Piratenpartei enthebt Bodo Thiesen seiner Ämter und startet Parteiausschlussverfahren

18.07.2009
Der Bundesvorstand der Piratenpartei hat in seiner Telefonkonferenz am 16. Juli 2009 beschlossen, das Parteimitglied Bodo Thiesen seines Amtes als Ersatzmitglied des Bundesschiedsgerichtes zu entheben. Weiterhin wird ihm zunächst befristet bis Ende September 2010 die Befähigung aberkannt, erneut für ein Parteiamt zu kandidieren. Dies wurde vom Bundesvorstand einstimmig beschlossen.

Der Bundesvorstand beantragt ferner beim zuständigen Schiedsgericht den Ausschluss von Bodo Thiesen aus der Piratenpartei, weil er sich vorsätzlich parteischädigend und satzungswidrig verhalten hat. Dem Antrag auf Parteiausschluss stimmten fünf der sieben Vorstandsmitglieder zu.

Kommentare

Falscher Ansatz

Der Umgang der BRD mit dem Holocaust erfüllt alle Kriterien einer Staatsreligion, insofern ist es für eine Partei selbstmörderisch, diesen zu hinterfragen.

Eher sollte man fragen, wie es zu so einem Zustand kommen konnte, bei dem man eher an die Hexenverfolgung des Mittelalters denkt (außer daß Abwiechler nicht mehr auf dem Scheiterhaufen launden, höchstens auf dem meialen). Daß Besatzungsmächte dem Verlierer ein Geschichtsbild aufdoktruieren, bei dem ersterer seine Kriegspropaganda nicht richtigstellen muß, ist in der Geschichte beim besten Willen nichts neues. Nur:
1. Ist Deutschland nicht angeblich 1990 unabhängig geworden? Warum gilt hier immer noch Besatzungsrecht (in Verträgen von 1990 durch die BRD bestätigt)?
2. Warum investiert man nicht einen Bruchteil des Geldes, das in "Vergangenheitsbewältigungs"-Projekte fließt, um Zweifler gründlich inhaltlich zu widerlegen? Das wäre wesentlich glaubwürdiger, als sie nach Schauprozessen, in denen keine inhaltliche Verteidigung möglich ist, einzusperren und sie dadurch bei ihren Anhängern zu Märtyrern für die "Meinungsfreiheit" zu machen. Will man das aus irgendeinem Grund nicht oder kann man es nicht?