Piratenpartei enthebt Bodo Thiesen seiner Ämter und startet Parteiausschlussverfahren

18.07.2009
Der Bundesvorstand der Piratenpartei hat in seiner Telefonkonferenz am 16. Juli 2009 beschlossen, das Parteimitglied Bodo Thiesen seines Amtes als Ersatzmitglied des Bundesschiedsgerichtes zu entheben. Weiterhin wird ihm zunächst befristet bis Ende September 2010 die Befähigung aberkannt, erneut für ein Parteiamt zu kandidieren. Dies wurde vom Bundesvorstand einstimmig beschlossen.

Der Bundesvorstand beantragt ferner beim zuständigen Schiedsgericht den Ausschluss von Bodo Thiesen aus der Piratenpartei, weil er sich vorsätzlich parteischädigend und satzungswidrig verhalten hat. Dem Antrag auf Parteiausschluss stimmten fünf der sieben Vorstandsmitglieder zu.

Kommentare

Alte Unterwanderungsstrategie der Linken

Wer sich etwas mit politischen Begriffen auskennt, der weiß, daß "Antifaschismus" ein kommunistischer Kampfbegriff ist und es nicht möglich ist, den Nationalsozialismus und den Faschismus gleichzusetzen (letzterer hat z. B. keine Judenverfolgung betrieben).

Wer die SED/PDS/Linkspartei will, sollte die vielleicht auch auch wählen, anstatt die Piratenpartei zu einer neuen Partei von der Sorte machen zu wollen.