Seit Monaten wird die Sau Namens „Solarförderung“ durchs Dorf Bundesrepublik getrieben. Scheinbar ist an der Armut in Deutschland allein die überzogene Solarförderung schuld. (Neben den von vielen Bürgern in diesem Zusammenhang gern zitierten Ausländern vielleicht...) Mit den jetzt von den Herren Röttgen und Rösler angestrebten weiteren massiven Kürzungen ab 09.03. werden Photovoltaikanlagen wieder zu einem unrentablen Projekt für Idealisten.
Maha spricht mit Christoph und Torben aus Potsdam über verschiedene Gesellschaftsformen/Utopien und was sie mit den Piraten zu tun haben.
PodcastDauer: ca. 4 h 54 min (direkter Link auf die mp3-Datei), die Aufnahme erfolgte am 27. Februar 2012 in Berlin. Der Vorspann enthält ein kurzes Zitat aus dem Film 23 – Nichts ist so wie es scheint, Quelle: Filmausschnitt.
Links„PW“ verweist auf das Wiki der Piratenpartei, „WP“ auf die Wikipedia:
Gesprächspartner weitere Links zum Einstieg die Wikipedia zum WeiterlesenWir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Unser Wahlprogramm umfangreich und kann sich mit den Programmen der anderen Parteien messen. Aber wenn ich so darüber nachdenke, habe ich aber nie ein Partei gewählt, weil mir ihr Wahlprogramm so gut gefallen hat. Meistens war meine Entscheidung eher intuitiv. Ich habe zu erfassen versucht, wofür eine Partei steht und dann die gewählt, mt der ich mich am besten identifizieren konnte.
Bei meiner Entscheidung bei den Piraten mitzumachen, war es dann ähnlich. Gut, es hat mich auch geärgert, welchen inhaltlichen Blödsinn die anderen Parteien zum Teil von sich gegeben haben. Aber letztendlich war meine Entscheidung davon bestimmt, bei den Piraten gut aufgehoben zu sein.
Aber was ist die zentrale Aussage der Piratenpartei, die mich angezogen hat?
Ich glaube, das spielt beides eine Rolle.
Doch erstmal noch ein anderer Gedanke: Wer immer nur vorgekaute Halbwahrheiten zu hören bekommt, kann an der Politik doch nur mit sehr viel Mühe Interesse entwicklen. Die Politikverdrossenheit zu bekämpfen heisst also nicht, Werbespots zu den Wahlen zu produzieren, sondern den Bürgern den Zugang zu Informationen zu verschaffen und sie ernstzunehmen. An dieser Stelle spielt das Internet als Kommunikationsmedium eine große Rolle.
Was die Piraten ausmacht, ist die Möglichkeit auf Augenhöhe mitzumachen. Jeder kann sich hier mit seinen Vorstellungen einbringen und wird ernst genommen. Wir Piraten glauben nämlich, dass das zu einer besseren Politik führt als die hierarchischen Strukturen der anderen Parteien. Ich denke, das ist der Politikstil der Zukunft, bei dem der Politiker den Bürgern und ihrer Expertise vertraut und die Bürger in die Entscheidungsprozesse mit einbezieht.
(Das “jeder” möchte ich an dieser Stelle noch eingrenzen zu “jeder, der keiner verbohrten oder intoleranten Ideologie angehört”!)
Wir freuen uns über jeden, der einen neuen Aspekt bei uns einbringt! Das ist der neue Politikstil, für den die Piraten stehen. Und das wird nach der Wahl nicht zu Ende sein. Eher könnte man sagen: Dann fängt es erst richtig an!
Böse aus der ML des muCCC geraubmordkopiert (mit Einwilligung von lilafisch)
Hallo allerseits,
am Samstag, 17.3.2012 veranstalten wir erstmalig ein Jugendtreffen im CCC Muenchen. Die Veranstaltung richtet sich an Lebewesen zwischen ca. 13 und 20 Jahren. Wir werden Euch etwas ueber den Muenchner CCC und unsere Projekte erzaehlen, ausserdem koennt Ihr selber aktiv werden!
Geplant sind Software- Hardware- und Lebensmittelhacking*.
Start: 13:00 Uhr
Ende: offen, um 18:00 Uhr gibt es was gegen Hunger
Koordinaten und mehr:
N48°06.497′ E11°36.232′
Balanstr. 166 (Ecke Chiemgaustr.)
