Wir PIRATEN sind gegen ein Verbot von Gewaltspielen für Erwachsene.
Wir sind keine Befürworter von Gewalt, sondern haben folgende Beweggründe:
- Das gängige Vorurteil, dass das Spielen von Killerspielen auch zu mehr Gewaltanwendung im Alltag führt, wurde in den letzten Jahren mehrfach durch wissenschaftliche Studien eindeutig widerlegt (siehe Linkliste).
- Es besteht seit Menschengedenken eine kulturelle Einbindung von Gewalt bzw. Spielen mit gewaltdarstellenden Aspekten. Man denke hier nur an Kinder, die sich mit Stöckern "beschießen".
- Es bestehen ausreichende Möglichkeiten in Deutschland, Kinder und Heranwachsende vor Computerspielen mit Gewaltdarstellungen zu schützen: Vertriebseinschränkungen, Indizierung und Beschlagnahmung - sie müssen nur genutzt werden.
- Die Spiele-Industrie und die mit ihr eng verwandten Entwicklungsfirmen (Grafik-Engines, Hardware-Entwicklung etc) sowie angrenzende Vermarktungs-Bereiche (Leipzig Games Convention, div. Publikationen und Medien) werden den IT-Standort Deutschland verlassen: Knowhow- und Investitionsabwanderung.
- Es wird immer ein Land geben, welches Online-Versionen von "Killerspielen" erlaubt und den Zugang - mit oder ohne Alterskontrolle - anbietet. Das Internet ist grenzenlos und Gamer werden einfach legale Möglichkeiten außerhalb der eigenen Landesgrenzen nutzen!
PIRATEN-Forderungen:
- Förderung der Medienkompetenz von Jugendlichen und Erziehungsberechtigten hin zum verantwortungsbewußten Umgang mit Computern und Computerspielen (unabhängig vom Spiel-Genre), z.B. in der Schule.
- Konsequenter Einsatz der bestehenden Möglichkeiten, Kinder und Heranwachsende vor ungeeigneten Spielen zu schützen.
- Europäische Harmonisierung der betreffenden Gesetzgebungen und -Umsetzungen, damit nicht altersgemäße Spiele nicht in benachbarten Staaten von Jugendlichen erworben werden können.
- Erwachsenen darf der Zugang zu gewalthaltigen Spielen nicht verboten werden.
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