Presse und Öffentlichkeit

Die Piratenpartei lebt von einer guten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Nur wenn wir in der Öffentlichkeit und in den Medien präsent sind können wir unsere Ziele kommunizieren und durchsetzen. Zudem treffen die meisten Bürger ihre Wahlentscheidung anhand von Medienberichten.
Die Öffentlichkeitsarbeit findet innerhalb von Servicegruppen und direkt vor Ort statt. Wenn du in einer der Gruppen mitmachen willst, melde Dich einfach beim zuständigen Teamleiter oder befolge die Anleitung auf der Wikiseite. Wenn du direkt vor Ort mitmachen willst, komm einfach mal zum nächstgelegenen Treffen vorbei, dort wird die lokale Arbeit gemacht.





Kommentare
6 Kommentare zu Presse und Öffentlichkeit
Leute,
ihr scheint mir eine gute Mannschaft zu sein. Wenn das stimmt, was man liest und ihr tatsächlich interne Unstimmigkeiten haben solltet, so finde ich das desdruktiv und kontraproduktiv. Damit würdet ihr euch auf die Stufe der Normal-Politiker stellen. Zeigt den Menschen in Deutschland, dass ihr wisst was sie bewegt und konzentriert euch auf das Wesentliche.
Hallo.
Ich suche Unterschriften, um ein Geschenk an Griechenland zu sammeln. Steuerrgeschenke an Staaten, die investigative Journalisten einsperren und nicht in der Lage sind, ihre Steuern einzutreiben sollten keine Gelder von der EU erhalten.
Sehr geehrte Damen und Herren.
Mit großem Erstaunen vernahm ich heute, den 15.11.2012, dem Deutschen Anleger Fernsehen, daß die EU vorhat, den Griechen erstmals staatliche Hilfe zu schenken anstatt zu leihen. „Ohne entsprechende Transferleistungen oder einen Teilschuldenerlaß sei das Land nicht mehr zu retten.“ heißt es aus Verhandlungskreisen.
Genau so erstaunt hat mich ein Bericht in Russia Today (http://rt.com/news/greece-media-censorship-strike-593/), der die Geschichte von den griechischen Journalisten Marilema Katsimi, Costas Arvanitis und Kostas Vaxevanis beschrieb.
Marilema Katsimi und Costas Arvanitis hatten die Foltervorwürfe an die griechische Polizei in ihre Show einbezogen und einen Sketch, ein Interview mit dem Innenminister, in ihrem Programm gespielt.
Laut Russia Today war diese Passage Bestandteil des Ärgernisses:
Herr Arvantis:“ Wird Dendias zruücktreten?“
Frau Katsimi:“Ich denke nicht.“
Herr Arvanitis:“Wird er sich entschuldigen?“
Frau Katsimi:“Ich weiß nicht ….“
Beide Personen wurden direkt nach der Show ohne eine Stellungnahme abgeben zu können nach Intervention Dendia’s von der Show suspendiert.
Der zweite Fall betrifft den investigativen Journalisten Kostas Vaxevanis, dem wegen der Veröffentlichung der Lagarde List ein Jahr Gefängnis und eine Strafe in Höhe von 30.000,- € drohen. Die Lagarde List enthält die Namen von 2059 griechischen Bürgern mit Konten bei der schweizer Bank HSBC. Die Liste wurde von einem Bankmitarbeiter im Jahre 2007 gestolen, von europäischen Steuerbehörden benutzt um Steuerhinterzieher ausfindig zu machen und wurde auch im Jahre 2010 dem damaligen Finanzminister George Papaconstantinou übergeben. Doch in Griechenland passierte nichts. Der Finanzminister gab an, die CD einem Assistenten gegeben zu haben, dessen Namen er nicht nennen wollte, der sie einer Regierungsstelle gegeben haben soll. Die Agentur wiederum hätte sie dem Vorgänger des Finanzministers gegeben, der sie wiederum verlegt haben will. Dann war sie für Wochen verschwunden, bis sie der Premierminister wieder bei sich entdeckte. Als das Parlament letztes Jahr ein Komitee gründete um zu diskutieren was mit der Liste nun geschehen sollte wurde keine einzige Person befragt oder vernommen, weil der Inhalt der Liste als belanglos eingestuft wurde. Alle Konten seien geschlossen oder neu benannt worden, die auf der Liste also nicht mehr existent. Die Liste enthielt auch Namen von Politikern und Werft-Tycoons. Vaxevanis wurde direkt nach der Veröffentlichung der Liste verhaftet.
Anstelle sich auf die Bearbeitung der Liste und die Untersuchung der Steuerfälle zu konzentrieren, konzentriert sich die griechische Regierung auf die Anklage eines Journalisten, der es als seine Pflicht erachtet, das Land über den Inhalt einer Liste von Menschen mit schweizer Bankkonten zu informieren.
Das Verhalten der griechischen Regierung ist um so denkwürdiger, als der Leiter der griechischen Steuerfahndungsbehörde, Herr Nikos Lekkas, Frau Chistine Lagarde zustimmt und angibt, daß die Steuerflucht in Griechenland 12%-15% der jährlichen Wirtschaftsleistung ausmacht. „Das sind 40-45 Mrd € pro Jahr.“ so Lekkas. ( Die Zahlen stammen aus einem Artikel im ntv vom 08.06.2012, der sich auf einen Artikel in der Welt stützt.) „Wenn wir davon auch nur die Hälfte beitreiben könnten, wäre Griechenlands Problem gelöst.“ Desweiteren warnte er vor einer Spaltung der Welt in unberührbare Eliten und Bürger, die geschröpft werden.
