Und nicht vergessen: schon immer war Geschichtsschreibung das wichtigste Betätigungsfeld für die Sieger. Sollte das nach dem WKII anders gewesen sein? Schon vergessen, was mit dem Irak geschehen ist, die Anhörung von Powell vor der UN mit dem Unrechtsbewusstsein seiner falschen Anklagen auf dem Gesicht? Schon Vietnam, Panama, Chile usw. usw. vergessen?