81549 München
U2 U8 S5 S6: Giesing
Bus 139 144 145: Balanstr.
Es freuen sich auf Euch gigo, lilafisch, nordlicht
*Hacking: oft kreativer Umgang mit Technik, kann auch allgemein Umgang mit bekannten Objekten/Aufgaben auf kreative Weise bedeuten.
Webseite des Münchner CCC: http://muc.ccc.de/
In den letzten Monaten habe sicher nicht nur ich Bruno Gert Kramm als einen der Köpfe der Anti-ACTA-Bewegung wahr genommen. Schließlich ist er die Stimme des von ihm übersetzten Anonymous-Videos “Was ist ACTA?” und war als Redner bei der Demos in München (11.02.12) und Nürnberg (25.02.12) präsent.
Die Anti-ACTA-Bewegung ist natürlich hoch erfreut, wenn sie Unterstützung von einem Kulturschaffenden bekommt, der eigentlich ja zu den Befürwortern von ACTA gehören müßte. Und aus dem Lager kommt Kritik an Bruno Kramm: Der Musikverwerter Stefan Herwig (Dependent) hat gar eine Petition (pdf) an Vertreter der Musikbranche verteilt, die Kramm auffordert, “das desinformierende „Was Ist ACTA“ Video von YouTube zu löschen UND sich von seinen Falschinformationen öffentlich zu distanzieren” sowie an YouTube gerichtet, ein selbst produziertes Video “Was ist ACTA Nicht” “gleichrangig neben das desinformierende „Was Ist ACTA“ Video zu stellen, damit sich die Nutzer ein neutrales Bild vom Wahrheitsgehalt des Videos und den wirklichen Inhalten des ACTA-Abkommens machen können.”
Eine Stellungnahme von Bruno Kramm dazu wurde in der Flaschenpost veröffentlicht, dem Nachrichtenmagazin der Piratenpartei, als dessen Mitglied sich Kramm dort ebenfalls geoutet hat. Willkommen an Bord!
Related posts:
Ahoi und herzlich willkommen zur Februar-Ausgabe des Landesnewsletters, diesen Monat mit etwas Verspätung. Arbeitsreiche Wochen liegen hinter den meisten Mitgliedern des Landesverbandes.
Zuerst noch im Januar die Vorbereitung auf den Landesparteitag 2012.1, dann ein ganzes Wochenende Vorstandswahlen, Satzungsänderungen und Programmanträge. Nebenher Austausch längst überfälliger Informationen und Treffen in den Pausen des Landesparteitags.
Piratenflagge am Eingang zum Landesparteitag 2012.1 in Osnabrück
Doch auch nach diesem Wochenende war keineswegs an Urlaub zu denken. Bundesweit wurden bereits für das darauf folgende Wochenende am 11. Februar 2012 Anti-ACTA-Protestkundgebungen geplant und so mancher schlitterte spontan in einen Organisationsmarathon. Im Übrigen natürlich alles während normale Menschen zusätzlich ihrem Breuf nachgehen und die meisten Studenten gerade auf der Zielgeraden des Wintersemesters sind oder waren. Spätestens hier sei allen tapferen Helfern eine kurze Verschnaufpause gegönnt und wer sich die nicht am vergangenen Sonntag nehmen konnte, dem wollen wir das am nächsten Wochenende nicht verübeln, um anschließend wieder mit voller Kraft in die nächsten vier Wochen – bis zum nächsten Newsletter – durchstarten zu können. Bis dahin viel Erfolg, euer Newsletter-Team.
Den vollständigen Februar 2012 Newsletter könnt ihr hier Downloaden.
Bitte zeichnet die Petition gegen ACTA an den deutschen Bundestag.
Das Ziel sind 50.000 wir haben bereits 22170 Unterschriften.
Mehr als 100.000 gingen am 11.02.2012 in Deutschland gegen ACTA auf die Strasse.
Lasst uns den Druck weiterhin hoch halten, nicht dass Merkel&Co meinen wir würden das Thema wieder vergessen.
Creative-Commons-Ikone ZOE.LEELA findet markige Worte über die GEMA im Interview mit motor.de.
