Wahlergebnisse

Wir PIRATEN waren bei den hessischen Landtagswahl im Januar 2008 zum ersten Mal auf den Wahlzetteln vertreten und konnten mit insgesamt 6.955 Stimmen (=0,3%) in Hessen ein respektables Ergebnis erzielen. Neben den schwedischen Riksdag-Wahlen 2006 stellte der hessische Landesverband somit die zweite Piraten-Crew, die zu offiziellen Wahlen angetreten ist.

Bei der insgesamt zweiten Wahlteilnahme der Piratenpartei in Hamburg erzielte der dortige Landesverband bei den Bürgerschaftswahlen 2008 ein Ergebnis von 0,2% der Stimmen. Das beste Ergebnis wurde dabei im Stadtteil Kleiner Grasbrook erzielt, wo die Piratenpartei mit 2,3% ihr bestes Ergebnis erzielte.

Bei der Neuwahl des hessischen Landtags im Jahr 2009 konnten die Piraten 13.796 Stimmen bzw 0,5% der abgegebenen Stimmen für sich gewinnen. Im Vergleich zu der letzten Landtagswahl konnten die Piraten ihr Ergebnis somit nahezu verdoppeln.

Die deutschen Piraten traten zur Europawahl 2009 an und konnten mit 0,9% bzw. 229.117 Wählerstimmen ein bisher einmaliges Ergebnis erzielen. Gleichzeitig gelang es der schwedischen Piratenpartei mit Christian Engström ihren ersten Abgeordneten ins Europaparlament zu entsenden, wobei sie 7,1% der schwedischen Wähler für sich gewinnen konnte.

Bei der Bundestagswahl 2009 trat die deutsche Piratenpartei bundesweit an und erzielte 2,0%.

Im Jahr 2010 erzielten die Piraten bei der Landtagswahl in NRW 1,6% oder 119581 Stimmen. Weiterhin konnten sie bei den Ausländerbeiratswahlen in Hessen 4,2% der Wähler von sich überzeugen.

Auch das Jahr 2011 ist ein Jahr mit vielen Wahlen: Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewannen die Piraten 1,4% oder 13.828 Zweitstimmen. Bei den vorgezogenen Wahlen zur Bürgerschaft und den Bezirksversammlungen in Hamburg konnten die Piraten 73.126 Stimmen erzielen, was 2,1% der gültigen Stimmen entspricht.
Ein besonders spannender und erfolgreicher Wahltag war der 27.3.2011: Hier fanden drei Wahlen gleichzeitig statt.
Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg konnten die Piraten mit 103.392 Stimmen 2,1% der Bürger von sich überzeugen. Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeigte mit 29.319 Stimmen bzw. 1,6% ein nicht ganz so gutes aber immer noch positives Ergebnis.

Besonders erfolgreich waren die Kommunalwahlen 2011 in Hessen, wo die Piraten mit 25 859 oder 1,3% (durchschnittlich) zwar ein scheinbar geringes Ergebnis erzielten, dies ist allerdings damit begründet, dass die Partei nur auf einem Teil der Stimmzettel überhaupt wählbar war, da in manchen Städten kein aktives Piratentreffen oder andere Gliederunge vorhanden sind. Wertet man nur die Wahlen, in denen die Piraten auch wählbar waren, so kommt man auf durchschnittlich 2,4% der Stimmen. Das zweitbeste Ergebnis erzielten die Piraten dabei mit 5,2% in Wiesbaden-Westend, das beste in Kassel-Nord (jeweils ein Sitz im Ortsbeirat).
Insgesammt konnten sie 23 Sitze in Kreistagen und Stadtverordnetenversammlungen kreisfreier Städte erringen und werden nun in Praxis zeigen, was es heißt bürgernahe und demokratische Politik zu machen.

Der bislang größte Erfolg waren aber die Abgeordnetenhaus- und Kommunalwahlen in Berlin: Dort erzielte die Piratenpartei 8,9% der Stimmen, somit gelang es der Piratenpartei zum ersten Mal, in ein Landesparlament einzuziehen. Dabei wurde die Partei von ihrem eigenen Erfolg überrascht, so dass die gesamte Wahlliste (15 Piraten) einzog. Zudem zogen die Piraten auch in alle 12 Bezirksverordnetenversammlungen in Fraktionsstärke ein. In fünf Bezirken haben sie mehr Sitze erlangt, als sie besetzen können.