In Einvernehmen mit Herrn Lekkas fordere ich jede Hilfszahlungen an Griechenland zu stoppen, keine Gelder aus dem ESM, noch über die EZB oder den IWF zu zahlen.
Staaten,
deren Führungsschicht ungeachtet der Folgen für das Volk, lediglich ihren eigenen Vorteil berücksichtigend, sich am Allgemeinwohl bereichern, sodaß alte Menschen hungern und Kinder durch karitative – Einrichtungen versorgt werden müssen, daß Eltern von Schulkindern nicht mehr die Gelder für Schulsachen aufbringen können,
die Journalisten, die Steuerehrlichkeit fordern in das Gefängnis werfen,
die internationale Konflikte ignorieren, die ihr handeln heraufbeschwören,
haben den Anspruch auf internationale, monetäre Hilfe verwirkt.
Dennoch haben solche Staaten Anspruch auf Hilfe. Sie haben Anspruch auf eine internationale Kommission, die die ausstehenden Steuern ermittelt, die Steuerhinterzieher öffentlich auffordert den festgestellten Betrag zu zahlen und das Anrecht, auf eine bei Bedarf, durch die interrnationale Gemeinschaft bereitgestellte Beitreibungsgesellschaft, die diese Beträge auch eintreibt. Dies geschieht selbstverständlich auf Basis der freien Marktwirtschaft, also gegen Gebühr.
Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen, und es ist der internationalen Öffentlichkeit, den Bürgern Europas nicht zuzumuten für die verbrecherische Eigennützigkeit von Privatpersonen Gelder zu erarbeiten. Und die Hilfe, die den Griechen jetzt sogar als Geschenk angeboten werden soll, muß von jedem Bürger der EU erarbeitet werden.
Deshalb sollen die Griechen zunächst der Pflicht, die sich aus ihrer Steuerhoheit ergibt, nachkommen und Journalisten, die den Finger auf Wunden innerhalb der Gesellschaft legen wieder aus der Haft entlassen. Wenn alle liquiden, griechischen Bürger ihre Steuern und Strafen, die sich aus der Hinterziehung von Steuern ergeben bezahlt haben, und freier Journalismus wieder möglich ist, dann kann die EU alles tun, um die Griechen wieder auf den richtigen Kurs zu bringen.
Mit freundlichen Grüßen
Friedrich Bier
Hallo,
in den Medien wird über das Großprojekt BER Berlin negativ berichtet. Ich schrieb bereits den verantwortlichen der Öffentlichkeitsarbeit des Projektes an, um an mehr Informationen zu gelangen, doch ohne Reaktion.
Ich wäre dankbar über alle Informationen, bzw. Quellen, die das BER Berlin Debakel mehr tranzparent machen. Die Informationen würde ich für meine Masterarbeit verwenden.
Das Thema könnte heissen: ” Projektmanagement von Großprojekten – Am Beispiel des BER Berlin”. Besonders interessiert mich hierbei auch das Risikomanagement, und der Vergleich mit einem anderen Großprojekt, wo es keine Schwierigkeiten gab.
Ich freue mich auf eine Antwort und vielen Dank!
Florian Heim
Hallo zusammen,
ich wusste nicht wirklich, wohin ich mich wenden sollte und hoffe ich trete keinem auf die “Füße”, wenn ich mein Anliegen hier unterbreite.
Ich mache mir schon lange Gedanken über die Politik, auch aus dem Grund, weil ich bis vor kurzem keine Ahnung davon hatte. So geht es vielen Menschen. Sie wissen es einfach nicht besser und man kann ihnen daraus auch nicht wirklich einen Vorwurf machen.
Wäre es nicht möglich sich einen Sponsoren zu suchen der sowas ähnliches wie kleine “Hefte” finanziert? Damit meine ich Hefte, die wirklich politische und für die Bürger wichtige Fakten enthalten und nicht der Schrott der in den Nachrichten läuft, wo man uns voller Stolz erzählt, dass im Zoo zwei süße Robben Babys geboren wurden (alles Gute für die beiden).
Die Leute sollten informiert sein über die Politik und sie verstehen, sich trauen ihre Meinung zu äußern und sich nicht alles gefallen lassen.
Maxi Marten
Hi Maxi,
wir haben den Kaperbrief, wir haben die Flaschenpost, beides kleine “Zeitungen” die genau dies versuchen, was du schreibst. Geh doch mal zu einem Infostand von uns Piraten oder einer anderen Veranstaltung, dort liegen sie meist aus.
Vergesst die mainstreammedien
Klaert die menschen weltweit ueber das geldsystem auf
Dann brauchen wir auch kein grundeinkommen
Warum? Wir brauchen einen systemwechsel
Keine konkurrenz sondern kooperation
Produktion nach bedarf über internetlogistik
Resoursenschonend
Ueberfluessige jobs abschaffen
Sinnvolle beschaeftigung schaffen