Natürlich muss sich die GEMA reformieren und ihr verschissenes, altes und verkrustetes System loswerden und endlich aufhören sich auf dem uralten Vereinsrecht auszuruhen. Und natürlich wäre es auch von Vorteil, wenn gerade die, die du gerade angesprochen hast, dementsprechend ihren Arsch hochkriegen würden. Aber eigentlich geht es auch viel simpler, denn statt sich über die GEMA zu ärgern und dabei unnötig Energien zu verschwenden, sollte man einfach Alternativen schaffen, so wie wir das gerade tun. Ich glaube das ist letzen Endes viel wichtiger in dieser ganzen Debatte. Dieses Aufklärungsdefizit muss behoben werden. Letztlich sollte sich die Gesellschaft doch freuen über die unbegrenzten Möglichkeiten und Freiheiten, die einem das Internet und das digitale Zeitalter an sich bieten. Diese Tatsache muss verbreitet werden. Die Leute müssen einfach erfahren, was möglich ist.
Intesessant sind in diesem Zusammenhang auch ihre “4 Thesen zur GEMA“.
ZOE.LEELA hat gerade ihr Debüt-Album “Digital Guilt” via Motor Music (Rent a Record Company/rough trade) unter Creative Commons veröffentlicht.
(Foto: TOMPiGS)
Related posts:
Bereits in den vergangenen Monaten veranstalteten die PIRATEN Brandenburg Diskussionsabende im Rahmen des “Thema des Monats” – insbesondere zu den Bereichen “Bürgerbeteiligung und Wahlrecht“, “Kinder, Jugend und Bildung” sowie zuletzt “Innere Sicherheit“. An der vergangenen Diskussionsrunde beteiligten sich nahezu 30 Piraten und weitere Interessierte. Als Gesprächspartner war Wolfgang Dudda zugegen, der im Rahmen eines Kurzvortrages und der anschließenden Diskussion seine Erfahrungen als Ermittlungsbeamter im Zollfahndungsdienst und als Mitglied der Gewerkschaft der Polizei (GdP) einbrachte. Aktuell steht Wolfgang Dudda auf Listenplatz 2 der PIRATEN-Landesliste für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 6. Mai 2012; zuvor war er Beisitzer im Bundesvorstand der Piratenpartei.
Identifiziert wurden im Rahmen dieser Diskussion beispielsweise die Erfordernisse, mehr Personal im Polizeidienst vorzuhalten, jährliche Fortbildungen für Polizeibedienstete anzubieten und Polizeibedienstete mit einer besseren Ausrüstung auszustatten. Diskutiert wurde außerdem die Möglichkeit der Einführung eines “Polizeibeauftragten” beim Bundestag in Anlehnung an den bereits existierenden Wehrbeauftragten der Bundeswehr. Da im Rahmen dieser Diskussionsrunde noch nicht alle Gesprächspunkte zur Thematik behandelt werden konnten, wird die Diskussion zum Thema “Innere Sicherheit” im März fortgeführt. Weitergehend können dabei beispielsweise die Polizeistrukturreform in Brandenburg, die Einführung einer Identifikationsnummer für Polizeibedienstete, die Abschaffung der Verbunddatei “Gewalttäter Sport” oder der Einsatz der Handyortung und automatischen Kennzeichenfahndung angesprochen werden.
Wir laden daher alle Interessierten – sowohl Piraten aus dem Land Brandenburg, als auch Piraten aus anderen Ländern und Sympathisanten – zu einem weiteren spannenden und vertiefenden Diskussionsabend zum Thema “Innere Sicherheit” am Freitag, den 16.03.2012 ab 20:00 Uhr, ein. Stattfinden wird dieses Treffen online auf dem Mumble-Server mumble.piratenbrandenburg.de. Wir sind gespannt auf vielfältige Diskussionen!
Die @laprintemps hat in einem Beitrag bei der SZ eine Kritik an der Sprachkultur im Internet unter dem Titel “Wer sichtbar ist, wird niedergemacht” formuliert.
Ich möchte an dieser Stelle kurz eine vielleicht etwas andere Perspektive auf das selbe Thema anbieten:
Ich glaube in diesem Zusammenhang ist eine Rationalisierung, des Prozesses der da passiert, hilfreich.
Damit zwei Menschen auf der fakten Ebene produktiv debattieren können, müssen sie zuvor in einem diskutiven Prozess ein intersubjektives System geteilter Wertvorstellungen schaffen, was wir als Kultur bezeichnen. Im Netz sind es nun aber nicht einzelne Personen, oder kleine, stabile Gruppen von Personen, sondern viele Cluster von Menschen, die sich auch oft noch mit hoher Geschwindigkeit in ihrer Struktur verändern, wodurch auch die Notwendigkeit neue Kulturmuster emergieren zu lassen steigt.
Die Frage die sich mir dann stellt ist, ob wir dazu in der Lage sind derart schnell neue Kulturen zu erzeugen. Ich glaube auf dauer nicht, darum ist es um so wichtiger, diesen Kulturerzeugungsmechanismus zu einem Prozess zu machen, der adaptiert und nicht den Anspruch hat zu assimilieren.
Das Konzept, Songs nach drei Monaten aus den Charts zu räumen um Platz für neues zu sorgen, verschafft dem Februar bis auf eine Ausnahme eine komplett neue Hitliste. Aus dem frisch beendeten Secret Mixter Leap of the Heart haben es stolze sechs Songs in die Charts geschafft. Mind Map That knüpft an den Erfolg des Vormonats an und ist wieder doppelt vertreten.
-->Ahoi Piraten und Interessierte,
die Bottroper Piraten treffen sich heute erstmalig zum offiziellen Stammtisch am einem Donnerstag, und zum ersten mal offiziell in der Gaststätte „Zum Pütt” an der Friedrich-Ebert-Straße 134. Einzig die Uhrzeit ist gleich geblieben: Los geht es wie gewohnt um 19:00 Uhr.
Wie immer heißt es: Jede und jeder Interessierte ist eingeladen, sich zu uns zu setzen, sich über uns zu informieren, und mit uns zu diskutieren.
#map_2 {clear: both; padding: 0px; margin: 0px; border: 0px; width: 100%; height: 100%; margin-top:0px; margin-right:0px;margin-left:0px; margin-bottom:0px; left: 0px;}#map_2 img{clear: both; padding: 0px; margin: 0px; border: 0px; width: 100%; height: 100%; position: absolute; margin-top:0px; margin-right:0px;margin-left:0px; margin-bottom:0px;}Am Donnerstag dem 01. März 2012 findet ab 19 Uhr der nächste Stammtisch der Piratenpartei in Lippstadt statt.
Hiermit laden wir alle interessierten Bürger ein mit uns über aktuelle Themen und was den Kreis Soest sonst noch so bewegt zu sprechen. Es geht aber nicht nur um Politik. Der Stammtisch steht allen offen!
Die Adresse lautet:
“Cup & Cino”
Poststr. 15
59555 Lippstadt
Stammtisch Lippstadt der Piratenpartei auf einer größeren Karte anzeigen
Am gestrigen Dienstag, den 28. Februar 2012, wurde die AusweisApp für Mac OS X veröffentlicht. Die Versionen für Windows und Linux sind bereits seit Längerem verfügbar.
Die AusweisApp wird benötigt, um die Online-Ausweis-Funktion des neuen Personalausweises nutzen zu können. Die erste Version der AusweisApp für Windows, die keine bekannten Sicherheitslücken in der Update-Funktion enthält, wurde im Januar 2011 veröffentlicht, die Linux-Version wurde im Juni 2011 nachgereicht. Die Veröffentlichung einer Version für das Apple-Betriebssystem war für Dezember 2011 angekündigt, wurde jedoch wegen technischer Probleme im Zusammenspiel mit Kartenlesegeräten einerseits sowie der AusweisApp andererseits verschoben.
Die AusweisApp für Mac ist ab Mac OS 10.6 (Snow Leopard) lauffähig. Der einzige unterstützte Browser ist derzeit Mozilla Firefox. Den Mac-Standardbrowser Safari könne man laut BSI nicht verwenden, da Safari Sandboxing nutzt. Wer die AusweisApp für Mac nutzen möchte, muss zunächst das Grundprogramm und anschließend ein AddOn für Firefox installieren.
Stratfor hat scheinbar einen Narren an Assange gefressen und will ihn dort haben, wo ihn niemand klauen kann.
Die in den Artikeln zitierten Mails stammen aus dem Leak von vor ein paar Tagen, bei dem 5 Millionen eMails von Stratfor in die Hände von Wikileaks gefallen sind.
Zitat des Gründers von Stratfor (anderer Zusammenhang, aber wenn das die Geschäftspraktiken sind …):
“Wenn dies eine Quelle ist, von der du glaubst, dass sie wertvoll sein könnte, musst du die Kontrolle über sie gewinnen. Kontrolle heißt finanzielle, sexuelle oder psychologische Kontrolle…”
n-tv: “Er wird für immer Katzenfutter fressen”: US-Firma zerpflückt Assange
derStandard: “Assange wird für immer Katzenfutter fressen”